Mein-Wilster.de

Ähnliche Objekte finden

Folgende ähnliche Objekte wurden in der Datenbank gefunden

1940 - Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland

1940 Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland
Blick von der Fußgängerbrücke am Rosengarten auf den zwischen Helgenland (links) und den Häusern (rechts) an der Deichstraße gelegenen Stadtarm der Wilsterau, welcher seinerzeit noch seine ursprüngliche Breite hatte.
Im Hintergrund ist die Einmündung des Stadtarmes (ursprünglicher Lauf der Wilsterau) in den Hauptarm zu erkennen. Die jenseits des Hauptarmes zu sehenden Gebäude stehen an der Hans-Prox-Straße, der seinerzeitigen "Hinter der Stadt".
Das Helgenland war in früherer Zeit Standort der Wilsteraner Werften.
Gegenwärtig ist das Gewässerbett des Stadtarmes der Wilsterau durch Vorverlegung des linksseitigen Ufers erheblich eingeengt. Überdies versperrt der an der Böschung unkontrolliert aufgewachsene ungepflegte Gehölzbewuchs den Blick auf das Gewässer, welches früher für die Handelsschifffahrt der Zugang zum historischen Wilsteraner Hafen am Rosengarten war. Der historische Begründungszusammenhang zwischen dem Gewässer und dem Entstehen der Stadt Wilster an ihm, läßt sich für den Betrachter nicht mehr nachvollziehen.
Auf dem Foto ist rechts der direkt an der Wilsterau stehende Speicher des Kaufmanns Hans Kloppenburg zu erkennen, dessen Geschäft (Eisenwaren und Kolonialwaren) sich an der Wende befand.
Am linken Ufer liegen mehrere Ruderboote, welche seinerzeit Wilsteraner Anglern und Sportfischern gehörten.

Zu dem abgebildeten Abschnitt der Wilsterau hat der Begründer der Heimatseite "mein-wilster", Peter J. von Holdt, eine ganz besondere emotionale Bindung. In seiner Grundschulzeit hatte er sich als Kleiner König der Wilsterau gefühlt, wenn er diese ausgehend von dem abgebildeten Gewässerabschnitt mit seinem eigenen kleinen Ruderboot - einem Dinghi - befuhr.
In der unten aufrufbaren Datei kann aus seinen Jugenderinnerungen der Abschnitt "Der Kleine König der Wilsterau" nachgelesen werden.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1872 - Wilsterau am Helgenland, Frachtewer, Häuser an der Deichstraße

ca. 1872 Wilsterau am Helgenland, Rückseite der Häuser an der Deichstraße
Winterliches Bild von der zugefrorenen Wilsterau und dem im Winterlager vor der alten Zollstation (später "Waffenhalle") liegenden Frachtschiff „Holsatia“, ein Wilsterau-Ever.
Unmittelbar rechts vom Mast des Frachtewers ist auf dem Ufergrundstück ein hölzerner Kran zu erkennen.
Die zu 14 BRT vermessene "Holsatia" war 1871 auf der Wilsteraner Werft von Friedrich Bergmann auf dem Helgenland für den Schiffer Claus Maass gebaut worden.
Seinerzeit befand sich in dem Gebäude der sogenannten „Waffenhalle“ eine Zollstation. Der Name Waffenhalle für die spätere gleichnamige Gastwirtschaft in dem Gebäude rührt daher, daß der Inhaber in seinem Lokal eine Waffensammlung ausstellte.
Heute findet keine Fracht-Schifffahrt mehr auf der Wilsterau statt, das Gewässer wird nur noch von kleinen Sportbooten und auf einer Teilstrecke von dem Aukieker als touristische Atraktion befahren. Daneben ist die Wilsterau ein gerne besuchtes Angel-Gewässer; als solches wird die Wilsterau auf der Internetseite der Stör Angler vorgestellt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

Kommentieren Ähnliche Objekte

3 - Burger Au und Wilsterau - Holstenau

Grenze von Marsch und Geest
Luftbild von Burg in Dithmarschen - Übergang zwischen den Landschaftsformen
Links am Bildrand ist die Burger Au zu erkennen; sie ist ein Nebengewässer der Wilsterau, deren ursprünglicher Oberlauf die Holstenau ist!

Auf dem Luftbild ist der harte Übergang zwischen den Landschaften Marsch und Geest erkennbar. Neben den natürlichen landschaftlichen Elementen fällt im Vordergrund der kreisrunde Wall der Bökelnburg auf, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg.
Der Blick geht von der waldreichen Geest und über den Ort Burg hinweg in die weite Marschenlandschaft, die aus mächtigen eiszeitlichen Sedimentablagerungen gebildet wurde.
Steil aus der weiten und ebenen Marsch steigt der weitgehend bewaldete Klev als Rand der Geest auf. Seine Form verrät, daß er vor Jahrtausenden (etwa vor 4000 bis 5000 Jahren) von den Gezeiten des Meeres geformt wurde, welches bis zu seinem Fuß reichte.
Parallel zum Rand des Klev fließt die Burger Au, welche lange Zeit wichtigster Zufluß der Wilsterau war und in welche sie beim Kattenstieg einmündete.
Obwohl die Burger Au mit dem Helmschen Bach zuletzt wohl mehr Wasser führte als die Holstenau, ist jedoch die letztere der eigentliche Quellfluß der Wilsterau.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal ist die Holstenau sogar in mehrere Abschnitte zerteilt worden, die heute grabenähnliche Erscheinungsbilder aufweisen.
Im Mittelalter mündete die Burger Au nicht sehr weit entfernt von der jetzigen Landstraße in die Wilsterau, bis der Hauptlauf vermutlich aus Entwässerungsgründen zum jetzigen Kattenstieg gegraben wurde. Der alte Verlauf der Burgerau in diesem Abschnitt ist auf Luftbildern aus den Flurzuschnitten noch deutlich erkennbar. Das verlassene Gewässerbett der Burger Au wurde auch nicht verfüllt, sondern bildete sich in die Form eines Entwässerungsgraben zurück.

Weshalb die Holstenau viel älter ist als die Burger Au und sie daher der Quellfluß der Wilsterau ist, wird nachfolgend dargelegt.
Der Wasserspiegel der Elbe lag während der letzten Eiszeit wegen des unter dem Eisschild und in mächtigen Gletschern gebundenen Eises ganz erheblich tiefer als heute. Vor etwa 20.000 Jahren zum Höhepunkt der Weichseleiszeit lag gegenüber heute der Meeresspiegel 100 bis 120 m tiefer.
Die durch Ablagerungen der Eiszeit gebildete Geest wurde von vielen Rinnsalen entwässert, die in dem hier betrachteten Gebiet direkt, wenn auch in vielen Windungen, in die Ur-Elbe entwässerten. Sie wuschen das bindige Material aus und schufen so weitgehend unfruchtbare (d.h. güste Flächen; daher der Begriff "Geest") und beförderten dieses in die heutige Marsch.
Zu diesen Rinnsalen gehörten beispielsweise die später so bezeichneten Gewässer Holstenau/Wilsterau, die Bekau und auch die Stör, deren in die Geest einschneidenden Bach- bzw. Flußtäler noch heute gut in der Topographie erkennbar sind.
Die Burger Au existierte noch nicht; hangparallele Gewässer bilden sich natürlicherweise nicht. Der Fuß der Geest war gut entwässert, denn zur Elbe hin bestand ein großes Gefälle!
Die Situation änderte sich mit dem Abschmelzen des Inlandeises und mit dem damit einhergehenden beständigen Anstieg des Meeresspiegels. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Das Entwässerungssystem der Geestabflüsse – so auch der Holstenau/Wilsterau - blieb dabei jedoch in seinen Grundzügen erhalten. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte steil aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Die Burger Au (Walburgsau) gab es noch nicht, sie sollte erst noch entstehen.
Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion infolge Sturmfluten entstandenen Kliff (dem Klev genannten bis zu 40 m hohen Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer mit dem vom Geestrand abgetragenen Material Strandwälle bzw. Nehrungen aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn (= Düne). Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen Flächen und des von der Geest kommenden Hangdruckwassers.
In dem hier betrachteten Bereich schließt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Östlich von Taterphal hinderte das dort aufgewachsene und bis zur Elbe reichende hohe Moor den Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See aus in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau, die in die Holstenau/Wilsterau einmündete.
Die Moore hatten sich gebildet, nachdem in Ufernähe der Flüsse durch Sedimentation das Gelände schneller als in den flußferneren Bereichen aufwuchs und somit deren Entwässerung unterbrach. Die unterschiedlich breiten sogenannten Uferrehnen bzw. breiten Uferwälle an Elbe, Stör und auch der Wilsterau sind heute am Geländerelief noch gut erkennbar. Sie wurden in historischer Zeit zuerst besiedelt. In den in ihrem Abfluß gestörten sumpfigen Senken entstanden Moore und Blänken (z.B. der Kudensee, daneben aber auch mehrere in früheren Zeiten in der Marsch vorhandene flache Seen).

Die nach Zeiten erheblicher Wassersnot der Wilstermarsch von unbekannter Hand am 22. Februar 1721 gefertigte und stark verzerrte Handzeichnung (Bild 2) verdeutlicht, daß vor etwa 300 Jahren die für das Entstehen der Burger Au maßgebliche topografische Situation noch vorhanden war.
Oben am Kartenrand ist der ausgedehnte Kudensee mit seinem Abflußgerinne Burger Au zur Wilsterau/Holstenau zu erkennen. Er füllte nahezu die gesamte Senke zwischen Klev und Hochmoor aus, denn südlich des Kudensees versperrt das ausgedehnte Hochmoor wie ein Querriegel den Abfluß. Im Bereich des Schenkeldeiches (in Höhe der heutigen Schenkel-Brücke) allerdings haben zahlreiche Rinnen das Moor zerstört und bedrohen so die tief gelegene Marsch mit dem Hochwasser des seinerzeit noch sehr großflächigen Kudensees. Der Abfluß des Sees nach Westen ist versperrt durch den Donn (ehemaliger Strandwall), welcher aus Nord-Süd Richtung kommend rechtwinklig auf das Hochmoor trifft.
Als Abflußhindernisse erzwangen Hochmoor und Donn den Abfluß des Kudensees nach Osten zur Wilsterau/Holstenau.
Die beigefügten Kartenausschnitte (Bilder 3 und 4) aus der 1659 von Caspar Dankwerth herausgegebenen "Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein") verdeutlichen u.a. die alte Situation der Gewässer, wie sie vor der Abtorfung der Hochmoore und dem Bau des NOK vorhanden war. Insbesondere die Darstellung der Flüsse, Höhen und Moore zeigen augenscheinlich, dass die Holstenau der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau war und erst nach Steigen des Meeresspiegels, der Entstehung der Donns und das Aufwachsen des Hochmoores sich das Gerinne der Burger Au in östliche Richtung entwickelte.

Im Fazit ist zu dem hier behandelten Thema festzustellen, daß die Burger Au viele Jahrtausende jünger ist als die Holstenau/Wilsterau. Die Burger Au ist ursprünglich ein Nebenfluß der Holstenau/Wilsterau!

Bildrechte: nicht bekannt

Kommentieren Ähnliche Objekte

2007 - Umgestaltung und Bebauung von Rosengarten und Helgenland - M

2007 Umgestaltung und Bebauung von Rosengarten und Helgenland
Zeitgleich mit den Maßnahmen auf dem Rosengarten wurde auch das Helgenland - auch als "Auf dem Helgen" bzw.. "op´n Helgen" bezeichnet - der Bebauung zugeführt.
Die Fotos zeigen das Gelände zur Zeit vorbereitender Arbeiten.
Bild 1: Blick von der Fußgängerbrücke zwischen Deichstraße und Rosengarten flußaufwärts auf den Stadtarm der Wilsterau und das links von ihm liegende Helgenland.
Bild 2: Rodungsarbeiten auf dem Helgenland - dem historischen Schiffbauplatz der Stadt Wilster - zwischen den beiden jeweils hinter dem Bewuchs links und rechts der spitzwinkligen Fläche erkennbaren Armen der Wilsterau.
Bilder 3 und 4: Blick vom Helgenland auf die Zufahrt vom Rosengarten.

Bildrechte
und Anmerkung: Joachim Suhl, wohnhaft am Rosengarten in Wilster, dokumentierte die Umgestaltungen mit vielen Fotografien, die er freundlicherweise auch für diese Heimat-Seite zur Verfügung stellte.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1902 - Wilsterau am Helgenland

1902 Wilsterau am Helgenland
Blick von der Brücke am Schott auf die Wilsterau am Helgenland.
Hinter den Frachtewer „Maria“ in der Bildmitte geht rechts der Stadtarm der Wilsterau zu Rosengarten ab.
Das Helgenland ist der uralte Werft-Platz der Stadt Wilster, auf dem mehrere kleine Werften ansässig waren.
Rechts vor dem auf die Slip-Anlage gezogenen Ewer zweigte ein weiterer Auarm ab, der parallel zu den Hausgrundstücken der Neustadt zum Bäckerstraßenfleth am Neumarkt führte.

Bildrechte: Verlag u. Lichtdruck v. Knackstedt & Näther, Hamburg

Kommentieren Ähnliche Objekte

1903 - Frachtewer im Hafen am Rosengarten

1903 Frachtewer im Hafen am Rosengarten
Der Frachtewer GERMANIA aus Hochdonn hat am Quai des Wilsteraner Hafen am Rosengarten festgemacht.
Die auf der Peters Werft in Wewelsfleth für den Burger Schiffer August Schnoor gebaute und 1890 ausgelieferte GERMANIA war ein Giekewer - er führte das Unterscheidungssignal LCGC. Er war 15,90 m lang, 4,14 m breit und war mit 24 BRT vermessen bei 46 TDW. 1899 erwarb der Schiffer Johann August Knorr aus Großenrade das Schiff und verkaufte es 1906 weiter an Martin Peter Groth aus Wilster. Dort wurde das Schiff 1917 abgewrackt.
Unter dem vom Rosengarten zur Deichstraße führenden Fußgängersteg ist ein zweites Frachtschiff erkennbar.
Vor einhundert Jahren herrschte regelmäßig lebhafter Schiffsverkehr am alten wilsteraner Hafen am Rosengarten. Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen der Bürger-Schützengilde fort).
Rechts ist der unmittelbar an der Wilsterau stehende hohe Speicher der Bäckerei von August Kühl zu erkennen.
In dem links beim Fußgängersteg stehenden Gebäude wurde seinerzeit ein Geschäft für Fahrräder betrieben – vorher waren hier die Geschäftsräume des frühen Wilsteraner Photographen Hans-Peter Mohr (* ca. 1827 † 26.07.1910).
Die Verfüllung des Gewässers am Rosengarten konnte vor gut 30 Jahren auf Initiative des Betreibers dieser Heimat-Seite gegen viele Widerstände und unter Inkaufnahme von erheblichen Anfeindungen verhindert werden. Nur deshalb erinnert heute noch visuell erlebbar das zwar erheblich verengte Gewässer und die in Klinkerbauweise – senkrechte preußische Kappen – errichtete Quaimauer mit ihren eisernen Festmacherringen an die Geschichte der Stadt Wilster als Schiffer- und Handelsort.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

Kommentieren Ähnliche Objekte

1911 - Wilsterau am Helgenland

1911 Wilsterau am Helgenland
Blick von dem die Wilsterau querenden Steg, der im Zuge des Fußweges von der Deichstraße am Hause der späteren Tischlerei Heinrich von Holdt vorbei zum alten Wilsteraner Hafen am Rosengarten führt.
Frachtewer löschen ihre Ladung.
Im Hintergrund ist die Einmündung des Stadtarmes der Wilsterau in den Hauptarm erkennbar.
Links führt der Treidelweg am sogenannten Helgenland (auf ihm lagen früher die Wilsteraner Werften) entlang, an dessen Spitze Heinrich von Holdt 1952 ein Bootshaus mit Helling errichtete.
Rechts die Rückansichten der Häuser an der Deichstraße sowie auf den Ufergrundstücken stehende Speicher.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Ansichtskarten-Specialgeschäft, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1902 - Helgenland und Rosengarten

1902 Totale über Helgenland und Rosengarten
Blick vom Dach des Falk´schen Geschäftshauses in der Neustadt über die Stadt.
Im Vordergrund die Häuser am Rosengarten und an der Deichstraße; links ist die Wilsterau am Helgenland zu erkennen.
Zwischen den Häusern führt der über den Steg am Rosengarten führende schmale Fußweg von der Neustadt zur Deichstraße. Das Haus rechts vom Fußweg ist das Elternhaus des Betreibers dieser Heimat-Seite.
Im Hintergrund ragt über die Bäume des Stadtparkes der Turm der an der Zingelstraße stehenden Villa Schütt.
Das große in Bildmitte erkennbare Haus stand an der Deichstraße; es wurde 1934 durch den Neubau der Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt.
Im Vordergrund ist als zweites von rechts ein Haus erkennbar, welches bald darauf zur Verbesserung der Zufahrt zum Helgenland beseitigt wurde.
Sehr schön ist rechts der hohe Kühl´sche Speicher an der Wilsterau am Rosengarten zu erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt

Kommentieren Ähnliche Objekte

1950 - Wilsterau am Helgenland; Rückseiten der Häuser an der Deichstraße

1950 Wilsterau zwischen dem Helgenland und den Grundstücken an der Deichstraße.
Blick von der Brücke am Rosengarten nach Norden auf den Stadtarm der Wilsterau und seine Einmündung in den Hauptarm am Helgenland, auf dem früher die Wilsteraner Werften lagen.
Das Helgenland wurde 1950 überwiegend für Nutzgärten verwendet; es gehörte zu der Zeit zur Kohlenhandlung von Martin Krumm am Rosengarten.
Links liegen Ruderboote Wilsteraner Freizeitfischer, hinten schwimmende Dalben;
rechts die Rückseiten der Häuser an der mittleren Deichstraße mit vorne rechts dem Lagerhaus von Hans Kloppenburg (Kolonial- und Eisenwaren).

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

Kommentieren Ähnliche Objekte

1925 - Stadtarm der Wilsterau am Helgenland

1925 Stadtarm der Wilsterau am Helgenland
Blick von der Fußgängerbrücke (im Zuge des Verbindungsweges zwischen Deichstraße und Rosengarten) flußaufwärts.
Im Hintergrund sind Häuser an der Hans-Prox-Straße (damalige Straße "Hinter der Stadt") zu erkennen;
davor verläuft der Hauptarm der Wilsterau (nach links Richtung Audeich und nach rechts Richtung Rumfleth).
Rechts die Rückansichten der Häuser an der Deichstraße in Höhe der Wende.
Das unmittelbar an der Wilsterau stehende Fachwerkgebäude im Vordergrund ist der Speicher der Kolonialwaren und Eisenwaren Handlung Kloppenburg.
Links wird das Helgenland, der traditionsreiche Werftplatz der Stadt Wilster, als Gartenland genutzt. Am Ufer entlang führt der mit Kopfweiden abgegrenzte Treidelpfad am Gewässer entlang; er wurde lange Zeit von den mit ihren Last-Ewern den Hafen am Rosengarten anfahrenden Schiffern zum Treideln ihrer Schiffe genutzt - er wurde auch Leinpfad genannt.
Das zu der Zeit noch recht breite Gewässer wurde in der Folge im Rahmen sogenannter Unterhaltungsarbeiten auf den heute recht schmalen Zustand eingeengt; die Vorsetzen zur Böschungsfußsicherung wurden immer weiter in das Gewässerprofil hinein versetzt - im Grunde eine wasserrechtlich unzulässige Art des Gewässerausbaues.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Büttel und Wilster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Nachlaß von Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen (amtierte von 1910 bis 1933 in St. Margarethen); es wurde freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, zur Verfügung gestellt.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1912 - Wilsterau am Helgenland

1912 Wilsterau am Helgenland.
Blick von dem die Wilsterau querenden Steg, der im Zuge des Fußweges von der Deichstraße zum alten Wilsteraner Hafen am Rosengarten führt.
Im Hintergrund ist die Einmündung des Stadtarmes der Wilsterau in den Hauptarm erkennbar.
Das linke Ufer der Wilsterau ist mit Kopfweiden bestanden. An ihnen führt der Treidelweg am sogenannten Helgenland (auf ihm lagen früher die Wilsteraner Werften) entlang, an dessen Spitze Heinrich von Holdt 1952 ein Bootshaus mit Helling errichtete.
Der Treidelweg gehörte zum Gewässergrundstück und war nicht Bestandteil des Grundeigentums am Helgenland. Er diente früher den Schiffern, um die kleinen Frachtschiffe zum Hafen am Rosengarten zu ziehen (treideln).
Rechts die Rückansichten der Häuser an der Deichstraße sowie die auf den Ufergrundstücken unmittelbar an der Wilsterau stehenden Speicher.

Bildrechte: W.B.Levy, Hamburg
Signatur: W.B.L.H. 3010

Kommentieren Ähnliche Objekte

1940 - Wilsterau am Brook - aufliegende Frachtewer ATALANTA und MELPOMENE

1940 Wilsterau am Brook - Aufliegende Frachtschiffe ATALANTA und MELPOMENE.
Links das Ufer der an die Mühlenstraße angrenzenden Grundstücke - das ehemalige Galgenland, auf dem im Mittelalter das Hochgericht stand.
Während des II. Weltkrieges waren einige der in Wilster beheimateten Schiffer zum Militär eingezogen, ihre Schiffe lagen im Brook-Hafen auf. So auch die beiden Frachtewer ATALANTA (links) und MELPOMENE (rechts). Letztere war später das letzte auf der Wilsterau verkehrende Frachtschiff und es liegen zu ihm umfangreiche Informationen vor.
Die MELPOMENE wurde 1895 als eiserner Besan-Ewer auf der Werft von Ernst Niemand in Boizenburg (Elbe) für Rechnung des Lägerdorfer Schiffers Claus Lemburg erbaut. Mit den Abmessungen 17,93 x 4,12 x 1,31 war der 25 BRT große Ewer für die Fahrt auf dem Münsterdorfer Kanal und die dortigen Schleusen konzipiert. So wurde der auch als Seeschiff geeignete Ewer in der Folge überwiegend für den Transport von Zement aus Lägerdorf genutzt. Im Jahr 1909 erwarb der Sohn Johannes Lemburg die MELPOMENE von seinem Vater.
1926 erhielt das als reiner Segler betriebene Schiff den Heimathafen Wilster, als der Wilsteraner Schiffer Johannes Wicht es erwarb. Er fuhr das Schiff mit seiner Ehefrau Marie geb. Bösch, welcher er 1922 geheiratet hatte und die zu dem Zeitpunkt gerade achtzehn Jahre alt war.
Johannes Wicht ließ 1929 einen 12 PS starken Glühkopfmotor als Hilfsmotor in die MELPOMENE einbauen, der Besan wurde abgeriggt. Bei einem Unglücksfall in Lägerdorf fand der Schiffer durch Ertrinken den Tod, wonach dann seine Witwe Maria geb. Bösch gemeinsam mit ihrem bereits zuvor den Ruhestand angetretenen Vater, Schiffer Hinrich Bösch, den Ewer weiter betrieb.
Mit ihrem zweiten Ehemann, den Wilsteraner Schiffer Emil Hasch, den sie 1931 geheiratet hatte, fuhr sie die MELPOMENE bis zum Beginn des II. Weltkrieges.
Im Oktober 1938 kam es zu einer folgenschweren Havarie, als die MELPOMENE vor der Mündung der Stör während eines Sturmes auf ein Stack lief, vollschlug und sank. Der kleine Frachter konnte jedoch durch einen bewundernswerten Einsatz der Feuerwehr Wewelsfleth geborgen werden. Während des Krieges lag die MELPOMENE in ihrem Heimathafen Wilster auf und ging erst 1947 nach der Rückkehr ihres Eigners wieder auf Fahrt. Der Schiffer Emil Hasch starb jedoch bereits 1949. Seine tatkräftige Frau Maria (Miethe) Hasch, verw. Wicht, geb. Bösch, erwarb daraufhin das Schifferpatent und führte die MELPOMENE allein über einen Zeitraum von zehn Jahren. Miethe Hasch war in dieser Funktion als Kapitänin eine ganz besondere Institution im Elbe-Revier; sie war die einzige Ewer-Führerin an der Niederelbe. Als solche wurde sie auch Mitglied der wilsteraner Schiffergilde "Die Eintracht", deren einziges weibliches Mitglied sie war. Sie betrieb die Schifffahrt bis 1962 und heiratete danach noch einmal; im Januar 1968 ist sie verstorben.
Im Jahr 1963 erwarb der Müllermeister Detlef Martens von der Rumflether Mühle „Aurora“ die MELPOMENE. Umgetauft auf den Namen CHRISTINA wurde der Ewer über einen Zeitraum von 15 Jahren für den Transport von Müllereiprodukten eingesetzt; er war das letzte frachtfahrende Schiff auf der Wilsterau. Geführt wurde die CHRISTINA lange Zeit von dem Wilsteraner Schiffer Heino Brandt.
1976 wurde die CHRISTINA ex MELPOMENE an einen Liebhaber alter Schiffe verkauft, der sie unter dem Namen EULE wieder in ihren ursprünglichen Zustand als Ketsch getakelten Besan-Ewer annähernd auf die Ursprungsmaße zurückbauen ließ. Kürzlich wurde das alte Schiff als MELPOMENE von STÖCKTE im Rahmen eines sozialen Projekts als lebendiges Museumsschiff restauriert; Heimathafen Stöckte bei Winsen (Luhe), wo sie heute noch zu bewundern ist.

Bildrechte: Hans Andres, Hamburg

Kommentieren Ähnliche Objekte

1948 - Wilsterau am Helgenland

ca. 1948 Stadtarm der Wilsterau am Helgenland
Blick von der Fußgängerbrücke (im Zuge des Verbindungsweges zwischen Deichstraße und Rosengarten) flußaufwärts.
Im Hintergrund sind Häuser an der Hans-Prox-Straße (vormalige Hinter der Stadt) zu erkennen;
davor verläuft der Hauptarm der Wilsterau (nach links Richtung Audeich und nach rechts Richtung Rumfleth).
Rechts die Rückansichten der Häuser an der Deichstraße in Höhe der Wende. Das unmittelbar an der Wilsterau stehende Fachwerkgebäude im Vordergrund ist der Speicher der Kolonialwaren und Eisenwaren Handlung von Hans Kloppenburg.
Links wird das Helgenland, der traditionsreiche Werftplatz der Stadt Wilster, als Gartenland genutzt. Am Ufer liegen die Ruderboote der Wilsteraner Angler und Freizeit-Fischer.
An der Spitze des Helgenlandes ist der kurz daruf gebaute Bootsschuppen des Wilsteraner Tischlermeisters und Bootsbauers Heinrich von Holdt noch nicht errichtet.

Bildrechte: unbekannt

Kommentieren Ähnliche Objekte

1872 - Wilsterau am Helgenland, Rückseite Häuser der Deichstraße

1872 Wilsterau am Helgenland, Rückseite der Häuser an der Deichstraße
Winterliches Bild von der zugefrorenen Wilsterau und dem im Winterlager vor der alten Zollstation (später "Waffenhalle") liegenden Frachtschiff „Holsatia“, ein Wilsterau-Ever.
Unmittelbar rechts vom Mast des Frachtewers ist auf dem Ufergrundstück ein hölzerner Kran zu erkennen.
Die zu 14 BRT vermessene "Holsatia" war 1871 auf der Wilsteraner Werft von Friedrich Bergmann auf dem Helgenland für den Schiffer Claus Maass gebaut worden.
Seinerzeit befand sich in dem Gebäude der sogenannten „Waffenhalle“ eine Zollstation. Der Name Waffenhalle für die spätere gleichnamige Gastwirtschaft in dem Gebäude rührt daher, daß der Inhaber in seinem Lokal eine Waffensammlung ausstellte.
Heute findet keine Fracht-Schifffahrt mehr auf der Wilsterau statt, das Gewässer wird nur noch von kleinen Sportbooten und auf einer Teilstrecke von dem AUKIEKER als touristische Attraktion befahren. Daneben ist die Wilsterau ein gerne besuchtes Angel-Gewässer; als solches wird die Wilsterau auf der Internetseite der Stör Angler vorgestellt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1871 - Wilsterau am Helgenland, Häuser an der Deichstraße

ca. 1871 Wilsterau am Helgenland
Blick im Sommerhalbjahr auf die Wilsterau am Helgenland und auf den vor der alten Zollstation liegenden Fracht-Ewer „Holsatia“, einen typischen Wilsterau-Ewer.
Die zu 14 BRT vermessene "Holsatia" war 1871 auf der Wilsteraner Werft von Friedrich Bergmann auf dem Helgenland für den Schiffer Claus Maass gebaut worden.
Unmittelbar rechts vom Mast des Frachtewers ist auf dem Ufergrundstück ein hölzerner Kran zu erkennen.
Seinerzeit befand sich in dem an der Deichstraße in Höhe der Wende gelegenen Gebäude der später sogenannten „Waffenhalle“ eine Zollstation.
Der Name Waffenhalle für die spätere gleichnamige Gastwirtschaft in dem Gebäude rührt daher, daß der Inhaber eine Waffensammlung in seinem Lokal ausstellte.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

Kommentieren Ähnliche Objekte

1933 - Sportboote auf der Wilsterau am Helgenland

1933 Sportboote auf der Wilsterau am Helgenland
Blick von der Fußgängerbrücke am Rosengarten nach Norden auf den Stadtarm der Wilsterau und seine Einmündung in den Hauptarm.
Links liegt das zu der Zeit zum Grundstück der Kohlenhandlung Martin Krumm gehörende Helgenland, auf dem früher die wilsteraner Werften betrieben wurden.
Das Ufer links ist besetzt mit Kopfweiden,
rechts sind die Rückseiten der Häuser an der mittleren Deichstraße zu erkennen; das Gebäude im Vordergrund ist der Speicher der Eisenwaren- und Kolonialwarenhandlung von Hans Kloppenburg an der Wende. Offenbar wurde die Uferwand des Gebäudes kurz zuvor erneuert, so wie auch der rechts davor vorhanden gewesene ehemalige Speicher der Gaststätte "Zur Wende" beseitigt und dort gleichfalls die Uferwand erneuert wurde.
Das Foto verdeutlicht, daß der Segelsport in Wilster Einzug gehalten hat (Die Segler-Vereinigung Wilster wurde 1932 gegründet), denn in Höhe des Hauses des Tischlermeisters Paul Schulz (heute Stitterich) liegt eine kleine Segeljacht. Alfred Stitterich, der Ehemann der Tochter Wilma des Paul Schulz, gehörte zu den Gründungsmitgliedern der SVW.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

Anmerkung: So anerkennenswert es ist, dass der historische Stadtarm der Wilsterau im betrachteten Bereich erhalten blieb, um so unverständlicher ist es, dass die Stadt Wilster den heute von den angrenzenden Ufergrundstücken weit in das Gewässerprofil hinein reichenden Gehölzbewuchs nicht regelmäßig drastisch zurückschneiden läßt!
Die Aufstellung einer kleinen Informationstafel am Rosengarten mit Hinweisen auf die für die Geschichte der Stadt sehr bedeutsame historische Funktion dieses Flussabschnittes als Wasserstraße und Hafen jedenfalls bleibt unzureichend, wenn nicht zugleich für interessierte Besucher die ehemalige Situation optisch erlebbar gemacht wird!

Kommentieren Ähnliche Objekte

1914 - Ewer auf der Wilsterau am Helgenland

1914 Ewer auf der Wilsterau am Helgenland
Blick vom Schott (an der Schottbrücke) auf die Wilsterau.
Dicht gedrängt liegen die Fracht-Ewer der Schiffer am Helgenland (Standort der ehemaligen Wilsteraner Werften) am Zusammenfluß von Stadtarm und sogenannter Sielwettern (das ist der am „Audeich“ entlang führende und 1483 künstlich gegrabene Arm der Wilsterau).
Bei geschlossenem Schott konnte das Wasser durch den Stadtarm geleitet oder bei Schließung der anderen Schotts (u.a. am Bäckerstraßenfleth beim Neumarkt) gestaut werden.
Die Schiffe mußten dann warten, bis der Wasserstand soweit wieder abgesunken war, bis ein Unterfahren der Brücken möglich wurde.
Das Schott diente auch zur Erzeugung einer höheren Fließgeschwindigkeit im Gewässer, um durch die Strömung eine natürliche Räumung der Gewässersohle der Wilsterau von abgelagerten Sedimenten zu bewirken. Nach Eintritt der Ebbe und geöffneter Schleuse am Kasenort wurde durch Öffnung des Schotts für das ablaufende Wasser ein größeres Fließgefälle erzeugt.
Im Hintergrund zweigt nach rechts der seinerzeit noch durch die gesamte Stadt fließende ursprüngliche Verlauf der Wilsterau ab. Der Stadtarm ist heute weitgehend verfüllt und nur noch bis zum alten Hafen am Rosengarten als offenes Gewässer vorhanden. Jenseits des Stadtartes sind die Rückseiten der Häuser an der unteren Deichstraße zu erkennen.

Bildrechte: Photograph F. Schlüter, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1875 - Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland.
Ganz links im Vordergrund ist ein zur damaligen Zeit noch offenes Fleth zu erkennen;
der Rosengarten mit dem daran anschließenden Zimmerplatz (Helgenland), auf welchem die kleinen wilsteraner Werften tätig waren, war damals praktisch eine Insel.
Über den Häusern ist der Zusammenfluß von Wilsterau (der Stadtarm) und der im Mittelalter künstlich gegrabenen Sielwettern (von der Mühlenbücke am Audeich entlang) erkennbar. Dahinter Häuser an der Straße "Hinter der Stadt", der heutigen Hans-Prox-Straße.
Links der Schornstein einer ehemaligen Lederfabrik; links daneben (Bild 3) Häuser am Krumwehl
Auf Bild 1 ist rechts der damals noch offene und offenbar gut unterhaltene Burggraben erkennbar; er führte vom Rosengarten am Stadtpark entlang, unterquerte die Zingelstraße, führte an der Südseite des Colosseum-Platzes entlang, unterquerte Burgerstraße und Kohlmarkt und mündete in wieder in den Stadtarm der Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof ein.
Das Haus rechts neben dem vom Rosengarten zur Deichstraße führenden Fussgängersteg ist das Eltern- und Geburtshaus des Begründers dieser Heimat-Seite.

Anmerkung:
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

Kommentieren Ähnliche Objekte

2 - Die Holstenau ist der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau!

Die Holstenau ist der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau!
Die Burger Au ist ein sehr viel später entstandener Quellfluß der Wilsterau - genau genommen nur das größte Nebengewässer der Holstenau/Wilsterau.
Die Bilder zeigen Reststrecken der Ende des vorletzten Jahrhunderts durch den Bau des Nord- Ostsee Kanals mehrmals durchschnittenen Holstenau im Vaalerfeld oberhalb des Entlastungsschöpfwerkes am Kanal. Das ehemalige Fließgewässer hat heute nur noch die Funktion eines breiten Entwässerungsgraben.
Bild 1 Einmündung der Holstenau in den Vaalermoorer Moorkanal.
Bild 2 Holstenau oberhalb der Einmündung in den Vaalermoorer Moorkanal; Blickrichtung Norden
Bild 3 Der Bereich innerhalb des von der Holstenau geformten Mäanders (Bogen) oberhalb der Einmündung gehört politisch zu Burg in Dithmarschen. Der leer stehende und verfallende Vaalermoorhof gehört(e) dem Vorstandsvorsitzenden des Gruner & Jahr Verlages
Bild 4 Abgedämmtes Ende der Holstenau.

Eine alte Beschreibung der Gewässer Holsteins, und damit auch der Wilsterau und der Burger Au, finden wir im 1833 von Leopold v. Zedlitz-Neukirch verfaßten "Neues hydrographisches Lexikon für die deutschen Staaten".
Dort heißt es u.a.:
"Die WILSTER im Herzogtum Holstein. Dieser Fluß entspringt in der Nähe von Hademarsch, und verstärkt durch die Mackenbeck kommt derselbe nach Großbornhövet, Kleinbornhövet, und Hohenhorn; in dieser Gegend wird die WILSTER die Sprant genannt, sie erhält den Namen WILSTER nach der bey Bökelnburg erfolgten Mündung der Wolburgsau, und nun geht sie an Achterhorn, Bordethorn, Averfleth, Goldhagen, Rumfleth, Diksdorf, zur Stadt Wilster, wo sie beim Dörfchen Kasenort in die Stör fällt."
und weiter:
"Die WOLBURGSAU; sie gehört zum Gebiet der WILSTER, der sie bei Bökelnburg ihr Gewässer zuführt."
Wolburgsau = Burger Au
Wilster = Wilsterau
Bökelnburg = Burg in Dithmarschen

Für Flüsse ist es typisch, daß sie jeweils eine Quelle und eine Mündung haben. Bei der Wilsterau ist dieses völlig anders – auch deshalb ist sie ein ganz besonderer Fluß.
Die Wilsterau (jedenfalls der entsprechend genannte Abschnitt des Gewässers) hatte niemals eine eigene Quelle, denn diesen Namen führte der Fluß historisch erst ab seinem Eintritt in die Wilstermarsch (zum Ampte Steinborg gehörig). Der oberhalb gelegene Flußabschnitt bis zum Zusammenfluß von Burger Au (Walburgsau, Wolburgsau) und Holstenau wurde wie die letztere zumeist noch als Holstenau bezeichnet.
Von ihren Zuflüssen Holstenau und Burger Au wurde die Wilsterau in der Folge der Erstellung des Kaiser-Wilhelm–Kanal (Nord-Ostsee Kanal) abgetrennt, wobei bereits durch den 1870 fertiggestellten Bau der Schleuse Bebek der Zufluss von der Burger Au zumeist unterbrochen war. Die Holstenau genannte Strecke wurde sogar mehrfach durchschnitten. Seither hat die Wilsterau an jedem ihrer Endpunkte eine Mündung. Zum einen die durch die Schleuse am Kasenort verlaufende Ausmündung in die Stör, zum anderen die durch das Entlastungsschöpfwerk beim Vaaler Feld gebildete Mündung in den Nord- Ostsee Kanal.
Die ursprüngliche Quelle des Flusses (unserer Wilsterau) ist die nördlich von Aasbüttel entspringende Holstenau (in Bereichen regional auch als Mackenbeck bezeichnet), welche mit vielen anderen Rinnsalen die von den Gletschern der Eiszeit stammenden Sandablagerungen – die Geest – entwässerte. Dieses ist auch heute noch am Geländerelief gut ablesbar. Östlich und nördlich von Hochdonn ist die durch den Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal (Nord- Ostsee Kanal) überformte und in die Geest einschneidende Flußniederung der Holstenau und ihrer Nebengewässer noch gut erkennbar.
Die Burger Au (Walburgsau) ist erst Jahrtausende später entstanden. Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion entstandenen Kliff (dem Klev genannten Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer Strandwälle (Nehrungen) aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn. Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen tiefen Flächen und des dort sich sammelnden Hangdruckwassers von der Geest.
In dem hier betrachteten Bereich grenzt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Der Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev war behindert. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See ausgehend in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau. Diese war über lange Zeiträume der wichtigste Zufluß der Wilsterau und führte ihr mehr Wasser zu als ihr Holstenau genannter eigentliche Oberlauf. Mit dem Bau der Schleuse Bebek in 1869/70 war bereits der gewöhnliche Zufluss von der Burger Au zur Wilsterau unterbrochen worden, wenn auch bei Hochwassersituationen doch wieder durch Öffnung der Schleuse Wasser in die Wilsterau abgeleitet wurde. Mit dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals war auch diese Möglichkeit endgültig beseitigt.

Bildrechte: Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen
Aufnahmen aus Juli 2010

Kommentieren Ähnliche Objekte

1900 - Bootswerft auf dem Helgenland

1900 Bootswerft auf dem Helgenland zwischen den beiden Armen der Wilsterau.
Am rechten Bildrand ist der Schornstein und das Betriebsgebäude der dort 1873 gegründeten Gerberei von Johannes Falk zu erkennen.
Auf beiden Armen der Wilsterau haben Wilsteraner Schiffer ihre Ewer zur Winterruhe festgemacht.
Sowohl an der Spitze des Helgenlandes als auch quer zum Hauptarm sind an den dort vorhandenen Slip-Anlagen jeweils Ewer zwecks Inspektion und Überholung auf den Helgen der Bergmann-Werft gezogen worden. Im Jahre 1910 ist auf der Werft mit der von Martin Bergmann auf eigene Rechnung gebauten "Georgine" das wohl letzte Frachtschiff in Wilster gebaut worden.
Letzter Traditionsträger des Wilsteraner Schiffbaues auf dem Helgenland war der Tischlermeister Heinrich von Holdt (* 1909, + 1973) der in seinem an der Spitze der Halbinsel stehenden Bootsschuppen im Zeitraum von 1949 bis 1962 mehrere hölzerne Segeljachten erbaute.
Folgende Wilsteraner Werften sind auf dem Helgenland bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack
Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie. Die 5 Söhne des Hans Fack betrieben ebenfalls Werften (Johannes ab 1876 in Wilster; Ferdinand ab 1899 die bereits 1873 gegründete Werft in Burg; Hermann in Tönning; Wilhelm in Rethwisch; Johann Heinrich ab 1880 in Itzehoe)
1861 bis 1876 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
1949 bis 1962 Heinrich von Holdt

Bildrechte: wohl Ludwig Behning; das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1904 - Das Helgenland, der historische Werft-Platz der Stadt Wilster

1904 Blick über das Helgenland in nordwestliche Richtung.
Das Helgenland zwischen den beiden Armen der Wilsterau bietet sich dem Betrachter als Werft-Platz dar, wie er über lange Zeiträume dort so bestanden hat.
Folgende Wilsteraner Werften sind bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack
Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie. Die 5 Söhne des Hans Fack betrieben ebenfalls Werften (Johannes ab 1876 in Wilster; Ferdinand ab 1899 die bereits 1873 gegründete Werft in Burg; Hermann in Tönning; Wilhelm in Rethwisch; Johann Heinrich ab 1880 in Itzehoe)
1861 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Werft von Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
Während im Vordergrund die Slip-Anlagen leer sind, ist an der Spitze des Helgenlandes ein Ewer auf den dort vorhandenen Helgen der Bergmann-Werft gezogen worden. Exakt an dieser Stelle errichtete 50 Jahre später der Tischlermeister Heinrich von Holdt seinen Bootsschuppen, in welchem er als Traditionsträger des Wilsteraner Schiffbaues mehrere große hölzerne Segeljachten erbaute.
Auf dem Helgen mittig im Vordergrund ist ein hölzerner Ewer weitgehend fertig gebaut.
Rechts sind die Häuser an der Deichstraße erkennbar, während die Häuser links an der Straße "Hinter der Stadt" (spätere Hans-Prox-Straße) stehen und ihre Gärten an die Wilsterau angrenzen.
Ganz links steht direkt an der Wilsterau ein Gebäude der vormaligen Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1964 - Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland

1964 Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland.
Blick von der Fußgängerbrücke am Rosengarten auf den Stadtarm der Wilsterau zwischen der Deichstraße und dem Helgenland, welches vormals der Standort der ehemaligen Wilsteraner Werften war.
Ganz im Hintergrund ist die Einmündung des Stadtarms der Wilsterau in den Hauptarm zu erkennen. Rechts Gebäude und Ufermauern der an die Deichstraße grenzenden Grundstücke.
Durch die in den Vorjahren auf der linken Seite des Gewässers eingebaute sogenannte Böschungsfußsicherung und eine dahinter vorgenommene Auffüllung ist das Gewässerbett leider gegenüber dem ursprünglichen Zustand erheblich eingeengt worden.
Am Ufer liegen mehrere der von Wilsteraner Freizeitfischern zum Angeln und Pöddern (Pieren) genutzten Ruderboote.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund
Anmerkung: Es handelt sich um die Bildvorlage für Ansichtskarten.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1933 - Wilsterau am Helgenland

1933 Wilsterau am Helgenland
Blick von der Brücke am Rosengarten nach Norden auf den Stadtarm der Wilsterau und seine Einmündung in den Hauptarm.
Links liegt das zu der Zeit zum Grundstück der Kohlenhandlung Martin Krumm gehörende Helgenland, auf dem früher die wilsteraner Werften lagen.
Das Ufer links ist besetzt mit Kopfweiden,
rechts sind die Rückseiten der Häuser an der mittleren Deichstraße zu erkennen; das Gebäude im Vordergrund ist der Speicher der damaligen Eisenwaren- und Kolonialwarenhandlung von Hans Kloppenburg an der Wende. Offenbar wurde die Uferwand des Gebäudes kurz zuvor erneuert, so wie auch der rechts davor vorhanden gewesene ehemalige Speicher der Gaststätte "Zur Wende" beseitigt und dort gleichfalls die Uferwand erneuert wurde.
Das Foto verdeutlicht, daß der Segelsport in Wilster Einzug gehalten hat (Die Segler-Vereinigung Wilster wurde 1932 gegründet), denn in Höhe des Hauses des Tischlermeisters Paul Schulz (heute Stitterich) liegt eine kleine Segeljacht. Alfred Stitterich, der Ehemann der Tochter Wilma, gehörte zu den Gründungsmitgliedern der SVW.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

Kommentieren Ähnliche Objekte

1874 - Blick über das Helgenland - Standort kleiner Werften

1874 Helgenland - Standort kleiner Werften
Blick über das Helgenland in westliche Richtung.
Der südliche Bereich des Helgenlandes zwischen den beiden Armen der Wilsterau bietet sich dem Betrachter als Werft-Platz dar, wie er über lange Zeiträume dort so bestanden hat.
Folgende Wilsteraner Werften sind bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack; Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie.
1861 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Werft von Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
Im Hintergrund rechts ist an der Spitze des Helgenlandes der Zusammenfluß von Stadtarm (ursprünglicher Verlauf der Wilsterau) und neuem Verlauf (sogenannte Sielwettern) der Wilsterau zu erkennen. Exakt an dieser Stelle errichtete 1950 der Tischlermeister Heinrich von Holdt seinen Bootsschuppen, in welchem er als Traditionsträger des Wilsteraner Schiffbaues mehrere große hölzerne Segeljachten erbaute.
Jenseits der Wilsterau (Sielwettern), deren dortiger Verlauf seinerzeit auch als „Große Neustädter Aue“ bezeichnet wurde, sind Häuser im Krumwehl und an der Straße „Hinter der Stadt“ (jetzige „Hans-Prox Straße“) zu sehen.
Auf einem der Gebäude steht eine Spinnkopf-Mühle, von denen seinerzeit in Wilster solche an mehreren Orten zur Energiegewinnung genutzt wurden.
Das Gebäude mit dem hohen Schornstein ist die Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk. Das hochgradig verunreinigte Abwasser der Gerberei wurde ungeklärt in die Wilsterau eingeleitet – das waren aus heutiger Sicht unhaltbare Zustände. Die Gerberei brannte am 26. September 1885 aus; der Eigentümer wurde Teilhaber der danach in Rumfleth neu errichteten Lederwerke Falk & Schütt.

Bildrechte: Hans Peter Mohr, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

STROLCH ein zur Segeljacht umgebautes Rettungsboot a

Segeljacht STROLCH - ein ehemaliges Rettungsboot
Mitte der 1930er Jahre baute der Tischlermeister Heinrich von Holdt auf dem Helgenland - dem historischen Werft-Platz der Stadt Wilster - ein altes Rettungsboot zu einer schmucken kleinen Segeljacht um.
Eigner der STROLCH genannten kleinen Jacht war sein Freund und Segler-Kamerad Oswald Bruhn (Kolonialwaren-Händler im Landrecht)
Die Fotos zeigen das umzubauende Rettungsboot auf dem Ufer der Wilsterau am Helgenland. Dahinter rechts Rückseite der Häuser an der Deichstraße; links die Häuser an der Straße "Hinter der Stadt" (heutige Hans-Prox-Straße).
Das umzubauende Rettungsboot wurde vom Helgenland zu einem Lagerschuppen (vermutlich dem der Tiefbaufirma Detlef Kruse am Neumarkt) transportiert, wo unter Dach die notwendigen Arbeiten durchgeführt werden konnten.

Bildrechte: Frida von Holdt

Kommentieren Ähnliche Objekte

© 2008-2020 Peter von Holdt · Technische Realisation: Michael Reinke · Impressum ·