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Burger Straße, Neue Burger Straße

1957 - Marktplatz und Blick in die Burger Straße

1957 Marktplatz, nordwestliche Seite, im Hintergrund Blick in die Burger Straße
Links im Vordergrund das Hotel Karl Stückers Gasthof (viele Jahre von Egon Hoinke betrieben).
Rechts daneben die Buch- und Papierhandlung von Carl Kuskop (das Geschäft wurde zu der Zeit von Hertha Bremer betrieben; sie war die Tochter von Carl Kuskop).
Das große Gebäude ist die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene Turnhalle (hier hatte der MTV Wilster sein Domizil) und sie diente als Sporthalle für die Mittelschule Wilster), heute mündet dort die Sonnin-Straße in den Markt.
Vor der Turnhalle ein PKW Opel Rekord in der Version von 1957.
Bei den Fußgängern links daneben handelt es sich um Annemarie von Holdt mit ihrer Tochter Anke (Mutter und Schwester des Begründers dieser Heimat-Seite).

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck
Anmerkung: Es handelt sich bei dem Foto um das Probeexemplar des Verlages für eine Ansichtskarte.

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1957 - Schmiede Otto Stücker & Sohn in der Burger Straße

1957 Schmiede Otto Stücker & Sohn in der Burger Straße
Der in dem Haus Burgerstraße 14 untergebrachte Betrieb widmete sich vorrangig dem Fahrzeugbau.
Aus heutiger Sicht ist es kaum noch nachvollziehbar, dass in dem Haus eine floriende Schmiede betrieben wurde. Passanten konnten von der Straße durch das zumeist offen stehende Tor in den Betrieb blicken, wo die Schmiede ihre Arbeit verrichteten. Man sah die Funken der Esse stieben und das grelle Licht der Schweißgeräte; der metallische Ton, wenn Eisen auf Eisen schlug, war in der gesamten Straße zu hören.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1958 - Adventliche Stimmung in der Burger Straße

1958 Adventliche Stimmung in der Burger Straße
Das kleine Landstädtchen Wilster als Mittelpunkt der nach ihr benannten Wilstermarsch zählte seinerzeit in seinen Mauern eine Vielzahl an Einzelhandelsgeschäften. Insbesondere in der Deichstraße, dem Kohlmarkt, der Burger Straße und am Markt befand sich fast in jedem Haus ein derartiges Geschäft.
Es ist heute kaum noch vorstellbar, wie viele Ladengeschäfte der Einzelhändler für Möbel, Öfen, Elektroartikel, Spirituosen, Süßwaren, Gemüse, Milchwaren, Blumen, Textil- und Handarbeitswaren, Lederwaren, Schuhe, Lebensmittel und Haushaltswaren, Eisenwaren, Tabakwaren, Spielwaren und Fahrräder
sowie Geschäfte der Fleischer, Bäcker, Schuster, Friseure, Drogisten, Hutmacher, Uhrmacher und Juweliere usw.
sowie mehrere Kioske
und auch Gaststätten es noch vor wenigen Jahrzehnten in Wilster gab.
Die Geschäftsleute gestalteten mit vielen Lichterketten in der Vorweihnachtszeit die Straßen der Stadt adventlich.
Links ist das Haushaltswarengeschäft von Hubert Holm zu erkennen;
rechts das Bahnhofshotel von Johannes und Käthe Oesau, welche das Gasthaus bis 1962 betrieben. Heute steht auf dem Grundstück das Fahrrad Geschäft Lamberty.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1964 - Burger Straße, Schlachterei Beimgraben

1964 Burger Straße
Blick von der ehemaligen Querung über den Burggraben in Richtung Markt, an dessen westlicher Ecke ganz im Hintergrund noch das schöne Gebäude des Café Schöne (Inhaber Thörmer) steht.
In dem Gebäude im Vordergrund links war nachweislich des Reklameschildes der Friseur Salon von Dieter Bodenstedt (vorher Peter Ramm) untergebracht.
Das Gebäude auf der gegenüber liegenden Straßenseite mit der neu in Klinkersteinen aufgemauerten Fassade war das Geschäftshaus der Schlachterei Richard Beimgraben. Der Begründer dieser Heimatseite hat 1961 als Maurer-Lehrling beim Umbau mitgewirkt und durfte seinerzeit als Vertrauensbeweis seines Lehrgesellen den Sturz über der Eingangstür mauern.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund

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1974 - Burger Straße - Bahnhofshotel

1974 Burger Straße - Bahnhofshotel
Das Bahnhofshotel bezog seinen Namen nach dem ersten Bahnhof der Stadt Wilster, welcher an der späteren Tagg-Straße (vormalige Bahnhofstraße) lag. Die Bahnstrecke der sogenannten Marschbahn Richtung Tondern führte früher über die heute nur noch nach Brunsbüttel führende Strecke.
Der Gasthof hieß vormals „Dunckers Gasthof“ und wurde nach 1945 vom Ehepaar Oesau geführt - er wurde von den Wilsteranern „Geierwally“ benannt.
Anekdote: Im Kino "Adler Lichtspiele" in Wilster lief um 1956 der Film "Die Geierwally". Zugleich war in dem genannten Gasthof ein Dienstmädchen namens Waltraud, genannt Wally, in Stellung. Die jungen Leute übernahmen den Namen "bei Geierwally" und sagten dieses, wenn sie in das Bahnhofshotel gingen. Es war ein Mißverständnis, als sich der Nökelname (Nickname) innerhalb kurzer Frist dauerhaft und zu deren Kummer auf die Wirtin übertrug.
Heute wird das Gebäude vom Fahrradgeschäft Lamberty genutzt.
Im übernächsten Haus war die Schmiede von Stücker (bis weit in die 1960er Jahre); zum Zeitpunkt der Aufnahme betrieb Christine Plambeck in dem Haus die Neue Apotheke.
Links an der Ecke mit der kurzen namenlosen Verbindungsstraße (heute Teil der Burgerstraße) zum Kohlmarkt wurde das Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft von Hubert Holm betrieben.

Bildrechte: nicht bekannt

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1975 - Hotel Hillmann an der Burger Straße

1975 Hotel Hillmann an der Burger Straße
Das Hotel Hillmann war in den vormaligen Geschäftsräumen der Baustoffhandlung Grothusen eingerichtet worden.
Dem nur einige Jahre bestehenden Hotel war eine auf dem rückwärtigen Firmengrundstück neu erbaute Kegelbahn angegliedert, auf welcher wilsteraner Kegelclubs wie "Goldene Sieben" (Frauen) und "Fall um v. 1919" (Männer) ihren Sport ausübten.
Im Jahre 1980 erwarb die Sozialtherapeutische Übergangseinrichtung für suchtkranke Männer "Haus Elim" das Anwesen, nachdem sie es bereits zuvor genutzt hatte.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Fotos wurden für die Fertigung von Ansichts- und Werbekarten aufgenommen

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1980 - Burgerstraße, marschierende Bürger-Schützen-Gilde

ca. 1980 Burgerstraße, marschierende Bürger-Schützen Gilde (Bürgergilde)
Von der Bahnhofstraße kommend und den Bahnübergang querend marschiert die Bürger-Schützen-Gilde mit klingendem Spiel ihres Trommler und Pfeiffer Korps in die Burger Straße.
Hinten rechts, hinter dem Personenkraftwagen, mündet die damalige Stichstraße (heute der nördliche Abschnitt der Straße Klosterhof) ein; die Straßenführung ist heute gegenüber seinerzeit verändert;
auch das Stellwerk am Bahnübergang zur Neuen Burger Straße ist heute nicht mehr vorhanden. Das Wärterstellwerk Wilster Ww war eines von drei mechanischen Stellwerken im Bereich des Bahnhofes Wilster. Von ihm aus wurden auch die Schranken des Bahnüberganges bedient.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1980 - Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße

1980 Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße
Das Wärterstellwerk Wilster Ww war eines von drei mechanischen Stellwerken im Bereich des Bahnhofes Wilster. Es stand am Bahnübergang Burger Straße - Neue Burger Straße. Von ihm aus wurden auch die Schranken des Bahnüberganges bedient.
Das Fahrdienstleiterstellwerk Wf stand östlich des Empfangsgebäudes in der spitzwinkligen Fläche, welche an der Abzweigung der Strecken Richtung Burg (heutige Hauptstrecke) und Richtung Brunsbüttel (alte Linienführung der Marschbahn) von den Gleiskörpern gebildet wird.
Das Stellwerk Wo (Wilster ost) stand etwa einen Kilometer östlich des Bahnhofs an der Strecke Richtung Itzehoe.
Mit der Einrichtung elektronischer Stellwerke wurden die genannten mechanischen Stellwerke entbehrlich und wurden ca. 1991 beseitigt.
Die Ausserbetriebnahme der Wilsteraner Stellwerke erfolgte zu Pfingsten 1991. Sie wurden alle durch das neue elektronische Stellwerk “IZF“ in Itzehoe ersetzt. Von dort aus umfaßt der Bedien- und Überwachungsradius gegenwärtig die Strecke von Krempe (Bahnkilometer 51) bis zur Eiderbrücke (Bahnkilometer 145). Hinzu kommen die Nebenstrecken:
Alsen –Lägerdorf
Wilster-Brunsbüttel
St.Michelisdonn – Brunsbütel Süd
Neumünster – Heide
Heide – Büsum
Es werden vom IZF neben sehr vielen Signalen und Weichen ca. 100 Bahnübergänge überwacht und bedient.

Bildrechte: Ralf Petersen, Wilster

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2018 - Abbruch der Gebäude der ehemaligen FRIKA Rockfabrik a

2018 Abbruch der Gebäude der ehemaligen FRIKA Rockfabrik an der Neue Burger Straße
Die zuvor in Berlin ansässig gewesene Rock-Fabrik von Friedrich Kallweit hatte Ende der 1950er Jahre einen Fertigungsstandort in Wilster erbaut. Dafür wurden an der Neue Burger Straße auf den Thumann´schen Flächen die erforderlichen Betriebsgebäude neu errichtet; der Firmeninhaber ließ sich in unmittelbarer Nähe des Betriebes ein ansprechendes Wohnhaus errichten.
Der nach dem Inhaber der Firma den Namen "FRIKA Röcke" führende Betrieb bestand leider in Wilster nur wenige Jahre, denn der junge Firmeninhaber verstarb viel zu früh. Seine Witwe Sabine Kallweit betrieb nach der Aufgabe der Produktion in Wilster mehrere Jahre lang am Markt ein Modegschäft für Damenoberbekleidung.
In die Betriebsgebäude an der Neue Burger Straße zog der Lebensmittel Selbstbedienungsladen Sönnichsen ein, welchem später der Wandmaker Markt mit ähnlichem Warenangebot nachfolgte und hier einen Standort bis zum Jahresende 2007 betrieb.
Die danach mehrere Jahre leer stehenden Firmengebäude wurden 2018 abgebrochen. An ihrer Stelle beabsichtigen die Glückstädter Werkstätten (Einrichtung der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie) die Errichtung von Betriebsstätten für etwa 60 Menschen mit Handicap. Es soll eine Ausbildungswerkstatt, eine Textilwerkstatt, sowie ein Bistro und Café eingerichtet werden.
Überdies sollen im Obergeschoss des neu zu errichtenden Gebäudes im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus 20 Wohnungen errichtet werden.
Auf dem rückwärtigen Teil des Grundstückes ist der biologische Anbau von Gemüse für den Eigenbedarf vorgesehen.

Bildrechte:
Bild 1 u. 2 : Rathausverein Wilster (Aufnahmen aus 2017)
Bild 3: Thorben Holler Wilster
Bild 4: Katarina Sönnichsen

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2018 - Abbruch der Gebäude der ehemaligen FRIKA Rockfabrik an der Neue Burger Straße b

2018 Abbruch der Gebäude der ehemaligen FRIKA Rockfabrik an der Neue Burger Straße
Die Ende der 1950er Jahre errichteten Gebäude waren nach Einstellung der Rock-Produktion von den Verbrauchermärkten Sönnichsen und zuletzt (bis Ende 2007) von Wandmaker genutzt worden.
Auf dem Standort und nach Abbruch der Gebäude beabsichtigen die Glückstädter Werkstätten (Einrichtung der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie) die Errichtung von Betriebsstätten für etwa 60 Menschen mit Handicap. Weiter sollen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus 20 Wohnungen errichtet werden.

Bildrechte: Thorben Holler, Wilster

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