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1912 - Blumenstraße - Tischlerei Gustav Rau

1912 Blumenstraße - Tischlerei Gustav Rau
Tischlerei Gustav Rau im Haus Blumenstraße 10. Der Betrieb bestand nur kurze Zeit, denn Gustav Rau verstarb 1914. Er hatte den Betrieb offenbar von Hinrich Rau (vermutlich seinem Vater) übernommen, welcher 1904 bis 1906 als Tischlermeister in der Bürgerrolle der Stadt Wilster aufgeführt ist, und der um 1907 in den Ruhestand gegangen ist.
Gustav Rau ist 1910 erstmals in der Bürgerrolle genannt.
Der Bruder Heinrich Rau war gleichfalls Tischlermeister und hatte seinen Betrieb im Haus Kohlmarkt 55 (heute Kohlmarkt 48), wo er bis zu seinem Tode im Jahre 1937 lebte.

Bildrechte Ansichtskarte: nicht bekannt

Anmerkung: An dieser Stelle ein ausdrückliches Dankeschön an die Archive von Stadt Wilster und Amt Wilstermarsch für die übermittelten Informationen.

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1928 - Neumarkt und Blumenstraße

1928 Neumarkt und Blumenstraße
Blick vom Neumarkt und die lediglich durch das Geländer rechts erkennbare Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth in die Blumenstraße.
Ganz links im Anschnitt ist das am Neumarkt stehende „Spritzenhaus“ der Feuerwehr erkennbar.
In dem Gebäude rechts daneben (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte früher der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Zentral geht der Blick in die schnurgerade Blumenstraße, an deren Ende das bereits an der Rathausstraße stehende Gebäude der Gaststätte "Dithmarscher Hof" zu erkennen ist.
Rechts von der Einmündung das zum Bau-Geschäft von Detlef Kruse gehörende Wohnhaus.
Ganz rechts im Anschnitt das Gebäude der Schlachterei und "Wurst-Fabrik" von Friedrich Herzog (*12.12.1914 + 25.02.1995).

Bildrechte: Ludwig Behning
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1949 - Neumarkt und Blumenstraße

1949 Neumarkt und Blumenstraße
Blick vom Neumarkt und der lediglich durch das Geländer rechts erkennbaren Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth in die Blumenstraße.
Ganz links im Anschnitt ist das am Neumarkt stehende „Spritzenhaus“ der Feuerwehr erkennbar.
In dem Gebäude rechts daneben (mit dem Friseur Salon von Waldemar Pien; vor ihm Claus und Gretchen Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte früher der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Zentral geht der Blick in die schnurgerade Blumenstraße, an deren Ende das bereits an der Rathausstraße stehende Gebäude der Gaststätte \"Dithmarscher Hof\" zu erkennen ist.
Rechts von der Einmündung das zum Bau-Geschäft Hermann Kruse gehörende Wohnhaus.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

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1900 - Neumarkt und Blumenstraße

1900 Neumarkt und Blumenstraße
Blick von der Neustadt und die Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und dessen hohen Schlauchturm.
Offenbar machen gerade zwei Matrosen der Kaiserlichen Marine Urlaub in Wilster.
Ganz links ist das Hudemann´sche Haus (Wilsters ältestes Gebäude) in der Schmiedestraße erkennbar.
Rechts geht der Blick durch die Blumenstraße bis zur Rathausstraße.
In dem Gebäude (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Rechts eine Hinweistafel auf das Bau-Geschäft von Detlef Kruse, dessen Wohnhaus dahinter steht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1920 - Neumarkt und Blumenstraße - Schenkwirtschaft von Osten

1920 Blick vom Neumarkt in die Blumenstraße.
In dem Gebäude links (mit dem Barbier Salon von Claus Pien, danach Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, im Obergeschoß sein Photographisches Atelier.
Rechts das Wohnhaus zum Bauunternehmen von Detlef Kruse; das Gebäude erhielt einige Jahre später einen nach rechts anschließenden zweigeschossigen Anbau.
Im Hintergrund steht vor den Gebäude der Schenkwirtschaft von Johannes von Osten (Blumenstraße 12) eine größer Anzahl Kinder.

Bildrechte: Carl Kuskop. Wilster

Anmerkung: Eine postalische Bezeichnung "Neumarkt" gibt es in Wilster nicht, doch wird die platzförmige Erweiterung von vielen Wilsteranern so bezeichnet.

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1910 - Deichstraße - Tischlerei Carstens, Schmiede von Holdt

ca. 1910 Deichstraße - Tischlerei Carstens, Schmiede von Holdt
Blick in die untere Deichstraße - Blickrichtung Markt
In dem Haus recht (im Anschnitt) wurde früher das Geschäft des Elektrikers Siems betrieben.
In dem zentral abgebildeten Haus (Nr. 33) war das Geschäft der damaligen Bau & Möbel Tischlerei, Spiegel und Polsterwaaren von J.H. Carstens, welcher sich für das Foto mit seinen Lehrlingen und Gesellen vor dem Haus aufgestellt hat.
Dahinter (Haus Nr. 32) das Haus mit der Schmiede des Schmiedemeisters Peter von Holdt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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1949 - Möbelgeschäft und Tischlerei Heinrich von Holdt in der Deichstraße

1949 Möbelgeschäft Heinrich von Holdt im Haus Deichstraße 18
Nachdem der zuvor leerstehende Laden für den Bau einer Segeljacht zweckentfremdet worden war, wurden in ihm wieder Möbel angeboten.
Der Eigentümer, Tischlermeister Heinrich von Holdt, betrieb gleichzeitig in der hinter dem Hause unmittelbar an der Wilsterau stehenden Werkstätte eine Tischlerei.
Einer der ersten in Wilster wohnhaften ausländischen Arbeiter - sie wurden seinerzeit als Gastarbeiter bezeichnet - war zu Beginn der 1960er Jahre der Spanier Joaquin Guzman. Bild 2 zeigt ihn zusammen mit Heinrich von Holdt in der Tischlerei.

Bildrechte: nicht bekannt

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1870 - Fünfflügelige Spinnkopfmühle an der Blumenstraße

1870 Fünfflügelige Spinnkopfmühle an der Blumenstraße.
Auf mehreren Häusern in Wilster fanden sich Ende des vorletzten Jahrhunderts zur Energiegewinnung genutzte Windmühlen. Diese waren zumeist sogenannte Spinnkopfmühlen - kleinere bauähnliche Varianten der Kokerwindmühle (z.B. Schöpfmühle Honigfleth). Die Spinnkopfmühlen verfügten über eine um den Mühlenkörper herumlaufende Galerie, von welcher aus mittels des Steert der Mühlenkopf mit den Flügeln in den Wind gedreht werden konnte.
Das von der allgemeinen Norm abweichende Modell einer fünfflügeligen Spinnkopfmühle in Wilster befand sich auf dem Dach eines Gebäudes in der Blumenstraße (Bild 1).
Bild 2 zeigt den Rosengarten mit dem Bäckerstraßenfleth und dem dahinter liegenden Neumarkt. Im Hintergrund ist rechts vom Giebel des zentralen Speichers die Spinnkopfmühle mit fünf Flügeln zu erkennen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1870 - Markt, Bäckerstraße (heutige Rathausstraße) mit Einmündung Blumenstraße

1870 Markt, Bäckerstraße (heutige Rathausstraße) mit Einmündung Blumenstraße
Die um 1910 verausgabte Ansichtskarte ist zu Recht mit „Alt-Wilster“ untertitelt, denn sie verwendet als Motive 2 etwa vier Jahrzehnte zuvor von dem frühen Wilsteraner Photographen Hans-Peter Mohr gefertigte Aufnahmen.
oben: Oberer Markt – der Marktplatz mit der Einmündung der Straße Kohlmarkt.
Von unbekannter Hand sind auf der oberen Ansicht mit den Gebäuden am Markt offenbar vor langer Zeit mit Bleistift die Namen der Geschäfte vermerkt – leider zum Teil unleserlich.
Von rechts nach links ist zu entziffern:
Andersen
Färberei Andersen
Bäckerei Starck
Egge
sowie ganz links Voje
unten: Damalige Bäckerstraße - die heutige Rathausstraße mit dem Palais Doos, dem Neuen Rathaus.
Im Vordergrund links ist die Einmündung der Blumenstraße zu erkennen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster. -Verlag von Ludwig Behning

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1904 - Blumenstraße

1904 Blumenstraße
Die Blumenstraße gehört zu den sehr alten Straßen in Wilster, obwohl an ihr dennoch erst relativ spät Häuser gebaut wurden; noch ein alter Stadtplan aus dem Jahre 1775 zeigt die Straße ohne Bebauung.
An der Straße lag früher eine Vielzahl von Gärten – daher wohl auch ihr Name; sie wurde ursprünglich offenbar geplant zur Erschließung der Gärten angelegt.
Die gradlinige Straße führt von der Rathausstraße (vormalige Bäckerstraße) beim Neuen Rathaus gradlinig zum Neumarkt (im Hintergrund zu erkennen).

Bildrechte: nicht bekannt

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1928 - Blumenstraße, Rosengarten, Neustadt

1928 Blumenstraße, Rosengarten, Neustadt
Bild 2: Blick vom Neumarkt in die Blumenstraße.
rechts im Anschnitt die Schlachterei von Friedrich Herzog.
Etwa in Bildmitte unterquerte das heute völlig verrohrte Bäckerstraßenfleth den Neumarkt; rechts ist das Brückengeländer erkennbar.
Bild 3: Rosengarten mit dem im Hintergrund erkennbaren und zur Deichstraße führenden Fußgängersteg.
In dem zweiten Gebäude von links hatte Ende des vorletzten Jahrhunderts der Photograph Hans-Peter Mohr sein Atelier; ihm verdankt die Stadt Wilster nahezu alle aus frühester Zeit überlieferten Photographien.
Es ist für den Betreiber dieser Heimat-Seite als Hobby Chronisten ein netter Umstand, dass sein Geburtshaus in räumlicher Nähe steht; das im Hintergrund rechts erkennbare und sich jenseits der Wilsterau befindliche Wohnhaus.
Bild 4: Blick von der Schott-Brücke in die Neustadt.
Links die Gastwirtschaft "Zum goldenen Anker", deren Wirte für die Bedienung des die Wilsterau aufstauenden Schotts zuständig waren.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1904 - Kohlmarktstraße, Kohlmarkt

1904 Kohlmarktstraße, Kohlmarkt
Die Straße Kohlmarkt – Blickrichtung stadtauswärts - im Schmuck der an vielen Häusern aufgezogenen Flaggen des Landes Schleswig-Holstein.
Die Straße hieß seinerzeit noch Kohlmarktstraße, denn nur der kleine dreiecksförmige Platz an ihrem oberen Ende war der - historische - Kohlenmarkt.
Ganz hinten der Gasthof „Zur Linde“ von Brandt.
Das große Haus links wurde kurze Zeit später abgebrochen und hier ein Neubau erstellt.
Rechts vorne die Bau- und Möbeltischlerei mit Möbel-Magazin von Heinrich Rau, welcher offenbar hier neben zahlreichen Kindern für den Fotografen Aufstellung bezogen hat.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1910 - Schülerinnen der Wilsteraner Mädchenschule

1910 Schülerinnen der Wilsteraner Mädchenschule
Offenbar verschiedene Jahrgänge der damaligen Mädchenschule Wilster haben sich mit ihrem Lehrer Fries zum Gruppenfoto aufgestellt.
Bei alten Fotografien finden sich selten Benennungen der abgebildeten Personen; im vorliegenden Fall aber hat die im Jahre 1900 geborene Anna Heutmann - sie ist in der zweiten Reihe von oben die Zweite von links - die meisten Namen ihrer Mitschülerinnen notiert (Bild 2).
Um den an Familienforschung interessierten Personen ein Aufsuchen zu ermöglichen, ist hier eine Transkription der Notizen vorgenommen worden:
Von den Personen auf dem Foto sind benannt jeweils von oben und von links nach rechts
1. Reihe: 1 Martha Stude, 2 NN, 3 Mathilde Appel, 4 Ella Heesch, 5 Erna Martens, 6 Anna Springer, 7 Else Lau, 8 NN, 9 Katharine Jakobs
2. Reihe: 1 Erna Klausen, 2 Anne Heutmann, 3 NN, 4 Emma Thiessen, 5 Mathilde Mendralla, 6 Erna Schwardt, 7 Anne Söhrens, 8 NN, 9 NN, 10 Anne Büsen
3. Reihe: 1 Agnes Schröder, 2 NN, Elsa Rau, 4 Erna Garms, 5 Anne von Osten, 6 Bertha Reumann, 7 NN, 8 Grete Sievers, 9 NN, 10 Bertha Ahrens, 11 Olga Kock
4. Reihe: 1 Helene Helbig, 2 NN, 3 NN, 4 Marie Siebke, 5 Frieda Ohrt, 6 Käthe Schulenburg, 7 Erna Schlotfeld, 8 NN Gehrts, 9 Minna Buttgereit, 10 Therese Betnarzik, 11 NN Kelting
5. Reihe: 1 Hilda Klausen, 2 Frieda Reimers, 3 Magda Schwardt, 4 Frieda Kröger, 5 Alwine Lahann, 6 Anna Hölk, 7 Grete Sievers, 8 Else Horn, 9 Ella Kock
6. Reihe: 1 Ella Thiel, 2 NN, 3 Mariechen Voss, 4 Erna Harder, 5 NN, 6 Alma Nickels, 7 Martha Engel, 8 Gesa Frauen, 9 Albertine Tobias
Lehrer Fries

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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1952 - Besatzung des Kielschwerters TORDALK

1952 Besatzung des Kielschwerters TORDALK
Bei den gut gelaunten jungen Menschen, die im Frühjahr 1952 die Besatzung der TORDALK bildeten, handelt es sich um (von vorne) Siegfried Rau, Inge Suck und Otto Andresen.
Eigner der 1948/49 gebauten TORDALK war Hans Suck, Werkleiter der Stadtwerke Wilster. Er verunglückte leider am 19.07.1952 bei Einfeld auf einer Dienstfahrt nach Kiel tödlich bei einem Verkehrsunfall; er war fünf Jahre als Werkleiter der Stadtwerke Wilster tätig gewesen.
Seine Tochter Inge war eine der ersten Personen, welche in der SVW ihren offiziellen Führerschein gemacht hatte und somit das Boot führen durfte; sie war zum Zeitpunkt des Erwerbs 17 Jahre alt.
Im Protokollbuch der SVW über die Jahreshauptversammlung am 05. Januar 1949 heißt es u.a.: „Kam. v. Holdt gibt bekannt, dass von der Militärregierung der Führerscheinzwang eingeführt worden ist. Der Zwang kann uns nicht mehr treffen, da schon im Frühjahr die Seglerkameraden die Prüfung zum Elbepatent abgelegt u. somit den Führerschein A. (Binnenfahrt) erworben haben. Kam. von Holdt erklärt sich bereit, einen zweiten Kursus zum Erwerb des Führerscheins B (Küstenfahrt) abzuhalten. Die Teilnehmerzahl soll 10 betragen, die auch sofort voll erreicht wurde. Beginn des Kursus Mitte Januar, Ende im April."
Die notwendigen Patente zur Durchführung des Kurses hatte Heinrich von Holdt im Jahr 1943 auf der Steuermannsschule der damaligen Kriegsmarine in Gotenhafen (heutiges Gdingen) erworben.
Inge Suck gehörte zu den erfolgreichen Absolventen des Kursus. Sie erhielt am 24. September 1950 den Führerschen A (Binnenfahrt) im Deutschen Seglerverband unter der Eintragungsnummer II der Seglervereinigung Wilster (sh. Abbildung 2)

Bildrechte: Familie Suck
Anmerkung: Das Foto und die Abbildung des Segelscheins wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger, geb. Suck.

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1952 - Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Lagerzeitung

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster war im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt worden. Initiiert wurde dieses ungewöhnliche schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in jahrgangs- und klassenübergreifenden Gruppen. Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden. Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert. Eine besondere Schwierigkeit bestand neben der Bewältigung der logistischen Herausforderungen auch in der Finanzierung, um allen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.
Neben den Berichten über die Ergebnisse in den Arbeitsgruppen hielten die Schüler auch ihre weiteren Erlebnisse und Eindrücke schriftlich fest. Letzteres erfolgte wie bereits im Vorjahr in einer als Lagerzeitung bezeichneten Sammlung. Aus dieser sind hier einige Berichte vorgestellt.
Bild 1 - Titelblatt - Siegfried Rau (für die Redaktion)
Bild 2 - Reisebericht "Wir landen im Harz" - von Christa Ehlers
Bild 3 - Berichte "Volkstanz" (von Klaus Kühl) und "Wir machen Musik" (von H.-W. Kayser)
Bild 4 - Bericht "Die Trockenrasur" (von Harald Schlemminger)
In der unten aufrufbaren Datei befindet sich ein längerer Bericht der Schülerin Anneliese Brandt zur Zimmergemeinschaft überschrieben mit "Unser Zimmer"
sowie vor dem Hintergrund der Deutschland teilenden Zonengrenze eine Prophezeiung der Schülerin Karin Ott der zur Deutschen Wiedervereinigung.

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1950 - Schlachterei Gustav Karrasch

1950 Schlachterei Gustav Karrasch
Mit einer Annonce in der Ausgabe vom 20. November der Preussische Allgemeine Zeitung - das Wochenblatt ist das offizielle Presseorgan der Landsmannschaft Ostpreußen - warb der damalig in Wilster ansässige Schlachtermeister Gustav Karrasch in ganz Deutschland speziell bei den Heimatvertriebenen zum Weihnachtsfest des Jahres 1950 für seine nach Ostpreußischer Art gefertigten Produkte.
Der Betrieb von Gustav Karrasch, welcher aus Ortelsburg in Ostpreußen als Heimatvertriebener nach Wilster gekommen war, bestand in den Jahren 1947 bis 1953 im Gebäude Landrecht 8 (oder 4).
Bereits zuvor hatte an diesem Standort ein Schlachtereibetrieb bestanden, zunächst ab 1900 der von H. Thiessen und danach bis 1946 derjenige von Georg Gussmann (im Adressbuch 1926 bereits dort genannt).

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1925 - Neumarkt - Friseur-Salon Pien am Neumarkt

1925 (geschätzt) Neumarkt - Friseur-Salon Pien am Neumarkt.
Der Inhaber Claus Pien hat sich mit seiner Ehefrau, seinem Sohn Waldemar und einer Gehilfin vor der offenen Haustür seines Geschäftshauses aufgestellt. Nach Claus Pien führte dessen Frau Gretchen und danach der gemeinsame Sohn Waldemar den Betrieb.
Nachweislich des Reklameschildes im Schaufenster des Hauses bearbeitete der Friseur auch Zöpfe und Perücken sowie "Wirrhaar" (sh. Bild 2, Detailvergrößerung).
Rechts ist die in den Neumarkt einmündende Blumenstraße zu erkennen.
Obwohl an dem Eckhaus Neumarkt / Blumenstraße ein Straßenschild mit der Aufschrift "Neumarkt" angebracht ist, gehörte seinerzeit das Gebäude mit der Hausnummer 19 postalisch zur Schmiedestraße.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Postkarte

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1992 - Luftbild - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au

1992 Luftbild - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au.
Links ist die Rasenfläche im Bereich des unbebauten Rosengarten zu erkennen.
Oben ist vom Neumarkt kommend nach oben rechts verlaufend die Trasse des verfüllten Bäckerstraßenfleth zu erkennen. In der Örtlichkeit fehlt heute leider jeglicher Hinweis auf dieses jahrhundertelang die Stadtgrenze von Wilster bildende Gewässer.
Im Vordergrund an der Straße An der Au die Gebäude der Firma Möbel-Tiedemann.
Unten links ist im Anschnitt der Verlauf der Wilsterau - der Bereich der vormaligen Sielwettern (sie wurde 1483 künstlich gegraben) am Audeich - zu erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

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1960 - Autohaus Gustav Pazewitsch am Steindamm

ca. 1960 Autohaus Gustav Pazewitsch am Steindamm
Luftbild aus nördlicher Richtung auf den Kfz.-Handel und -Reparaturbetrieb von Gustav Pazewitsch.
Seinerzeit waren die Kfz.-Betriebe noch markengebunden. Der Betrieb Pazewitsch handelte mit Fahrzeugen der Marken AUDI und NSU. Später firmierte der Betrieb unter dem Namen Autohaus Stoldt-Pazewitsch und nahm Fahrzeuge der Marke VW in sein Programm auf.
Die Abbildung zeigt links noch die alte Ausstellungshalle, welche Anfang der 1970er Jahre bei einem Schadensfeuer zerstört wurde.
Im Jahre 1979 erfolgte eine Zusammenlegung der in Wilster ansässigen Autohäuser Pazewitsch und Stoldt. Das Autohaus Stoldt richtete seinen Betrieb 1992 auf dem Gebiet der Gemeinde Dammfleth ein, nachdem es zuvor an der Mühlenstraße in Wilster ansässig war.
Der ganz rechts unten im Anschnitt erkennbare Fußweg führt zum heutigen Ahornweg in der Ostlandsiedlung, wo seinerzeit 3 Wohnhäuser - die sogenannten Lotsenhäuser - errichtet wurden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1903 - Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör - Segeljachten auf dem Helgen

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Schiffbau erlernt habenden 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf der Helling der Werft liegen hier zwei schnittige Segeljachten - eine Seltenheit in der damaligen Zeit.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Ansichtskarte

Anmerkung: Der Umstand, dass die Ansichtskarte von keinem der in damaliger Zeit in der Region tätigen Photographen oder Verlage herausgegeben wurde, läßt die Vermutung zu, dass der damalige Werftbesitzer Gustav Junge selbst das Photo gefertigt und diese Karte geschrieben hat.

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1905 - Fußgängersteg über die Wilsterau am Rosengarten

1905 Fußgängersteg über die Wilsterau am Rosengarten
Die kleine in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Brücke für Fußgänger wurde 1987 durch eine weniger elegante Holzbrücke ersetzt; sie ist heute noch eine vielfach genutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt.
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Wilsters Hafenplatz an der schiffbaren Wilsterau.
Zu beiden Seiten der Brücke sind Lastkähne erkennbar.
An der Stelle des kleinen Schuppens links entstand 1932 die Tischlerei von Heinrich von Holdt, welcher als Erbauer hölzerner Segeljachten bekannt wurde, somit letzter Traditionsträger des Schiffbaus in der Stadt Wilster war.

Bildrechte: Ludwig Behning
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, stehenden Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1905 - Rosengarten und Brücke zur Deichstraße a

1905 Hafen am Rosengarten.
Die kleine in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Brücke für Fußgänger wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine klobige Holzbrücke ersetzt; sie ist heute noch eine vielgenutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt.
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Wilsters Hafenplatz an der schiffbaren Wilsterau.
Vom Quai mit seinen senkrechten preußischen Kappen führte eine breite Treppe zum Wasser herunter.
An der Stelle des kleinen Schuppens rechts entstand 1932 die Tischlerei (Bild 3) von Heinrich von Holdt; hier erfolgte der Innenausbau der von ihm gebauten Segeljachten. Die Werkstatt wurde 2009 abgebrochen, der Standort neu gestaltet (Bild 4)

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1905 - Rosengarten und Brücke zur Deichstraße b

1905 Hafen an der Wilsterau am Rosengarten.
Die kleine in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Brücke für Fußgänger war von jeher eine viel genutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt; die Brücke wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine klobigere hölzerne Konstruktion ersetzt.
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Wilsters Hafenplatz an der schiffbaren Wilsterau.
Vom Quai mit seinen senkrechten preußischen Kappen führte eine breite Treppe zum Wasser herunter.
An der Stelle des kleinen Schuppens rechts entstand 1932 die Tischlerei von Heinrich von Holdt; hier erfolgte der Innenausbau der von ihm gebauten Segeljachten. Die Werkstatt wurde 2009 abgebrochen, der Standort neu gestaltet.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Anmerkungen: Bei der 1927 gelaufenen Karte handelt es sich um eine Neuauflage unter Verwendung eines um 1905 entstandenen Foto.
Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

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1905 - Rosengarten und Brücke zur Deichstraße c

1905 Hafen am Rosengarten und Brücke zur Deichstraße
Der im Zuge des ursprünglichen durch die Stadt führenden Verlaufs der Wilsterau am Rosengarten gelegene Hafen war über Jahrhunderte hinweg Ausgangshafen für die Wilsteraner Schiffer vor ihrer Fahrt in ferne Länder – das waren z.B. um 1540 Holland, Seeland, Frankreich, Engeland, Schottland, Portugal und das „Land tho Losien“ (Andalusien) – aber auch in den Ostseeraum.
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Wilsters Hafenplatz an der schiffbaren Wilsterau.
Der Hafen und die Schifffahrt sowie die Produkte der fruchtbaren Marsch begründeten die Bedeutung Wilsters und den zeitweilig hier vorhandenen relativen Wohlstand im 16.ten und 17. Jahrhundert.
Vom Quai mit seinen gemauerten senkrechten preußischen Kappen führte eine breite Treppe zum Wasser herunter.
Die kleine und in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Brücke für Fußgänger war von jeher eine viel genutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt; die Brücke wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine klobigere hölzerne Konstruktion ersetzt.
An der Stelle des kleinen Schuppens rechts entstand 1932 die Tischlerei von Heinrich von Holdt; hier erfolgte der Innenausbau der von ihm gebauten Segeljachten. Die Werkstadt wurde 2009 abgebrochen, der Standort neu gestaltet.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1905 - Rosengarten und Brücke zur Deichstraße d

1905 Hafen am Rosengarten. Koloriert.
Die kleine in transparenter Eleganz über die Wilsterau führende Rosengartenbrücke für Fußgänger wurde Anfang der 1990er Jahre durch eine klobige Holzbrücke ersetzt; sie ist heute noch eine vielgenutzte Verbindung zwischen Deichstraße und Neustadt.
Vom Quai mit seinen senkrechten preußischen Kappen führte eine breite Treppe zum Wasser herunter.
An der Stelle des kleinen Schuppens rechts entstand 1932 die Tischlerei von Heinrich von Holdt (Bild 3). Die Werkstatt wurde 2009 beseitigt, die Fläche neu gestaltet (Bild 4).

Anmerkung: Es handelt sich ganz augenscheinlich um eine retuschierte und kolorierte Fassung der zuvor vorgestellten Ansichtskarte; die Personen sind aus dem Bild heraus retuschiert worden; selbst die mächtige Ruderpinne des Ewers ging dabei verloren.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Verlegt wurde die Karte im Jahre 1908 von A. Sternberg, Hamburg
gemäß freundlichem Hinweis von Matthias Kohls, Harburg

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