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Verein Angelsport Verein ASV Petri Heil Wilster

Angelsport Verein ASV Petri Heil Wilster
Der Verein bewirtschaftet die etwa 18 km lange Strecke der Wilsterau zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Stör.
Bild 1: Anstecknadel des Angelsportvereins "Petri Heil" Wilster
Bild 2: Anstecknadel des Angelsportvereins "Petri Heil" Wilster für vierzigjährige Mitgliedschaft.
Bild 3: Ärmelabzeichen des Angelsportvereins "Petri Heil" Wilster

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1580 - - 1646 Meister Jürgen Heitmann der Ältere schuf die Kanzel der Petri Kirche in Burg

Meister Jürgen Heitmann der Ältere (1580 – 1646)
war Tischler und handwerklicher Bildschnitzer in Wilster.
Er ist daher nicht als Künstler, sondern vielmehr als kunstfertiger Handwerker in Erscheinung getreten. Einige seiner Werke sind heute noch in Kirchen der Region zu finden.
In Wilster finden sich heute leider keine als solche identifizierte geschnitzte Werkstücke des Meisters.
Ein Beispiel seiner handwerklichen Kunst bietet die von ihm im Jahre 1621 gefertigte Kanzel der Petri Kirche in Burg in Dithmarschen.

Bildrechte: Pastor Michael Marwedel, Burg,
welcher freundlicherweise die Fotos zur Verfügung stellte.
Hier kann man die Petri-Kirche in Burg in Dithmarschen besuchen.

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1899 - Rechtsanwalt und Notar H. Harten in Wilster - Brief an Provinzial Irrenanstalt Schleswig

1899 Rechtsanwalt und Notar H. Harten in Wilster
Mit seinem Faltbrief v. 23.12.1899 schrieb der Wilsteraner Notar und Rechtsanwalt H. Harten die Provinzial - Irrenanstalt zu Schleswig an, wo der Brief am Heiligen Abend eintraf.
Wo in der Stadt Wilster der RA Harten seine Kanzlei hatte, konnte noch nicht geklärt werden. Im Adressbuch von 1872 ist er noch nicht, im Adressbuch von 1926 nicht mehr aufgeführt.
Aus heutiger Sicht erscheint es befremdlich, mit welchen Begriffen in früherer Zeit Einrichtungen für psychisch kranke Menschen bezeichnet wurden. Dabei war die bereits im Jahr 1820 gegründete „Irrenanstalt bei Schleswig“ zu damaliger Zeit ein überaus fortschrittlicher Ansatz bei der Behandlung und der Unterbringung derart beeinträchtigter Menschen.
Im Laufe der Zeit erhielt die Einrichtung immer wieder eine andere Bezeichnung, u.a. „Provinzial-Irren-, Heil- und Pflegeanstalt“, „Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt“, „Landesheilanstalt“, „Landeskrankenhaus“.
Mehr zu der Anstalt findet sich hier auf einer privaten Website.

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1912 - Neustadt Haus 22

1912 Haus 22 in der Neustadt
Nach einem in der Zeitung "Dat Keesblatt ut Wilster" am 21.08.2009 erschienenen Artikel konnte der Standort des Hauses nach einem freundlichen Hinweis von Frau Katja Thode lokalisiert werden.
Während das Haus in seiner äußeren Gestalt im wesentlichen unverändert blieb, ist sein gegenwärtiges farbliches Erscheinungsbild deutlich verändert.
Die in Klinkern gemauerte Fassade des Hauses wurde verputzt und erhielt einen farbigen Anstrich.
In dem Hause wurde in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts das Spielwaren und Angel-Bedarf Geschäft von Johannes Rahna betrieben. Der auch „Pudje“ Rahna genannte Inhaber war auch sehr aktiv im Angelsportverein „Petri Heil“ und unterrichte Jugendliche in die Regeln der Freizeit-Fischerei

Bildrechte: Alphons Epperlein, Hamburg
Anmerkung: Dieser Fotograf hat seinerzeit als Auftragsarbeiten einige Einzelhäuser in Wilster abgelichtet

Vergleichsbild (aus 2009): Bildrechte: Andreas Reinke, Wilster

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1970 - Blick vom Schott in die Straße Neustadt

ca. 1970 Blick vom Schott in die Straße Neustadt.
Ganz hinten ist das bereits am Neumarkt stehende Geschäftshaus der damaligen Schlachterei von Friedrich Herzog zu erkennen.
Das große Gebäude im Vordergrund mit der reichhaltigen Fassade ist das ehemalige Wohnhaus zur Dampfbrauerei der Gebrüder Lübbe. Das heute nicht mehr vorhandene Gebäude war das Geburtshaus des Dichters Johann (Hinrich Otto) Meyer, ein Heimat-Dichter niederdeutscher Mundart; er wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl / Schleswig, besuchte danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Meyer schrieb zahlreiche Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland.
Die Stadt Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80 Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal und mit der Benennung der Johann-Meyer-Straße.

In dem folgenden Haus hatte Bäckermeister Heinz-Theodor Maaß sein Geschäft.
Dahinter das Gebäude, in welchem lange Zeit das Kolonialwaren Geschäft von H. Jepsen betrieben wurde.
In dem folgenden Gebäude mit dem Flachdach betrieb Johannes Rahna sein Spielwaren und Angel-Bedarf Geschäft. Der auch „Pudje“ Rahna genannte Inhaber war auch sehr aktiv im Angelsportverein „Petri Heil“ und brachte Jugendlichen die Regeln der Freizeit-Fischerei bei.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster.

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1689 - - 1760 Johann von Holten, Snetkermester auf Schloß Christiansborg in Kopenhagen

Johann von Holten war mehrere Jahrzehnte Hofsnetkermester am Schloß Christiansborg bei Kopenhagen.
Er wurde am 11.11.1689 in Wilster getauft, wo er auch aufwuchs.
Nach mehrjähriger Wanderschaft, die ihn bis nach Wien führte, trat er seinen Dienst am Dänischen Königsschloß Christiansborg in Kopenhagen an, wo noch heute Arbeiten von ihm zu bewundern sind.
Er war insgesamt dreimal verheiratet:
17.05.1720 mit Christina Rasmusdatter
23.04.1738 mit Dorthe Kirstine Jensdatter Sahl
13.11.1748 mit Marie Dahl
Auf ihn führen sich die dänischen Holten zurück, die sich im Slægtsamfundet Holten zusammen gefunden haben.
Über Johann von Holten gibt es viele Informationen, u.a. im Landesarchiv für Seeland etc. in København.
Im Steinburger Jahrbuch 1974; Seite 121ff, findet sich ein Bericht über ihn.
Nach seinem Tode am 05.08.1760 wurde er am 09.08.1760 in Kopenhagen auf dem Friedhof der deutschen Sankt Petri Kirke in Kopenhagen begraben. Sein heute noch bestehendes Grab mit dem großen flach im Grase liegenden Grabmal aus Kalksandstein ist vor einigen Jahren restauriert worden und wird sorgsam von seinen Nachkommen gepflegt.
Anzumerken ist noch, daß Johann von Holten ein Bruder des langjährigen (1760 - 1785) Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten war.

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1925 - Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au a

1925 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au
Bis in die 1930er Jahre bestand für die auf der Wilsterau verkehrenden Schiffer die Möglichkeit, über eine Schleuse von der Holstenau/Wilsterau direkt in den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute: Nord-Ostsee Kanal bzw. Kiel Kanal bzw. NOK) und von dort über eine weitere Schleuse in die Burger Au zu gelangen.
In der Burger Au war vor der Schleuse eine Gewässeraufweitung, der Kattenstieg, angelegt worden. Sie diente den Schiffern als Liegeplatz; hier siedelte sich 1913 die zuvor in Friedrichstadt betriebene Werft von Detlef Schöning an.
In der Werft am Kattenstieg wurden nach dem I. Weltkrieg zunächst Küsten-Torpedoboote abgewrackt und dann mangels Neubauaufträge Reparaturen an Küstenschiffen ausgeführt.
Als einziger nennenswerter Neubau wurde von 1924 - 1926 auf eigene Rechnung der 26 m lange Schoner IRENE SCHÖNING gebaut.
Mit der IRENE SCHÖNING hatte es insofern eine besondere Bewandtnis, als sie das letzte in Deutschland ohne Motor gebaute Frachtschiff war. Der Schoner fuhr in seinem ersten Jahr nur unter Segeln; ein Hilfsmotor wurde erst nach einem Jahr eingebaut.
Bild 1 zeigt die IRENE SCHÖNING am Kattenstieg. Ein Modell des Schiffes befindet sich im Burger Museum
Hinter der IRENE SCHÖNING liegt die in Delfzijl, Niederlande, gebaute MARTHA SCHÖNING (Eigner: Karl Schöning).
Hölzerne Schiffe für die Berufsschifffahrt wurden zu dieser Zeit nicht mehr hergestellt; sie wurden von Stahlschiffen, vor allem aus Holland, verdrängt. Lediglich Anfang der 30er Jahre wurde auf der Werft Schöning noch ein kleines Ausflugsschiff aus Stahl gefertigt; danach wurde die Werft aufgegeben. In der Folge waren die Schöning´s nur noch als Schiffseigner und Kapitäne tätig. Der Itzehoer Kapitän, Lotse und Autor Herbert Karting hat der Schiffer- und Schiffbauerfamilie Schöning mit seinem Buch "Segel von der Eider" ein Denkmal gesetzt.
Bild 2 zeigt den stark frequentierten Liegeplatz am Kattenstieg während der außergewöhnlichen Frostperiode im Januar/Februar 1922. Aus der Abbildung läßt sich erahnen, welche Bedeutung Burg als Schifferort hatte; um 1900 waren allein in Burg 64 Frachtsegler beheimatet gewesen.
Bild 3 zeigt um 1914 ein Schiff auf dem Slip der Werft Schöning am Kattenstieg. Bei dem Schiff handelt es sich um die 1912 gebaute stählerne Galeasse MELPOMENE des Schiffers H.F. Meyburg aus Burg/Dithmarschen. Wahrscheinlich liegt der Segler zur Reparatur oder für einen neuen
Bodenanstrich bei Schöning auf Slip, denn er war zum Zeitpunkt der Aufnahme ja noch nicht alt.
Anzumerken ist noch, daß sich in der St. Petri Kirche in Burg das vom Schiffbaumeister Detlef Schöning im Jahre 1922 gestiftete Votivschiff "Detlef und Marie" befindet, welches so heute noch an vergangene Schifffahrts- und Schiffbautraditionen in Burg erinnert.

Bildrechte:
Bild 1: Privatfoto Familie Schöning
Bild 2: Repro aus einem Leporello (Bilderserie) von Foto-Lorenz, Burg
Bild 3: nicht bekannt
Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Rudolf Böckmann; Burg in Dithmarschen
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Herrn Hans-Peter Lausen, Burg in Dithmarschen

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1932 - Wewelsfleth - Dorfstraße, Deichreihe, Trinitatis Kirche

1932 Wewelsfleth - Dorfstraße, Deichreihe, Trinitatis Kirche
oben links: Die Dorfmitte, links die ehemalige Kirchspielvogtei, dann das Wohnhaus Junge und das Café Holstein an der Dorfstraße.
oben rechts (Bild 2): Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße mit dem Gasthof von Arthur Mahn.
mittig: Die nach der Reformation Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) genannte Kirche wurde 1503 fertiggestellt; ihre 1238 urkundlich bezeugte Vorgängerin lag im heutigen Vorland im damaligen und danach untergegangenen Weuelesfleth; wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe wurde um 1500 das Dorf und mit ihm die Kirche an den heutigen Standort verlegt.
unten (Bild 3): Straße Deichreihe.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Dem damaligen Zeitgeist geschuldet beendet der Schreiber der Karte seine Mitteilung mit „ein herzl. Heil Hitler“ (sh. Anschriftseite, Bild 4))

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1943 - Gärtnerei Johannes Meyer - Brief an die Stadtverwaltung Itzehoe

1943 Gärtnerei Johannes Meyer - Brief an die Stadtverwaltung Itzehoe
Die Flächen der Gärtnerei Meyer mit den Aufzuchtbeeten und den Gewächshäusern lag in dem Dreieck, welches gebildet wurde von Mühlenstraße und Rathausstraße (sh. Foto Bild 2)
Heute sind die Flächen der Gärtnerei der Wohn-Bebauung zugeführt.
Der in seinem Briefkopf sein Leistungsspektrum darlegende Betrieb hatte auch in Itzehoe an der Edendorfer Straße Anzuchtsflächen. Offenbar waren an den dortigen Kulturen seinerzeit erhebliche Schäden durch Wildkaninchen entstanden, weshalb der Gärtnermeister folgendes schrieb an die
"Stadtverwaltung Itzehoe.
Warte noch immer vergebens auf den mir von der Polizeiverwaltung in Aussicht gestellten Erlaubnisschein zum Abschießen der wilden Kaninchen in meiner Gärtnerei in Itzehoe Edendorferstraße. Da selbige sehr viel Schaden anrichten, bitte ich zu veranlassen, daß selbiger mir umgehend zugestellt wird, damit ich mich davor schützen kann.
Heil Hitler (Anm.: seinerzeit obligatorische Grußformel)
Johannes Meyer"

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1897 - Werften an der Burger Au in Burg in Dithmarschen

1897 Burg in Dithmarschen.
Farb-Lithographie mit fünf Miniaturen.
a) sh. Bild 3: Aussichtsturm.
b) Ortsmitte mit Petri Kirche und Apotheke.
c) Gemeindehaus am Holzmarkt.
d) Marktplatz mit Postgebäude.
e) sh. Bild 2: Werften an der Burger Au; vorne der Stapelplatz, hinter der Brücke im Zuge der Landstraße nach Wilster links die größere Werft Bruhn mit dem Schornstein der Schmiede, rechts die Werft Fack.
Burg war in früheren Zeiten, so wie auch die Stadt Wilster, ein Schifferort. Die kleinen Lastschiffe konnten von der Burger Au in die Holstenau/Wilsterau gelangen und von dort nach Wilster und zur Stör fahren. Nach dem Bau des NOK (damaliger Kaiser-Wilhelm-Kanal) ermöglichten Schleusen, auf diesen zu gelangen oder diesen zu queren (!). Über die Burger Au war vor dem Bau des NOK auch eine Passage durch den Kudensee und über den Büttel-Kudenseer Kanal nach Büttel und zur Elbe möglich.
Die in Burg gelegene Strecke der Chaussee von Wilster nach Burg heißt heute noch Hafenstraße.

Bildrechte: Kunstanstalt Wilhelm Schütz, Eisenach

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1938 - Meister Jürgen Heitmann der Ältere in Wilster

1938 Meister Jürgen Heitmann der Ältere in Wilster
In dem von Wilhelm Johnsen verfaßten und im Jahre 1938 im Verlag von Johann Schwarck Söhne, Wilster,
herausgegebenen und 232 Seiten und einen umfassenden Anhang aufweisenden Buch wird der in der ersten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts in Wilster wohnhaft und tätig gewesene Schnitker-Meister Jürgen Heitmann und dessen die Zeiten überdauert habendes Werk vorgestellt.
Meister Jürgen Heitmann der Ältere hat in der Zeit von 1610 bis etwa 1650 für verschiedene Kirchengemeinden in der Wilstermarsch und im benachbarten Dithmarschen Altäre, Kanzeln und andere sakrale Einrichtungsgegenstände geschaffen.
Ein Beispiel seiner Arbeit findet sich mit der im Jahre 1621 gefertigten Kanzel in der Petri-Kirche in Burg in Dithmarschen.
Eine Zusammenfassung zu Meister Jürgen heitmann dem Älteren und zu seinem Werk kann in der nachstehend aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1904 - Burg in Dithmarschen - Blick von der Marsch auf den Ort

1904 Burg in Dithmarschen - Blick von der Marsch auf den Ort.
Das Kirchdorf Burg liegt auf dem aus der weiten flachen Marsch aufsteigenden Klev der Geest. Der als Klev bezeichnete Steilhang ist ein Kliff, welches in vorgeschichtlicher Zeit nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion am Rande der Hohen Geest entstandenen ist.
Seinen Namen hat der Ort nach der Bökelnburg, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg, deren mächtiger Rundwall heute noch beeindruckt.
Oben auf den Höhen der Geest die Mühlen von Bech (links) und Nagel. Zwischen den Bäumen ist ein an der Großen Bergstraße stehendes Haus zu erkennen; rechts die Petri Kirche mit dem Pastorat. Das langgestreckte Gebäude in Bildmitte wird aktuell von der Firma Heizungsbau Hennigsen genutzt; die anderen Häuser, vor allem die flachen Gebäude, sind abgebrochen, einige evtl. umgebaut. Vorn im Bild ist das Gelände der Gärtnerei Liebing zu erkennen, deren Ladengeschäft in der Waldstr. war.

Bildrechte: Kunstanstalt Hermann Ludewig, Leipzig

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1951 - Marktplatz, Verein für deutsche Schäferhunde

1951 Marktplatz, Verein für deutsche Schäferhunde
Eine Gruppe des „Verein für deutsche Schäferhunde (SV) e.V., Ortsgruppe Itzehoe“ hat sich mit ihren Hunden auf dem Marktplatz aufgestellt.
Der Herr im Anzug und mit Hut, neben dem Jungen mit dem Schild, ist Franz Reimers; er war Gründer der Ortsgruppe und auch ihr Vorsitzender von 1930 bis 1954.
Der zweite von links der in Bildmitte abgebildeten Personen mit weißem Hemd ist Herr Kubis, dessen Sohn gegenwärtig zweiter Vorsitzender der Ortsgruppe ist.
In der Chronik des genannten Vereins findet sich zu Anlaß und Zeitpunkt des Treffens folgender Eintrag einer Vorstandssitzung vom 24.6.1951: „Der Verein wird sich auch an einer Werbeschau in Wilster beteiligen.“
Rechts im Anschnitt ist der Turm der St. Bartholomäus Kirche erkennbar.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite steht noch die alte und im Jahre 1900 erbaute Turnhalle, die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde.
Links daneben das Geschäftshaus des Wilsteraner Photographen Carl Kuskop.

Bildrechte: nicht bekannt

Die Informationen zu Zeitpunkt und Anlaß der Aufnahme wurden freundlicherweise beigebracht von Ulrike Eckmann als derzeitige Vorsitzende des Verein für Schäferhunde (SV) e.V. Ortsgruppe Itzehoe

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Verein MTV Wilster von 1880

Verein MTV Wilster von 1880
Der ursprünglich als Männer-Turnverein gegründete MTV Wilster besteht seit dem Jahre 1880.
Bereits Ende der 1850er Jahre war es in Wilster zur Gründung eines Turnvereins gekommen, welchem bald (1861) durch eine weitere Gründung ein konkurrierender Wilsteraner Turnverein entgegen stand. Beide Vereine existierten jedoch nur wenige Jahre.
Am 04. Dezember 1868 kam es zu einer Neugründung, welche sich aber mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wieder auflöste.
Der MTV Wilster wurde am 30. Mai 1880 gegründet; er gehört heute zu den ältesten Sportvereinen im Kreis Steinburg.
Infolge einer Bekanntmachung im Kreisblatt hatten sich bereits zuvor am 22. Mai 1880 im Gasthof von Martin Göttsche junge Leute zwecks Gründung eines Turnvereins versammelt. Nach kurzer Vorbereitung , insbesondere zur Erarbeitung der Statuten, erfolgte der Gründungsakt eine Woche später.
Der erste Übungsabend der Turner wurde am 12. Juni 1880 durchgeführt.
Die ersten Gau-Turnfeste richtete der junge Verein in den Jahren 1882, 1887 und 1895 aus.
Informationen über den heutigen MTV Wilster gibt es hier.

Die Abbildungen zeigen aus der Zeit um 1930 stammende - also zum Zeitpunkt des 50 jährigen Stiftungsfestes des MTV Wilster - handgefertigte Abzeichen
Bild 1 Emblem des MTV Wilster
Das Abzeichen war 1930 von dem Turner W. Schlüter entworfen worden und wurde als Vereinsabzeichen gewählt.
Bild 2 Emblem des Deutschen Turnerbundes
Bild 3 Emblem der Deutschen Turner mit den Buchstaben FFFF - Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei -
diese stehen seit Turnvater Jahn für:
Frisch ans Werk!
Fromm im Glauben an die Gemeinnützigkeit und Wertbeständigkeit des Schaffens
Fröhlich untereinander
Frei und offen in allem Handeln
Die Bewegung der Turner war seit ihren Anfängen durchweg sehr patriotisch und vaterländisch eingestellt.

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Neu! 1923 -Bienenwirtschaftlicher Verein Wilstermarsch mit 66 organisierten Imkern

Vor einhundert Jahren gab es in der Wilstermarsch 66 Imker, welche sich im Bienenwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch organisiert hatten.

1923 berichtete die Dithmarscher Landeszeitung über die Mitgliederversammlung des Vereins

Wilster, 4. April 1923
Der bienenwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch
hat in seiner ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, die Nachtragsumlage des Landesvereins gestaffelt in Höhe von 800, 1200 und 1400 Mark zu hebenund den Vereinsbeitrag um 100 Mark zu erhöhen.
Dem Verein gehörten bis Jahresschluß 62 Mitglieder mit rund 1240 Völkern an.
Neu eingetreten sind vier Imker.
Empfohlen wurde, bei Verkauf von Honig den zur Zeit der bezahlung gültigen Preis zu nehmen.
Der hohe Zuckerpreis drückt stark auf die Großimker. Für manche ist es in Zukunft unmöglich, sich den für die Einwinterung erforderlichen Honig zu beschaffen, und man muß wieder auf die Honigauffütterung der alten Zeit zurückgreifen.
In den Vorstand wurde als Kassenführer Postsekretär Rönnau gewählt.

Hinweis: Die Höhe der genannten Geldbeträge sowie die geschilderten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Zucker verdeutlichen die Zeit der deutschen Inflation von 1914 bis November 1923

Bemerkung: Den alten Zeitungsartikel erhielten wir freundlicherweise von Nils Paustian, Brickeln

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1920 - Nordmarkverein e.V. - Deutscher Verein für das nördliche Schleswig

1920 Nordmarkverein e.V. - Deutscher Verein für das nördliche Schleswig.
Mit den sogenannte Wehrschatzkarten, von denen etwa ein Dutzend bekannt sind, warb der deutschnationale Verein für die Zugehörigkeit Nordschleswigs zu Deutschland.
Der Verein ist 1896 gegründet worden, sein Vereinssitz befand sich in Hadersleben / Haderslev. Er vertrat das Deutschtum im lange Zeit zwischen Dänemark und Deutschland strittigen Nordschleswig bis zum Plebiscit von 1920.
Mit der Volksabstimmung am 10.Februar und 14. März 1920 wurde die Staatsgrenze zwischen Dänemark und Deutschland neu festgelegt - das ehemalige Herzogtum Schleswig wurde geteilt mit der Folge, dass die Staatsgrenze seither nördlich von Flensburg verläuft.
Die Niederlage Deutschlands im I. Weltkrieg hatte die Durchführung der Volksabstimmung von 1920 mit der Folge der heute so noch bestehenden Staatsgrenze bewirkt.
Heute verfolgen Dänemark und Deutschland gemeinsam in Europa einen guten respektvollen und friedlichen Weg des Umgangs miteinander und mit den jeweiligen Minderheiten auf ihrem Staatsgebiet.

Bildrechte: Nordmarkverein e.V. (aufgelöst)

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Verein Militärverein Wilster Abzeichen

Verein Militärverein Wilster
Abzeichen des 1883 gegründeten Militärvereins Wilster
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der Wilsteraner Verein Bestand hatte, wurde von mir noch nicht ermittelt.
Ob möglicherweise der Kriegerverein, dessen Abzeichen (Bild 3) gleichfalls vorgestellt wird, ein Vorläufer des Militärvereins war oder für diesen nur eine andere Bezeichnung darstellt, ist nicht bekannt.

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1930 - Männer-Turnverein Wilster 1880 - 1930

1930 beging der MTV Wilster sein 50jähriges Stiftungsfest;
der Verein gab zu dem Anlaß eine bei Johann Schwark Söhne, Wilster, gedruckte 48 Seiten umfassende Chronik heraus.
Der ursprünglich als Männer-Turnverein gegründete MTV Wilster besteht seit dem Jahre 1880.
Bereits Ende der 1850er Jahre war es in Wilster zur Gründung eines Turnvereins gekommen, welchem bald (1861) durch eine weitere Gründung ein konkurrierender Wilsteraner Turnverein entgegen stand. Beide Vereine existierten jedoch nur wenige Jahre.
Bei einem der ersten Übungsabende der Turner war es zu einem folgenschweren Unglück gekommen. Der Turner Hans Ramm stürzte vom Reck und brach sich das Genick; er war der erste, der auf dem neuen Kirchhof im Bischof begraben wurde.
Am 04. Dezember 1868 kam es zu einer Neugründung, welche sich aber mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wieder auflöste.
Der MTV Wilster wurde am 30. Mai 1880 gegründet; er gehört heute zu den ältesten Sportvereinen im Kreis Steinburg.
Infolge einer Bekanntmachung im Kreisblatt hatten sich bereits zuvor am 22. Mai 1880 im Gasthof von Martin Göttsche in der Deichstraße junge Leute zwecks Gründung eines Turnvereins versammelt. Nach kurzer Vorbereitung , insbesondere zur Erarbeitung der Statuten, erfolgte der Gründungsakt eine Woche später.
Der erste Übungsabend der Turner wurde am 12. Juni 1880 durchgeführt.
Die ersten Gau-Turnfeste richtete der junge Verein in den Jahren 1882, 1887 und 1895 aus.
Informationen über den heutigen MTV Wilster gibt es hier.

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01 Paddelboot - das erste in Wilster gebaute Sportboot b

1924 Das erste in Wilster gebaute Paddelboot
Das 1924 durch den Tischlerlehrling Heinrich von Holdt erbaute Paddelboot löste in Wilster ein großes Interesse am Wassersport aus.
Der Wassersportverein Wilster wurde 1926 von den Jugendlichen Heinrich von Holdt, Karl Huusfeldt, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt gegründet; er bestand bis 1930. Zu der Zeit befand sich Heinrich von Holdt als Tischlergeselle auf seiner zünftigen Wanderschaft, die ihn durch ganz Deutschland führte.
Einige Paddler - so wie auch Wilsteraner Segler - schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an. Als 1932 die Segler-Vereinigung Wilster gegründet wurde, fanden auch die Paddler mit einer eigenen Kanu-Gruppe zu diesem Verein. Das Domizil der Paddler lag an der Landrechter Brücke.
Bild 1 zeigt einen Paddler auf der Wilsterau im Jahre 1927
Bild 2 Paddler mit ihren Kanus mit Hilfsbesegelung treffen sich am 28.08.1927 zur Teilnahme an der vor Glückstadt auf der Elbe stattfindenden Segel-Regatta.
Bild 3 Kanu mit Segel bei der Segelregatta am 28.08.1927 auf der Elbe
Bild 4 Die Boote wurden immer ausgereifter; hier (1934) schaut der spätere Textil-Kaufmann Heino Looft von seinem damaligen Elternhaus aus Freunden zu, die auf der Wilsterau am Rosengarten ihr Kanu vorführen.
Die Wilsteraner Kanuten waren ab 1932 der in dem 1932 gegründeten Segler-Vereinigung Wilster als Kanu-Gruppe angeschlossen; ab 1936 als selbständige Gruppe innerhalb des Vereins. Im Jahre 1951 gründeten die Kanuten einen eigenständigen Verein; ihr Stander mit den Farben grün, weiß, rot erinnert an die lange Zeit der engen Verbundenheit mit den Seglern.
Die Kanu-Gruppe Wilster hat eine eigene Netz-Seite.

Bildrechte: nicht bekannt

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1914 - Fußballmannschaft des SV Alemannia Wilster

1914 Fußballmannschaft des SV Alemannia Wilster
Der am 14. Februar 1904 als Fußballklub gegründete Sportverein Alemannia Wilster gehört zu den ältesten Fußballvereinen des Landes Schleswig-Holstein.
Als Pionier dieses Sports in Holstein bewirkte der junge Verein in der Folge, das zeitnah weitere Klubs in der Region entstanden. So bewirkte ein in Itzehoe ausgetragenes Wettspiel der Alemannia gegen den damals schon etablierten SC Sperber Hamburg 1898, dass auch in der benachbarten Kreisstadt mit dem Verein Cimbria ein erster Fußballverein gegründet wurde. Diesem folgte ein weiterer mit dem 1909 gegründeten SV Preußen Itzehoe, welcher heute noch unter anderem Namen als SV Itzehoe besteht.
Die Spieler der Alemannia trugen zunächst einen Dress aus rot-weiß geteiltem Hemd und blauer Hose und Stutzen - die Farben des Landes Schleswig-Holstein also. Die heute getragene schwarz-weiße Kluft legte sich die Alemannia erst um 1910 zu. Die Heimatstadt Wilster wurde dabei mit einem aufgestickten großen weißen W auf der linken Brustseite dokumentiert.
Mit diesen Trikots zeigt (Bild 1) sich die Mannschaft der Alemannia nach einem Wettspiel mit Spielern anderer Vereine vor dem Jahn Denkmal in Itzehoe am Freudenthaler Kratt; bei den Spielern in anderen Trikots handelt es sich daher wahrscheinlich um solche der damaligen Itzehoer Vereine Cimbria und Preußen (letzterer ist Vorgänger des heutigen Itzehoer SV)
sowie (Bild 2 aus der Chronik des SVA) im Frühjahr 1914.
Das ursprüngliche Trikot trugen die Alemannen noch in dem offenbar 1907 durchgeführten Wettspiel gegen Cimbria Itzehoe; dieser war der früheste Itzehoer Fußballklub (Bild 3). Das Foto ist mit einem Artikel in der Wilsterschen Zeitung um 1962 veröffentlicht worden in der Reihe "Wilster vor 50 Jahren"; er kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
In dem im Jahr 1906 gegründeten Fußballbezirk I Schleswig, zu welchem die Vereine Schleswig 06, Flensburg 08, Husum, Heide, Meldorf, Marne, Itzehoe, Rendsburg und Wilster gehörten, hatte die Alemannia in drei aufeinander folgenden Jahren in überzeugender Weise die Meisterschaft errungen.
Sie qualifizierte sich für die Norddeutsche Fußballmeisterschaft 1907/08 , an welcher überdies die Vereine Eintracht Braunschweig, Bremer SC 91, Victoria Hamburg, Hannover 96, Holstein Kiel, Schweriner FC 03, Marine SC Wilhelmshaven als Meister ihrer jeweiligen Bezirke teilnahmen. Gegen den zugelosten Gegner Viktoria Hamburg trat die Alemannia aus finanziellen Gründen jedoch nicht an, wonach Viktoria Hamburg im weiteren Verlauf des Wettbewerbs das Endspiel erreichte und dort Eintracht Braunschweig 1:3 unterlag.

Bildrechte: nicht bekannt

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Verein Fußballverein SV Alemannia 04 Wilster

Anstecknadel des SV Alemannia 04 Wilster
Der SV Alemannia Wilster gehört in Schleswig-Holstein zu den ältesten Fußballvereinen, die eigens zur Ausübung dieses Sportes gegründet wurden. Die Wilsteraner Alemannia gehört somit zu den Pionieren des Fußballsports in Schleswig-Holstein und hat positiv zu seiner Entwicklung beigetragen; in rascher Folge entstanden danach weitere Vereine in anderen Orten.
Die Fußballspiele der Alemannia wurden in den ersten Jahrzehnten - teilweise noch bis in die ersten Jahre nach dem II. Weltkrieg - auf dem Schlackenplatz am Colosseum durchgeführt. Als "Schwarze Teufel von der Westküste" verschafften sich die Alemannen Ansehen und Respekt. In den Jahren von 1906 bis 1910 gehörte die Alemannia zu den sportlich stärksten Vereinen im Lande.
Gegründet wurde der Verein am 12. Februar 1904 in Stücker´s Gastwirtschaft (spätere "Adler"-Lichtspiele) im Landrecht.
Die Gründer sind bekannt: Johannes Ahsbahs, Theodor Andersen, Carl Eckardt, Rudolf Eckhardt, Willi Eckardt, Adolf Hartmann, Carl Hencke, H. Krumbeck, Nikolaus Musfeldt, Christian Schlotfeldt, Heinrich Thomsen, Karl Tross und Onno Wilms.

Die Anstecknadel des SV Alemannia 1904 Wilster zeigt auf dreieckigem weißem Schild, der mit drei goldenen Kreisen belegt ist, in schwarzer Schrift die Buchstaben SVA

Hier geht es zur Internetpräsenz des SV Alemannia Wilster

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1923 - Gedenkfeier für die Gefallenen in der Turnhalle des MTV Wilster

1923 Gedenkfeier für die Gefallenen in der am Marktplatz stehendenTurnhalle des MTV Wilster.
Die Bewegung der Turner waren von Beginn an patriotisch gesinnt gewesen. So ist es kein Zufall, dass viele Turner sich aktiv 1848 an der Erhebung gegen Dänemark beteiligten, die letztendlich zur Loslösung des Landes Schleswig-Holstein von diesem führte.
1923 ehrten die Turner in der Turnhalle mit einer Feierstunde zur Einweihung einer Gedenktafel die Gefallenen des I. Weltkrieges.
Der ursprünglich als Männer-Turnverein gegründete MTV Wilster besteht seit dem Jahre 1880.
Bereits Ende der 1850er Jahre war es in Wilster zur Gründung eines Turnvereins gekommen, welchem bald (1861) durch eine weitere Gründung ein konkurrierender Wilsteraner Turnverein entgegen stand. Beide Vereine existierten jedoch nur wenige Jahre.
Am 04. Dezember 1868 kam es zu einer Neugründung, welche sich aber mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wieder auflöste.
Der MTV Wilster wurde am 30. Mai 1880 gegründet; er gehört heute zu den ältesten Sportvereinen im Kreis Steinburg.
Infolge einer Bekanntmachung im Kreisblatt hatten sich bereits zuvor am 22. Mai 1880 im Gasthof von Martin Göttsche junge Leute zwecks Gründung eines Turnvereins versammelt. Nach kurzer Vorbereitung , insbesondere zur Erarbeitung der Statuten, erfolgte der Gründungsakt eine Woche später.
Der erste Übungsabend der Turner wurde am 12. Juni 1880 durchgeführt.
Die ersten Gau-Turnfeste richtete der junge Verein in den Jahren 1882, 1887 und 1895 aus.
Informationen über den heutigen MTV Wilster gibt es hier.
Die vorwiegend dem MTV Wilster dienende Halle war im Jahre 1900 erbaut worden; im Jahre 1963 ist sie wegen Baufälligkeit abgebrochen worden, wonach an ihrem Platz die Sonninstraße und 1975 ein Geschäftshaus entstand.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1948 - Weihnachts-Messe in Wilster

1948 Messeführer für die Weihnachts-Messe in Wilster
Die mehrseitige kleine Broschüre erinnert nicht nur an eine Vielzahl der in der ersten Nachkriegszeit in Wilster vorhandenen Betriebe - allein für die seinerzeit vorgesehene Modenschau sind 11 Wilsteraner Schneidereien aufgeführt - sondern ist auch ein großartiges Zeugnis für soziales Engagement in schwerer Zeit.
So schreibt in seinem Geleitwort der damalige Vereinsvorsitzende des Verein selbständiger Gewerbetreibender e.V. Wilster, der Kaufmann Th. Andersen sen. über die Tatigkeit des Vereins u.a.: ".... Besondere Bazare für dringende allgemeine wohltätige Zwecke wie Menckestift, Schwesternstation und für das Deutsche Rote Kreuz wurden veranstaltet. Auch dieses Mal hat der Verein sich die Aufgabe gestellt, den Reinertrag bereitzustellen für ein zu bauendes Behelfsheim, welches einer Kinderreichen Flüchtlingsfamilie aus dem Osten als Wohnraum zur Verfügung gestellt werden soll."
Diese Aussage führt die immer wieder aufgestellte Behauptung ad absurdum, daß den Heimatvertriebenen nur Ablehnung durch die einheimische Bevölkerung entgegen gebracht wurde.
Sehr häufig herrschte ein sehr vertrauensvolles, rücksichtsvolles und hilfsbereites Miteinander. Da nimmt es nicht Wunder, dass die im Elternhaus des Betreibers von mein-wilster nach dem Krieg Aufnahme erhaltenen Heimatvertriebenen über einen Zeitraum von 6 Jahrzehnten freundschaftlich mit der Familie von Holdt verbunden waren.

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1925 - Gauturnfest des MTV Wilster auf dem Colosseum-Platz

1925 Gauturnfest des MTV Wilster auf dem Colosseum-Platz
Der ursprünglich als Männer-Turnverein gegründete MTV Wilster besteht seit dem Jahre 1880.
Bereits Ende der 1850er Jahre war es in Wilster zur Gründung eines Turnvereins gekommen, welchem bald (1861) durch eine weitere Gründung ein konkurrierender Wilsteraner Turnverein entgegen stand. Beide Vereine existierten jedoch nur wenige Jahre.
Am 04. Dezember 1868 kam es zu einer Neugründung, welche sich aber mit Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wieder auflöste.
Der MTV Wilster wurde am 30. Mai 1880 gegründet; er gehört heute zu den ältesten Sportvereinen im Kreis Steinburg.
Der erste Übungsabend der Turner wurde am 12. Juni 1880 durchgeführt.
Informationen über den heutigen MTV Wilster gibt es hier.
Nachdem der junge Verein bereits in den Jahren 1882, 1887 und 1895 Gau-Turnfeste ausgerichtet hatte, lud er in der Folge zu weiteren derartigen Großveranstaltungen ein.
Das Foto zeigt Darbietungen der Turner auf dem Platz beim Colosseum. Hinter den Baumreihen im Hintergrund sind die Rückseiten der Häuser an der Burgerstraße erkennbar.
Sowohl unter der Baumreihe als auch im Vordergrund beobachten viele Zuschauer das Geschehen, bei dem neben in der Mehrzahl männlichen Aktiven auch viele Frauen teilnehmen.
Im Vordergrund ist eine Musikkapelle angetreten, unter deren Führung die Turner offenbar zuvor zum Sportplatz marschiert waren.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1888 - Kampfgenossen Verein von 1848 - 51 in Wilster

ca. 1888 Kampfgenossen Verein von 1848 - 51 in Wilster.
Die Veteranen aus dem Befreiungskampf der Schleswig-Holsteiner gegen Dänemark sind mit ihrem Banner auf dem Marktplatz vor der Kirche angetreten.
Über Jahrhunderte hinweg war der dänische König Landesherr über die Herzogtümer Schleswig und Holstein gewesen. Am 24. März 1848 erhoben sich die deutsch sprechenden Schleswig-Holsteiner gegen Dänemark.
Über die Dauer von annähernd drei Jahren - in der Zeit von 24.03.1848 bis zum Ende der Erhebung am 01.02.1851 – war Schleswig-Holstein ein selbständiger Staat, der sich militärisch mit Dänemark auseinandersetzte.
Am 24. März 1848 kam es zur Ausrufung der provisorischen Regierung in Kiel und der Loslösung von Dänemark. Eine kriegerische Auseinandersetzung war die Folge.
Entzündet hatte sich die Erhebung der Schleswig-Holsteiner an dem Sprachenstreit und der Interpretation des Vertrages von Ripen 1460 „Op ewich ungedeelt“.
Nach dem Scheitern der Erhebung infolge der vom Deutschen Bund auf Druck der europäischen Großmächte eingestellten Unterstützung gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg wieder zum dänischen Gesamtstaat. Erst in der Folge des preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 wurde Schleswig-Holstein preußische Provinz.
Danach schlossen sich in vielen Dörfern und Städten die Veteranen der Erhebung zu Kampfgenossen Vereinen zusammen und pflegten die patriotische Erinnerung an das Geschehen.
So wie auch in Wilster wurden vielerorts Denkmale zur Erinnerung an die Erhebung aufgestellt; das wilsteraner Denkmal (Bild 3) stand in der Mitte des Friedhofs in Bischof bis in die 1950er Jahre. Danach wurde es leider beseitigt. Das Bild zeigt die letzten Kampfgenossen offenbar im Jahre 1908.

Bildrechte:
Bild 1 bzw. 2: nicht bekannt
Bild 3: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Das Foto mit den angetretenen Kampfgenossen wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ingrid Kautz, Elmshorn

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