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Folgende ähnliche Objekte wurden in der Datenbank gefunden

unbekannte ländliche Wohnhäuser

Die jeweils offenbar aus privater Veranlassung herausgegebenen vier Ansichtskarten zeigen jeweils ein ländliches Wohnhaus -wahrscheinlich - aus der Wilstermarsch.
Um Mithilfe bei der Lokalisierung und zeitlichen Einordnung wird gebeten!
Bild 1 Auffällig ist die Hainbuchen-Hecke auf dem zur Einfriedung aufgeschütteten Wall vor dem Grundstück; vielleicht ein Hinweis auf den Geestrand-Bereich
Bild 2 Vor dem Gebäude stehen die für frühere Zeiten in der Marsch typischen Windschutz-Bäume; die Straße ist unbefestigt.
Bild 3 Das Mansard-Dach sowie die Fensterklappen charakterisieren dieses Haus.
Bild 4 Neben dem Haus mit dem ungewöhnlichen gebogenen Mansarden-Dach steht ein weiteres gleichen Typus.

Bildrechte: jeweils nicht bekannt;
die Anschriftsseiten sind unbeschrieben

Anja Hdt
schrieb am 12.05.2020
Bild 3 könnte ein Haus aus Vaalermoor sein
Peter hat geantwortet
Danke für den Hinweis!
Eine konkrete Benennung des Standortes oder gar ein aktuelles Foto wäre hilfreich.
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1928 - Brokdorf - Elbdeich, Wohnhäuser, Katen (SF)

1928 Brokdorf - Elbdeich, Wohnhäuser, Katen
Das auf dem hohen Ufersaum der Elbe gelegene Kirchdorf Brokdorf gehört zu den ältesten und schon in sächsischer Zeit besiedelten Orten der Wilstermarsch; das Kirchspiel reichte in früher Zeit bis an die Dithmarscher Grenze.
Der Name des Dorfes hat sich aus dem Namen einer dort seit alters her wohnhaften Familie „derer zu Brockdorff“ entwickelt. Einem Angehörigen dieses Geschlechts, dem Hildeslev von Brochthorp verdankt das Dorf die erste urkundlich belegte geschichtliche Erwähnung seines Namens aus dem Jahre 1220.
oben und Bild 2: Katen am Fuß des Deiches.
Nahe der Binnenböschung der Deiche sind vor einigen Jahrhunderten auf der sogenannten Deicherde viele Katen sogenannter "kleiner Leute" errichtet worden, denn diese Grundstücke vor den von Adligen und den Hof-Besitzern zu unterhaltenden Deichen waren abgabenfrei.
mittig: Deich im Bereich der Strandhalle verlief der Deich in einem Bogen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde offenbar der obere Bereich des Deckwerk des Deiches mit Wasserbausteinen erneuert.
Interessant ist der an der Böschung des Deiches errichtete Steg mit den darauf stehenden Personen. Derartige Nutzungen am Deich sind heute aus nachvollziehbaren Gründen des Deichschutzes nicht genehmigungsfähig.
unten: Gebäude an der Dorfstraße; im Hintergrund der Turm der Kirche St. Nikolaus.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

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1930 - Hochfeld in Dammfleth - ländliches Wohnhaus

1930 ländliches Wohnhaus in Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth.
An der von Wilster nach Beidenfleth durch die Gemeinde Dammfleth führenden Landstraße L 136 sind in Hochfeld linksseitig einige kleinere ländliche Wohnhäuser gelegen. Die private Ansichtskarte zeigt eines dieser Häuser. Die Datierung erfolgte nach dem verwendeten SATRAP Photo Papier, auf welchem in der Zeit von 1928 bis 1931 das auf der Schriftseite abgebildete Logo verwendet wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster. 1456 AK

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1950 - Einschulung der Osterküken am 1. April 1950

1950 Einschulung der Osterküken am 1. April
Einschulung in Wilster am Sonnabend, 1. April 1950
Das Schuljahr begann seinerzeit noch am 1. April eines jeden Jahres, weshalb zu diesem Zeitpunkt auch die Einschulung der Schulanfänger erfolgte. Und der Sonnabend war für alle Schüler selbstverständlicher Schultag.
Der Termin liegt in der Zeit um Ostern, weshalb die Schulanfänger damals als "Osterküken" bezeichnet wurden.
Um ihnen den Schulbeginn zu versüßen, erhielt fast jedes Kind von seinen Eltern oder Verwandten eine Schultüte, auch "Zuckertüte" genannt, die mit kleinen Überraschungen gefüllt war. Die "Zuckertüte" war seinerzeit zumeist noch aus Pappe und Papier selbst gebastelt und in ihr fanden sich Äpfel (Bananen und Apfelsinen waren zumeist noch völlig unbekannte Früchte) und einige Süßigkeiten (Goldnüsse, Himbeerbonbon, Drops, Sahnebonbon) vielleicht ein kleines Spielzeug, ein schönes Taschentuch und kleiner Schulbedarf.
Auf den Bildern posieren an ihrem ersten Schultag stolz jeweils mit ihrer Zuckertüte Astrid Grossmann (Bild 1) und Rainer Japp (Bild 2).
Die Ausrüstung für den Unterricht wurde in einem auf dem Rücken geschnallten Ranzen (Tornister) untergebracht. Dieser war zumeist aus Leder, manchmal aus Drillich, und in den seltensten Fällen neu. In dem Tornister wurden die Schiefertafel (Bild 3), Griffelkasten und Schiefergriffel, die Fibel und Schreibhefte (Bild 4) untergebracht. Ein feuchter Schwamm und ein Tuch zum Reinigen der Schiefertafel befand sich entweder in einer Schwammdose im Ranzen, oder sie hingen an eine Schnur geknotet seitlich aus dem Tornister heraus.

Bildrechte: Privat-Fotos
Bild 1: erhalten von Astrid Margareta van den Brand Horninge, geb. Grossmann; Den Haag, Holland
Bild 2: erhalten von Rainer Jaap, Boxdorf
Bilder 3 und 4: Peter J. von Holdt, Tungeln

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2009 - .08.21. Dat Keesblatt ut Wilster: Wer Kennt dieses Gebäude

Am 21.08.2009 bat in einem Artikel "Dat Keesblatt ut Wilster" um Mithilfe bei der Identifikation eines Gebäudes, welches auf der Heimat-Seite www.mein-wilster.de in der Rubrik "unbekannte Objekte" vorgestellt worden war.
Der Standort des Hauses konnte mit Neustadt 22 lokalisiert werden nach einem freundlichen Hinweis von Frau Katja Thode aus Wilster.
In dem Hause wurde in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts das Spielwaren und Angel-Bedarf Geschäft von Johannes Rahna betrieben.
Obwohl sich Peter J. von Holdt (Begründer dieser Heimat-Seite) als Kind an dem Schaufenster des Spielzeug-Geschäftes seine Nase häufig platt drückte, hatte er das Haus dennoch nicht wiedererkannt.
Während das Haus in seiner äußeren Gestalt im wesentlichen unverändert blieb, ist heute sein aktuelles farbliches Erscheinungsbild deutlich verändert.
Die mit Klinkern gemauerte Fassade des Hauses wurde verputzt und erhielt einen farbigen Anstrich.

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unbekanntes Gehöft a

unbekannte Gehöfte
Die offenbar aus privater Veranlassung herausgegebene Ansichtskarte zeigt ein Gehöft - möglicherweise - aus der Wilstermarsch.
Um Mithilfe bei der zeitlichen Einordnung und der Lokalisierung wird gebeten!
Auffällig ist die Trennung zwischen Wohngebäude und den Wirtschaftsgebäuden des Hofes

Bildrechte: nicht bekannt
die Anschriftenseite ist unbeschrieben

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1901 - Gasthof Zur Büchsenkate

1901 Gasthof "Zur Buechsenkathe" an der Bekau.
Der Gasthof "Zur Büchsenkathe" (Zur Büxenkathe) in Bekdorf stand an der Abzweigung nach Krummendiek an der Bundesstraße 5, zwischen Wilster und Heiligenstedten.
Der Name der ehemaligen Gaststätte wurde seinerzeit ausweislich des auch auf der Vorderfront des Anwesens lesbaren Namens "Büxenkathe" geschrieben - hierbei handelt es sich um eine Verbalhornung des Wortes Büchsenkate.
Der Name wird gerne darauf zurück geführt, daß dort ein Hosenmacher, also ein Büchsen-Schneider seine Büchsenschneider Kate gehabt habe. Diese Interpretation erscheint hinterfragungswürdig. Es ist eher zu vermuten, daß hier weit draußen vor der Stadt ein Büchsenmacher oder auch Büchsenschneider sich mit der Fertigung von Waffen (Büchsen) befaßte, denn der Umgang mit Schießpulver war wegen der Brandgefahr in der eng bebauten Stadt Wilster nicht erlaubt. Für diese These spricht auch, daß das Grundstück der Kate früher im Eigentum der Stadt Wilster lag. Viele Jahre wurde diese Kate, zur der auch eine kleine Schankwirtschaft gehörte, von der Stadt Wilster verpachtet.Der Gasthof gehörte zu den vielen früher an den Landstraßen gelegenen Krügen mit Ausspann, die den Fuhrleuten Möglichkeiten zur Rast und zur Versorgung der Gespanne boten. Die Büchsenkathe wurde bis zum 01.09.1964 als ländliche Gastwirtschaft betrieben, bis 1953 sogar mit Saalbetrieb. Letzte Wirtin des Gasthofes war Kunigunde Schade, deren Ehemann Adolf 1944 an der Front gefallen war. Bereits um 1900 war dessen Vater Peter Schade Besitzer der Gaststätte. Am Donnerstag, den 28. Mai 1970 gegen 22.10 Uhr fiel das Gebäude einem verheerenden Schadensfeuer zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: nicht bekannt

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1904 - Büchsenkate, Gasthof Zur Büchsenkathe

1904 Gasthof "Zur Buechsenkathe" an der Bekau.
Der Gasthof "Zur Büchsenkathe" (Zur Büxenkathe) in Bekdorf stand an der Abzweigung nach Krummendiek an der Bundesstraße 5, zwischen Wilster und Heiligenstedten.
Der Gasthof gehörte zu den vielen früher an den Landstraßen gelegenen Krügen mit Ausspann, die den Fuhrleuten Möglichkeiten zur Rast und zur Versorgung der Gespanne boten.
Die Büxenkathe wurde bis zum 01.09.1964 als ländliche Gastwirtschaft betrieben, bis 1953 sogar mit Saalbetrieb. Letzte Wirtin des Gasthofes war Kunigunde Schade, deren Ehemann Adolf 1944 an der Front gefallen war. Bereits um 1900 war dessen Vater Peter Schade Besitzer der Gaststätte.
Der Name der ehemaligen Gaststätte wurde seinerzeit ausweislich des auch auf der Vorderfront des Anwesens lesbaren Namens "Büxenkathe" geschrieben - hierbei handelt es sich um eine Verbalhornung des Wortes Büchsenkate.
Der Name wird gerne darauf zurück geführt, daß dort ein Hosenmacher, also ein Büchsen-Schneider seine Büchsenschneider Kate gehabt habe (Büx bzw. Büchs ist die niederdeutsche Bezeichnung für Hose). Diese Interpretation erscheint hinterfragungswürdig. Es ist eher zu vermuten, daß hier weit draußen vor der Stadt ein Büchsenmacher oder auch Büchsenschneider sich mit der Fertigung von Waffen (Büchsen) befaßte, denn der Umgang mit Schießpulver war wegen der Brandgefahr in der eng bebauten Stadt Wilster nicht erlaubt. Für diese These spricht auch, daß das Grundstück der Kate früher im Eigentum der Stadt Wilster lag.
Viele Jahre wurde diese Kate, zur der auch eine kleine Schankwirtschaft gehörte, von der Stadt Wilster verpachtet.
Am Donnerstag, den 28. Mai 1970 gegen 22.10 Uhr fiel das Gebäude einem verheerenden Schadensfeuer zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop Nachf. Inh. L. Behning

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1904 - Büchsenkate, Gasthof Zur Büxenkathe

1904 Büchsenkate, Gasthof "Zur Büxenkathe"
Der Gasthof "Zur Büchsenkathe" (Zur Büxenkathe) in Bekmünde stand an der Abzweigung nach Krummendiek an der Bundesstraße 5, zwischen Wilster und Heiligenstedten.
Der Gasthof gehörte zu den vielen früher an den Landstraßen gelegenen Krügen mit Ausspann, die den Fuhrleuten Möglichkeiten zur Rast und zur Versorgung der Gespanne boten.
Die Büxenkathe wurde bis zum 01.09.1964 als ländliche Gastwirtschaft betrieben, bis 1953 sogar mit Saalbetrieb. Letzte Wirtin des Gasthofes war Kunigunde Schade, deren Ehemann Adolf 1944 an der Front gefallen war. Bereits um 1900 war dessen Vater Peter Schade Besitzer der Gaststätte.
Der Name der ehemaligen Gaststätte wurde seinerzeit ausweislich des auch auf der Vorderfront des Anwesens lesbaren Namens "Büxenkathe" geschrieben - hierbei handelt es sich um eine Verbalhornung des Wortes Büchsenkate.
Der Name wird gerne darauf zurück geführt, daß dort ein Hosenmacher, also ein Büchsen-Schneider seine Büchsenschneider Kate gehabt habe (Büx bzw. Büchs ist die niederdeutsche Bezeichnung für Hose). Diese Interpretation erscheint hinterfragungswürdig. Es ist eher zu vermuten, daß hier weit draußen vor der Stadt ein Büchsenmacher oder auch Büchsenschneider sich mit der Fertigung von Waffen (Büchsen) befaßte, denn der Umgang mit Schießpulver war wegen der Brandgefahr in der eng bebauten Stadt Wilster nicht erlaubt. Für diese These spricht auch, daß das Grundstück der Kate früher im Eigentum der Stadt Wilster lag.
Viele Jahre wurde diese Kate, zur der auch eine kleine Schankwirtschaft gehörte, von der Stadt Wilster verpachtet.
Am Donnerstag, den 28. Mai 1970 gegen 22.10 Uhr fiel das Gebäude einem verheerenden Schadensfeuer zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop Nachf. Inh. L. Behning

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1904 - Gastwirtschaft Micheel in Fockendorf

1904 Gastwirtschaft Micheel in Fockendorf.
Der Gasthof des Wirtes W. Micheel, später von dessen Witwe Trine, stand in Fockendorf an der Einmündung der Straße Neumühlen. Zu dem Anwesen gehörte die seinerzeit für ländliche Gasthöfe obligatorische Durchfahrt, welche den mit Pferdekutsche oder Spannwerk anreisenden Gästen eine Ausspann- und Unterstellmöglichkei für ihre Pferde und Fahrzeuge bot. Im jahr 1948 wurde die Durchfahrt abgebrochen.
Der Gasthof wurde bis Ende der 1950er Jahre von Hugo Schnepel betrieben.
Fockendorf gehört zur Gemeinde Beidenfleth, gleichwohl diente die Gastwirtschaft vornehmlich als gesellschaftlicher Treffpunkt für die Einwohner von Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth.
Im Saal der Gaststätte wurden u.a. Feste des Ringreitervereins und des Gesangvereinsdurchgeführt, wobei die Straße Neumühlen von den Ringreitern für ihren Wettbewerb genutzt wurde. Die Straße Neumühlen kennzeichnet in ihrem Verlauf weitgehend die Grenze zwischen den Gemeinden Beidenfleth und Dammfleth.

Bildrechte: Carl Kuskop Nachf., Inh. Ludwig Behning

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1908 - Wochenmarkt am Markt vor der Kirche

1908 Wochenmarkt vor der Kirche
Wochenmarkt im Sommerhalbjahr in Wilster auf dem Marktplatz.
Im Schatten der hohen die St. Bartholomäus-Kirche umstehenden Kastanienbäume wurde früher der Wochenmarkt abgehalten.
Angeboten wurden überwiegend ländliche Erzeugnisse, welche mit ein- oder zweispännigen Leiterwagen oder Ackerwagen in die Stadt gebracht worden waren.
Wie man auf dem Bild erkennen kann, blieben während der Marktzeit die Pferde manchmal sogar angespannt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1910 - Schloßstraße in Heiligenstedten

1910 Schloßstraße in Heiligenstedten
Blick in die zum Herrenhaus des Gutes Heiligenstedten führende Schloßstraße (Das Herrenhaus wird fälschlich gerne auch als „Schloß“ bezeichnet).
Die von der Brückenstraße / Sandweg abzweigende Schloßstraße führt auf den ersten 100 m am Fuß des Deiches der Stör entlang, auf welchem seit langer Zeit mehrere Wohnhäuser stehen.
Im Vordergrund geht nach rechts Richtung Heiligenstedtenerkamp der Sandweg ab, dessen heutiger Name an den seinerzeit vorhandenen Zustand erinnert.
Anmerkung: Die links der Stör gelegenen Flächen gehören landschaftlich nicht zur Wilstermarsch, gleichwohl in Teilen zur Gemeinde Heiligenstedten.

Bildrechte: Verlag v. Th. Brodersen´s Buchhandlung (Oluf Kragh), Itzehoe

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1910 - unbekanntes ländliches Wohnhaus

1910 Personen vor einem ländlichen Wohnhaus.
Das ländliche eingeschossige Wohnhaus mit kleinem Vorgarten, welcher links zum seitlichen Gelände mit einem Staketenzaun abgetrennt ist, stand/steht vermutlich in einem Ort der Wilstermarsch.
Um Mithilfe bei der Identifizierung wird gebeten!
Die Zeitbestimmung erfolgte entsprechend der Kleidung der abgebildeten Personen

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Postkarte

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1911 - Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1911 Wewelsfleth.
Bei der abgebildeten Straße handelt es sich vermutlich um die Straße Humsterdorf mit Blick auf den Ortsausgang des Dorfes.
Der breite Wassergraben zwischen Straße und Hausgrundstücken mit den zur Ermöglichung des Wasserschöpfens in ihn hinein gebauten kleinen Stegen erinnert daran, dass vor einhundert Jahren in den Dörfern der Marsch ganz überwiegend das Brauchwasser und Trinkwasser aus offenen Gewässern und aus Zisternen gewonnen wurde. Wenn auch grundsätzlich in allen Teilen der Wilstermarsch das Grundwasser hoch ansteht, ist dieses jedoch für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Erst 1944 wurde in Beidenfleth der Wasserbeschaffungsverband Unteres Störgebiet als Verband der Wassergenossenschaften Bahrenfleth, Beidenfleth und Wewelsfleth gegründet, welcher die ländliche Bevölkerung mit gutem Trinkwasser versorgt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte und gleichfalls von Friedrich Schlüter, Wilster, verausgabte Ansichtskarte zeigt die Straße von einem veränderten Standort. Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung.

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1913 - Bürgermeister Garten mit Badehaus - Häuser an der Lange Reihe

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.
Im Hintergrund sind außerhalb des Gartens gelegene Wohnhäuser an der Straße Lange Reihe zu erkennen. Die Grenze zwischen den Hausgrundstücken und dem Bürgermeister Garten bildete seinerzeit der damals noch offene und durch die gesamte Stadt führende ursprüngliche Verlauf der Wilsterau.
Die Stadt Wilster hat 20 Jahre später (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das abgebildete Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1914 - Rathausstraße, Mühlenstraße, Dammfleth

1914 Rathausstraße, Mühlenstraße, Dammfleth
Die Ecke Rathausstraße / Bäckerstraße im Bereich der Einmündung der Straße Allee, die im Vordergrund nach links abgeht.
Der Schweinebrook – das ehemalige Galgenland, wo sich im Mittelalter das städtische Hochgericht mit dem Galgen befand – ist noch unbebaut (heute Gewerbefläche des Steinmetz-Betriebes Stechemesser).
Zwischen den Bäumen sind im Hintergrund und bereits jenseits der Wilsterau die in Dammfleth an der nach Kathen führenden Straße stehenden Wohnhäuser zu erkennen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0947

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1915 - Büttel und Bütteler Kanal

1915 Büttel und Bütteler Kanal.
Blick vom Elbdeich auf den Bütteler Kanal und die an seinem linken Ufer stehenden Gebäude.
Büttel war lange Zeit eine Schiffer-Siedlung, wobei die Wohnhäuser der Schiffer am Kanal standen und die Schiffe direkt davor einen Liegeplatz hatten. An den jeweiligen Liegeplätzen waren zum Wasser herab führende Treppen angelegt worden; an der Böschung des Kanals befinden sich in dem kurzen Abschnitt allein vier derartige Treppen.
Ganz im Hintergrund links ist die 1902 erbaute Brücke im Zuge der von Wilster nach Brunsbüttel führenden Chaussee zu erkennen.
Der Bütteler Kanal, dessen im Bereich der Ortschaft liegende Bereich als Hafen genutzt wurde, hatte über die Deichschleuse Zugang zur Elbe. Über den Burg-Kudensee-Kanal fuhren bis in die 1930er Jahre sehr viele mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne; der Torf stammte aus der Abtorfung des ehemaligen Grenzmoores (die vom Kudensee ausgehende sogenannte "Seebank" reichte ursprünglich bis zur Elbe und galt aus Verteidigungsgründen als auch aus Gründen des Sturmflutschutzes lange Zeit als unantastbar) zwischen Dithmarschen und Steinburg.
Der alte historische Ort Büttel hat zwischenzeitlich aufgehört zu existieren, nachdem wegen der Industrieansiedlung seit Mitte der 1970er Jahre bis auf 17 von ursprünglich 200 Häusern alle abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1915 - Vaalermoor, Gehöfte, Schöpfmühle, Gasthof, Denkmal

1915 Vaalermoor, Gehöfte, Schöpfmühle, Gasthof, Denkmal
Mehrbildkarte
oben: ländliche Szene am Vaalermoor Kanal;
mit Hilfe der Schöpfmühlen wurde das Wasser in den Kanal gefördert.
mittig: Das im Jahre 1905 neben der Schule errichtete Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg von 1870/71; Inschrift: Dem tapferen Heere.
unten: Das Gebäude der Gastwirtschaft am Vaalermoor Kanal wurde im Jahre 1969 durch Feuer vernichtet und nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1921 - Blick in die zum Gut Heiligenstedten führende Schloßstraße

1921 Blick in die zum Herrenhaus des Gutes Heiligenstedten führende Schloßstraße (Das Herrenhaus wird fälschlich gerne auch als „Schloß“ bezeichnet).
Die von der Brückenstraße / Sandweg abzweigende Schloßstraße führt auf den ersten 100 m am Fuß des Deiches der Stör entlang, auf welchem seit langer Zeit mehrere Wohnhäuser stehen – eine Situation, welche erst seit dem Bau des Mündungssperrwerkes der Stör aus Gründen des Hochwasser- und Sturmflutschutzes hinnehmbar geworden ist, da die Deiche an der Stör dadurch ihre Funktion als Hauptdeiche verloren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1925 - St. Margarethen - Bahnhofstraße, Villa von Loh, Bahnhof, Deichhäuser (SF)

1925 St. Margarethen - Bahnhofstraße, Villa von Loh, Bahnhof, Deichhäuser
oben links: Wohnhäuser an der Bahnhofstraße am Ortsausgang Richtung Stuven.
oben rechts und Bild 3: Wohn- und Geschäftshaus des Mühlenbetriebes des Claus von Loh.
Das 1912 errichtete Haus ist - wie viele andere das Ortsbild von St. Margarethen prägende Bauwerke – von dem dort ansässig gewesenen Baumeister Johannes Wiekhorst entworfen worden.
unten links: Empfangsgebäude Bahnhof St. Margarethen
Der Bahnhof des Kirchortes St. Margarethen lag weit außerhalb des Dorfes bei Landscheide an der Straße nach Flethsee. Hier verlief die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig).
Der Ort in der Gemeinde Landscheide wurde lange Zeit zumeist St. Margarethen Bahnhof genannt.
unten rechts: sogenannte Deichhäuser auf dem (damaligen) Deich der Elbe.

Bildrechte: nicht verzeichnet
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

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1927 - St. Margarethen, ländliches Wohnhaus

1927 St. Margarethen, ländliches Wohnhaus.
Das ländliche Wohnhaus mit dem angebauten Wirtschaftsteil wurde wahrscheinlich von einer Familie Andersen bewohnt; der genaue Standort des Gebäudes konnte noch nicht ermittelt werden.
Um Mithilfe bei der Identifizierung wird gebeten!

Bildrechte: nicht bekannt

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1927 - Wohnhaus an der Straße Deichreihe in Wewelsfleth

1927 Wohnhaus an der Straße Deichreihe in Wewelsfleth.
Die Deichreihe war bis zu den Deichbaumaßnahmen 1956/ 1957 weitgehend nur einseitig bebaut.
Über den Zeitraum mehrerer Jahrhunderte waren in einem längeren Abschnitt der auf der Außenböschung des Stör Deiches angelegten Deichreihe die auf der Deichkrone stehenden Wohnhäuser Bestandteil des Sturmflutschutzes. Im Deichverteidigungsfall mußten Türöffnungen und auch Fenster sowie die Zwischenräume zwischen den Gebäuden mit Dammbalken gegen eindringendes Wasser geschützt werden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1931 - Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal

1931 Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal
oben: Wohnhäuser an der Straße Humsterdorf, deren Name an das ehemalige Dorf erinnert, an dessen Standort das danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth (Weuelesflethe ) um 1500 planmäßig verlegt wurde.
mittig (Bild 2): Geschäftshaus Kolonialwaren H. Kröger Söhne an der Dorfstraße; das helle rechts davon stehende Gebäude ist die ehemalige Kirchspielsvogtei.
unten: Das an die aus der Gemeinde stammenden und namentlich aufgeführten Gefallenen des I. Weltkrieges erinnernde Ehrenmal auf der dreieckigen Fläche zwischen der Straße Humsterdorf und der heutigen Schulstraße. Das Denkmal wurde nach dem II. WK erweitert, um auch der Opfer dieses Krieges zu gedenken, wobei auch hier die Namen aufgeführt sind.
Die steinerne Stele zeigt unter einem Kreuz und zwei schlafenden Löwen im Relief in sehr ansprechender Darstellung eine Doppel-Eiche als Symbol für das Land Schleswig-Holstein sowie ein Husmannshus und einen aufgeslippten sowie einen segelnden Ewer für das Dorf.
Die Inschrift auf dem Ehrenmal lautet:
De Krieg hett se reeten vun Heimat un Herd
Se geven ehr Lewen ünner dat Swert.
Veel is hier weent de Jammer weer groot.
De Steen de schall tügen vun Leev u. vun Not,
Vun Dankborkeit seggen un trösten schall he.
Dat gifft noch een Heimat för uns u. för se.
DE GEMEEN WEWELSFLETH

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1935 - Gasthof Zur Büchsenkathe

1935 Gasthof "Zur Buechsenkathe" an der Bekau.
Der seinerzeit sehr bekannte Gasthof - die Schreibweise war unterschiedlich: Büxenkate/kathe, Büchsenkate/kathe, Buechsenkate/kathe - stand an der Abzweigung nach Krummendiek an der Bundesstraße 5 zwischen Wilster und Heiligenstedten im Bereich der heute an dem Standort befindlichen Rettungswache.
Der Gasthof gehörte zu den vielen früher an den Landstraßen gelegenen Krügen mit Ausspann, die den Fuhrleuten Möglichkeiten zur Rast und zur Versorgung der Gespanne boten. Die auf der Abbildung noch erkennbare Durchfahrt wurde später abgebrochen, um den Fernfahrern, welche gerne im Gasthof der freundlichen und tüchtigen Wirtin einkehrten, hinreichende Parkmöglichkeit zu bieten.
Die „Büchsenkathe“ wurde bis zum 01.09.1964 als ländliche Gastwirtschaft betrieben, bis 1953 sogar mit Saalbetrieb.
Letzte Wirtin des Gasthofes war Kunigunde Schade, deren Ehemann Adolf 1944 an der Front gefallen war. Bereits um 1900 war dessen Vater Peter Schade Besitzer der Gaststätte.
Am Donnerstag, den 28. Mai 1970 fiel das Gebäude einem verheerenden Schadensfeuer zum Opfer und wurde nicht wieder aufgebaut.
Die untere Abbildung (Bild 4) zeigt die Bekau - flußabwärts gesehen von der Brücke im Zuge der Chaussee Wilster - Heiligenstedten.

Bildrechte: nicht bekannt. Sign. E/1061

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1937 - Ecklak - Gehöft, Meierei, Schule, Dorfkrug, Hökerei, Denkmal

1937 Ecklak - Bauernhof, Meierei, Schule, Dorfkrug, Hökerei, Denkmal
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten ländliche Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie: Meierei, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen.
Die Meierei Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben.
Die dörfliche Schule ist ebenfalls 1972 aufgegeben worden; das Schulhaus war 1912 errichtet worden.
Das Gebäude des Dorfkruges wurde 1904 gebaut. Die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker führten in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
Das 1952 erweiterte Ehrenmal ist im Jahr 1921 eingeweiht worden.
bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich um den Huusmann Hof an der Hauptstraße.

Bildrechte: Adolf Meyer, Brunsbüttel

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