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1950 - Transport von Mobilien und Waren - Gespann Marschhof Krummendiek

1950 Umschlag von Mobilien und Waren von einem Gespann des Marschhof Dunker in Krummendiek.
Im Güterbahnhof Itzehoe werden Gegenstände und Waren von einem Fuhrwerk des Marschhofes in Krummendiek in einen Güterwaggon der Bahn verladen.
Möglicherweise handelt es sich um Gegenstände aus dem Haushalt von zuvor auf dem Marschhof untergebracht gewesener Flüchtlinge.
Der Marschhof - Gehöfte 269 und 270 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" - in Krummendiek
war seinerzeit im Eigentum von Franz Dunker (* 1910, + 2001), (Hof 270) und wurde von diesem auch bewirtschaftet.

Bildrechte: Arthur Zachger, Itzehoe
Quelle: Bildarchiv des gemeinsamen Archivs des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe

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1922 - Gut Krummendiek und St. Georg Kirche zu Krummendiek

1922 Gut Krummendiek und St. Georg Kirche zu Krummendiek.
Die kleine Kirche mit dem daneben freistehenden Glockenstuhl in der keine 100 Einwohner zählenden politischen Gemeinde Krummendiek hat eine historisch weit zurück reichende Geschichte.
Die erste Kirche an diesem Ort soll im Jahre 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein.
Der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 im barocken Stil errichtet.
Nach dem I. Weltkrieg wurde nahe der Ostseite der Kirche zur Ehrung der Gefallenen aus der Kirchengemeinde ein Krieger-Denkmal (sh. Abbildung in der Mitte) eingerichtet.
Im 13. Jahrhundert hat das auf der Geest bei Hohenaspe sitzende Adelsgeschlecht der (von dem) Busche in der Wilstermarsch Eigentum erworben und eine Burg bei Krummendiek errichten lassen; die Burgherren nannten sich fortan entsprechend nach ihrem Besitz v. Krummendiek. Die Burg stand auf dem Areal, welches heute von der Gaststätte "Zum alten Schloßberg" in Krummendiek eingenommen wird. Ein späterer Nachfolgebau, das Schloß Krummendiek, wurde 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört; es wurde nicht wieder aufgebaut. Die Schloßherren bezogen danach ihr auf der nahen Geest bei Kleve in Lütgenrahde (Klein Rahde) stehenden Meierhof - das spätere Gut Krummendiek.
Nachdem der aus Lüneburg stammende Freiherr Heinrich v. Meurer 1744 das Gut Krummendiek erworben hatte, ließ er umgehend die Gebäude des Meierhofes abbrechen und hier auf der sogenannten Olen Wurt einen neuen burgähnlichen repräsentativen Herrensitz errichten. Die von einer Graft umgebene rechtwinkelige Anlage führte den Namen „Gut Krummendiek“. Bereits im Jahr 1810 wurde das baufällig gewordene Herrenhaus abgebrochen und ersetzt durch einen in den Jahren 1812 - 1814 errichteten Neubau. 1899 gelangte das Gut von der Familie v. Meurer an die Familie Holst.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1900 - Krummendiek - Kirche, Pastorat, Gasthof, Herrenhaus Gut Krummendiek in Klein Rahde

1900 Krummendiek - Kirche, Pastorat, Gasthof, Gutshaus.
Das Gebiet der politischen Gemeinde Krummendiek umfasst nur 1,78 qkm, auf welchem gegenwärtig weniger als 100 Einwohner leben.
oben links (Bild 2): Kirche St. Georg zu Krummendiek;
die erste Kirche an diesem Ort soll 949 n.Chr. vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein.
Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie nannte sich später v. Krummendiek – ließ 1233 n. Chr. eine neue Kirche bauen.
Der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 im barocken Stil errichtet.
oben rechts: Gastwirtschaft Zum alten Schlossberg.
Der Name der Gaststätte „Zum alten Schloßberg“ (zuvor: „Zum alten Schlosse“) erinnert an eine hier im 13. Jahrhundert von den Herren von Krummendiek errichtete Burg, welche 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört wurde.
mittig: Pastorat
Für ihren Seelsorger und das Kirchenbüro hält die Kirchengemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche ein Pastorat vor.
Die seit 1989 selbständige Kirchengemeinde Krummendiek-Mehlbek umfaßt das Gebiet der Kommunalgemeinden Bekdorf, Huje, Kleve, Krummendiek, Mehlbek, Moorhusen, den Ortsteil Bekhof der Kommunalgemeinde Oldendorf sowie die Hausgrundstücke Nr. 15 bis 19 im Ortsteil Honigfleth der Kommunalgemeinde Stördorf.
unten links: Herrenhaus Gut Krummendiek (in Lütgenrahde bzw. Klein Rahde in der benachbarten Gemeinde Kleve).
Nachdem das Schloß Krummendiek 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde, hatten die Schloßherren ihr auf der nahen Geest bei Kleve in Lütgenrahde (Klein Rahde) stehenden Meierhof - das spätere Gut Krummendiek - bezogen.
1810 wurde das baufällig gewordene Herrenhaus abgebrochen und ersetzt durch einen in den Jahren 1812 - 1814 errichteten Neubau.

Bildrechte: nicht bekannt

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1927 - Gut Krummendiek in der Gemeinde Kleve

1927 Gut Krummendiek in der Gemeinde Kleve
Es erscheint zunächst verwunderlich, dass das auf der Geest im Gebiet der heutigen Gemeinde Kleve befindliche Gut nach der benachbarten Gemeinde Krummendiek benannt ist.
Das Gebiet der politischen Gemeinde Krummendiek umfasst nur 1,78 km2 , auf dem gegenwärtig weniger als 100 Einwohner leben.
Nach der Örtlichkeit Krummendiek hat sich eines der ältesten und bekanntesten Adels-Geschlechter Schleswig-Holsteins genannt.
Offenbar hatte die durch niederländische Kolonisten auf genossenschaftlicher Basis geschaffene Entwässerung der Wilstermarsch diese ab dem 13. Jahrhundert für das auf der Geest bei Hohenaspe sitzende Adelsgeschlecht der (von dem) Busche wirtschaftlich so interessant gemacht, dass dieses eine Burg bei Krummendiek errichten ließ; die Burgherren nannten sich fortan entsprechend nach ihrem Besitz v. Krummendiek. Die Burg war wahrscheinlich eine sogenannte Motte - eine Turmhügelburg; sie stand auf dem Areal, welches heute von der Gaststätte "Zum alten Schloßberg" in Krummendiek eingenommen wird. Ein späterer Nachfolgebau, das Schloß Krummendiek, wurde 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört; es wurde nicht wieder aufgebaut. Die Schloßherren bezogen danach ihr auf der nahen Geest bei Kleve in Lütgenrahde (Klein Rahde) stehenden Meierhof.
Nachdem der aus Lüneburg stammende Freiherr Heinrich v. Meurer 1744 das Gut Krummendiek erworben hatte, ließ er umgehend die Gebäude des Meierhofes abbrechen und hier auf der sogenannten Olen Wurt einen neuen burgähnlichen repräsentativen Herrensitz errichten. Die von einer Graft umgebene rechtwinkelige Anlage führte den Namen „Gut Krummendiek“. Bereits im Jahr 1810 wurde das baufällig gewordene Herrenhaus abgebrochen und ersetzt durch einen in den Jahren 1812 - 1814 errichteten Neubau. 1899 gelangte das Gut von der Familie v. Meurer an die Familie Holst.
Bild 1: Zugang und Toranlage des Herrensitzes
Bild 2: Blick vom Torhaus auf das Herrenhaus
Bild 3: Blick vom Herrenhaus über den weitläufigen Hof auf das Torhaus
Bild 4: Informationstafel am Torhaus

Bildrechte Bilder 1 - 3: E. von Aspern, Itzehoe
Anmerkung: Die alten Fotografien wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster

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1912 - Krummendiek - Kirche St. Georg, Pastorat

1912 Krummendiek - Kirche St. Georg, Pastorat.
Der Ort hat seinen Namen nach dem ehemaligen adligen Marsch-Gut der Herren von Krummendiek (die Gutsgebäude wurden später nach Lütjenrade (Kleve) auf die Geest verlegt). Das Geschlecht der Herren von Krummendiek ist 1598 erloschen.
Die St. Georg Kirche in Krummendiek steht in einer der kleinsten Gemeinden der Wilstermarsch.
Das aktuell nur etwa 80 Einwohner zählende Dorf hat eine weit in die Vergangenheit zurück reichende Geschichte. Die erste Kirche an diesem Ort soll 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein. Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie sich später v. Krummendiek nannte – ließ 1233 eine neue Kirche bauen; der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 im barocken Stil errichtet.
Die Kirche lag in der Nähe einer im 13. Jahrhundert von den Herren zu Krummendiek errichtete Burg, welche 1657 von den Schweden zerstört wurde; an die Burg erinnert der Name des heute auf ihrem Areal stehenden ländlichen Gasthauses „Zum alten Schloßberg“.
Seit 1965 gehört das auf der Geest liegende Dorf Mehlbek zur Pfarrgemeinde Krummendiek, welche seinerzeit zur Kirchengemeinde Heiligenstedten-Krummendiek gehörte.
Die seit 1989 selbständige Kirchengemeinde Krummendiek-Mehlbek umfaßt das Gebiet der Kommunalgemeinden Bekdorf, Huje, Kleve, Krummendiek, Mehlbek, Moorhusen, den Ortsteil Bekhof der Kommunalgemeinde Oldendorf sowie die Hausgrundstücke Nr. 15 bis 19 im Ortsteil Honigfleth der Kommunalgemeinde Stördorf.
Für ihren Seelsorger und das Kirchenbüro hält die Kirchengemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche ein Pastorat vor.

Bildrechte: Verlag Wilhelm Weeke, Hamburg

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1925 - Kirche, Pastorat, Schule in Krummendiek - Gutshaus Krummendiek

1925 Kirche, Pastorat, Schule in Krummendiek sowie Gutshaus Krummendiek.
Der Ort hat seinen Namen nach dem ehemaligen adligen Marsch-Gut der Herren von Krummendieck; die Gutsgebäude wurden später nach Lütjenrade (Kleve) auf die Geest verlegt (Bild unten rechts und Bild 3).
oben links: Die St. Georg Kirche in der Gemeinde Krummendiek, welche aktuell nur etwa 80 Einwohner zählt, hat eine weit in die Vergangenheit zurück reichende Geschichte. Die erste Kirche an diesem Ort soll 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein.
Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie sich später v. Krummendiek nannte – ließ 1233 eine neue Kirche bauen. Der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 im barocken Stil errichtet.
oben rechts: Schulhaus; der Betrieb der Schule Krummendiek wurde 1968 eingestellt.
mittig und Bild 2: Die zuletzt von Müllermeister Hermann Martens in den Jahren von 1952 bis 1962 betriebene Mühle besteht seit den 1960er Jahren nicht mehr. Die Mühle war nach 1864 neu errichtet worden, nachdem sie im selben Jahr abgebrannt war zu einer Zeit, als der mehrfache Mörder und Brandstifter Timm Thode dort das Müllerhandwerk erlernen wollte.
unten links: Pastorat. Die evangelische Kirche Krummendiek bildet heute gemeinsam mit der Martin-Luther-Kirche in Mehlbek die Kirchengemeinde Krummendiek-Mehlbek im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf.
unten rechts: Das Gutshaus Krummendiek steht in der benachbarten Gemeinde Kleve.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1927 - Kirche St. Georg zu Krummendiek

1927 Kirche St. Georg zu Krummendiek
Die kleine Kirche mit dem daneben freistehenden Glockenstuhl in der keine 100 Einwohner zählenden politischen Gemeinde Krummendiek hat eine historisch weit zurück reichende Geschichte.
Die erste Kirche an diesem Ort soll im Jahre 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein.
Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie sich später v. Krummendiek nannte – ließ 1233 eine neue Kirche bauen. Das 1598 erloschene Geschlecht der Krummendiek hat bewirkt, dass noch bis vor einhundert Jahren bestimmte Besitztümer in der Wilstermarsch und in der Stadt Wilster gegenüber der Kirche Hohenaspe zu Abgaben verpflichtet waren.
Der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 im barocken Stil errichtet.
Krummendiek bildet heute mit der auf der Geest liegenden Gemeinde Mehlbek die ev.-luth. Kirchengemeinde Krummendiek-Mehlbek mit den zugehörigen Gemeinden Krummendiek, Mehlbek, Kleve, Huje, Moorhusen, Bekdorf und Rahde
Die Kirche St. Georg zu Krummendiek gilt heute als Kulturdenkmal, so wie auch der sie umgebende Kirchhof mit Grabmalen bis 1870.

Bildrechte: E. von Aspern, Itzehoe
Anmerkung: Die alten Fotografien wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster

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1960 - Konfirmanden in der Kirche Krummendiek

1960 Konfirmanden in der Kirche Krummendiek
Das Foto zeigt nach ihrer Einsegnung in der Kirche St. Georg zu Krummendiek die Konfirmanden gemeinsam mit Pastor Richter.
Zur Kirche Krummendiek gehören die Gemeinden Krummendiek, Mehlbek, Kleve, Huje, Moorhusen, Bekdorf, Rade.
Die erste Kirche in Krummendiek soll 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein. Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie sich später v. Krummendiek nannte – ließ 1233 eine neue Kirche bauen.
Das heutige Gebäude der St. Georg Kirche ist 1699 im barocken Stil erbaut worden.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung von Martin Weyh, dessen Vater Hans Peter (auf dem Foto ganz links) zu den Konfirmanden gehörte.

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2005 - Transport eines alten Schiffsmotors von Wilster nach Burg

2005 Transport eines alten Schiffsmotors von Wilster nach Burg
Mit vielfältigen Aktionen widmen sich viele Vereine und Gruppen der Bewahrung der Erinnerung an Vergangenes. Eine diesem Ziel dienende ungewöhnliche Aktion war im Mai 2005 an der Wilsterau auf dem Gelände der Seglervereinigung Wilster SVW zu beobachten.
Ein auf dem Wasserweg nach dorthin gelangter etwa 12,5 Tonnen schwerer und sehr alter Deutz Schiffsmotor eines ehemaligen Hafenschleppers sollte von dort nach Burg in Dithmarschen zu einem Oldtimersammler transportiert werden.
Die Interessengemeinschaft Historischer Güterverkehr hatte es sich dafür zur Aufgabe gemacht, den Transport stilgerecht mit einem entsprechenden alten Fahrzeug durchzuführen. Die Verwunderung war groß, als die Gruppe mit ihrem Mercedes L4500 und einem dreiachsigen von Lienen Anhänger auf dem Gelände der SVW erschien.
Der alte Schiffsmotor wurde mit Hilfe eines Kranwagens aus dem Schiff und auf den Anhänger gehoben. Nach erfolgter Sicherung der Ladung erfolgte der Transport über die Straße und über die Fähre Hochdonn nach Burg.
Die gesamte Aktion kann auf der Internet Präsenz der Interessengemeinschaft Historischer Güterverkehr angeschaut werden.

Bildrechte: Interessengemeinschaft Historischer Güterverkehr

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Chronik Krummendiek - Die Krummendieks von der Bekau

Die Krummendieks von der Bekau
Geschichte eines der ältesten und bekanntesten Adels-Geschlechter Schleswig-Holsteins, welches ursprünglich auf der Geest ansässig war und sich seit dem 13. Jahrhundert nach seiner in der Wilstermarsch gelegenen Burg Krummendiek nannte.

von Martin Echt, Hohenaspe
292 Seiten
erschienen im Karl Wachholtz Verlag, Neumünster, 1993
ISBN 3 529 02733 2

Hier einige Informationen aus dem Inhalt:
Das 1598 erloschene Geschlecht der Krummendiek hatte bewirkt, daß noch bis vor einhundert Jahren bestimmte Besitztümer in der Wilstermarsch und in der Stadt Wilster gegenüber der Kirche Hohenaspe zu Abgaben verpflichtet waren (sh. Bild 1).
Offenbar hatte die durch niederländische Kolonisten geschaffene Entwässerung der Wilstermarsch diese ab dem 13. Jahrhundert auch für das auf der Geest sitzende Adelsgeschlecht wirtschaftlich so interessant gemacht, daß dieses eine Burg bei Krummendiek errichten ließ. Diese Burg war wahrscheinlich eine sogenannte Motte - eine Turmhügelburg; sie stand auf dem Areal, welches heute von der Gaststätte "Zum alten Schloßberg" in Krummendiek eingenommen wird. Ein späterer Nachfolgebau, das Schloß Krummendiek (Bild 1), wurde 1657 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört; es wurde nicht wieder aufgebaut.
Damals war die Bekau von der Stör aus bis weit über Huje hinaus schiffbar; es ist urkundlich belegt, daß große Frachtkähne aus Wilster im Jahre 1645 bis Huje fuhren.

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1969 - Krummendiek an der Bekau

1969 Krummendiek an der Bekau
Der als langgestrecktes Straßendorf am rechten Ufer der Bekau liegende Ort Krummendiek hat aktuell nur etwa 80 Einwohner.
Die Geschichte von Krummendiek reicht weit in die Vergangenheit zurück; es hat seinen Namen nach dem ehemaligen adligen Marsch-Gut der Herren von Krummendieck (die Gutsgebäude wurden später nach Lütjenrade (Kleve) auf die Geest verlegt).
Der Name der Gaststätte „Zum alten Schlosse“ (später: „Zum alten Schloßberg“) erinnert an eine hier im 13. Jahrhundert von den Krummendiek errichtete Burg, welche 1657 von den Schweden zerstört wurde.
Die barocke Georg Kirche wurde im Jahre 1699 errichtet; die erste Kirche an diesem Ort soll 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein. Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie sich später v. Krummendiek nannte, ließ 1233 eine neue Kirche bauen.

Bildrechte: Walter Jappe, Lübeck

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1915 - Krummendiek - Pastorat, Kirche St. Georg, Schule

1915 Krummendiek - Pastorat, Kirche St. Georg, Schule
Der Ort hat seinen Namen nach dem ehemaligen adligen Marsch-Gut der Herren von Krummendiek (die Gutsgebäude wurden später nach Lütjenrade (Kleve) auf die Geest verlegt). Das Geschlecht der Herren von Krummendiek ist 1598 erloschen.
Die St. Georg Kirche (Bild 2) zu Krummendiek hat eine weit in die Vergangenheit zurück reichende Geschichte. Die erste Kirche an diesem Ort soll 949 vom Hamburger Erzbischof Adaldag (von 937 bis 988) gestiftet worden sein. Der Ritter Hartwig Busche – dessen Familie sich später v. Krummendiek nannte – ließ 1233 eine neue Kirche bauen. Der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 im barocken Stil errichtet. Für ihren Seelsorger hielt die kleine Gemeinde ein Pastorat vor.
Wie in früheren Zeiten überall üblich und wie auch heute noch mit Ausnahme von Wilster in allen Kirchspielen der Wilstermarsch, liegt der Friedhof/Kirchhof um das Kirchengebäude herum.
Heute kennzeichnen Landwirtschaft, Gewerbe, Gaststätte und Kirche das kleine aktuell nur etwa 80 Einwohner zählende Dorf, dessen Schule (Bild 3) 1968 aufgegeben wurde.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1955 - Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek
So wie die benachbarten Gemeinden Kleve und Bekdorf zur Kirchengemeinde Krummendiek gehörten, wurden auch die Schüler aus diesen zum Schulbezirk Krummendiek gehörenden Orten in der dortigen Schule unterrichtet. Das heute noch bestehende Schulgebäude in Krummendiek war 1913 fertiggestellt worden; die Schule jedoch wurde 1968 eingestellt. Heute besuchen die Kinder aus den genannten Orten die Gemeinschaftsschule Heiligenstedten.
Das Foto zeigt im Jahr 1955 die gemeinsam unterrichteten Jahrgänge der Klassen 5 bis 9 mit ihrem Lehrer Wilhelm Aue, welcher an der Schule Krummendiek die Funktion des Hauptlehrers innehatte.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung von Martin Weyh, dessen Vater Hans Peter (auf dem Foto in der unteren Reihe rechts) die Schule besuchte.

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1925 - Kleve - Gut Kleve, Gut Krummendiek, Getreide Windmühle

1925 Kleve - Gut Kleve, Gut Krummendiek, Getreide Windmühle
Der auf den aus der Marsch aufsteigenden Höhen des ehemaligen Kliffs (Klev) liegende und entsprechend seiner Lage benannte Ort wurde 1480 erstmals urkundlich erwähnt; er ist seit 1864 eine selbständige Gemeinde.
Sowohl auf der Geest als auch in der Marsch liegen Flächen der Gemeinde.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve (sh. die oberen Abbildungen sowie links unten) war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde. Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden. Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet. Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“. Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.
Der Vorgänger des Gutes Krummendiek (sh. Bild 2) bestand seit dem 13. Jahrhundert in der benachbarten Gemeinde Krummendiek und wurde im 30jährigen Krieg von den Schweden zerstört. Die Gutsherren hatten auch Besitzungen im Bereich der heutigen Gemeinde Kleve und wohnten nach der Zerstörung des Gutes auf dem zugehörigen Meierhof. Nach dem 1745 erfolgten Abbruch des Gebäudes wurde hier auf der sogenannten Olen Wurt ein neuer Herrensitz im Stile einer Burg errichtet. Das Bild unten rechts auf der Karte zeigt Zugang und Toranlage des Herrensitzes, welcher sich seit 1899 sich im Besitz der Familie Holst befindet.
Die heute nicht mehr vorhandene Getreide-Windmühle (vgl. Bild 3) - ein Galerie-Holländer - stand an der erhöht auf dem Geestrand verlaufenden Straße Geestkamp.
Die ursprünglich in Dellstedt, Dithmarschen, stehende Mühle war 1880 dort abgebaut und in Kleve wieder aufgebaut worden. Nachdem die Mühle 1903 von Fritz Steffens erworben wurde, blieb sie im Besitz von dessen Familie, bis sie Anfang der 1930er Jahre aufgegeben wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1951 - Transport der Milchkannen

1951 Transport der Milchkannen
Vor der Ende der 1950er Jahre auch in der Wilstermarsch eintretenden Einführung der Melkmaschinen wurden die Milch-Kühe zweimal täglich von Hand gemolken.
Die in großen Milchkannen gesammelte Milch wurde zeitnah von sogenannten Milchwagen - zunächst von Pferden gezogene Wagen - abgeholt und zur Meierei befördert.
Damit der Transport der Milch möglichst schnell erfolgen konnte, wurden die großen schweren Kannen an die befahrbare Straße gestellt. Die Beförderung dorthin erfolgte vielfach mit speziellen Karren (Bild 1), so wie auf dem Hof Dibbern in Honigfleth.
Nachdem ab den 1950er Jahren die Landwirte sich Trecker zulegten, erfolgte die Beförderung der Kannen auch mittels an den Trecker gekoppelter niedrigbordiger Anhänger (Bild 2).
Die Milchtransporter brachten von den Meiereien häufig mit Molke (entrahmte Milch) gefüllte Kannen zu den Höfen zurück. Mit der Molke wurden die Kälber gefüttert (Bild 3).
Schon zehnjährige Kinder konnten Trecker bedienen, so wie hier beim Transport der Milchkannen (Bild 4).

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth

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1960 - Krummendiek an der Bekau - Gasthof, Kirche, Schule

1960 Krummendiek an der Bekau - Gasthof, Kirche, Schule
Der Ort hat seinen Namen nach dem ehemaligen adligen Marsch-Gut der Herren von Krummendiek (die Gutsgebäude wurden später nach Lütjenrade (Kleve) auf die Geest verlegt). Das Geschlecht der Herren von Krummendiek ist 1598 erloschen.
Der Name der Gaststätte „Zum alten Schloßberg“ (zuvor: „Zum alten Schlosse“) erinnert an eine hier im 13. Jahrhundert errichtete Burg, welche 1657 von den Schweden zerstört wurde; der Gasthof besteht heute noch und wird von der Familie Lahann betrieben.
Die St. Georg Kirche in Krummendiek, welches aktuell nur etwa 80 Einwohner zählt, hat eine bis in das Jahr 949 zurück reichende Geschichte. Der heutige Bau der St. Georg Kirche wurde im Jahre 1699 errichtet.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

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1953 - Kinderfest der Schule Krummendiek - Umzug in Kleve

1953 Kinderfest der Schule Krummendiek - Umzug in Kleve
Auf den Dörfern erhielt sich dieser für die Kinder so schöne Brauch deutlich länger als in der Stadt Wilster, wo ab Ende der 1960er Jahre eine diesbezüglich zunehmend weniger engagierte Lehrerschaft den Lehrkörper stellte.
Die festlich gekleideten Schüler zogen mit ihren Bögen aus Papiergirlanden nach den vormittäglichen Wettspielen (u.a. Topfschlagen und Vogelpicken) in einem Umzug durch das Dorf; hier offenbar über den Geestkamp in Kleve.
Da in der Schule Krummendiek die Kinder aus Krummendiek und Bekdorf sowie aus Kleve beschult wurden, wurde der Umzug in dem Dorf veranstaltet, in welchem sich der Gasthof befand, auf dessen Saal das anschließende Tanzvergnügen durchgeführt wurde. In Kleve war dieses der "Klever Hof", in Krummendiek die Gaststätte "Zum alten Schloßberg".
Die Knaben trugen seinerzeit allesamt kurze Hosen, die Mädchen Kleider. Bei den Mädchen war die Kurzhaarfrisur in der Minderheit.

Bildrechte: Familie Weyh, Moorhusen
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Martin Weyh

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1955 - Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung

1955 Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung
Das kleine Landstädtchen Wilster inmitten der nach ihr benannten weiten ebenen Wilstermarsch.
Rechts unten die Landstraße nach Dammfleth mit dem Bauernhof von Günther Kloppenburg.
Die heute vom Neubaugebiet an der Ostpreußenstraße eingenommene Fläche wurde seinerzeit noch als Kleingartenanlage genutzt. Rechts ist die heute noch bestehende Anlage Großer Brook der Kleingärtner zu sehen.
Links sind die für die Marsch so typischen parallel verlaufenden Beete und Grüppen der Weiden in der Stadtfelder Ducht erkennbar. In Bildmitte stoßen sie auf den Audeich; die Wilsterau - die im Jahre 1483 gegrabene Sielwettern - verläuft hier im leichten Bogen von West nach Ost.
Jenseits der Wilsterau erkennbar ist der damalige Karpfenteich auf dem Gelände der vormaligen Brauerei Gebrüder Lübbe.
Das spätere sogenannte Sanierungsausweichgelände zwischen Wilsterau und dem Bäckerstraßenfleth ist noch unbebaut.
Jenseits der Stadt ist der in großem Bogen geführte Verlauf der Bahnstrecke gut auszumachen. Nördlich davon liegen die Gehöfte Hove, Auf der Horst und Marschhof wie Inseln in der Marsch.
Und ganz im Hintergrund sind die Höhen der Geest bei Kleve und Nutteln zu erahnen.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt AG, Dortmund
Anmerkung: Bild 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem gesamten im Original vorliegenden firmeninternen Abzug (vgl. Bilder 2 und 3)

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1895 - Weiß geborene Pferde aus Wilster für die Kaiserin von Rußland

1895 Weiß geborene Pferde aus Wilster für die Kaiserin von Russland.
Ein seinerzeit in vielen Zeitungen des Deutschen Reiches berichtetes Ereignis war die Lieferung von besonderen Pferden für den Marstall des Russischen Kaiserhof in St.Petersburg.
So berichtete z.B. die Zeitung "Teltower Kreisblatt" in Berlin in ihrer Nr. 235 von Sonntag, den 6. Oktober 1895 folgendes:
"Vier weiß geborene Pferde verschickte dieser Tage der Pferdehändler Auhage in Wilster (Schleswig-Holstein) an den Kaiserlichen Marstall in St.Petersburg. Dieselben sollen schon hier einen Preis von 13.000 Mark bedingen. Der Transport ging über Lübeck nach Reval und von da per Bahn an den Bestimmungsort. Durch diese vier Pferde soll das Dutzend weiß geborene, das für das Gespann der russischen Kaiserin bestimmt ist, wieder vollzählig sein.
Bisher soll Pferdehändler Oppenheimer in Hannover die Lieferung der Pferde für den Marstall der Kaiserin besorgt haben, diesmal aber nicht im Stande gewesen sein, das Gewünschte auftreiben zu können."
Weiß geborene Pferde, sogen. dominant weiße Pferde, haben im Gegensatz zu Schimmeln ein schneeweißes Fell.
Der Bericht sowie weitere Nachrichten des "Teltower Kreisblatt" zu Ereignissen in Wilster können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
Kaiserin und Gemahlin des russischen Zaren Nikolaus II (*18.05.1868, + 17.07.1918) war die deutsche Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt (*06.06.1827, + 17.07.1918), welche nach Konversion zur russisch-orthodoxen Kirche den Namen Alexandra Fjodorowna führte. Die Heirat fand statt am oo 26.11.1894 im Winterpalast zu St.Petersburg.
Das Ehepaar mit seinen fünf Kindern wurde in Jekaterinenburg von den Bolschewiki ermordet; Bild 1 zeigt die Zaren Familie.
Der 1855 geborene und 1928 gestorbene Landwirt Heinrich Auhage war der bedeutendste Remonten-Händler Deutschlands und der größte Grundbesitzer der Wilstermarsch. Vor dem Ersten Weltkrieg belieferte er vier Kaiserreiche mit seinen Pferden - „König von Wilster“ wurde er genannt.
Haus und Stallgebäude des Hofes Auhage standen an der Neuen Burgerstraße in Wilster (Bilder 2 bis 4); die Gebäude wurden in den Jahren 1961/62 abgebrochen.

Bildrechte:
Bild 1: Boasser und Eggler, St. Petersburg, Russland (Quelle Wikipedia)
Bild 2: nicht bekannt
Bild 3: Friedrich Schlüter, Wilster
Bild 4: Carl Kuskopp, Wilster

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1924 - Gehöft in Wetterndorf - Nortorf

1924 Gehöft in Wetterndorf in der Gemeinde Nortorf
Bei dem abgebildeten und zu einem landwirtschaftlichen Betrieb gehörenden Wohngebäude handelt es sich um den Hof 473 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") in Wetterndorf in der Gemeinde Nortorf.
Offenbar ist das separat zum Wirtschaftsgebäude errichtete Gebäude erst kurz vor dem Zeitpunkt der Aufnahme gebaut worden.
Das Haus nimmt für Gehöfte der Wilstermarsch typische architektonische Elemente auf und unterscheidet sich in wohltuender Weise von späteren Neubauten, bei denen in keinster Weise das bauliche Ensemble und die historischen Bauformen berücksichtigt wurden und wobei so mancher schöner Marschhof seine bauliche Authentizität verlor.
Der in den 1950er bis 1970er Jahren bei Modernisierungsmaßnahmen erzeugte und auf das historische Aussehen der Wilstermarsch Höfe keine Rücksicht nehmende Einheitsbrei mancher sich auch Architekt nennender Maurermeister zeigt sich noch viele Jahrzehnte später in unschöner Weise.

Bildrechte: nicht bekannt

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1908 - Krummendiek, Schenkwirtschaft Zum alten Schloßberg

1908 Krummendiek, Schenkwirtschaft "Zum alten Schloßberg" von August Splieth.
Die Gaststätte „Zum alten Schloßberg“ in Krummendiek ist einer der letzten heute noch betriebenen ländlichen Gasthöfe in der Wilstermarsch. Diese hatten für ihre mit von Pferden gezogenen Fuhrwerken anreisenden Gäste eine sogenannte Durchfahrt zum Ausspannen; diese ist hier rechts an dem Gebäude erkennbar.
Der Name der Gaststätte „Zum alten Schloßberg“ (zuvor: „Zum alten Schlosse“) erinnert an eine hier im 13. Jahrhundert errichtete Burg der Herren von Krummendiek, welche 1657 von den Schweden zerstört wurde.
Der Gasthof wurde vor dem II. WK von August Splieth betrieben; danach bis heute von Mitgliedern der Familie Lahann.

Bildrechte: Otto Stiegler, Itzehoe

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1978 - Bekau bei Krummendiek

1978 Bekau bei Krummendiek
Die etwa 26 km lange Bekau entspringt östlich von Christinental, welches sie nördlich im weiten Bogen umfließt, um dann ihren Verlauf durch Drage, Kaaks, Huje bis nach Krummendiek und Bekdorf zu nehmen, um dann bei Bekmünde in die Stör zu münden.
Die hohen Deiche beiderseits des Gewässers künden noch von der Zeit, als die Gezeiten frei von der Stör her in die Bekau einschwingen konnten. Seit langem befindet sich an ihrer Mündung ein vom Deich- und Hauptsielverband Wilstermarsch errichtetes Mündungsschöpfwerk und Sielbauwerk.
In sehr weit zurück liegenden Zeiten wurde die Bekau wohl auch von kleinen Lastkähnen befahren, die bis zur damaligen Kaaksburg gelangen konnten.
Oberhalb von Krummendiek wurde die sich ursprünglich in in vielen kleinen Windungen durch ihr weit in die Geest hinein reichendes Tal schlängelnde Bekau in den 1950er bis Anfang 1960er Jahren leider begradigt und der sie begleitende Gehölzsaum beseitigt. Erst in den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein für die Erhaltung charakterischer Landschaftselemente gestiegen.
Der Begründer dieser Heimatseite veranlasste zu Beginn der 1970er Jahre, dass durch einige streckenweise angelegte gewässernahe Gehölzstreifen an der Bekau der von seinen beruflichen Vorgängern vorgenommene Eingriff zumindest etwas gemildert wurde. Seinerzeit gab es für derartige Aktionen noch wenig Verständnis, auch Untere noch Obere Naturschutzbehörde wurden in der Sache aktiv.

Bildrechte: nicht bekannt

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MARTHA - eine Slup, eingesetzt als Ausflugsschiff

Slup MARTHA - eingesetzt für den Transport von Obst und für Ausflugsfahrten auf der Niederelbe.
Eigner und Schiffer der MARTHA war Otto Schlichting in Brunsbüttel.
Das bei der Wilsteraner Schiffergilde Die Eintracht versicherte kleine Schiff wurde von seinem Schiffer häufig eingesetzt für den Transport von Obst aus dem Alten Land, welches der Eigner dann auf eigene Rechnung in den kleinen Häfen an der Unterelbe weiter verkaufte. Bis in die 1930er Jahre machten derartige "Obstkähne" auch am Wilsteraner Hafen am Rosengarten fest, um dort Obst zu verkaufen.
Neben dem Transport von Stückgut war die MARTHA auch von Brunsbüttel Hafen aus für den Personenverkehr zur anderen Seite der Elbe in Fahrt. Sie war insofern eine frühe Vorgängerin für den Fährverkehr über die Elbe von Brunsbüttel aus.
Das kleine Schiff wurde auch zu Ausflugsfahrten auf der Unterelbe und in die Elbwatten genutzt. Das Foto (Bild 1) zeigt die MARTHA mit erstaunlich vielen Ausflüglern als Passagiere an Bord.
Nach dem II. Weltkrieg verkaufte der Schiffer Otto Schlichting die MARTHA und erwarb den Ewer HEINRICH, welcher gleichfalls bei der Schiffergilde Die Einigkeit in Wilster versichert war.
An den Jahreshauptversammlungen und der jeweilig anschließenden gemütlichen Zusammenkunft - dem Schifferball - der Schiffergilde Die Eintracht nahmen in Wilster neben den örtlich anwesenden Eignern auch die meisten auswärtigen Mitglieder der Gilde teil. So auch Otto Schlichting; Bild 2 zeigt seine Ehefrau Martha und ihn (vierte und fünfte Person von links) während eines Schifferballs in den 1950er Jahren. Bei den Frauen rechts von den beiden handelt es sich um Ella Köster (eine Schwester von Martha Schlichting) und Hertha Nielsen geb. Schlichting (eine Tochter des Schiffers).

Bildrechte: Familie Schlichting, Brunsbüttel
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Klaus Schlichting, Brunsbüttel.

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1927 - Holstentag auf Gut Krummendiek

1927 Holstentag auf Gut Krummendiek
Sehr viele festlich gekleidete Teilnehmer haben sich zum Holstentag auf dem zwischen Torhaus und Herrenhaus des Gutes Krummendiek gelegenen weitläufigen Hofplatz eingefunden.
Es wurden den Teilnehmern unterschiedliche Aktivitäten - u.a. Tanz-Darbietungen - geboten.
Leider ist über den Anlaß der Veranstaltung bisher nichts bekannt. In dem vorliegenden Album mit den Fotos heißt es ohne weitere Informationen lediglich "Erinnerung an den Holstentag in Krumdiek" (vgl. Bild 4).
Die Bezeichnung "Holstentag" könnte für ein landsmannschaftliches Treffen von Holsteinern (Holsten, Holtsassen, Holsaten) stehen,
oder aber auch für ein Sippentreffen der Familie Holst, denn das Gut Krummendiek stand seit 1899 im Eigentum von Mitgliedern dieser Familie.
Für letztere Annahme spricht, dass auf den Fotos keine Flaggen des Landes Schleswig-Holstein zu sehen sind.

Bildrechte: E. von Aspern, Itzehoe
Anmerkung: Die alten Fotografien wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster

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1927 - Holstentag auf Gut Krummendiek - Tanzdarbietung

1927 Holstentag auf Gut Krummendiek - Tanzdarbietung.
Junge Frauen in trachtähnlicher Kleidung führen Tänze den sehr zahlreich erschienenen festlich gekleideten Zuschauern vor.
Leider ist über den Anlaß der Veranstaltung bisher nichts bekannt. Die Bezeichnung "Holstentag" könnte für ein landsmannschaftliches Treffen von Holsteinern (Holsten, Holtsassen, Holsaten) stehen,
oder aber auch für ein Sippentreffen der Familie Holst, denn das Gut Krummendiek stand seit 1899 im Eigentum von Mitgliedern dieser Familie.
Sehr viele Teilnehmer hatten sich zum Holstentag auf dem zwischen Torhaus und Herrenhaus des Gutes Krummendiek gelegenen weitläufigen Hofplatz eingefunden, als sich die jungen Frauen vor der Säulengalerie des Herrenhauses zum Gruppenbild aufstellten.

Bildrechte: E. von Aspern, Itzehoe
Anmerkung: Die alten Fotografien wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster

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