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Neu! 01 Wahrzeichen der Wilstermarsch - Schöpfmühle Honigfleth - eine Kokermühle

Schöpfmühle Honigfleth - Wahrzeichen der Wilstermarsch - eine Kokermühle
Seit ihrer im Jahr 1960 erfolgten Aufstellung in Honigfleth gilt die alte Schöpfwindmühle als Wahrzeichen der Wilstermarsch. Sie grüßt von ihrem Standort an der Große Feldwettern die Verkehrsteilnehmer sowohl auf der in geringer Entfernung zu ihr verlaufenden Bundesstraße 5 als auch diejenigen, welche auf der Straße Am Steindamm unterwegs sind.
Die alte Mühle ist das das letzte erhaltene Exemplar von einstmals vielen hundert das Landschaftsbild der Wilstermarsch prägenden Schöpfwindmühlen, deren Betrieb es erst ermöglichte, die Sietländereien intensiver zu bewirtschaften. Neben dem selteneren und leistungsfähigeren Achtkantmühlen wurden ganz überwiegend die kleineren Mühlen vom Typ der Mühle in Honigfleth genutzt. Diese ist von ihrer Bauart her eine Kokermühle.

Es ist ein geradezu absurder Umstand, dass ausgerechnet in der Wilstermarsch, in welcher dieser Mühlentyp wie in keiner anderen deutschen Landschaft vorherrschend war, die Schöpfwindmühle Honigfleth fälschlich als "Bockmühle" bezeichnet wird. Der von der Wilsterschen Zeitung 1960 in ihren seinerzeitigen Berichten über die Aufstellung der Mühle geschossene Bock, wonach diese eine "Bockmühle" sei, lebt jedoch bis heute.
Selbst der 1997 gegründete Förderverein "Bockmühle Honigfleth", welcher dankenswerterweise die Aufgabe übernommen, die heute als Kulturdenkmal geltende und unter Denkmalschutz stehende Schöpfwindmühle zu ihrer Erhaltung zu pflegen und zu betreiben, führt sogar den falschen Begriff in seinem Namen. Bockwindmühlen können von ihrer Bauart her niemals Schöpfmühlen sein!
Bilder 1 (Kokermühle) und 2 (Bockmühle) verdeutlichen den Unterschied zwischen den Mühlentypen.

Die alte Kokermühle in Honigfleth ist 1960 von ihrem ursprünglichen Standort an der Dwerfelder Wettern an ihren jetzigen Standort versetzt worden.
Der vormalige Eigentümer, der Landwirt Schütt, hatte das um 1850 entstandene Bauwerk für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Erhaltung am ursprünglichen Standort war nicht möglich, da die Wetterndeiche in Dwerfeld in Zusammenhang mit dem sogenannten Inneren Ausbau (der Entwässerung) im Sielverband Kampritt beseitigt wurden und damit auch der alte Standort der Schöpfmühle aufgegeben werden mußte.
Die Wiederaufstellung der Mühle erfolgte auf einem historischen Standort einer Schöpfmühle auf dem Gelände des Hofes Egge in Honigfleth. Auch die Vorgängerin dieser von Windkraft getriebenen Schöpfmühle, schöpfte wie alle anderen mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern.
Das Prinzip der archimedischen Schnecke war von dem am 28. November 1745 in Holler´s Fährhaus in Hodorf geborenen Johann Holler in die Wilstermarsch gebracht worden. Johann Holler hatte als Zimmermann in den Niederlanden gearbeitet und dort entsprechende berufliche Erfahrungen gesammelt. Im Jahre 1770 gründete er am Kohlmarkt in Wilster eine Zimmerei, wo die ersten archimedischen Schnecken für die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hergestellt wurden. Holler war es wohl auch, der die Bauform der Koker-Mühle in der Wilstermarsch ab 1772 etablierte.

Die älteste Bauform der Mühlen insgesamt ist die Bockmühle (Ständermühle, Kastenmühle). Ihre Konstruktion ist dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Mühle auf einem senkrechten dicken Pfahl („Hausbaum“) steht, welcher auf einem Stützgestell („Bock“) befestigt ist. Die gesamte Mühle kann mit einem langen Außenbalken in den Wind gedreht werden. Die Bauform der Mühle ließ es nicht zu, sie als Schöpfmühle zum Antrieb einer in einem Trog fest installierten Archimedischen Schnecke zu betreiben.

Die Kokermühle ist gegenüber der Bockmühle eine Weiterentwicklung. Der sogenannte Hausbaum wurde durch einen massiven hölzernen Köcher (den Koker) ersetzt, durch welchen die Königswelle geführt wird. Hierdurch wurde es möglich, große Teile der Mühlenmechanik in den zu einem fest umschlossenen Raum umgestalteten Mühlensockel zu legen. Es mußte nunmehr nicht die gesamte Mühle sondern nur noch der oberhalb des Sockels befindliche Teil in den Wind gedreht werden. Der Antrieb der Archimedischen Schnecke ist bei jeder Stellung der Mühle möglich.
Bei der Kokermühle wird durch zwei Kammräder die Kraft des Windes auf die Schnecke übertragen. Die sich um ihre Mittelachse drehende Schnecke befindet sich in einem eng angepassten Trog. Schnecke und Trog bilden eine Folge von Kammern. Durch die Rotation der Schnecke bewegen sich alle Kammern in Richtung des Schneckenendes und fördern so das in ihnen befindliche Wasser nach oben, während am Schneckenanfang gleichzeitig immer wieder eine neue mit Wasser gefüllte Kammer entsteht.
Vor Etablierung der Kokermühlen bestanden zuvor bereits schon seit zweihundert Jahren vom Wind betriebene Schöpfmühlen anderer Bauart in der Wilstermarsch. Sie waren mit Schaufelrädern ausgestattet; die erste dieser Mühlen ist 1571 in Ecklak errichtet worden. Diese Schöpfeinrichtungen hatten jedoch eine geringe Effizienz.

Bildrechte
Bild 1: Inge Tagge, Münsterdorf
Bild 2: Joachim Eicke-Verlag, Hamburg

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Neu! 1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Hollerwettern

1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Hollerwettern
Der sogenannte Capella Orkan - so nachträglich benannt nach dem bei Borkum mit 11 Mann Besatzung gesunkenen Rostocker Küstenmotorschiff CAPELLA - war im Bereich der Deutschen Bucht einer der stärksten Orkane des 20. Jahrhunderts. Die durch ihn ausgelöste Sturmflut führte im Elbegebiet zu Hochtidewasserständen, welche die Extremwerte der Sturmflut von 1962 an vielen Pegeln deutlich überschritten.
Am Deich der Elbe bei Brokdorf und bei Hollerwettern kam es zu gefährlichen Situationen. Der hohe Außenwasserstand und die Durchnässung des Deiches hatten zu streckenweisen Abrutschungen seiner Binnenböschung sowie zu tiefen Ausschlägen an seiner Aussenböschung geführt, wonach das Auftreten eines Kappensturzes und das Vollversagen des Deiches zu befürchten war. Hierzu ist es glücklicherweise nicht gekommen! Eine Verschärfung der Gefahr durch häufige überschlagende Wellen, wie sie am Siel Hollerwettern auftraten, hatte die Gefahr erheblich erhöht. Es war ein hilfreicher Umstand, dass die damaligen und mit zu steilen Böschungen ausgestatteten Deiche vollständig aus Klei aufgebaut waren.
Insbesondere im Bereich des Schöpfwerkes und Sielbauwerkes Hollerwettern traten erhebliche Schäden am Deich auf.
Unmittelbar nach Rückgang der Scheitelwasserstände wurden die Deichböschungen provisorisch mit Pfählen und Sandsäcken gesichert.
Die nicht ausreichend hohen und mit zu steilen Böschungen ausgestatteten Deiche an der Stör hätten wahrscheinlich die Sturmflutwasserstände nicht kehren können. Es muss als glückliche Fügung angesehen werden, dass das in den Jahren 1971 bis 1974 gebaute Mündungssperrwerk an der Stör am 03.01.1976 bereits in Betrieb war und das Einlaufen der Sturmflut in die Stör verhinderte.
1991 wurde der Brokdorf, Hollerwetter und die gesamte Wilstermarsch schützende Deich an der Elbe verstärkt auf die Bestickhöhe NN + 8,40 m.

Bildrechte: Erwin Kappelau, Brokdorf
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Neu! 1935 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf (Ex)

1935 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf der Krone des Deiches der Elbe bei Brokdorf eine Korn-Windmühle.
Auch wenn im Bereich der Mühle eine Deichverbreiterung bestand, ist es aus Gründen der Sicherheit der Landesschutzdeiche heute unvorstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Bei der Mühle handelte es sich um einen sogenannten Erd-Holländer, d.h., die Mühle hatte keine Galerie.
Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus des Müllers Albert Wolfsteller sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lagen auf dem luftseitigen Gelände im Schutz des Deiches.
Die Windmühle wurde 1940 abgebrochen.
Die Brokdorfer Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; aus welchem alle dort wohnhaften Zwangsgäste ihr Korn mahlen lassen mußten; eine erste Brokdorfer Mühle ist für das 1595 erwähnt.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe
Die postalisch 1948 gelaufene Ansichtskarte zeigt mit der Mühle ein Motiv, welches zu dem Zeitpunkt seit vielen Jahren nicht mehr vorhanden war.
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung, so wie auch die ergänzend vorgestellte ältere Karte mit der Mühle.
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Neu! 1908 St. Margarethen - Dorfstraße und Deichhäuser (Ex)

1908 St. Margarethen - Dorfstraße und Deichhäuser
Blick von der Dorfstraße auf die auf Krone und Außenböschung des Deiches stehenden sogenannten Deichhäuser der Deichreihe.
Die Häuser waren Teil des Deiches! Erst nach der Sturmflut vom 03. Januar 1976 wurde dieser aus Gründen des Sturmflutschutzes unhaltbare Zustand beseitigt und 1976/77 ein neuer Deich wasserseitig der Häuser gebaut.
Zu der ungewöhnlichen deichfremden Nutzung einer Bebauung des Deiches war es im 17. Jahrhundert nach einer zuvorigen Vordeichung gekommen, welche das heutige Deichvorland umfaßte. Dadurch wurde der bisherige Deich zeitweilig zu einem Schlafdeich, der jedoch nach Aufgabe der Vordeichung 1686 wieder reaktiviert werden mußte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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Neu! 1932 Kaufmannsladen in Kudensee

1932 Kaufmannsladen in Kudensee
Dem Kaufhaus Sievers, welches im Haus Dörpstroot 15 bis zum Jahr 1985 bestand, war seit 1930 auch eine Fahrradhandlung angeschlossen.
Ebenfalls handelte der Inhaber Werner Sievers mit Sanitär- und Elektrowaren, welche er auf Anforderung in den Häusern seiner Kunden auch installierte.
Nachweislich des an dem Gebäude rechts neben dem Eingang angebrachten Schild, wurde in dem Laden auch eine örtliche Posthilfsstelle betrieben; diese war ein unentgeltliches Serviceangebot des Geschäftsinhabers für seine Kunden.

Bildrechte: nicht bekannt
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Neu! 1920 - Volksabstimmung vom 10. Februar 1920 - Süd-Schleswig bleibt bei Deutschland

Volksabstimmung vom 10. Februar 1920 - Süd-Schleswig bleibt bei Deutschland

1920 Erinnerung an die Volksabstimmung am 14. März 1920.
Die lange Zeit zwischen Dänemark und Deutschland strittige Staatsgrenze wurde nach dem I. Weltkrieg in einem Plébiscite festgelegt.
Die Inschrift auf der Karte "Gott wolle uns behüten, dass wir nicht werden Jüten", macht deutlich, wie sehr seinerzeit in nationalen Sichtweisen gedacht wurde.
Das heutige dänische Jütland hat seinen Namen von dem germanischen Volksstamm der gotisch sprechenden Jüten. Diese hatten ihre Stammsitze im Zuge der Völkerwanderung verlassen, wobei Teile von ihnen wohl auch im 5. Jahrhundert mit den Angeln, Sachsen und Ambronen nach Britannien ausgewandert sind. Jütland wurde danach von den nordgermanischen Dan (Dänen) besiedelt.

Mit der Volksabstimmung 1920 wurde das von der Eider bis südlich der dänischen Stadt Kolding reichende ehemalige Herzogtum Schleswig geteilt mit der Folge, dass die Staatsgrenze seither nördlich von Flensburg verläuft; Nordschleswig fiel an Dänemark.
Die Abstimmung erfolgte in zwei jeweils zuvor festgelegten Zonen. Die Sieger des I. Weltkrieges bestimmten dabei, was nach ihrer Auffassung unter Gerechtigkeit zu verstehen war. Die Einteilung der Zonen und die Art der Abstimmung berücksichtigte dabei einseitig die Wünsche Dänemarks.
In der nördlichen Zone 1 wurde am 10. Februar en bloc abgestimmt, damit bei der erwarteten dänischen Gesamtmehrheit sich ergebende grenznahe Mehrheiten für Deutschland keine Berücksichtigung finden konnten. So blieb es auch ohne Folgen, dass in den Städten Tondern, Apenrade und Sonderburg jeweils eine Mehrheit für die Zugehörigkeit zu Deutschland stimmte.
In den Gemeinden der südlichen Zone 2, wo eine deutsche Mehrheit erwartet wurde, erfolgte die Abstimmung einen Monat später gemeindeweise, um die Möglichkeit zu eröffnen, einzelne Gemeinden mit einer dänischen Mehrheit Dänemark zuzuschlagen.
In einer weiteren noch weiter südlich und bis zur Eider reichenden Zone 3, in welcher die Mehrheitsverhältnisse pro Deutschland von vornherein überaus klar erschienen, wurde auf die Abstimmung verzichtet.

Bildrechte: Aug. Westpalen, Flensburg

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Neu! 1928 Kaufmannsladen in Kudensee (SF)

1928 Kaufmannsladen in Kudensee
Dem Kaufhaus Sievers, welches im Haus Dörpstroot 15 bis zum Jahr 1985 bestand, war auch seit 1930 eine Fahrradhandlung angeschlossen. Auch handelte der Inhaber Werner Sievers mit Sanitär- und Elektro waren, welche er auf Anforderung in den Häusern seiner Kunden auch installierte.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Wort LEONAR auf der Anschriftseite der Karte bezieht sich auf das Papier; aus [LEONAR] wurde 1964 Agfa.
Ein Teil der LEONAR-Werke befand sich (durch Reklame-AK belegt: um 1923) in Hamburg-Wandsbek.
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Nils Paustian, Brickeln
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Neu! Verein Militärverein Ecklak - Aebtissinwisch

Verein Militärverein Ecklak - Aebtissinwisch
Abzeichen des Kriegerverein Ecklack - Aebtissinwisch
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der Kriegerverein für Ecklak und Aebtissinwisch Bestand hatte, konnte noch nicht ermittelt werden.
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Neu! Verein Militärverein Brokdorf

Verein Militärverein Brokdorf
Abzeichen des Kriegerverein Brockdorf
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der 1892 gegründete Brokdorfer Kriegerverein Bestand hatte, konnte noch nicht ermittelt werden.
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Neu! 2020 Tag des Friedhof am 13. September 2020

2020 Tag des Friedhof am 13. September 2020
In einer von der Bevölkerung gut angenommenen gelungenen und engagierten Aktion stellten Mitglieder der Friedhofsverwaltung und der Kirchengemeinde Wilster den Friedhof und dessen Geschichte in mehreren Führungen vor.
Die gesamte Aktion war entwickelt worden von der Friedhofsverwalterin Beritt Mahrt und einem Team der Kirchengemeinde.
Bedingt durch die Einschränkungen infolge der 2020 weltweit aufgetretenen Corona Pandemie erfolgten die Führungen in kleinen Gruppen. Von in historische Kostüme gekleideten Jugendlichen und mit alten Fotografien wurden besondere bauliche Grabgestaltungen, Geschehnisse und die Geschichte des Friedhofs vorgestellt.
Dabei wirkten mit:
- Michel Herbst als Bauer aus Aebtissinwisch
- Kristin Sühl, Lena Sühl und Enya Rogge als Empfangsdamen am Friedhofseingang
- Hanna Buck und Vanessa Grünberg als Ehepaar an den Kriegsgräbern 1944
- Fynn Beimgraben und Jana Glückstadt als Steinmetze bei den historischen Grabstelen
- Cinja Egge als Frau Timm beim Mausoleum Timm

Ein Zeitungsartikel über die Ankündigung des Tag des Friedhofs kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Der etwa 4 Hektar große Friedhof der Evangelisch - Lutherischen Kirchengemeinde Wilster ist 1859 am Rande der Stadt in Bischof angelegt worden. Dort können Verstorbene unabhängig von ihrer jeweiligen Konfession und ihrem letzten Wohnort beigesetzt werden.
Der erste Wilsteraner Friedhof befand sich rund um die Kirche am Markt. Von 1604 bis 1859 (in Einzelfällen bis 1907) befand sich der Friedhof auf dem Gebiet des heutigen Stadtpark.
Die Auferstehungskapelle im Mittelteil des Friedhofs wurde um 1960 erbaut als Ersatz für die im Eingangsbereich an der Straße Allee beseitigte Kapelle; sie bietet 180 Sitzplätze für Besucher der Trauerandachten.
Seit einigen Jahrzehnten wird der Friedhof behutsam von einem reinen Gräberfeld umgebaut zu einer parkähnlicheren Anlage, welche auch mit individuelleren Möglichkeiten der veränderten Bestattungs- und Erinnerungskultur Rechnung trägt.

Bildrechte:
altes Foto: nicht bekannt (Quelle Kirchenarchiv Wilster)
neue Fotos: Tord Siemen, Wilster
Anmerkung: von der Heimat-Seite mein-wilster stammende Bilder wurden verwendet zur Erinnerung an die 1944 erfolgte Trauerfeier und die Beisetzung der Opfer des Bombenangriffs auf Wilster.



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Neu! 2020 - Beidenfleth - Seilfähre ELSE über die Stör

2020 Beidenfleth - Seilfähre ELSE über die Stör

Die Beidenflether Fähre – eine Grundseilfähre – ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb.
Unterhalb der Klappbrücke Heiligenstedten bestanden früher an der Stör bis zu deren Mündung in die Elbe insgesamt 6 Fähren, welche den Personen- und Warenverkehr von einem Ufer der Stör zum anderen Ufer ermöglichten. Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und in Beidenfleth existierten insgesamt vier Kahnfähren, nämlich
- zwischen Stördorf und Hodorf; Hollers Fähre oberhalb des gegenüber dem Kasenort gelegenen Hodorfer Mäander,
- zwischen Groß Kampen und Hodorf am Langen Rack unterhalb des Hodorfer Mäander, die Fähre des Nikolaus von Holdt, welche bis 1935 betrieben wurde.
- zwischen Uhrendorf und Uhrendorfer Deich (Kremper Marsch); Johannes Borcherts Fähre, welche bis 1937 betrieben wurde.
- am Störort die zum Gasthaus von E. Brockwoldt gehörende Fähre, bis 1925 betrieben
Die Prahm Fähre in Wewelsfleth ist 1980 stillgelegt, da über das in den Jahren zuvor gebaute Stör-Sperrwerk im Zuge der B431 eine Straßenbrücke geführt wurde.

Der Fährprahm der Seilfähre in Beidenfleth wurde bis in das Jahr 1936 durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt. Offenbar wurde vom Fährmann gegebenenfalls auch lediglich ein Kahn eingesetzt, wenn nur Personen und keine Fahrzeuge oder Personen mit Vieh den Fluß überqueren wollten.
Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Fördervereins Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „ELSE“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.
Es ist zu wünschen, dass die am Erhalt dieser Fähre interessierten Menschen diese entgeltpflichtige Überquerungsmöglichkeit der Stör auch nutzen, um dieses für die gesamte Region so interessante alte Verkehrsmittel dauerhaft zu erhalten!
Möge es für die Nutzer der Fähre noch lange in Gedanken so heißen: "Fährmann hol über"


Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

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Neu! 1935 Medaille - Opferschießen des Winterhilfswerkes (WHW) am 24. März 1935 in Wilster

1935 Medaille - Opferschießen des Winterhilfswerkes (WHW) am 24. März 1935
Das in der Zeit der Herrschaft des Nationalsozialismus bestehende Winterhilfswerk des Deutschen Volkes ( WHW) führte im Winterhalbjahr Sammlungen und Veranstaltungen durch, in denen Geld für Bedürftige gesammelt wurde. Die dabei eingenommenen Mittel wurden nur zur Hilfe von Menschen verwendet, welche nach der wahnhaften Rassenideologie der Nazis zur Volksgemeinschaft gehörten.
In Wilster wurde am 24. März 1935 vom WHW an mehreren Ständen ein sogenanntes "Opferschießen" durchgeführt, dessen Erlöse dem Winterhilfswerk zugute kam.
Die Erstplatzierten an den jeweiligen Schießständen erhielten Medaillen.
Vorgestellt ist die für den Zweitplatzierten am Wehrmann-Stand überreichte Medaille. Die Bezeichnung "Wehrmann" war seinerzeit vielfach gebräuchlich für "Soldat".
Anzumerken ist, dass bei dem Opferschießen die anläßlich des in der Stadt Wilster im Jahr 1933 durchgeführten 53. Norddeutschen Bundes-Schiessen der Norddeutschen Schützenbundes herausgegebene Medaille aus Silber Verwendung fand. Über die geprägte Inschrift zu dieser Veranstaltung ist auf der Medaille eine dünne silberne Platte aufgesetzt, auf welcher die neue Verwendung eingraviert ist.
Die an einer Öse tragbare originale Medaille aus Silber ist 22,5 g schwer und hat einen Durchmesser von 40,5 mm.
Die Medaille zeigt auf einer Seite das Alte Rathaus von 1585
und auf der anderen Seite eine Schützenscheibe im Eichenlaub sowie darüber auf einer aufgesetzten Platte den eingravierten Hinweis auf die Veranstaltung des WHW.

Anmerkung: Die Abbildungen wurden zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster
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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Graureiher

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Graureiher
Der in ganz Europa vorkommende Graureiher kann im Gebiet recht häufig beobachtet werden; zumeist im Flug mit langsamen Flügelschlägen, zurückgezogenem Kopf und einem s-förmig gebogenen Hals oder wenn der aufgerichtet etwa 90 cm große Vogel an Ufern von Gewässern still auf Beute wartet.
Der Graureiher gehört zu den nach Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Arten; sein Bestand ist gegenwärtig ungefährdet.
Obwohl der Graureiher zu den jagdbaren Arten nach dem Bundesjagdgesetz gehört, genießt die Art in Schleswig-Holstein ganzjährige Schonzeit; die Streichung der Graureiher aus der Liste der jagdbaren Arten ist vorgesehen.

Bildrechte:
Bilder 1 u. 2:
Christa Mantel, Lunden
Bilder 3 u. 4:
Andreas Requard, Burg in Dithmarschen
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Neu! Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch - Albino Rotkehlchen * ornithologische Überraschung

Tierwelt in und am Rand der Wilstermarsch -  albinotisches Rotkehlchen * ornithologische Überraschung
Mit der mit Fotos belegten Sichtung eines schneeweissen Rotkehlchens gelang bei Burg eine sehr ungewöhnliche Beobachtung.
Obwohl als Laune der Natur sogenannter Leuzismus bei vielen Vogelarten auftreten kann, so ist doch das Fehlen jeglicher Farbe bei ansonsten ein farbiges oder schwarzes Gefieder aufweisenden Vogelarten sehr selten. Zumeist ist bei Leuzismus das Fehlen von Farbe nur auf wenige Federn oder Teile des Gefieders beschränkt. Vollleuzistische Vögel werden wegen ihrer Auffälligkeit häufig Opfer von Beutegreifern.
Die ergänzend vorgestellten Abbildungen zeigen die normale Gefiederfärbung von Rotkehlchen.

Bildrechte: Andreas Requard, Burg in Dithmarschen
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Neu! 1920 Fischer auf dem Kudensee

1920 Fischer auf dem Kudensee
Obwohl bereits in Dithmarschen gelegen, wird hier der Bereich des Sees und die angrenzende Niederung bis an den Klev betrachtet als zum Landschaftsraum der Wilstermarsch gehörend. Der Nord- Ostsee Kanal bildet weitgehend die kommunale Grenze zwischen den Kreisen Dithmarschen und Steinburg.
Der 1895 in Betrieb genommene Nord-Ostsee Kanal trennt die Ortschaft Kudensee von dem namensgebenden Gewässer Kudensee, welcher noch im Jahr 1700 etwa 500 Hektar groß war. Nach dem 1765 erfolgten Bau des Kudenseer Kanals und der damit verbesserten Entwässerung schrumpfte er auf etwa ein Drittel seiner vorherigen Größe. Aktuell hat der Kudensee nur noch eine Größe von etwa 40 Hektar; der maximal nur 1,20 tiefe See ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Fischerei auf dem See wurde von alters her betrieben; noch in den Jahren nach dem II. Weltkrieg war der Kudensee an einen Berufsfischer verpachtet. Weil die Nutzung offenbar nicht ergiebig genug war, kam sie jedoch bald danach zum Erliegen.
Der Kudensee ist in der Region der letzte von vormals mehreren Flachseen, deren Entstehung ähnlich verlief. Als nacheiszeitlich der Meeresspiegel erheblich anstieg, wobei zugleich durch Sedimentation die Marschen entstanden, bildete das Meer durch Abrasion des Klev mit Teilen des sandigen Materials Strandwälle (die so genannten Donns) aus. Die Donns sowie aufwachsende Moore bewirkten das Entstehen einer weitgehend abflußlosen Senke zwischen Geest, Donn und Moor, in welchem der früher bedeutend größere Kudensee entstand.
Vom Kudensee aus bildete sich wegen des durch Donn und Moor versperrten Abflusses ein parallel zum Geestrand verlaufendes Abflußgerinne – die Walburgsau bzw. Burger Au – in nordöstlicher Richtung aus, welche in die Wilsterau / Holstenau mündete. Die Burger Au war bis zum Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals und der damit einhergehenden endgültigen Trennung der Flußgebiete der bedeutendste Nebenfluß der Wilsterau, nachdem bereits ab 1870 durch den Bau der Schleuse Bebek der gewöhnliche Abfluss unterbrochen war. Die immer mal wieder vertretene Ansicht, wonach die Burger Au der Oberlauf der Wilsterau gewesen sei, ist unzutreffend.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
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Neu! 07.09.2020 - Flying P-Liner PEKING auf der Elbe bei Wedel

07.09.2020 - Flying P-Liner PEKING auf der Elbe bei Wedel
Eine mit vielen Interessierten und Freunden der Seefahrt besetzte zahlreiche Armada an Booten und Schiffen begleitete die PEKING auf der Elbe. Von den Ufern aus beobachteten unzählige Menschen voller Freude und Erwartung die Heimholung der wunderschönen Viermastbark nach Hamburg.
Als Museumsschiff restauriert und instandgesetzt auf der Peters Werft in Wewelsfleth an der Stör wird der Großsegler künftig Attraktion des im Aufbau befindlichen Deutschen Hafenmuseum Hamburg  sein.
Zugleich wird sie auch ein dauerhaftes Zeugnis abgeben sowohl über die Leistungsfähigkeit und hohe fachliche Kompetenz der Peters Werft in Wewelsfleth, als auch über die Schiffbautradition an der Unterelbe und der Stör.
Der Stiftung Hamburg Maritim gebührt für Engagement und Tätigkeit uneingeschränkt Anerkennung und Lob von allen an maritimer Historie und deutscher Seefahrtsgeschichte interessierten Menschen.

Bildrechte: Frauke Böttger, Wedel
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Neu! 1933 Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf (SF)

1933 Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf
Möglichkeiten und auch Anspruch der Bevölkerung der Wilstermarsch nach Bademöglichkeiten waren seinerzeit sehr bescheiden.
In früheren Jahrzehnten - bis in der 1960er Jahre - fanden sich insbesondere an sommerlichen Wochenenden viele Menschen zum Baden in der Elbe am Elbedeich in Brokdorf ein.
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde von Wilhelm Stücker betrieben.
Auch heute noch ist das Restaurant Elbblick Brokdorf - Hotel Sell ein beliebtes Ausflugsziel, welches in beide Richtungen einen phantastischen Ausblick auf den mächtigen Strom bietet.
Der bei Brokdorf schar an der Elbe liegende Deich hatte bereits seinerzeit eine massive Steischüttung zur Böschungs- und Deichfußsicherung.
Das kleine Gebäude auf der Deichberme diente vermutlich als saisonal installierte Umkleidemöglichkeit für die Damen.
Ganz im Hintergrund rechts ist das Pegelhaus zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf.
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Neu! 1948 Gehöft in Brokdorf (SF)

1948 Brokdorf - Gehöft Schniedewindt
Es handelt sich um Hof 63 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), welcher seinerzeit im Eigentum von Jacob Schniedewindt (* 1895, + 1959) stand und von dessen Sohn Heinz (*1922, + 2004 ) zunächst in Pacht bewirtschaftet wurde, bevor er im Erbgang an diesen ging.

Bildrechte: Lina Köthner; Rudolf Verlag, Reichenau, Sachsen
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, jetzt im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf.
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Neu! Glückstadt - Am Markt, Binnenhafen, Mole mit Leuchtfeuer an der Elbe 1954 (SF)

1954 Glückstadt - Am Markt, Binnenhafen, Mole mit Leuchtfeuer an der Elbe
Der Marktplatz der mit planmäßig angelegtem Grundriß auf Geheiß des Dänischens König Christian IV im Jahre 1617 gegründeten Stadt.
Die Straßen gehen strahlenförmig vom Marktplatz ab.
Der Hafen der als Konkurrenz zu Hamburg gegründeten Stadt Glückstadt wurde seinerzeit noch von vielen Binnenschiffen, See- und Küstenmotorschiffen sowie Heringsloggern angelaufen. Auch die Fähren der seit 1919 bestehenden Elbfähre Glückstadt – Wischhafen legten zum Zeitpunkt der Aufnahme im Glückstädter Hafen an.
Dieser war und ist auch noch heute Heimathafen vieler Sportboote.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf
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Neu! 1921 Brokdorf - Wohn- und Geschäftshäuser, Hökerei, Meierei, Pastorat (SF)

1921 Brokdorf - Wohn- und Geschäftshäuser, Hökerei, Meierei, Pastorat
oben links: Wohn- und Geschäftshaus des Bäckermeisters Hans Rohwer (Kirchducht 16)
oben rechts: Bei dem Gebäude im Vordergrund handelt es sich um das Haus Hafenducht 3, in welchem lange Zeit die Postannahmestelle der Gemeinde und auch eine Hökerei (Kaufmannsladen) untergebracht war.
mittig: Blick vom Elbdeich auf die Dorfstraße mit der Meierei.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.
unten links: Wohn- und Geschäftshaus; vermutlich das Haus "Rosengarten", Kirchducht 14
Das Gebäude Rosengarten, auch bezeichnet als Rosenheim, wurde in der Nachkriegszeit im besonders strengen Winter 1946/47 zeitweilig als "Wärmehalle" genutzt. Die Einwohnerzahl des Dorfes war durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen von 677 Einwohnern (im Jahr 1939) auf 1.609 (im Jahr 1946) dramatisch angestiegen; viele Menschen lebten in sehr prekären Wohnverhältnissen und die Beschaffung von Brennmaterialien und von Waren für den täglichen Bedarf war nur äußerst eingeschränkt möglich.
unten rechts: Pastorat

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte stammt aus der Sammlung Albert Wolfsteller, Brokdorf, welche sich im Besitz von Helga Sierth, Brokdorf, befindet.

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