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1950 - Wewelsfleth - Schiffswerft Peters, KÜMO ASSELn

1950 Wewelsfleth - ein Neubau auf dem Helgen der Schiffswerft Peters, KÜMO ASSEL
Auf dem Helgen der Werft liegt ein Schiffsneubau.
Seinerzeit wurden die Stahlplatten der Schiffe noch durch Niete verbunden und während der Arbeitszeit lag ein durch das Nieten erzeugtes Hämmern und Dröhnen über dem gesamten Ort.
Seinerzeit spezialisierte sich die Werft auf den Bau von Küstenmotorschiffen, wie dem KÜMO "ASSEL", welcher am Quai in Wewewelsfleth vor dem seinerzeit die Kulisse des Ortes prägenden Kran (Bild 2) liegt. Die 1952 in Oldenburg bei der H. Brand Schiffswerft, Bau Nr.124, für den Hamburger Eigner Heinrich Heidhoff vom Stapel gelaufene ASSEL war 40 m lang bei 7,83 m Breite; das Schiff wurde bereits 1954 auf 50,00 m verlängert (Bilder 3 und 4 zeigen es vor der Verlängerung).
Für Wewelsfleth sind seit über zweieinhalb Jahrhunderten Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute noch stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte:
Bild 1: Arthur Zachger, Itzehoe
Bild 2: nicht bekannt
Bild 3: Charlie Hill, Swinefleet, England
Bild 4: nicht bekannt

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1953 - Küstenmotorschiff BISHORST in Wewelsfleth

1953 Küstenmotorschiff BISHORST in Wewelsfleth.
Der Stapellauf des auf der Peters Werft in Wewelsfleth für den Kapitän Heinrich Ossenbrügge, Haseldorf, erbaute KüMo BISHORST erfolgte am 15. Juni 1953.
Bereits nach drei Jahren wurde das Schiff auf der Peters Werft um 6,30 m verlängert; das dann 46,92 m lange Schiff hatte danach eine auf 533 to erhöhte Tragfähigkeit.
Das Schiff wurde 1961 von Kapitän Johannes Mohr aus Burg in Dithmarschen übernommen, welcher die Tragfähigkeit des Schiffes mit einer abermaligen Verlängerung auf 830 to erhöhen ließ.
1973 wurde das KüMo nach Griechenland verkauft, wo es etwa zwei Jahre unter dem Namen AGIOI ANAGYROI und danach unter zunächst jugoslawischer und dann kroatischer Flagge bis weit in das erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts unter dem Namen LOZNATI in Fahrt war.
Bilder 1 und 2: Festakt der Taufe am Tage des Stapellaufes der BISHORST
Bild 3: KüMo BISHORST am Quai der Peters Werft in Wewelsfleth
Bild 4: KüMo BISHORST wird 1956 auf der Peters Werft in Wewelsfleth verlängert.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Bilddateien wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1903 - Wewelsfleth - Gasthof Westpfalen und Peters Werft

1903 Wewelsfleth - Gasthof Westpfalen und Peters Werft.
Der Name des Ortes ist auf der Karte fälschlich Wefelsfleth geschrieben.
Bild 2: Die Gastwirtschaft von P. Westpfalen stand am Alten Hafen.
Bild 3: Peters Werft
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt.
Seinerzeit bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort zwei Werften, nämlich die von Johann Junge und von Jürgen Peters. Hinzu kam noch die östlich der Fährstelle gelegene Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Jürgen Peters hatte im Jahre 1871 die damalige Werft von Hans Stelling erworben. Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters, Sohn von Jürgen Peters, den Betrieb, welchen er umgehend weiter veräußerte an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf bis zum Jahr 1919. In diesem Jahr verkaufte er die Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
Die Abbruchwerft Jensen & Massuthe hatte 1910 gleichfalls Hugo Peters erworben und zur Schiffswerft unter dem Namen Unterelbe-Werft ausgebaut, die er jedoch bereits ein Jahr später weiterverkaufte und in 1922 eine Werft in Beidenfleth gründete.
Von den Wewelsflether Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einem den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Betrieb entwickelt; die Peters-Werft stellt den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: O. Sievers, Albersdorf

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1904 - Peters Werft an der Stör

1904 Peters Werft an der Stör - Rahsegelschoner am Quai
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt.
Seinerzeit bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort zwei Werften, nämlich die von Johann Junge und von Jürgen Peters. Hinzu kam noch die östlich der Fährstelle gelegene Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Jürgen Peters hatte im Jahre 1871 die damalige Werft von Hans Stelling erworben. Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters, Sohn von Jürgen Peters, den Betrieb, welchen er umgehend weiter veräußerte an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf bis zum Jahr 1919. In diesem Jahr verkaufte er die Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
Die Abbruchwerft Jensen & Massuthe hatte 1910 gleichfalls Hugo Peters erworben und zur Schiffswerft unter dem Namen Unterelbe-Werft ausgebaut, die er jedoch bereits ein Jahr später weiterverkaufte und in 1922 eine Werft in Beidenfleth gründete.
Von den Wewelsflether Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

Anmerkung: Die auf der Bildseite unbeschriebene Ansichtskarte in etwas anderer Aufmachung befindet sich in einer externen Sammlung

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1906 - Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör

1906 Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör.
In beeindruckender Weise zeigt das Panorama der Doppelkarte das Dorf Wewelsfleth als bedeutenden Werftstandort.
Eine Vielzahl von Slip-Anlagen mit aufgezogenen kleinen hölzernen Frachtschiffen sowie mit Neubauten auf dem Helgen am Ufer der Stör zeigt einen lebhaften Betrieb. Am Ufer ist eine Segeljacht vertäut – das war seinerzeit eine Besonderheit, denn die Freizeitschifferei war noch in ihren Anfängen. Im Vordergrund überquert der Prahm der Seilfähre Wewelsfleth den Fluß; hier bestand vor der Mündung der Stör in die Elbe die letzte Möglichkeit, den Fluß mit Fahrzeugen zu überqueren.
Seinerzeit bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort zwei Werften, nämlich die von Johann Junge und von Jürgen Peters. Hinzu kam noch die östlich der Fährstelle gelegene Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Jürgen Peters hatte im Jahre 1871 die damalige Werft von Hans Stelling erworben. Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters, Sohn von Jürgen Peters, den Betrieb, welchen er umgehend weiter veräußerte an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf bis zum Jahr 1919. In diesem Jahr verkaufte er die Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
Die Abbruchwerft Jensen & Massuthe hatte 1910 gleichfalls Hugo Peters erworben und zur Schiffswerft unter dem Namen Unterelbe-Werft ausgebaut, die er jedoch bereits ein Jahr später weiterverkaufte und in 1922 eine Werft in Beidenfleth gründete.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1908 - Schiffswerft in Wewelsfleth an der Stör

1908 Schiffswerft in Wewelsfleth an der Stör.
Um 1900 bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort drei Werften, nämlich diejenigen von Johann Junge und von Jürgen Peters sowie die Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr verkaufte Hugo Peters den kurz zuvor von ihm erworbenen Betrieb weiter an den Schiffbauer Claus Witt, welcher die Werft bis 1919 betrieb.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1921 - Wewelsfleth, Schiffswerft Junge, Dienstbarkasse „MÖVE“

1921 Schiffswerft Johann Junge, Dienstbarkasse „MÖVE“ für das Königliche Wasserbauamt Glückstadt.
Dem Amt in Glückstadt – Nachfolgerin des dortigen Deichkondukteurs – oblag die Aufsicht über die schiffbaren Gewässer der Elbe von Wedel bis Brunsbüttel, der Stör, der Wilsterau, der Krückau und der Pinnau.
Die neue Dienstbarkasse war vorgesehen zur Durchführung von Inspektionsfahrten auf den dem Amt unterstehenden Wasserstraßen.
Die 1859 von den Brüdern Christopher und Johann Junge gegründete Werft in Wewelsfleth hatte sich ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung erworben, weshalb sie auch Aufträge staatlicher Behörden erhielt. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge betrieben und dann verkauft.

Bildrechte: Schiffswerft Johann Junge, Wewelsfleth

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1962 - Kümo HEIN OLTMANN im Hafen Beidenfleth

ca. 1962 Kümo HEIN OLTMANN im Hafen Beidenfleth
Vor den Ladeeinrichtung beim Silo der Hochfelder Mühle von Detlef Trede im Flußhafen an der Stör bei Beidenfleth liegt das Küstenmotorschiff "Hein Oltmann".
Auch gegenwärtig erfolgt noch an den zwischenzeitlich erheblich vergrößerten Silo Anlagen der heutigen Firma Trede & von Pein der Umschlag von Futtermittelprodukten auf Binnenschiffe.

Das 333 BRT große und 42,21 m lange Küstenmotorschiff „Hein Oltmann“ war unter dem Namen LA PALOMA im Jahre 1950 auf der Brandt Werft in Oldenburg unter der Baunummer 121 für den Eigner Otto Windels, Leer, erbaut worden. Im Jahre 1961 erwarb sie Klaus von Allwöhrden, Dornbusch, von Hans Beilken, Brake, in dessen Besitz sie 1955 gelangt war. Unter dem Namen „Hein Oltmann“ fuhr sie bis 1977 unter ihrem neuen Eigner, danach noch zwei Jahre unter dem Namen PELIKAN für andere Eigentümer. Am 08. Oktober 1979 wurde sie bei einer Kollision mit dem Motorschiff POLAR ECUADOR in der Kieler Förde schwer beschädigt und daraufhin in Lübeck abgewrackt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1966 - Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör bei Kollision zerstört

1966 Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör bei Schiffskollision zerstört.
Die bei Heiligenstedten über die Stör führende urtümliche hölzerne Klappbrücke wurde im August 1966 bei einer Kollision durch den Rammstoß des Kümo JAN TIEDEMANN zerstört.
Bereits einige Jahre zuvor hatte im Juli 1958 das Kümo STADT RENDSBURG bei einer Kollision die Brücke schwer beschädigt. Die sich seinerzeit in dem Windenhäuschen (sh. Bild 4) der Brücke aufhaltende Brückenwärterin hatte sich in letzter Not fluchtartig in Sicherheit bringen können, nachdem sie den Kollisionskurs der Schiffes wahrgenommen hatte.
Die Brücke wurde nach der zweiten Kollision durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt, nachdem zeitweilig ein Rollsteg als Behelf zumindest den Fußgängerverkehr ermöglicht hatte. Die neue Brücke konnte bereits im Dezemmber 1967 in Betrieb genommen werden.
Bild 1: Gesamtansicht der beschädigten Brücke
Am Ufer links das Gasthaus "Stadt Itzehoe" sowie rechts die Kirche St. Marien zu Heiligenstedten.
Bild 2: Blick auf die zerstörte Brücke
Bild 3: Zerstörung hinter dem Leitwerk
Bei der alten Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich).
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Historisches Bildarchiv der Bundeswasserstraßen

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1964 - Wewelsfleth - Peters Werft an der Stör

1964 Wewelsfleth - Peters Werft an der Stör
Blick über die Stör auf die Peters Werft, welche als einzige der früher an der Stör und ihren Nebenflüssen vorhanden gewesenen Werften bis heute besteht.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
Während auf dem Helgen der Werft ein Neubau seiner Vollendung entgegen sieht, liegen am Quai der Werft zwei Schiffe, an welchen offenbar Umbau- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Der Name eines der Schiffe ist lesbar als PROGRESS, ein Küstenmotorschiff. Davor offenbar ein Trawler.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
In Wewelsfleth bestand von Alters her zwischen Beidenfleth und der Stör-Mündung die letzte Gelegenheit, daß Wagen mit einer Seil-Fähre die Stör überqueren konnten.
Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahren 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und ihr Betrieb wurde daher 1980 eingestellt.

Bildrechte: nicht bekannt
Beleg für die zeitliche Einordnung des Fotos ist eine auf 1965 datierte Ansichtskarte, von welcher ein Bildausschnitt vorgestellt ist (Bild 2); sie zeigt den Bereich auf dem Foto auf einem Luftbild.

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1977 - Neubauten der Peters Werft in Wewelsfleth an der Stör

1977 Neubauten der Peters Werft in Wewelsfleth an der Stör
Die unter der Baunummer 562 auf der Peters Werft in Wewelsfleth gebaute BARBARA-CHRIS liegt neben einem weiteren Neubau am Ausrüstungsquai der Werft. Der fast 82 m lange Frachter fährt heute (2012) – nach mehreren Umbenennungen – als JAMILEH-F unter georgischer Flagge.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt. Sie stellt den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für Wewelsfleth dar.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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1934 - Beidenfleth an der Stör - Schiffe bei der Peters Werft

1934 Beidenfleth - Schiffe bei der Peters Werft.
Im Vordergrund liegt der Lägerdorfer Ewer "Anna" aus Beidenfleth von Schiffer Jonny Greve.
Auf Slip liegen von links nach rechts:
"Gesche" (KMDS), ein stählerner Besanewer; Schiffer Jonny Hasch, Beidenfleth.
"Germania" ex "Johanna"; Schiffer Suhr aus Wewelsfleth.
"Irene Schöning" (LWVD), hölzerner Gaffelschoner, Schiffer Detlef Schöning, jun. aus Burg in Dithmarschen.
"Einigkeit" (RQHG) aus Brake, ein stählerner Gaffelschoner; Schiffer Oltmanns aus Rhaudermoor; das Schiff war später als "Genius" in Fahrt.

In Beidenfleth betrieb der Schiffbauer Hugo Peters ab dem Jahr 1922 erfolgreich eine Werft. Er erwarb 1938 im benachbarten Wewelsfleth die 1927 in Konkurs gegangene Stör-Werft und baute diese in der Folge zu einem prosperierenden und heute noch bestehenden Werftbetrieb aus.
Der Standort in Beidenfleth wurde 1954 geschlossen, doch bereits im folgenden Jahr 1955 kam es dort durch den aus der Wewelsflether Peters Werft ausgeschiedenen Paul Peters zur Gründung der „Beidenflether Werft“. Nachdem die Werft in der Folge neben Reparaturaufträgen auch vier größere Frachtmotorschiffe erbaute, führten die Zahlungsschwierigkeiten eines Bestellers zu Liquiditätsproblemen der Werft, die daher bereits 1958 ihren Betrieb aufgeben mußte.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Informationen zu den Schiffen stammen von André Konietzko, Elmshorn

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1963 - Wewelsfleth - Stör, Fähre, Peters Werft, Dorfstraße, Gasthaus Sternberg

1963 Wewelsfleth - Stör, Fähre, Peters Werft, Dorfstraße, Gasthaus Sternberg
links: Die Wewelsflether Fähre über die Stör bildete eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch. Die Fähre verlor ihre Bedeutung nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431, sie wurde daher 1980 eingestellt.
oben rechts: Dalben und Liegeplätze an der Stör bei der Peters Werft.
Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.
unten rechts: Dorfstraße mit der vorne rechts stehenden und an der Einmündung der Straße Am Hafen in die Dorfstraße gelegenen Gastwirtschaft Sternberg.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St.Michaelisdonn

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1994 - Wewelsfleth und die Peters Werft an der Stör

1994 Wewelsfleth und die Peters Werft
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth, welches an der Stör nahe von deren Mündung in die Elbe liegt, Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute noch stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: Geiger-Verlag, Horb am Necker

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Geschichten, Döntjes un Riemels op Plattdütsch - b

Geschichten, Döntjes un Riemels op Plattdütsch
Die im Jahre 1906 geborene niederdeutsche Schriftstellerin Elsa Peters war bekannt durch ihre Veröffentlichungen im Rundfunk, Tageszeitungen und Zeitschriften.
Viele ihrer Werke wurden in der Zeit zwischen 1977 und 1985 vom Dithmarscher Presse-Dienst Verlag, Heide, in Buchform als Serie herausgegeben.
Für alle, die Freude an der niederdeutschen Sprache haben, bilden die Bücher großes Lesevergnügen.
Das gesprochene Plattdeutsch - kurz Platt - gehört auch heute noch zu Wilster und zur Wilstermarsch.

Elsa Peters: Kopp oder Tall - Plattdüütsche Vertelln (Bild 1); ISBN 3-88089-048-X
Elsa Peters: Sünnschien un Regen - Plattdüütsche Vertelln (Bild 2); ISBN 3-88089-000-5
Elsa Peters: Wiehnachtstiet bi uns to Huus (Bild 3); ISBN 3-88089-012-9
Elsa Peters: Plattdüütsche Fabeln (Bild 4); ISBN 3-88089-010-2

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2019 - Lotsenschoner No. 5 ELBE d Reparatur auf der Werft in Wewelsfleth

21.06.2019 historischer Lotsenschoner No. 5 ELBE zur Reparatur auf der Peters Werft in Wewelsfleth.
Der am 08. Juni 2019 auf der Elbe bei Stadersand mit dem Containerschiff ASTROSPRINTER kollidierte Hamburger Traditionssegler No. 5 ELBE - ein im Jahr 1883 erbauter hölzerner 37 m langer Gaffelschoner - wird auf der Peters-Werft in Wewelsfleth repariert werden.
Die Fotos zeigen den Havaristen bei der Peters Werft in Wewelsfleth an den Pfählen sowie nach dem Aufslippen.

Bildrechte:
Bilder 1, 3 u. 4: Karl Kautz, Wewelsfleth
Bild 2: nicht benannt

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1989 - Stapellauf Frachter PIONIER auf der Peters Werft a

1989 Stapellauf Frachter PIONIER auf der Peters Werft.
Unter der Baunummer 631 lief am 02. September 1989 in Wewelsfleth das 82,30 m lange und 12,50 m breite Frachtschiff PIONIER vom Stapel. Nach seiner Auslieferung am 21.Oktober 1989 war es unter diesem Namen bis 2003 in Fahrt. Danach fuhr es bis 2005 als HANSEATIC SUN unter der Flagge Gibraltars, um danach als WILSON GARSTON unter der Flagge Barbados die Weltmeere zu befahren.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich zu einer leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute noch stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: Thomas Lehfeldt, Blomesche Wildnis

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1978 - Luftbild Wewelsfleth - Dorf, Stör, Fähre, Werft

1978 Luftbild Wewelsfleth - Dorf, Stör, Fähre, Werft
Blick über den Ort an der Stör und an deren Ufer auf die Peters Werft, welche als einzige der früher an der Stör und ihren Nebenflüssen vorhanden gewesenen Werften bis heute besteht.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
In Wewelsfleth bestand von Alters her zwischen Beidenfleth und der Stör-Mündung die letzte Gelegenheit, daß Wagen mit einer Seil-Fähre die Stör überqueren konnten.
Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahren 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und ihr Betrieb wurde daher 1980 eingestellt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1980 - Wewelsfleth - Peters Werft, Trinitatis Kirche , Stör Sperrwerk

1980 Wewelsfleth 1980 Wewelsfleth - Peters Werft, Trinitatis Kirche, Neubaugebiet, Stör Sperrwerk.
links oben (Bild 2): Dock und Portalkran der Peters Werft.
rechts oben: Trinitatis Kirche. Die Kirche wurde 1503 fertuggestellt; sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen).
Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht, sie heißt seither Trinitatis-Kirche. Westlich der Kirche steht ihr aus dem Jahr 1817 stammende achteckige hölzerne Glockenturm, welcher jedoch Vorgänger hatte.
links unten: Neubausiedlung im Bereich der Straßen Achtern Dörp und Uhrendorf; auf der hier noch freien Fläche befindet sich heute die Senioren-Wohnanlage.
rechts unten (Bild 3): Das in den Jahren 1971 bis 1974 erbaute Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe.

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Ansichtskarte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth

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2019 - Lotsenschoner No. 5 ELBE c Reparatur auf der Werft in Wewelsfleth

21.06.2019 historischer Lotsenschoner No. 5 ELBE zur Reparatur auf der Peters Werft in Wewelsfleth.
Der am 08. Juni 2019 auf der Elbe bei Stadersand mit dem unter zypriotischer Flagge fahrenden Containerschiff ASTROSPRINTER kollidierte Hamburger Traditionssegler No. 5 ELBE wird auf der Peters-Werft in Wewelsfleth repariert werden.
Die No. 5 ELBE ist ein 37 m langer Gaffelschoner, welcher im Jahr 1883 auf der Werft H.C. Stülken auf Hamburg Steinwerder vom Stapel gelaufen war. Der erst kürzlich mit hohem finanziellen Aufwand restaurierte Segler ist das letzte seegehende hölzerne Schiff aus der Zeit des Holzschiffbaus in der Hansestadt Hamburg.
Es ist bei aller Dramatik der folgenschweren Kollision nur einer glücklichen Fügung zu verdanken, dass bei dem Ereignis nicht der Verlust von Menschenleben zu beklagen war. Der Bugwulst des Containerschiffs rammte die ELBE kurz hinter deren lotrechten Steven und drückte den dabei zunächst schwimmfähig gebliebenen Schoner zur Seite. Hätte der Bug der ASTROSPRINTER den Schoner mittig getroffen und diesen überlaufen, wären die Folgen deutlich gravierender gewesen.
Die vorgestellten Fotos zeigen die ELBE an den Dalben der Peters Werft in Wewelsfleth. Deutlich zu erkennen sind die durch den Rammstoß an der Beplankung des Schoners aufgetretenen Schäden.

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

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1921 - Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner „Emmy Friedrich“, erbaut auf der Werft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann Co. in Wewelsfleth;
die Werft gehörte zu den Vorgängerbetrieben der heutigen Peters Werft.
Nachdem der Schiffbaumeister Jürgen Peters 1871 die Werft von Hans Stelling übernommen und den Betrieb in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hatte, vernichtete im Jahr 1906 ein Großfeuer nahezu die gesamte Werft. Danach wurde sie mehrfach kurzzeitig von unterschiedlichen Eigentümern geführt, bis sie 1919 von dem Hamburger Unternehmen Friedrich Sternemann & Co. erworben und mit der benachbarten Junge-Werft zur Störwerft zusammengefaßt wurde. Diese bestand bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1927; danach ruhte der Betrieb bis 1938 – er wurde erworben von Hugo Peters, welcher im benachbarten Beidenfleth seit 1922 eine Werft betrieb.
Anmerkung: Der auf der Ansichtskarte als "Neubau" vorgestellte Schoner war allerdings kein solcher.
Die Störwerft hat für ihn vielmehr den stählernen Rumpf des russischen Minenlegers HELLY verwendet, der aus der Konkursmasse der Norddeutschen Werft in Glückstadt stammte. Der Umbau zu einem 3-Mast-Gaffelschoner erfolgte 1921 auf der Störwerft unter deren technischen Leiter Gustav Junge.
Der Schoner EMMY FRIEDRICH hatte 231 BRT u. 131 NRT und folgende Abmessungen: 33,38 x 7,48 x 3,42m.
Maschine 4 Zylinder Deutz Motor 80 PS.
Das Schiff fuhr in der Folge unter folgenden Namen
1921 EMMY FRIEDRICH , Kapt. E. Friederich, Bremen
1928 MARIE SCHWINGE, Kapt. Diedrich Schwinge, Brake
1938 DANKWART, Kapt. Claus Möller, Brake
1953 wurde eine Verlängerung vorgenommen, 282 BRT, neue Maschine MAK 230 PS
Name ?, Kapt. Hermann Böhmer, Kiel
1963 Name ?, Kapt. Willy Falk, Landsbrück
1968 ANTHOULA, Reederei Klinistalis Volos, Griechenland
1978 ASTERIX, Elli Shipping Volos
1982 CLAVEL, noch in Fahrt
Keine Informationen über den weiteren Verbleib

Quelle: Mitteilung Schiffshistorisches Archiv, Flensburg
Daten aus Herbert Karting, Schiffe aus Wewelsfleth, Band 2, S. 230-233

Bildrechte: Stör-Werft Friedrich Sternemann & Co., Wewelsfleth

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LIANE a Havarie und Untergang am 10. Februar 1969

Havarie und Untergang der "Liane" am 10.02.1969
Über viele Generationen hinweg und bis weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hinein prägten die in Wilster mit ihren Fahrzeugen beheimateten Schiffer Handel und Ansehen der Stadt.
Zu den die Schiffer Tradition tragenden Familien fallen mir folgende Namen ein: Bielenberg, Bösch, Brandt, Brügge, Groth, Grünberg, Hasch, Hein, von Holdt, Jürgens, Krumm, Maass, Rosenbaum, Schwabe, Suhl, Tietjen, Ulrich, Umland, Wicht, Winkler (wobei die Aufzählung natürlich nicht vollständig ist).
Von der Wilsteraner Flotte sind viele Geschehnisse belegt – von einem besonders dramatischen Geschehen berichten die Bilder.
Der aus Wewelsfleth stammende und in Wilster wohnhafte Schiffer Karl Hugo Hein (40) hatte in der zweiten Januar Woche des Jahres 1969 mit seinem erst seit einem halben Jahr in seinem Eigentum stehenden Frachtmotorschiff LIANE (335 tons) eine Ladung Tapioka Pellets aus Bremen geholt. Über den Hadelner Kanal von der Weser kommend war er am 10. Februar wieder in die Elbe gelangt. Eben oberhalb von Otterndorf kam in Höhe der Fahrwassertonne S (seinerzeit eine schwarze Spitztonne) plötzlich eine Nebelbank auf mit Sichtweiten von 50 bis 100 Meter, weshalb der Schiffer mit der LIANE außerhalb des Tonnenstrichs ging, die Fahrt aus dem Schiff nahm und es dort treiben ließ. Das Neufelder Kümo TOGO zog innerhalb des Tonnenstrichs fahrend an ihm vorbei und kam rasch außer Sicht.
Zur gleichen Zeit fuhr die zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel verkehrende Elbfähre WIKING bei Flut-Tide stromauf, als sie von dem schnelleren 5415 BRT großen norwegischen Motorschiff TRITON (Reederei Wilhelm Wilhelmsen in TØnsberg/Norwegen) überholt wurde. Der Norweger wurde bei der Revierfahrt von einem Seelotsen unterstützt. Die TRITON gab Nebelsignale, welche von der LIANE beantwortet wurden.
Für den Schiffer Karl Hugo Hein und seinen Jungmann Gerd Geißler (19) an Bord die LIANE blieb nur noch Zeit, volle Kraft achteraus zu geben und in aller Eile am Heck das Rettungsboot zu Wasser zu bringen, als die TRITON aus dem Nebel auftauchte und direkt auf sie zuhielt. Eine Kollision war unvermeidlich; sie geschah um 14:50 Uhr. Der Rammstoß der TRITON geschah mit solcher Gewalt, daß sie quer durch die LIANE hindurch lief und diese zweiteilte. Das Vorschiff der LIANE sank unmittelbar nach der Kollision. An dem langsam absackenden Achterschiff hatten sich der Schiffer und sein Jungmann festklammern können, wobei sie von dem eisigen Wasser der Elbe überspült wurden. Einige Habseligkeiten konnten noch geborgen und in das Rettungsboot geworfen werden, bevor auch Karl Hugo Hein und Gerd Geissler von Bord gingen. Wenige Minuten nach der Kollision zeigten nur noch ein paar Luftblasen an, wo die LIANE untergegangen war.
Bild 1 Ausschnitt aus einer Seekarte der Elbe (aus Die Elbe, Verlag Carl Griese, Hamburg)
Bilder 2 bis 4 Untergang der LIANE; Bildrechte nicht bekannt
die Unterlagen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

Nachsatz: Die 1948 gebaute TRITON wurde noch 1969 nach Singapur verkauft, wo sie in APLICHAU umbenannt wurde

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1980 - Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
links oben: geschnitztes Hinweisschild "Gemeinde - Zentrum"
rechts oben (Bild 2): ehemalige Kirchspielvogtei; das 1698 erbaute Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller). Daneben rechts das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski.
links unten: Schulgebäude; es wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet.
rechts unten (Bild 3): Stör und Peters-Werft

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Karte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth

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Neu! 1976 Wewelsfleth - Polizei sichert die Stöpe am Zugang zur Peters Werft

1976 Wewelsfleth - Polizei sichert die Stöpe am Zugang zur Peters Werft
Am 30. Oktober 1976, nur vier Tage nach der von den Kritikern eines Kernkraftwerkes Brokdorf als "Nacht- und Nebelaktion" bezeichneten und vom damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Stoltenberg angeordneten Sofortigen Vollzugs, sicherten Polizisten an der Zuwegung zur Peters Werft das Deichschart im Stör-Deich gegen Demonstranten.
Etwa 6.000 Demonstranten zogen an dem Tag von Wewelsfleth aus am Deich der Elbe entlang nach Brokdorf.
Bei der am 13. November 1976 folgenden Demonstration mit etwa 30.000 Teilnehmern kam es am  Bauplatz in Brokdorf zu Übergriffen gewalttätiger Demonstranten, zugleich richtete sich ein überzogenes und völlig ungerechtfertigtes Vorgehen der Polizei gegen die große Mehrzahl der friedlichen und ihr Demonstrationsrecht ausübenden Demonstranten. So wurde auch der Begründer dieser Heimat-Seite gemeinsam mit seiner Ehefrau und weiteren Demonstranten in einer Entfernung von 200 m vom gewalttätigen Geschehen von tieffliegenden Polizei-Hubschraubern mit Tränengas beschossen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1951 - Heiligenstedten - Gasthaus Stadt Itzehoe, Stör, Klappbrücke, Herrenhaus

1951 Heiligenstedten - Gasthaus Stadt Itzehoe, Stör, Klappbrücke, Herrenhaus
oben links: Gasthaus Stadt Itzehoe von O. Ohland.
Am Standort des Gebäudes wurde nach seiner Beseitigung ein Ärzthaus errichtet.
oben rechts: Herrenhaus des Gutes Heiligenstedten.
Das auf der linken Seite der Stör, und somit im Bereich der Kremper Marsch gelegene Gebäude wurde mehrfach umgebaut; insbesondere wurde der um 1769 in spätbarockem Stil errichtete Bau in den Jahren 1851/53 im neugotischen Stil überformt.
unten links: Hölzerne Klappbrücke über die Stör.
Die alte hölzerne Klappbrücke wurde im Jahr 1966 durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
Auf dem gegenüber liegenden Ufer das Gasthaus "Stadt Itzehoe" und die Kirche St. Marien.
unten rechts: Die Stör oberhalb der Klappbrücke.
Ein Kümo (Küstenmotorschiff) damaliger neuester Bauart fährt stromauf Richtung Itzehoe.

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

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