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1966 - - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter b

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
"Dampfroß" gegen "Schimmelreiter"
Zur Durchführung des alljährlichen Festes der Kindergilde für die Schüler der Wilsteraner Schulen wurde auf verschiedene Weise Geld gesammelt.
Neben den von den Eltern der Schüler gesammelten Beiträgen wurden auch Haussammlungen durchgeführt. Daneben fanden sich auch immer wieder Bedienstete wilsteraner Betriebe und Verwaltungen, welche Benefiz-Fußballspiele durchführten. Von Mitte der 1960er bis in die 1970er Jahre spielte regelmäßig die Mannschaft des Bahnhofes Wilster gegen eine Kombination von Deichbauamt des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (DHSV) und des Polizei Reviers Wilster ansehnliche Beträge ein, wozu auch die Zuschauer beitrugen. Die Mannschaften hatten sich klangvolle Namen zugelegt. So nannte sich die Mannschaft der Bundesbahn "Dampfroß" und diejenige von Deichbauamt und Polizei "Schimmelreiter". Die Mannschaften sammelten sich vor dem Spiel auf dem Platz vor dem Neuen Rathaus, um von dort unter Vorantritt des Spielmannszuges des Wolfgang-Ratke-Schule Wilster unter klingendem Spiel gemeinsam und begleitet von zahlreichen Zuschauern zum Sportplatz Brook zu marschieren. Der damalige Vorsitzende des SV Alemannia Wilster, der Schmiedemeister Georg Stelzer, hatte viel Verständnis für die Aktion und räumte jeweils freimütig die Nutzung des Sportplatzes ein.
Bild 1 zeigt die Aktiven der Mannschaft "Schimmelreiter"
stehend von links: NN (Polizei), NN Schneider (Polizei), Ludger Kockmeyer (Polizei), Horst Schneider (Polizei), Peter von Holdt (DHSV), Karl-Heinz Oesterle (DHSV), Horst Otto (Polizei),
kniend von links: Klaus-Dieter Endrikat (DHSV), Dieter Wolf (Lehrer, Gastspieler DHSV), Gerd Krückeberg (DHSV), Horst Pfeiffer (DHSV)
Bild 2 zeigt die am Mittelkreis angetretene Mannschaft der Schimmelreiter; der Rasen präsentiert sich in einem "speziellen" Zustand.
von links: NN (Schiedsrichter), Peter von Holdt (DHSV), Dieter Wolf (Lehrer, Gastspieler DHSV), "Pele" E. Richard (Polizei), Ludger Kockmeyer (Polizei), NN Schneider (Polizei), Horst Pfeiffer (DHSV), Gerd Krückeberg (DHSV), Karl-Heinz Oesterle (DHSV), Horst Franke (Polizei), Horst Schneider (Polizei), Klaus-Dieter Endrikat (DHSV)
Bild 3: die Spielführer von Holdt (Schimmelreiter) und Fraune (Dampfroß) präsentieren ihren Mannschaften die "Gastgeschenke"
Bild 4: Peter von Holdt, der Spielführer der Schimmelreiter, umspielt den gegnerischen Torwart und erzielt ein Tor.

Bildrechte: nicht bekannt

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1966 - - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde - Dampfroß gegen Schimmelreiter

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
"Dampfroß" gegen "Schimmelreiter"
Zur Durchführung des alljährlichen Festes der Kindergilde für die Schüler der Wilsteraner Schulen wurde auf verschiedene Weise Geld gesammelt.
Neben den von den Eltern der Schüler gesammelten Beiträgen wurden auch Haussammlungen durchgeführt. Daneben fanden sich auch immer wieder Bedienstete wilsteraner Betriebe und Verwaltungen, welche Benefiz-Fußballspiele durchführten. Von Mitte der 1960er bis in die 1970er Jahre spielte regelmäßig die Mannschaft des Bahnhofes Wilster gegen eine Kombination von Deichbauamt des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (DHSV) und des Polizei Reviers Wilster ansehnliche Beträge ein, wozu auch die Zuschauer beitrugen. Die Mannschaften hatten sich klangvolle Namen zugelegt. So nannte sich die Mannschaft der Bundesbahn "Dampfroß" und diejenige von Deichbauamt und Polizei "Schimmelreiter". Die Mannschaften sammelten sich vor dem Spiel auf dem Platz vor dem Neuen Rathaus, um von dort unter Vorantritt des Spielmannszuges des Wolfgang-Ratke-Schule Wilster unter klingendem Spiel gemeinsam und begleitet von zahlreichen Zuschauern zum Sportplatz Brook zu marschieren. Der damalige Vorsitzende des SV Alemannia Wilster, der Schmiedemeister Georg Stelzer, hatte viel Verständnis für die Aktion und räumte jeweils freimütig die Nutzung des Sportplatzes ein.
Das Foto zeigt die Aktiven der Mannschaft "Schimmelreiter".
Stehend von links: Horst Franke (Polizei), Karl-Heinz Oesterle (DHSV), Hans-Albert Ramm (Polizei), Klaus-Dieter Endrikat (DHSV), "Pele" E. Richard (Polizei), Peter von Holdt (DHSV), Christian Garlipp (DHSV), Horst Schneider (Polizei);
sitzend von links: Ludger Kockmeyer (Polizei), Peter Schneider (Tiefbaufirma Looft), Horst Pfeiffer (DHSV)
Bildrechte: nicht bekannt

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1935 - Stadtverwaltung und Polizei

1935 Stadtverwaltung und Polizei
08. Juni 1935 Angehörige der Stadtverwaltung und des Polizeireviers Wilster vor der Freitreppe am Neuen Rathaus (Palais Doos).
Von den Personen sind gegenwärtig lediglich bekannt
hinten mittig: Walter Bauch (langjähriger Leiter des Hauptamtes der Stadt Wilster)
vorne rechts: Polizei Wachtmeister Otto Frischkorn (genannt "Fiedam")

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1981 - Polizei in Diekdorf + Wilster - Einsatz bei Demonstration gegen AKW Brokdorf

1981 Polizei im Einsatz bei der Demonstration gegen das AKW Brokdorf.
Der beabsichtigte Bau eines Kernkraftwerkes bei Brokdorf führte zu scharfen Auseinandersetzungen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in und zwischen den politischen Parteien.
Die Diskussionen um das Kernkraftwerk Brokdorf spaltete seinerzeit die Bevölkerung der Wilstermarsch in Gegner und Befürworter - kaum jemand hatte keine eigene Position zu dem Thema.
Nachdem es seit 1976 immer wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen das AKW gekommen war, versammelten sich am 28.02.1981 etwa 100.000 Menschen in der Wilstermarsch zu der bis dahin größten Anti-Atomkraft Demonstration.
Mehr als 10.000 Polizisten sicherten die Zugangswege sowie das AKW-Gelände.
In Wilster waren Einheiten der Baden-Würtembergischen Polizei aus Stuttgart stationiert.
Die Bilder 1 und 2 zeigen Polizisten in Diekdorf und vor dem Schulzentrum Wilster.
In Wilster kam es zu keinen größeren Rangeleien zwischen den Ordnungshütern und den Demonstranten.
Bilder 3 und 4: In der Umgebung des Standortes des Kernkraftwerkes war die Polizei mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln präsent.

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Polizei Stuttgart
Bilder 3 und 4: Michel Artault-Laurent, Paris

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Neu! 1976 Wewelsfleth - Polizei sichert die Stöpe am Zugang zur Peters Werft

1976 Wewelsfleth - Polizei sichert die Stöpe am Zugang zur Peters Werft
Am 30. Oktober 1976, nur vier Tage nach der von den Kritikern eines Kernkraftwerkes Brokdorf als "Nacht- und Nebelaktion" bezeichneten und vom damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Stoltenberg angeordneten Sofortigen Vollzugs, sicherten Polizisten an der Zuwegung zur Peters Werft das Deichschart im Stör-Deich gegen Demonstranten.
Etwa 6.000 Demonstranten zogen an dem Tag von Wewelsfleth aus am Deich der Elbe entlang nach Brokdorf.
Bei der am 13. November 1976 folgenden Demonstration mit etwa 30.000 Teilnehmern kam es am  Bauplatz in Brokdorf zu Übergriffen gewalttätiger Demonstranten, zugleich richtete sich ein überzogenes und völlig ungerechtfertigtes Vorgehen der Polizei gegen die große Mehrzahl der friedlichen und ihr Demonstrationsrecht ausübenden Demonstranten. So wurde auch der Begründer dieser Heimat-Seite gemeinsam mit seiner Ehefrau und weiteren Demonstranten in einer Entfernung von 200 m vom gewalttätigen Geschehen von tieffliegenden Polizei-Hubschraubern mit Tränengas beschossen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1943 - Gärtnerei Johannes Meyer - Brief an die Stadtverwaltung Itzehoe

1943 Gärtnerei Johannes Meyer - Brief an die Stadtverwaltung Itzehoe
Die Flächen der Gärtnerei Meyer mit den Aufzuchtbeeten und den Gewächshäusern lag in dem Dreieck, welches gebildet wurde von Mühlenstraße und Rathausstraße (sh. Foto Bild 2)
Heute sind die Flächen der Gärtnerei der Wohn-Bebauung zugeführt.
Der in seinem Briefkopf sein Leistungsspektrum darlegende Betrieb hatte auch in Itzehoe an der Edendorfer Straße Anzuchtsflächen. Offenbar waren an den dortigen Kulturen seinerzeit erhebliche Schäden durch Wildkaninchen entstanden, weshalb der Gärtnermeister folgendes schrieb an die
"Stadtverwaltung Itzehoe.
Warte noch immer vergebens auf den mir von der Polizeiverwaltung in Aussicht gestellten Erlaubnisschein zum Abschießen der wilden Kaninchen in meiner Gärtnerei in Itzehoe Edendorferstraße. Da selbige sehr viel Schaden anrichten, bitte ich zu veranlassen, daß selbiger mir umgehend zugestellt wird, damit ich mich davor schützen kann.
Heil Hitler (Anm.: seinerzeit obligatorische Grußformel)
Johannes Meyer"

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1903 - Verwaltung und Polizei der Stadt Wilster

1903 Verwaltung und Polizei der Stadt Wilster
Das heute überall geltende engmaschige Netz vielfältiger gesetzlicher Regeln zu allen möglichen Aspekten hatte vor 100 Jahren offenbar noch nicht Einzug gehalten, denn sowohl Verwaltung als auch Polizei kamen in Wilster mit wenig Personal aus.
Auf der hinteren Freitreppe des Neuen Rathauses (Palais Doos) haben sich ohne den Bürgermeister die Angehörigen der Verwaltung und die Polizeibeamten zum Gruppenfoto aufgestellt:
vorne unten: Stadtsekretär Bockelmann
zweite Reihe von links: Lehrling Egge und Angestellter Wilstermann
dritte Reihe von links: Polizeisergeant Matthießen und Polizeisergent Nüser
obere Reihe von links: Angestellter Bockelmann, Polizeisergeant Evers, Angestellter Oesau.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1964 - Krankenhaus Mencke-Stift - Dienstjubiläum der Oberschwester Hanna Lanzmann

1964 Krankenhaus Mencke-Stift - Dienstjubiläum der Oberschwester Hanna Lanzmann
Am 06. Juni 1964 konnte die Oberschwester Hanna Lanzmann auf eine 25jährige Tätigkeit am wilsteraner Krankenhaus Mencke-Stift zurück blicken. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde sie von Vetretern der Stadtverwaltung Wilster geehrt.
Bild 1: Zu den Gratulanten von Oberschwester Hanna Lanzmann (rechts neben dem Krankenwagen) zählten auf dem Vorplatz des Krankenhause neben den Kolleginnen auch der Leiter des Hauptamtes der Stadtverwaltung Wilster, Walter Bauch (links) und der hauptamtliche Bürgermeister Johannes Handt (mittig). Im Hintergrund in Uniform der Fahrer des Krankenwagens, Emil Wilkens.
Bild 2: Stadtoberinspektor Walter Bauch, Leiter des Hauptamtes der Stadt Wilster, gratuliert der Oberschwester des Krankenhauses Mencke-Stift, Hanna Lanzmann, zum Dienstjubiläum. Im Hintergrund der Chirurg des Krankenhauses, Dr. med. Heinrich Günther.
Das kleine wilsteraner Krankenhaus war auf Veranlassung des Sanitätsrats Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster) gegen viele Widerstände gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen worden. Es entwickelte sich sich zu einer für die Bewohner der Stadt Wilster und der Wilstermarsch segensreichen Einrichtung von hoher auch fachlicher Reputation. Was Ärzte und Personal dieses kleinen Krankenhauses in den gut 100 Jahren seines Bestehens geleistet haben, verdient Anerkennung und Respekt.
Das in den Jahren 1867/70 erbaute und danach mehrfach erweiterte Krankenhaus wurde bis 1978 betrieben.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1966 - - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster - Dampfroß gegen Schimmelreiter c

1966 - 1972 Fußballspiele zu Gunsten der Kindergilde Wilster
"Dampfroß" gegen "Schimmelreiter"
Zur Durchführung des alljährlichen Festes der Kindergilde für die Schüler der Wilsteraner Schulen wurde auf verschiedene Weise Geld gesammelt.
Daran beteiligten sich von Mitte der 1960er bis in die 1970er Jahre regelmäßig die Mannschaften des Bahnhofes Wilster und einer Kombination von Deichbauamt des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (DHSV) und des Polizei Reviers Wilster, welche mit Benefiz-Spielen ansehnliche Beträge einspielten.
Die Mannschaften hatten sich klangvolle Namen zugelegt. So nannte sich die Mannschaft der Bundesbahn "Dampfroß" und diejenige von Deichbauamt und Polizei "Schimmelreiter".
Bild 1: Mannschaften Dampfroß (grün) und Schimmelreiter (rot) vor dem Spiel
Bild 2: Mannschaften Dampfroß (grün) vor dem Anpfiff
Bild 3: Auf dem tiefen Marschboden liefern sich die Mannschaften ein spannendes Spiel
Bild 4: Der Klei der Wilstermarsch hat auf der Sportkleidung Spuren hinterlassen.

Bildrechte: (privat) nicht bekannt

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1880 - Rathausstraße

1880 mittlere Rathausstraße, Blick stadteinwärts zum Neuen Rathaus
Bevor in dem ehemaligen Palais des Kanzleirates Doos an der heutigen Rathausstraße die Stadtverwaltung und somit das Rathaus untergebracht war, hieß die Straße "Bäckerstraße", davor "Lange Straße".
Nach 1933 in einem Abschnitt düsterer deutscher Geschichte hieß sie "Adolf Hitler Straße".
Das schöne Neue Rathaus im Hintergrund war 1894 mit einer neugotischen Fassade verunziert worden; die Fassade wurde 1938 in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand zurück gebaut - eine bemerkenswerte Tat in dunkler Zeit;
die Gartenfront des Gebäudes blieb immer unverändert.
Die rechtsseitige Häuserzeile ist völlig intakt; die neben dem Rathaus stehenden Gebäude - u.a. das Gasthaus "Dithmarscher Hof" - wurden in jüngerer Zeit beseitigt.
Das schöne alte Haus links mit dem Fachwerkgiebel ist heute noch fast unverändert. Lediglich die großen Fensterscheiben anstelle der besser zum Haus passenden Sprossenfenster stellen eine sichtbare Veränderung dar.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1900 - Rathausstraße

ca. 1900 Rathausstraße
So recht den Eindruck eines kleinen Landstädtchens vermittelt die in Blickrichtung Neues Rathaus aufgenommene Rathausstraße.
Bevor in dem ehemaligen Palais Doos an der heutigen Rathausstraße die Stadtverwaltung und somit das Rathaus untergebracht war, hieß die Straße "Bäckerstraße", davor "Lange Straße".
Nach 1933 in einem Abschnitt düsterer deutscher Geschichte hieß sie "Adolf Hitler Straße".
Das schöne Neue Rathaus im Hintergrund war 1894 mit einer neugotischen Fassade verunziert worden; die Fassade wurde 1938 in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand zurück gebaut - eine bemerkenswerte Tat in dunkler Zeit;
die Gartenfront des Gebäudes blieb immer unverändert.
Die rechtsseitige Häuserzeile ist noch intakt; die neben dem Rathaus stehenden Gebäude - u.a. das Gasthaus "Dithmarscher Hof" - wurden in jüngerer Zeit beseitigt.
Das schöne alte Haus links mit dem Fachwerkgiebel ist heute noch fast unverändert. Lediglich die großen Fensterscheiben anstelle der besser zum Haus passenden Sprossenfenster stellen eine sichtbare Veränderung dar.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Häuser in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: nicht bekannt, wahrscheinlich Karl Kuskop, Wilster
Das Foto stammt aus der von Robert Friedrichs betreuten Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

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1902 - Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten

1902 Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit Beginn des 19. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

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1902 - Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten

1902 Neues Rathaus - Doos´sches Palais und Bürgermeister Garten
Rückseite des Palais Doos - Ansicht vom Bürgermeister Garten aus.
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit Beginn des 19. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

Anmerkungen:
Es handelt sich um eine spätere Version (um 1912) der bereits um 1902 erschienenen Karte mit identischem Motiv.
Bei der ergänzend vorgestellten und aus einem Ansichtskartenheft (siehe die Perforation links) stammenden Ansichtskarte (Bilder 3 und 4) wurde das Foto offenbar retuschiert (fehlende Bepflanzung des Rondells); die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen.

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1902 - Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten

1902 Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit Beginn des 19. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1903 - Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten (SF)

1903 Neues Rathaus - Palais Doos Palais und Bürgermeister Garten
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
Die vorgestellten Ansichtskarten - schwarz-weiß und kolorierte Version - befinden sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1903 - Neues Rathaus - Palais Doos und Bürgermeister Garten (SF AK 2)

1903 Neues Rathaus und Bürgermeister Garten
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos ist seit 1830 Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Es existieren verschiedene Versionen der Ansichtskarte unter Verwendung des selben Fotos. Die hier vorgestellt AK ist 1907 aufgelegt, das identische Motiv wurde bereits 1903 verwendet.
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte (Bilder 3 und 4) befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1905 - Rathausstraße, Gasthaus Zum landwirtschaftlichen Hause

1905 Rathausstraße, Gasthaus Zum landwirtschaftlichen Hause
Die Rathausstraße hieß früher Bäckerstraße; der Sitz der Stadtverwaltung wurde erst, nachdem das Doos’sche Palais durch Schenkung 1829 in der Besitz der Stadt gelangte, in das nun Neues Rathaus genannte Gebäude verlegt.
Abgebildet ist hier das Gasthaus „Zum landwirtschaftlichen Hause“ von Johannes Thode in der westlichen Häuserzeile der Straße;
der zugehörige Landhandel lag auf der anderen Seite (hier im Vordergrund) der Straße und bestand noch in den 1950er Jahren.
Hinter dem Anwesen lagen seinerzeit noch landwirtschaftlich genutzte Flächen, wie die Abbildung der Melk-Szene verdeutlicht; bei dem links im Hintergrund schwach erkennbaren Gebäude handelt es sich offenbar um das "Große Gartenhaus" im Bürgermeister Garten.

Bildrechte: Verlag von F. Schlüter, Wilster

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1906 - Spiegelsaal im Neuen Rathaus - Doos´schen Palais (SF)

1906 Spiegelsaal im Neuen Rathaus - Doos´schen Palais
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Das Eigentum an dem 1785 für den Etatsrat Doos errichteten Palais einschließlich seiner kostbaren Ausstattung war der der Stadt Wilster durch Vermächtnis der Etatsrätin Doos im Jahre 1829 zugefallen.
Die Stadt nutzte das Gebäude seither als Bürgermeister-Haus und Neues Rathaus.
Der im Obergeschoß des Palais befindliche eindrucksvolle und sehr repräsentative Spiegelsaal – er war ursprünglich Empfangssaal des Erbauers – wird als Sitzungssaal der Ratsversammlung und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Mit der St. Bartholomäus Kirche (Sonnin Kirche), dem Trichter (ehemaliges Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen), dem Doos´schen Palais (Neues Rathaus) und dem Alten Rathaus sowie einigen beonderen im privater Hand befindlichen Gebäuden (u.a. Hudemann´sches Haus, Schwan Apotheke) birgt die Stadt Wilster ganz hervorragende und historisch bedeutsame Gebäude in ihren Mauern. Es ist sowohl Aufgabe als auch Verdienst und Bestreben der Stadt Wilster, die in ihrem Eigentum stehenden großartigen Gebäude auch für zukünftige Generationen zu erhalten! Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt Wilster bei dieser Aufgabe tatkräftig von Bürgern unterstützt, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt weitere Informationen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1908 - Rathausstraße und Gasthaus Zum landwirtschaftlichen Hause

1908 Rathausstraße und Gasthaus Zum landwirtschaftlichen Hause
Die Rathausstraße hieß früher Bäckerstraße; erst nach Verlegung der Stadtverwaltung in das Doos’sche Palais (Neues Rathaus) erfolgte erheblich später die Umbenennung.
Das zweite Haus rechts ist das Gasthaus „Zum landwirtschaftlichen Hause“ von Johannes Thode in der westlichen Häuserzeile der Straße;
der zugehörige Landhandel lag auf der gegenüber liegenden Seite und bestand noch bis in die 1950er Jahre.
Ganz rechts eine Gerberei und Lederhandlung (unmittelbar am Bäckerstraßenfleth, was sicherlich dessen Wasserqualität nicht zuträglich war).

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

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1908 - Rathausstraße und Gasthof Zum landwirtschaftlichen Hause

1908 Rathausstraße und Gasthof "Zum landwirtschaftlichen Hause"
oben: Die Rathausstraße hieß früher Bäckerstraße; der Sitz der Stadtverwaltung wurde erst, nachdem das Doos’sche Palais durch Schenkung 1829 in der Besitz der Stadt gelangte, in das nun Neues Rathaus genannte Gebäude verlegt.
Das zweite Gebäude rechts ist das Gasthaus „Zum landwirtschaftlichen Hause“ von Johannes Thode in der westlichen Häuserzeile der Straße; der zugehörige Landhandel lag auf der anderen Seite (hier links im Vordergrund) der Straße und bestand noch in den 1950er Jahren.
mittig: Im Gebäude des Diana-Bad (Wannenbäder) in der Rathausstraße war später (von 1950 bis 1974) das Amtsgericht Wilster untergebracht; danach diente das Gebäude als Jugendzentrum, Volksbücherei und Stadtarchiv. Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975.
unten: Altersheim der Stadt Wilster
Das an der Einmündung der Straße Bischofer Deich in die Allee stehende markante Gebäude wurde bis 2003 als Alterheim der Stadt Wilster genutzt; danach wurde das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1910 - Blick vom Stadtpark auf die Wende an der Deichstraße

ca. 1910 Blick vom Stadtpark auf die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße.
Der Stadtpark war zu der Zeit ausdrücklich auch als Spielplatz für Kinder ausgewiesen - etwa 50 Jahre später ließ die Stadtverwaltung in den 1950er Jahren regelmäßig spielende Kinder von einem Parkwächter aus dem Stadtpark vertreiben.
In Bildmitte die Gaststätte (mit Fremdenzimmern) Waffenhalle von August Moser; in diesem Gebäude war vorher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von Heinrich (Heine-Meister) Schlüter; beide gebäude bestehen heute nicht mehr.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er Jahre ersetzt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1912 - Rathausstraße mit dem Neuen Rathaus - Palais Doos

1912 Rathausstraße mit dem Neuen Rathaus - Palais Doos.
So recht den Eindruck eines kleinen Landstädtchens vermittelt die in Blickrichtung Neues Rathaus aufgenommene Rathausstraße.
Bevor in dem ehemaligen Doos´schen Palais an der heutigen Rathausstraße die Stadtverwaltung und somit das Rathaus untergebracht war, hieß die Straße "Bäckerstraße", davor "Lange Straße". Nach 1933 in einem Abschnitt düsterer deutscher Geschichte hieß sie "Adolf Hitler Straße".
Das schöne Neue Rathaus bzw. Doos´sche Palais war völlig unverständlich 1894 mit einer neugotischen Fassade verunziert worden; die Fassade wurde 1938 in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand zurück gebaut - eine bemerkenswerte Tat in dunkler Zeit; die Gartenfront des Gebäudes blieb immer unverändert.
Die rechtsseitige Häuserzeile ist heute nicht mehr vorhanden, sie mußte in den 1950/60er Jahren schrittweise der heute vorhandenen platzartigen Straßenverbreiterung vor dem Neuen Rathaus weichen.
die neben dem Rathaus stehenden Gebäude - u.a. das Gasthaus "Dithmarscher Hof" - wurden in jüngerer Zeit beseitigt.
An der Ecke das Hauses ganz rechts weist das Straßenschild auf die einmündende Schmiedestraße hin.

Bildrechte: W.B.Levy, Hamburg
Signatur: W.B.L.H. 3009

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1915 - Neues Rathaus - Palais Doos

1915 Neues Rathaus - Doos´sches Palais
Das ehemalige Wohnhaus des Kanzleirates Doos war seit 1830 Bürgermeisterhaus in Wilster und beherbergte als Neues Rathaus seit 1829 bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Die Namen der abgebildeten Personen (vgl. Bildausschnitt, Bild 3) sind leider nicht bekannt.
Der ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und jetzt auch noch dessen Elemente aufzeigende Garten kann heute von der Bevölkerung als Park „Bürgermeister-Garten“ genutzt werden.
Im Gegensatz zu der 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront – sie wurde 1938 wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt - blieb die Gartenfront immer unverändert.
Oben im rückwärtigen Giebel des Hauses sieht man als Ornament das „D“, welches an die Doos als frühere Besitzer erinnert.
Im Hause selbst wie auch im Garten finden sich viele aus der Zeit des Barock stammende Elemente und Objekte, denn der Erbauer hatte seinerzeit viele Objekte aus dem Schloß Friedrichsruhe bei Drage erworben, welches zu der Zeit abgebrochen wurde.
Der sehr repräsentative und im Stil des Rokoko gehaltene Große Saal im Obergeschoß ist heute Sitzungssaal der Ratsversammlung und dient der Stadt auch für Empfänge und kulturelle Veranstaltungen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1925 - Verwaltung der Stadt Wilster

1925 Verwaltung der Stadt Wilster
Die Angehörigen der Stadtverwaltung an der rückseitigen Freitreppe des Neuen Rathaus - Palais Doos.
Leider ist von den abgebildeten Personen bisher nur Walter Bauch (zweite Reihe, dritter von links) bekannt, welcher später als Stadt-Oberinspektor (damaliges Spitzenamt in der städtischen Verwaltung) langjähriger Leiter des Hauptamtes war.
Um Mithilfe bei der Benennung weiterer Personen wir gebeten!

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1935 - Bürgermeister Garten und Neues Rathaus - Palais Doos

1935 Bürgermeister Garten und Neues Rathaus - Palais Doos
Bürgermeister´s Garten und Neues Rathaus
Der innerstädtische Park „Bürgermeister Garten“ ist der zum ehemaligen Wohnhaus des Kanzleirates Doos gehörige Garten.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus - das spätere Neue Rathaus - samt einer 8.000 Bände umfassenden Bibliothek, des Gartens - heutiger Bürgermeister Garten - und 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Das Doos´sche Palais war seit Beginn des 19. Jahrhunderts Bürgermeisterhaus und beherbergte als Neues Rathaus bis zur Zusammenlegung mit der Verwaltung des Amtes Wilster-Land die Stadtverwaltung.
Der Garten wurde ursprünglich in klassischem französischem Stil angelegte und zeigt auch heute noch dessen Elemente. Seinerzeit war der Garten noch durch ein schmiedeeisernes Tor sowie durch eine Mauer und Torhäuser vom Hof des Palais getrennt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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