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1912 - Rathausstraße mit dem Neuen Rathaus - Palais Doos

1912 Rathausstraße mit dem Neuen Rathaus - Palais Doos.
So recht den Eindruck eines kleinen Landstädtchens vermittelt die in Blickrichtung Neues Rathaus aufgenommene Rathausstraße.
Bevor in dem ehemaligen Doos´schen Palais an der heutigen Rathausstraße die Stadtverwaltung und somit das Rathaus untergebracht war, hieß die Straße "Bäckerstraße", davor "Lange Straße". Nach 1933 in einem Abschnitt düsterer deutscher Geschichte hieß sie "Adolf Hitler Straße".
Das schöne Neue Rathaus bzw. Doos´sche Palais war völlig unverständlich 1894 mit einer neugotischen Fassade verunziert worden; die Fassade wurde 1938 in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand zurück gebaut - eine bemerkenswerte Tat in dunkler Zeit; die Gartenfront des Gebäudes blieb immer unverändert.
Die rechtsseitige Häuserzeile ist heute nicht mehr vorhanden, sie mußte in den 1950/60er Jahren schrittweise der heute vorhandenen platzartigen Straßenverbreiterung vor dem Neuen Rathaus weichen.
die neben dem Rathaus stehenden Gebäude - u.a. das Gasthaus "Dithmarscher Hof" - wurden in jüngerer Zeit beseitigt.
An der Ecke das Hauses ganz rechts weist das Straßenschild auf die einmündende Schmiedestraße hin.

Bildrechte: W.B.Levy, Hamburg
Signatur: W.B.L.H. 3009

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1880 - Rathausstraße mit dem Palais Doos, dem Neuen Rathaus

1880 Rathausstraße mit dem Palais Doos, dem Neuen Rathaus
An der Rathausstraße steht das repräsentative und durch Schenkung in das Eigentum der Stadt Wilster gelangte Doos´sche Palais. Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Kanzleirat Doos erbaut worden und wurde seit 1830 als Bürgermeisterhaus und Neues Rathaus von der Stadt Wilster genutzt.
Umfassende Informationen können hier nachgelesen werden zu dem Gebäude Neues Rathaus
Gegenüber älteren Aufnahmen fällt die Umgestaltung der Bürgersteige auf, welche jetzt mit Bordsteinen versehen sind.
Die Straße war seinerzeit noch sehr schmal, denn die platzartige Verbreiterung vor dem Neuen Rathaus ist erst ab Ende der 1950er Jahre schrittweise durch Abbruch der linksseitigen Häuser erreicht worden.
Ganz im Hintergrund ist die Einmündung der leicht zur Wilsterau hin abfallenden Straße Klosterhof zu erkennen.
Dass gute Absichten nicht immer sinnvoll sind, wurde durch die im Jahre 1894 seitens der Stadt Wilster veranlaßte Umgestaltung der Vorderfront des Gebäudes deutlich. In einem eklatanten Stilbruch wurde die ursprüngliche klassizistische Fassade der Straßenfront des Palais unvorteilhaft in neugotischem Stil und mit einem Vorbau über der Freitreppe verändert. Im Gegensatz dazu blieb glücklicherweise die Gartenfront unverändert.
Im Jahre 1938 wurde die Straßenfront wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt. Oben im Giebel des Hauses sieht man seither als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer des Hauses erinnert.
Der Große Saal im Obergeschoß des Hauses war lange Zeit Sitzungssaal der Ratsversammlung und wird heute noch für repräsentative Zwecke genutzt.

Bildrechte:
Bild 1 bzw. 2: Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 3 bzw. 4: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1880 - Rathausstraße mit dem Palais Doos, dem Neuen Rathaus

1880 Rathausstraße mit dem Palais Doos, dem Neuen Rathaus
An der Rathausstraße steht das repräsentative und durch Schenkung in das Eigentum der Stadt Wilster gelangte Doos´sche Palais. Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Kanzleirat Doos erbaut worden und wird seit 1830 als Bürgermeisterhaus und Neues Rathaus von der Stadt Wilster genutzt.
Umfassende Informationen können hier nachgelesen werden zu dem Gebäude Neues Rathaus
Gegenüber älteren Aufnahmen fällt die Umgestaltung der Bürgersteige auf, welche jetzt mit Bordsteinen versehen sind.
Die Straße war seinerzeit noch sehr schmal, denn die platzartige Verbreiterung vor dem Neuen Rathaus ist erst ab Ende der 1950er Jahre schrittweise durch Abbruch der linksseitigen Häuser erreicht worden.
Ganz im Hintergrund ist die Einmündung der leicht zur Wilsterau hin abfallenden Straße Klosterhof zu erkennen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1880 - Rathausstraße mit dem Palais Doos, dem Neuen Rathaus

1880 Rathausstraße mit dem Doos´schen Palais, dem Neuen Rathaus
Gegenüber älteren Aufnahmen fällt die Umgestaltung der Bürgersteige auf, welche jetzt mit Bordsteinen versehen sind.
Von links kommend mündet die schmale Blumenstraße in die Rathausstraße ein, welche zuvor den Namen Bäckerstraße führte.
An der Rathausstraße steht das repräsentative und durch Schenkung in das Eigentum der Stadt Wilster gelangte Doos´sche Palais. Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Kanzleirat Doos erbaut worden und seit 1830 als Bürgermeisterhaus und Neues Rathaus von der Stadt Wilster genutzt.
Ganz im Hintergrund ist die Einmündung der leicht zur Wilsterau hin abfallenden Straße Klosterhof zu erkennen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1880 - Rathausstraße mit dem Doos´schen Palais, dem Neuen Rathaus

1880 Rathausstraße mit dem Doos´schen Palais, dem Neuen Rathaus
Gegenüber älteren Aufnahmen fällt die Umgestaltung der Bürgersteige auf, welche jetzt mit Bordsteinen versehen sind.
Von links kommend mündet die schmale Blumenstraße in die Rathausstraße ein, welche zuvor den Namen Bäckerstraße führte.
An der Rathausstraße steht das repräsentative und durch Schenkung in das Eigentum der Stadt Wilster gelangte Doos´sche Palais. Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Kanzleirat Doos erbaut worden und seit 1830 als Bürgermeisterhaus und Neues Rathaus von der Stadt Wilster genutzt.
Ganz im Hintergrund ist die Einmündung der leicht zur Wilsterau hin abfallenden Straße Klosterhof zu erkennen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1906 - Spiegelsaal im Neuen Rathaus - Doos´schen Palais (SF)

1906 Spiegelsaal im Neuen Rathaus - Doos´schen Palais
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Das Eigentum an dem 1785 für den Etatsrat Doos errichteten Palais einschließlich seiner kostbaren Ausstattung war der der Stadt Wilster durch Vermächtnis der Etatsrätin Doos im Jahre 1829 zugefallen.
Die Stadt nutzte das Gebäude seither als Bürgermeister-Haus und Neues Rathaus.
Der im Obergeschoß des Palais befindliche eindrucksvolle und sehr repräsentative Spiegelsaal – er war ursprünglich Empfangssaal des Erbauers – wird als Sitzungssaal der Ratsversammlung und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Mit der St. Bartholomäus Kirche (Sonnin Kirche), dem Trichter (ehemaliges Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen), dem Doos´schen Palais (Neues Rathaus) und dem Alten Rathaus sowie einigen beonderen im privater Hand befindlichen Gebäuden (u.a. Hudemann´sches Haus, Schwan Apotheke) birgt die Stadt Wilster ganz hervorragende und historisch bedeutsame Gebäude in ihren Mauern. Es ist sowohl Aufgabe als auch Verdienst und Bestreben der Stadt Wilster, die in ihrem Eigentum stehenden großartigen Gebäude auch für zukünftige Generationen zu erhalten! Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt Wilster bei dieser Aufgabe tatkräftig von Bürgern unterstützt, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt weitere Informationen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1967 - Palais Doos - das ehemalige Neue Rathaus - und der Bürgermeister Garten

1967 Palais Doos - das ehemalige Neue Rathaus - und der Bürgermeister Garten
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Verwaltung der Stadt Wilster.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, den Garten - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.
Figuren aus bestem weißem carrarischem Marmor zieren den Park. Der Kanzleirat Doos hatte diese Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.
Bild 1: Straßenfront des Palais Doos. Auf der dem Palais gegenüber liegenden Seite (im Vordergrund) sind noch nicht alle im Rahmen der Stadtsanierung zur Beseitigung vorgesehenen Gebäude abgebrochen.
Bild 2: Gartenseitige Front des Palais Doos; zwischen den Bäumen ist die zum Hochparterre führende Freitreppe erkennbar.
Bild 3: Blick vom Bürgermeister Garten auf das Palais Doos; im Vordergrund allegorische Figurem aus carrarischem Marmor.
Bild 4: Blick vom Bürgermeister Garten auf die Innenstadt mit der St. Bartholomäus Kirche. Im Vordergrund vier von insgesamt zwölf der in dem Garten stehenden Figuren.

Bildrechte jeweils: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: die als Originalabzüge vorliegenden Fotos sind Probeabzüge für Ansichtskarten.

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1903 - Das Doos´sche Palais - das Neue Rathaus, Rathausstraße

1903 Das Doos´sche Palais - das Neue Rathaus an der Rathausstraße
Das Neue Rathaus der Stadt Wilster.
Die Straßenfront des Doos´schen Palais (Neues Rathaus) war im Jahre 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten worden – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt. Im Gegensatz dazu blieb die Gartenfront des Palais immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß des Palais ist heute Sitzungssaal der Ratsversammlung.
Oben im Giebel des Hauses sieht man heute noch als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer des wunderschönen Gebäudes erinnert.
Ganz im Vordergrund mündet links die Blumenstraße ein;
im Hintergrund ist ein bereits in der Straße Klosterhof stehendes Gebäude erkennbar.

Es handelt sich bei der Karte um eine kolorierte Version der 1899 von Carl Kuskop in schwarz-weiß herausgegebenen Karte mit identischem Motiv.

Bildrechte: Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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Neu! 1930 Neues Rathaus Palais Doos und Gasthaus Dithmarscher Hof

1930 Neues Rathaus und Gasthaus "Dithmarscher Hof" in der Rathausstraße
Das Palais Doos, ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos, war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Verwaltung der Stadt Wilster.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, den Garten - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Zu dem hinter dem wunderschönen repräsentativen Bauwerk vorhandenen und in klassischem französischen Stil angelegten Garten (heute ein öffentlicher Park) gab es beidseitig des Rathauses Zugänge.
Dass gute Absichten nicht immer sinnvoll sind, wurde durch die im Jahre 1894 seitens der Stadt Wilster veranlaßte Umgestaltung der Vorderfront des Gebäudes deutlich. In einem eklatanten Stilbruch wurde die ursprüngliche klassizistische Fassade der Straßenfront des Palais unvorteilhaft in neugotischem Stil und mit einem Vorbau über der Freitreppe verändert. Im Gegensatz dazu blieb glücklicherweise die Gartenfront unverändert.
Im Jahre 1938 wurde die Straßenfront wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt. Oben im Giebel des Hauses sieht man seither als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer des Hauses erinnert.
Der Große Saal im Obergeschoß des Hauses war lange Zeit Sitzungssaal der Ratsversammlung und wird heute noch für repräsentative Zwecke genutzt.
Rechts steht noch das heute nicht mehr vorhandene Gasthaus „Dithmarscher Hof“ von Claus Jansen. Ein späterer Wirt war Hans Schwede; letzter Betreiber des später beseitigten Hauses war der Gastwirt Jan Pauls. Der Gasthof hieß in früheren Zeiten "Looft´s Gasthaus". Das Gebäude wurde in den 1970er Jahren beseitigt; hier entstand ein Parkplatz.
Links neben dem Palais Doos schließen die Gebäude der Kolonialwaren Händler Heinrich Thomsen und Johannes Josten an, danach das Amtsgericht.
Ganz links und bereits in der einmündenden Straße Klosterhof das Gebäude von Bäcker Willi Thode (zuletzt Bäckerei Arnold Tödt).

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1915 - Rückseite des Doos´schen Palais - Neues Rathaus (SF)

1915 Rückseite des Doos´schen Palais - Neues Rathaus
Blick vom Bürgermeister Garten auf das Doos´sche Palais.
Während die zur Rathausstraße zeigende Fassade des Doos´schen Palais (Neues Rathaus) im Jahre 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten worden ist – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt - blieb im Gegensatz dazu die Gartenfront des Palais immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß des Palais ist heute Sitzungssaal der Ratsversammlung.
Oben im Giebel des Hauses sieht man heute noch als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer des wunderschönen Gebäudes erinnert.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1908 - Rathausstraße - Geschäftshäuser und Palais Doos

1908 Rathausstraße - Geschäftshäuser und Palais Doos
Im Vordergrund die Kolonialwaren- und Eisenwarenhandlung Johannes Josten. Das Geschäft wurde später von seinen Nachkommen weiter geführt. Zuletzt von der Witwe Rosalene Josten und deren Sohn Otto.
Es war ein tragisches Geschehen, als die Inhaberin Mitte der 1970er Jahre verstarb und der von ihr das Geschäft übernommen habende Sohn Otto Josten am selben Tage im Alter von knapp 40 Jahren ebenfalls verstarb. Seither besteht das Geschäft nicht mehr. Es gehörte zu den zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, welche bis vor wenigen Jahrzehnten in Wilster existierten und danach dem Konkurrenzdruck der Einkaufsmärkte und Discounter erlagen.
Nach dem Haus Josten das Geschäftshaus von Heinrich Thomsen (später Jens Martensen Kolonialwaren, danach Maler Wulf).
Das als Neues Rathaus genutzte Palais Doos zeigt noch die Vorderfront nach der im Jahre 1894 durch einen gotischen Vorbau und durch Rundbögen an den Fenstern unvorteilhaften Veränderung; Das Palais wurde 1938 wieder in seinen klassizistischen Zustand versetzt – die Gartenfront war immer unverändert geblieben.
Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Etatsrat Doos erbaut worden.
Rechts neben dem Doos´schen Palais steht das heute nicht mehr vorhandene "Loofts Gasthaus", der spätere „Dithmarscher Hof“ von Hans Schwede; letzter Betreiber des später beseitigten Hauses war der Gastwirt Jan Pauls.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1974 - Rathausstraße und Doos´sches Palais

1974 obere Rathausstraße und Doos´sches Palais
Blick in die Rathausstraße Richtung Neues Rathaus.
Bevor in dem ehemaligen Doos´schen Palais an der heutigen Rathausstraße die Stadtverwaltung und somit das Rathaus untergebracht war, hieß die Straße "Bäckerstraße", davor "Lange Straße".
Nach 1933 in einem Abschnitt düsterer deutscher Geschichte hieß sie zeitweilig "Adolf Hitler Straße".
Das Haus links im Vordergrund mit der schön gestalteten Fassade weist im oberen Giebelbereich - so wie heute noch (vgl. Bild 2 aus 2007) - das früher für Wilster so chrakteristische Fachwerk auf. Heute erinnert nur noch wenig daran, dass Wilster in der Zeit vor 1900 in Holstein als die Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern galt!
Die rechtsseitige Häuserzeile ist noch weitgehend intakt; das zuvor neben dem Rathaus stehende Gebäude, das Gasthaus "Dithmarscher Hof", ist beseitigt.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Werner Behning, Wilster

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1900 - Neues Rathaus /Doos´sches Palais, Loofts Gasthaus (SF)

1900 Das "Neue Rathaus" - Doos´sches Palais
Im Jahr 1894war die Straßenfront des wunderschönen Gebäudes in einem eklatanten Stilbruch unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau verändert worden – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt. Die Gartenfront hingegen blieb immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß war lange Zeit Sitzungssaal der Ratsversammlung.
Oben im Giebel des Hauses sieht man als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer erinnert.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Rechts neben dem Doos´schen Palais steht das heute nicht mehr vorhandene "Loofts Gasthaus", der spätere „Dithmarscher Hof“ von Hans Schwede; letzter Betreiber des später beseitigten Hauses war der Gastwirt Jan Pauls.

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1960 - Neues Rathaus - Palais Doos, Bürgermeister Garten

1960 Neues Rathaus - Palais Doos, Bürgermeister Garten.
Das Doos´sche Palais war das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos und wurde von der Stadt Wilster seit 1830 als Bürgermeisterhaus genutzt; es beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der innerstädtische Park „Bürgermeister Garten“ ist der zum ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos gehörige Garten.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte Garten zeigt auch heute noch in seinem vorderen Teil dessen Elemente.
Zwölf der von Kanzleirat Doos nach dem Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigerten allegorischen Figuren aus weißem carrarischem Marmor zieren heute noch den Park.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg
Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster vor Probleme stellt. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt.
Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

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1961 - Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus, Doos´sches Palais, Kirche

ca. 1961 Mehrbild AK.
oben links: Das 1596 errichtete Hudemannsche Haus mit seinem 1927 im unteren Teil erneuerten Giebel gilt als ältestes Haus in Wilster.
oben mittig: Der innerstädtische Park „Bürgermeister Garten“ ist der zum ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos gehörige Garten. Das Doos´sche Palais war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung. Der Garten wurde ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegt und zeigt auch heute noch in seinem vorderen Bereich dessen Elemente. Zwölf der von Kanzleirat Doos nach dem Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigerten allegorischen Figuren aus weißem carrarischem Marmor zieren heute noch den Park.
oben rechts: Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
unten links: Marktplatz mit der Kirche. Die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten und in den Jahren 1775 bis 1780 erbauten Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster. Der Innenraum der mächtigen Kirche wirkt hell und freundlich. Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche Schleswig-Holsteins; das frei tragende Hängewerk ihrer Deckenkonstruktion ist beeindruckend.
unten rechts: Vor über 100 Jahren gab es in der Wilstermarsch zahlreiche Schöpfmühlen; Hunderte dieser Schöpfmühlen schöpften mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern. Die letzte aus Dwerfeld stammende Mühle wurde 1960 in Honigfleth aufgestellt. Der Betreiber dieser Heimat-Seite durfte als Maurer-Lehrling mit seiner ersten Arbeit hieran mitwirken.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster vor Probleme stellt. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

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1981 - Spiegelsaal im Doos´schen Palais - Neues Rathaus

ca. 1981 Spiegelsaal im Doos´schen Palais - Neues Rathaus
Das im Jahre 1785 für den Etatsrat Doos entstandene Palais ist 1829 durch Schenkung in den Besitz der Stadt Wilster gelangt und wurde seither als Bürgermeister-Haus und Neues Rathaus genutzt.
Der im Obergeschoß des Palais befindliche eindrucksvolle und sehr repräsentative Spiegelsaal – er war ursprünglich Empfangssaal des Erbauers – wird als Sitzungssaal der Ratsversammlung und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Mit der St. Bartholomäus Kirche (Sonnin Kirche), dem Trichter (ehemaliges Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen), dem Doos´schen Palais (Neues Rathaus) und dem Alten Rathaus sowie einigen beonderen im privater Hand befindlichen Gebäuden (u.a. Hudemann´sches Haus, Schwan Apotheke) birgt die Stadt Wilster ganz hervorragende und historisch bedeutsame Gebäude in ihren Mauern. Es ist sowohl Aufgabe als auch Verdienst und Bestreben der Stadt Wilster, die in ihrem Eigentum stehenden großartigen Gebäude auch für zukünftige Generationen zu erhalten! Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt Wilster bei dieser Aufgabe tatkräftig von Bürgern unterstützt, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt weitere Informationen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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1964 - Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten

Neues Rathaus - Palais Doos Palais und Bürgermeister Garten
Das Doos´sche Palais ist 1829 durch Schenkung (Doos´sches Testament) in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt. Seither wurde es als Bürgermeisterhaus genutzt und beherbergte als das „Neue Rathaus“ die Stadtverwaltung bis zur Aufgabe einer eigenen Verwaltung und der Zusammenlegung mit dem Amt Wilstermarsch.
Der zugehörige und ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte „Bürgermeister´s Garten“ – er zeigt noch heute in seinem vorderen Bereich diese Elemente - wird als innerstädtischer Park genutzt. Rechts lag der Küchengarten.
Besonders auffällig sind die den Park zierenden Figuren aus w eißem carrarischem Marmor. Der Kanzleirat Doos hatte die Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.
Die dem Garten zugewandte Seite des Gebäudes wurde im Gegensatz zu der an den ursprünglichen Zustand wieder angepaßte Vorderfront nie verändert.
Die Stadt Wilster muß immer wieder - so auch gegenwärtig - ganz erhebliche Anstrengungen aufbringen, um ihre wundervollen historischen Rathäuser - Altes Rathaus und Neues Rathaus - für die Nachwelt zu erhalten. Seit dem Jahre 2011 wird sie in diesem Bemühen vom Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" unterstützt. Alle mit Wilster verbundenen Heimatfreunde sind herzlich aufgefordert, diesen Verein zu unterstützen. Der Jahresbeitrag ist sehr moderat! Nähere Informationen und auch ein herunterladbarer Aufnahmeantrag finden sich bei den weitergehenden Informationen zum
Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" (bitte anklicken!).

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster
Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

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1780 - Gemälde: Garten am Palais Michaelsen

1780 Garten des Palais Michaelsen
Das Gemälde zeigt einen Blick von dem damaligen am Markt stehenden Palais Michaelsen aus in den nach französischem Vorbild angelegten zugehörigen Garten, in welchem hinten das heute noch vorhandene und "Trichter" genannte Gartenhaus steht.
Vor dem Trichter quert der seinerzeit noch offene Burggraben den Garten; er wurde im Zuge des vom Palais zum Gartenhaus führenden Weges von der rechts erkennbaren Brücke überspannt.
Links hinter dem Trichter steht das Wohnhaus Görries, an dessen Stelle sich im Jahre 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die noch heute vorhandene repräsentative Jugendstil-Villa errichten ließ.
Links am Bildrand sind an der Zingelstraße stehende Häuser zu erkennen, darunter das Gebäude der damaligen Großen Stadtschule.
Der Trichter ist 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus errichtet worden innerhalb eines weitläufigen Gartens, welcher auch weitgehend den heutigen Colosseum-Platz umfasste.
Das am Markt im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin Straße gelegene Palais des Etatsrates Michaelsen ist vermutlich gleichfalls 1777 errichtet worden (es wurde bereits 1826 wieder abgebrochen und stand im Bereich der später dort errichteten und heute gleichfalls nicht mehr vorhandenen Turnhalle).
Das Palais ist jedoch heute noch erhalten, nur steht es (im Gegensatz zu dem ehemals dem gesamten Anwesen zugehörigen Gartenhaus, dem Trichter) nicht mehr in Wilster!
Das ist eine seltsame Geschichte, und die kam so:
Der Kanzleirat Michaelsen war ein Schwager des Kanzleirates Doos, dessen Witwe später der Stadt Wilster unter anderem des Neue Rathaus vermachte.
Michaelsen war ebenfalls ein Freund prächtiger Bauten. Es ist zwar ungesichert - gilt aber als sehr wahrscheinlich - daß Michaelsen bei Planung und Bau seines Palais den bekannten Baumeister Ernst Georg Sonnin (den Erbauer der Hamburger St. Michaelis Kirche und der Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche) herangezogen hat.
Als der Etatsrat Michaelsen 1797 starb, gelangte sein Palais im Erbgang an die Familie Doos, die es 1814 an die Stadt Wilster verschenkte. Da die Stadt keine geeignete Verwendung für das prächtige, jedoch aufwendig zu erhaltende Bauwerk fand, versteigerte sie es. Der begüterte Kaufmann C.H. Meyer erhielt den Zuschlag; er ließ das Gebäude abbrechen und in Itzehoe in der Reichenstraße (Haus Nr. 41) wieder aufbauen, wo das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute noch steht.

Anmerkung: Das Gemälde befindet sich in der Sammlung Altonaer Museum in Hamburg

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1929 - Rathausstraße

1929 Rathausstraße
Mehrbildkarte
Die Rathausstraße (in früheren Zeiten: Bäckerstraße) führt aus der Stadt Richtung Brook und Bischof sowie nach Dammfleth.
oben: mittlere Rathausstraße (stadtauswärts gesehen) mit dem Gasthaus „Zum landwirtschaftlichen Hause“ von Johannes Thode;
mittig: obere Rathausstraße (stadteinwärts gesehen) mit dem Doos’sche Palais (Neues Rathaus) hinten rechts.
unten: Untere Rathausstraße mit Häusern der östlichen Häuserzeile, das vordere Gebäude war zeitweilig (ab Ende der 1950er Jahre) genutzt als Kindergarten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1899 - Neues Rathaus - Palais Doos, Rathausstraße

1899 Das "Neue Rathaus" - Doos´sches Palais
Im Jahr 1894 wurde die Straßenfront des wunderschönen Gebäudes in einem eklatanten Stilbruch unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau verändert – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt. Die Gartenfront hingegen blieb immer unverändert.
Der Große Saal im Obergeschoß war lange Zeit Sitzungssaal der Ratsversammlung.
Oben im Giebel des Hauses sieht man als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer erinnert.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.

Bemerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die an die Großmutter des Betreibers dieser Heimat-Seite adressierte Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Karin Treptow, Wilster
Von der vorgestellten Ansichtskarte existieren mehrere leicht von einander abweichende Versionen; die ergänzend vorgestellte Version auf ungetöntem Papier befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1912 - Rückseite des Palais Doos - Neues Rathaus

1912 Rückseite des Palais Doos - Neues Rathaus
Palais Doos - das ehemalige Neue Rathaus - und der durch ein schmiedeeisernes Tor gesicherte Zugang zum Bürgermeister Garten.
Die rückseitige Front des wunderschönen Gebäudes ist im Gegensatz zu der zeitweilig baulich verschandelten Straßenfront immer unverändert geblieben. An ihr orientierte sich die Restaurierung der 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront im Jahr 1938, als diese wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt wurde.
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Verwaltung der Stadt Wilster.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, den Garten - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.
Figuren aus bestem weißem carrarischem Marmor zieren den Park. Der Kanzleirat Doos hatte diese Figuren beim Abriß des Schlosses Friedrichsruh (bei Drage) ersteigert. Zwölf der allegorischen Figuren sind erhalten geblieben.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Nachlaß von Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen (amtierte von 1910 bis 1933 in St. Margarethen); es wurde freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, zur Verfügung gestellt.

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1935 - Bürgermeister Garten und Neues Rathaus - Palais Doos

1935 Bürgermeister Garten und Neues Rathaus - Palais Doos
Bürgermeister´s Garten und Neues Rathaus
Der innerstädtische Park „Bürgermeister Garten“ ist der zum ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos gehörige Garten.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Das Doos´sche Palais war seit Beginn des 19. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Der Garten wurde ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und zeigt auch heute noch dessen Elemente. Seinerzeit war der Garten noch durch ein schmiedeeisernes Tor sowie durch eine Mauer und Torhäuser vom Hof des Palais getrennt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1984 - Pflasterung der Rathausstraße vor dem Neuen Rathaus

1984/85 Pflasterung der Rathausstraße vor dem Neuen Rathaus
In den Jahren 1984/85 wurde der Asphaltbelag der Rathausstraße vor dem Neuen Rathaus durch ein Großsteinpflaster ersetzt.
Die sehr begrüßenswerte Umgestaltung bewirkte eine optische Aufwertung im Umfeld des repräsentativen Palais Doos/ Neues Rathaus.
Allerdings verstärkt angesichts der in Wilster vorhandenen problematischen Baugrundverhältnisse ein derartiger Straßenbelag auch die vom passierenden Verkehr ausgehenden Erschütterungen. Dadurch werden Folgeschäden insbesondere an historischer Bausubstanz bewirkt. Es muß daher ein ernstliches Anliegen der Stadt Wilster sein, den Schwerlastverkehr von den innerstädtischen Straßen fern zu halten.

Bildrechte: Olaf Josten, Wilster

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1928 - Rathausstraße

1928 Rathausstraße.
Die zuvor lange Zeit den Namen Bäckerstraße führende Straße ist nach dem Neuen Rathaus (Palais Doos) benannt; nach 1933 in einem Abschnitt dunkler deutscher Geschichte hieß sie "Adolf Hitler Straße". oben (sh. Bild 2): Vor dem Café „Rathaus-Konditorei und Kaffee“ im Haus Rathausstraße 9 von Hugo Schöne steht ein Personenkraftwagen mit dem Kennzeichen IP 42528. Im Deutschen Reich galten ab 1906 Kennzeichen mit I (steht bei den römischen Zahlen für "Eins") für den größten Staat im Reich, nämlich für Preußen. Das P auf dem Schild steht für die preußische Provinz Schleswig Holstein (das P wurde der Provinz entsprechend der nach dem ABC erfolgten Auflistung der preußischen Provinzen zugeteilt). Für den Kreis Steinburg galten nach den Buchstaben IP u.a. die Ziffern 42001 bis 45000.
mittig (sh. Bild 3): Blick durch die mittlere Rathausstraße stadteinwärts.
Links das Wohn- und Geschäftshaus der Schlachterei der Gebrüder Schlüter. Angehörige dieser Familie betrieben in Wilster auch Schlachtereien an der Wende in der Deichstraße sowie an der oberen Schmiedestraße.
unten: Blick stadtauswärts. im Vordergrund beiderseits der Straße zum Anwesen der Gaststätte "Zum landwirtschaftlichen Hause" und dem zugehörigen Landhandel von Johannes Thode gehörige Gebäude.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1928 - Rathausstraße

1928 Rathausstraße.
Die Ansichten zeigen
(oben bzw. Bild 2) die obere Rathausstraße mit dem Neuen Rathaus hinten rechts,
(mittig bzw. Bild 3) die mittlere Rathausstraße mit der Brücke über das heute verrohrte Bäckerstraßenfleth sowie links davon das Wohn- und Geschäftshaus der Schlachterei Gebrüder Schlüter,
(unten) die untere Rathausstraße mit Blick zur Mühlenstraße sowie rechts im Vordergrund das Gasthaus „Zum landwirtschaftlichen Hause“ von Johannes Thode in der westlichen Häuserzeile der Straße; der zugehörige Landhandel lag auf der gegenüber liegenden Seite und bestand noch bis in die 1950er Jahre.
Während die Rathausstraße in früheren Zeiten den Namen Bäcker-Straße geführt hatte, wurde sie in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur auf den Namen „Adolf-Hitler Straße“ umbenannt. Es gab in der Nazizeit eine Verordnung „Grundsätze für die Straßenbenennungen“ vom Juli 1933, nach welcher in jeder Stadt die wichtigste Straße oder der zentrale Platz nach dem Diktator zu benennen war.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Karin Treptow, Wilster

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