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02 Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler a

Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler
Die Begeisterung für den Wassersport setzte in Wilster ab den 1920er Jahren ein. Die Törns der Segler führten ihre Boote über Stör und Elbe von Hamburg bis in die Elbemündung und bis nach Helgoland sowie in und durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal bis in die Kieler Förde und in die Ostsee.
Anmerkung: Nach dem II. Weltkrieg diente die Insel Helgoland nach dem seitens der Briten vorgenommenen Versuch ihrer völligen Zerstörung diesen als Bombenabwurfplatz. Eine durch deutsche Studenten ab Dezember 1950 vorgenommene kurzzeitige Besetzung der Insel endete nach 14 Tagen, löste jedoch
Initiativen zur Rettung Helgolands aus; die Briten gaben am 1. März 1952 Helgoland an Deutschland zurück.
Im Juni 1951 nutzte der Wilsteraner Segler Heinrich von Holdt einen der regelmäßigen vom Bombardement freien Tage, um Helgoland mit seiner in dem Jahr fertiggestellten Segeljacht ANKE I aufzusuchen und von seinem "Ausflug" einen Helgoländer Sandstein mit heim zu bringen. Seine Aktion blieb zu seinem Glück seitens der Briten ohne Konsequenzen.
Bild 1: Wilsteraner Segler Im Kaiser-Wilhelm-Kanal vor den Schleusen in Brunsbüttel, dem damaligen Brunsbüttelkoog.
Bild 2: 1931 Der Wilsteraner Segler Heinrich von Holdt mit seiner Jacht FIDJE und in Begleitung seiner Schwestern Annemarie und Frieda (Fidje) vor dem Lotsenhaus Seemannshöft im Hamburger Hafen.
Bild 3: 1936 Heinrich von Holdt mit seiner Jacht FIDJE auf der Elbe. Die Jacht führt am Heck die zur Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur zwangsverordnete Wassersportflagge; diese musste in den Jahren von 1936 bis 1945 geführt werden.
Die Flagge (vgl. Bild 4) zeigt auf rotem Tuch auf einen schwarzen, weiß gesäumten, klaren Anker aufgelegt eine weiße Kreisscheibe mit dem Hakenkreuz.

Bildrechte
Fotos 1 - 3: nicht bekannt; Privatfotos
Abbildung 4: Wikipedia

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02 Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler b

Törns und Aktivitäten Wilsteraner Segler.
Die Begeisterung für den Wassersport setzte in Wilster ab den 1920er Jahren ein.
In den ersten Jahrzehnten waren hinsichtlich der Ausstattung der Boote die Möglichkeiten noch überaus bescheiden - und die Segler waren dieses bezüglich ihrer Ansprüche gleichermaßen.
Bild 1: ca. 1938 Heinrich von Holdt bei der eigenhändigen Reparatur eines Segels.
Der ihn dabei beobachtende Junge trägt eine Pudelmütze in den Farben weiß, rot und grün, den Farben der SVW. Eine derartige Pudelmütze hatten seinerzeit alle damaligen Segler der Seglervereinigung Wilster.
Bild 2: ca. 1932 Bordleben. Das Trinkwasser wurde im Demion - einer Korbflasche - aufbewahrt. Schiet wurde anstandslos mit der Pütz dem nassen Element übergeben.
Bild 3: Aufnähen des Segelkennzeichens
Bild 4: 1934 Heinrich und Annemarie von Holdt aus Wilster auf einem Segeltörn

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ANKE II Jollenkreuzer b erbaut 1953/54 auf Tour

ANKE II Jollenkreuzer - erbaut 1953/54
In den ersten beiden Jahrzehnten nach der Wiederbegründung des Segelsports, der im II. Weltkrieg und den nachfolgenden Jahren praktisch völlig zum Erliegen gekommen war, unternahm die kleine Schar der in der SVW (Segler Vereinigung Wilster) organisierten Segler viele gemeinsame Törns.
Die Touren führten die Segler, deren Boote zumeist nicht mit Motoren ausgestattet waren, in kleine Häfen oder für einen Aufenthalt geeignete Außentiefs an der Niederelbe.
Cuxhaven, Drochtersen und Assel, Glückstadt, Haseldorf, die Elbinsel Pagensand, Hollern-Twielenfleth und Grünendeich waren beliebte und gemeinsam verabredete Ziele. Da für die Touren jeweils nur ein Wochenende (Sonnabend und Sonntag) zur Verfügung stand und auch die Tideverhältnisse (Ebbe- bzw. Flutstrom) zu berücksichtigen waren, blieben die Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen begrenzt. Die rechtzeitige Rückkehr der Boote in den Heimathafen am Kasenort gelang aber immer auch dann, wenn trotz einschlafenden Windes nach dem Tidenwechsel der kenternde Strom nicht mehr tot gesegelt werden konnte. Zur Gruppe der Wilsteraner Segler gehörte immer auch der Malermeister Ferdinand Büttner *), welcher mit seinem kleinen Motorboot BIBER bei ungünstiger Tide auf der Rückfahrt die Nachzügler auf den Haken nahm und in den Heimathafen schleppte. Die Wilsteraner Segler waren eine kleine verschworene Gemeinschaft.
Bild 1 zeigt Boote der SVW am 07. Juli 1956 im Gauensieker Außentief.
Im Vordergrund die ANKE II von Heinrich von Holdt
rechts dahinter das Motorboot BIBER von Ferdinand Büttner (Malermeister).
Bild 2 Boote der SVW bei einer gemeinsamen Unternehmung. Im Vordergrund die BIBER von Ferdinand Bütter mit dem Eigner und seiner Ehefrau Gertrud.
Dahinter auf der kleinen JUMBO von Heino Looft dessen Ehefrau Anneliese
sowie links davon ANKE II mit Heinrich und Annemarie von Holdt.
Heino Looft erwarb später die ANKE II und segelte sie unter dem Namen SIESTA
*) Es war eine schockierende Nachricht für die Wilsteraner Wassersportler, als Ferdinand Büttner am 17.12.1958 im Alter von 61 Jahren unerwartet verstarb; seine sportliche und kameradschaftliche Einstellung war seinen Kameraden beispielgebend gewesen.
Bild 3 ANKE II von Heinrich von Holdt und TORDALK von Charlotte Suck an der Lühe während der Pfingsttour 1955 der SVW.
Bild 4 ANKE II auf der Elbe querab der Insel Pagensand. Das Ruder führt Uwe Dietrichs, welcher 1957 die letzte Fahrt des Flying P-Liner PASSAT mitmachte. Der Junge hinter ihm ist Peter J. von Holdt, der Begründer dieser Heimatseite. Stehend in der Plicht sein Vater, der Bootseigner Heinrich von Holdt.

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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Verein Seglervereinigung Wilster SVW - Flagge Deutscher Segler Bund

Verein Seglervereinigung Wilster SVW - Flagge Deutscher Segler Bund
Die am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] erfolgte Gründung der Seglervereinigung Wilster SVW erfolgte nach den Gründungsbedingungen des Deutschen Seglerbundes (DSB). Dieser führte die vorgestellte Flagge, welche auf den Booten seiner Mitglieder am Tage direkt unter der Steuerbordsaling geheißt wurde.
Der 1912 gegründete DSB bestand neben dem Deutschen Segler Verband DSV und dem 1901 gegründeten Freie Segler-Verband (FSV) als einer von den drei großen Seglerverbänden im Deutschen Reich. Damals galt das Segeln noch als Herrensport; dem älteren Deutschen Segler-Verband konnten nur Segler beitreten, die "nicht von ihrer Hände Arbeit lebten".
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde von diesen bereits 1933 der von Arbeitern gegründete FSV aufgelöst. Bereits im Folgejahr wurde der Deutsche Seglerbund (DSB) liquidiert, nachdem er im Rahmen der Gleichschaltung der Seglerverbände zwangsvereinigt wurde mit dem Deutsche Segler Verband (DSV). Letzterer ist bis heute Dachverband der Segler in Deutschland.
Der wilsteraner Segler Heinrich von Holdt, einer der maßgeblichen Initiatoren für die Gründung der SVW und von 1935 bis 1951 ihr Vorsitzender, mochte sich offenbar innerlich mit der Zwangsvereinigung der Seglerverbände nicht anfreunden; wohl deshalb befand sich an Bord seiner Segeljachten stets die vorgestellte Flagge des DSB.

Anmerkung: Informationen über die in Deutschland geführten historischen und aktuellen Flaggen finden sich bei der

Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e.V.

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TORDALK Kielschwerter - Pfingsttour zum Pagensand und in die Lühe

TORDALK Kielschwerter - Pfingsttour zum Pagensand und in die Lühe
Nachdem im II. Weltkrieg und den ersten nachfolgenden Jahren der Segelsport praktisch völlig zum Erliegen gekommen war, unternahm in der Folgezeit die kleine Schar der in der SVW (Segler Vereinigung Wilster) organisierten Segler viele gemeinsame Törns.
Die Touren führten die Segler, deren Boote durchweg nicht mit Motoren ausgestattet waren, in kleine Häfen oder für einen Aufenthalt geeignete Außentiefs an der Niederelbe.
Cuxhaven, Drochtersen und Assel, Glückstadt, Haseldorf, die Elbinsel Pagensand, Hollern-Twielenfleth und Grünendeich waren beliebte und gemeinsam verabredete Ziele. Für die Touren stand zumeist jeweils nur ein Wochenende (Sonnabend und Sonntag) zur Verfügung, wobei auch die Tideverhältnisse (Ebbe- bzw. Flutstrom) zu berücksichtigen waren. Teilnahme an der Stör-Regatta, dem An- und auch dem Absegeln sowie der Pfingsttour gehörten für die Segler zum selbst auferlegten "Pflichtprogramm" gemeinsamer Unternehmungen.
Bild 1: TORDALK (Eigner Charlotte Suck) und ANKE II (Eigner Heinrich von Holdt) beim Aufenthalt in der Lühe anläßlich der Tour zu Pfingsten 1955
Bilder 2 u. 3: TORDALK im Bauhafen der Elbinsel Pagensand 1955
Bild 4: TORDALK, im Watt der Elbe vor Twielenfleth trocken gefallen. Während Jollen und Jollenkreuzer beim Trockenfallen regelmäßig in der Waagerechten blieben, legten sich die mit einem tiefer gehenden Ballastkiel ausgestatteten Kielschwerter regelmäßig schief. Das allerdings tat der Gaudi im Watt zumeist keinen Abbruch.

Bildrechte: Familie Suck
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger, geb. Suck.

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1955 - Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule - Aktivitäten und Bericht

1955 Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule - Aktivitäten und Bericht
Weil die Einrichtung der Nähstube erst durch Spenden des amerikanischen AJRC (American Junior Red Cross) ermöglicht worden war und dieser auch in den Folgejahren regelmäßig Stoffe und Materialien zur Verfügung stellte, erhielt dieser alljährlich einen umfassenden Bericht über die Aktivitäten.
Zu den Aktivitäten der in der Nähstube engagierten Lehrerinnen und Schülerinnen gehörte auch, sich mit selbst gefertigten Produkten an den weihnachtlichen Geschenkaktionen für Familien in Wilster und Umlandgemeinden sowie an den Paket-Aktionen für Familien in der damaligen Ostzone zu beteilgten.
In kleinen Gruppen suchten die Schülerinnen der Oberklassen die in Wilster zu beschenkenden Familien auf, um die selbst gefertigten Kleidungsstücke zu übergeben.
Über die Aktion berichten die Schülerinnen Karin Heesch (Bild 3), Erika Dierks (Bild 4)
sowie Christa Wieda (in der Datei unten aufrufbar)

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03 Regatta um das Blaue Band der Stör

Regatta um das Blaue Band der Stör.
Seit sieben Jahrzehnten segeln an der Stör beheimatete Segler die Regatta um das Blaue Band der Stör aus. Gehörten ursprünglich nur Boote der SVW (Seglervereinigung Wilster) und der SVI (Seglervereinigung Itzehoe) dazu, sind dieses seit vielen Jahren auch solche des SVB (Seglerverein Beidenfleth) und des NB (Neuenkirchener Bootsclub).
Allerdings war in früheren Jahren für alle in den Vereinen organisierten Segler die Teilnahme an der Regatta eine selbstverständliche Ehrensache.
Gesegelt wird in unterschiedlichen Klassen, wobei die wichtigste Wertung das "Blaue Band der Stör" (Schnellster nach gesegelter Zeit) ist sowie gegenwärtig auch das "Grüne Band der Stör" (Schnellster nach berechneter Zeit).
Die Stör ist für eine derartige Veranstaltung ein ganz besonderes und auch ideales Segelrevier. Die vielen Windungen der Stör sorgen dafür, daß der Wind nicht immer aus einer Richtung kommt und so die Segler in besonderer Weise gefordert sind.
Gestartet wird am Kasenort, von wo die etwa 15 km lange Strecke bis Wewelsfleth führt und wofür je nach Windverhältnissen und Bootstyp eine Segelzeit von 1 bis 2 Stunden benötigt wird. Nach einer Ruhepause wird die Strecke dann in umgekehrter Richtung zurück gesegelt. Die jeweilig benötigten Zeiten für beide Strecken werden addiert.
Bild 1: Im Jahr 1951 bereiten sich Segler auf der Stör am Kasenort vor der Startlinie auf den Beginn der Regatta vor. Im Vordergrund die JOHANNA von Albert Bergner. Links davon (mit zu kleinem Segel, denn der Neuanfang nach der Währungsreform hatte eine Neuanschaffung noch nicht möglich gemacht) die ANKE I von Heinrich von Holdt.
Bild 2: Zuschauer beobachten von der Kasenorter Schleuse aus den Start der Regatta.
Bilder 3 und 4: Segler auf der Regattastrecke

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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2019 - Lotsenschoner No. 5 ELBE a Kollision auf der Elbe mit Containerschiff

08.06.2019 historischer Lotsenschoner No. 5 ELBE sinkt nach Kollision auf der Elbe.
Es war ein überaus dramatisches Geschehen, als am 08. Juni 2019, dem Sonnabend vor Pfingsten, der historische Segler No. 5 ELBE bei Stadersand dem seewärts fahrenden und vorfahrtberechtigten Containerschiff ASTROSPRINTER vor den Bug lief und dabei nur knapp dem Schicksal entging, dabei vollständig überlaufen zu werden.
Die insgesamt 43 an Bord des Traditionsschiffes befindlichen Personen konnten nur wenige Minuten nach der Kollision von zufällig im unmittelbaren Nahbereich wegen eines anderen kleineren Rettungseinsatzes anwesenden Rettungsschiffen abgeborgen werden. Der Havarist wurde in die Mündung der Schwinge (Nebengewässer der Elbe) geschleppt, wo er allerdings infolge eines nicht beherrschbaren Wassereinbruchs sank.
Die No. 5 ELBE ist ein 37 m langer Gaffelschoner, welcher im Jahr 1883 auf der Werft H.C. Stülken auf der Hamburger Elbinsel Steinwerder vom Stapel gelaufen war. Aus einer Reihe von insgesamt 11 aus Eichenholz gebauten und daher sehr seetüchtigen Schiffen ist nur noch die No. 5 ELBE erhalten geblieben.
Die Stiftung Hamburg Maritim hatte im Jahr 2002 das alte Schiff von einem amerikanischen Eigner erworben und in seine ursprüngliche Heimatstadt zurück geholt.
Der erst kürzlich mit hohem finanziellen Aufwand restaurierte Segler ist das letzte seegehende hölzerne Schiff aus der Zeit des Holzschiffbaus in der Hansestadt Hamburg. Es war erst eine Woche zuvor nach Hamburg an seinen Liegeplatz im Sandtorhafen (nahe der Elb-Philharmonie) zurückgekehrt, nachdem es fast ein Dreivierteljahr und mit einem Kostenaufwand von 1,5 Mill. Euro in Dänemark auf der Werft Hvide Sande Shipyard restauriert worden war. Wie bereits zuvor so praktiziert, war vorgesehen, den alten Segler als Traditionsschiff wieder bei maritimen Veranstaltungen einzusetzen und mit ihm Gästefahrten durchzuführen.
Betrieben wird das historische Schiff vom Förderverein Freunde des Lotsenschoners No 5 Elbe, der es auf der hier aufrufbaren Internet Präsens umfassend vorstellt
Am Tag der Kollision war der alte Schoner mit einer 14 Personen zählenden Besatzung und 29 Gästen auf der Elbe querab von Stadersand unterwegs, als er hoch am Wind auf Backbordbug segelnd, sich auf Kollisionskurs mit dem 141 m langen Containerschiff ASTROSPRINTER befand. Als im letzten Moment der überfällig gewordene Ruf "hart Backbord" erging, wurde in Panik oder von Personen mit mangelnder Seemannschaft die große Ruderpinne nach Backbord gedrückt, wodurch der Kollisionskurs des Schoners nach steuerbord noch verstärkt wurde. Der Segler wurde vom Bug des Containerschiffs nicht mittig getroffen und überlaufen, sondern beiseite gedrückt. Menschenleben waren glücklicherweise nicht zu beklagen!
Von dem zunächst schwimmfähig gebliebenen Segler konnten Personen gerettet und der Havarist in flaches Wasser der Mündung der Schwinge geschleppt werden, wo er sank.
Innerhalb weniger Tage konnte von einem Bergungsteam der Lotsenschoner gehoben und provisorisch wieder schwimmfähig gemacht werden. Auf der Peters Werft in Wewelsfleth wird die Reparatur des alten Segelschiffes in Angriff genommen werden.

Bildrechte:
Bild 1: screenshot aus Video eines Fahrtteilnehmers
Bild 2: Daniel Beneke, Stader Tageblatt
Bild 3 und 4: dpa

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ANKE III Kielschwert-Kreuzer b erbaut 1958/1962

Der 1962 vom Stapel gelaufene 30 qm Kielschwert-Kreuzer ANKE III war in seiner Freizeit von dem Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt in den Jahren 1958/62 erbaut worden.
Neben Törns im heimischen Revier auf Stör (Bild 1)und Elbe wurden auch solche nach Helgoland und insbesondere im Urlaub in die Inselwelt Dänemarks auf der Ostsee (Bild 2) unternommen.
Die Pflege der Segelboote bedeutet für die Segler einen hohen zeitlichen Aufwand, der überwiegend während des Winterlagers der Jachten erbracht wurde. Ganz besonders aufwendig ist die Pflege von hölzernen Jachten. Bild 3 zeigt das Aufslippen der ANKE III am Winterlager der Seglervereinigung Wilster am Brook.
Nach ihrem Verkauf im Jahre 1972 wurde die ANKE III von ihren neuen Eignern umbenannt und mehrfach modernisiert. Insbesondere der Umbau von einem Kielschwerter zu einem Kielschiff stellte eine Zäsur dar. Das schöne gepflegte Boot hat heute seinen Liegeplatz an der Ostsee.

Bildrechte: nicht bekannt (Bild 1)
Peter von Holdt, Wilster (Bild 2)

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FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer d erbaut 1930/31

FIDJE ein 20qm Jollenkreuzer - erbaut 1930/31
In den Jahren 1930/31 erbaute der junge Tischlergeselle Heinrich von Holdt in Wilster sein erstes Segelboot. Dabei halfen ihn die Erfahrungen, die er während seiner zünftigen Wanderschaft insbesondere beim Bau von Flugzeugen in Böblingen bei Stuttgart gewonnen hatte.
Es war nach einem Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten der erste Schiffsbau in Wilster.
Die Jacht sollte den Namen FIDJE erhalten nach dem Kosenamen seiner Schwester Frida.
Der Klassenschein für die Segeljacht wurde unter dem 22.08.1931 ausgestellt; zu der Zeit waren die Wilsteraner Segler noch Mitglieder im Seglerverein Glückstadt, denn ein eigener Verein wurde erst ein halbes Jahr später gegründet.
Die als Slup getakelte FIDJE war 6,15 m lang und 1,93 m breit.
Während Bild 1 die FIDJE bei einem ihrer ersten längeren Törns auf der Elbe zeigt, schippert sie auf Bild 2 gemächlich auf der Wilsterau. Bei den Mitseglerinnen handelt es sich um die Schwester und Namenspatin Frieda (links) des Eigners, eine gemeinsame Freundin (mittig) und die Verlobte und spätere Ehefrau Annemarie Kuhrt (rechts).
Die Damen an Bord waren nicht nur "Hilfsmatrosen", sondern auch für die Zubereitung der Mahlzeiten und für den Abwasch (Bild 3) zuständig, sowie auch für das Deckschrubben (Bild 4)

Bildrechte: Privatfotos Familie von Holdt, Wilster

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STROLCH ein zur Segeljacht umgebautes Rettungsboot b

STROLCH ein ehemaliges Rettungsboot
Mitte der 1930er Jahre baute der Tischlermeister Heinrich von Holdt auf dem Helgenland - dem historischen Werft-Platz der Stadt Wilster - ein altes Rettungsboot zu einer schmucken kleinen Segeljacht um.
Eigner der STROLCH genannten kleinen Jacht war der Freund und Segler-Kamerad Oswald Bruhn (Kolonialwaren-Händler im Landrecht) des Erbauers.
Bilder 1 bis 3 zeigen das umzubauende Rettungsboot in einem Lagerschuppen (vermutlich dem der Tiefbaufirma Detlef Kruse am Neumarkt).
Bild 4 zeigt die STROLCH bei einem ihrer ersten Törns, der sie über Stör und Elbe vermutlich zum Hafen Glückstadt führte.

Bildrechte: nicht bekannt

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Wilsteraner Segler auf der Stör

Wilsteraner Segler auf der Stör - Segler
In der Zeit vor dem II. Weltkrieg und in dem Jahrzehnt danach waren die Segelboote der Wilsteraner Segler noch nicht mit Motoren ausgerüstet.
Die Stör war durch die Gezeiten und ihre Mäander ein anspruchsvolles Segelrevier, welches es häufig nicht zuließ, jederzeit einen Törn (Segel Tour) wie gewünscht zu starten.
Die gute Kameradschaft zwischen den Seglern und den Wilsteraner Berufsschiffern war oft hilfreich, denn diese nahmen schon mal eines der Sportboote auf den Haken, um mit ihren Fracht-Ewern dieses gegen den Gezeitenstrom zu schleppen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1934 - Hafen und Segelrevier der Wilsteraner Segler am Kasenort

1934 Hafen und Segelrevier der Wilsteraner Segler am Kasenort
Bevor die Seglervereinigung Wilster im Jahr 1932 gegründet wurde, waren die Wilsteraner Segler Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt. Ihre Fahrzeuge allerdings lagen nicht im Glückstädter Hafen sondern zumeist in der Wilsterau am Brook in Wilster. Wegen der vor jedem Törn sich ergebenden Notwendigkeit einer Durchschleusung am Kasenort, verholten einige Segler bald ihre Boote in das Außentief der Großen Feldwettern (Bild 1).
Angesichts der gegenüber heutigen Zeiten deutlich geringeren Freizeit war es den Seglern so möglich, von dort aus zu kurzen Touren aufzubrechen. Weil die Boote über keine Hilfsmaschine verfügten und die Tiden für weiter führende Unternehmungen häufig ungünstig waren, musste manchmal das sonntägliche Unternehmen weitgehend auf die Stör begrenzt bleiben.

Bildrechte: Annemarie von Holdt, Wilster

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1926 - Treffen der Segler auf der Wilsterau am Brook

ca. 1926 Treffen der Segler am Brook
Sportboote auf der Wilsterau am Brook
Der Anlaß des Treffens der Segler ist nicht bekannt; vermutlich steht er im Zusammenhang mit der 1926 erfolgten Gründung des "Wassersportverein Wilster", der jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte. Neben Heinrich von Holdt gehörten Karl Huusfeld, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt zu den Gründungsmitgliedern. Heinrich von Holdt begab sich als junger Tischlergeselle auf die damals obligatorische Wanderschaft, die ihn durch viele Regionen Deutschlands führte. Der "Wassersportverein Wilster" jedoch löste sich nach wenigen Jahren wieder auf und einige der Wilsteraner Segler schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an.
Im Jahr 1932 wurde dann die heute noch bestehende Seglervereinigung Wilster gegründet. Sie war von Heinrich von Holdt, ihrem langjährigen Vorsitzenden, mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Im Hintergrund hinter den Bäumen sind die Gebäude des Steinmetzbetriebes von Albert Stechemesser an der Straße Allee erkennbar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1929 - Festumzug der Segler in der Schmiedestraße - keines der Häuser steht heute noch!

1929 Festumzug der Segler in der Schmiedestraße
Die seinerzeit in der Seglervereinigung Glückstadt organisierten Wilsteraner Segler marschieren mit ihren Gästen von der Hamburger Seglervereinigung Niederelbe – diese waren in großer Anzahl mit ihren Booten nach Wilster gekommen – einer Musikkapelle mit klingendem Spiel folgend, durch die Schmiedestraße. Die Damen und Herren der Segler sind allesamt zünftig gekleidet.
Von den abgebildeten Häusern ist heute nicht ein einziges mehr vorhanden!
Vorne links im Anschnitt knapp noch zu erkennen an der Ecke zur Op de Göten das Geschäftshaus von Uhren Mohr,
dann die Schlachterei Schlüter,
dahinter Lübbe´s Gasthof (mit der Schleswig-Holstein Flagge vor dem Eingang),
an der Ecke zum Klosterhof ein zweistöckiges Wohnhaus,
ganz hinten und bereits in der Rathausstraße das ehemalige Königliche Amtsgericht (hier war später das Amt Wilstermarsch untergebracht);
rechts das Textilgeschäft von Wilhelm Ehlert,
dahinter das Gebäude mit der späteren Leihbücherei von Poro,
dann das Haus von Maler Nikolaus Wischmann sowie ein weiteres Gebäude an der Ecke zur Rathausstraße

Bildrechte: nicht bekannt

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1963 - Lampion-Fahrt auf der Wilsterau

Lampion-Fahrt auf der Wilsterau zwischen Kasenort und Brook.
Über viele Jahre bildete die Lampion-Fahrt der Segler auf der Wilsterau einen gesellschaftlichen Höhepunkt im Jahresverlauf der Wassersportler.
Die Jachten der Wilsteraner Segler und aus befreundeten Vereinen drängten sich wie die Sardinen in der Kammer der Schleuse am Kasenort.
Die Boote wurden über die Toppen mit unzähligen bunten Lampions geschmückt.
Mit beginnender Dämmerung wurden die Wachskerzen der Laternen entzündet und es setzte sich in Gruppen ein Konvoi auf der Wilsterau Richtung Brook-Hafen in Bewegung.
Für die Teilnehmer der Fahrt und für die nach Tausenden zählenden Zuschauer auf den begleitenden Staßen auf der Kathener und Bischofer Seite bot sich ein märchenhafter Anblick. In sehr langsamer Fahrt zogen die Jachten - und dazwischen die nicht minder bunt geschmückten Boote der Kanuten - durch die dunkle Nacht. Das bunte Licht der Lampions wurde im Wasser der Wilsterau widergespiegelt - beeindruckend und einfach zauberhaft!
Leider setzte der bauliche Zustand des Oberhauptes der Kasenorter Schleuse sowie der Bau der Umgehungsstraßenbrücke (B 5) der jährlichen Durchführung der wunderschönen Veranstaltung ein Ende - sie wurde von den Seglern auch nach Sanierung der Schleuse nicht wieder aufgenommen. Die letzte Lampionfahrt unter Beteiligung der Segler wurde am 15. September 1973 durchgeführt - gut einen Monat nach dem Tode von Heinrich von Holdt, einem der Initiatoren dieser faszinierenden Veranstaltung.
Den Wilsteranern Kanuten ist es im Rahmen ihrer Möglichkeiten vorbehalten, die schöne Tradition zu bewahren. Die Paddler waren es auch, welche zuerst mit der Lampion-Fahrt begonnen hatten, indem sie von ihrem damaligen Bootshaus in Landrecht mit ihren illuminierten Kanus zum Brook fuhren; ab 1933 fuhren von hier aus die Segler mit ihren gleichfalls mit Lampions geschmückten Booten mit den Kanuten gemeinsam weiter zum Kasenort. Später wurde der Start der Veranstaltung zum Kasenort verlegt, von wo aus die Fahrt zum Brook führte.

Bildrechte: nicht bekannt

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1952 - Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten der Schülerinnen
Dem seinerzeitigen Rollenverständnis entsprechend, waren ausschließlich Mädchen in der Nähstube des Jugend Rotkreuz an der Mittelschule Wilster aktiv; die Knaben waren entsprechend in den zeitparallel unterrichteten Fächern Werken und Gartenbau beschäftigt.
Entsprechend ihrem Leitbild "Erstes Gebot, Hilf in der Not" nahmen die im Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster tätigen Schülerinnen ihre Aufgaben wahr, um Kleidungsstücke für bedürftige Kinder zu schaffen.

Bildrechte: Mittelschule Wilster

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1930 - Kanuten auf der Wilsterau

ca. 1930 Kanuten auf der Wilsterau
Mit der Schleswig-Holstein Flagge am Heck ist ein junges Paar mit seinem Paddelboot auf der Wilsterau - vermutlich im Bereich Stadtmoor / Oberstenwehr - auf Tour.
Wer mehr weiß, wird um freundliche Konkretisierung gebeten!
Auf der schiffbaren Wilsterau, welche vor einem Jahrhundert noch von kleinen Frachtschiffen befahren wurde, haben heute nur noch die Kanuten ein überaus idyllisches Revier. Gegenwärtig kann man in Achterhörn sogar für kleine Törns auf der Wilsterau Kanus mieten

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1932 - Mitglieder der Seglervereinigung Wilster bei einer Ausflugstour auf der Elbe

1932 Mitglieder der SVW bei einer Ausflugstour auf der Elbe
Nachdem die Seglervereinigung Wilster SVW am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden war, unternahmen ihre Mitglieder viele gemeinsame Aktivitäten. So wurde u.a. mit dem Motorschiff KÄTHE eines Itzehoer Schiffers ein gemeinsamer Besuch bei den Seglerkameraden in Glückstadt unternommen, in deren Seglervereinigung viele der Wilsteraner Segler zuvor einige Jahre Mitglied gewesen waren. Der gleichfalls wie der Glückstädter Stander die Farben grün weiß rot zeigende Wilsteraner Stander erinnert hieran. Eine große Ausfertigung ihres Standers begleitete die Wilsteraner, welche sie mit der KÄTHE offenbar auf der Elbe vor Glückstadt zeigt, wo sie mit Glückstädter Segelkameraden die Herbst-Regatta auf der Elbe beobachteten.

Bildrechte: Heinrich von Holdt, Wilster

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01 Paddelboot - das erste in Wilster gebaute Sportboot b

Das 1924 durch den Tischlerlehrling Heinrich von Holdt erbaute Paddelboot löste in Wilster ein großes Interesse am Wassersport aus.
Der Wassersportverein Wilster wurde 1926 von den Jugendlichen Heinrich von Holdt, Karl Huusfeldt, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt gegründet; er bestand bis 1930. Zu der Zeit befand sich Heinrich von Holdt als Tischlergeselle auf seiner zünftigen Wanderschaft, die ihn durch ganz Deutschland führte.
Einige Paddler - so wie auch Wilsteraner Segler - schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an. Als 1932 die Segler-Vereinigung Wilster gegründet wurde, fanden auch die Paddler mit einer eigenen Kanu-Gruppe zu diesem Verein. Das Domizil der Paddler lag an der Landrechter Brücke.
Bild 1 zeigt einen Paddler auf der Wilsterau im Jahre 1927
Bild 2 Paddler mit ihren Kanus mit Hilfsbesegelung treffen sich am 28.08.1927 zur Teilnahme an der vor Glückstadt auf der Elbe stattfindenden Segel-Regatta.
Bild 3 Kanu mit Segel bei der Segelregatta am 28.08.1927 auf der Elbe
Bild 4 Die Boote wurden immer ausgereifter; hier (1934) schaut der spätere Textil-Kaufmann Heino Looft von seinem damaligen Elternhaus aus Freunden zu, die auf der Wilsterau am Rosengarten ihr Kanu vorführen.
Die Wilsteraner Kanuten waren ab 1932 der in dem 1932 gegründeten Segler-Vereinigung Wilster als Kanu-Gruppe angeschlossen; ab 1936 als selbständige Gruppe innerhalb des Vereins. Im Jahre 1951 gründeten die Kanuten einen eigenständigen Verein; ihr Stander mit den Farben grün, weiß, rot erinnert an die lange Zeit der engen Verbundenheit mit den Seglern.
Die Kanu-Gruppe Wilster hat eine eigene Netz-Seite.

Bildrechte: nicht bekannt

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1949 - Stapellauf der TORDALK - Wilsteraner Segler auf dem Galgenland an der Wilsterau

1949 Wilsteraner Segler auf dem Galgenland an der Wilsterau - Stapellauf des 1948/49 gebauten Kielschwertkreuzers TORDALK
Nachdem der in der Folge des Krieges zum Erliegen gekommene Segelsport von den Mitgliedern der Seglervereinigung Wilster wieder aufgenommen worden war, konnte der Verein im Jahr 1949 insgesamt vier neue Boote unter seinem Stander registrieren.
Dieses waren die "Tordalk", ein klinkergeplankter Kielschwerter, Eigner Hans Suck, Wilster
(Hans Suck war technischer Leiter der Stadtwerke Wilster; er starb leider viel zu früh. Er verunglückte am 19.7.1952 bei Einfeld auf einer Dienstfahrt nach Kiel tödlich bei einem Verkehrsunfall; er war fünf Jahre als Werkleiter der Stadtwerke tätig gewesen.)
"SUSEWIND", ein karweelgeplankter Kielschwerter, Eigner Detlef Kruse, Wilster. Das Boot wurde später von Heino Looft erworben, welcher es unter Beibehaltung des Namens fuhr.
"KLEIN-ERNA", ein klinkerbeplankter Kielschwerter, Eigner Horst Götze, Wilster
(Das Boot wurde später verkauft an A. Kolb und führte dann den Namen ELREDEFLETH)
"JOHANNA", ein karweelgeplankter Kielschwerter, Eigner Albert Bergner, Lockstedt.
Das Foto zeigt die Segler (von links) Hans Suck (Werkleiter der Stadtwerke Wilster), Detlef Kruse (Tiefbauunternehmer), Heinrich von Holdt (Tischlermeister und seinerzeitiger Vorsitzender der SVW) bei der Vorbereitung des Stapellaufs der TORDALK auf dem Galgenland (zwischen Mühlenstraße und Wilsterau) nahe der Mühlenbrücke.
Die größer gewordene Flotte hatte zur Folge, dass von den Seglern am Brook in Eigenarbeit ein Winterlager für die Boote geschaffen wurde und am Kasenort eine neue Schlengelanlage im Außentief der Großen Feldwettern gebaut wurde.

Bildrechte: nicht bekannt

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1929 - Segelboote in der Schleuse am Kasenort

1929 Segelboote in der Schleuse am Kasenort
Treffen der Segler mit ihren Booten in der Kammer der Schleuse der Wilsterau am Kasenort.
Die Schleuse an der Mündung der Wilsterau in die Stör war in den Jahren 1925 und 1926 gebaut worden; ihr Vorgänger lag weiter stromab.
Das geöffnete Schleusentor am Schleusen-Unterhaupt zur Stör ist links erkennbar.
Nachweislich der Stander ist eine Gruppe der Hamburger Segler-Vereinigung Niederelbe zu Gast. Die Wilsteraner Segler waren seinerzeit überwiegend Mitglieder der Seglervereinigung Glückstand; die Seglervereinigung Wilster wurde erst am 16.01. Januar 1932 in Heinrich Krumm´s Gaststätte „Goldener Anker“ [Bei der Schott-Brücke] gegründet.

Bildrechte: nicht bekannt

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1933 - Segler und Schiffer spielen Fußball

1933 Fußballspiel auf dem Platz am Colosseum
Die "harten" Jungs der Segler Vereinigung Wilster betätigten sich auch außerhalb der Segelsaison sportlich.
So maßen sie sich mit ihren Kontrahenten von den Wilsteraner Binnenschiffern bei winterlichem Wetter beim Fußballspiel auf dem Platz am Colosseum vor zahlreichen Zuschauern.
Beide Mannschaften waren zünftig gekleidet - die Schiffer in Arbeitsmontur und Schiffermütze, die Segler mit weißen Rollkragen-Pullovern und Pudelmützen. Wie das Spiel ausging, ist unbekannt und auch absolut unwichtig.
Nach dem Spiel ging es angeführt von einem Vereinsstander-Träger und begleitet von Schifferklavier Spielern im Umzug vom Colosseum Platz über den Markt zum Aufwärmen in eine Gaststätte.
Die Seglervereinigung Wilster war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre ihr Vorsitzender) mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1950 - Gemeinschaftsarbeit der Segler der SVW

1950 Gemeinschaftsarbeit der Segler der Seglervereinigung Wilster.
Kurz nach dem II. WK war die kleine Schar der Wilsteraner Segler eine verschworene Gemeinschaft, deren Mitglieder sich in vielfältiger Weise in Gemeinschaftsarbeit für die gemeinsamen Belange engagierten.
Nachdem der in der Folge des Krieges zum Erliegen gekommene Segelsport von den Mitgliedern der Seglervereinigung Wilster wieder aufgenommen worden war, konnte der Verein neben den von der Besatzungsmacht zurück erhaltenen Booten bereits im Jahr 1949 insgesamt vier weitere neue Boote unter seinem Stander registrieren. Diese waren:
"SUSEWIND", ein karweelgeplankter Kielschwerter, Eigner Detlef Kruse, Wilster. Das Boot wurde später von Heino Looft erworben, welcher es unter Beibehaltung des Namens fuhr.
"TORDALK", ein klinkergeplankter Kielschwerter, Eigner Hans Suck, Wilster
(Hans Suck war technischer Leiter der Stadtwerke Wilster; er starb leider viel zu früh. Er verunglückte am 19.7.1952 bei Einfeld auf einer Dienstfahrt nach Kiel tödlich. Er war fünf Jahre als Werkleiter der Stadtwerke tätig gewesen.
"KLEIN-ERNA", ein klinkerbeplankter Kielschwerter, Eigner Horst Götze, Wilster
(Das Boot wurde später verkauft an A. Kolb und führte dann den Namen ELREDEFLETH)
"JOHANNA", ein karweelgeplankter Kielschwerter, Eigner Albert Bergner, Lockstedt.
Die größer gewordene Flotte hatte zur Folge, dass von den Seglern am Brook in Eigenarbeit ein Winterlager für die Boote errichtet und am Kasenort eine neue Schlengelanlage im Außentief der Großen Feldwettern gebaut wurde.
Bild 1 zeigt mehrere Vereinsmitglieder beim Einrammen von Pfählen. Während Heinrich Horn (mit dem Rücken zum Betrachter) den lotrechten Stand des Pfahles prüft, arbeiten Oswald Bruhn (oben links) und ein weiterer Seglerkamerad mit dem eigenen Körpergewicht und einer Handramme, um den Pfahl in den Boden zu treiben. Rechts sichern Dieter Suck und Hobe Hein mit ihrem Körpergewicht den Sitz jeweils einer der einseitig an den Pfahl gehängten und als Standfläche dienenden Streben ab.
Bild 2: Muskelkraft war gefragt beim alljährlichen Auf- und Abslippen der Boote

Bildrechte: nicht bekannt

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1962 - Segelboote der Wilsteraner Segler in der Schleuse am Kasenort

ca. 1962 Segelboote in der Schleuse
Blick von der Klappbrücke der Wilsterau-Schleuse am Kasenort in die Schleusenkammer.
Boote der Segler der Segler-Vereinigung Wilster haben sich nach der langen Winterpause zum Ausschleusen in der langgestreckten Schleusenkammer eingefunden.
Im Hintergrund ist das Oberhaupt der Schleuse mit noch geöffnetem Tor erkennbar.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln

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