Mein-Wilster.de

Ähnliche Objekte finden

Folgende ähnliche Objekte wurden in der Datenbank gefunden

1526 - - 1649 Das Wilstersche Kirchenmissale als familiengeschichtliche Quelle

1526 - 1649 Das Wilstersche Kirchenmissale als familiengeschichtliche Quelle
1952 fertigte der damalige Kreisarchivar des Kreises Steinburg, der seinerzeit an der Straße Landrecht wohnhafte Wilsteraner Lehrer Otto Neumann,
in der Zeitschrift für Niedersächsische Familienkunde in Heft 2 * November 1952 * 27. Jahrgang einen
Bericht über das Wilstersche Kirchenmissale
Die umfangreiche Namensliste nennt viele heute noch in der Wilstermarsch und in der Stadt Wilster ansässige oder ansässig gewesene Familien.
Der Bericht kann auch in der unten aufrufbaren Datei betrachtet werden.

Kommentieren Ähnliche Objekte

Wappen Familie Gravert

Wappen der Familie Gravert
Blasonierung: In Silber ein aufgerichtetes blaues Pflugeisen.
Helmzier: aufgerichtetes blaues Pflugeisen
Helmdecken: Blau und silber
Der Stammhof der Familie liegt anscheinend in Krempdorf, doch wird schon 1499 Jakob Grauwer "to Borsflethe" genannt. 1509 saß Jakob Grauwert "to Kremptorpe" (Krempdorf) in der Kremper Marsch. Wahrscheinlich sein Sohn Jakob Grauwert war 1589 "Vogt to Kremptorp". Ihm folgen dann im Besitz 1649 Johann, 1680 Jakob, 1720 Johann, 1759 Johann, 1793 Hinrich, 1821 Johann, 1870 Johannes und 1910 Hinrich, sämtliche zu Krempdorf. Die meisten Besitzer des Hofes waren Klostervögte des Uetersener Klosters.
Von dem genannten Hof kommen die Linien, die danach in Kamerland, Elskop, Eltersdorf, Klein Krempdorf und Landweg ansässig waren.
Ein anderer Hauptast war am Hohenweg besitzend; 1604 - 1661 wohnte dort der Vogt Jakob Grauwert, der 1650 Kirchengeschworener der Neuenkirchener Kirche war. Er stiftete 1654 bei der Übergabe des Hofes an seinen Sohn ein großes Epitaph in der Kirche. Seine Nachkommen hatten Höfe am Hohenweg, Audeich, Grevenkop und Eltersdorf sowie in Diekdorf bei Wilster und in Uhrendorf.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Kommentieren Ähnliche Objekte

Wappen Familie Göttsche

Wappen der Familie Göttsche
Blasonierung: Gespalten in Silber und Gold. Vorn eine Hellebarde mit blauem Eisen und roten Schaft, hinten zwei rote Querbalken.
Helmzier: Drei Hellebarden
Helmdecken: Gold und silber
Die Familie Göttsche kam in den Elbmarschen nur in der Wilstermarsch vor. 1494 wird dort Peter Gotsche genannt..
1499 wohnten Johann Goske "to bischope" (Bischof), Detlef "to Hoddingflethe" (Honigfleth) und Clawes Goske "to Brocktorp" (Brokdorf".
Im Jahre 1532 war Steffen Götzken zu Wewelsfleth ansässig.
Johann Götzke war 1606 Kirchenhauptmann zu Wilster.
1613 hatte Eggert Ghotzke einen 40 Morgen (= Hektar) großen Hof zu Großwisch und Johann Ghotzke in Arentsee einen Hof von 45 Morgen.
Auch in Wewelsfleth war ein Zweig im 17.Jhdt. ansässig; 1649 war Egger Götzke dort Kirchspielsvogt.
Im 18.Jhdt. war ein Sproß der Familie Pastor zu Brokdorf, sein Bild hängt dort in der Kirche.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Kommentieren Ähnliche Objekte

1933 - Büttel - Deichstraße

1933 Deichstraße in Büttel
Rechts im Vordergrund das vormalige Wohn- und Geschäftshaus von Amandus Dohrn - Photograph, Musiker, Kunstmaler und -zeichner, Dichter. Es handel sich dabei um ein aus dem Jahre 1649 stammendes altes Strohdachhaus.
Der in Büttel an der Elbe wohnhaft gewesene Amandus Dohrn war ein ungemein vielfältig künstlerisch begabter Mensch.
In der Rückschau hat er sich um seine Heimat besonders verdient gemacht durch die Vielzahl von ihm gefertigter photographischer Aufnahmen von Land und Leuten, wovon einige auch auf dieser Heimat-Seite vorgestellt sind. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Zusammenarbeit mit Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen in St. Margarethen, mit welchem er in der Heimatarbeit eng zusammen wirkte.
Leider sind seine Lebensdaten nicht bekannt; er starb im Jahr 1923. Mit seiner Ehefrau Marie, mit welcher er seit dem 26.Oktober 1900 verheiratet war, hatte er die gemeinsame Tochter Anna. Diese heiratete den zunächst in Büttel sein Geschäft weiter führenden und dann in Wilster tätigen Photographen Heinrich Ballerstädt. Dieser fertigte auch die hier vorgestellte Aufnahme.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1876 - - 1923 Amandus Dohrn - Photograph, Musiker, Kunstmaler und -zeichner, Dichter

Amandus Dohrn - Photograph, Musiker, Kunstmaler und -zeichner, Dichter.
Der in Büttel an der Elbe wohnhaft gewesene Amandus Dohrn war ein ungemein vielfältig künstlerisch begabter Mensch.
In der Rückschau hat er sich um seine Heimat besonders verdient gemacht durch die Vielzahl von ihm gefertigter photographischer Aufnahmen von Land und Leuten, wovon einige auch auf dieser Heimat-Seite vorgestellt sind. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Zusammenarbeit mit Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen in St. Margarethen, mit welchem er in der Heimatarbeit eng zusammen wirkte.
Leider starb der sehr kreative kunstschaffende Amandus Dohrn bereits im Jahr 1923. Mit seiner Ehefrau Marie, mit welcher er seit dem 26.Oktober 1900 verheiratet war, hatte er die gemeinsame Tochter Anna. Diese heiratete den zunächst in Büttel sein Geschäft weiter führenden und dann in Wilster tätigen Photographen Heinrich Ballerstädt. Dieser fertigte auch die hier vorgestellte Aufnahme (Bild 1) von Amandus Dohrn.
Amandus Dohrn wohnte in einem aus dem Jahre 1649 stammenden alten Strohdachhaus in der Deichstraße in Büttel an der Elbe. Die vorgestellten und um 1910 entstandenen Fotos des Hauses (Bilder 2 und 3) hat er selbst gefertigt.

Bildrechte:
Bild 1: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Bild 2 u. 3 : Amandus Dohrn, Büttel an der Elbe

Kommentieren Ähnliche Objekte

1890 - -1998 Wilstersche Zeitung - gegründet von Johann-Peter Adolf Schwarck

1890 -1998 Wilstersche Zeitung
Die Wilstersche Zeitung - kurz WZ genannt - war über einen Zeitraum von fast 110 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes eine Heimatzeitung.
Gegründet wurde sie von Johann-Peter Adolf Schwarck, der am 02. April 1890 die erste Ausgabe der Zeitung herausgab. Sie erschien zunächst nur am Mittwoch und am Sonnabend einer jeden Woche.
100 Jahre später - längst schon werktäglich erscheinend - wurde die Zeitung immer noch von Angehörigen der Familie Schwarck herausgegeben. Das sollte noch einige Jahre andauern, bis die Eigentümer die Zeitung Ende 1998 an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag verkauften, der sie weiterhin als eine seiner Regionalausgaben herausgibt.
Bild 1: Johann-Peter Adolf Schwarck, Gründer und Herausgeber der Wilsterschen Zeitung - Erstausgabe 02.04.1890
Bild 2: 1900 Druckerei der Wilsterschen Zeitung
Bild 3: 1913 Druckerei der Wilsterschen Zeitung
Bild 4: 1925 Druckerei der Wilsterschen Zeitung; der neben der Druckmaschine abgebildete Johann Schwarck führte zu der Zeit (ab 1924) gemeinsam mit seinem älteren Bruder Peter den Zeitungsverlag der WZ.

Bildrechte: Familie Schwarck, Wilster
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur verfügung gestellt von Kai Schwarck, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

2011 - .01.31. Wilstersche Zeitung: Desaströs

Am 31.01.2011 berichtete die Wilstersche Zeitung über den am Vortage im Spiegelsaal des Neuen Rathauses durchgeführten Neujahrsempfang der Stadt Wilster und des Amtes Wilstermarsch.
Obwohl die im Rahmen dieser festlichen Veranstaltung von Seiten der Stadt und des Amtes durchgeführte Ehrung für verdienstvolle Bürger der Kernpunkt des Neujahrsempfanges war, brachte die Wilstersche Zeitung hierzu ohne weitere Ausführungen lediglich ein begleitendes Foto mit den geehrten Personen.
Für ihre langjähriges Engagement im Senioren-Beirat wurden Ludger Kockmeyer und Ludwig Resthöft von der Stadt Wilster geehrt.
Seitens des Amtes wurden Gerhard Jens und Günther von Thun für ihr in verschiedenen Funktionen viele Jahrzehnte lang ausgeübtes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
Der Betreiber der Heimat-Seite www.mein-wilster.de wurde für die von ihm im Internet mit historischen Bildern und Objekten sowie Textbeiträge vorgenommene umfassende Darstellung der Stadt Wilster geehrt. Er erhielt zu seiner großen Freude - so wie auch die anderen vier für ihre Verdienste geehrten Personen - aus der Hand von Bürgermeister Walter Schulz und Amtsvorsteher Helmut Sievers eine Urkunde (Bild 2) sowie einen Präsentkorb, Blumen und ein Buch über die Wilstermarsch und Wilster.

Kommentieren Ähnliche Objekte

Zeitungsartikel - 1937.12.17 Wilstersche Zeitung - Unser Bürgermeisterhaus in Wilster

Zeitungsartikel - 1937.12.17 Wilstersche Zeitung
"Unser Bürgermeisterhaus in Wilster" (Eine besser lesbare Ausfertigung des Artikels mit einem daneben gestellten Transkript ist unten aufrufbar.)
Im Gegensatz zu ihrer 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront war die Gartenfront des Neuen Rathauses immer unverändert geblieben.
Im Jahre 1938 wurde die Straßenfront wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt.
Die Wilstersche Zeitung berichtete am 17.12.1937 unter Vorstellung der Entwurfszeichnung über die beabsichtigte Maßnahme und die hierfür sicher gestellte Finanzierung.

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster immer wieder vor Probleme stellt. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Kommentieren Ähnliche Objekte

1913 - Kohlmarkt, Verlagshaus "Wilstersche Zeitung", Gasthaus "Neue Börse"

1913 Kohlmarkt, Verlagshaus "Wilstersche Zeitung", Gasthaus "Neue Börse"
Blick vom mittleren Kohlmarkt stadtauswärts.
Links im Vordergrund das 1911 errichtete Verlagshaus der „Wilsterschen Zeitung“ von J.P.A. Schwarck.
Dem Gebäude gegenüber auf der rechten Straßenseite die Gaststätte „Neue Börse“ von Alwin Springer (danach Elfriede Schober; heute Frauke Schober).
In dem folgenden Gebäude die Gärtnerei von Hans Behrens, dahinter kreuzte der Burggraben die Straße – die alte Brücke ist am Geländer links hinter dem Gebäude der Wilsterschen Zeitung erkennbar.
Rechts im Vordergrund das Wohn- und Geschäftshaus der Sattlerei von Heinrich Stegemann (Kohlmarkt 51).

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1990 - Jubiläumsausgabe 100 Jahre Wilstersche Zeitung

Jubiläumsausgabe zum hundertjährlichen Bestehen der Wilsterschen Zeitung
Die Wilstersche Zeitung - kurz WZ genannt - war über einen Zeitraum von fast 110 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes eine Heimatzeitung.
Gegründet wurde sie von Johann Peter Adolf Schwarck, der am 02. April 1890 die erste Ausgabe der Zeitung herausgab (Abbildung 2). Sie erschien zunächst nur am Mittwoch und am Sonnabend einer jeden Woche.
100 Jahre später - längst schon werktäglich erscheinend - wurde die Zeitung immer noch von Angehörigen der Familie Schwarck herausgegeben. Das sollte noch einige Jahre andauern, bis die Eigentümer die Zeitung Ende 1998 an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag verkauften, der sie weiterhin als eine seiner Regionalausgaben herausgibt.
Die Jubiläumsausgabe von 1990 (Abbildung 1) ist eine wahre Fundgrube für Heimatfreunde, enthält sie doch viele umfassend recherierte Artikel mit historischem Bezug.
Die damaligen Eigentümer begingen das Jubiläum am Jahrestag mit einem Empfang im Colosseum (Abbildung 3) und dankten im Mai 1990 für die zahlreichen Spenden, die anläßlich des Jubiläums zugunsten der Schülerbüchereien in Wilster und der Wilstermarsch übermittelt wurden (Abbildung 4)

Eine gut lesbare Datei der ersten Ausgabe von 1890 kann unten aufgerufen werden.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1944 - - am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert - Bericht Wilstersche Zeitung

aus der Wilsterschen Zeitung vom 17. Juni 1944
- Zeitungsanzeigen der NSDAP
- Bericht der Wilsterschen Zeitung
- Traueranzeigen
Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert.
Das kleine Landstädtchen Wilster wurde kurz nach 9:00 Uhr des 15. Juni 1944 Opfer eines Luftangriffs eines anglo-amerikanischen Fliegerverbandes.
Offenbar war ein Angriff auf die Schleusen des Nord- Ostsee Kanals bei Brunsbüttel vom starken Abwehrfeuer der dortigen Flak abgewiesen worden, weshalb die aus 12 viermotorigen Bombern und 6 Begleitjägern bestehende Staffel die friedliche und keinerlei militärische Ziele aufweisende Kleinstadt Wilster angriff.
In heutiger Zeit würde eine derartige Handlungsweise eine Anklage vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal von Den Haag zur Folge haben. Nach dem II. Weltkrieg jedoch bestimmten die Sieger allein, was Unrecht war und was nicht!
Um hier keinerlei Mißverständnisse aufkommen zu lassen, die Schuld Deutschlands am II. Weltkrieg und die dabei begangenen Verbrechen sollen hier nicht relativiert werden!
Bei dem Terror-Angriff auf die Wohnbevölkerung der kleinen Stadt Wilster wurden 51 Menschen umgebracht und hunderte verletzt.
Insgesamt 35 Gebäude wurden total vernichtet und 109 Häuser unbewohnbar gemacht, 300 weitere erlitten Schäden.. Selbst die wunderschöne Kirche der Stadt Wilster wurde durch Bomben schwer verwüstet.

Die Wilstersche Zeitung berichtete über das tragische Geschehen und veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 17. Juni 1944 mehrere Traueranzeigen.
Alles kann besser lesbar in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden, in welcher auch die Namen der getöteten Menschen aufgeführt sind.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1995 - Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster

1920 Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster.
Die Brücke ist im Zusammenhang mit der 1920 erfolgten in Inbetriebnahme des damals neuen Wilsteraner Bahnhofes gebaut worden.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Hvidding (Nordschleswig). Heute führt die alte Strecke von Wilster aus nur noch bis Brunsbüttel.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden. Er machte die zu ihm führende heutige Bahnhofstraße erst erforderlich.
Die vom neuen Bahnhof aus in Richtung Brunsbüttel führende Strecke hatte im Bereich des Wilsteraner Bahnhofs mehrere Gleise, denn hier lag auch der Güterbahnhof der Stadt mit den Verladerampen für Vieh.
Für Fußgänger war ein Queren der Bahnanlagen über die lange Fußgängerbrücke möglich, von welcher ein Fußweg zur Straße Steindamm führte.
Die Brücke wurde im Jahre 2001 in Zusammenhang mit der Erschließung des Gebietes für das WEZ (Wilster Einkaufzentrum) beseitigt. Bereits zuvor war die Brücke in einem maroden Zustand und durch Absperrungen und Flatterbänder deren Benutzung gesperrt. Die Wilstersche Zeitung berichtete über diesen Umstand mehrfach, so wie auch über die Bemühungen der Stadt, von der Bahn Mittel zur Ablösung der Reparaturkosten für die Übernahme der Brücke zu erhalten.

Bildrechte: Wilstersche Zeitung (WZ)
Anmerkung: Das Foto stammt aus einem Artikel der WZ v. 20.01.1995

Kommentieren Ähnliche Objekte

2009 - .02.27 Wilstersche Zeitung: Wilster Spaziergang im Internet

Am 27. Februar 2009 berichtete die Wilstersche Zeitung über die in das Internet gestellte Heimat-Seite www.mein-wilster.de
Seither hat die Seite eine ständig wachsende Zahl von Besuchern.
Im Mittel hat die Heimat-Seite rund 250 Besuche pro Tag zu verzeichnen - im Dezember 2010 wurde erstmals die Marke von 10.000 Besuchern im Monat überschritten.

Unten ist der Artikel als pdf Datei in einer besser zu lesenden Auflösung aufrufbar.

Kommentieren Ähnliche Objekte

2015 - Jubiläumsausgabe 125 Jahre Wilstersche Zeitung

2015 Jubiläumsausgabe zum hundertfünfundzwanzigjährligen Bestehen der Wilsterschen Zeitung
Die Wilstersche Zeitung - kurz WZ genannt - war über einen Zeitraum von fast 110 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes eine Heimatzeitung.
Gegründet wurde sie von Johann Peter Adolf Schwarck, der am 02. April 1890 die erste Ausgabe der Zeitung herausgab. Sie erschien zunächst nur am Mittwoch und am Sonnabend einer jeden Woche.
100 Jahre später - längst schon werktäglich erscheinend - wurde die Zeitung immer noch von Angehörigen der Familie Schwarck herausgegeben. Das sollte noch einige Jahre andauern, bis die Eigentümer die Zeitung Ende 1998 an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag verkauften, der sie weiterhin als eine seiner Regionalausgaben herausgibt.
Die Jubiläumsausgabe von 2015 (Abbildung 1) ist eine wahre Fundgrube für Heimatfreunde, enthält sie doch viele umfassend recherierte Artikel mit historischem Bezug.

Kommentieren Ähnliche Objekte

Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung

Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung "Deich- und Hauptsielverband Wilstermarsch" gegründet.
Mit Verfügung vom 14. Oktober 1941 hatte der damalige Regierungspräsident in Schleswig auf Grund der Ersten Wasserverbandsverordnung vom 3. September 1937 für das Gebiet des vierten Holsteinischen Deichbandes "Wilstermarsch" die Bildung des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch angeordnet.
Hinweis: Eine besser lesbare Datei mit dem Artikel und einer Transkription ist unten aufrufbar.

Vorgestellt wird mit den Abbildungen 2 bis 4 die Satzung des Verbandes in der Fassung vom 05.01.1962

Der Verband richtete seine Geschäftsstelle "Deichbauamt" im Gebäude der vormaligen Gaststätte "Zur Traube" an der Burgerstraße ein.
Der Verband ist heute noch Oberverband der Deich- und Sielverbände der Wilstermarsch, auch wenn Struktur, Mitglieder und seine Dienstleistungen Veränderungen unterworfen sind.

Anmerkung: Der Betreiber dieser Heimat-Seite sammelte als Ingenieur seine ersten Erfahrungen in diesem Verband, wonach er dann drei Jahrzehnte für die Bereiche naturnaher Gewässerausbau, Hochwasser- und Küstenschutz beim Land Niedersachsen tätig war.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1900 - Rathausstraße

ca. 1900 Rathausstraße
So recht den Eindruck eines kleinen Landstädtchens vermittelt die in Blickrichtung Neues Rathaus aufgenommene Rathausstraße.
Bevor in dem ehemaligen Palais Doos an der heutigen Rathausstraße die Stadtverwaltung und somit das Rathaus untergebracht war, hieß die Straße "Bäckerstraße", davor "Lange Straße".
Nach 1933 in einem Abschnitt düsterer deutscher Geschichte hieß sie "Adolf Hitler Straße".
Das schöne Neue Rathaus im Hintergrund war 1894 mit einer neugotischen Fassade verunziert worden; die Fassade wurde 1938 in ihren ursprünglichen klassizistischen Zustand zurück gebaut - eine bemerkenswerte Tat in dunkler Zeit;
die Gartenfront des Gebäudes blieb immer unverändert.
Die rechtsseitige Häuserzeile ist noch intakt; die neben dem Rathaus stehenden Gebäude - u.a. das Gasthaus "Dithmarscher Hof" - wurden in jüngerer Zeit beseitigt.
Das schöne alte Haus links mit dem Fachwerkgiebel ist heute noch fast unverändert. Lediglich die großen Fensterscheiben anstelle der besser zum Haus passenden Sprossenfenster stellen eine sichtbare Veränderung dar.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Häuser in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: nicht bekannt, wahrscheinlich Karl Kuskop, Wilster
Das Foto stammt aus der von Robert Friedrichs betreuten Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Kommentieren Ähnliche Objekte

1864 - Kirche St. Bartholomäus, Op de Göten (damalige Marktstraße)

1864 Marktstraße (spätere Op de Göten), Kirche St. Bartholomäus
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, denn der Platz um die Kirche herum wurde als Friedhof genutzt.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den hier ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde leider ca. 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (das große Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ (es war später langjähriges Vereinslokal des SV Alemannia 04) führte eine breite rampenartige Treppe herunter zur Wilsterau. Über diese Rampe floß das Niederschlagswasser vom hoch liegenden Marktplatz ab - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Gebäude in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Hans Peter Mohr
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Kommentieren Ähnliche Objekte

1881 - Wilsterau - Hafen am Rosengarten, Frachtkähne in Winteruhe

18.02.1881 Rosengarten und Wilsterau
Das genaue Datum ist belegt.
Blick auf den Rosengarten und auf die im Winterlager in der zugefrorenen Wilsterau liegenden Frachtschiffe;
deutlich ist zwischen den beiden vorderen Schiffen zu erkennen, daß das Eis aufgeschlagen wurde, um den Eisdruck auf die Schiffe zu verringern.
Sehr gut ist hier die Funktion des unmittelbar an der Wilsterau gelegenen Kühl´schen Speicher zu erkennen.
Der oben nach links führende Arm der Wilsterau führte durch die gesamte Stadt und am Alten Rathaus vorbei bis zur Schweinsbrücke am Brook.
Rechts ist das einmündende Bäckerstraßenfleth und die es überquerende schmale Brücke zum Neumarkt erkennbar.
An der Einmündung des Bäckerstraßenfleth steht das Gebäude der Stellmacherei Sorgenfrey; in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK war hier die Stellmacherei Karstens untergebracht, wobei die Einmündung des Fleths überbaut war.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen und Plätze in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).
Die Aussagen der Zeitung zum Namen des Rosengarten und zum Fotografen sind jedoch zu ergänzen:
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt. Im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten "Rosengarten" ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).
Der Photograph Hans-Peter Mohr, dem Wilster sehr viele uralte Fotografien zu verdanken hat, wohnte seinerzeit in dem Haus am Rosengarten-Steg. Er hat offenbar die Aufnahme aus seinem Wohnzimmer heraus gemacht!

Bildrechte: Hans-Peter Mohr; den Abzug erhielt ich von Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt.
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Kommentieren Ähnliche Objekte

2010 - .04.09. Eine sprudelnde Quelle für Heimatfreunde - sagt Dat Keesblatt ut Wilster

Eine sprudelnde Quelle für Heimatfreunde
Bereits am 09. April 2010 berichtete "Dat KEESBLATT ut Wilster" über die Heimat-Seite mein-wilster und die dort vorgestellten Bilder und Objekte aus alter Zeit.

Seither ist diese Heimatseite deutlich umfangreicher geworden!

Wohl niemand von den heute lebenden Personen wird sich beispielsweise aus eigenem Erleben daran erinnern können, daß in der Rumflether Straße früher die Gaststätte "Zur frischen Quelle" von Johann Martens betrieben wurde.
Oder an den Umstand, daß vor einhundert Jahren diese Straße noch weitgehend unbefestigt war - gegenwärtig (2010)  wird gerade über den Ausbau der Straße diskutiert.
Wenn es hilft, sich bei aktuellen Diskussionen auch die ursprüngliche Verhältnisse ins Bewußtsein zu holen, ist mein-wilster wie eine sprudelnde Quelle. Aber auch ohne konkreten Anlaß finden sich dort viele interessante Einblicke auf frühere, heute längst vergangene oder veränderte Zustände in Wilster und der Wilstermarsch.

Unten ist der Artikel als pdf Datei in einer besser zu lesenden Auflösung aufrufbar.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1880 - Marktstraße - spätere Op de Göten b

1880 Blick vom Marktplatz in die damalige Marktstraße, die heutige Straße „Op de Göten“.
Sehr gut ist das vom hoch gelegenen Marktplatz zur Wilsterau - in Bildmitte an den Brückengeländern erkennbar – abfallende Straßenniveau zu sehen.
Rechts das Mitte der 1950er Jahre abgebrochene Hotel "Wilstermarsch Haus" von Jacobs, welches im II. Weltkrieg durch Fliegerbomben stark beschädigt worden war; es war seinerzeit das größte Hotel in Wilster.
Links das 1912/13 durch einen Neubau ersetzte Geschäftshaus von J.P.T. Andersen.
An der von den Einmündungen der Deichstraße und der Marktstraße (Op de Göten) in den Markt gebildeten Ecke stand vermutlich das erste Rathaus der Stadt Wilster. Vor ihm stand der Kaaks - der Schandpfahl - an welchen vom Niedergericht der Stadt verurteilte Deliquenten angekettet wurden.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen in Erinnerung gerufen wurde.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Zeitungsartikel wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1907 - Rathausstraße

1907 Rathausstraße
Die Rathausstraße hieß früher Bäckerstraße, entsprechend auch das sie auf halber Strecke kreuzende Bäckerstraßenfleth.
Erst nachdem das hier im Hintergrund erkennbare Doos´sche Palais das Neue Rathaus der Stadt Wilster wurde, erhielt die Straße ihren jetigen Namen;
Das Neue Rathaus hat hier noch den später beseitigten neugotischen Vorbau.
Viele der Häuser sind auch 100 Jahre später noch wiedererkennbar, so z.B. das Haus links mit dem schönen Fachwerkgiebel;
rechts die Böttcherei von Johannes Kraft.

Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen in Erinnerung gerufen wurde (Bild 3).

Bildrechte: Verlag von L. Behning, Wilster, Nr. 405

Anmerkung: Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Kommentieren Ähnliche Objekte

1870 - Hafen am Rosengarten

1870 Hafen am Rosengarten
Blick auf den Rosengarten, auf welchem größere Mengen an Holz – wohl Bauholz und Material für die Wilsteraner Werften auf dem Helgenland – gelagert werden.
Vom Rosengarten führt eine schmale Brücke über das Bäckerstraßenfleth zum Neumarkt, während eine breitere Brücke über dieses Gewässer von der Neustadt zum Neumarkt führt.
Auf der Fläche des Hauses in Bildmitte entstand später die Stellmacherei von Karstens, wobei die Einmündung des Fleths überbaut wurde.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme diente das Gebäude der Stellmacherei Sorgenfrey.
Auf einem Haus (offenbar in der Blumenstraße) ist eine kleine fünfflügelige Windmühle zu sehen.
Zwischen den beiden Brücken ist die Einmündung eines an der Rückseite der Häuser der Neustadt verlaufenden Flethes erkennbar.
Der Rosengarten und das Helgenland hatten somit praktisch eine Insellage zwischen den offenen Gewässern

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen und Plätze in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr; der Abzug stammt von Werner Behning, Wilster.
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Anmerkung:
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).
Heute findet keine Fracht-Schifffahrt mehr auf der Wilsterau statt, das Gewässer wird nur noch von kleinen Sportbooten und auf einer Teilstrecke von dem Aukieker als touristische Atraktion befahren. Daneben ist die Wilsterau ein gerne von Anglern und Paddlern besuchtes Gewässer.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1995 - Fäkalien von der Hochbrücke Hochdonn - Urteil Oberlandesgericht Schleswig

1995 Fäkalien von der Hochbrücke Hochdonn - Urteil Oberlandesgericht Schleswig.
Gegen den von der Bundesbahn geübten Anachronismus, von den über die Hochbrücke Hochdonn fahrenden Zügen die Fäkalien der Zug-Toiletten herabregnen zu lassen, hatte sich ein Einwohner von Hochdonn gewehrt.
Die Wilstersche Zeitung berichtete am 23.07.1991 hierüber; der Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.
Mit Urteil vom 20.03.1995, 1 U 191/92 stellte das Oberlandesgericht Schleswig den Fäkalienregen von der Eisenbahnbrücke als ortsübliche Beeinträchtigung dar.
Hierzu zählte das Gericht die regelmäßige Beeinträchtigung des neben der Hochbrücke gelegenen Hausgrundstücks durch benutztes und beschmutztes Toilettenpapier aus den offenen Toiletten vorbeifahrender Züge. Eine solche wesentliche Beeinträchtigung seines Grundstücks muß der Eigentümer entschädigungslos hinnehmen, da sie ortsüblich ist und nicht über das zumutbare Maß hinausgeht.
Gleichwohl gab aber das Gericht der Bundesbahn auf, innerhalb von fünf Jahren ihre Züge so umzurüsten, dass danach Beeinträchtigungen unterbleiben.
In der Zwischenzeit war von den Schaffnern der noch nicht umgerüsteten Züge per Lautsprecherdurchsage auf die Nichtbenutzung der Toiletten während der Brückenpassage hinzuweisen.
Die beigestellten Fotos zeigen Personenzüge beim Überqueren der Brücke in den Jahren 1970 und 1971
Das hier aufrufbare Video zeigt die Hochbrücke Hochdonn

Bildrechte:
Foto aus 1970: Helmut Dahlhaus
Foto aus 1971: Christian Eilers

Kommentieren Ähnliche Objekte

1870 - Hafen am Rosengarten der Stadt Wilster

ca. 1870 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten.
Auch der Burggraben, der in Bildmitte zwischen den Häusern nach Norden (oben) führt und bei der Brücke die Deichstraße unterquert, ist noch offen. Dieses ursprünglich künstlich gegrabene Gewässer führte über den Stadtpark, den Colosseumplatz, die Burger Staße querend am Verlagsgebäude der Wilsterschen Zeitung vorbei und den Kohlmarkt querend wieder zurück zur Wilsterau. Das Gewässer wurde 1925 verfüllt, wie auch 1974 das Bäckerstraßenfleth (hier rechts erkennbar), welches vom Rosengarten am Neumarkt entlang, die Rathausstraße (frühere Bäckerstraße) unterquerend zur Wilsterau am Bischofer Deich führte. Das Bäckerstraßenfleth grenzte in früherer Zeit die sogenannte Neue Seite der Stadt Wilster gegen das Umland ab.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen und Plätze in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: mit Sicherheit wohl Hans-Peter Mohr; der Abzug stammt von Werner Behning, Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Kommentieren Ähnliche Objekte

1882 - Neustadt, Spinnkopfmühle auf einem Dachfirst

1882 Neustadt, Spinnkopfmühle auf einem Dachfirst
Blickrichtung Neumarkt etwa vom Standort der Einmündung der heutigen Straße "An der Au".
Das große helle Gebäude rechts ist das Geburtshaus des in Wilster geborenen Dichters Johann Meyer (das an ihn erinnernde Denkmal steht im Stadtpark).
Wie die linke durchgehende Häuserzeile belegt, führte seinerzeit noch keine direkte Verbindung von der Neustadt zum Rosengarten.
fast die gesamte linke Häuserzeile wurde im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt. So auch das Gebäude der Schmiede Perner (später Georg Stelzer) links hinten, auf dessen Dach eine Windmühle (Spinnkopfmühle) zur Energiegewinnung angebracht war. Derartige kleine Windmühlen gab es vor 140 Jahren auf mehreren Häusern in der Stadt Wilster.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Gebäude in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

Kommentieren Ähnliche Objekte

© 2008-2020 Peter von Holdt · Technische Realisation: Michael Reinke · Impressum ·