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Fauna in Marsch, Moor, Klev, Elbe, Stör, NOK

Neu! 0 Tierwelt in Marsch und Moor, am Klev, an Gewässern

Fauna in Marsch und Moor, am Klev, an Gewässern.
In dieser Rubrik werden durch Fotografien belegte Beobachtungen der natürlichen Tierwelt des Gebietes vorgestellt.
Auf allgemein bekannte zoologische Beschreibungen der abgebildeten Tiere wird in der Regel verzichtet.
Die von verschiedenen Hobby Fotografen gefertigten Bildbelege erheben keinen Anspruch auf eine vollständige oder gar systmatischen Erfassung der heimischen Tierwelt.
Insbesondere in den Randbereichen der weiten ebenen Wilstermarsch, vornehmlich in den der Geest vorgelagerten Gebieten, lassen sich überraschende Entdeckungen machen.
Gleiches gilt für den Nord-Ostsee-Kanal. Die an diesem künstlichen Bauwerk geschaffenen unterschiedlichen Strukturen mit Steinschüttungen oder Windschutzgehölzen bieten besondere Lebensräume.

Ein herzlicher Dank gilt allen Fotografen, die Fotos für die Heimatseite mein-wilster zur Verfügung stellten!

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Blaumerle * ornithologische Überraschung

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Blaumerlen
19. Juli 2017 Trupp Blaumerlen (Monticola solitarius) in Büttel gesichtet - eine überraschende mit Fotos belegte kleine ornithologische Sensation!
Diese Vogelart, bei welcher das Männchen ein sehr auffälliges blaues Gefieder hat, kommt in Deutschland normalerweise allenfalls im Alpengebiet vor. Entsprechend der beigefügten Karte (aus Pareys Vogelbuch) liegt in Europa ihr übliches Verbreitungsgebiet (Brutgebiet in grün, Sommergebiet in gelb, Wintergebiet in blau) rund um das Mittelmeer.
Die zur Familie der Drosseln gehörende Blaumerle hat in etwa die Größe der heimischen Schwarzdrossel.
Da die Blaumerlen in Büttel in einem größeren Trupp auftraten, wird es sich bei ihnen wahrscheinlich nicht um geflüchtete Volierenvögel gehandelt haben.
Bild 1 zeigt eines von den lebhaft blau gefärbten Männchen,
Bild 2 insgesamt drei von den einheitlich braun gefärbt Weibchen, deren Unterseite hell erscheint und eine braune Bänderung aufweist.
Bild 3 zeigt zum Vergleich eine Abbildung aus Pareys Vogelbuch
Bild 4 das Verbreitungsgebiet der Blaumerlen (gleichfalls aus Pareys Vogelbuch).

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Dennis Schäfer, Büttel

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Bussard

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Bussard
Die Bussarde - häufig auch Mäusebussard genannt - zeigen bei den einzelnen Exemplaren sehr unterschiedliche Ausfärbungen des Gefieders; dieses kann variieren von dunkelbraun bis nahezu weiß.
In Winter kommen bei uns auch die in nördlicheren Breiten lebenden etwas größeren Rauhfußbussarde vor, deren Ständer bis nach unten hin befiedert sind.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Eichhörnchen

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Eichhörnchen
Das possierliche Tierchen wird in plattdeutscher Mundart als "Katteker" (Eichkatze) bezeichnet.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Fasan

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Fasan
Der seit langer Zeit eingebürgerte Hühnervogel, zumeist als Jagdfasan bezeichnet, ist ein Gemisch aus deutlich unterschiedlichen Rassen. Deshalb können die Gefieder der einzelnen Tiere sehr variabel sein. Häufig kommt er als "Ringfasan" vor, benannt nach dem mehr oder weinger stark ausgeprägten weißen Halsring.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Graugans

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Graugans
Während in vergangenen Jahrzehnten Graugänse eher selten bei uns zu beobachten waren, treten sie jetzt vermehrt sogar als Brutvögel auf. Die Restriktionen des Jagdrechtes und die Bemühungen um den Natur- und Umweltschutz zeigen positive Wirkung auf den Artenschutz.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Höckerschwan

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Höckerschwan
Als ursprüngliche Parkvögel sind die Höckerschwäne in Mitteleuropa seit langem vielerorts wild oder halbwild an Seen, Flüssen und Kanälen heimisch.
Die Art gehört weltweit zu den schwersten flugfähigen Vögeln. Ihr Gefieder ist leuchtend weiß, das der Jungvögel graubraun.
Der orangerote Schnabel mit dem namengebenden schwarzen Höcker unterscheidet die Altvögel vom Singschwan und vom Zwergschwan, welche einen an der Wurzel gelben und höckerlosen Schnabel haben.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Kanadagans

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Kanadagans
Die Vogelart ist bereits seit Jahrzehnten fest in Norddeutschland, in Südschweden und auf den Britischen Inseln eingebürgert.
Kanadagänse sind noch etwas größer als Graugänse; mit ihrem schwarzem Kopf und Hals sowie dem weißen Kinnband sind sie gut zu bestimmen.
Die Gänse halten sich gerne auf Seen und Sümpfen, auf Mooren und feuchten Wiesen auf.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Kormoran

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Kormoran
Nachdem über die Dauer vieler Jahrzehnte der Kormoran in unserer Region recht selten vorkam, haben sich die Bestände des schönen interessanten Vogels gut entwickelt.
Vielerorts wird er heute als Fischjäger von den Freizeit-Anglern und insbesondere von Fischwirten gefürchtet.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Kranich

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Kranich
Der sehr scheue große Schreitvogel ist ein seltener Gast im Gebiet.
Es ist zu hoffen, dass die bis zu 1,30 m großen und 2,20 m Spannweite aufweisenden majestätischen Vögel künftig häufiger in den Randbereichen der Wilstermarsch zu sehen sind.
Anfang der 1970er Jahre war der Brutbestand des Kranichs im gesamten Bundesland Schleswig-Holstein auf 11 Brutpaare zurück gegangen. Das Engagement des behördlichen und ehrenamtlichen Naturschutz hat in den letzten Jahrzehnten die Population wieder wachsen lassen. Insbesondere die Ausweisung geeigneter Naturschutzflächen hat dazu beigetragen, dass 2020 wieder etwa 550 Brutpaare des Kranichs in Schleswig-Holstein ihre Jungen aufziehen. Schwerpunkte dabei sind Gebiete an der Hohwachter Bucht und der Lauenburgischen Seen sowie bereits auf hamburgischen Gebiet der an der Landesgrenze liegende Duvenstedter Brook.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen
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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Mauereidechse

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Mauereidechse
Die interessanten Eidechsen halten sich gerne auf den besonnten Steinschüttungen an den Ufern des Nord-Ostsee-Kanals auf. Sie können sehr gut klettern und schnell laufen.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Nilgans

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Nilgans
Die in Afrika heimische Nilgans hat sich in Europa als gebietsfremde Art vielerorts etabliert. Sie gehört hier mittlerweile zu den erfolgreichsten Neozoen.
Die hiesige wildlebende Population dieser invasiven Art ist aus geflüchteten Park- und Zootieren entstanden. Die sehr anpassungsfähige aggressive Nilgans verdrängt in Gebieten mit hoher Dichte der Wasservögel hier heimische Arten, insbesondere die Stockente.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Reh

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Reh
In den vergangenen Jahrzehnten haben die Rehe vermehrt weite Teile der Wilstermarsch als Revier angenommen, seit dort vermehrt Gebüschgruppen in der zuvor außerhalb des Nahbereichs der Gehöfte fast gehölzlosen Landschaft aufgekommen sind.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Ringelnatter

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Ringelnatter
Die harmlose Schlange ist noch recht häufig anzutreffen am Klev und den der Geest vorgelagerten anmmoorigen Flächen.
Die Schlange hält sich auch gerne in Moorgewässern auf. Der Begründer (Peter J. von Holdt) dieser Heimat Seite erinnert sich noch gerne daran, dass in seiner Jugend die manchmal mehr als 1,00 m langen Tiere ihm beim Baden in den Torfpütten des Herrenmoores begegneten. Faszinierende harmlose wunderschöne Schlangen.

Bildrechte:
Bilder 1 - 3: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen
Bild 4: Marco Tuchalla, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Seeadler

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Seeadler
Vor 5 Jahrzehnten war der Bestand des deutschen Wappenvogels in Schleswig Holstein vom Erlöschen bedroht. Es gab seinerzeit nur 7 Seeadlerpaare im gesamten Bundesland. Trotz des 1972 beschlossenen DDT-Verbotes ging der Bestand bis 1980 sogar auf vier Paare zurück. Doch der Bestand erholte sich in der Folge, auch bedingt durch strenge Schutzmassnahmen, so dass im Jahr 2019 über einhundert Brutpaare in Schleswig-Holstein gezählt werden konnten - das ist eine überaus erfreuliche Entwicklung. Dieses auch vor dem Hintergrund, dass in früheren Zeiten der Seeadler als Fischfressser von Menschen auch bei uns gnadenlos bejagt wurde - heute hat in der Gesellschaft glücklicherweise ein Umdenken hinsichtlich des Natur- und Artenschutzes stattgefunden.
Bei dem an der Stör bei Beidenfleth gesichteten Vogel handelt es sich um einen jungen Seeadler (er hat noch keine weiße Stoßendbinde) - also ein juveniles Exemplar des stolzen Greifvogels!

Bildrechte:
Bild 1: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen
Bild 2: Peter Offermann, Wilster

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Seehund

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Seehund
Während in den vergangenen Jahrzehnten keine Sichtung von Seehunden im hier betrachteten Gebiet zu vermerken war, hat sich dieses in den letzten Jahren geändert.
Sowohl am Strand der Elbe bei Brokdorf konnte die kleine Robbe beobachtet werden (Bilder 1 und 2), als auch in der Stör bei der Schleuse Kasenort (Bild 3) und sogar in der Wilsterau bei Obersten Wehr (4).
Im letzten Fall ist zu wünschen, dass der Seehund wieder in salziges Wasser zurückgefunden hat.
Über die Sichtung eines Seehundes am Kasenort wurde sogar in der Zeitung berichtet (Der Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden).

Bildrechte:
Bild 1: Jan Ingo Hoppe, Glückstadt
Bild 2: Karl Kautz, Brokdorf
Bild 3: Sonja Bahnsen, Nortorf
Bild 4: Jutta Laackmann, Aebtissinwisch

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Stockente

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Stockente
Auch wenn es sich bei der Stockente um eine weit verbreitete Art handelt, ist es doch immer wieder etwas besonderes, solche der Stammform in ihrem typischen Federschmuck zu sehen.
Die an Parkteichen und anderen Wasserflächen im urbanen Bereich anzutreffenden Enten sind sehr häufig aus der Kreuzung mit verwilderten Hausenten hervorgegangene Exemplare, die ihre charakterische Gefiederzeichnung nicht mehr aufweisen.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Sturmmöve

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Sturmmöve
Das Sturmmöven Paar hat sich seinen Nistplatz auf einem verwitterten Dalbenkopf am Nord-Ostsee-Kanal ausgesucht und hat dort erfolgreich seine Brut aufgezogen.
Die Sturmmöve unterscheidet sich von der etwas zierlicheren Dreizehenmöve durch ihre grünlichen Beine; die der letzteren sind anthrazitfarben.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Waldkauz

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Waldkauz
Der Waldkauz kommt häufig in strukturreichen Gebieten mit älterem Baumbestand vor, so auch in Parkanlagen, auf Friedhöfen und in Alleen sowie Gärten mit altem Baumbestand.
Neben dem zumeist braunen bis rostbraunen Gefieder, gibt es auch eine mehr graue Farbvariante, wie sie bei den abgebildeten Exemplaren offenbar vorhanden ist.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Waldohreule

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Waldohreule
Die Eule mit den langen Ohrbüscheln und den orangegelben Augen ist schlanker als der gleichgroße Waldkauz.
Die Waldohreule bewohnt nicht nur Wälder, sondern auch gerne offenes Gelände mit einzelnen großen Bäumen oder Baumgruppen oder auch große Gärten.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen

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