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1904 - St. Margarethen - Umbau eines ländlichen Wohnhauses

1904 St. Margarethen - Umbau eines ländlichen Wohnhauses
Das Dach des abgebildeten ländlichen Wohnhauses wurde zu dem Zeitpunkt der Aufnahme neu eingedeckt. Der exakte Standort des Gebäudes konnte noch nicht ermittel werden.
Um Mithilfe bei der exakten Ortsbestimmung wird gebeten!!
Gemäß dem Stempelaufdruck der Karte schrieb sich der Name des Kirchdorfes seinerzeit auch Sanct Margarethen.

Bildrechte: nicht bekannt

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Brief vom 27. März 1915 - Teil 3 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal (SF)

Brief vom 27. März 1915 - Teil 3 - Burg in Dithmarschen, Wilstermarsch, Kanal
Burg in Dithmarschen, Blick auf die Wilstermarsch und den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK)
beschrieben im Jahre 1915 in einem beeindruckenden wundervollen Brief.
Wie vor einhundert Jahren ein Betrachter die aus der Wilstermarsch aufsteigenden Höhen des Klev bei Burg in Dithmarschen, den Ort Burg, den Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) sowie Geest und Marsch sah, dieses als genauer Beobachter von Land und Leuten voller Poesie beschrieb, erfahren wir aus einem auf die Anschriftenseiten von mindestens 6 Ansichtskarten geschriebenen Brief.
Der Brief ist gerichtet an eine von dem Verfasser des Briefes offenbar sehr geliebte Frau, die er gleichwohl aus Verehrung und Respekt siezte.
Vermutlich war der Schreiber des Briefes ein beim Kanalneubauamt Burg tätig gewesener Marine Arzt. Während der Kanalverbreiterung in den Jahren 1907 bis 1915 bestand in Burg ein Kanalneubauamt, welches wieder aufgelöst wurde, nachdem die damalige Verbreiterung des Kaiser-Wilhelm Kanals in 1914 im Wesentlichen abgeschlossen war.
Wenn auch leider nicht die den Abschluß des Briefes bildende(n) Karte(n) aufgefunden werden konnte(n), soll er dennoch in seinen Fragmenten als ein Zeitzeugnis hier vorgestellt werden.

Teil 3 des Briefes befindet sich auf einer Ansichtskarte mit einer Abbildung eines ländlichen Wohnhauses in Burg in Dithmarschen.

Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

Vom Text des Briefes wurde eine Leseabschrift gefertigt, welche dem Original gegenüber gestellt ist.
Anmerkung: Der Brief wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1926 - Kleines Wohnhaus in Heiligenstedten

1926 Kleines Wohnhaus in Heiligenstedten.
Der Standort des kleinen ländlichen Wohnhauses konnte noch nicht ermittelt werden. Vermutlich lebte seinerzeit eine Familie Lambrecht in dem Gebäude.
Um freundliche Mithilfe bei der Identifizierung wird gebeten!

Bildrechte: nicht bekannt (sogenannte Privat Ansichtskarte)

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1910 - Vorder-Neuendorf, Geschäftshaus (Ex)

1910 Vorder-Neuendorf, Geschäftshaus
oben (Bild 2): Geschäftshaus Heesch
Die Bäckerei und der Kolonialwaren-Laden von Johannes Heesch wurde später von dessen Schwiegersohn übernommen, welcher 1913 ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude errichten ließ und eine Bäckerei und Konditorei betrieb. 1963 übernahm der Schwiegersohn Otto Nagel das Geschäft; er ließ 1966 einen Umbau des Wohnhauses vornehmen. Der Geschäftsinhaber fuhr mit seinem Fuhrwerk noch in den 1960er Jahren durch die Straßen von Wilster und bot dort dort seine Waren an.
Bäckerei und Stallgebäude wurden 1971 durch ein Schadenfeuer zerstört und anschließend wieder aufgebaut.
unten (Bild 3): Straße Vorder-Neuendorf

Bildrechte: Verlag W. Wecke, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1915 - Markt südliche Häuserzeile und Blick zur Deichstraße a

1915 Am Markt, südliche Häuserzeile und Blick zur Deichstraße
Über die Dauer eines Jahrhundert prägte die Häuserzeile in unverkennbaren Weise das Bild des Marktplatzes, bis vor einiger Zeit Gebäude abgebrochen und durch Neubauten ersetzt wurden.
In dem links stehenden Gebäude hatte seinerzeit die Wilstermarsch Spar- und Leihkasse ihre Geschäftsräume; danach die Volksbank Wilster, welche das Haus 1953 modernisierte und 1969 unter Einbeziehung des links davon stehenden Gebäudes (nicht im Bild) völlig umgestalten ließ.
Dahinter folgt das Gebäude der Conditorei & Caffee Heinrich Egge, dann die Bäckerei Johannes Starck, der Barbier Frisier & Haarschneide-Salon von Detlef Heesch, das 1912/13 erbaute Geschäftshaus J.P.T. Andersen.
Das zu Beginn des Jahres 2011 ausgebrannte Cafe Egge gehörte zu den ältesten gastronomischen Betrieben in Wilster. Das Gebäude wurde bei einem Umbau Anfang der 1970er Jahre mit dem daneben stehenden Gebäude der vormaligen Bäckerei Starck im Untergeschoß zusammengebaut. Bei dem aus praktischen Erwägungen vorgenommenen Umbau im Inneren der Gebäude wurde leider auch dem Zeitgeist entsprechend im Untergeschoß der Häuser eine Fassade geschaffen, die in unharmonischer Weise die schönen Fronten der alten Häuser zerstörte. In ihren Obergeschossen wurden die sehr schön gegliederten Fassaden der Bäckerei von Johannes Starck und des Cafés von Heinrich Egge weitgehend unverändert erhalten. Insgesamt aber war die Umgestaltung allemal vorteilhafter für das historische Stadtbild als der von der Volksbank Elmshorn vorgenommene Neubau nach dem Abbruch der ausdrucksstarken Fassaden. Eine vertane Chance zur Erhaltung des überkommenen Stadtbildes!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1906 - Marktplatz Südseite b (SF)

1906 Marktplatz Südseite
Das in einem umwerfenden Beispiel für architektonischen Eklektizismus kurz zuvor errichtete Gebäude der Wilstermarsch Spar- und Leihkasse wurde 1953 modernisiert und 1969 völlig umgebaut unter Einschluß des links daneben stehenden Hauses des Organisten Heesch.
Die beiden rechten Gebäude (Café Egge und Bäckerei Starck) wurden lange Zeit vom Café Egge genutzt. Das zu Beginn des Jahres 2011 ausgebrannte Café Egge gehörte zu den ältesten gastronomischen Betrieben in Wilster. Die Gebäude wurden bei einem Umbau Anfang der 1970er Jahre miteinander verbunden. Bei dem aus praktischen Erwägungen vorgenommenen Umbau im Inneren der Gebäude wurde leider auch dem Zeitgeist entsprechend im Untergeschoß der Häuser eine Fassade geschaffen, die in unharmonischer Weise die schönen Fronten der alten Häuser zerstörte. Bis zuletzt aber waren die Obergeschosse der sehr schön gegliederten Fassaden der Bäckerei von Johannes Starck und des Cafés von Heinrich Egge weitgehend unverändert erhalten. Leider fielen beide Fassaden dem an ihrer Stelle errichteten Neubau der Volksbank Elmshorn zum Opfer.
Es ist sehr zu bedauern, dass die Chance nicht genutzt wurde, die historischen Fassaden der Häuser in geeigneter Weise wieder herzurichten. Verwaltung und Rat der Stadt wären gefordert gewesen, ihren Einfluß geltend zu machen und die Investorin entsprechend zu sensibilisieren.
Offenbar wird unzureichend Wert darauf gelegt, daß die Innenstadt von Wilster ihr schönes altes unverwechselbares Gesicht behält. Die Versuchung, vermeintlich modern sein zu wollen, hat schon zu viele andere Städte uniform gemacht!

Wie die Wiederherstellung historischer Fassaden in sehr überzeugender Weise gelingen kann, dafür hat das Textilhaus Reese mit seinen ebenfalls am Markt stehenden Häusern ein hervorragendes und nachahmenswertes Beispiel geliefert!

Bildrechte: Photogr. Verlag Fr. Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die in ihrer Aufmachung gegenüber der bereits vorgestellten Ansichtskarte leicht veränderte Variante befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1914 - Umbau der Mühle EMANUEL in Ecklak-Austrich

1914 Umbau der Mühle EMANUEL in Ecklak-Austrich
vom Erd-Holländer zum Galerie-Holländer
Im Ortsteil Ecklak-Austrich der Gemeinde Ecklak bestand seit etwa Hälfte des vorletzten Jahrhunderts eine Kornwindmühle.
Die unmittelbar an der Wilsterau stehende Mühle - ein auf einem aufgeschütteten Hügel stehender sogenannter Erd-Holländer - mußte durch Menschenkraft in den Wind gestellt werden. Erst im Jahre 1914 baute der Wilsteraner Mühlenbauer Johann Meyer die Mühle völlig um, wobei das Bauwerk eine Galerie und auch eine Windrose erhielt, um sich selbsttätig in den Wind zu stellen.
In einer atemberaubenden Aktion wurde der Hügel unter der Mühle abgetragen, das Mühlenbauwerk aufgeständert und sodann das tragende Untergeschoss errichtet.
Um 1940 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt; die Mühle wurde in den 1950er Jahren abgebrochen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos 1 bis 3 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von dem versierten Mühlenfachmann Uwe Karstens, welcher sie auch in seinem aktuellen Buch Die Wind- und Wassermühlen in Schleswig-Holstein und Hamburg vorstellt und in welchem auch Fotos aus mein-wilster Verwendung finden.

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1914 - und 1984 Hudemann Haus an der Schmiedestraße

1914 und 1984 Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße
Der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hauses in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster.
Leider wurde der untere Teil der Giebelfront (hier vor und nach dem Umbau vorgestellt) im Jahre 1927 erneuert, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt (sh. Bild 1 bzw. 2). Die Fassade nach dem Umbau zeigt Bild 3 bzw. 4.
Bis in das Jahr 1977 wirkte der Arzt Dr. med. Joachim Constabel als praktischer Arzt in dem Haus, in welchem bereits vorher Dr. med. Boie Lammers eine Praxis betrieben hatte.
Über die Geschichte des Hauses verfaßte Olga Wulff, Hamburg-Blankenese, im Jahr 1958 einen informativen Artikel in der "Zeitschrift für Niedersächsische Familienkunde"
Heft 1, Januar 1958, 33. Jahrgang
Herausgeber: Zentralstelle für niedersächsische Familienkunde, e.V., Verlagsort Hamburg
Eine Abschrift des Artikels kann unten aufgerufen werden!

Bildrechte:
Bild 1 bzw. 2: nicht bekannt
Bild 3 bzw. 4: Landesamt für Denkmalpflege, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1915 - Markt südliche Häuserzeile und Blick zur Deichstraße b

1915 Markt südliche Häuserzeile und Blick zur Deichstraße
Seit einem Jahrhundert prägte die Häuserzeile in unverkennbaren Weise das Bild des Marktplatzes, bis vor einiger Zeit Gebäude abgebrochen und durch Neubauten ersetzt wurden.
In dem links stehenden Gebäude hatte seinerzeit die Wilstermarsch Spar- und Leihkasse ihre Geschäftsräume; danach die Volksbank Wilster, welche das Haus 1953 modernisierte und 1969 unter Einbeziehung des links davon stehenden Gebäudes (nicht im Bild) völlig umgestalten ließ.
Dann folgt das Gebäude der Conditorei & Caffee Heinrich Egge,
dahinter die Bäckerei Johannes Starck,
der Barbier Frisier & Haarschneide-Salon von Detlef Heesch,
das Geschäftshaus Andersen.
Kürzlich wurde das Geschäftshaus Andersen nach einer längeren Zeit des Leerstandes wieder einer Nutzung zugeführt.
Das zu Beginn des Jahres 2011 ausgebrannte Cafe Egge gehörte zu den ältesten gastronomischen Betrieben in Wilster. Seit den 1950er Jahren war der Inhaber Hans Egge, von der Wilsteranern freundlich gemeint als „Hans Cremeschnitt“ bezeichnet, wie seither auch das Café eine Institution in Wilster. Das Gebäude wurde bei einem Umbau Anfang der 1970er Jahre mit dem daneben stehenden Gebäude der vormaligen Bäckerei Starck im Untergeschoß zusammengebaut. Bei dem aus praktischen Erwägungen vorgenommenen Umbau im Inneren der Gebäude wurde leider auch dem Zeitgeist entsprechend im Untergeschoß der Häuser eine Fassade geschaffen, die in unharmonischer Weise die schönen Fronten der alten Häuser zerstörte. In ihren Obergeschossen wurden die sehr schön gegliederten Fassaden der Bäckerei von Johannes Starck und des Cafés von Heinrich Egge weitgehend unverändert erhalten. Das war allemal vorteilhafter für das historische Stadtbild als der von der Volksbank Elmshorn vorgenommene Abbruch der Häuser und der nachfolgende Neubau.
Es wurde die Chance vertan, die historischen Fassaden der Häuser in geeigneter Weise wieder herzurichten. Es fehlte beim Bauherrn sowie bei Verwaltung und Rat der Stadt die Sensibilität dafür, der Innenstadt von Wilster ihr schönes altes unverwechselbares Gesicht zu erhalten. Die Versuchung, vermeintlich modern sein zu wollen, hat schon viele Städte uniform gemacht!
Wie die Wiederherstellung historischer Fassaden in sehr überzeugender Weise gelingen kann, dafür hat zuvor das Textilhaus Reese mit seinen ebenfalls am Markt stehenden Häusern ein hervorragendes und nachahmenswertes Beispiel geliefert!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1968 - Südseite des Marktplatzes

1968 Südseite des Marktplatzes
Der Bürgersteig an der Einmündung der Straße "Op de Göten" ist mit einem rot-weißen Geländer gesichert; der Bürgersteig ist aufgeweitet, um Lastwagen mit Anhängern beim Passieren der Kurve zu einem größeren Fahrbogen (Schleppkurve) zu zwingen, nachdem es zuvor mehrfach Berührungen mit dem Geländer gegeben hatte.
Rechts das 1912 errichtete Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne;
dahinter anschließend das Gebäude mit dem vormaligen Barbier Frisier & Haarschneidesalon von Detlef Heesch; in dem Gebäude hatte zeitweilg Werner Viergutz sein Geschäft (Uhren, Schmuck) und danach Erwin Tiedemann (Brillen);
die Bäckerei Johannes Starck;
die Konditorei mit Café von Hans Egge / Horst Schulczewski (die Gebäude des Café Egge und der Bäckerei Starck wurden 1972 durch einen Umbau im Untergeschoß zusammengebaut, die oberen Bereiche der schönen Fassaden blieben jedoch erhalten. (Leider wurde der Betrieb des Cafés nach einem in dem Gebäude im Jahre 2011 aufgetretenen Schadensfeuer eingestellt – ein Verlust für Wilster. Noch mehr zu bedauern ist jedoch, das die alten Fassaden nicht erhalten blieben oder wieder hergestellt werden - so geht Schritt für Schritt der Charme des alten Wilsteraner Marktplatzes verloren!);
Volksbank (vormalige Wilstermarsch Spar- und Leihkasse). Das Gebäude wurde 1953 umgebaut, wobei die zierenden Türmchen der Fassade beseitigt und der untere Teil der Fassade "modernisiert" wurde; 1969 erfolgte ein völliger Umbau unter Einbeziehung des angrenzenden Gebäudes des Organisten Heesch.
Hinten in der Straße Kohlmarkt an der dreieckigen Verbreiterung der Straße - hier war der Standort des historischen namengebenden Kohlenmarkt - die in den Gestaltungelementen der Fassade an das Neue Rathaus erinnernde „Städtische Sparkasse“.
Davor die seinerzeit bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte „Marschkrug“ bzw. "bei Inge" von Inge Leppien.
Dann die schöne alte wundervoll restaurierte Fassade der „Schwan-Apotheke“ von Hans Plambeck.
Davor das Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode (heute Schütt).
Links in dem Eckgebäude mit dem Türmchen das Geschäft von Juwelier Werner Viergutz (zuvor Voje).
Links davon die Obst- und Gemüsehandlung von Claus Güstrau.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1970 - Café Egge am Markt

1970 Café Egge am Markt
Die Abbildungen zeigen das lange Zeit zu den ältesten gastronomischen Betrieben in Wilster gehörende Cafe Egge am Markt nach seinem Umbau Anfang der 1970er Jahre.
Das Stammhaus des Cafés war mit dem daneben stehenden Gebäude der vormaligen Bäckerei Starck im Untergeschoß zusammengebaut worden. Bei dem aus praktischen Erwägungen vorgenommenen Umbau im Inneren der Gebäude wurde leider auch dem Zeitgeist entsprechend eine Fassade geschaffen, die in unharmonischer Weise die schönen Fronten der alten Häuser zerstörte.
Am Standort des 2011 durch ein Feuer stark in Mitleidenschaft gezogenen Gebäude wurde danach ein Neubau der Volksbank Elmshorn errichtet. Eine Erhaltung und Restaurierung der alten Fassaden wurde dabei leider nicht vorgenommen.

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide

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1933 - Niederlassung der Bavaria & St. Pauli Brauerei

1933 Die Gebäude der Niederlassung Wilster der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei wurden in der Deichstraße errichtet – als letztes wurde das zugehörige Wohngebäude Deichstraße 72 fertiggestellt (Bild 1).
Zuvor war im Gebäude Deichstraße 71 die Bier Handlung von Albin Schrödel betrieben worden.
In dem Keller links war im II. Weltkrieg ein provisorischer Luftschutzbunker eingerichtet, in welchen alle Nachbarn aus den umliegenden Häusern flohen, wenn ein Flieger-Angriff drohte. So verbrachte auch Peter von Holdt als kleiner Junge während des Terror-Angriffs auf Wilster am 15. Juni 1944 die Zeit in diesem Keller.
In dem kleinen Gebäude links war in dem hier sichtbaren Teil eine Stallung für zwei Zug-Pferde für die Bierkutsche eingerichtet; im hinteren Teil des Gebäudes war auf einer Rampe das Lager für die leeren Bierfässer und das Leergut.
Der Wilsteraner Polizist (Wachtmeister sagte man damals) Frischkorn inspiziert die Baustelle (Bild 2).
Im Hintergrund ist das danach noch erweiterte Gebäude für das Getränkelager mit den darin befindlichen Eiskellern bereits fertig gestellt. Rechts grenzen die etwa gleich hohen Stallungen des damals noch in der Stadt liegenden Landwirtschaftlichen Betriebes von Walter Ruge (am Bartholomäus-Gang) an. Das hohe Gebäude links wurde abgebrochen, um dem Neubau des Wohnhauses, der Zufahrt und eines Betriebsgebäudes Platz zu machen. (Bild 3).
Die rückwärtige Zufahrt zum Betrieb erfolgte direkt zur Wende (Bild 4); erst etwa 1948 wurde die Ausfahrt großzügiger gestaltet und die Zufahrt im kurzen Bogen über den vorderen Teil des Stadtparks geführt.
Im Hintergrund ist die Waffenhalle sowie das Geschäftshaus der Schlachterei von Heinrich Schlüter zu sehen.

Bildrechte: Wilhelm Köberlein

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1978 - Halle und Wohnhaus an der Stör im Außendeich bei Beidenfleth

ca. 1978 Halle und Wohnhaus an der Stör im Außendeich bei Beidenfleth
Nach der 1974 erfolgten Inbetriebnahme des Sperrwerks an der Mündung der Stör in die Elbe war nicht mehr zu besorgen, dass höher auflaufende Sturmfluten die Orte an der Stör bedrohten. Nur so ist es erklärlich, dass neben dem Bau einer Halle auf dem Gelände der ehemaligen Beidenflether Werft auch die Genehmigung für den Bau eines Wohnhauses im Außendeich erteilt wurde. Nach Einstellung des Werftbetriebes war die Halle als Winterlager für in Beidenfleth beheimatete Sportboote genutzt worden.
Im Hintergrund sind hinter dem Deich gelegene Gehöfte in Groß Kampen erkennbar.
Bei dem Außendeichsgelände links handelt es sich um den Bereich, welcher von dem 1979 gegründeten Seglerverein Beidenfleth genutzt wird.
Die Segler haben 1980 dort an der Stör eine 180 m lange Schlengelanlage für ihre Sportboote errichtet. Auf den Fotos ist rechts die ursprüngliche Anlegebrücke erkennbar.
Auf dem Gelände links erbaute der Seglerverein Beidenfleth einige Jahre später eine eigene Halle als Winterlager für die Sportboote seiner Mitglieder.

Bildrechte: nicht bekannt

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1913 - Wohnhaus in Kudensee (Ex)

1913 Wohnhaus in Kudensee
Der genaue Standort des kleinen Wohnhauses mit der davor Aufstellung genommenen Personengruppe konnte noch nicht ermittelt werden.
Um Mithilfe bei der Bestimmung wird gebeten!

Bildrechte: H. Sonn, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1915 - Wohnhaus an der Mühlenstraße

1915 Wohnhaus an der Mühlenstraße
Fast so wie heute und knapp 100 Jahre später stellt sich die Front des gegenüber der Einmündung der Straße „Allee“ befindlichen Wohnhauses nahezu unverändert dar.
Links im Anschnitt ist das Gebäude der Gärtnerei Meyer erkennbar, deren Betriebs-Flächen hinter dem abgebildeten Wohnhaus lagen.
Auf der anderen Seite der Straße lag der ehemalige Schweinebrook, hier stand im Mittelalter weit vor den Toren der Stadt auf dem angrenzenden Galgenland der Galgen des Hochgerichts.

Bildrechte: Photographische Kunstanstalt Alphons Epperlein, Hamburg

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1994 - Sonnin Straße, Colosseum Platz, Markt, Kirche

1994 Sonnin Straße, Colosseum Platz, Markt, Kirche
Blick vom Dach des an der Zingelstraße stehenden ehemaligen Wohnhauses für Lehrer auf das Zentrum derStadt Wilster.
Bild 1: Im Vordergrund die schmale Zingelstraße; ganz links das Pastorat der ev.-luth. Kirchengemeinde Wilster, davor die Sonnin-Straße; zentral die Kirche St. Bartholomäus.
Bild 2: Rechts die Kirche St Bartholomäus, links davon das alte Pastorat und ganz links der Neubau des Pastorats, davor die Sonnin-Straße.
Bild 3: Links im Anschnitt der Colosseumplatz mit dem an seinem Rand angelegten alleeähnlichen Fußweg; rechts das neue und alte Pastorat der ev. luth. Kirchengemeinde Wilster.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1915 - Wohnhaus des Rektors Plagmann an der Straße Landrecht

1915 Wohnhaus des Rektors Plagmann an der Straße Landrecht
Es handelt sich um das damalige Wohnhaus von Johannes Carl Plagmann (*19.07.1851 in Lilienthal in der Probstei , + 24.08.1919 Wilster), der lange Zeit Rektor der damaligen Mädchenschule im Landrecht war.
Der Eigentümer (links) steht mit seiner Familie vor dem Gebäude.
Neben ihm seine Tochter Henny, welche ihm den Haushalt führte, nachdem seine Ehefrau Elise, geb. Möller, im Alter von nur 37 Jahren bereits am 16.09.1894 verstorben war. Henny Plagmann war als 18 Jahre junge Frau aus Berlin, wo sie in Stellung war, nach Wilster zurück gekehrt; sie blieb unverheiratet.
Rechts von ihr stehen ihre aus Tondern stammende Schwägerin Christine Detlefsen und der mit dieser verheiratete Bruder Hans Plagmann mit deren jüngeren Sohn Christian (* 1912). Der etwas ältere Sohn Johannes war im November 1914 im Alter von nur vier Jahren gestorben.
Im weißen Kleid die jüngere Tochter Klara Plagmann (* 08.05.1884 Wilster, + 02.07.1938 Büsum) mit ihrem Ehemann, den Fischer Karl Harnack (*03.12.1787 Passarge in Westpreußen), welchen sie am 05.04.1915 in Büsum geheiratet hatte.
Bild 2 zeigt die Familie offenbar am selben Tag im Garten vor der Rückseite des Wohnhauses.
Bild 3 zeigt die Bildseite einer Ansichtskarte auf welcher die Straße Landrecht und ganz links das Wohnhaus Plagmann erkennbar ist (Die Karte ist 1906 von Klara Plagmann an ihre spätere Schwägerin Christine Detlefsen geschrieben worden, wobei sie auf der Bildseite der Karte das Haus kennzeichnete).
Bild 4 wurde um 1895 aufgenommen. Es zeigt Rektor Johannes Carl Plagmann als „alleinerziehenden Vater“ mit seinem Sohn Hans Plagmann (19.07.1882 Wilster). Das Photo ist auch deshalb etwas ganz besonderes, als es sich um eine Ferrotypie handelt; vermutlich wurde das Bild auf dem Jahrmarkt in Wilster mit einem sogenannten Bosco-Automaten aufgenommen (mehr dazu ist aus der unten aufrufbaren Datei zu erfahren).

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Fotos und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Silke Brenner, Freiburg

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1963 - Kornhaus Burg am Nord- Ostsee Kanal b

1963 Kornhaus Burg am Nord- Ostsee Kanal im Eiswinter 1962/1963
Das im März 1963 aufgenommene Foto (Bild 1) ist wohl eine der letzten Abbildungen des direkt am Kanal bei der Burger Fähre im Jahre 1958 errichteten Getreide Silo der Firma von Pein, Kremperheide. Bild 2 zeigt das Silo kurz nach seiner Errichtung.
An das 37 m hohe und 27 m breite Silo und den zugehörigen Lösch- und Ladeplatz hatte die Gemeinde Burg hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Entwicklung hohe Erwartungen geknüpft - und in der Tat, herrschte dort häufig lebhafter Betrieb (Bilder 1 bis 3).
Zu der Zeit war Johannes Kuhrt, Großvater des Begründers dieser Heimat-Seite, Bürgermeister von Burg. Zwischen ihm und seiner Ehefrau Kathrine, beide sprachen miteinander plattdeutsch, ist das folgende und am 12. Mai 1963 geführte Gespräch überliefert:
Die Ehefrau hatte aus dem Fenster des gemeinsamen und am Hang des Klev in Burg stehenden Wohnhauses geschaut, als sie ausrief: "Hannes, de Silo ist wech!" Johannes Kuhrt antwortete: "Ach wat, Tine, wat Du alwedder häst, de Silo kann doch gornich wech ween!"
Doch, er konnte! Das Telefon hatte geklingelt, und der Fährmann der Burger Fähre meldete mit aufgeregter Stimme das erfolgte Umstürzen des Gebäudes
(Bild 4).
Was war passiert? Die durch den LKW-Verkehr mit seinen hohen Lasten bewirkten Bodenversackungen vor dem Silo waren immer wieder mit Sand aufgefüllt worden. Durch die verdrängten Bodenmassen wurde offenbar ein Horizontaldruck auf die Pfahlgründung ausgelöst, die zum Knicken von Gründungspfählen und in einer Kettenreaktion zum Umkippen des Gebäudes führte. Mit ursächlich war eine ungleichmäßige Befüllung des Silos, die normalerweise jedoch bei den Berechnungen der Standsicherheit Eingang findet.
Das Gebäude wurde nicht wieder aufgebaut, eine kurze Episode der Burger Hafen-Geschichte hatte damit ihr unglückliches Ende gefunden.

Bildrechte: Bild 1 Günther Bugs, Dingerdonn
Bild 2 Adolf Martens, Krempe
Bilder 3 und 4, Bildrechte nicht bekannt

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1962 - Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb Wilhelm Pott - Am Steindamm

1962 Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb Wilhelm Pott - Am Steindamm
Die aus Bergkirchen bei Bad Oeynhausen stammende Firma Pott hatte sich ab 01.04.1950 auf dem Anwesen der vormaligen Firmen Trammnitz angesiedelt.
Der Firmeninhaber Wilhelm Pott betrieb in Wilster eine Kfz.-Reparatur Werkstatt sowie einen Omnibus Betrieb, welcher nach seinem Tode von seinem Sohn Helmut bis 1973 weiter geführt wurde.
Die Omnibusse bedienten den Linien Verkehr auf der Strecke Brunsbüttelkoog - Wilster - Itzehoe.
Im Jahr 1962 ließ Wilhelm Pott einige Umbaumaßnahmen an seinen Betriebsanlagen vornehmen. So wurde u.a. der Standort der Tankstelle östlich neben das Hauptgebäude verlegt und diesem ein kleiner Pavillon zugeordnet. Dahinter wurde zur Vergrößerung der Werkstatträume ein Flachdach-Anbau errichtet.
Die Hoffläche des Betriebes war weiterhin lediglich mit Schotter befestigt.
Auf dem hinteren Teil des Betriebsgeländes (hinten links) befand sich die separate Firma Vulkanisier Betrieb Albert Ebbecke (später Naujokat).
Im Vordergrund ist die Straße Am Steindamm zu erkennen sowie diesseits der Straße das Dach des Wohnhauses der Familie Dethlefs.

Bildrechte: Westdeutsche Luftfoto, Bremen
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Pott, Wilster

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1962 - Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb Wilhelm Pott - Am Steindamm (SF)

1962 Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb Wilhelm Pott - Am Steindamm
Die aus Bergkirchen bei Bad Oeynhausen stammende Firma Pott hatte sich ab 01.04.1950 auf dem Anwesen der vormaligen Firmen Trammnitz angesiedelt.
Der Firmeninhaber Wilhelm Pott betrieb in Wilster eine Kfz.-Reparatur Werkstatt sowie einen Omnibus Betrieb, welcher nach seinem Tode von seinem Sohn Helmut bis 1973 weiter geführt wurde.
Die Omnibusse bedienten den Linien Verkehr auf der Strecke Brunsbüttelkoog - Wilster - Itzehoe.
Im Jahr 1962 ließ Wilhelm Pott einige Umbaumaßnahmen an seinen Betriebsanlagen vornehmen. So wurde u.a. der Standort der Tankstelle östlich neben das Hauptgebäude verlegt und diesem ein kleiner Pavillon zugeordnet. Dahinter wurde zur Vergrößerung der Werkstatträume ein Flachdach-Anbau errichtet.
Die Hoffläche des Betriebes war weiterhin lediglich mit Schotter befestigt.
Auf dem hinteren Teil des Betriebsgeländes (hinten links) befand sich die separate Firma Vulkanisier Betrieb Albert Ebbecke (später Naujokat).
Im Vordergrund ist die Straße Am Steindamm zu erkennen sowie diesseits der Straße das Dach des Wohnhauses der Familie Dethlefs.

Bildrechte: Westdeutsche Luftfoto, Bremen
Anmerkung: Die private zu Werbezwecken genutzte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Helmut Pott, Wilster

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