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1933 - Stiftungsfest des Militärvereins - Gedenkfeier am Ehrenmal

1933 Stiftungsfest des Militärvereins - Gedenkfeier am 11. Juni 1933 am Ehrenmal im Stadtpark.
Das am 15.09.1929 eingeweihte Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster war in der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster errichtet worden.
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Sie waren patriotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71 sowie am I. Weltkrieg. Ihre Tradition beruht somit nicht auf der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.
Wie lange der Wilsteraner Verein Bestand hatte, wurde von mir noch nicht ermittelt.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1933 - Stiftungsfest des Militär Vereins; Umzug in der Rathausstraße

1933 Fest-Umzug vor dem Neuen Rathaus
Zum 50-jährlichen Stiftungsfest des 1883 gegründeten Militärvereins Wilster zieht der Festumzug am neuen Rathaus vorbei.
Mit in dem Umzug ein Marschblock der SA (Sturm-Abteilung), einer Massenorganisation der nationalsozialistischen Partei.
Die angrenzenden Häusern im Schmuck der Schleswig-Holstein Flagge sowie der Stadt-Flagge und nicht mit dem Nazi-Symbol.
Vor dem Rathaus bestand seinerzeit noch keine platzartige Erweiterung der Straße.
Die hier noch zu sehende mit neugotischen Stilelementen völlig verschandelte Front des Rathauses wurde 1938 in vorbildlicher Weise entsprechend dem klassischen Zustand restauriert.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

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Schiffer-Gilde Die Eintracht d Stiftungsfest 1961

Die Wilsteraner Schiffer-Gilde "Die Eintracht" feierte 1961 ihr hundertjähriges Stiftungsfest.
Bild 1 Am 14. Januar 1961 haben sich auf der Freitreppe an der Rückseite des neuen Rathauses in beeindruckend großer Anzahl die Mitglieder der Schiffergilde mit ihrem Ehrengast, Bürgermeister Willy Oxwang (mit hellem Mantel und Hut in der unteren Reihe mittig) aufgestellt. Neben dem Bürgermeister der Ältermann der Gilde, Willy Jürgens. In der Reihe darüber etwas weiter links, der Wilsteraner Marine-Maler Richard Peters (mit Bart und Mütze).
Das Stiftungsfest war verbunden mit einer Fahnenweihe der neuen Fahne der Schiffergilde.
Bild 2 Am Abend des Jubiläumstages wurde im Saal des Colosseum ein Festball veranstaltet. Die Bühne des Festsaales war mit einer von Marine-Maler Richard Peters geschaffenen Abbildung eines typischen Elb-Ewers dekoriert.
Bild 3 Neben dem Vorstand der Schiffergilde haben die Ehrengäste Bürgermeister Willy Oxwang sowie Bürgervorsteher Karl Huusfeldt mit Ehefrau einen Ehrenplatz erhalten. Der Tisch ist mit Flaggen Schleswig-Holsteins dekoriert.
Bild 4 Der Schipper-Ball war ein jährlich wiederkehrendes Ereignis im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster. Er fand regelmäßig eine Woche vor dem Ball der befreundeten Segler in demselben Festlokal statt, so war eine ökonomische Verwendung der maritimen Dekoration möglich.
Hier haben die Schiffer mit ihren Damen in "Wilsteraner bunter Reihe" an der Tafel Platz genommen.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

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1923 - Gedenkfeier für die Gefallenen in der Turnhalle des MTV Wilster

1923 Gedenkfeier für die Gefallenen in der am Marktplatz stehendenTurnhalle des MTV Wilster.
Die Bewegung der Turner waren von Beginn an patriotisch gesinnt gewesen. So ist es kein Zufall, dass viele Turner sich aktiv 1848 an der Erhebung gegen Dänemark beteiligten, die letztendlich zur Loslösung des Landes Schleswig-Holstein von diesem führte.
1923 ehrten die Turner in der Turnhalle mit einer Feierstunde zur Einweihung einer Gedenktafel die Gefallenen des I. Weltkrieges.
Der ursprünglich als Männer-Turnverein gegründete MTV Wilster besteht seit dem Jahre 1880.
Bereits Ende der 1850er Jahre war es in Wilster zur Gründung eines Turnvereins gekommen, welchem bald (1861) durch eine weitere Gründung ein konkurrierender Wilsteraner Turnverein entgegen stand. Beide Vereine existierten jedoch nur wenige Jahre.
Am 04. Dezember 1868 kam es zu einer Neugründung, welche sich aber mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wieder auflöste.
Der MTV Wilster wurde am 30. Mai 1880 gegründet; er gehört heute zu den ältesten Sportvereinen im Kreis Steinburg.
Infolge einer Bekanntmachung im Kreisblatt hatten sich bereits zuvor am 22. Mai 1880 im Gasthof von Martin Göttsche junge Leute zwecks Gründung eines Turnvereins versammelt. Nach kurzer Vorbereitung , insbesondere zur Erarbeitung der Statuten, erfolgte der Gründungsakt eine Woche später.
Der erste Übungsabend der Turner wurde am 12. Juni 1880 durchgeführt.
Die ersten Gau-Turnfeste richtete der junge Verein in den Jahren 1882, 1887 und 1895 aus.
Informationen über den heutigen MTV Wilster gibt es hier.
Die vorwiegend dem MTV Wilster dienende Halle war im Jahre 1900 erbaut worden; im Jahre 1963 ist sie wegen Baufälligkeit abgebrochen worden, wonach an ihrem Platz die Sonninstraße und 1975 ein Geschäftshaus entstand.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1911 - Fahnenweihe des Militärvereins am Herrenhaus des Gutes Heiligenstedten

1911 Fahnenweihe des Militärvereins am Herrenhaus des Gutes Heiligenstedten
Das Herrenhaus des adligen Gutes Heiligenstedten wird gerne auch als Schloß bezeichnet.
Das auf der linken Seite der Stör, und somit im Bereich der Kremper Marsch gelegene Gebäude wurde mehrfach umgebaut; insbesondere wurde der um 1769 in spätbarockem Stil errichtete Bau in den Jahren 1851/53 im neugotischen Stil überformt.
Die Abbildung zeigt vor der Kulisse des Herrenhauses eine Veranstaltung des damaligen Militär-Vereins Heiligenstedten, welcher vor zahlreichen Besuchern eine Fahnenweihe durchführte.
Militär- bzw. Kriegervereine existierten seinerzeit in vielen Orten, sie waren Ausdruck patriotischer Gesinnung ihrer Mitglieder.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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Verein Militärverein Wilster Abzeichen

Verein Militärverein Wilster
Abzeichen des 1883 gegründeten Militärvereins Wilster
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der Wilsteraner Verein Bestand hatte, wurde von mir noch nicht ermittelt.
Ob möglicherweise der Kriegerverein, dessen Abzeichen (Bild 3) gleichfalls vorgestellt wird, ein Vorläufer des Militärvereins war oder für diesen nur eine andere Bezeichnung darstellt, ist nicht bekannt.

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1931 - Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal

1931 Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal
oben: Wohnhäuser an der Straße Humsterdorf, deren Name an das ehemalige Dorf erinnert, an dessen Standort das danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth (Weuelesflethe ) um 1500 planmäßig verlegt wurde.
mittig (Bild 2): Geschäftshaus Kolonialwaren H. Kröger Söhne an der Dorfstraße; das helle rechts davon stehende Gebäude ist die ehemalige Kirchspielsvogtei.
unten: Das an die aus der Gemeinde stammenden und namentlich aufgeführten Gefallenen des I. Weltkrieges erinnernde Ehrenmal auf der dreieckigen Fläche zwischen der Straße Humsterdorf und der heutigen Schulstraße. Das Denkmal wurde nach dem II. WK erweitert, um auch der Opfer dieses Krieges zu gedenken, wobei auch hier die Namen aufgeführt sind.
Die steinerne Stele zeigt unter einem Kreuz und zwei schlafenden Löwen im Relief in sehr ansprechender Darstellung eine Doppel-Eiche als Symbol für das Land Schleswig-Holstein sowie ein Husmannshus und einen aufgeslippten sowie einen segelnden Ewer für das Dorf.
Die Inschrift auf dem Ehrenmal lautet:
De Krieg hett se reeten vun Heimat un Herd
Se geven ehr Lewen ünner dat Swert.
Veel is hier weent de Jammer weer groot.
De Steen de schall tügen vun Leev u. vun Not,
Vun Dankborkeit seggen un trösten schall he.
Dat gifft noch een Heimat för uns u. för se.
DE GEMEEN WEWELSFLETH

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1920 - Uniformierte Personen mit Reichskriegsflagge des Kaiserreichs

(geschätzt) 1920 Uniformierte Personen mit Reichskriegsflagge des kaiserreichs.
Die Flagge zeigt in der Gösch das Eiserne Kreuz auf den Farben Schwarz Weiß Rot sowie auf weißem Grund das schwarze Deutschordenskreuz.
Bei den abgebildeten Personen befindet sich auf dem Koppelschloß eine Kaiserkrone (bei den Uniformen der Deutschen Soldaten im I. Weltkrieg war dies umschrieben mit den Worten "Gott mit uns").
Es handelt sich bei der Gruppe wahrscheinlich um Mitglieder des Militärverein Wilster. Dieser war 1883 gegründet worden.
Militär- oder Kriegervereine waren in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland entstanden.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder dem bereits genannten Krieg 1870/71 sowie auch am I. Weltkrieg.
Der Wilsteraner Verein hat mindestens bis 1933 bestanden, denn in dem Jahr beging er sein 50jährliches Stiftungsfest.
Ob möglicherweise der für Wilster auch genannte Kriegerverein ein Vorläufer des Militärvereins oder für diesen nur eine andere Bezeichnung darstellt, ist nicht bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1924 - Stiftungsfest Vaterländischer Frauenverein Wilster

1924 Programm zum Unterhaltungsabend beim Stiftungsfest Vaterländischer Frauenverein Wilster.
Der Vaterländische Frauenverein Wilster ist einer der ursprünglichen Vereine, aus welchen der DRK Ortsverein Wilster im Deutschen Roten Kreuz entstand.
Neben der seit 1878 bestehenden Freiwilligen Sanitätskolonne Wilster, in welcher ausschließlich Männer aktiv waren, wurde im Jahr 1899 der Vaterländische Frauenverein Wilster (VFV) gegründet. Initiatorin und auch erste Vorsitzende des am 28. Februar 1899 gegründeten Vereins war die Ehefrau des Wilsteraner Pastors Clausen.
Der VFV beging 25 Jahre später sein Vereinsjubiläum mit einem Unterhaltungsabend. Dieser fand vermutlich am auf den Jahrestag folgenden Sonnabend, dem 01. April 1924 statt. Vereinslokal des VFV war der Gasthof Looft, welcher sich in einem heute nicht mehr vorhandenen Gebäude neben dem Neuen Rathaus (Palais Doos) befand.
Das Programm (sh. Bild 1) der Veranstaltung weist aus, dass u.a. sowohl die Wilsteraner Stadtkapelle als auch die des Sportvereins unter ihrem Leiter Wilhelm Nagel maßgeblich die Veranstaltung musikalisch gestalteten. Die Festansprache hielt Pastor Hans Julius Schwede.

Anmerkung: Mehr zum Vaterländischen Frauenverein findet sich in der unten aufrufbaren Datei.

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1930 - Stiftungsfest zum 50-jährigen Bestehen des MTV Wilster

1930 Stiftungsfest des Männer Turnvereins Wilster
Am 06. und 07. September feierte der MTV Wilster seine vor fünfzig Jahren in 1880 erfolgte Gründung mit mehreren festlichen Veranstaltungen.
Das vierseitige Festprogramm lieferte den Teilnehmern notwendige Informationen.
Aus der Broschüre erfahren wir auch, daß der Sportplatz auf dem Brook im Zusammenhang mit dieser Feier eingeweiht wurde.
Geradezu aktuell - und für damalige Zeiten höchst erstaunlich, findet sich in dem Programm die Aufforderung "Während der Vorführungen bitten wir das Rauchen zu unterlassen!" (vgl. Seite 2 unten)

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Schiffer-Gilde Die Eintracht a Stiftungsfest 1961

Die Schiffergilde "Die Eintracht" war eine im Jahre 1861 von den Wilsteraner Schiffern gegründete Versicherung auf Gegenseitigkeit.
Die Gilde konnte im Jahre 1961 - zu der Zeit gab es noch sehr viele Wilsteraner Schiffer und in Wilster beheimatete Frachtschiffe - ihr 100 jähriges Stiftungsfest begehen.
Das Jubiläum war Anlaß für ein großes Fest, an welchem die Schiffer mit berechtigtem Stolz auf ihre Traditionen, ihren Anspruch und ihre Leistungen zurück blicken konnten.
Leider führte in den beiden nachfolgenden Jahrzehnten die ungute Verlagerung des Warentransportes vom Wasserweg auf die Straße zu einem raschen Niedergang der Binnenschifffahrt. Nach und nach wurden nahezu alle kleinen Binnenschiffe abgewrackt, nur wenige entgingen diesem Schicksal und werden heute als Traditionsschiffe liebevoll gepflegt.
Die Wilsteraner Schiffer-Gilde sollte in der Folge ihr 125jähriges Jubiläum nicht mehr erreichen.
Bild 1: Auf der Freitreppe des Neuen Rathauses würdigt vor der auf dem Platz davor versammelten Gilde und vielen Zuschauern der Wilsteraner Bürgervorsteher Karl Huusfeldt die Schiffergilde. Aufmerksame Zuhörer sind der Ältermann der Schiffergilde Willy Jürgens und der Fahnenträger Heino Brandt sowie zwei Fahnen Damen.
Bild 2: Bürgermeister Willy Oxwang überreicht der Gilde eine neue Fahne, denn die Stadt Wilster war sich der Bedeutung der Wilsteraner Schiffe für die Belange der Stadt immer bewußt. Auf der Fahne in den Landesfarben blau weiß rot prangt über einem Anker das Wappen der Stadt Wilster; dazu der Wahlspruch: Einer für Alle, Alle für Einen
Bild 3: Ältermann Willy Jürgens hält seine Dankesrede
Bild 4: und er verweist auf die enge Bindung zwischen den Schiffern und der Stadt Wilster

Bildrechte: unbekannt
Die Bilder wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

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1922 - Bahnhof in Wilster, Empfang der Gäste der Liedertafel zum 80ten Stiftungsfest

1922 Bahnhof in Wilster, Empfang der Gäste der Liedertafel zum 80ten Stiftungsfest
Zum achtzigsten Gründungstag der Wilsteraner Liedertafel wurde am 17. und 18. Juni 1922 ein großes Sängerfest in Wilster gefeiert. Die Liedertafel konnte zu ihrer Veranstaltung sehr viele auswärtige Sänger in Wilster begrüßen. Diese kamen aus allen Teilen der Provinz Schleswig-Holstein und aus dem benachbarten Hamburg sowie von jenseits der Elbe.
Hier werden die mit der Bahn angereisten Gäste vor dem neuen Bahnhof begrüßt.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Heide (heute nur bis Brunsbüttel). Der neue Bahnhof war 1920 eröffnet worden; schon in den Jahren 1959/60 sollte das mächtige Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen werden.

Bildrechte: nicht bekannt

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Schiffer-Gilde Die Eintracht b Stiftungsfest 1961

Die Wilsteraner Schiffergilde "Die Eintracht" feierte 1961 ihr 100 jähriges Stiftungsfest.
Angeführt von einer Musikkapelle marschieren die Mitglieder der Gilde durch nahezu alle Straßen der Stadt Wilster.
Bild 1 Der großen Menge der Wilsteraner Schiffer werden die neue und die alte Fahne der Gilde voraus getragen. Die neue Fahne trägt Heino Brandt, flankiert von Ingrid Hintz geb.Schwabe und Sylvia Block geb. Schwabe. Der Umzug führt hier durch die Mühlenstraße.
Bild 2 Der Fest-Umzug der Wilsteraner Schiffer am Markt vor dem Geschäft von Textilhaus Reese
Bild 3 Aus dem Landrecht kommend marschieren die Schiffer in die Deichstraße, etwa in Höhe der Abzweigung der Einmündung der Etatsrat Michaelsen Straße. Links die heute nicht mehr bestehenden Gebäude der Lebensmittel-Großhandlung Musfeldt.
Bild 4 Schirmmütze oder Hut, ein Schiffer ging nicht ohne Kopfbedeckung. Hinten rechts mit dem auf halb acht gesetzten Hut der Schiffer Hans Ulrich, mit welchem den Begründer (Peter J. von Holdt) dieser Seite eine nette Kindheitserinnerung verbindet: Viele Wilsteraner Schiffer ließen Tischlerarbeiten an ihren Schiffen von dem Tischlermeister Heinrich von Holdt, meinen Vater, verrichten. Hans Ulrich war ein kantiger, jedoch sehr freundlicher Mann. Wenn er zu uns kam, begrüßte ihn mein Vater auf Platt mit den Worten: "Moin Hans, kumm näger!" In der Folge war er für mich der "Neger" - Hans Ulrich konnte darüber herzhaft lachen - aber es dauerte lange, bis die Erwachsenen mitbekamen, worin die Ursache für diese Bezeichnung lag.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

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1955 - Wewelsfleth an der Stör - Werft, Ehrenmal

1955 Wewelsfleth an der Stör - Werft, Ehrenmal
Falsch ist die auf der Karte verwendete Schreibweise „Stöhr“ für den Namen des Flusses.
Die Straßen Deichreihe und Dorfstraße (Bild 2) sowie Am Kirchhof (früher: "In de Mürn") bilden den alten Kern des Dorfes, welches zu Beginn des 16. Jahrhunderts von seinem vorherigen Standort direkt an der Elbe an die Stelle des Dorfes Humsterdorf verlegt wurde. Der von Sturmfluten und Verlagerung der Elbe bedrohte alte Standort ist planmäßig aufgegeben worden. Die seinerzeit neu errichtete Trinitatis Kirche wurde 1503 geweiht.
Das abgebildete Ehrenmal zeigt noch nicht die für die Opfer des II. Weltkrieges vorgenommenen Erweiterungen.
Schiffszimmerer sind schon um 1800 für Wewelsfleth bezeugt; der Ort ist heute nach Standort einer Werft (Bild 3) - der Peters Werft.

Bildrechte: Karl Günther, Wewelsfleth

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1930 - Deichschleuse mit Ehrenmal in Büttel (Elbe)

1930 Deichschleuse mit Ehrenmal in Büttel (Elbe)
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Auf der Rückseite des Bildes heißt es:
"Die Einwohner von Büttel bei St. Margarethen haben hier den gefallenen Helden im Weltkriege ein Ehrenmal geschaffen, wie es wohl selten zu finden ist. Der Oberbau des Schleusentores ist zum Denkmal geschaffen, unter dem Bogen als Sinnbild der Stahlhelm."
Die Inschrift auf dem Denkmal lautete:
1914 - 1918, DEN TAPFEREN SÖHNEN, DIE DANKBARE HEIMAT
Das gedeckte Deichsiel diente der Entwässerung des vom Kudensee und der Burger Au kommenden Bütteler Kanal, es war zugleich von kleinen Frachtschiffen passierbar und konnte als Deichschleuse genutzt werden.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

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1931 - Stadtpark mit dem Ehrenmal

1931 Stadtpark mit dem Ehrenmal
In der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster wurde das am 15.09.11929 eingeweihte Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet. So ist unter vielen anderen auch der am 06.01.1890 in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die Namen aller Gefallenen
Mitte der 1950er Jahre wurde das Denkmal umgestaltet und erinnert seither an alle Opfer der beiden Weltkriege. Die gemauerten Stelen (die Arbeiten wurden vom Wilsteraner Maurer-Meister Heinrich Stammer durchgeführt) zeigen die Wappen der ehemaligen deutschen Ostgebiete sowie das Wappen der Stadt Wilster.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Das im Frühjahr 2010 aufgenommene Vergleichsfoto zeigt den Stadtpark im Schmuck von zigtausen blühenden Krokussen.
Diese sind aus Anlaß ihres Jubiläums ein Geschenk der Firma Textil Reese an die Stadt Wilster.
Welch eine schöne Geste - Danke Peter Reese!

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1938 - Stadtpark mit dem Ehrenmal

1938 Stadtpark mit dem Ehrenmal
In der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster wurde das am 15.09.1929 eingeweihte Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet.
So ist unter vielen anderen der am 06.01.1890 in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde im Jahr 1955 erweitert und erinnert heute an alle Opfer der Kriege.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1938 - Stadtpark mit dem Ehrenmal (SF)

1938 Stadtpark mit dem Ehrenmal
In der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster wurde das am 15.09.1929 eingeweihte Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet.
So ist unter vielen anderen der am 06.01.1890 in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde im Jahr 1955 erweitert und erinnert heute an alle Opfer der beiden Weltkriege.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die gegenüber der bereits vorgestellten Karte mit identischem Foto in der Beschriftung abgeänderte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1953 - / 1955 Stadtpark mit dem Ehrenmal (SF)

1953 / 1955 Stadtpark mit dem Ehrenmal
Das in der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster errichtete Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster wurde am 15.09.1929 eingeweiht.
So ist unter vielen anderen der am 06.01.1890 in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde um 1954 durch separate Säulen erweitert und erinnert heute an alle Opfer der Kriege.
Die Ansichtskarte (Bild 1) aus dem Jahre 1953 zeigt das Denkmal noch ohne die Säulen, während auf der Karte (Bild 3) aus 1955 die in dem Jahr umgestaltete Anlage abgebildet ist.

Bildrechte Bild 1: Verlag Hans Andres, Hamburg
Bild 3: Verlag Schöning & Co., Lübeck
Beide Karten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1953 - Stadtpark - Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege

1953 Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege
- Mahnung gegen Kriege und Gewalt -
Das in der Mitte des Stadtparks stehende Denkmal wurde als Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet und am 15.09.1929 eingeweiht.
Die Namen der Gefallenen sind in Stein eingemeißelt.
So ist unter vielen anderen Opfern auch der in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt * 06.01.1890 aufgeführt, welcher im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde 1955 mit in zwei seitlich plazierten Reihen gemauerten Stelen erweitert und erinnert heute an alle Opfer der Kriege.

Bildrechte: nicht bekannt

Anmerkung: Das Bildnis mit dem sterbenden Soldaten stammt von dem Bildhauer Richard Kuöhl

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1960 - Markt, Colosseum, Deichstraße, Rathausstraße, Neumarkt, Stadtpark mit Ehrenmal

1960 Markt, Colosseum, Deichstraße, Rathausstraße, Neumarkt, Stadtpark mit Ehrenmal
Mehrbildkarte
Die Abbildungen zeigen:
oben links: Am Markt mit der Einmündung des Kohlmarkt;
oben mittig:Trichter am Colosseum;
oben rechts: Am Markt und Einmündung der Op de Göten;
Mitte links: Deichstraße (mit noch entgegengesetzter Einbahnstraßenregelung);
Mitte mittig: Kirche St. Bartholomäus;
Mitte rechts: Rathausstraße;
untenlinks: Bauernhof Stahl an der Straße nach Diekdorf;
unten mittig: Häuser der Schmiedestraße und am Neumarkt – dort ganz links im Anschnitt die Stellmacherei Karstens, welche in den 1950er Jahren auch hölzerne Karosserien für PKW fertigte;
unten rechts: Ehrenmal im Stadtpark.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1966 - Ehrenmal für die Toten der Weltkriege

1966 Ehrenmal im Stadtpark
Das in der Mitte des Stadtparks stehende Denkmal wurde als Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet und am 15.09.1929 eingeweiht.
Die Namen der Gefallenen sind in Stein eingemeißelt.
So ist unter vielen anderen der in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt * 06.01.1890 aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde 1955 mit gemauerten Stelen erweitert und erinnert heute an alle Opfer der Kriege.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte.

Anmerkung: Das Bildnis mit dem sterbenden Soldaten stammt von dem Bildhauer Richard Kuöhl

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1950 - Op de Göten, Rathaus, Markt, Trichter, Ehrenmal

1950er Jahre. Op de Göten, Rathaus, Markt, Trichter, Ehrenmal
links oben: Das alte Balkenhaus - in ihm war zu der Zeit das Polizei-Revier Wilster untergebracht - neben dem alten Rathaus ist noch vorhanden; es wurde leider 1960 ersatzlos abgebrochen.
rechts oben: die Kastanien-Bäume an der Kirche sind ersetzt, um die Kirche herum sind die steinernen Poller noch vorhanden;
links unten: die Gaststätte im historischen "Trichter" wird von Max Pruter bewirtschaftet;
rechts unten: der Eingangsbereich von der Wende zum Stadtpark wurde neu gestaltet, Blick auf das am 15. September 1929 eingeweihte Ehrenmal im Stadtpark
mittig oben: Neues Rathaus
mittig unten: Wappen der Stadt Wilster

Bildrechte: Rudolf Hencke, Wilster

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1964 - Ehrenmal im Stadtpark; Hudemann´sches Haus in der Schmiedestraße; Bahnhof; Op de Göten

1964 Ehrenmal im Stadtpark; Hudemann´sches Haus in der Schmiedestraße; Bahnhof; Op de Göten
Mehrbildkarte
Die Karte zeigt
links oben: Blick in den Stadtpark und auf das am 15. September 1929 eingeweihte und Mitte der 1950er Jahre erweiterte Ehrenmal für die Toten der beiden Weltkriege;
rechts oben: das Hudemann´sche Haus mit seinem schönen Backsteingiebel aus dem Jahre 1596 steht in der Schmiedestraße;
unten links: die Straße „Op de Göten“ mit dem 1585 errichteten Alten Rathaus und der Markt mit der Kirche,
rechts unten: das 1960 fertig gestellte neue Bahnhofgebäude - die gärtnerischen Anlagen am Bahnhof wurden seinerzeit weitgehend von Bediensteten der Bahn in ihrer Freizeit gepflegt.

Bildrechte: Verlag Rudolf Hencke, Wilster

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1991 - Ehrenmal in der Gemeinde Dammfleth

1991 Ehrenmal in der Gemeinde Dammfleth
Wie alle Gemeinden der Wilstermarsch hat auch die Gemeinde Dammfleth ihren in den beiden Weltkriegen Gefallenen ein Ehrenmal gesetzt, welches vorbildlich gepflegt und unterhalten wird.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf, aus dem Nachlaß ihrer Großmutter Maria Wolf, geb. Horstmann; letztere hatte als junges Mädchen auf dem links neben dem Denkmal stehenden Hof Wilkens gearbeitet.

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