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1907 - Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche
Die Ansichtskarte zeigt mit dem Blick durch die heutige Op de Göten das wohl am häufigsten abgelichtete Motiv aus Wilster.
Links das Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten). Es ist 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtet worden als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt der unglaublich spitze filigran wirkende Turm der wundervollen unter der Leitung von Ernst-Georg Sonnin in den Jahren 1775 und 1781 errichteten spätbarocke Kirche.
An der Ecke zum Markt steht noch das ehemalige Geschäftshaus der Firma. J.P.T. Andersen, welches in den Jahren 1912713 durch das heute noch bestehende markante Gebäude ersetzt wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1955 - Altes Rathaus, Kirche St. Bartholomäus, Op de Göten

1955 Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus, Op de Göten,
Blick von der Schmiedestraße durch die Straße Op de Göten zum Markt.
Ganz links das Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg bis 1960 das Polizei-Revier Wilster untergebracht) an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten. Es bildete mit dem 1585 erbauten Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches leider abgebrochen wurde. Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Die Kirche St. Bartholomäus dominiert das Stadtbild. Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht. Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch.
Im Vordergrund rechts ist das Geländer der ehemaligen Brücke über die Wilsterau erkennbar; das Gewässerbett des durch die gesamte Stadt verlaufenden ursprünglichen Verlaufs der Wilsterau war wenige Jahre zuvor verfüllt worden.
Die rechts vor dem Gasthof "Holsteinisches Haus" stehende hölzerne Veranda war auf der Fläche errichtet worden, auf der ursprünglich eine flache Rampe vom Marktplatz aus bis zur Wasserfläche der Wilsterau herab führte.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1963 - Altes Rathaus, Neues Rathaus, Op de Göten, Gehöft

1963 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Op de Göten, Gehöft
o.l. Straße Op de Göten mit Altes Rathaus und Blick auf die Kirche.
o.m. Bürgermeister Garten und Neues Rathaus (Rückseite).
o.r. Neues Rathaus, Gasthaus „Dithmarscher Hof“.
u.l. Einmündung der Op de Göten in den Marktplatz sowie dessen westliche Häuserzeile.
u.m. Wappen (Blasonierung: Geteilt von Rot und Blau. Oben ein silbernes Nesselblatt, belegt mit einem von Silber und Rot geteilten Schildchen, unten schwimmend auf silbernen Wellen ein silberner Fisch) der Stadt Wilster.
u.r. Hof Stahl an der Straße nach Diekdorf.

Mit dem Alten Rathaus und dem Doos´schen Palais (Neues Rathaus) hat die Stadt Wilster zwei besonders großartige historische Gebäude in ihrem Eigentum. Es ist sowohl Aufgabe als auch Verdienst und Bestreben der Stadt Wilster, diese Gebäude auch für zukünftige Generationen zu erhalten! Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt Wilster bei dieser Aufgabe tatkräftig von Bürgern unterstützt, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt weitere Informationen.

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

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1960 - Op de Göten, Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus

1960 Op de Göten, Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus
Blick von der Schmiedestraße durch die Op de Göten zum Markt.
Rechts vor der hölzernen Veranda des heute nicht mehr bestehenden Gasthofes "Holsteinisches Haus" von "Hanne" Johannes Holm steht eine Besuchergruppe.
Ganz links das Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg und bis zum Zeitpunkt der Aufnahme das Polizei-Revier Wilster untergebracht) an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten. Es bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches kurz nach der Aufnahme 1960 abgebrochen wurde.
Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Es ist sehr zu wünschen, dass sich der in den letzten Jahren zunehmend auch in Wilster zeigende sensibler werdende Umgang mit alter Bausubstanz fortsetzt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1910 - Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus
Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1966 - Op de Göten - Altes Rathaus, Kirche St. Bartholomäus

1966 Op de Göten - Altes Rathaus, Kirche St. Bartholomäus
Bild 1: Die Straße Op de Göten – die frühere Marktstraße – führt über den hier Anfang der 1950er Jahre verrohrten Stadtarm der Wilsterau.
Nach der ehemaligen Brücke (Über der Gosse = Op de Göten), zu welcher früher das vom hoch gelegenen Marktplatz ablaufende Niederschlagswasser in der Gosse zur Wilsterau führte, trägt die Straße ihren Namen.
Die in den 1950er Jahren gepflanzten Lindenbäume an der St. Bartholomäus Kirche haben sich bereits gut entwickelt.
Der jetzt mit Kupferplatten eingedeckte schlanke Turm der Kirche ist noch mit Schiefer eingedeckt.
Auf dem Gebäude der ehemaligen "Adler Drogerie" Meyer ist der ursprünglich die Giebelspitze zierende nostalgische Turm noch vorhanden.
Vor dem Gasthof "Holsteinisches Haus" von Holm steht noch die hölzerne Veranda, die Mitte der 1980er Jahre beseitigt wurde.
Links neben dem Alten Rathaus ist der Standort des
dort ursprünglich vorhanden gewesenen Alten Balkenhaus bereits frei; in dem schönen alten Gebäude war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht gewesen, bis es 1960 leider bei einer Optimierung der Kurve zur Schmiedestraße einer verbesserten Verkehrsführung zum Opfer fiel.
Bild 3: Bereits zwei Jahre zuvor, nämlich 1964, war von dem Motiv ein ähnliches Foto mit fast identischem Bildausschnitt gefertigt worden. Bei einem Bildvergleich fällt besonders auf, dass an der Giebelseite des Alten Rathauses in dessen Erdgeschoss neue Fenster eingesetzt wurden. Diese waren hier ursprünglich nicht vorhanden, da zuvor das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus unmittelbar an das Alte Rathaus angegrenzte.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund
Anmerkung: Die Fotos dienten als Vorlage für Ansichtskarten

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1910 - Marktstraße - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank

1910 Marktstraße (Op de Göten) - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank
Blick von der Kreuzung mit der Wilsterau (Brücke Op de Göten) auf die Einmündung der damaligen Marktstraße in die Schmiedestraße.
Rechts das Alte Rathaus, 1585 im Stil der Renaissance errichtet, in einem Zustand des Verfalls (es wurde 1914 saniert). Professor Haupt aus Hannover konnte 1912 glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!
Neben dem Alten Rathaus das 1960 leider beseitigte Alte Balkenhaus, dessen Erhaltung unverständlicher Weise nicht bedacht wurde! Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
An der Schmiedestraße das gelungen dem historischen Bauensemble nachempfundene und erst 1909 errichtete Gebäude der Westholsteinischen Bank (es handelt sich bei der Aufnahme um eine der ersten Fotografien von dem Gebäude).
Die Fachzeitschrift DEUTSCHE BAUKUNST – Nr. 13 - 31. März 1912 - 11. Jahrgang berichtete umfassend über den Neubau. Der mit Bauzeichnungen und Fotos versehene Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1903 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt.
Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
Offenbar wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme der Bürgersteig ausgebessert, denn vor dem Alten Rathaus liegen mehrere Kantsteine.
Interessant ist auch die Eimer an einer Tracht (ein über die Schultern gelegtes Trageholz) tragende Passantin.
Die in den Jahren 1775 bis 1780 erbaute Kirche St. Bartholomäus ist noch von hohen Bäumen umsäumt.
Die Karte ist mit einem Wappen verziert, welches offenbar dasjenige der Stadt Wilster darstellen soll. Es weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf und ist in dem hier dargestellten Zusammenhang wohl der Phantasie des Photographen entsprungen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1930 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1930 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus an der Op de Göten (damalige Marktstraße).
Das Alte Balkenhaus an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägendes Ensemble. Sein Fachwerk stand in gelungener Harmonie zum „Alten Rathauses“. Besonders auffällig war seine im Untergeschoß zurückspringende Ecke.
In dem Gebäude war nach dem II. Weltkrieg und bis zur Errichtung eines Neubaues an der Straße Am Steindamm das Polizei-Revier Wilster untergebracht.
Leider versäumten in Wilsters Stadtvertreter und Verwaltung die Erhaltung des Alten Balkenhauses. Eine den Bestand erhaltende Sanierung des baugeschichtlich interessanten und das Stadtbild prägenden Gebäudes wurde nicht verfolgt. Der Begriff Bestandssanierung war weitgehend unbekannt, schon gar nicht wurde er bedacht.
Das Alte Rathaus von 1585 hingegen wurde erhalten.
Die Stadt Wilster wird in ihrem Bemühen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) seit 2011 tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1907 - Marktstraße, Altes Rathaus ,St. Bartholomäus Kirche b

1907 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten).
Im Vordergrund steht links der Straße das 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtete Alte Rathaus. Es war Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger. Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) führte die Straße „Op de Göten“ den Namen Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt ist die in den Jahren 1775 bis 1780 erbaute Kirche St. Bartholomäus von hohen Kastanienbäumen umstanden.
An der Ecke zum Markt steht noch das Vorgängergebäude des heute noch vorhandenen und 1912/13 erbauten Geschäftshaus von J.P.T.Andersen.
Davor mit dem über zwei Geschosse reichenden Erker das 1896 erbaute Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer.
Vor der damaligen Gaststätte "Holsteinisches Haus von Johannes "Hanne" Holm ist die lange Zeit davor vorhanden gewesene hölzerne Veranda noch nicht erbaut.
Ganz vorne rechts ist im Anschnitt das 1983 abgebrochene Wohn- und Geschäftshaus des Goldschmiedes Johannes Mohr zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Es handelt sich um die kolorierte Version einer hier gleichfalls vorgestellten schwarzweißen Ausgabe dieser Ansichtskarte

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1955 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1957 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus
Das Alte Balkenhaus an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägendes Ensemble. Sein Fachwerk stand in gelungener Harmonie zum „Alten Rathauses“. Besonders auffällig war seine im Untergeschoß zurückspringende Ecke.
In dem Gebäude war nach dem II. Weltkrieg und bis zur Errichtung eines Neubaues an der Straße Am Steindamm das Polizei-Revier Wilster untergebracht.
Leider versäumten in Wilsters Stadtvertreter und Verwaltung die Erhaltung des Alten Balkenhauses. Eine den Bestand erhaltende Sanierung des baugeschichtlich interessanten und das Stadtbild prägenden Gebäudes wurde nicht verfolgt. Der Begriff Bestandssanierung war weitgehend unbekannt, schon gar nicht wurde er bedacht.
Das Alte Rathaus hingegen wurde erhalten.
Die Stadt Wilster wird in ihrem Bemühen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) seit 2011 tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: Landesamt Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1978 - Op de Göten - Altes Rathaus, St. Bartholomäus Kirche

1978 Op de Göten - Altes Rathaus, St. Bartholomäus Kirche
Die Kirche St. Bartholomäus dominiert das Stadtbild. Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht. Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch.
Links das 1585 erbauten Alten Rathaus, welches eine ganz besondere städtebauliche Kostbarkeit der kleinen Stadt ist.
Das Alte Rathaus bildete mit dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ und dem links von ihm stehenden "Alten Balkenhaus" ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble. Leider wurde 1960 das "Alte Balkenhaus" ersatzlos abgebrochen im Zuge einer Kurvenabflachung der Einmündung zur Schmiedestraße. So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Im Hintergrund rechts ist das 1912/13 erbaute Geschäftshaus von J.P.T. Andersen zu erkennen; davor das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker Fassade. Der die Fassade krönende Turm-Giebel war zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits entfernt.
Davor der Gasthof „Holsteinisches Haus“ von Johannes (Hanne) Holm. Die seinerzeit noch vor dem Gasthof "Holsteinisches Haus" stehende hölzerne Veranda war auf der Fläche errichtet worden, auf der ursprünglich eine flache Rampe vom Marktplatz aus bis zur Wasserfläche der Wilsterau herab führte.

Bildrechte: Jürgen Gaiser, Aachen

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1899 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche St. Bartholomäus

1899 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
Die Straße Op de Göten hieß früher Marktstraße.
Vor und auch im Alten Rathaus (in dem großen Raum im Erdgeschoß) wurden nämlich in früherer Zeit die Markttage durchgeführt.
Parallel zur Straße führte vor der dem Alten Rathaus gegenüber liegenden Häuserzeile jenseits der Brücke - vor dem Gasthof "Holsteinisches Haus" - eine breite flache Rampe zur Wilsterau herunter. Über diese Rampe flossen die Niederschläge von dem hoch gelegenen Platz an der Kirche ab. Die Brücke über die Wilsterau am Alten Rathaus lag daher über der Gosse, weshalb sie auch Op de Göten (Über der Gosse) hieß; später erhielt die gesamte Straße diesen Namen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1970 - Altes Rathaus, Straße Op de Göten, Kirchturm

1970 Altes Rathaus, Straße Op de Göten, Kirchturm.
Im Hintergrund ist der 52 m hohe spitze Turm der auf dem Marktplatz stehenden Kirche St. Bartholomäus zu sehen. Die Kirche wurde 1780 nach etwa fünfjähriger Bauzeit eingeweiht.
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man die sogenannte „Kökschen Klock“.
Das schöne historische Gebäude verlangt der Stadt Wilster immer wieder ganz erhebliche finanzielle Anstrengungen zu seiner Erhaltung ab.
Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen zur Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Neues Rathaus (Palais Doos) von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Negativ der für die Fertigung von Ansichtskarten genutzten Fotografie liegt dem Betreiber dieser Heimat-Seite vor.

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1902 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen.
Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Links neben dem Alten Rathaus steht noch das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus. Ihm gegenüber steht das 1983 abgebrochene Geschäftshaus von Uhren-Mohr.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1910 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1910 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus
Blick von der Schmiedestraße in die Markt Straße (heutige Op de Göten).
Das links stehende Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht), stand an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten.
Das Haus bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches 1960 abgebrochen wurde.
Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Gleichgültigkeit dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor in den großen Städten die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Das Alte Rathaus aus dem Jahre 1585 zeigt sich auf dem Foto noch in dem Zustand vor dem in den Jahren 1914 - 1919 vorgenommenen rekonstruierenden Umbau.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1951 - Altes Rathaus an der Op de Göten

1951 Die Straße „Op de Göten“ und das Alte Rathaus.
Das Alte Rathaus der Stadt Wilster ist eines der schönsten Renaissance-Bauten in Schleswig-Holstein!
Das alte Gebäude fordert immer wieder der kleinen Stadt Wilster ganz erhebliche finanzielle Anstrengungen ab.
Um die Stadt Wilster dabei zu unterstützen, ihre wundervollen historischen Rathäuser - Altes Rathaus und Neues Rathaus - für die Nachwelt zu erhalten, wurde von engagierten Bürgern im Jahr 2011 der Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" gegründet. Alle mit Wilster verbundenen Heimatfreunde sind herzlich aufgefordert, diesen Verein zu unterstützen. Der Jahresbeitrag ist sehr moderat! Nähere Informationen und auch ein herunterladbarer Aufnahmeantrag finden sich bei den weitergehenden Informationen zum
Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" (bitte anklicken!).
In dem links neben dem Alten Rathaus stehenden sogenannten Balkenhaus war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht; das schöne Fachwerk-Gebäude bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und stadtbildprägendes Ensemble. Leider fiel das schöne Gebäude 1960 einer Kurvenabflachung der Straße zum Opfer.
Das wunderschöne Alte Rathaus war im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet worden auf der sogenannten „Neuen Seite“ als Nachfolger seines auf dem gegenüber liegenden Ufer der Wilsterau auf der „Alten Seite“ gelegenen und wegen Baufälligkeit abgebrochenen Vorgängers.
Einer der im Alten Rathaus tätig gewesenen Bürgermeister war Heinrich von Holten (* 24.03.1694, † 06.08.1785); zunächst von 14.07.1750 bis 11.03.1760 als 2. Bürgermeister, danach ein viertel Jahrhundert lang bis zu seinem Tode am 06.08.1785 als 1. Bürgermeister - also insgesamt über 35 Jahre.
Interessant ist, daß die Ansichtskarte erst 50 Jahre nach ihrem Erscheinen postalisch verwendet wurde!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1907 - Altes Rathaus, Wilsterau (SF)

1907 Altes Rathaus an der Marktstraße (heutige Op de Göten); Brücke (Op de Göten) über die Wilsterau.
Das Foto ähnelt sehr einer 1898 gefertigten Aufnahme.
Die Marktstraße (heutige „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen zum damals noch offenen Gewässer.
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man die sogenannte „Kökschen Klock“.
Im Jahre 1912 befand sich das Alte Rathaus in einem Zustand des Verfalls! Professor Haupt aus Hannover konnte glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1915 - Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche b

1915 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche "St. Bartholomäus"
Blick in die Op de Göten (damals noch "Marktstraße")
Links das Alte Rathaus, davor das ebenfalls als Fachwerkgebäude errichtete Alte Balkenhaus;
rechts an der Ecke zur Schmiedestraße bzw. ehemaligen Johannisstraße (so hieß zeitweilig das kurze Straßenstück bis zur Rathausstraße) das Geschäftshaus des Goldschmiedes Mohr.
Vor dem „Holsteinischen Haus“ führt eine breite Treppe zum Gewässer Wilsterau herunter.
Hinten rechts die repräsentativen Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer und der Manufakturwarenhandlung J.P.T. Andersen,
Vor dem Kirchturm der St. Bartholomäus Kirche steht eine Litfaßsäule.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Bemerkung: kolorierte Version der zuvor in schwarzweiß verausgabten Ansichtskarte

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1972 - Kirche St. Bartholomäus, Neues Rathaus, Altes Rathaus, Schöpfmühle Honigfleth (SF)

ca. 1972 Kirche St. Bartholomäus, Neues Rathaus, Altes Rathaus, Schöpfmühle Honigfleth
Die Mehrbildkarte zeigt vier der Wilster und die Wilstermarsch in herausgehobener Weise kennzeichnenden Bauwerke.
links oben: Die von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfene und unter seiner Leitung gebaute am 02. Juli 1780 eingeweihte mächtige Hallenkirche St. Bartholomäus.
rechts oben: Das 1785 erbaute Doos´sche Palais, in welchem als "Neues Rathaus" seit 1830 die Verwaltung der Stadt Wilster bis zur Aufgabe einer eigenen Verwaltung und der Zusammenlegung mit dem Amt Wilstermarsch untergebracht war.
links unten: Das repräsentative Alte Rathaus wurde 1585 im Renaissance-Stil auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet. Es ist ein ganz besonderer kultureller Schatz der Stadt Wilster.
rechts unten: Die Schöpfmühle "Bockmühle Honigfleth" (tatsächlich jedoch eine Kokermühle), welche 1960 von ihrem ursprünglichen Standort an der Dwerfelder Wettern an diesen Standort versetzt wurde; sie gilt als Wahrzeichen der Wilstermarsch.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche a

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen.
Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche b (SF)

1900 Marktstraße (heutige Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau führende Rampe (im Bild rechts) genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser ergoß - die Brücke über die Wilsterau war daher op de Göten (über der Gosse).

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die gegenüber der vom Verlag Karl Kuskop herausgegebenen und in Beschriftung und Bildausschnitt leicht abweichende Variante der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche c

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau führende Rampe (im Bild rechts) genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser ergoß - die Brücke über die Wilsterau war daher op de Göten (über der Gosse).

Bildrechte: Verlag von Karl Kuskop, Wilster

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1985 - Op de Göten, Altes Rathaus, Bartholomäus Kirche

1985 Op de Göten, Altes Rathaus, Bartholomäus Kirche
ca. 1985 Blick von der Schmiedestraße in die Straße Op de Göten – frühere Marktstraße – in Richtung Markt.
Links das Alte Rathaus, im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet.
Vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ Holm steht noch die kurze Zeit später abgebrochene hölzerne Veranda.
Ganz rechts im Anschnitt erkennbar das von den Wilsteraner „Roter Elefant“ genannte und 1985 errichtete Gebäude an der Ecke zur Schmiedestraße (hier stand früher das Haus Uhrmacher Mohr).

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

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1951 - Op de Göten, Kirche, Altes Rathaus

Die Straße „Op de Göten“, Kirche, Altes Rathaus.
Im Vordergrund rechts ist das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau führenden Brücke (Op de Göten = Über der Gosse) erkennbar, welche ab 1932 der gesamten ehemaligen Markt-Straße ihren Namen gab.
Die jenseits der Wilsterau an diese angrenzende hölzerne Veranda gehörte zum Gasthaus „Holsteinisches Haus“ von Johannes (‚Hanne“) Holm. Die Gaststätte war viele Jahrzehnte lang das Vereinslokal des SV Alemannia Wilster von 1904.
Die Straßenfront des 1896 in aufwendiger Klinkerbauweise errichteten prächtigen Gebäudes der „Adler“ Drogerie Meyer ist noch mit einem Turm-Giebel gekrönt.
An der Ecke zum Marktplatz steht das 1912/13 errichtete Wohn- und Geschäftshaus der Textilhandlung von J.P.T. Andersen.
Die St. Bartholomäus Kirche ist noch von den Mitte der 1950er Jahre beseitigten Kastanien-Bäumen umsäumt.
Im Vordergrund links ist im Anschnitt das historische Alte Rathaus der Stadt Wilster erkennbar. Das wunderschöne repräsentative Alte Rathaus wurde 1585 im Renaissance-Stil auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Die Stadt Wilster muß immer wieder - so auch gegenwärtig - ganz erhebliche Anstrengungen aufbringen, um dieses Bauwerk für die Nachwelt zu erhalten. Seit dem Jahre 2011 wird sie in diesem Bemühen vom Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" unterstützt. Alle mit Wilster verbundenen Heimatfreunde sind herzlich aufgefordert, diesen Verein zu unterstützen. Der Jahresbeitrag ist sehr moderat! Nähere Informationen und auch ein herunterladbarer Aufnahmeantrag finden sich bei den weitergehenden Informationen zum
Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" (bitte anklicken!).

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

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