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1949 - Federzeichnungen - Neustadt und Neumarkt, Bäume, Schuster

1949 Federzeichnungen - Neustadt und Neumarkt, Bäume, Schuster
Federzeichnungen von
Erich Behrendt (* 13.11.1899 in Wehlau, Ostpreußen,† 03.11.1983 in Langlau, Franken).
Der Künstler war ein bekannter deutscher Maler und Graphiker, welcher ab 1918 die Kunstakademie Königsberg besucht hatte. Er lebte von 1945 bis 1951 in Wilster, wohin es ihn als Heimatvertriebenen verschlagen hatte. Hier traf er seinen 12 Jährigen Sohn wieder; die Ehefrau Charlotte war auf der Flucht aus Ostpreußen gestorben.
Während seines Aufenthaltes in Wilster entstanden aus seiner Hand diverse Werke, insbesondere Tuschezeichnungen und Federzeichnungen, mit Motiven aus Wilster und der Wilstermarsch.
Bild 1 Gebäude an der Neustadt und am Rosengarten - vom Neumarkt aus gesehen
Bild 2 Vergleichsfoto aus dem Jahr 1940 - Neumarkt und Neustadt
Bild 3 unbelaubte Bäume im Winter
Bild 4 Schuster bei der Reparatur eines Stiefels
In einigen Haushalten in Wilster und der Wilstermarsch werden noch weitere Werke von Erich Behrendt vorhanden sein, denn seinen Lebensunterhalt in Wilster verbesserte er durch den Eintausch von Zeichnungen gegen Nahrungsmittel. Ab 1948 arbeitete er an der Volkshochschule in Wilster. 1949 heiratete er seine zweite Frau, die Malerin Irene geb. Fröhlich. Er stellte seine Bilder aus in Itzehoe und im Landeshaus in Kiel.

Weitere Informationen über Erich Behrendt finden sich in der unten aufrufbaren Datei.

Anmerkung: Die Originale der Zeichnungen befinden sich bei einem Buten-Wilsteraner, welcher freundlicherweise die vorgestellten Abbildungen zur Verfügung stellte.
Bildrechte Foto: Werner Behning, Wilster

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1951 - Federzeichnungen: Bockmühle und Holländer Mühle zu Neumühlen

1951 Federzeichnungen: Bockmühle und Holländer Mühle zu Neumühlen
Es handelt sich um die zeichnerische Darstellung von zu Lebzeiten des Künstlers nicht mehr vorhanden gewesenen Mühlen.
Die alte Bockmühle - eine Getreidemühle - stand im Bereich Landscheide / Neumühlen in der Gemeinde Beidenfleth.
Die Mühle stand auf einer Wurt auf Beidenflether Gebiet an der Stelle, wo die Grenzen der Gemeinden Beidenfleth, Wewelsfleth und Dammfleth zusammenstoßen und die Grenze zu Brokdorf nicht fern ist.
Eine Mühle an diesem Standort gab es seit dem 16. Jahrhundert, wobei es sich zunächst um eine Bockmühle (sh. die vorgestellte Zeichnung Bild 1) handelte.
In den Jahren 1831/32 wurde die Bockmühle durch eine Holländer Mühle (sh. die vorgestellte Zeichnung Bild 2) ersetzt. 1897 wurde die Mühle abgebrochen und nach Hochfeld verlegt.
An die heute nicht mehr vorhandene Mühle erinnert nur noch der Name der Straße Neumühlen.

Zeichnungen: Johann Richard Peters, Wewelsfleth und Wilster; Marinemaler und Journalist

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1951 - Federzeichnungen: Getreidespeicher in Beidenfleth, Lastkähne auf der Stör

1951 Federzeichnungen: Getreidespeicher in Beidenfleth, Lastkähne auf der Stör
Die Zeichnung (Bild 1) zeigt den an der Stör in Beidenfleth vorhanden gewesenen Getreidespeicher der Hochfelder Mühle mit dem im Jahr 1911 gebauten Transportband, mit dessen Hilfe die Fracht-Ewer beladen wurden.
Die Zeichnung Bild 2 zeigt Fracht-Ewer unter Segeln auf der Stör.

Zeichnungen: Johann Richard Peters, Wewelsfleth und Wilster; Marinemaler und Journalist

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1925 - Neumarkt - Friseur-Salon Pien am Neumarkt

1925 (geschätzt) Neumarkt - Friseur-Salon Pien am Neumarkt.
Der Inhaber Claus Pien hat sich mit seiner Ehefrau, seinem Sohn Waldemar und einer Gehilfin vor der offenen Haustür seines Geschäftshauses aufgestellt. Nach Claus Pien führte dessen Frau Gretchen und danach der gemeinsame Sohn Waldemar den Betrieb.
Nachweislich des Reklameschildes im Schaufenster des Hauses bearbeitete der Friseur auch Zöpfe und Perücken sowie "Wirrhaar" (sh. Bild 2, Detailvergrößerung).
Rechts ist die in den Neumarkt einmündende Blumenstraße zu erkennen.
Obwohl an dem Eckhaus Neumarkt / Blumenstraße ein Straßenschild mit der Aufschrift "Neumarkt" angebracht ist, gehörte seinerzeit das Gebäude mit der Hausnummer 19 postalisch zur Schmiedestraße.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Postkarte

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1960 - a Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Rathausstraße

1960 Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Rathausstraße
Mehrbildkarte
Op de Göten, Bahnhof Neumarkt Neustadt Brook.
Verschiedene als einzelne Motive auf Ansichtskarten bereits verwendete Abbildungen erscheinen vielfach als Miniaturen in immer wieder veränderten Arrangements auf Mehrbild-Karten. Hier sind zu entdecken:
links: Op de Göten mit dem Alten Rathaus und der Markt mit der St. Bartholomäus Kirche;
mitte oben: Das neue Empfangsgebäude an Wilsters zweiten Bahnhof kurz nach seiner Fertigstellung;
mitte mittig: die mittlere Rathausstraße Blickrichtung stadteinwärts;
mitte unten: Wilsterau Hafen am Brook, Wilsteraner Binnenschiffe und die Schweins-Brücke im Hintergrund;
rechts oben: Neumarkt mit der alten Feuerwache rechts im Anschnitt;
rechts mitte: Totale der Stadtmitte vom Bürgermeister Garten aus;
rechts unten: Neustadt von der Schott Brücke aus gesehen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1912 - Poststelle Hackeboe im Hause Schuster Halmschlag

1912 Poststelle Hackeboe im Hause Schuster Halmschlag
In der damaligen Gemeinde Neuendorf bei Wilster, heutige Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande, befand sich im Ortsteil Hackeboe die örtliche Poststelle seinerzeit im Haus des Schuhmachers Reimer Julius Halmschlag.
Lange Zeit nach Aufgabe der örtlichen Poststationen befindet sich noch heute der örtliche Briefkasten dort beim Haus Hackeboe 27.
Das alte Foto zeigt vor dem Gebäude stehend den Schuster Reimer Julius Halmschlag mit seiner Ehefrau Caroline Cäcilie geb. Büttner und dem Sohn Willi Nikolaus und der Tochter Rosa Margaretha; die beiden anderen Personen sind leider nicht eindeutig zuzuordnen.

Bildrechte: Familie Halmschlag
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1967 - Bürger-Gilde angetreten auf der Rückseite des Palais Doos (Neues Rathaus)

1967 Bürger-Gilde angetreten auf der Rückseite des Palais Doos
Die Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) haben sich gemeinsam mit ihren Gästen und den Spielleuten auf der Rückseite des Palais Doos (Neues Rathaus) aufgestellt.
Die Bürger-Schützen-Gilde in Wilster ist eine der ältesten Gilden in Schleswig-Holstein. Sie führt sich zurück auf die "broderscopp des Hilghen Lichnames der schutten", welche bereits im Jahre 1380 genannt wurde. Gilden waren früher in der Art von Versicherungen freiwillige Vereinigungen der Bürger zum gegenseitigen Schutz; sie pflegten auch die Geselligkeit untereinander sowie Belange der Tradition. In letzteren bestehen heute noch Anspruch und Aufgabe der Bürgergilde, wie sie in Wilster abkürzend genannt wird.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Werner Behning

Vielen der abgebildeten Personen (Bild 2 sowie Bildausschnitte Bild 3 und 4) konnten bereits - mit Vorbehalt - Namen und Berufe zugeordnet werden;
um Mithilfe bei der Vervollständigung bzw. Korrektur der Benennung wird gebeten!
1 Rolf Ossenbrüggen (Zimmerer), 2 Hugo Schünemann (Dipl.-Bibliothekar), 3 Manfred Witt (Kaufmann), 4 NN Junge (Kreisrat), 5 – 8 NN, 9 Werner Busch (Hotelier), 10 Dieter Röckendorf, 11 -12 NN, 13 Jochen Schwarck (Redakteur), 14 Willi Kuhrt (Sparkassen-Inspektor), 15 Hubert Holm (Kaufmann), 16 Helmut Wilckens (Klempner Meister), 17 (Jörn) Jürgen Dethlefs, 18 Dieter Thörmer (Konditor Meister), 19 Johannes Handt (Bürgermeister), 20 Hans-Wilhelm Weingardt (Steuerberater), 21 Helmut Lemke (Ministerpräsident Schleswig-Holstein), 22 Alfred Spieß (Friseur Meister), 23 Bruno Wilckens (Klempner Meister), 24 Peter Voß, 25 Margrit Mohr, 26 Hans Schlüter (Schuster), 27 Peter Matthiessen (Landrat Kreis Steinburg), 28 Helmer Constabel, 29 NN, 30 Karl Huusfeldt (Maler Meister, Bürgervorsteher in Wilster), 31 Willy Gilde (Elektro Meister), 32 Uwe Schöne (Versicherungs-Kommissar), 33 Willy Oxwang (Ex-Bürgermeister in Wilster), 34 Egon Hoinke (Gastwirt und Hotelier), 35 Hans Behrens (Gärtner Meister), 36 Dieter Bodenstedt (Friseur Meister), 37 Heinz Kühn (Elektro Ingenieur), 38 Peter Ramm (Friseur Meister), 39 Ernst Bürger, 40 NN, 41 Albert Tiedemann (Kaufmann), 42 Richard Horstmann (Arbeiter), 43 Karl Brauer (Maurer), 44 Wilhelm Holler (Schuster Meister), 45 Hans Kreutzfeld (Tabakwaren Händler), 46 Heinz Schumann (Kaufm. Angestellter), 47 Johann Carstensen (Maler Meister), 48 Klaus Schlüter (Schlachter), 49 Hubert Stücker (Viehhändler), 50 Arthur Steinhövel (Handelsvertreter), 51 Hubert Tönsing (Schuster Meister), 52 Richard Huusmann (Kaufmann), 53 NN Kahle, 54 – 63 NN, 64 Wilhelm Petukat (Bankangestellter), 65 Peter Kahle, 66 – 68 NN, 69 Wilhelm Ehlert (Kaufmann), 70 – 71 NN, 72 NN Schmidt, 73 Fritz-Heinrich Grothusen (Holzkaufmann), 74 NN, 75 Herbert Stahl (Bauer), 76 Kurt Schulze (Bierverleger), 77 Reinhold Hoyer (Buchhalter), 78 Max Hintz (Getränke-Großhändler), 79 Hans Egge (Konditor Meister), 80 Theodor Andersen jun. (Textil Kaufmann), 81 Heino Looft (Textil Kaufmann), 82 Karl-Heinz Rathjen (kaufmännischer Angestellter), 83 Jörg Tiedemann (Schüler), 84 NN, 85 Peter Reinsberg, 86 Alfred Pech (Gastwirt), 87 NN, 88 Karl Behmer Drogist, 89 NN, 90 Uwe Goldmann (Schlachter), 91 Hans Kruse (Kaufmann), 92 Joachim Kühl (Buchhalter), 93 NN, 94 Thies Hencke (Buchdrucker), 95 NN Holm (Schüler), 96 Theodor Andersen sen. (Textil Kaufmann), 97 Eduard Behnert (Schneider Meister), 98 Jörg Holtfoth, 99 Herbert Witt (Bäcker Meister), 100 (Peter-Arthur Pruter (Bau Ingenieur), 101 – 103 NN, 104 Günther Meyer (Elektro Meister), 105 Peter Reese (Textil Kaufmann), 106 Peter J. von Holdt (Dipl. Ingenieur, Bauwesen), 107 Tade Magnussen (Schlachter Meister), 108 NN, 109 Rolf Hencke (Tabakwaren-Händler), 110 Delf Martens (Müller Meister), 111 Uwe Dethlefs (Ziegelei Inhaber), 112 NN Lindemann, 113 Renate Wudarski, 114 – 115 Schwestern Schmidt, 116 Eduard Gahrmann (Uhrmacher Meister)

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1934 - Neustadt und Neumarkt

1934 Neustadt und Neumarkt
Blick durch die Straße Neustadt zum Neumarkt, an welchem hinten rechts das Gebäude der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog zu erkennen ist.
Ganz hinten ist das Wohngebäude des Tiefbauunternehmers Hermann Kruse zu erkennen, welcher seinen an der Blumenstraße liegenden Betrieb später an die Lange Reihe verlegte.
Vorne links, auf Höhe der Motorradfahrer, führte eine Verbindungsstraße zum Rosengarten.
Die von der kleinen Querstraße bis zum Neumarkt stehende linksseitige Häuserreihe wurde im Rahmen der Stadtsanierung völlig sinnfrei abgebrochen – auf dem danach Jahrzehnte lang brach liegenden Gelände steht heute das Gebäude der Diakoniestation Wilster.
Das große mit der Traufseite zur Straße stehende Gebäude war das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer.
Das vordere der drei giebelständigen Häuser war das Wohnhaus des früheren Schustermeisters Hermann Ketels. Kurz vor dem Abbruch des Gebäudes fand der Begründer dieser Heimatseite in einer Abseite des Dachbodens des ansonsten völlig geräumten Hauses zwei alte Ansichtskarten-Alben (aus der Zeit um 1910) der Nanny Ketels. Diese war ihrem Bruder Johannes und ihrer Schwester Hanna liebevoll zugetan, weshalb sich die Geschwister sehr häufig Ansichtskarten schrieben; mit Zustimmung des letzten Eigentümers (Johannes Ketels) durfte der Finder die Alben in sein Eigentum übernehmen. Viele Ansichtskarten aus diesen Alben sind Gegenstand und Anlaß für die hier vorgestellte Sammlung mein-wilster.

Bildrechte: nicht bekannt

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1927 - Neumarkt, Schmiedestraße, Neustadt, Schott, Gaststätten

1927 Neumarkt, Schmiedestraße, Neustadt.
oben (Bild 2): Blick vom Neumarkt in die Schmiedestraße; rechts das sogenannte Spritzenhaus der Feuerwehr, links mit den Galerie-Bäumen davor das Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft von Peter Nagel (später Hans Kruse), das übernächste Haus mit dem prächtigen wunderschönen Backstein-Giebel ist das Hudemann´sche Haus, welches im Jahre 1596 als Wohnhaus für den damaligen Wilsteraner Bürgermeister Hudemann errichtet wurde und heute eines der ältesten Gebäude der Stadt ist.
mittig (Bild 3): Die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt. Links der Friseur Salon von Waldemar Pien, rechts das zum Bau-Geschäft von Hermann Kruse gehörige Wohnhaus.
unten (Bild 4): Die Brücke am Schott. Links die Gastwirtschaft „Zum goldenen Anker“ von Heinrich Krumm, deren Inhaber auch das hier die Wilsterau aufstauende Schott bedienten, jenseits der Brücke das stattliche Gebäude mit der Gaststätte „Radfahrers Ruh“ des Wirtes Carl Falk – die Gaststätte führte auch den Namen „Zur Aussicht“.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1962 - Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof
Mehrbildkarte mit 9 Ansichten
oben links: An der Op de Göten besteht noch das Kolonialwaren-Geschäft von Johannes Gutsche;
oben mittig: die Säulen am Ehrenmal im Stadtpark waren in den 1950er Jahren errichtet worden;
oben rechts: die rechte Zeile der Häuser in der Neustadt ist noch nicht Opfer der Sanierung geworden.
links und rechts mittig: Bürgermeister Garten
mitte mittig: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von Nordosten; im Hintergrund rechts ist noch die schöne Fassade des Café Schöne (später Thörmer) zu sehen, die beklagenswerter Weise beim Neubau der Gebäude der Verbandssparkasse nicht erhalten wurde.
unten links : Am Neumarkt besteht noch die Stellmacherei von Karstens;
unten mittig: auf der Wilsterau verkehren noch Frachtschiffe der Binnenschiffer; hier passiert ein Ewer die Schleuse am Kasenort
unten rechts: das Bahnhofgebäude ist 1960 für den zuvor abgebrochenen Vorgängerbau errichtet worden.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

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1942 - Neustadt, Neumarkt, Altersheim, Meierei, Neues Rathaus

1942 Neustadt, Neumarkt, Altersheim, Meierei, Neues Rathaus
Mehrbildkarte
oben links: Am Neumarkt; die vor dem Kolonialwarengeschäft von Nagel, später Kruse, stehenden Galeriebäume wurden nach dem II. WK entfernt;
oben rechts: Neustadt. Das Gebäude mit dem auffälligen Treppengiebel wurde im Zuge der Stadtsanierung abgerissenen. Es war das zur ehemaligen Dampfbrauerei Gebr. Lübbe zugehörige Wohnhaus und das Geburtshaus des Heimatdichters Johann Meyer (das an ihn erinnernde Denkmal steht im Stadtpark).
Zeitweilig wurde hier von der Firma Bahlke & Weimershaus eine Auto-Fabrik betrieben, deren Betrieb jedoch bereits 1926 eingestellt wurde. Bis in die 1950er Jahre wurde im dem Haus eine Kaffeerösterei betrieben.
unten links: das Gebäude des Altersheim am Bischofer Deich wurde im Jahre 2003 einer anderen Nutzung zugeführt
unten rechts: das Betriebsgebäude der 1928 gegründeten Meierei-Genossenschaft Wilster;
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1960 - b Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Bürgermeister Garten

1960 Op de Göten, Bahnhof, Neumarkt, Neustadt, Wilsterau am Brook, Bürgermeister Garten
Mehrbildkarte.
Es handelt sich um eine etwa 10 Jahre jüngere Auflage der zuerst ca. 1960 erschienen Karte; die Neuauflage hat entgegen der älteren Auflage mit gewellten Rändern glatte Kanten und auf der Anschriftenseite eine andere Kennung seitens des Verlages.
links: die Straße „Op de Göten“ mit dem „Altes Rathaus“.
Mitte oben: Das 1960 fertig gestellte Empfangsgebäude am Bahnhof.
Mitte mittig: Rathausstraße.
Mitte unten: Hafen am Brook mit Ewern der Wilsteraner Schiffer.
Rechts oben: Neumarkt mit der alten Feuerwache rechts im Anschnitt.
Rechts mittig: Totale auf die Innenstadt vom Bürgermeister Garten aus.
Rechts unten: Neustadt (hier fälschlich als Krumwehl bezeichnet; dieser beginnt erst jenseits der Schott-Brücke).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1962 - Neumarkt mit dem Spritzenhaus

1962 Neumarkt mit dem Spritzenhaus
Blick vom Rosengarten auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr mit den Garagen für die feuerwehrfahrzeuge.
Nach links führt die Schmiedestraße Richtung Altes Rathaus; hinten rechts befindet sich die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt.
Im Vordergrund links ist das Geländer der damaligen den gesamten Neumarkt unterquerenden Verrohrung des Bäckerstraßenflethes erkennbar; das Fleth wurde 1973 auf seiner gesamten Länge verrohrt. Das Bäckerstraßenfleth bildete früher die südliche Grenze der Stadt.
Links neben dem Brückengeländer war sinerzeit das Bäckerstraßenfleth von der damaligen Stellmacherei Heiner Karstens mit Stahlträgern und Bohlen überbaut worden, um Lagerflächen für den Betrieb zu schaffen. Auf der Fläche lagern hölzerne und mit Eisenringen versehene Ackerwagenräder.
Rechts außerhalb des Bildausschnittes war seinerzeit noch die Schmiede von Georg Stelzer am Rosengarten vorhanden.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

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1865 - Neustadt Blickrichtung Neumarkt

1865 Neustadt Blickrichtung Neumarkt
Die gesamte linke Häuserzeile ist Ende der 1960er Jahre der Stadtsanierung zum Opfer gefallen - erst nach fast vier Jahrzehnten wurde kürzlich die Fläche wieder einer Bebauung zugeführt.
Im Hintergrund quert die Straße Neustadt mit einer Brücke das Bäckerstraßenfleth.
Zwischen den beiden kleinen Häusern rechts mündet die schmale Straße "De Slaat" in die Neustadt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1983 - Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt
In den 1960er Jahren war im Rahmen der Flächensanierung die gesamte rechte Häuserzeile zwischen Neumarkt und Zugang zum Rosengarten ohne vernünftigen Grund beseitigt worden.
Auf der danach Jahrzehnte brach liegenden Fläche wurde 2007 das städtebaulich ansprechende Bauvorhaben des Dr. Thomas Urch realisiert, welches die Arzt Praxis und eine Diakonie-Station beherbergt.
In Bildmitte das Wohn- und Geschäftshaus des Friseurs Günter Schott; der Betrieb war von dessen Vater, dem Friseur Meister Friedrich Schott, im Mai des Jahres 1924 in dem ursprünglichen Doppelhaus Neustadt 16 / 17 begründet worden. In der Folge ist das Gebäude mehrfach umgebaut worden.

Bildrechte: Günter Schott
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

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1992 - Luftbild - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au

1992 Luftbild - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au.
Links ist die Rasenfläche im Bereich des unbebauten Rosengarten zu erkennen.
Oben ist vom Neumarkt kommend nach oben rechts verlaufend die Trasse des verfüllten Bäckerstraßenfleth zu erkennen. In der Örtlichkeit fehlt heute leider jeglicher Hinweis auf dieses jahrhundertelang die Stadtgrenze von Wilster bildende Gewässer.
Im Vordergrund an der Straße An der Au die Gebäude der Firma Möbel-Tiedemann.
Unten links ist im Anschnitt der Verlauf der Wilsterau - der Bereich der vormaligen Sielwettern (sie wurde 1483 künstlich gegraben) am Audeich - zu erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

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1912 - Luftschiff LZ 13 HANSA über Wilster

1912 Luftschiff LZ 13 HANSA über Wilster.
Blick vom Audeich aus auf die Stadt und einen darüber schwebenden Zeppelin.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein; er landete am 11. August 1912 sogar in Flensburg und er überflog am 19.09.1912 Dänemark und den Südteil von Schweden. Es ist zu vermuten, daß die Aufnahme bei einer dieser Fahrten gemacht wurde.
Das mit zwei Gondeln ausgerüstete und von 4 Propellern mit einer Leistung von insgesamt 510 PS angetriebene Luftschiff war 148 m lang, sein größter Durchmesser betrug 14 m und die Hülle faßte ein Volumen von 18.700 Kubikmetern. Dabei erreichte der so plump wirkende Flugkörper eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h.
Der von der Deutschen Luftschifffahrtsaktiengesellschaft für die Passagier-Luftschifffahrt betriebene Zeppelin wurde zu Beginn des ersten Weltkrieges von der Luftwaffe eingezogen und hatte mehrere Luftkämpfe zu überstehen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

Anmerkung: An dieser alten Ansichtskarte ist auch interessant, dass sie als Jugendlicher von dem späteren Schuster Hans Schlüter geschrieben wurde, welchem auf dieser Heimat-Seite ein kleines Denkmal gesetzt ist unter den Stichworten
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter

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1949 - - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter

Über 20 Jahre trug er den Adler: Hans Schlüter
Er war ein sehr liebenswerter, schlichter und bescheidener Mann, der in der Deichstraße wohnende und dort seinen kleinen Laden und seine Werkstätte betreibende Schuster Hans Schlüter.
Wohl für niemanden mehr als für ihn, war das Fest der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster das herausragende Ereignis des Jahres.
Dann stand einmal er ganz allein im Mittelpunkt des Geschehens.
Für ihn, der den hölzernen Adler während des Festumzuges durch die Straßen der Stadt trug, stand die Vorbereitung für das Vogelschießen ganz eindeutig im Mittelpunkt der gesamten Gildefeier.
Hans Schlüter
Bild 1: trägt den Adler durch die Straßen der Stadt
Bild 2:

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1949 - - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter c

1949 - 1968 Er trug voller Freude und sichtbarem Stolz den Adler der Bürger-Schützen-Gilde, wann immer diese durch die Straßen der Stadt Wilster marschierte - Schuster Hans Schlüter.
Bild 1: Die Funktionsträger der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) marschieren im Jahr 1955 am unteren Kohlmarkt vorbei an den das Gewehr präsentierenden Stadt-Soldaten - vornweg Hans Schlüter, hinter ihm mit der geschulterten Armbrust Wilhelm Köberlein (von 01.12.1930 bis 31.08.1955 Leiter der in der Deichstraße gelegenen Niederlage Wilster der Bavaria & St. Pauli Brauerei)
Bild 2: marschierende Bürger-Schützen-Gilde im Jahr 1955 vor dem Alten Rathaus in der Op de Göten; links vornweg der langjährige Gildeschreiber, Malermeister Karl Huusfeldt (er war zugleich langjähriger Bürgervorsteher in Wilster)
Bild 3: marschierende Bürger-Schützen-Gilde im Jahr 1958 vor dem Alten Rathaus in der Op de Göten. Hans Schlüter trägt den Adler für das Königsschießen der Gildebrüder - Friedrich Harms den Adler für das Ausschießen des Volks-Königs
Bild 4: Im Jahr 1961 paradieren vor dem Alten Rathaus Funktionsträger der Gilde - den Adler trägt Hans Schlüter. Vornweg Hans Behrens, dahinter Conrad Ramm, der Tambour Alfred Spiess, Hans Schlüter mit dem Adler, Hans Egge mit der Armbrust und der Fahnenschwenker Peter Huusfeldt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1949 - - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter a

Über 20 Jahre trug er den Adler: Hans Schlüter
Er war ein sehr liebenswerter, schlichter und bescheidener Mann, der in der Deichstraße wohnende und dort seinen kleinen Laden und seine Werkstätte betreibende Schuster Hans Schlüter.
Wohl für niemanden mehr als für ihn, war das Fest der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster das herausragende Ereignis des Jahres.
Dann stand einmal er ganz allein im Mittelpunkt des Geschehens.
Als der Begründer (Peter J. von Holdt) dieser Heimat-Seite noch ein Schuljunge war, wurde er von Hans Schlüter nach dem herausragenden Geschehen beim Gildefest gefragt. Der nach kurzer Überlegung gegebenen Antwort "Fahnenschwenken" konnte Hans Schlüter nicht zustimmen.
Für ihn, der den hölzernen Adler während des Festumzuges durch die Straßen der Stadt trug, stand die Vorbereitung für das Vogelschießen ganz eindeutig im Mittelpunkt.
Die Gildebrüder waren mit präsentiertem (Holz-) Gewehr auf dem Festplatz angetreten, die Kapelle spielte den Defiliermarsch, Hunderte Zuschauer schauten gebannt auf einen Mann - auf ihn, Hans Schlüter. In gerader Haltung den Adler präsentierend, marschierter er im Stechschritt zum Mast und pflanzte dort den Adler auf. Das war der Höhepunkt des Festes!
Bild 1: Hans Schlüter trägt den Adler vor dem Alten Rathaus (1952)
Bild 2: Hans Schlüter trägt den Adler in der Straße Op de Göten; links das ehemalige Hotel Wilstermarsch-Haus (1951)
Bild 3: Die Bürger-Schützen-Gilde marschiert über den Markt, Hans Schlüter trägt den Adler (1951)
Bild 4: Die Gilde marschiert in der Op de Göten an den Fahnenschwenkern, den Majestäten und Gilde-Beamten sowie den Stadt-Soldaten vorbei (1951)

Bildrechte: nicht bekannt

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1903 - Nordseite des Marktplatzes

1903 Nordseite des Marktplatzes.
Blick auf die Turnhalle, die im Jahre 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde, nachdem sie zuvor eine Zeit lang von der Straßenseite her mit einer hölzernen Konstruktion abgestützt worden war. Die vorwiegend dem MTV Wilster dienende Halle war im Jahre 1900 erbaut worden. Auf dem Platz entstand 1975 ein Geschäftshaus und die Einmündung der Sonnin-Straße in den Markt.
Links daneben das Geschäftshaus von Carl Kuskop, dem Wilster sehr viele interessante Aufnahmen aus seinem Stadtbild verdankt. Die AK erschien aus Anlaß der Herausgabe der 100.000sten Postkarte aus seinem Verlag.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte erschien in unterschiedlichen Versionen, die sich durch die Federzeichnungen auf der Adressseite unterscheiden;
die Karte mit der ergänzend vorgestellten Adressseite (Bild 4) befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen.

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1903 - Nordseite des Marktplatzes - Geschäftshaus Kuskop, Turnhalle, Pastorat

1903 Nordseite des Marktplatzes - Geschäftshaus Kuskop, Turnhalle, Pastorat
Links sas Geschäftshaus des Photographen und Verlegers Carl Kuskop, dem Wilster sehr viele interessante Aufnahmen aus seinem Stadtbild verdankt.
Die Ansichtskarte erschien aus Anlaß der Herausgabe der 100.000sten Postkarte aus seinem Verlag.
Zentral die Turnhalle, welche im Jahre 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde, nachdem sie zuvor eine Zeit lang von der Straßenseite her mit einer hölzernen Konstruktion abgestützt worden war. Die vorwiegend dem MTV Wilster dienende Halle war im Jahre 1900 erbaut worden. Auf dem Platz entstand 1975 ein Geschäftshaus und die Einmündung der Sonnin-Straße in den Markt.
Ganz rechts ist das bereits 1807 erbaute Pastorat der Evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Wilster zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte erschien in unterschiedlichen Versionen, die sich durch die Federzeichnungen auf der Adressseite unterscheiden.

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1775 - Zeichnung - Standriss zu einer neuen Kirche und Turm

1775 "Standriss (Aufriss) zu einer neuen Kirche und Thurm"
Nach jahrelangen und unter Einschaltung konkurrierender Baumeister geführten Beratungen um den Erhalt der alten Kirche oder um einen Neubau, ist 1775 der Vorgängerbau der heutigen St. Bartholomäus Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen worden.
Die Gremien der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Wilster hatten sich zuvor nach den Plänen des Hamburger Baumeisters Ernst Georg Sonnin für einen Neubau entschieden.
Die abgebildeten Federzeichnungen aus der Hand des Ernst Georg Sonnin wurden von diesem mit Datum vom 1. Mai 1775 gefertigt (sh. Abbildung 3). Die Kirche wurde nach diesen Plänen und unter seiner Leitung in den Jahren 1775 bis 1780 gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Die mächtige Hallenkirche gilt heute vielen Experten als die wohl überzeugendste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaus.

Bildquelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1 - Kokermühle - Schöpfmühle Honigfleth ist keine Bockmühle

Schöpfmühle Honigfleth - eine Kokermühle
Noch nach der vorletzten Jahrhundertwende bestimmten Hunderte von Schöpfmühlen das Landschaftsbild der Wilstermarsch.
Im Jahre 1866 hatte es in der Wilstermarsch 284 Schöpfmühlen gegeben, wovon im Jahre 1921 immer noch 107 vorhanden waren. Diese vom Wind angetriebenen und heute in der Wilstermarsch häufig fälschlich "Bockmühlen" genannten Schöpfmühlen schöpften mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Entwässerungsgräben in die höher gelegenen Wettern. Sie hielten die unter dem Meeresspiegel liegende Marsch trocken.
Die seit 1960 bei Honigfleth als Baudenkmal aufgestellte und als Wahrzeichen der Wilstermarsch dienende „Bockmühle Honigfleth“ ist keine Bockmühle, sondern entsprechend ihrer Bauart eine Köcherwindmühle bzw. Kokerwindmühle, auch kurz Kokermühle genannt; vielfach wurde diese Mühlenart auch Wippmühle genannt.
Bockmühlen (Bild 3 zeigt eine derartige Mühle im Freilichtmuseum Rammsee) können durch ihre Bauart bedingt nicht als Schöpfmühlen eingesetzt werden; derartige Mühlen dienten in früherer Zeit vorwiegend als Getreidemühlen. Mühlen dieser Bauart wurden durch modernere Holländermühlen ersetzt. In der Wilstermarsch gab es z.B. an dem Standort Landscheide / Neumühlen in der Gemeinde Beidenfleth seit dem 16. Jahrhundert eine Bockmühle; sie wurde bereits in den Jahren 1831/32 durch eine Holländer Mühle ersetzt.

Bildrechte
Kokermühle: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
und 1669.1 AK
Bockmühle: Joachim Eicke-Verlag, Hamburg
Reg. mein-wilster: 1669.2 AK

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1940 - Neumarkt und Neustadt

1940 Blick vom Neumarkt in die Straße Neustadt
Das kleine Haus vor dem rechts dahinter erkennbaren Anwesen der Schmiede von Georg Stelzer wurde bereits Anfang der 1950er Jahre beseitigt; die gesamte dahinter folgende Häuserzeile einschließlich der Schmiede wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung völlig sinnfrei abgebrochen – das Glände lag danach mehrere Jahrzehnte lang brach. Heute steht dort das 2007 fertig gestellte Gebäude der Diakoniestation Wilster und der Praxisgemeinschaft am Rosengarten.
Links ist das Gebäude der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog zu erkennen. Zwischen dem rechts daneben stehenden Haus und dem folgenden mündet die kleine Gasse "De Slaat" in die Straße Neustadt ein, zu welcher sie postalisch gehört (weshalb eigentlich?)

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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