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1950 - Klasse und Schüler der Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf

1950 Klasse und Schüler der Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf.
An den klobigen und dicht gedrängt aufgestellten Pulten und Bänken sitzen die älteren Jahrgänge der Schule Honigfleth - leider sind weder Namen der Lehrerin noch die der Schüler bekannt.
In der Vergangenheit betrieben die Dörfer der Wilstermarsch auf ihrem Gemeindegebiet eine oder mehrere Schulen. Diese kleinen Dorfschulen waren zumeist ein- oder zweiklassig, wobei alle Jahrgänge gemeinsam von einer Lehrkraft unterrichtet wurden.
Heute besuchen die hauptschulpflichtigen Schüler aus den meisten Gemeinden das Schulzentrum Wilster (seit 1972). Die Bauernschaft Bekhof (heute zur Gemeinde Oldendorf gehörend und östlich der Bekau gelegen und nicht zum Amt Wilstermarsch zählend) und die Gemeinde Stördorf betrieben gemeinsam die Schule Honigfleth. Informationen zu dieser Schule können aus den Abbildungen 2 und 3 nachgelesen werden (sie stammen aus der Jubiläumsschrift 1972 - 1997, 25 Jahre HauptSchule Wilster)

Bildrechte: nicht bekannt

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1925 - Schule in Honigfleth - Gemeinde Stördorf

ca. 1925 Schule der Gemeinde Stördorf in Honigfleth
Bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gab es in der Wilstermarsch eine Vielzahl an Dorf-Schulen. Jede Gemeinde unterhielt mindestens eine Schule, die zumeist nur über eine oder zwei Klassen verfügte, in denen jeweils mehrere Jahrgänge gemeinsam unterrichtet wurden.
Die Ergebnisse dieser kleinen Schulen waren aller Ehren wert, denn der Lernerfolg konnte sich sehen lassen und viele der Schüler besuchten nach der Grundschulzeit weiterführende Schulen.
Die Schule der Gemeinde Stördorf wurde in Honigfleth betrieben.
Das Gebäude ist unter der Nummer 236a aufgeführt in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (sh. Bild 2)

Bildrechte Bild 1: nicht bekannt
Die Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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Chronik Stördorf - Chronik der Gemeinde Stördorf

Chronik der Gemeinde Stördorf
von Otto Neumann
1971
Herausgegeben auf Veranlassung der Gemeinde Stördorf

Ein Abriß ihrer Geschichte aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der politischen Gemeinde Stördorf, die sich aus den Dörfern Honigfleth, Stördorf, Kathen und Teilen von Kasenort zusammen setzt

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1912 - Dorfschulen in Schotten, Rumfleth und Dammfleth

1912 Dorfschulen in Schotten, Rumfleth und Dammfleth.
oben: Schulhaus in Schotten, Gemeinde Nortorf. Die Schule Schotten wurde 1972 geschlossen, das Gebäude war in den Jahren 1905/07 errichtet worden.
Zum Distrikt der Schottener Schule (sie war eine von drei Nortorfer Schulen, nämlich Nortorf, Schotten und Rumfleth) gehörten die Ortsteile Schotten, Dwerfeldt, Salat, Rehweg, Poßfeld sowie der Dammflether Ortsteil Neufeld.
mittig: Schule der Gemeinde Dammfleth im gleichnamigen Ortsteil.
In der Gemeinde Dammfleth bestanden früher Schulen in Hochfeld (1971 geschlossen) und in Dammfleth. Letztere befand sich nahe der Stadtgrenze von Wilster. In dem Gebäude der Schule Dammfleth sind von 1870 bis 1930 die Schüler aus den Ortschaften Dammfleth, Kathen, Kasenort, Bischof, Bischofer Deich (!) und Breuel beschult worden; die Schule bestand bereits in den 1830er Jahren. Im Jahre 1930 wurde die Schule wegen des Mangels einer ausreichenden Schülerzahl geschlossen.
Das Gebäude wurde danach verkauft und Wohnzwecken zugeführt.
unten: Rumflether Schule im Ortsteil Diekdorf der Landgemeinde Nortorf. Diese Schule wurde überwiegend von Schülern aus der Vereinsstraße besucht. Der Schulbetrieb war 1899 aufgenommen worden, da die Stadt Wilster die Kinder aus der Vereinsstraße nicht in die Landrechter Schule aufnehmen wollte.
Der Schulbetrieb in Diekdorf wurde im April 1941 eingestellt.
In der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Außer den vorgenannten Schulen und denjenigen in den Kirchorten Wilster, St. Margarethen, Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten gab es solche in:
- Aebtissinwisch
- Arentsee
- Averfleth
- Büttel
- Ecklak
- Hackeboe
- Hollerwettern
- Honigfleth
- Kudensee
- Landscheide
- Sachsenbande
- Vorderneuendorf
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Vielzahl der Schulen war dem Umstand geschuldet, dass die Verkehrsmöglichkeiten früher sehr beschränkt waren und den Schülern ein unzumutbar langer Fussweg erspart werden mußte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1909 - Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf

1909 Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf
In früheren Zeiten hatten viele Bauernschaften in der Wilstermarsch ihre Schule, denn der Weg zu zentralen Schulen eines größeren Einzugbereiches konnte man damals den Kindern ob der überaus schwierigen Straßen- und Wegeverhältnisse nicht zumuten.
Eine derartige Dorf-Schule, in welcher zumeist die Schüler mehrerer Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden, stand auch in Honigfleth.
Offenbar alle Schüler der Schule haben mit ihren Lehrern Aufstellung für das Foto bezogen. Die Mädchen allesamt mit langen Haaren und offenbar ihrem besten Kleid bekleidet, die Knaben zumeist mit einem raspelkurzem Haarschnitt und mit blank geputzten Stiefeln. Die Damen und Herren Lehrer sehr würdevoll, wie es sich seinerzeit für Respektspersonen geziemte.

Bildrechte: Friedr. Looff, Weinböhla-Dresden

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01 Wahrzeichen der Wilstermarsch - Schöpfmühle Honigfleth - eine Kokermühle

Schöpfmühle Honigfleth - Wahrzeichen der Wilstermarsch - eine Kokermühle
Seit ihrer im Jahr 1960 erfolgten Aufstellung in Honigfleth gilt die alte Schöpfwindmühle als Wahrzeichen der Wilstermarsch. Sie grüßt von ihrem Standort an der Große Feldwettern die Verkehrsteilnehmer sowohl auf der in geringer Entfernung zu ihr verlaufenden Bundesstraße 5 als auch diejenigen, welche auf der Straße Am Steindamm unterwegs sind.
Die alte Mühle ist in Norddeutschland das letzte erhaltene Exemplar von einstmals vielen Hundert dieser insbesondere das Landschaftsbild der Wilstermarsch geprägt habenden Schöpfwindmühlen, deren Betrieb es erst ermöglichte, die Sietländereien intensiver zu bewirtschaften. Neben dem selteneren und leistungsfähigeren Achtkantmühlen wurden ganz überwiegend die kleineren Mühlen vom Typ der Mühle in Honigfleth genutzt. Diese ist von ihrer Bauart her eine Kokermühle.

Es ist ein geradezu absurder Umstand, dass ausgerechnet in der Wilstermarsch, in welcher dieser Mühlentyp wie in keiner anderen deutschen Landschaft vorherrschend war, die Schöpfwindmühle Honigfleth fälschlich als "Bockmühle" bezeichnet wird. Der von der Wilsterschen Zeitung 1960 in ihren seinerzeitigen Berichten über die Aufstellung der Mühle geschossene Bock, wonach diese eine "Bockmühle" sei, lebt jedoch bis heute.
Selbst der 1997 gegründete Förderverein "Bockmühle Honigfleth", welcher dankenswerterweise die Aufgabe übernommen, die heute als Kulturdenkmal geltende und seit 1983 unter Denkmalschutz stehende Schöpfwindmühle zu ihrer Erhaltung zu pflegen und zu betreiben, führt  den falschen Begriff in seinem Namen. Bockwindmühlen können jedoch von ihrer Bauart her niemals Schöpfmühlen sein!
Bilder 1 (Kokermühle) und 2 (Bockmühle) verdeutlichen den Unterschied zwischen den Mühlentypen.

Die alte Kokermühle in Honigfleth ist 1960 von ihrem ursprünglichen Standort an der Dwerfelder Wettern an ihren jetzigen Standort versetzt worden.
Der vormalige Eigentümer, der Landwirt Schütt, hatte das um 1850 entstandene Bauwerk für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Erhaltung am ursprünglichen Standort war nicht möglich, da die Wetterndeiche in Dwerfeld in Zusammenhang mit dem sogenannten Inneren Ausbau (der Entwässerung) im Sielverband Kampritt beseitigt wurden und damit auch der alte Standort der Schöpfmühle aufgegeben werden mußte.
Die Wiederaufstellung der Mühle erfolgte auf einem historischen Standort einer Schöpfmühle auf dem Gelände des Hofes Egge in Honigfleth. Auch die Vorgängerin dieser von Windkraft getriebenen Schöpfmühle, schöpfte wie alle anderen mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern.
Das Prinzip der archimedischen Schnecke war von dem am 28. November 1745 in Holler´s Fährhaus in Hodorf geborenen Johann Holler in die Wilstermarsch gebracht worden. Johann Holler hatte als Zimmermann in den Niederlanden gearbeitet und dort entsprechende berufliche Erfahrungen gesammelt. Im Jahre 1770 gründete er am Kohlmarkt in Wilster eine Zimmerei, wo die ersten archimedischen Schnecken für die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hergestellt wurden. Holler war es wohl auch, der die Bauform der Koker-Mühle in der Wilstermarsch ab 1772 etablierte.

Die älteste Bauform der Mühlen insgesamt ist die Bockmühle (Ständermühle, Kastenmühle), sh. Bild 2. Ihre Konstruktion ist dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Mühle auf einem senkrechten dicken Pfahl („Hausbaum“) steht, welcher auf einem Stützgestell („Bock“) befestigt ist. Die gesamte Mühle kann mit einem langen Außenbalken in den Wind gedreht werden. Die Bauform der Mühle ließ es nicht zu, sie als Schöpfmühle zum Antrieb einer in einem Trog fest installierten Archimedischen Schnecke zu betreiben.

Die Kokermühle ist gegenüber der Bockmühle eine Weiterentwicklung. Der sogenannte Hausbaum wurde durch einen massiven hölzernen Köcher (den Koker) ersetzt, durch welchen die Königswelle geführt wird. Hierdurch wurde es möglich, große Teile der Mühlenmechanik in den zu einem fest umschlossenen Raum umgestalteten Mühlensockel zu legen. Es mußte nunmehr nicht die gesamte Mühle sondern nur noch der oberhalb des Sockels befindliche Teil in den Wind gedreht werden. Der Antrieb der Archimedischen Schnecke ist bei jeder Stellung der Mühle möglich.
Bei der Kokermühle wird durch zwei Kammräder die Kraft des Windes auf die Schnecke übertragen. Die sich um ihre Mittelachse drehende Schnecke befindet sich in einem eng angepassten Trog. Schnecke und Trog bilden eine Folge von Kammern. Durch die Rotation der Schnecke bewegen sich alle Kammern in Richtung des Schneckenendes und fördern so das in ihnen befindliche Wasser nach oben, während am Schneckenanfang gleichzeitig immer wieder eine neue mit Wasser gefüllte Kammer entsteht.
Vor Etablierung der Kokermühlen bestanden zuvor bereits schon seit zweihundert Jahren vom Wind betriebene Schöpfmühlen anderer Bauart in der Wilstermarsch. Sie waren mit Schaufelrädern ausgestattet; die erste dieser Mühlen ist 1571 in Ecklak errichtet worden. Diese Schöpfeinrichtungen hatten jedoch eine geringe Effizienz.

Bildrechte
Bild 1: Inge Tagge, Münsterdorf
Bild 2: Joachim Eicke-Verlag, Hamburg

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1934 - Bauernhäuser in Stördorf

1934 Bauernhäuser in Stördorf
Bild 1: Bei dem eindrucksvollen und die ursprüngliche Hausform der Wilstermarsch-Gehöfte dokumentierenden mächtigen Kreuzhaus handelt es sich augenscheinlich um den Hof 237 Peter Dibbern (gem. dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild)
Bild 2: Spinnkopf-Mühle bei einem Gehöft in Stördorf. Derartige Mühlen wurden zumeist zur Energiegewinnung für den Antrieb kleiner Mahlwerke zum Schroten genutzt. Im Gegensatz zu diesem Mühlentyp kamen in der Wilstermarsch in früheren Zeiten (ab Ende des 18.Jhdts bis in die 1950er Jahre) als Schöpfmühlen zumeist Kokermühlen zum Einsatz; eine letzte dieser Kokermühlen wurde 1960 in Honigfleth an einem historischen Mühlenstandort als Baudenkmal aufgestellt.
Bild 3: Kreuzhaus in Stördorf.
Der exakte Standort des offenbar nahe am Deich der Stör stehenden Gebäudes konnte noch nicht ermittelt werden.
Die Gehöfte auf den ehemaligen Uferrehnen der Stör stehen auf den ältesten in der Wilstermarsch angelegten Siedlungsplätzen. Diese wurden in der Folge schrittweise zu Wurten/Warften aufgeworfen, bis deren Funktion durch den Deichbau entbehrlich wurde.
Bild 4: Husmannshus in Stördorf. Im Gegensatz zu dem ursprünglich in der Wilstermarsch gleichfalls vorhandenen Barghäusern hat das Husmannshus eine Große Diele in der Hausachse, worauf die mittig angelegte Grootdör hier einen Hinweis gibt.
Das abgebildete Gebäude wurde gemäß der Inschrift über der Grootdör im Jahre 1697 errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1939 - Dorfschule in Honigfleth

1939 Schule der Gemeinde Stördorf in Honigfleth
Bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gab es in der Wilstermarsch eine Vielzahl an Dorf-Schulen. Jede Gemeinde unterhielt mindestens eine Schule, die zumeist nur über eine oder zwei Klassen verfügte, in denen jeweils mehrere Jahrgänge gemeinsam unterrichtet wurden. Die Ergebnisse dieser kleinen Schulen waren aller Ehren wert, denn der Lernerfolg konnte sich sehen lassen und viele der Schüler besuchten nach der Grundschulzeit weiterführende Schulen.
Die letzten kleinen Dorfschulen der Wilstermarsch wurden mit Beginn des Betriebes des vom Schulverband Wilstermarsch (1969 gegründet) in Wilster neu errichteten Schulzentrums eingestellt.
Das heute in Honigfleth noch bestehende ehemalige Schulgebäude ist unter der Nummer 236a aufgeführt in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (sh. Bild 2)

Bildrechte: nicht bekannt

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1915 - Bauernhaus Dibbern in Honigfleth - Gemeinde Stördorf

1915 Bauernhof Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf
Das Gehöft des Landwirtes Henning Dibbern stand unmittelbar an der Chaussee, die von Wilster nach Itzehoe führt - von Wilster kommend unmittelbar vor der Büchsenkate. Die Chaussee ist die damalige Reichsstraße 5 und spätere Bundesstraße 5.
Es handelt sich um den Hof 238 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"); vgl. Bild 2.
Das traditionelle alte Gehöft wurde durch einen Neubau ersetzt.

Bildrechte: Privatfoto Familie Dibbern, Honigfleth

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1942 - Windkraftanlage - Windrotor auf dem Hof Dibbern in Honigfleth

1942 Windkraftanlage - Windrotor auf dem Hof Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf.
Windrotoren dienten zur Stromerzeugung oder unmittelbar zum Antrieb von Schöpfeinrichtungen für die Entwässerung der Ländereien.
Die Windräder der Firmen Apel & Sachau, Wilster, und Köster, Heide, hatten in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts viele der zuvor das Landschaftsbild der Wilstermarsch prägenden Schöpfmühlen, von denen eine bei Honigfleth als Baudenkmal erhalten wurde, abgelöst.
Geschöpft wurde auch bei den von Windrädern angetriebenen Schöpfmühlen weiterhin mit der bewährten Archimedischen Schnecke.
Die Abbildung zeigt ein Windrad auf den Ländereien des Landwirtes Henning Dibbern in Honigfleth.
Leider wurde in der Wilstermarsch nicht eines der bis weit in die 1950er Jahre vorhandenen Windräder erhalten. Dabei wurden in Wilster bei der 1909 gegründeten Maschinenfabrik Apel & Sachau diese Windrotoren sogar hergestellt.

Bildrechte: Privatfoto, Familie Dibbern

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1955 - Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek
So wie die benachbarten Gemeinden Kleve und Bekdorf zur Kirchengemeinde Krummendiek gehörten, wurden auch die Schüler aus diesen zum Schulbezirk Krummendiek gehörenden Orten in der dortigen Schule unterrichtet. Das heute noch bestehende Schulgebäude in Krummendiek war 1913 fertiggestellt worden; die Schule jedoch wurde 1968 eingestellt. Heute besuchen die Kinder aus den genannten Orten die Gemeinschaftsschule Heiligenstedten.
Das Foto zeigt im Jahr 1955 die gemeinsam unterrichteten Jahrgänge der Klassen 5 bis 9 mit ihrem Lehrer Wilhelm Aue, welcher an der Schule Krummendiek die Funktion des Hauptlehrers innehatte.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung von Martin Weyh, dessen Vater Hans Peter (auf dem Foto in der unteren Reihe rechts) die Schule besuchte.

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1940 - Holler´s Fähre über die Stör bei Stördorf

1940 Holler´s Fähre über die Stör bei Stördorf
Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und Beidenfleth ermöglichten bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch einige kleine Kahnfähren den Fußgängern das Überqueren der Stör.
So waren am Störort, in Klein Kampen, in Uhrendorf und in Stördorf derartige Fähren vorhanden. Die Fähre, welche die Überfahrt bei Klein Kampen über das Lange Rack ermöglichte, wurde von Nikolaus von Holdt betrieben.
Bei Stördorf konnte man mit Holler´s Fähre auf die gegenüber liegende Seite nach Hodorf gelangen. Der Standort der Fähre lag am stromauf liegenden Ende der markanten Hodorfer Mäander-Schleife der Stör. Wer von der Wilstermarsch Seite aus übergesetzt werden wollte, schlug zur Benachrichtigung des Fährmannes die Glocke (Bild 2).

Bildrechte:
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1908 - Stördorf und Hodorf - Holler´s Fähre über die Stör SF

1908 Holler´s Fähre über die Stör verband Hodorf und Stördorf
Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und Beidenfleth ermöglichten bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts auch einige kleine Kahnfähren den Fußgängern das Überqueren der Stör.
So waren am Störort, in Uhrendorf, in Klein Kampen und in Stördorf derartige Fähren vorhanden. Die Fähre, welche die Überfahrt bei Klein Kampen ermöglichte, wurde von Nikolaus von Holdt betrieben.
Bei Stördorf konnte man mit Holler´s Fähre auf die gegenüber liegende Seite nach Hodorf gelangen. Der Standort der Fähre lag am stromauf liegenden Ende der markanten Hodorfer Mäander-Schleife der Stör. Wer von der Wilstermarsch Seite aus übergesetzt werden wollte, schlug zur Benachrichtigung des Fährmannes die Glocke.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem: Stern über Berg)
Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

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1914 - Schüler der Dorfschule Stördorf

1914 Schüler einer Dorfschule in der Wilstermarsch.
Es handelt sich offenbar nicht um eine Schule in der Stadt Wilster, denn Mädchen und Knaben verschiedener Jahrgänge haben für das Foto Aufstellung bezogen.
In früheren Zeiten hatten viele Bauernschaften in der Wilstermarsch ihre Schule, denn der Weg zu zentralen Schulen eines größeren Einzugbereiches konnte man damals den Kindern ob der überaus schwierigen Straßen- und Wegeverhältnisse nicht zumuten.
Derartige Dorf-Schulen, in welchen zumeist die Schüler mehrerer Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden, standen außer in den geschlossenen Dörfern u.a. in Honigfleth, Diekdorf, Schotten, Nortorf, Averfleth, Sachsenbande, Äbtissinwisch, Vorder-Neuendorf.
Offenbar alle Schüler der Schule haben mit ihren Lehrern Aufstellung für das Foto bezogen. Die Mädchen allesamt mit langen Haaren und offenbar ihrem besten Kleid bekleidet, die Knaben zumeist mit einem raspelkurzen Haarschnitt und mit blank geputzten Stiefeln.Der Herr Lehrer mit gezwirbeltem Schnauzbart sehr würdevoll, wie es sich seinerzeit für eine Respektsperson geziemte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1941 - dreispänniges Pflügen und Aussaat aus der Hand

1941 dreispänniges Pflügen und Aussaat aus der Hand.
Der in der Wilstermarsch anstehende schwere Boden - der sogenannte Klei - machte es vielfach erforderlich, mehrspännig zu pflügen.
Das Foto (Bild 1) zeigt die Arbeit des Pflügens auf dem Hof Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf. Drei Pferde sind vor den Pflug gespannt. Im Hintergrund ist die Chaussee (heutige L 327) zwischen der Büchsenkate und Krummendiek erkennbar.
Der Klei der Wilstermarsch ist ein bindiger und aus ehemaligen Schlicksedimenten entstandener sehr fruchtbarer, aber schwer zu bearbeitender Boden. Dieser Umstand wird schon aus seiner Bezeichnung deutlich, denn Klei kommt von "kleben", was jeder nur bestätigen kann, der in der Wilstermarsch schon einmal über ein frisch gepflügtes Feld gelaufen ist.
Der Kleiboden ist ein sogenannter Minutenboden, bei welchem die Schritte zur Bearbeitung je nach Abtrocknung nur in einem engen Zeitfenster möglich ist.
Bilder 2 und 3 zeigen die Aussaat von Hand, wie sie seinerzeit zumeist vorgenommen wurde. Der mit gleichmäßigen Schritten über das Feld schreitende Sämann warf die Saatkörner mit der Hand breitwürfig aus. Neben einer gleichmäßigen Kornmenge pro Wurf waren auch gleichmäßige Wurfbreite und Schrittlänge des Sämannes Voraussetzung für die optimale Ausbringung der Saat.

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth, Gemeinde Stördorf

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1950 - Pferdeschlitten für den Personentransport

1950 Pferdeschlitten für den Personentransport
Bei ausreichender Schneelage wurden früher von Pferden gezogene Schlitten in der Wilstermarsch in geringem Umfang auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Fast jedes Gehöft verfügte hingegen über einen kleineren Pferdeschlitten für den Personentransport.
Die Bilder 1 und 2 zeigen im Winter 1949/50 einen derartigen Pferdeschlitten auf dem Hof Dibbern (Bild 3) in Honigfleth, Gemeinde Stördorf bei der feiertäglichen Ausfahrt.

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth, Gemeinde Stördorf

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1925 - Gehöft Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf.

1925 Gehöft Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf
Das Gebäude stand unmittelbar an der Chaussee, die von Wilster nach Itzehoe führt; die damalige Reichsstraße 5 und spätere Bundesstraße 5.
Der Standort liegt an der Einmündung der aus Richtung Krummendiek kommenden Landstraße L 135 (heutige B 431).
Es handelt sich um den Hof 238 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), vgl. Bild 2.
Das in traditioneller Bauweise errichtete alte Gehöft wurde durch einen Neubau ersetzt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Wort LEONAR auf der Anschriftseite der Karte bezieht sich auf das Papier; aus [LEONAR] wurde 1964 Agfa.
Ein Teil der LEONAR-Werke befand sich (durch Reklame-AK belegt: um 1923) in Hamburg-Wandsbek.
(konkretisiert nach freundlichem Hinweis von Herrn Matthias Kohls, Harburg)


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1941 - Fohlen auf dem Hof Dibbern in Honigfleth

1941 Fohlen auf dem Hof Dibbern in Honigfleth
Bis Ende der 1950er Jahre wurden auf vielen Bauernhöfen der Wilstermarsch noch Pferde gehalten; die meisten Bauern züchteten ihre Pferde selbst.
Bild 1: Franz Dibbern (er fiel 1944 im II. Weltkrieg) mit einem Hengst-Fohlen auf der Koppel hinter dem Gehöft. Im Hintergrund rechts sind Gebäude erkennbar, die zum Gasthof "Büchsenkathe" gehörten.
Bild 2: Stute und Fohlen auf der Weide. Im Hintergrund jenseits der damaligen Reichsstraße 5 (spätere B 5) das Gehöft Dibbern. Ganz rechts das Gasthaus "Büchsenkathe" an der Einmündung der von Krummendiek kommenden Chaussee (jetzige L 135)
Bild 3: Stute mit Fohlen auf der Koppel am Hof Dibbern in Honigfleth. Jenseits der von Krummendiek kommenden Landstraße ist der an deren Einmündung in die damalige Reichsstraße 5 (spätere B5) gelegene Gasthof "Büchsenkathe" zu erkennen.
Bild 4: Stute mit Fohlen auf der Weide gegenüber dem Hof Dibbern in Honigfleth. Im Hintergrund der Deich der Bekau sowie die Richtung Heiligenstedten führende Chaussee (damalige Reichsstraße 5, spätere B5).

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth

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1950 - Ackerwagen und Kutschen auf dem Hof Dibbern in Honigfleth

1950 Ackerwagen und Kutschen auf dem Hof Dibbern in Honigfleth
Im ersten Jahrzehnt nach Ende des II.Weltkrieges wurden auf praktisch allen Bauernhöfen der Wilstermarsch noch Pferde als Arbeits-, Zug- und Reittiere gehalten. Die mit hölzernen Speichenrädern und schmiedeeisernen Ringen als Laufflächen versehenen Ackerwagen waren die einschlägigen Transportfahrzeuge. Daneben verfügten die Bauern auch über Kutschen für die feiertägliche Ausfahrt, manchmal sogar über Pferdeschlitten für den Winter sowie den sogenannten Schlöp oder Slöp (ein niedriges schlittenähnliches Gefährt, welches von Pferden über den Boden gezogen wurde).
Bild 1: Ackerwagen auf dem Hof Dibbern in Honigfleth
Bild 2: Einspännige Kutsche auf dem Hof Dibbern in Honigfleth
Bild 3: Ausfahrt mit der einspännigen zweiachsigen Kutsche, einer Phaeton. Die hölzernen Speichenräder noch mit Eisenreifen für die Laufflächen versehen.
Bild 4: Ausfahrt mit der einspännigen Kutsche (in Form einer Gig); die hier angebrachte Luftbereifung sah wenig elegant aus, bot jedoch wohl einen besseren Fahrkomfort.

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth

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1970 - Kokermühle "Bockmühle Honigfleth"

1970 und 1990 Die Bockmühle Honigfleth ist eine Kokermühle
Im Jahr 1960 war aus Dwerfeld die letzte Schöpfmühle der Wilstermarsch als Kulturdenkmal nach Honigfleth versetzt worden. Der vormalige Eigentümer, der Landwirt Schütt, hatte das Bauwerk für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Die Erhaltung am ursprünglichen Standort war nicht möglich, da die Wetterndeiche in Dwerfeld in Zusammenhang mit dem sogenannten Inneren Ausbau (der Entwässerung) im Sielverband Kampritt beseitigt wurden und damit auch der alte Standort der Schöpfmühle aufgegeben werden mußte.
Die Wiederaufstellung der Mühle erfolgte auf einem historischen Standort einer Schöpfmühle auf dem Gelände des Hofes Egge in Honigfleth.
Mit seiner ersten Arbeit als Maurerlehrling durfte der spätere Ingenieur Peter J. von Holdt hieran mitwirken, was seinen späteren Werdegang in der Wasserwirtschaft mit prägte.
Vor über 100 Jahren gab es in der Wilstermarsch zahlreiche von Windkraft getriebene Schöpfmühlen; Hunderte dieser Mühlen schöpften mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern.
Allerdings ist das Wahrzeichen der Wilstermarsch, die Bockmühle Honigfleth, keine Bockmühle, sondern entsprechend ihrer Bauart eine Köcherwindmühle bzw. Kokerwindmühle, auch kurz Kokermühle genannt; vielfach wurde diese Mühlenart auch Wippmühle genannt.
Bockmühlen sind fast ausnahmslos immer Getreidemühlen und können bautechnisch nie Wasserschöpfmühlen sein. Die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hatten anstelle des Bockes einen Koker bzw. Köcher, sie waren Kokermühlen.
Quelle: freundlicher Hinweis durch J.S. Bakker, Holland
Bei der zweiten hier vorgestellten - neueren - Karte fällt auf, daß die Mühle restauriert wurde.

Bildrechte
(Karte 1): Verlag Schöning & Co., Lübeck

(Karte 2): Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

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