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Wilsteraner Sportboote, Seglervereinigung Wilster

STROLCH ein zur Segeljacht umgebautes Rettungsboot a

Segeljacht STROLCH - ein ehemaliges Rettungsboot
Mitte der 1930er Jahre baute der Tischlermeister Heinrich von Holdt auf dem Helgenland - dem historischen Werft-Platz der Stadt Wilster - ein altes Rettungsboot zu einer schmucken kleinen Segeljacht um.
Eigner der STROLCH genannten kleinen Jacht war sein Freund und Segler-Kamerad Oswald Bruhn (Kolonialwaren-Händler im Landrecht)
Die Fotos zeigen das umzubauende Rettungsboot auf dem Ufer der Wilsterau am Helgenland. Dahinter rechts Rückseite der Häuser an der Deichstraße; links die Häuser an der Straße "Hinter der Stadt" (heutige Hans-Prox-Straße).
Das umzubauende Rettungsboot wurde vom Helgenland zu einem Lagerschuppen (vermutlich dem der Tiefbaufirma Detlef Kruse am Neumarkt) transportiert, wo unter Dach die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden konnten.

Bildrechte: Frida von Holdt

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STROLCH ein zur Segeljacht umgebautes Rettungsboot b

STROLCH ein ehemaliges Rettungsboot
Mitte der 1930er Jahre baute der Tischlermeister Heinrich von Holdt auf dem Helgenland - dem historischen Werft-Platz der Stadt Wilster - ein altes Rettungsboot zu einer schmucken kleinen Segeljacht um.
Eigner der STROLCH genannten kleinen Jacht war der Freund und Segler-Kamerad Oswald Bruhn (Kolonialwaren-Händler im Landrecht) des Erbauers.
Bilder 1 bis 3 zeigen das umzubauende Rettungsboot in einem Lagerschuppen (vermutlich dem der Tiefbaufirma Detlef Kruse am Neumarkt).
Bild 4 zeigt die STROLCH bei einem ihrer ersten Törns, der sie über Stör und Elbe vermutlich zum Hafen Glückstadt führte.

Bildrechte: nicht bekannt

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SUSEWIND Kielschwert-Kreuzer erbaut 1949

SUSEWIND Kielschwert-Kreuzer erbaut 1949
Der Kielschwertkreuzer SUSEWIND wurde in Eigenleistung von Handwerkern des Wilsteraner Tiefbauunternehmers Detlef Kruse erbaut.
Nach dem Tod von Detlef Kruse übernahm dessen Sohn Peter Kruse das Boot, um es dann ca. 1966 an Heino und Anneliese Looft zu verkaufen. Den neuen Eignern war ihr zuvor von Heinrich von Holdt gekaufter Jollenkreuzer SIESTA, ex ANKE II, zu klein geworden. Sie ließen den Kajüt-Aufbau von Heinrich von Holdt so vergrößern, dass in diesem Teil des Schiffes Stehhöhe bestand. Bild 3 zeigt im Bauhafen der Elbinsel Pagensand trocken gefallen die SUSEWIND vor der Veränderung des Kajüt-Aufbaues.
Bild 1 zeigt die SUSEWIND in Fahrt und Bild 2 am Schlengel im damaligen Hafen der Seglervereinigung Wilster im Außentief der Großen Feldwettern am Kasenort.

Bildrechte: Heino Looft, Wilster

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TORDALK Kielschwerter - erbaut 1948/49

TORDALK Kielschwerter - erbaut 1948/49
Eigner der Segeljacht war Hans Suck, der Werkleiter der Stadtwerke Wilster. Nach seinem viel zu frühen Tod - er verunglückte am 19.7.1952 bei Einfeld auf einer Dienstfahrt nach Kiel bei einem Verkehrsunfall tödlich - führten seine Ehefrau Charlotte und mit ihr insbesondere die gemeinsamen Kinder, Tochter Inge und Sohn Dieter, das Boot.
Die kleine Segeljacht war 7,50 m lang und 2,20 m breit, sie hatte einen Tiefgang von 0,70 m sowie von 1,60 m mit Schwert, sie hatte eine Segelfläche von 23,00 qm.
Die Touren der seinerzeit noch nicht mit Motoren ausgerüsteten Segelboote führten die Wilsteraner Segler an den Wochenenden über die Stör auf die Elbe, wo zumeist, abhängig von der Tide, das Revier zwischen Cuxhaven und Stadersand befahren wurde.
Bild 1: TORDALK auf der Stör
Bild 2: TORDALK bei der Ausfahrt aus dem kleinen Sportboothafen im Außentief der Feldwettern am Kasenort. An Bord rechts der Eigner Hans Suck, sein Sohn Dieter macht die Leinen klar, im Achterschiff der Mitsegler Arthur Steinhövel (mit weißer Mütze).
Bild 3: Auf der Elbe beim Pagensand an Bord der TORDALK das Eignerehepaar Charlotte und Hans Suck, welche ihre Mitsegler Edith und Peter Hartwig in die Mitte nehmen.
Bild 4: Rückkehr der TORDALK von einem Törn am Wochenende zum Heimathafen Kasenort.

Bildrechte: Familie Suck
Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Inge Effinger, geb. Suck,

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TORDALK Kielschwerter - Pfingsttour zum Pagensand und in die Lühe

TORDALK Kielschwerter - Pfingsttour zum Pagensand und in die Lühe
Nachdem im II. Weltkrieg und den ersten nachfolgenden Jahren der Segelsport praktisch völlig zum Erliegen gekommen war, unternahm in der Folgezeit die kleine Schar der in der SVW (Segler Vereinigung Wilster) organisierten Segler viele gemeinsame Törns.
Die Touren führten die Segler, deren Boote durchweg nicht mit Motoren ausgestattet waren, in kleine Häfen oder für einen Aufenthalt geeignete Außentiefs an der Niederelbe.
Cuxhaven, Drochtersen und Assel, Glückstadt, Haseldorf, die Elbinsel Pagensand, Hollern-Twielenfleth und Grünendeich waren beliebte und gemeinsam verabredete Ziele. Für die Touren stand zumeist jeweils nur ein Wochenende (Sonnabend und Sonntag) zur Verfügung, wobei auch die Tideverhältnisse (Ebbe- bzw. Flutstrom) zu berücksichtigen waren. Teilnahme an der Stör-Regatta, dem An- und auch dem Absegeln sowie der Pfingsttour gehörten für die Segler zum selbst auferlegten "Pflichtprogramm" gemeinsamer Unternehmungen.
Bild 1: TORDALK (Eigner Charlotte Suck) und ANKE II (Eigner Heinrich von Holdt) beim Aufenthalt in der Lühe anläßlich der Tour zu Pfingsten 1955
Bilder 2 u. 3: TORDALK im Bauhafen der Elbinsel Pagensand 1955
Bild 4: TORDALK, im Watt der Elbe vor Twielenfleth trocken gefallen. Während Jollen und Jollenkreuzer beim Trockenfallen regelmäßig in der Waagerechten blieben, legten sich die mit einem tiefer gehenden Ballastkiel ausgestatteten Kielschwerter regelmäßig schief. Das allerdings tat der Gaudi im Watt zumeist keinen Abbruch.

Bildrechte: Familie Suck
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger, geb. Suck.

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Wilsteraner Segler auf der Stör

Wilsteraner Segler auf der Stör - Segler
In der Zeit vor dem II. Weltkrieg und in dem Jahrzehnt danach waren die Segelboote der Wilsteraner Segler noch nicht mit Motoren ausgerüstet.
Die Stör war durch die Gezeiten und ihre Mäander ein anspruchsvolles Segelrevier, welches es häufig nicht zuließ, jederzeit einen Törn (Segel Tour) wie gewünscht zu starten.
Die gute Kameradschaft zwischen den Seglern und den Wilsteraner Berufsschiffern war oft hilfreich, denn diese nahmen schon mal eines der Sportboote auf den Haken, um mit ihren Fracht-Ewern dieses gegen den Gezeitenstrom zu schleppen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1921 - Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth
Der Segelkutter MAVIC ist baugleich mit der "FRITZ LEXOW", welche als Nachbau des königlichen Dienstfahrzeugs Kutter "JUIST" heute ihren Heimathafen in der Schleuse Kasenort hat und dort als Zeugnis alter Handwerkskunst bewundert werden kann; sh. dazu auch die Beschreibung (Bild 3 - kann unten als pdf-Datei aufgerufen werden).
Die MAVIC war unter der Baunummer No. 260 als See-Tourenkreuzer mit Hilfsmotor von der damaligen Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann & Co. in Wewelsfleth im Jahr 1921 erbaut worden.
Die Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann Co. in Wewelsfleth gehörte zu den Vorgängerbetrieben der heutigen Peters Werft. Nachdem der Schiffbaumeister Jürgen Peters 1871 die Werft von Hans Stelling übernommen und den Betrieb in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hatte, vernichtete im Jahr 1906 ein Großfeuer nahezu die gesamte Werft. Danach wurde sie mehrfach kurzzeitig von unterschiedlichen Eigentümern geführt, bis sie 1919 von dem Hamburger Unternehmen Friedrich Sternemann & Co. erworben und mit der benachbarten Junge-Werft zur Störwerft zusammengefaßt wurde. Diese bestand bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1927; danach ruhte der Betrieb bis 1938.

Bildrechte: Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann & Co., Wewelsfleth

Anmerkung: Die Ansichtskarte sowie das Informationsblatt wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ingeburg und Thomas Wulff, Wilster

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1926 - Sportboote auf der Wilsterau am Brook

ca. 1926 Sportboote auf der Wilsterau am Brook
Bevor die Seglervereinigung Wilster gegründet wurde
- sie war von Heinrich von Holdt, ihrem langjährigen Vorsitzenden, mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden -
waren die Wilsteraner Segler Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt. Hieraus erhellt auch, daß auf dem Foto die Boote am Heck als ihren Verein noch die SVG (Seglervereinigung Glückstadt) und nicht die SVW (Seglervereinigung Wilster) ausgeben.
Im Hintergrund hinter den Bäumen sind die Gebäude des Steinmetzbetriebes von Albert Stechemesser an der Straße Allee erkennbar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1926 - Treffen der Segler auf der Wilsterau am Brook

ca. 1926 Treffen der Segler am Brook
Sportboote auf der Wilsterau am Brook
Der Anlaß des Treffens der Segler ist nicht bekannt; vermutlich steht er im Zusammenhang mit der 1926 erfolgten Gründung des "Wassersportverein Wilster", der jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte. Neben Heinrich von Holdt gehörten Karl Huusfeld, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt zu den Gründungsmitgliedern. Heinrich von Holdt begab sich als junger Tischlergeselle auf die damals obligatorische Wanderschaft, die ihn durch viele Regionen Deutschlands führte. Der "Wassersportverein Wilster" jedoch löste sich nach wenigen Jahren wieder auf und einige der Wilsteraner Segler schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an.
Im Jahr 1932 wurde dann die heute noch bestehende Seglervereinigung Wilster gegründet. Sie war von Heinrich von Holdt, ihrem langjährigen Vorsitzenden, mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Im Hintergrund hinter den Bäumen sind die Gebäude des Steinmetzbetriebes von Albert Stechemesser an der Straße Allee erkennbar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1930 - Kanuten auf der Wilsterau

ca. 1930 Kanuten auf der Wilsterau
Mit der Schleswig-Holstein Flagge am Heck ist ein junges Paar mit seinem Paddelboot auf der Wilsterau - vermutlich im Bereich Stadtmoor / Oberstenwehr - auf Tour.
Wer mehr weiß, wird um freundliche Konkretisierung gebeten!
Auf der schiffbaren Wilsterau, welche vor einem Jahrhundert noch von kleinen Frachtschiffen befahren wurde, haben heute nur noch die Kanuten ein überaus idyllisches Revier. Gegenwärtig kann man in Achterhörn sogar für kleine Törns auf der Wilsterau Kanus mieten

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1930 - Sportboote an ihrem Liegeplatz auf der Wilsterau am Brook

1930 Sportboote an ihrem Liegeplatz auf der Wilsterau am Brook.
Bereits bevor im Jahr 1932 die SVW Seglervereinigung Wilster gegründet wurde, waren in Wilster mehrere Segler mit eigenen Sportbooten aktiv. Ein 1926 gegründeter Wassersportverein bestand nur bis 1930; viele seiner vormaligen Mitglieder wurden danach Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt, deren Farben grün weiß rot die 1932 gegründete SVW in ihren Stander übernahm.
Nur einige Wilsteraner Segler hatten ihre Boote zeitweilig im Glückstädter Hafen liegen (Bild 3), die Mehrzahl der Boote lag seinerzeit in der Wilsterau am Brook (Bilder 1 und 2).
Aus diesem Grunde mußten die Boote vor den auf Stör und Elbe durchgeführten Touren zunächst über die Wilsterau (Bild 4) zur Schleuse am Kasenort verholt werden. In der Folge wurde deshalb von den Wilsteraner Seglern am Kasenort eine Schlengelanlage im Außentief der Großen Feldwettern eingerichtet.

Bildrechte: Heinrich von Holdt, Wilster

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1932 - Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt

1932 Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt
Am Rosengarten, dem alten Hafen der Stadt Wilster, wird mittels des dort vorhandenen Krans eine geklinkerte Segeljacht aus dem Wasser an Land geholt. Der Kran wurde in den 1950er Jahren leider beseitigt. Leider mangelte es den Verantwortlichen der Stadt vielfach an dem nötigen Gespür, bauliche Zeugen der Stadtgeschichte zu erhalten.
Das ehemalige Rettungsboot war zuvor von dem späteren Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Heinrich von Holdt zu einer Segeljacht umgebaut worden. Auf einem provisorischen Bootswagen wird das Boot durch die Neustadt zu seinem Winterlager transportiert.
Bild 3 zeigt den Zugang vom Rosengarten zur Neustadt
Die Häuserzeile in der Neustadt fiel in den 1960er Jahren der Stadtsanierung zum Opfer

Bildrechte: nicht bekannt

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1932 - Mitglieder der Seglervereinigung Wilster bei einer Ausflugstour auf der Elbe

1932 Mitglieder der SVW bei einer Ausflugstour auf der Elbe
Nachdem die Seglervereinigung Wilster SVW am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden war, unternahmen ihre Mitglieder viele gemeinsame Aktivitäten. So wurde u.a. mit dem Motorschiff KÄTHE eines Itzehoer Schiffers ein gemeinsamer Besuch bei den Seglerkameraden in Glückstadt unternommen, in deren Seglervereinigung viele der Wilsteraner Segler zuvor einige Jahre Mitglied gewesen waren. Der gleichfalls wie der Glückstädter Stander die Farben grün weiß rot zeigende Wilsteraner Stander erinnert hieran. Eine große Ausfertigung ihres Standers begleitete die Wilsteraner, welche sie mit der KÄTHE offenbar auf der Elbe vor Glückstadt zeigt, wo sie mit Glückstädter Segelkameraden die Herbst-Regatta auf der Elbe beobachteten.

Bildrechte: Heinrich von Holdt, Wilster

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1932 - Seglertreffen der Gruppe Nedderelv auf der Wilsterau

1932 Seglertreffen der Gruppe Nedderelv auf der Wilsterau am Großen Brook
Die Seglervereinigung Wilster war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre ihr Vorsitzender) maßgeblich mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Schon im seinem Gründungsjahr gelang es dem jungen Verein - Seglervereinigung Wilster SVW - aus besonderem Anlaß viele Segeljachten auswärtiger Segler zu einem Besuch der Stadt Wilster zu bewegen. Es gelang nämlich - wohl auch wegen der zeitgleichen Feier 650 Jahre Stadtrechte Wilster - das Treffen der Segler der Gruppe Niederelbe (Nedderelv) auszurichten.
In sehr großer Anzahl machten über die Toppen geflaggte Segelyachten auf der Wilsterau am Großen Brook fest.
Bild 1 zeigt auf der Wilsterau in Bischof eine Gruppe Segelyachten, welche nach Durchschleusung am Kasenort Richtung Wilster fahren.
Bilder 2 bis 4 zeigen die auf der Wilsterau am Großen Brook dicht gedrängt liegenden Segelboote, denen sogar die Berufsschiffer ihre Liegeplätze überließen.
Im Hintergrund rechts sind Häuser der Mühlenstraße erkennbar.
Im Erdgeschoß des villenartigen Hauses Mühlenstraße 5 wohnte einige Jahre der Begründer dieser Heimat-Seite mit seiner Familie.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bilder 2 und 4: Ludwig Behning, Wilster
Bild 3: Carl Kuskop, Wilster

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1933 - Segler und Schiffer spielen Fußball

1933 Fußballspiel auf dem Platz am Colosseum
Die "harten" Jungs der Segler Vereinigung Wilster betätigten sich auch außerhalb der Segelsaison sportlich.
So maßen sie sich mit ihren Kontrahenten von den Wilsteraner Binnenschiffern bei winterlichem Wetter beim Fußballspiel auf dem Platz am Colosseum vor zahlreichen Zuschauern.
Beide Mannschaften waren zünftig gekleidet - die Schiffer in Arbeitsmontur und Schiffermütze, die Segler mit weißen Rollkragen-Pullovern und Pudelmützen. Wie das Spiel ausging, ist unbekannt und auch absolut unwichtig.
Nach dem Spiel ging es angeführt von einem Vereinsstander-Träger und begleitet von Schifferklavier Spielern im Umzug vom Colosseum Platz über den Markt zum Aufwärmen in eine Gaststätte.
Die Seglervereinigung Wilster war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre ihr Vorsitzender) mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1933 - Sportboote auf der Wilsterau am Helgenland

1933 Sportboote auf der Wilsterau am Helgenland
Blick von der Fußgängerbrücke am Rosengarten nach Norden auf den Stadtarm der Wilsterau und seine Einmündung in den Hauptarm.
Links liegt das zu der Zeit zum Grundstück der Kohlenhandlung Martin Krumm gehörende Helgenland, auf dem früher die wilsteraner Werften betrieben wurden.
Das Ufer links ist besetzt mit Kopfweiden,
rechts sind die Rückseiten der Häuser an der mittleren Deichstraße zu erkennen; das Gebäude im Vordergrund ist der Speicher der Eisenwaren- und Kolonialwarenhandlung von Hans Kloppenburg an der Wende. Offenbar wurde die Uferwand des Gebäudes kurz zuvor erneuert, so wie auch der rechts davor vorhanden gewesene ehemalige Speicher der Gaststätte "Zur Wende" beseitigt und dort gleichfalls die Uferwand erneuert wurde.
Das Foto verdeutlicht, daß der Segelsport in Wilster Einzug gehalten hat (Die Segler-Vereinigung Wilster wurde 1932 gegründet), denn in Höhe des Hauses des Tischlermeisters Paul Schulz (heute Stitterich) liegt eine kleine Segeljacht. Alfred Stitterich, der Ehemann der Tochter Wilma des Paul Schulz, gehörte zu den Gründungsmitgliedern der SVW.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

Anmerkung: So anerkennenswert es ist, dass der historische Stadtarm der Wilsterau im betrachteten Bereich erhalten blieb, um so unverständlicher ist es, dass die Stadt Wilster den heute von den angrenzenden Ufergrundstücken weit in das Gewässerprofil hinein reichenden Gehölzbewuchs nicht regelmäßig drastisch zurückschneiden läßt!
Die Aufstellung einer kleinen Informationstafel am Rosengarten mit Hinweisen auf die für die Geschichte der Stadt sehr bedeutsame historische Funktion dieses Flussabschnittes als Wasserstraße und Hafen jedenfalls bleibt unzureichend, wenn nicht zugleich für interessierte Besucher die ehemalige Situation optisch erlebbar gemacht wird!

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1934 - Hafen und Segelrevier der Wilsteraner Segler am Kasenort

1934 Hafen und Segelrevier der Wilsteraner Segler am Kasenort
Bevor die Seglervereinigung Wilster im Jahr 1932 gegründet wurde, waren die Wilsteraner Segler Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt. Ihre Fahrzeuge allerdings lagen nicht im Glückstädter Hafen sondern zumeist in der Wilsterau am Brook in Wilster. Wegen der vor jedem Törn sich ergebenden Notwendigkeit einer Durchschleusung am Kasenort, verholten einige Segler bald ihre Boote in das Außentief der Großen Feldwettern (Bild 1).
Angesichts der gegenüber heutigen Zeiten deutlich geringeren Freizeit war es den Seglern so möglich, von dort aus zu kurzen Touren aufzubrechen. Weil die Boote über keine Hilfsmaschine verfügten und die Tiden für weiter führende Unternehmungen häufig ungünstig waren, musste manchmal das sonntägliche Unternehmen weitgehend auf die Stör begrenzt bleiben.

Bildrechte: Annemarie von Holdt, Wilster

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1935 - Ausbau einer Segeljacht auf dem Helgenland

1935 Ausbau einer Segeljacht auf dem Helgenland
Den Ausbau der Segeljacht in Klinkerbeplankung führte der junge Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt unter freiem Himmel auf dem an den Rosengarten angrenzenden Helgenland durch.
Es handelt sich vermutlich um die KLABAUTERMANN, welche Heinrich von Holdt vom Seglerkameraden Werner Scharf erworben hatte und nach dem Umbau den Namen FIDJE II gab. Später wurde das Boot an Heinrich Horn verkauft, bei welchem es den Namen MÖWE II führte.
Während der Arbeit erhält Heinrich von Holdt Besuch von seiner Schwester Frieda - nach deren Kosenamen "Fidje" er bereits sein erstes Segelboot benannt hatte - und seiner Ehefrau Annemarie und dem Nachbarmädchen Inge Eggers. (Bild 1)
Im Hintergrund sind links Häuser an der Straße "Hinter der Stadt" (heutige Hans-Prox-Straße) sowie rechts an der Deichstraße zu erkennen.
Für welchen der damaligen Wilsteraner Segler die kleine Segeljacht ausgebaut wurde, ist leider nicht überliefert. Bild 3 zeigt die Jacht anläßlich einer Tour mit einigen der damaligen Segelkameraden an Deck; im Vordergrund Heinrich von Holdt, hinten links Oswald Bruhn.

Bildrechte: Privatfotos Familie von Holdt, Wilster

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1935 - Wilsterau am Helgenland, Frachtschiffe, Fischer-Kähne, Sportboote

1935 Wilsterau am Helgenland, Frachtschiffe, Fischer-Kähne, Sportboote
Noch mit einem seiner ursprünglichen Funktion als Wasserweg gerecht werdenden relativ breiten Wasserspiegel präsentiert sich die Wilsterau am Helgenland.
Rechts sind die Rückseiten der an der Deichstraße stehenden Häuser zu sehen.
Kleine Fracht-Ewer sowie ein Fischerkahn und zwei Sportboote haben am Ufer festgemacht.
In späterer Zeit wurde leider die Breite des Gewässers und somit seine Wasserfläche durch mehrere wasserrechtlich unzulässige Eingriffe erheblich eingeengt. Im Rahmen von Unterhaltungsarbeiten an der linksseitigen Uferbefestigung wurde das Ufer immer weiter in das ursprüngliche Gewässerprofil hinein verlegt - hierfür wären vorherige wasserrechtliche Verfahren erforderlich gewesen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1939 - Gasthof 'Zum goldenen Anker' - Vereinslokal der Wilsteraner Segler

1939 Gasthof "Zum goldenen Anker" an der Wilsterau bei der Schott-Brücke
Der Gasthof stand in der Neustadt unmittelbar an der Wilsterau bei der Schott-Brücke.
In der Gaststätte ist am 16. Januar 1932 die SVW - Seglervereinigung Wilster gegründet worden; die Gründung war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre Vorsitzender der SVW) mit initiiert worden.
In den seit der Gründung der SVW bis heute vorliegenden Protokollbüchern können viele bemerkenswerte Umstände aus der langen Geschichte der Wilsteraner Segler nachgelesen werden. Für den Zeitraum der ersten fünf Jahrzehnte der SVW - von ihrer Gründung bis 1980 - sind aus den Protokollbüchern viele interessante Geschehnisse in der unten aufrufbaren Datei chronologisch zusammengefasst.
Der Inhaber der Gaststätte "Goldener Anker", Heinrich Krumm, war nicht nur Gastwirt, sondern übte zugleich die Funktion eines Hafenmeisters aus. Hierzu gehörte insbesondere die Bedienung des vor der Brücke befindlichen Schotts (Stemmtore). Dieses diente zum Aufstau der Wilsterau, oder um den Flut- bzw. Ebbstrom wahlweise entweder durch den Hauptarm oder die Stadtarme zu leiten.
Häufig mußten die Binnenschiffe an den Dalben vor dem Helgenland festmachen, um dann nach geöffnetem Schott und hinreichend erfolgter Absenkung des Wasserspiegels die Schott-Brücke unterfahren zu können.
Auch am Bäckerstraßenfleth war vor dessen Unterquerung des Neumarktes ein Schott in Form eines beweglichen Plattenschütz bzw. Hubschütz vorhanden.
Bis in die 1960er Jahre wurden mittels des Schott die Wasserstände in der Wilsterau reguliert und Spülströme für die Stadtarme aktiviert, was jedoch ab der zu Beginn der 1950er Jahre begonnenen Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau hydraulisch nicht mehr funktionieren konnte – ein wasserbaulicher Mißgriff.
Nach dem 1937 erfolgten Tod ihres Ehemannes führte die Witwe Albertine Krumm (Bild 2) nicht nur die Gaststätte weiter, sondern sie sie übte auch bis 1958 die Stelle des Hafenmeisters aus. "Tine Düchtig", wie sie von manchen sowohl anerkennend als auch etwas despektierlich genannt wurde, erlangte als einzige Hafenmeisterin in Deutschland eine überregionale Bekanntheit.

Bildrechte: nicht bekannt

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