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Folgende ähnliche Objekte wurden in der Datenbank gefunden

1897 - Markt , Marktstraße (Op de Göten), Villa Schütt, Kohlmarkt

1897 Markt , Marktstraße (Op de Göten), Villa Schütt, Kohlmarkt
rechts: Blick vom Kirchturm auf die westliche Häuserzeile am Markt. Die Fassaden der Häuser sind auch heute noch, einhundert Jahre später, gut erkennbar.
Mittig: die 1897 im Jugendstil erbaute Villa Schütt des damaligen Leder-Fabrikanten.
Die schönen bunten bleiverglasten Fenster der Villa zeugen auch weit über 100 Jahre später von Wohlstand und Handwerkskunst. Sie wurden 2011 restauriert
Rechts: Blick in die damalige Marktstraße (heutige „Op de Göten“) mit dem an der Ecke zur Deichstraße stehenden Hotel Wilster-Marsch-Haus; das Gebäude wurde bei dem Terror-Angriff anglo-amerikanischer Bomber während des II: Weltkrieges stark beschädigt. Im Hintergrund steht noch das Vorgängergebäude am Standort des 1909 errichteten Gebäudes der späteren „Westbank“.
Unten: Blick vom Markt in den Kohlmarkt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1897 - Errichtung der Villa Schütt an der Schul-Straße - heutige Zingelstraße

1897 Bau der Villa Schütt an der Schul-Straße, heutigen Zingelstraße
Errichtung der Villa Schütt (von der östlichen Seite aufgenommen) an der Zingelstraße, der damaligen Schul-Straße.
Am Ende der heutigen Zingelstraße ließ sich im Jahre 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Auf dem Gelände der neuen Villa hatte zuvor das gleichfalls sehr repräsentative Wohnhaus der Familie Görries gestanden.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke zeitweilig die größte derartigen Fabrik in Europa.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; mitursächlich war auch der zur Schau gestellte aufwendige Lebensstil der Inhaber der Fabrik.

Bild 1: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1898 - Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark
4-Bild Jugendstil Karte
links: Die an der Zingelstraße im Jahre 1897 errichtete Jugendstil-Villa Schütt des Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten in Europa.
mittig oben: Marktstraße; in der Vergangenheit hieß die heutige Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
mittig unten: Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
rechts: Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1962 - Villa Schütt - Gartenseite der Jugendstil Villa

1962 Villa Schütt - Gartenseite der Jugendstil Villa
Die repräsentative Villa im Jugendstil wurde 1897 erbaut für den Wilsteraner Lederfabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Die weitgehend im originalen Zustand erhaltene Villa ist ein besonderes Kulturdenkmal in der Stadt Wilster.
Das Gebäude wurde am Ende der Zingelstraße - der früheren Schulstraße - auf einem Areal errichtet, auf welchem zuvor das gleichfalls sehr repräsentative Wohnhaus der Familie Görris gestanden hatte. Die Straße war früher eine Sackgasse. Heute verbindet sie die Etatsrat-Michaelsen Straße mit dem Marktplatz.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 a

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09. September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke zeitweilig die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache dafür war auch der zur Schau gestellte aufwendige Lebensstil der Inhaber.
Gleichwohl kann sich heute die Stadt Wilster glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Bilder 1 - 4 zeigen Außenansichten der Villa Schütt

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 b

2012 Villa Schütt - Tag des offenen Denkmals am 09. September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Stadt Wilster kann sich glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Bilder 1 - 3 zeigen Außenansichten der Villa Schütt
Bild 4 zeigt das auf Bild 3 vorgestellte Fenster von Innen.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 c

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09. September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Stadt Wilster kann sich glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Die Bilder zeigen - Beispiel großbürgerlicher Wohnkultur - Bleiglasfenster der Villa Schütt.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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1905 - Colosseum Platz und Villa Schütt

1905 Colosseum Platz und Villa Schütt
Das Gelände des ehemaligen Michaelsen´schen Gartens ist Garten und Festplatz am Colosseum; auf ihm findet an jedem ersten Wochenende im August der Wilster Jahrmarkt – „der größte der Westküste“ – statt.
Auf dem Schlackenplatz führte der Sportverein Alemannia von 1904 bis in die 1950er Jahre seine Fußballspiele durch – zu der Zeit war die direkt am Graben stehende Reihe der Bäume der kleinen Allee noch vorhanden.
Rechts im Bild die „Villa Schütt“ des Wilsteraner Lederfabrikanten.
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 d

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09. September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Stadt Wilster kann sich glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Die Bilder zeigen das großzügig geschnittene und mit schmückenden Malereien aufwendig gestaltete Treppenhaus.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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1920 - Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Altes Rathaus

1920 Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus
Mehrbildkarte
Die 1921 gelaufene Ansichtskarte zeigt insgesamt 6 unterschiedliche Motive aus der Stadt Wilster, wobei die Fotos zumeist einige Jahre älter sind.
- oben links: um 1909 Pferdehandel auf dem Marktplatz vor der Kirche St. Batholomäus.
- oben mittig: um 1908 der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster an der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße); er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt, die Straßen in der Folge umbenannt.
- oben rechts: um 1915 Jugendstil-Villa. Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt die repräsentative Villa errichten lassen.
unten links: um 1915, Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem 1912/13 erbauten Geschäftshaus J.P.T. Andersen.
- unten mittig: um 1915 Hudemann´sches Haus an der Schmiedestraße; der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hauses ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster. Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
- unten rechts: Das 1585 errichtete Alte Rathaus der Stadt Wilster nach seiner in den Jahren 1914/15 erfolgten Restaurierung, bei welcher es wieder in seinen ursprünglichen Renaissancestil zurück versetzt wurde, nachdem es zuvor mit Elementen des Barock verfälscht worden war. Bei der Restaurierung ist das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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02 Besonderer Blick auf Bauwerke in Wilster

Bauwerke in Wilster - Hudemannsches Haus, historischer Speicher, Villa Schütt, Waffenhalle
Die Stadt Wilster erhielt 1282 Stadtrechte und gehört somit zu den ältesten Städten des Landes Schleswig-Holstein.
Die kleine Stadt birgt bedeutsame Bauwerke in ihren Mauern.
Zu nennen sind:
Kirche St. Bartholomäus – von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Altes Rathaus - im Jahr 1585 im Stil der Renaissance auf der sogenannten „Neuen Seite“ als Nachfolger seines gegenüber auf der „Alten Seite“ gelegenen und wegen Baufälligkeit abgebrochenen Vorgängers errichtet.
Palais Doos - 1785 -1786 als Wohnhaus für den vermögenden Kanzleirat Doos erbaut und seit 1830 als Bürgermeisterhaus und Neues Rathaus von der Stadt Wilster genutzt.
Trichter - 1777 als Gartenhaus gebaut innerhalb eines weitläufigen Garten, der zu dem am Markt gelegenen Palais des Etatsrats Michaelsen gehörte.

Weitere Bauwerke:
Hudemannsche Haus – von dem 1596 gebauten Haus kündet noch der prächtige Backsteingiebel; der untere Teil der Fassade wurde Jahre 1927 erneuert.
Historischer Speicher – neben dem Alten Rathaus
Villa Schütt – 1897 errichte Jugendstil-Villa des Wilsteraner Leder-Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der Lederwerke „Falk & Schütt“.
Waffenhalle – im 16. Jahrhundert erbaut, ab 1871 als Zollstation genutzt, danach als Gastwirtschaft „Waffenhalle“
Es sind aber nicht nur die besonderen Bauwerke, welche der kleinen Marschenstadt ihre Wiedererkennbarkeit und Authentizität geben und sie liebenswert machen. Dazu gehören insbesondere auch viele der seit Jahrzehnten den Straßen der alten Stadt ein besonderes unverwechselbares Gepräge gebenden alten Wohn- und Geschäftshäuser ihrer Bürger. Dieses um so mehr, wenn auch bei unvermeidlichen Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen die ursprüngliche ästhetische Formgebung der alten Häuser erhalten wurde. Die Identität der Häuser ist immer dann bewahrt, wenn die Proportionen der Gestaltung und die Maßstäblichkeit der miteinander harmonierenden baulichen Elemente erhalten blieb und die Schönheit alter Dekorelemente nicht der Nützlichkeit geopfert wurde.
Eine durchaus subjektiv vorgenommene Auswahl derartiger Bauwerke wird in dieser Rubrik vorgestellt.

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1918 - Villa Schütt an der Zingelstraße (damalige Schulstraße) (SF)

1918 Villa Schütt an der Zingelstraße (damalige Schulstraße)
Die am Ende der heutigen Zingelstraße (damalige Schulstraße) noch heute vorhandene repräsentative Jugendstil-Villa wurde 1897 erbaut für Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.

Bildrechte: Carl Kuskop, Ansichtskartenverlag, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1935 - Jugend-Landlager der Nationalsozialisten bei der Villa Schütt an der Zingelstraße

1935 Villa Schütt an der Zingelstraße.
Während der Zeit der Diktatur der Nationalsozialisten wurde das Gebäude und das großzügig geschnittene Anwesen für sogenannte Jugend-Landlager genutzt. Nach der Schulentlassung arbeitslose oder noch nicht in einer Berufsausbildung stehende Jugendliche waren verpflichtet, an den in den Jahren 1935 bis 1939 durchgeführten Veranstaltungen teilzunehmen. Dort wurden sie, wie in allen vom herrschenden Regime etablierten Institutionen, im Rahmen der damaligen Jugenderziehung mit dem Gedankengut der Nazis indoktriniert.
Die repräsentative Jugendstil-Villa hatte der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“, im Jahre 1897 für sich errichten lassen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1935 - Villa Schütt an der Zingelstraße

1935 Villa Schütt an der Zingelstraße
Der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ ließ die repräsentative Jugendstil-Villa im Jahre 1897 errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Lederarbeiter mußten damals 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsverhältnisse zu einem 24 Wochen dauernden Streik.
Am 09.12.1907 kam es in der Fabrik zu einem Großbrand.

Bildrechte: Carl Kuskop, Ansichtskartenverlag, Wilster

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1926 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt (SF)

1926 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der heutigen Zingelstraße hat sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die heute noch vorhandene repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Straße hieß seinerzeit Schulstraße, denn seit Jahrhunderten lag sowohl die Stadtschule als auch das Haus mit den Lehrerwohnungen an dieser Straße. Die Gebäude der von der Kirchengemeinde gegründeten und betriebenen Großen Stadtschule waren 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.
Zingel wurde offenbar von Alters her nur der untere Teil genannt, der über den Burggraben (den Zingel) führte.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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2019 - Villa Schütt - Schauplatz in einem Kriminalfilm

2019 Villa Schütt - Schauplatz in einem Kriminalfilm
Die 1897 am Ende der Zingelstraße für den Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ errichtete repräsentative Jugendstil-Villa
ist einer der Schauplätze in dem erstmals am 15. April 2019 im ZDF gesendeten Krimidrama "So weit das Meer".
In dem gut gemachten Film spielen Uwe Kockisch und Suzanne von Borsody Hauptrollen;
Bild 1 zeigt sie am Colosseum vor dem "Trichter"

Bildrechte:
Bild 1: Christine Schroeder/ZDF. (Quelle: dpa)
Bild 2: Peter J. von Holdt
Bilder 3 und 4: Rüdiger Mengel, Wilster

Der Bericht der SHZ über die im Dezember 2017 durchgeführten Dreharbeiten kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1913 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt

1913 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Der vordere Teil der Straße hieß sehr lange (bis in die 1930er Jahre) Schulstraße, denn an ihm stand die von der Kirchengemeinde gegründete und betriebene Große Stadtschule, deren Gebäude 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1913 - Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt (SF)

1913 Zingelstraße (damalige Schulstraße) und Villa Schütt
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Der vordere Teil der Straße hieß sehr lange (bis in die 1930er Jahre) Schulstraße, denn an ihm stand die von der Kirchengemeinde gegründete und betriebene Große Stadtschule, deren Gebäude 1771 erneuert und 1804 neu aufgeführt wurden;
die Gebäude, welche auch die Lehrerwohnungen enthielten, stehen heute noch.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1912 - Villa Siemen und Windmühle DIE ERNTE in St. Margarethen

1912 Villa Siemen und Windmühle DIE ERNTE am Standort Auf dem Stuven in St. Margarethen.
Die im Vordergrund stehende und nach Plänen des St. Margarethener Baumeisters Johann Wiekhorst geplante Villa war auf dem vorherigen Standort der Mühle "Die Ernte" erbaut worden. Bauherren waren das Ehepaar Walter und Anne Siemen, welche zuvor ihre Mühle auf einen rückwärtigen Bereich des Grundstücks hatten versetzen lassen.
Die Villa erhielt im Jahr 1912 an ihrer rechten Frontseite einen Turm, welcher den repräsentativen Eindruck des Gebäudes weiter verstärkte.
Das Gewässer im Vordergrund ist der Nortorf-Neuenhafener Kanal.
Das Vergleichsfoto (Bild 2) zeigt die Villa noch vor der Errichtung des Turmes.
Die Mühle "Die Ernte" war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet. Gleichzeitig hat er verboten, neben diese Mühlen andere zu bauen, "dewile wy genanten dre molen gnediklik den wint vorgunnet hebben und de molengeste ehn nicht schollen vorbaden werden." Absolute Herrscher verfügten damals auch über den Wind!

Bildrechte: nicht bekannt; evtl. Amandus Dohrn, Büttel
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Tord Siemen, Wilster, einem Urenkel der Bauherren.

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1955 Steindamm - Villa Dethlefs - und Villa Dethlefs in Rumfleth

1955 Villa Dethlefs am Steindamm - und Villa Dethlefs in Rumfleth
Links vor dem Gebäude der Villa am Steindamm führte seinerzeit ein Fußweg zu der Bahnhofsbrücke, welche die Gleisanlagen der nach Brunsbüttel führenden Bahnstrecke überquerte. Über sie konnten vom Steindamm aus Fußgänger auf kurzem Weg den Bahnhof Wilster erreichen.
Links des Weges befand sich der Geräte- und Lagerplatz der Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs; auf dem Gelände wurde später das WEZ erbaut.
Das villenähnliche Gebäude Steindamm 12 hatte der seinerzeitige wilsteraner Bauunternehmer Jacob Friedrich Dethlefs mit seiner Ehefrau Cäcilie etwa im Jahr 1914 für sich errichten lassen.
Das Haus ähnelt in verblüffender Weise dem damaligen Eckhaus Steindamm 25 an der Einmündung der Johann-Meyer Straße; dieses eine spiegelbildlich nahezu identische Gestaltung aufweisende Gebäude hatte beim Bombenangriff auf Wilster am 15.  Juni 1944 einen Volltreffer erhalten und war völlig zerstört worden.
Eine vergleichende Betrachtung ist in der unten aufrufbaren Datei angestellt.
Auch das von Jacob Friedrich Dethlefs für seinen Sohn Albert  - dieser betrieb die Rumflether Ziegelei - dort errichtete und noch heute vorhandene Haus weist ähnliche architektonische Merkmale auf (sh. Bild 2)

Bildrechte: Familie Dethlefs
Anmerkung: Die Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Katrin Ratjen, geb. Dethlefs, welche in ihrer Kindheit in dem schönen Haus wohnte

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