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1923 - Photoatelier Behning am Markt, Kinder-Schützengilde

1923 Photoatelier Behning am Markt
Vor der Photographischen Anstalt von Ludwig Behning ist die Musikgruppe (Trommler und Pfeifer Corps) der Kinder-Schützengilde mit Flaggen, Standarten und dem hölzernen Adler sowie einer aus Nadelgehölz gebundenen Krone angetreten; dabei mit Schärpen, Kopfschmuck und Orden ausgezeichnete Personen.
Rechts neben den drei Trommlern steht Peter Klaus Heinrich von Holdt (mit Querflöte); er ist der Vater des Begründers dieser Heimatseite.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1923 - Aufzug der Kinder-Gilde mit ihren Musikern am Markt

1923 Aufzug der Kindergilde
Vor der Photographischen Anstalt von Ludwig Behning am Markt ist die Musikgruppe (Trommler und Pfeifer Corps) der Kinder-Schützengilde mit Flaggen, Standarten und dem hölzernen Adler sowie einer aus Nadelgehölz gebundenen Krone angetreten; dabei mit Schärpen, Kopfschmuck und Orden ausgezeichnete Personen.
Rechts neben den drei Trommlern steht der spätere Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Peter Klaus Heinrich von Holdt (mit Querflöte).

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; mit Sicherheit Ludwig Behning - den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster

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1900 - Fest der Kinder-Gilde in Wilster

1900 Fest der Kinder-Gilde in Wilster - Trommler und Pfeifer Corps
Angeführt von seinem Trommler und Pfeifer Corps zieht aus der Deichstraße kommend der Umzug der Kinder-Gilde über den Marktplatz.
Der Tag der Kinder-Gilde war der herausragende von einer engagierten Lehrerschaft organisierte und vorbereitete jährliche Festtag für die Schulkinder. Am Vormittag wurden getrennt für Jungen und Mädchen in jeweiligen Altersklassen Wettspiele veranstaltet, Majestäten wurden proklamiert und jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Nahezu die gesamte Bürgerschaft hatte durch kleine Sach- und Geldspenden zum Gelingen des Festes beigetragen.
Am Nachmittag bewegte sich der Umzug der Kinder durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt. Die Kinder trugen ihre beste Kleidung, denn auf den Sälen der Stadt fanden für sie anschließend Tanzveranstaltungen statt.
Die Mädchen trugen während des Umzuges einen mit Blumen und Girlanden geschmückten Bogen, die Knaben häufig eine Flagge. Von den Häusern grüßten unzählige Schleswig-Holstein Flaggen und abertausende Blüten waren von der Bevölkerung auf dem Pflaster des Marschweges ausgebreitet worden.
Die Kinder-Gilde war das Fest der Kinder! Und alle Erwachsenen gönnten es ihnen!
Anfang der 1970er Jahre bereitete das fehlende Engagement der damaligen Lehrer Generation dem schönen uralten Brauch ein Ende.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

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1955 - marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt

1955 Die Kinder-Gilde marschiert durch die Neustadt
Ein ganz besonderer Höhepunkt in jedem Schuljahr war für die Kinder der Wilsteraner Schulen das Fest der Kinder-Gilde.
Am Vormittag wurden von den Altersgruppen verschiedene Wettspiele (Geschicklichkeitsspiele) ausgetragen; am Nachmittag marschierten die Kinder durch die Straßen der Stadt und danach wurden auf allen Sälen der Stadt Tanzveranstaltungen durchgeführt.
Hier marschieren die Kinder vom Neumarkt kommend in die Straße Neustadt. Der Trupp der Kinder wird begleitet von dem hoch angesehenen Lehrer Gerhard Sakowski, welcher später Rektor der Volksschule wurde; er läuft hier in Höhe des Einganges der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog (* 12.12.1914, * 25.02.1995).
Rechts ist die Einmündung der postalisch zur Neustadt gehörenden, jedoch inoffiziell „De Slaat“ genannten kleinen Straße erkennbar.
Der Marschblock der Jungen wird angeführt von ihrem „König“ Udo Urban als Sieger des Wettkampfes, daneben Holger A. Hansen (der dieses Foto zur Verfügung stellte);
von den Jungs dahinter sind mir namentlich noch Peter Friedrich und Hans-Jürgen Hinz bekannt. Wer kennt weitere Namen?

Bildrechte: nicht bekannt

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1903 - Frachtewer im Hafen am Rosengarten

1903 Frachtewer im Hafen am Rosengarten
Der Frachtewer GERMANIA aus Hochdonn hat am Quai des Wilsteraner Hafen am Rosengarten festgemacht.
Die auf der Peters Werft in Wewelsfleth für den Burger Schiffer August Schnoor gebaute und 1890 ausgelieferte GERMANIA war ein Giekewer - er führte das Unterscheidungssignal LCGC. Er war 15,90 m lang, 4,14 m breit und war mit 24 BRT vermessen bei 46 TDW. 1899 erwarb der Schiffer Johann August Knorr aus Großenrade das Schiff und verkaufte es 1906 weiter an Martin Peter Groth aus Wilster. Dort wurde das Schiff 1917 abgewrackt.
Unter dem vom Rosengarten zur Deichstraße führenden Fußgängersteg ist ein zweites Frachtschiff erkennbar.
Vor einhundert Jahren herrschte regelmäßig lebhafter Schiffsverkehr am alten wilsteraner Hafen am Rosengarten. Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen der Bürger-Schützengilde fort).
Rechts ist der unmittelbar an der Wilsterau stehende hohe Speicher der Bäckerei von August Kühl zu erkennen.
In dem links beim Fußgängersteg stehenden Gebäude wurde seinerzeit ein Geschäft für Fahrräder betrieben – vorher waren hier die Geschäftsräume des frühen Wilsteraner Photographen Hans-Peter Mohr (* ca. 1827 † 26.07.1910).
Die Verfüllung des Gewässers am Rosengarten konnte vor gut 30 Jahren auf Initiative des Betreibers dieser Heimat-Seite gegen viele Widerstände und unter Inkaufnahme von erheblichen Anfeindungen verhindert werden. Nur deshalb erinnert heute noch visuell erlebbar das zwar erheblich verengte Gewässer und die in Klinkerbauweise – senkrechte preußische Kappen – errichtete Quaimauer mit ihren eisernen Festmacherringen an die Geschichte der Stadt Wilster als Schiffer- und Handelsort.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

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1962 - Wilsterau am Rosengarten - Alter Hafen, Fußgängersteg, Fachwerk-Speicher

1962 Wilsterau am Rosengarten - Alter Hafen, Fußgängersteg, Fachwerk-Speicher, Rückseiten von Häusern an der Deichstraße.
Verwaist liegt der alte Hafen der Stadt Wilster.
Vor einhundert Jahren herrschte hier regelmäßig lebhafter Schiffsverkehr am alten wilsteraner Hafen am Rosengarten. Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen der Bürger-Schützengilde fort).
Rechts ist der unmittelbar an der Wilsterau stehende hohe Speicher der Bäckerei von August Kühl zu erkennen, über dessen oberer Luke ein Flaschenzug an die vormalige Funktion erinnert.
Es ist zutiefst zu bedauern, dass aus Gründen des Denkmalschutzes und des Ortsbildes die Erhaltung dieses schönen und prägenden Gebäudes nicht gelang, nicht einmal versucht wurde!
Die Verfüllung des Gewässers am Rosengarten konnte in der Zeit um 1980 auf Initiative des Betreibers dieser Heimat-Seite gegen viele Widerstände und unter Inkaufnahme von erheblichen Anfeindungen verhindert werden. Nur deshalb erinnert heute noch visuell erlebbar das zwar erheblich verengte Gewässer und die in Klinkerbauweise – senkrechte preußische Kappen – errichtete Quaimauer mit ihren schmiedeeisernen Festmacherringen an die Geschichte der Stadt Wilster als Schiffer- und Handelsort.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

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1962 - Festumzug der Kinder-Gilde zieht über den Marktplatz

1962 Festumzug der Kinder-Gilde zieht über den Marktplatz.
Aus der Zingelstraße kommend und hinter der voraus marschierenden Musikkapelle zieht der Umzug der an den vormittäglichen Wettspielen beteiligt gewesenen Jungen und Mädchen auf den Marktplatz. Abgesichert wird der Ummarsch der Schüler durch wachsame Polizisten der Polizeistation Wilster.
Das Fest der Kindergilde war für die Kinder der Wilsteraner Schulen ein ganz besonderer Höhepunkt in jedem Schuljahr.
Am Vormittag wurden von den Altersgruppen verschiedene Wettspiele (Geschicklichkeitsspiele) ausgetragen; am Nachmittag marschierten die Kinder durch die Straßen der Stadt und danach wurden auf allen Sälen der Stadt Tanzveranstaltungen durchgeführt.
Den Marschblock der älteren Schüler aus den neunten und zehnten Klassen führt das bei den Wettspielen ermittelte Königspaar an. Anzumerken ist, dass die aus Wilster stammenden und Gymnasien in Itzehoe besuchenden Schüler sich am Fest der Kindergilde beteiligten durften; so konnte die Gymnasiastin Renate Jepsen die Würde der Königin erwerben.
Im Hintergrund ganz rechts im Bild ist im Anschnitt noch die Turnhalle zu erkennen, welche im Folgejahr wegen Baufälligkeit abgebrochen werden mußte.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1959 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch Wilster

1959 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Bild 1: Angeführt von einer Marschkapelle marschiert der Festumzug der Kinder-Gilde durch die Rathausstraße.
Bild 2: Die Jahrgangsgruppen wurden angeführt von ihren Majestäten (den Siegern der Wettspiele), so wie hier vor dem Pastorat am Markt.
Bilder 3 und 4: Einen besonders farbenprächtigen Anblick boten die Gruppen der Mädchen, welche zumeist zu zweit unter einem bunten Reif aus Papiergirlanden marschierten.
Ganz rechts (Bild 4) werden die Schülerinnen begleitet von Karla Gundelach, einer großartigen Lehrerin!
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Es war ein wundervolles Fest für die Kinder!

Bildrechte: nicht bekannt

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1968 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert über den Markt

1968 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster.
Das Foto zeigt eine Marschgruppe der jüngeren Mädchen vor dem Pastorat. Zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen, unter ihnen auch der Marinemaler und Journalist Johann Richard Peters (sh. Ausschnitt Bild 2); es ist in der Rückschau bemerkenswert, dass dieser zu der Zeit neben dem Betreiber dieser Heimat-Seite der einzige Bartträger in Wilster war.
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres. Angeführt von einer Marschkapelle marschiert der Festumzug der Kinder-Gilde durch fast sämtliche Straßen der Stadt. Die Jahrgangsgruppen wurden angeführt von ihren Majestäten (den Siegern der Wettspiele).
Einen besonders farbenprächtigen Anblick boten die Gruppen der jüngeren Mädchen, welche zumeist zu zweit unter einem bunten Reif aus Papiergirlanden marschierten.
Die einzelnen Jahrgänge hatten am Vormittag unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durchgeführt und dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten ermittelt. Danach erhielt gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Es war ein wundervolles Fest für die Kinder!

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

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1962 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert von der Deichstraße in den Markt

ca. 1962 Der Festumzug der Kinder-Gilde marschiert von der Deichstraße in den Markt.
Links das Geschäftshaus von Blumen Moser.
Abgebildet sind die damaligen Abschlußjahrgänge (9 bzw. 10 Klasse) der Mädchen. Die Schülerin Renate Horstmann (rechts) setzt zum "Überholen" an, während hinten die Lehrerin Fräulein (so sagte man seinerzeit noch zu unverheirateten Frauen) Madré (mit Schirm) ein wachtsames Auge auf die Gruppe hat. Ganz vorne links ist die damalige Schülerin Traute Kampmeier zu erkennen - wer kennt weitere Namen?
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen viele Jahrzehnte lang der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind unvergessen; sie wurden möglich durch das bewundernswerte Engagement der Lehrer. Viele der damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation war das Engagement der Lehrerschaft für diese Veranstaltungen leider vorbei.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1895 - Dorfschule Achterhörn in Neuendorf-Sachsenbande

1895 Schulhaus im zur Landgemeinde Neuendorf bei Wilster gehörenden Ortsteil Achterhörn.
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Achterhörn, in Averfleth, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Bei dem abgebildeten Gebäude handelt es sich um das in der Nacht vom 17. auf den 18. September 1916 abgebrannte Schulhaus des ehemaligen Schuldisdriktes Achterhörn. Die Schule wurde nicht wieder aufgebaut. Die Schüler wurden danach an drei Tagen der Woche in Sachsenbande beschult. In der übrigen Zeit wurden die Kinder in einem provisorisch als Schulraum eingerichteten Kuhstall von einem Lehrer der Ecklaker Schule unterrichtet. Erst 1921 wurde in Äbtissinwisch der ehemalige Gasthof "Zur Linde" als Schulhaus hergerichtet.
Zum Schul-Distrikt Achterhörn gehörten die Schulkinder aus Äbtissinwisch, Achterhörn, Stadtmoor und Obersten Wehr. Zeitweilig waren etwa 80 Kinder von einem einzigen Lehrer unterrichtet worden.
Achterhörn zieht sich am linken Ufer der Wilsterau entlang; es liegt größtenteils südlich der die Wilsterau überquerenden Schenkel-Brücke (im Zuge der Landstraße Wilster / Burg in Dithmarschen).
Zur Zeit der Aufnahmen unterrichtete der auch in dem Schulhaus wohnende Lehrer Johann Hinrich von Pein zeitweilig bis zu 80 Kinder. Nach seiner von eigener Hand gefertigten Lebensbeschreibung kam er im Jahre 1880 an die Schule, in welcher er am 02. November 1880 auch eine Wohnung bezog, und an der er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 1904 unterrichtete. Seine Ehefrau Margaretha war eine geb. Schümann aus Großenrade; die sechs Kinder des Ehepaares von Pein wurden in dem Schulhaus geboren.
Bild 1: Lehrer Johann Hinrich von Pein mit Ehefrau und Kindern vor dem Schulhaus Achterhörn
Bild 2: Schüler der 2-klassigen Dorfschule Achterhörn vor dem Schulgebäude
Bild 3: Die jüngeren Jahrgänge der Schule Achterhörn mit Lehrer Johann Hinrich von Pein
Bild 4: Lehrer Johann Hinrich von Pein (mit langem Bart und noch längerer Tabaks-Pfeife)

Die Bilder und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Clemens von Pein, Hamburg, einem Urenkel des Lehrers J.H. von Pein

Ergänzend wird nachfolgend ein Auszug aus der Lebensgeschichte des Lehrers Johann Hinrich von Pein vorgestellt. (bitte anklicken)


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1957 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Deichstraße

1957 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Deichstraße.
Bild 1: Kleine Jungs in kurzen Hosen (Jeans waren völlig unbekannt) und weißen Kniestrümpfen marschieren mit ihren Fähnchen über das mit unzähligen Blumen geschmückte Pflaster. Die Lehrerin Anne-Marthe Schöne kümmert sich um ihre kleinen Schützlinge. Vorne links marschiert Manfred Boll. Im Hintergrund das Schuhhaus von Willi Reimers mit dem im Eingang stehenden Inhaber; rechts daneben die Weinhandlung von Ewald Kragge.
Bild 2: Nahezu jeder Junge trägt eine mit Blumen geschmückte blau-weiß-rote Flagge des Landes Schleswig-Holstein oder eine schwarz-rot-goldene Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Bild 3: Im Hintergrund rechts die Annahmestelle der Glückstädter Reinigung mit der Inhaberin Ilse Petersen in der offenen Tür.
Bild 4: Neun bis zehnjährige Knaben vor Kaisers Kaffee Geschäft und Textil Looft. In der vorderen Reihe rechts Hans-Joachim Kruse, neben ihm in langer Hose Uwe Gehrken; dahinter halb verdeckt Klaus Engel und auf dem Bürgersteig Anke Behrens; in der Mitte mit "Fliege" Norbert Harbst sowie hinten in der grauen Jacke Boie Hencke. . . . Wer kennt weitere Namen?
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. "Colosseum", "Holsteinisches Haus", "Konzerthaus", "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus", "Dithmarscher Hof") Tanzveranstaltungen.
Es war ein wundervolles Fest für die Kinder!
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind unvergessen; sie wurden möglich durch das bewundernswerte Engagement der Lehrer. Viele der damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus!

Bildrechte: Helmut Petersen, Wilster

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1925 - Umzug der Kinder Gilde durch die Rathausstraße

1925 Umzug der Kinder Gilde durch die Rathausstraße
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen ein ganz herausragendes Ereignis eines jeden Schuljahres.
Es wurden Wettspiele veranstaltet, Majestäten gekürt und jedes Kind erhielt einen Gewinn.
Am Nachmittag führte ein festlicher Umzug der Kinder durch die sich im Fahnenschmuck zeigenden Straßen der Stadt; anschließend fanden auf den Sälen Tanzvergnügungen statt.
Der Festumzug wurde begleitet von mehreren marschierenden Musikkapellen.
Bei dem den Zug begleitenden Lehrer im Vordergrund handelt es sich um Heinrich Schulz, den damaligen Rektor (von 1913 bis 1937) der Mittelschule Wilster.
Die Marschblöcke der einzelnen Jahrgänge wurden angeführt von den am Vormittag veranstalteten Wettkämpfen ermittelten Königen (den drei Erstplazierten, nämlich König, Kopfkönig, Schwanzkönig), welche jeweils von einem Fahnenträger mit der blau-weiß-roten Flagge des Landes Schleswig-Holstein begleitet wurden. Auch von sehr vielen Gebäuden grüßte die Landesflagge die feiernden Schüler. Es war immer ein schönes und farbenprächtiges Bild.
Bei dem rechts im Anschnitt erkennbaren Gebäude handelt es sich um das Haus der seinerzeitigen Stegemann´schen Stiftung, an dessen Platz heute ein Gebäude der Vereinigten Doos´, Eggers´ und Stegemann´schen Stiftung steht.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1923 - Fest der Kinder-Schützen-Gilde - Trommler und Pfeifer Korps

1923 Fest der Kinder-Schützen-Gilde - Trommler und Pfeifer Korps
Vor der Photographischen Anstalt von Ludwig Behning ist die Musikgruppe (Trommler und Pfeifer Corps) der Kinder-Schützen-Gilde mit Flaggen, Standarten und dem hölzernen Adler sowie einer aus Nadelgehölz gebundenen Krone angetreten; dabei mit Schärpen, Kopfschmuck und Orden ausgezeichnete Personen.
Rechts neben den drei Trommlern steht der spätere Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Peter Klaus Heinrich von Holdt (mit Querflöte)

Bildrechte: nicht bekannt, sehr wahrscheinlich Verlag Ludwig Behning, Wilster

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1904 - Marktplatz, oberer Kohlmarkt - spielende Kinder

1904 Spielende Kinder auf dem Marktplatz.
Blick auf den Markt und in die Straße Kohlmarkt.
Die Kinder konnten in früheren Zeiten weitgehend gefahrlos auf den Straßen spielen - die Motorisierung des Verkehrs hatte noch nicht Einzug gehalten.
In der hinten rechts erkennbaren Baulücke stand zuvor das Gebäude einer Bäckerei - nach deren Abbruch wurde hier das Gebäude der Spar- und Leihkasse (später Volksbank Wilster) errichtet, welches in den 1950er Jahren ebenfalls einem Neubau weichen mußte.
Im Vordergrund rechts das Gebäude von J. P. T. Andersen, es mußte einem 1912/13 erbauten neuen repräsentativen Geschäftshaus weichen.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Anmerkung: Dase postalisch 1908 gelaufene Exemplar der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster. Nachweislich des in der eigenen Sammlung vorhandenen Exemplars, welches eine ungeteilte Anschriftenseite aufweist, muß die Aufnahme in der Zeit vor 1905 entstanden sein; in der Zeit vor 1905 durften die Anschriftenseite der Postkarten nicht für Mitteilungen genutzt werden.

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1931 - Festumzug der Kindergilde zieht über Marktplatz und Op de Göten

1931 Festumzug der Kindergilde zieht über den Marktplatz und die Op de Göten
Bild 1: Von der Straße Kohlmarkt kommend, sowie begleitet und beobachtet von zahlreichen Zuschauern, zieht der Umzug der Schüler über den Marktplatz.
Von links nach rechts sind folgende Gebääude zu erkennen: Marschkrug, Schwan Apotheke, Haus des Organisten Heesch, Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (später Volksbank), Café Egge, Bäckerei Starck.
Bild 2: Vom Markt kommend zieht der Umzug der Kindergilde durch die Marktstraße (Op de Göten).
Rechts die Gebäude J.P.T. Andersen und Drogerie Meyer.
An der Spitze des Umzuges ein Knabe mit einer Flagge; er wird von zwei Polizisten flankiert, welche jeweils einen Tschako tragen. Der Polizist (Wachtmeister sagte man damals) links scheint Otto Frischkorn zu sein. Er hatte den Spitznamen „Fiedam“ und wenn sein Tschako irgendwo auftauchte, hieß es „ Fiedam kummt!“ Dabei war er ein sehr respektierter und angenehmer Vertreter seiner Zunft, der auch einmal augenzwinkernd für Ordnung sorgen konnte. Die Wache war seinerzeit im Spritzenhaus am Neumarkt untergebracht.
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen ein ganz herausragendes Ereignis eines jeden Schuljahres.
Es wurden Wettspiele veranstaltet, Majestäten gekürt und jedes Kind erhielt einen Gewinn.
Am Nachmittag führte ein festlicher Umzug der Kinder durch die sich im Fahnenschmuck zeigenden Straßen der Stadt; anschließend fanden auf den Sälen der Stadt Tanzvergnügungen statt.
Der Festumzug wurde begleitet von mehreren marschierenden Musikkapellen.
Die Mädchen trugen während des Umzuges einen mit Blumen und Girlanden geschmückten Bogen, die Knaben häufig eine Flagge. Von den Häusern grüßten unzählige Schleswig-Holstein Flaggen und abertausende Blüten waren von der Bevölkerung auf dem Pflaster des Marschweges ausgebreitet worden.
Die Kinder-Gilde war das Fest der Kinder! Und alle Erwachsenen gönnten es ihnen!
Anfang der 1970er Jahre bereitete das fehlende Engagement der damaligen Lehrer Generation dem schönen uralten Brauch ein Ende.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1956 - marschierende Kinder-Gilde in Deichstraße und Op de Göten

1956 marschierende Kinder-Gilde in Deichstraße und Op de Göten
Das Fest der Kindergilde wird leider in seiner traditionellen Form seit Jahrzehnten nicht mehr in Wilster gefeiert, obwohl es über sehr lange Zeit immer zu den Höhepunkten im Jahresverlauf gezählt hatte.
Die Fotos (Bild 1 und 2) zeigen den von mehreren Musik-Kapellen begleiteten Umzug der Kindergilde. Der Umzug führte durch nahezu alle sich im festlichen Flaggenschmuck darbietenden Straßen der Stadt Wilster, über mit unzähligen Blumen geschmücktes Pflaster vorbei an zahlreichen Zuschauern. Es war ein großartiges Fest der Kinder, bei welchem sich das Interesse der gesamten Stadt allein auf sie richtete. Umzug, Wett-Spiele, Sachgewinne, Königinnen- und Königswürden, Tanzveranstaltungen - es war wundervoll!
Bild 1: In Bildmitte Peter von Holdt - Begründer dieser Heimat-Seite - rechts von ihm sein Schulkamerad Bernd Gottschalk, der Herr mit Hut ist der Klassenlehrer Bruno Nahser, hinter diesem der Klassenkamerad Gerd Schöne.
Im Hintergrund geht der Blick über den Platz des im Jahre 1952 abgebrochenen ehemaligen Hotel Wilstermarsch-Haus (hier wurde danach in 1956/57 das Geschäftshaus von Albert Gutsche neu errichtet) hinweg zu den Rückseiten der Häuser an der Schmiedestraße.
Bild 2: Unter Vorantritt des Trommler und Pfeifer Korps marschiert der Umzug der Kindergilde aus der Deichstraße kommend auf den Marktplatz.
Links das Areal des im Jahre 1952 abgebrochenen ehemaligen Hotel Wilstermarsch-Haus.
Bild 3: Zuschauer vor der "Adler Drogerie" Meyer; im Vordergrund Baken der Absperrung auf dem Gelände des abgebrochenen Hotels "Wilstermarsch Haus"
Bild 4: Jahrgangsblock der etwa 11-jährigen Mädchen mit ihren bunten Papiergirlanden in der Straße Op de Göten vor den Gebäuden der Drogerie Meyer und dem Gasthof "Holsteinisches Haus" von Johannes Holm.

Bildrechte
Bild 1: Irma Köberlein, Wilster
Bild 2 und 3: nicht bekannt
Bild 4: vermutlich Werner Behning, Wilster

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1844 - Kinder des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich Rehoff

1844 Die Kinder des Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich Rehoff.
Rehoff, Amelie; Rehoff, Sophie; Rehoff, Wilhelm.
Portrait von drei Geschwistern, zwei Mädchen in schulterfreien Kleidern mit Halsketten, die Ältere sitzend, die Jüngere hat ihren Arm um ihre Schulter gelegt. Der Bruder steht rechts hinter seiner älteren Schwester, Ganzfigur.
Die uralte Daguerreotypie (die früheste Form der Fotografie) aus dem Jahr 1844 mit den Kindern des damaligen Wilsteraner Bürgermeisters Heinrich Rehoff ist vermutlich die erste in Wilster gefertigte Aufnahme.
Die Aufnahme wurde gefertigt von dem später in Kiel ansässigen Daguerreotypisten Gregor Renard (1814 - 1885), der zunächst als Wanderphotograph in den Skandinavischen Ländern tätig war (Schleswig-Holstein gehörte seinerzeit zur Dänischen Krone).
In der Zeit von 1843 - 1846 war er in Kopenhagen tätig, von 1847 - 1860 in Kiel

Bildrechte: Gregor Renard, Kiel

Auf der Rückseite der im Museum in Schleswig verwahrten Daguerrotypie sind die Namen und Lebensdaten der abgebildeten Geschwister sowie diejenigen ihres Vaters aufgeführt.

Kinder von Bürgermeister Justizrat Heinrich Rehoff in Wilster geb. 27/9 1796, gest. 31/5 1879.
Amelie geb. 13/3 1835, gest. 5/1 1894
Sophie geb. 24/9 1831, gest. 1/3 1916
Wilhelm geb. 19/7 1833, gest. 5/4 1904

Quelle: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf - Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

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1909 - Stadtpark und damalige Knaben-Schule, spielende Kinder

1909 Stadtpark und damalige Knaben-Schule, spielende Kinder
Partie im heutigen Stadtpark, dem ehemaligen (zweiten) Friedhof der Stadt Wilster;
eine größere Gruppe spielender Kinder hat für den Photographen Aufstellung bezogen.
Erst im Jahre 1907 kaufte die Stadt das Gelände von der Kirchengemeinde und gestaltete es zum Stadtpark um.
Im Hintergrund die 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
An der Straße Landrecht wurde 1898 der Neubau einer Mädchenschule errichtet; 1914 wurde dann daneben eine Knaben-Schule errichtet. Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1930 - Umzug der Kinder Gilde in der Schmiedestraße

ca. 1930 Umzug der Kinder Gilde in der Schmiedestraße
Für die Schüler der Wilsteraner Schulen war das Fest der Kindergilde das herausragende Ereignis eines jeden Schuljahres.
Es wurden Wettspiele veranstaltet, Majestäten gekürt und jedes Kind erhielt einen Gewinn.
Am Nachmittag führte ein festlicher Umzug der Kinder durch die sich im Fahnenschmuck zeigenden Straßen der Stadt; anschließend fanden auf den Sälen Tanzvergnügungen statt.
Der Festumzug wurde begleitet von mehreren marschierenden Musikkapellen.
Hier marschiert die Spitze des Umzuges durch die Schmiedestraße. Begleitet wird der Umzug von zwei jeweils mit einem Tschako behelmten Gendarmen.
Links im Anschnitt das Gasthaus von Konrad Staade - in dem Haus wird gegenwärtig von Manuela Reikowski-Schmidtkedie Gaststätte "Zum Landhaus" geführt.
Dahinter das Wohn- und Geschäftshaus, in welchem der Stellmacher Rudolf Ossenbrüggen seinen Betrieb hatte; der Nachfolgebetrieb Ossenbrüggen ist nach Beidenfleth verlagert worden und hat sich zu einem modernen leistungsfähigen Betrieb entwickelt.
In dem folgenden kleineren Haus hatte der Malermeister Karl Huusfeldt seinen Betrieb.
In dem dahinter folgenden und mit der Traufe zur Straße stehenden Gebäude betrieb der Sattlermeister Albert Massuthe sein Geschäft.

Bildrechte: nicht bekannt

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1952 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster

1952 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Es war ein wundervolles Fest für die Kinder!
Bild 1: Der Festumzug führt durch die Deichstraße und wird angeführt vom Spielmannszug der Volksschule. Nachdem bereits im Jahre 1922 der Lehrer Otto Arnold an der Schule einen Spielmannszug begründet hatte, wurde diese Idee nach dem II. Weltkrieg von Rektor Adolf Sievers wieder aufgegriffen. Aus dem Spielmannszug entstand später der heute bestehende Spielmanns- und Fanfarenzug Wilster
Bild 2: die seinerzeitige Klasse 7b der Volksschule marschiert in ihrem Jahrgangsverband von der Neue Burger Straße kommend durch die Vereinsstraße, deren östlicher Teil seinerzeit noch weitgehend unbebaut war.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan Hilbert, Sievershütten

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1954 - Wilster Jahrmarkt - Kasper Krause

1954 Wilster Jahrmarkt - Kasper Krause
In den 1950/60er und frühen 1970er Jahren war „Kasper Krause“, eigentlich Fritz Krauß (* 1904 Rudolstadt, + 1980 Köln) mit seinem Kasperle Theater Rudolstädter Holzoper für die Kinder eine unverzichtbare Institution auf dem Wilster Jahrmarkt.
Sein angestammter Stellplatz auf dem Wilster Jahrmarkt war traditionell immer im Bereich des heutigen Trichter-Garten.
Wenn „Kasper Krause“ sein Zelt aufschlug, war ihm die Hilfe einheimischer halbwüchsiger Kinder sicher. Diese Hilfe war allerdings auch erforderlich, denn die Holzoper war ein Ein-Mann-Betrieb. Bei seinen Reisen war Fritz Krauß auf die Mithilfe anderer Schausteller angewiesen, so reiste er regelmäßig mit den Schaustellern „Schippers & v.d.Ville“, welche für den Transport ihrer Fahrgeschäfte und Wohnwagen über mehrere Zugmaschinen verfügten und auch den Wagen von „Kasper Krause“ mitnahmen.
Die Vorstellungen waren regelmäßig ausverkauft und die Kinder gingen begeistert mit, wenn das hölzerne Kasperl auf der Bühne erschien und nach dem üblichen Tritratrullala schmetterte:
„Hinaus in die Ferne, mit Butterbrot und Speck, das mag ich so gerne, das nimmt mir keiner weg! Und wer das tut, der bekommt was auf die Schnut, der bekommt was auf die Näse, bis sie blut.“ Und wenn zum Schluß der böse Räuber oder Teufel, zumeist aber das großmäulige Krokodil verdroschen wurde, war die Begeisterung groß.
Ein Besuch der Vorstellung kostete 3 Groschen. Am Abend jedoch gab es ein längeres Stück „Doktor Faust mit Höllenfahrt“, welches doppelt so lange dauerte und entsprechend auch kostete.
Unvergeßliche Kindheitserinnerungen!

Bildrechte: nicht bekannt

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1963 - Umzug der Kinder-Gilde in der Hans-Prox-Straße

1963 Kinder Gilde in Wilster.
Nachdem bei den Wettspielen am Vormittag die einzelnen Altersgruppen der Schüler ihre Sieger ermittelt haben, führen beim nachmittäglichen Festumzug die als Könige ermittelten Mädchen und Jungen (hier Elke Kragge und Reimer Tiedemann; dahinter Gerd Brokmann) ihre Altersgruppen an.
Der von mehreren Musikkapellen begleitete Umzug zog durch fast alle Straßen der Stadt und führt hier durch die Hans-Prox-Straße (frühere Hinter der Stadt).
An sehr vielen Häusern war die Schleswig-Holstein Flagge aufgezogen und vor den Häusern war die Straße mit Blumen bestreut – die Kinder-Gilde war immer ein ganz besonderes Fest für Jung und Alt

Bildrechte: nicht bekannt

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1950 - Markt Südwestseite

1950 Markt Häuser an der Südwestseite
Die Häuser an der südwestlichen Seite des Marktplatzes.
Ganz links im Anschnitt das Fahrradgeschäft von Ernst Wittrock ; es war seinerzeit für die Kinder ein ganz besonderes Vergnügen, in dem Geschäft für 2 Groschen einen der mit Ballonreifen ausgestatteten Roller für eine halbe Stunde zu mieten und damit durch die Straßen der Stadt zu sausen - keines der Kinder hatte damals ein eigenes derartiges Spielgerät!
Rechts daneben führt - wie auch noch heute - der Bartholomäus Gang vom Marktplatz zum Stadtpark.
Jenseits des Ganges das Gasthaus "Zur Börse" von Hans Ruge, welcher in den an den Stadtpark angrenzenden rückwärtigen Gebäuden eine Deckstation für Pferde sowie Einstellplätze für Rindvieh betrieb und auch eine Viehwaage vorhielt.
Anschließend folgt das Geschäftshaus von Textil Reese. Es ist ein ganz besonderes Verdienst der Firma Reese, bei der später unter Einschluß des Gebäudes von Ruge vorgenommenen Vergrößerung und Modernisierung des Betriebes, die ursprünglichen und die Häuserzeile prägenden ausdrucksvollen Fassaden wieder hergestellt zu haben - ein lobenswertes Vorbild für sensiblen Umgang mit dem Stadtbild.
Dann das Gebäude der damaligen Wilstermarsch Sparkasse.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rainer Japp, Boxdorf

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1917 - Marktstraße (Op de Göten), Markt, Kirchturm

Winter 1916/17 Marktstraße (Op de Göten), Markt, Kirchturm
Der harte Winter 1916/17 ist als Steckrübenwinter, auch Kohlrübenwinter genannt, in der Erinnerung geblieben. Er bezeichnete eine Hungersnot im Deutschen Reich während des Ersten Weltkriegs, die auch durch Missernten und die kriegsbedingte Seeblockade durch die Alliierten ausgelöst wurde.
In der verschneiten Marktstraße (der heutigen "Op de Göten") spielen Kinder in der damals weitgehend vom Verkehr ungenutzten Straße, während einige gut gekleidete Herren dem Treiben zuschauen. Das Geländer hinter ihnen dient als Absturzsicherung gegen die von der Straße parrallel zu ihr zur Wilsterau hinab führende breite Treppe.
Die vielen die Straße überspannenden Freileitungen sind durch die Schneelast besonders auffällig.
Links ist im Anschnitt das Alte Rathaus zu erkennen, ihm schräg gegenüber steht der Gasthof "Holsteinisches Haus" von "Hanne" Johannes Holm. Dahinter das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade und dem Turm-Giebel. An der Ecke des Marktes das kurz zuvor fertiggestellte und in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne.
Der Sockel des Turmes der 1785 eingeweihten St. Bartholomäus Kirche stammt noch von deren Vorgängerin. Vor dem Turm sind die seinerzeitigen das eigentliche Kirchengrundstück gegen den Markt abgrenzenden Poller aus Granit mit den sie verbindenden schmiedeeisernen Ketten gut zu erkennen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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