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1955 - Luftbild aus südöstlicher Richtung von der Innenstadt Wilster

1955 Luftbild aus südöstlicher Richtung von der Innenstadt von Wilster.
Links ist an der Einmündung der Deichstraße in den Markt das im II. Weltkrieg beschädigte ehemalige Hotel Wilstermarsch-Haus bereits beseitigt (der Abriß erfolgte 1952).
An der Einmündung der Op de Göten in den Markt ist noch kein gekennzeichneter Fußgängerüberweg eingerichtet.
Die Turnhalle (oberhalb der Kirche erkennbar) besteht noch, ebenso das dahinter befindliche Gebäude, in welchem des Arbeitsamt untergebracht war.
Die Etatsrat Michaelsen Straße besteht noch nicht – der in ihrem späteren Verlauf vorhanden gewesene Feldweg ist oben links noch zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster, und Deutsche Luftbild K.G. Hamburg-Flughafen

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1955 - Luftbild aus südöstlicher Richtung

ca. 1955 Luftbild aus südöstlicher Richtung auf die Innenstadt der Stadt Wilster.
Auf der Spitze des Helgenlandes am Zusammenfluß der beiden Arme der Wilsterau betrieb der Tischlermeister Heinrich von Holdt den Bau von hölzernen Segeljachten.
Deutlich erkennbar am Stadtarm der Wilsterau ist der Rosengarten, an dem Jahrhunderte lang der Hafen der Stadt lag.
Bei der damaligen Volksschule (links im Mittelgrund) sind die angrenzend an die Rückseite des Gebäudes vorher angrenzenden Gärten abgeräumt.
Oben im Hintergrund die Bahnstrecke nach Brunsbüttelkoog mit der von den Wilsteranern liebevoll "Rosa" genannten Dampflokomotive.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K-G; W. Seelmann & Co.

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1965 - Wilster - Luftbild aus südöstlicher Richtung

1965 Wilster - Luftbild aus südöstlicher Richtung
Im Vordergrund links der Friedhof in Bischof mit der einige Jahre zuvor errichteten neuen Kapelle.
Jenseits der den Friedhof umfassenden Baumreihe die Straße Bischofer Deich und daran angrenzend das Gelände mit der ebenfalls kurz zuvor fertiggestellten - heute bereits nicht mehr bestehenden - Kläranlage. Links davon ist im Anschnitt der Sportplatz Brook des SV Alemannia Wilster zu sehen.
Rechts von der Klärlage liegt das Firmengelände der Tiefbaufirma von Peter Kruse.
Gegenüber der Kläranlage und bereits jenseits der Wilsterau sind die Weiden und Kleingärten auf dem Billerbek´schen Land noch nicht der Bebauung zugeführt - hier liegt heute die in den 1990er Jahren entstandene Neubausiedlung an Wilhelm-Nagel-Allee, Heinrich-Schulz-Straße und Hans-Peter-Mohr-Weg.
Diagonal durch das Bild verläuft von rechts nach links oben die Bahnstrecke von Wilster nach Brunsbüttel. Jenseits der Bahn sind als heller Fleck erkennbar die neu errichteten Gebäude der FRIKA (Rockfabrik von Friedrich Kallweit), welche später vom Sönnichsen-Markt und danach vom Wandmaker-Markt genutzt wurden.
Zwischen Bahnstrecke, Neue Burger Straße, Rumflether Deich und Rumflether Straße ist das Thumann´sche Gelände und das Rumflether Feld noch völlig unbebaut.
Dieseits der Bahn sind die ersten Wohnblocks an der Etatsrätin Doos Straße hingegen bereits errichtet.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt AG, Dortmund
Anmerkung: Bild 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem gesamten im Original vorliegenden firmeninternen Abzug (vgl. Bilder 2 und 3)

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1965 - Luftbild aus südöstlicher Richtung

1965 Luftbild aus südöstlicher Richtung
Im Vordergrund ist die Verzweigung der Wilsterau bei der Mühlenbrücke erkennbar. Der nach rechts führende ursprüngliche Arm verlief bis Anfang der 1950er Jahre durch die Stadt. Der nach links führende und im Mittelalter (1483) als Sielwettern künstlich gegrabene Arm vereinigt sich an der Spitze des Helgenlandes wieder mit dem ursprünglichen Gewässer, von welchem am Rosengarten ein Relikt erhalten werden konnte.
Peter J. von Holdt, der Begründer dieser Heimat Seite erntete Mitte der 1970er Jahre bei Ratsversammlung, Verwaltung und der Mehrheit der Bevölkerung viel Unverständnis, als er die Erhaltung der Wilsterau am Rosengarten gegen ganz erhebliche Widerstände durchsetzen konnte!
Der Bereich der Kleingärten (linke untere Ecke), der Wiesen am Billerbeckschen Land (zwischen Rathausstraße und dem nach rechts führenden Arm der Wilsterau), die Wiesen zwischen dem Audeich und der Rathausstraße, sowie im Hintergrund der damalige "Hohle Zahn" zwischen der Straße Rumflether Deich und der nach Brunsbüttel führenden Bahnstrecke sind heute weitgehend bebaut.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund

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1930 - Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster

ca. 1930 Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster
Das Luftbild läßt im Vordergrund die Gebäude der vormaligen Brauerei Lübbe und den zugehörigen zur Gewinnung von Natureis genutzten „Karpfenteich“ erkennen; die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe.
Im ersten Jahrzehnt der Nachkriegszeit wurde der Karpfenteich von der an der Deichstraße gelegenen Niederlage der Hamburger Bavaria & St.Pauli Brauerei gleichfalls zur Eisgewinnung genutzt.
In Bildmitte rechts das Bäckerstraßenfleth mit den später im Rahmen der Stadtsanierung als "Sanierungsausweichgelände" genutzten Wiesen.
Ganz links ist die „Villa Schütt“ zu erkennen, rechts davon die Gebäude der Genossenschafts-Meierei mit dem hohen Schornstein;
oben links die Bahnstrecke nach Westerland;
rechts oben die Bäume der weitgehend unbebauten Bahnhofstraße.

Bildrechte: Kruse, Hamburger Luftbild
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1960 - Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster

1960 Lufbild aus südlicher Richtung auf Wilster
Aus südlicher Richtung aufgenommenes Luftbild des Zentrums von Wilster.
Die hohen Kastanienbäume an der Kirche sind durch Neuanpflanzung ersetzt.
Die im Jahre 1963 abgebrochene Turnhalle auf der Nordseite des Marktes ist noch vorhanden.
An der Neuen Burgerstraße sind die Gebäude der Rockfabrik von Friedrich Kallweit (FRIKA) noch nicht errichtet.
Links oben ist die in den 1950er Jahren errichtete Rollschuhbahn am Colosseum-Platz erkennbar.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg-München-Wuppertal


An dem 16 Jahre später in 1976 aufgenommenen Foto (Bild 3) aus fast identischem Blickwinkel lassen sich einige Veränderungen erkennen.
Die Rollschuhbahn ist beseitigt, die Turnhalle am Markt existiert nicht mehr, an der Etatsrätin Doos Straße sind Wohnblocks errichtet, das mit dem Alten Rathaus ein sehr schönes Ensemble bildende Alte Balkenhaus an der Ecke Op de Göten / Schmiedestraße ist bereits beseitigt.
Aufmerksame Betrachter werden weitere Veränderungen finden.

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg
Die zum Vergleich vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1932 - Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster

1932 Luftbild aus südlicher Richtung auf Wilster
Das ca. 1932 aus südlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund die Gebäude der vormaligen Brauerei Lübbe und den zugehörigen „Karpfenteich“ (zur Eisgewinnung) erkennen; die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe.
in Bildmitte rechts das Bäckerstraßenfleth;
ganz links die „Villa Schütt“, rechts davon die Gebäude der Genossenschafts-Meierei mit dem hohen Schornstein;
oben links die Bahnstrecke nach Westerland;
rechts oben die Bäume der weitgehend unbebauten Bahnhofstraße.
Das Foto wurde mit einem leicht veränderten Bildausschnitt und einer Bildunterschrift für eine weitere Ansichtskarte (Bild 3) verwendet.

Bildrechte Bild 1: Verlag Rudolf Hencke, Wilster

Bildrechte Bild 3: Kruse, Hamburg -Fuhlsbüttel

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1937 - Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster

1937 Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster
Das am 08.09.1937 aus nördlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund erkennen
links den Trichter und das Colosseum,
mittig das in der Zingelstraße gelegene Gebäude der ehemaligen Lehrerwohnungen zur Alten Stadtschule mit dem Weg (Verlauf des alten Burggrabens) zum Stadtpark.
Die Kirche ist noch mit hohen Kastanienbäumen umkränzt - diese wurden 1950 gefällt und durch Linden ersetzt.
Mit einem leicht abgewandelten Bildauschnitt wurde das Foto noch 1955 für Ansichtskarten (Bilder 2 und 4) verwendet.

Bildrechte: Kruse, Hamburg-Fuhlsbüttel
die spätere Ansichtskarte wurde verlegt von: Carl Kuskop, Wilster


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1937 - Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster

1937 Luftbild aus nördlicher Richtung auf Wilster
Das am 08.09.1937 aus nördlicher Richtung aufgenommene Luftbild läßt im Vordergrund links den Trichter und das Colosseum,
mittig das in der Zingelstraße gelegene Gebäude der ehemaligen Lehrerwohnungen zur Alten Stadtschule mit dem Weg (Verlauf des alten Burggrabens) zum Stadtpark (rechts) erkennen.
Die Kirche ist noch mit hohen Kastanienbäumen umkränzt - diese wurden 1950 gefällt und durch Linden ersetzt.

Bildrechte: Kruse, Hamburg-Fuhlsbüttel

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1975 - Luftbild von Wilster aus süd-östlicher Richtung

1975 Luftbild von Wilster aus süd-östlicher Richtung
Auf dem Luftbild sind erste Auswirkungen der ab 1969 begonnenen Stadtsanierung zu erkennen.
Bild 2 Detail: Der Platz am Colosseum ist noch nicht gepflastert, doch seine Fläche ist auf den nördlich angrenzenden Rasenbereich erweitert.
Die Gebäude der Genossenschafts-Meierei Wilster sind noch alle vorhanden, desgleichen das Gebäude der Post am Standort der heutigen Polizei Station.
Bild 3 Detail: Während die Wohnblocks auf der Westseite der Doosstraße bereitsvorhanden sind, ist die gegenüber liegende Straßenseite noch nicht vollständig bebaut.
Bild 4 Detail: Das Bäckerstraßenfleth ist bereits verrohrt, die westlich von ihm liegende Fläche aufgefüllt.
Aufmerksame Beobachter werden noch weitere seither eingetretene Veränderungen entdecken können.

Bildrechte: Vermessungs- und Ingenieurbüro N. Rüpke, Hamburg
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1960 - Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung

1960 Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung aufgenommen.
Oberhalb der Kirche ist das Thumann´sche Gelände an der Neuen Burger Straße noch unbebaut. Oben links ist der Verlauf der Neuen Burgerstraße erkennbar; darüber die Bahnstrecke nach Westerland.
Links sind im Anschnitt die Bäume des Stadtpark zu erkennen; daneben stehen die Fabrikgebäude (u.a. Bonbon-Fabrik) noch.
Im Vordergrund die Gebäude der ehemaligen Brauerei (Gebrüder Lübbe) und der Karpfenteich (eigentlich ein Teich zur winterlichen Eisgewinnung) an der Wilsterau; rechts daneben das spätere Sanierungsausweichgelände.
Der Karpfenteich diente lange Zeit im Winter den Wilsteraner Jugendlichen als ein ganz besonderes gerne genutztes zugefrorenes Gewässer zum Schlittschuh-Laufen - dem Strietschen.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg München

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1955 - Luftbild aus östlicher Richtung auf Wilster

ca. 1955 aus östlicher Richtung aufgenommenes Luftbild.
Die hohen Kastanienbäume an der Kirche sind durch Neuanpflanzung ersetzt. Ein Anhänger von Reimers-Bus steht vor der Kirche.
Die Geschäftshäuser von Textil-Reese und der Gastwirtschaft „Zur Börse“ sind noch nicht miteinander verbunden.
Durch die Gärten (rechts oben) führt der Feldweg als beliebter Schulweg zur Volksschule. Das Baufeld für die ersten Häuser an der späteren Michaelsen-Straße ist geräumt; auch die Kleingärten im Bereich des späteren Schulhofes der Volksschule bestehen schon nicht mehr.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G., Hamburg-München-Wuppertal

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1955 - Luftbild von Wilster aus östlicher Richtung

ca. 1955 Das aus östlicher Richtung aufgenommene Luftbild zeigt zentral Marktplatz und Kirche.
An der linken (westlichen) Ecke des Marktplatzes bei der Einmündung der "Op de Göten" ist an deren Ecke zur Deichstraße das ehemalige und im II. Weltkrieg durch Bomben beschädigte ehemalige Hotel "Wilstermarsch Haus" bereits beseitigt.
Ganz rechts ist die seinerzeit als Sportplatz (Schlacken-Platz) genutzte Fläche am Colosseum erkennbar.
In Bildmitte links sind die Bäume des Stadtparks und rechts die im Garten der Villa Schütt stehenden Bäume erkennbar.
Dahinter sind im Bereich des so genannten Feldweges noch eine Vielzahl an Kleingärten sowie das Betriebsgelände der Gärtnerei Moser vorhanden, die in den folgenden Jahren dem Bau von Straßen (Etatsrat Michaelsen Straße, Etatsrätin Doos Straße) und größeren Wohngebäuden weichen mußten; das Baufeld für die Etatsrat Michaelsen Straße ist zum Zeitraum der Aufnahme bereits hierfür frei gemacht.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG Seelmann & Co., Hamburg

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1955 - Wilster Luftbild aus südwestlicher Richtung

1955 Wilster
aus südwestlicher Richtung aufgenommenes Luftbild.
Ganz links ist das Baufeld für die Michaelsen-Straße bereits geräumt.
Zentral in Bildmitte am Zusammenfluß der beiden Arme der Wilsterau steht der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt.
Gut erkennbar sind die Bäume des Stadtparks.
Ganz links am Bildrand ist der kurz zuvor neu errichtete Pavillon der Mittelschule Wilster zu erkennen.
Oben verläuft die schnurgerade Bahnstrecke Richtung Bekdorf.
Rechts verläuft der Bogen der Bundesstraße B5 und ganz oben rechts die gerade Straße in Honigfleth.
Unten rechts die Straße Krumwehl.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster; Luftaufnahme, gen. SH Nr. 6987

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3 - Burger Au und Wilsterau - Holstenau

Grenze von Marsch und Geest
Luftbild von Burg in Dithmarschen - Übergang zwischen den Landschaftsformen
Links am Bildrand ist die Burger Au zu erkennen; sie ist ein Nebengewässer der Wilsterau, deren ursprünglicher Oberlauf die Holstenau ist!

Auf dem Luftbild ist der harte Übergang zwischen den Landschaften Marsch und Geest erkennbar. Neben den natürlichen landschaftlichen Elementen fällt im Vordergrund der kreisrunde Wall der Bökelnburg auf, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg.
Der Blick geht von der waldreichen Geest und über den Ort Burg hinweg in die weite Marschenlandschaft, die aus mächtigen eiszeitlichen Sedimentablagerungen gebildet wurde.
Steil aus der weiten und ebenen Marsch steigt der weitgehend bewaldete Klev als Rand der Geest auf. Seine Form verrät, daß er vor Jahrtausenden (etwa vor 4000 bis 5000 Jahren) von den Gezeiten des Meeres geformt wurde, welches bis zu seinem Fuß reichte.
Parallel zum Rand des Klev fließt die Burger Au, welche lange Zeit wichtigster Zufluß der Wilsterau war und in welche sie beim Kattenstieg einmündete.
Obwohl die Burger Au mit dem Helmschen Bach zuletzt wohl mehr Wasser führte als die Holstenau, ist jedoch die letztere der eigentliche Quellfluß der Wilsterau.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal ist die Holstenau sogar in mehrere Abschnitte zerteilt worden, die heute grabenähnliche Erscheinungsbilder aufweisen.
Im Mittelalter mündete die Burger Au nicht sehr weit entfernt von der jetzigen Landstraße in die Wilsterau, bis der Hauptlauf vermutlich aus Entwässerungsgründen zum jetzigen Kattenstieg gegraben wurde. Der alte Verlauf der Burgerau in diesem Abschnitt ist auf Luftbildern aus den Flurzuschnitten noch deutlich erkennbar. Das verlassene Gewässerbett der Burger Au wurde auch nicht verfüllt, sondern bildete sich in die Form eines Entwässerungsgraben zurück.

Weshalb die Holstenau viel älter ist als die Burger Au und sie daher der Quellfluß der Wilsterau ist, wird nachfolgend dargelegt.
Der Wasserspiegel der Elbe lag während der letzten Eiszeit wegen des unter dem Eisschild und in mächtigen Gletschern gebundenen Eises ganz erheblich tiefer als heute. Vor etwa 20.000 Jahren zum Höhepunkt der Weichseleiszeit lag gegenüber heute der Meeresspiegel 100 bis 120 m tiefer.
Die durch Ablagerungen der Eiszeit gebildete Geest wurde von vielen Rinnsalen entwässert, die in dem hier betrachteten Gebiet direkt, wenn auch in vielen Windungen, in die Ur-Elbe entwässerten. Sie wuschen das bindige Material aus und schufen so weitgehend unfruchtbare (d.h. güste Flächen; daher der Begriff "Geest") und beförderten dieses in die heutige Marsch.
Zu diesen Rinnsalen gehörten beispielsweise die später so bezeichneten Gewässer Holstenau/Wilsterau, die Bekau und auch die Stör, deren in die Geest einschneidenden Bach- bzw. Flußtäler noch heute gut in der Topographie erkennbar sind.
Die Burger Au existierte noch nicht; hangparallele Gewässer bilden sich natürlicherweise nicht. Der Fuß der Geest war gut entwässert, denn zur Elbe hin bestand ein großes Gefälle!
Die Situation änderte sich mit dem Abschmelzen des Inlandeises und mit dem damit einhergehenden beständigen Anstieg des Meeresspiegels. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Das Entwässerungssystem der Geestabflüsse – so auch der Holstenau/Wilsterau - blieb dabei jedoch in seinen Grundzügen erhalten. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte steil aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Die Burger Au (Walburgsau) gab es noch nicht, sie sollte erst noch entstehen.
Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion infolge Sturmfluten entstandenen Kliff (dem Klev genannten bis zu 40 m hohen Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer mit dem vom Geestrand abgetragenen Material Strandwälle bzw. Nehrungen aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn (= Düne). Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen Flächen und des von der Geest kommenden Hangdruckwassers.
In dem hier betrachteten Bereich schließt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Östlich von Taterphal hinderte das dort aufgewachsene und bis zur Elbe reichende hohe Moor den Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See aus in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau, die in die Holstenau/Wilsterau einmündete.
Die Moore hatten sich gebildet, nachdem in Ufernähe der Flüsse durch Sedimentation das Gelände schneller als in den flußferneren Bereichen aufwuchs und somit deren Entwässerung unterbrach. Die unterschiedlich breiten sogenannten Uferrehnen bzw. breiten Uferwälle an Elbe, Stör und auch der Wilsterau sind heute am Geländerelief noch gut erkennbar. Sie wurden in historischer Zeit zuerst besiedelt. In den in ihrem Abfluß gestörten sumpfigen Senken entstanden Moore und Blänken (z.B. der Kudensee, daneben aber auch mehrere in früheren Zeiten in der Marsch vorhandene flache Seen).

Die nach Zeiten erheblicher Wassersnot der Wilstermarsch von unbekannter Hand am 22. Februar 1721 gefertigte und stark verzerrte Handzeichnung (Bild 2) verdeutlicht, daß vor etwa 300 Jahren die für das Entstehen der Burger Au maßgebliche topografische Situation noch vorhanden war.
Oben am Kartenrand ist der ausgedehnte Kudensee mit seinem Abflußgerinne Burger Au zur Wilsterau/Holstenau zu erkennen. Er füllte nahezu die gesamte Senke zwischen Klev und Hochmoor aus, denn südlich des Kudensees versperrt das ausgedehnte Hochmoor wie ein Querriegel den Abfluß. Im Bereich des Schenkeldeiches (in Höhe der heutigen Schenkel-Brücke) allerdings haben zahlreiche Rinnen das Moor zerstört und bedrohen so die tief gelegene Marsch mit dem Hochwasser des seinerzeit noch sehr großflächigen Kudensees. Der Abfluß des Sees nach Westen ist versperrt durch den Donn (ehemaliger Strandwall), welcher aus Nord-Süd Richtung kommend rechtwinklig auf das Hochmoor trifft.
Als Abflußhindernisse erzwangen Hochmoor und Donn den Abfluß des Kudensees nach Osten zur Wilsterau/Holstenau.
Die beigefügten Kartenausschnitte (Bilder 3 und 4) aus der 1659 von Caspar Dankwerth herausgegebenen "Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein") verdeutlichen u.a. die alte Situation der Gewässer, wie sie vor der Abtorfung der Hochmoore und dem Bau des NOK vorhanden war. Insbesondere die Darstellung der Flüsse, Höhen und Moore zeigen augenscheinlich, dass die Holstenau der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau war und erst nach Steigen des Meeresspiegels, der Entstehung der Donns und das Aufwachsen des Hochmoores sich das Gerinne der Burger Au in östliche Richtung entwickelte.

Im Fazit ist zu dem hier behandelten Thema festzustellen, daß die Burger Au viele Jahrtausende jünger ist als die Holstenau/Wilsterau. Die Burger Au ist ursprünglich ein Nebenfluß der Holstenau/Wilsterau!

Bildrechte: nicht bekannt

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1974 - Luftbild von Wilster

ca. 1974 Luftbild von Wilster
Auf dem Luftbild sind erste Auswirkungen der ab 1969 begonnenen Stadtsanierung zu erkennen.
Wenn heute auch rückschauend anzuerkennen ist, dass die Stadtsanierung in wesentlichen Teilen gelungen ist, so bleibt doch zu konstatieren, dass leider vielfach nicht mit der notwendigen Sensibilität mit alter und erhaltenswerter Bausubstanz umgegangen wurde. Während in vielen Großstädten stadtbildprägende Bauwerke im Krieg zerstört wurden, sorgte man in Kleinstädten wie Wilster im Zuge von "Modernisierungen" für das Verschwinden derartiger Gebäude.
Bild 2 Detail: Die gesamte Häuserzeile zwischen Rosengarten und Neustadt ist beseitigt, ohne dass dieses für einen Ausbau der Straße Neustadt erforderlich war. Der gesamte Bereich Rosengarten sollte danach mehr als vier Jahrzehnte brach liegen, bis er 2007 endlich einer Bebauung zugeführt wurde.
Bild 3 Detail: Während die Wohnblocks an der Etatsrätin-Doos-Straße bereits vorhanden sind, ist neben dem Schulzentrum die Fläche des späteren Hallenbades noch unbebaut.
Bild 4 Detail: Auf dem Sanierungsausweichgelände an der Straße Am Fleth ist eines der für Wilster so unpassenden und seine kleinstädtische Silhouette zerstörenden Hochhäuser bereits vorhanden, während das zweite noch fehlt.
Am oberen Bildrand ist zu erkennen, dass das Bäckerstraßenfleth - die südliche mittelalterliche Begrenzung der Stadt Wilster - bereits verfüllt ist.
Aufmerksame Beobachter werden noch weitere seither eingetretene Veränderungen entdecken können.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1982 - Luftbild von Wilster aus südwestlicher Richtung

ca. 1982 Luftbild von Wilster aus südwestlicher Richtung
Aufmerksame Betrachter werden bei einem Vergleich mit dem gegenwärtigen Zustand viele seither eingetretene Veränderungen bemerken.
Bild 2 Detail: Am Zusammenfluss der beiden Arme der Wilsterau steht an der Spitze des Helgenlandes noch der Bootsschuppen des Tischlermeisters und Bootsbauers Heinrich von Holdt. Dieser hat an diesem für die ehemaligen Wilsteraner Werften traditionsreichen Ort mehrere hölzerne Segeljachten erbaut.
Bild 3 Detail: Jenseits des zu dem Zeitpunkt noch nicht gepflasterten Platzes am Colosseum ist sowohl das Gebäude der Post noch vorhanden - an seinem Standort steht heute das Gebäude der Polizeistation Wilster - wie auch das Betriebsgebäude der vormaligen Genossenschafts-Meierei Wilster.
Bild 4 Detail: An der später verbreiterten Straße Klosterhof ist noch die gesamte Bebauung auf der Südseite vorhanden, so wie auch das Gebäude des vormaligen Königlichen Amtsgerichtes, welches lange Zeit vom Amt Wilster-Land genutzt wurde. Auf dem Gelände der Stadtwerke Wilster steht noch der Gasometer.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1935 - Schleuse der Wilsterau/Holstenau am Kaiser-Wilhelm-Kanal

ca. 1935 Schleuse der Wilsterau/Holstenau am Kaiser-Wilhelm-Kanal
Bis in die 1930er Jahre bestand für die auf der Wilsterau verkehrenden Schiffer die Möglichkeit, von der Wilsterau direkt in den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute: Nord-Ostsee Kanal bzw. Kiel Kanal) und weiter auch in die Burger Au zu gelangen.
Das alte Luftbild zeigt sowohl – östlich des Kanals - die Schleuse zur Holstenau, als auch – westlich des Kanals - an der Ausbuchtung des Kattenstiegs die Schleuse zur Burger Au.
Die Holstenau-Schleuse wurde von dem an der Kattenstieg - Schleuse wohnenden Schleusenwärter mit bedient. Wenn die Schiffe Signal gaben, ruderte er zwecks Verrichtung seiner Arbeit über den Kanal; zuletzt wurde die Aufgabe mit Miele Rehder von einer Frau ausgeführt.
Über sehr lange Zeiträume war ein ganz wesentlicher Teil des Handels für Süderdithmarschen über die Wilsterau und Burger Au erfolgt, woran Schiffer aus Wilster und Burg großen Anteil hatten. Eine weitere Verbindung von Burg zur Elbe war früher mit der Passage von der Burger Au über den Kudensee und den um 1765 gegrabenen Burg-Kudenseer Kanal nach Büttel und die dortige Deichschleuse gegeben.
Die Schleuse zur Wilsterau/Holstenau ist einer Kanalverbreiterung zum Opfer gefallen; die Schleuse zur Burger Au wurde verfüllt. Die Schifffahrt auf den Gewässern war allerdings bereits zuvor zum Erliegen gekommen. Die den Kanal und die Burgerau verbindende Schleuse am Kattenstieg Au wurde 1937 geschlossen, 1940 wurde sie zugeschüttet. Der Kattenstieg, der alte Burger Liege- und Werftplatz, wurde 1971 vom Kanal abgeschnitten.
Die Wilsterau führt von alters her ihren Namen erst ab dem Zusammenfluß ihres Quellgewässers Holstenau mit der Burger Au. Der Lauf der Holstenau bildete über Jahrhunderte die Grenze zwischen dem Land der Holsten und dem der Dithmarscher.

Zur besseren Orientierung hinsichtlich der auf dem Luftbild erkennbaren Örtlichkeiten sind noch beigefügt:
Bild 2: Kartenausschnitt aus Google Maps
Bild 3: Kartenausschnitt aus der Kreiskarte Süderdithmarschen (in Topographischer Atlas 1966)
Bild 4: Kartenausschnitt aus der „Newe Landkarte von dem Ampte Steinborg“ 1651

Bildrechte am Luftbild: Wasser- und Schifffahrts Verwaltung.

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1965 - Innenstadt von Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung

ca. 1965 Wilster - Luftbild aus südwestlicher Richtung
Im Vordergrund links der vom Markt zum Stadtpark - dem vormaligen zweiten Friedhof der Stadt - führende Bartholomäus Gang.
In dem an diesem Gang stehenden hellen vorderen Gebäude wohnte viele Jahre der Stadtrentmeister Arthur Schmidt, an den sich der Betreiber von mein-wilster mit ganz besonderer Freundschaft, Hochachtung und Respekt gerne erinnert, zumal dieser für ihn auf seinen ganz besonderen Wunsch bei seiner Eheschließung als Standesbeamter fungierte! Das war im Jahre 1967 und die damaligen guten Wünsche des Standesbeamten haben sich bis heute erfüllt!
Links im Hintergrund sind die langgestreckten hellen Gebäude der damaligen FRIKA (Rockfabrik von Friedrich Kallweit) erkennbar, welche später vom Sönnichsen-Markt und danach vom Wandmaker-Markt genutzt wurden.
Ganz links am Bildrand erkennt man den hohen frei stehende Schornstein der genossenschafts-meierei Wilster.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt AG, Dortmund
Anmerkung: Bild 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem gesamten im Original vorliegenden firmeninternen Abzug (vgl. Bilder 2 und 3)

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1957 - St. Margarethen - Luftbild vom Dorfkern

1957 St. Margarethen - Luftbild vom Dorfkern.
Das Kirchdorf wurde um 1500 als Ersatz für das vor Scheelenkuhlen gelegene und danach in der Elbe infolge deren Stromverlagerung versunkene und zuvor planmäßig geräumte Dorf Elredeflethe neu begründet.
Es wurde benannt nach seiner am St. Margarethen Tag (20. Juli) geweihten Kirche.
Nachweislich seiner unregelmäßigen Straßenführung wurde das Dorf jedoch nicht nach einem zuvor festgelegten neuen Grundriss errichtet (wie das später aus gleichem Grunde verlegte Dorf Brunsbüttel Ort), so daß zu vermuten ist, daß hier am neuen Standort bereits zuvor eine Ansiedlung bestanden hatte.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG, Hamburg-Flughafen

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1959 - Luftbild von Wewelsfleth

1959 Luftbild vom Dorfkern von Wewelsfleth an der Stör.
Im Vordergrund die 1503 errichtete Trinitatis Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof.
Im Hintergrund geht der Blick in die Straße Deichreihe.
Oben rechts ist die Stör erkennbar mit einem an den Dalben liegenden kleinen Binnenschiff. Rechts davon überquerte eine Seil Fähre den Fluß; sie stellte 1980 ihren Betrieb ein, nachdem sie infolge der ab 1975 über das Stör-Sperrwerk führenden Straße unrentabel geworden war.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG, Hamburg-München

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1955 - Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung

1955 Wilster - Luftbild aus südlicher Richtung
Das kleine Landstädtchen Wilster inmitten der nach ihr benannten weiten ebenen Wilstermarsch.
Rechts unten die Landstraße nach Dammfleth mit dem Bauernhof von Günther Kloppenburg.
Die heute vom Neubaugebiet an der Ostpreußenstraße eingenommene Fläche wurde seinerzeit noch als Kleingartenanlage genutzt. Rechts ist die heute noch bestehende Anlage Großer Brook der Kleingärtner zu sehen.
Links sind die für die Marsch so typischen parallel verlaufenden Beete und Grüppen der Weiden in der Stadtfelder Ducht erkennbar. In Bildmitte stoßen sie auf den Audeich; die Wilsterau - die im Jahre 1483 gegrabene Sielwettern - verläuft hier im leichten Bogen von West nach Ost.
Jenseits der Wilsterau erkennbar ist der damalige Karpfenteich auf dem Gelände der vormaligen Brauerei Gebrüder Lübbe.
Das spätere sogenannte Sanierungsausweichgelände zwischen Wilsterau und dem Bäckerstraßenfleth ist noch unbebaut.
Jenseits der Stadt ist der in großem Bogen geführte Verlauf der Bahnstrecke gut auszumachen. Nördlich davon liegen die Gehöfte Hove, Auf der Horst und Marschhof wie Inseln in der Marsch.
Und ganz im Hintergrund sind die Höhen der Geest bei Kleve und Nutteln zu erahnen.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt AG, Dortmund
Anmerkung: Bild 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem gesamten im Original vorliegenden firmeninternen Abzug (vgl. Bilder 2 und 3)

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1965 - Wilster - Luftbild aus südwestlicher Richtung

ca. 1965 Wilster - Luftbild aus südwestlicher Richtung
Im Vordergrund links die Gehöfte von Stahl und Rademann an der Straße nach Diekdorf.
Rechts ist die Hans-Prox-Straße - die vormalige "Hinter der Stadt" - gut zu erkennen. Die rechts von ihr stehenden Häuser waren zu dem Zeitpunkt neu errichtet.
Gegenüber von den Gehöften Stahl und Rademann liegen jenseits der Wilsterau an der Rumflether Straße die Gebäude der vormaligen Ballin´schen Vacheleder-Fabrik mit dem Stumpf der ehemaligen hohen Esse. Die Gebäude werden seit Jahrzehnten von der Sack- und Planen Fabrik Spies genutzt.
Auf den darüber erkennbaren und zu der Zeit noch landwirtschaftlich genutzten Fläche steht heute das Schulzentrum Wilstermarsch.
Am linken Bildrand diagonal verläuft die Bahnstrecke von Wilster nach Brunsbüttel. Jenseits der Bahn sind die hellen Gebäude der FRIKA (Rockfabrik von Friedrich Kallweit) erkennbar, welche später vom Sönnichsen-Markt und danach vom Wandmaker-Markt genutzt wurden.
Dieseits der Bahn sind die ersten Wohnblocks an der Etatsrätin Doos Straße bereits errichtet.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt AG, Dortmund
Anmerkung: Bild 1 zeigt einen Ausschnitt aus dem gesamten im Original vorliegenden firmeninternen Abzug (vgl. Bilder 2 und 3)

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1961 - Luftbild aus westlicher Richtung auf Wilster

1961 Luftbild aus westlicher Richtung auf Wilster
Im Hintergrund links ist der Verlauf der Marschenbahn mit der nach Brunsbüttel bzw. der über Burg / Dithmarschen führenden Verzweigung erkennbar; im Hintergrund mittig der gewundene und von Wilster nach Itzehoe führende Verlauf der ehemaligen Linienführung der Bundsestraße B 5.
Im Vordergrund sind die Bäume des Stadtparks zu sehen sowie rechts von der Kirchturmspitze die Bäume des Bürgermeister Garten.
Vor dem Geschäftshaus von J.P.T. Andersen am Markt hielten seinerzeit die Omnibusse.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck;

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1958 - Luftbild der Stadt Wilster aus westlicher Richtung

1958 Luftbild der Stadt Wilster aus westlicher Richtung.
Sehr gut ist die von den beiden Armen der Wilsterau gebildete keilförmige Halbinsel – das Helgenland – erkennbar. An der Spitze des Helgen-Landes steht das Bootshaus des Wilsteraner Tischlermeisters und Bootsbauers Heinrich von Holdt.
Der Verlauf des Bäckerstraßen Flethes, der die an den Audeich grenzenden Wiesen auf der Ostseite abschließt, ist gut erkennbar (rechts).
In Bildmitte die Bäume des Stadtparks.
Davor die wenige Jahre zuvor gebaute Etatsrat-Michaelsen-Straße mit den vier Mehrfamilienhäusern.
Die Etatsrätin Doos Straße ist noch nicht vorhanden, angrenzend an das Grundstück der Villa Schütt befinden sich noch viele Kleingärten, hinter der Villa ist eine Rollschuhbahn angelegt. Auf dem Colosseum-Platz stehen noch Fußball-Tore.
Hinter dem Gebäude der damaligen Volksschule (links unten) sind die vorher vorhanden gewesenen Gärten zugunsten des Schulhofes und eines Bolzplatzes aufgegeben.
Am Ende der Bahnhofstraße (oben links) steht noch das mächtige Empfangsgebäude des Bahnhofes.
Rechts unten liegen an der Hans-Prox-Straße die Flächen der Gärtnerei Rudolf Nienburg / Viek.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

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