Alte Postkarten aus Wilster

Folgende Objekte möchte ich besonders hervorheben

1900 Kirche St. Bartholomäus zu Wilster

1900 Kirche St. Bartholomäus zu Wilster

mein-wilster kann künftig von mir bis auf unbestimmte Zeit leider nicht aktualisiert werden.

Allen Besuchern meiner Heimat-Seite mein-wilster wünsche ich ganz herzlich
eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachtstage und ein glückliches und gesundes Neues Jahr.

Peter J. von Holdt


1900 Kirche St. Bartholomäus zu Wilster
Die vermutlich aus dem Jahr 1864 stammende Aufnahme wurde für verschiedene Versionen von Ansichtskarten verwendet.
Die St. Bartholomäus-Kirche in Wilster wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet, in einer Zeit, die in die dreißigjährige Amtszeit des wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten fiel.
Am 02. Juli 1780 wurde die Kirche eingeweiht.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch.
Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff. Dieses wird auch in dem Gotteshaus mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster.
Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche in Schleswig-Holstein; das frei tragende Hängewerk ihrer Dachkonstruktion ist beeindruckend.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1067 AK

Die 20 neuesten Objekte

1915 Gut Kleve - Teiche und Herrenhaus

1915 Gut Kleve - Teiche und Herrenhaus
1915 Herrenhaus Gut Kleve
1915 Teiche beim Gut Kleve

1915 Gut Kleve - Teiche und Herrenhaus.
Die Gemeinde Kleve hat sowohl auf der Geest als auch in der Marsch liegende Flächen.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde.
Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden.
Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet.
Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“.
Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1957 AK

1942 Herrenhaus Gut Julianka - Gemeinschaftsraum BDM Führerinnen Schule

1942 Heiligenstedten, Herrenhaus Gut Julianka - BDM Führerinnen Schule

1942 Herrenhaus Gut Julianka - Gemeinschaftsraum BDM Führerinnen Schule.
Während der Zeit des nationalsozialstischen Regimes in Deutschland wurden die Jugendlichen gezielt im Sinne der herrschenden Ideologie indoktriniert.
Die Hitler Jugend (HJ) erfasste sowohl die männliche als auch die weibliche Jugend, deren Organisationsstruktur vergleichbar aufgebaut war.
So wie bei den Jungen (Deutsches Jungvolk und Hitlerjugend), bestand ab dem Jahr auch 1936 eine Pflichtmitgliedschaft für weibliche Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren im Jungmädelbund (JMB) und für 14 bis 18jährige im Bund Deutscher Mädel (BDM), wenn nicht eine Beteiligung aus "rassischen Gründen" ausgeschlossen war. Die vielfältigen zuvor vorhandenen konkurrierenden Jugendverbände waren durch Zwang aufgelöst oder verboten worden.
Im Deutschen Reich war der BDM regional aufgeteilt in insgesamt 34 sogenannte Obergaue. Darunter bestanden „Untergaue“, „Mädelringe“, „Mädelgruppen“, „Mädelschare“ und „Mädelschaften“, wobei letztere als kleinste Organisationseinheiten 10 bis 15 Mädchen umfassten.
Es galt im BDM wie in allen Organisationen der Nationalsozialisten das strikte Führerprinzip, wobei von der BDM-Reichsreferentin bis herunter zum einfachen Mädel insgesamt acht Hierachiestufen bestanden. Die Führerinnen der einzelnen Ebenen wurden ernannt.
Für die BDM-Führerinnen der einzelnen Ebenen sind ab 1939 sogenannte BDM-Führerinnenschulen eingerichtet worden; eine solche bestand auch im Herrenhaus des ehemaligen Gutes Julianka in Heiligenstedten.
Über den Tagesablauf der Mädchen erfahren wir aus der Nachricht. Am 09.09.1942 schreibt die aus Glückstadt stammende Lisa Behn an ihre Mutter:
"Liebe Mutti, wir haben jetzt Mittagsstunde (2 1/2 Std). 12 Mädel sind wir. Wir schlafen alle in einem Schlafraum. Um 7 Uhr ist wecken. Dann ein Rundlauf. Dann gehts ans Betten bauen, waschen und anziehen. Mit einem Hunger gehts dann zum Kaffeetrinken. Nach dem Kaffee wird Hausdienst gemacht, dann Schulung bis eben vor 12 Uhr. Um 12 Uhr ist Essen. Nach dem Essen ist Mittagsruhe. Dann 1 1/2 Sport, nach dem Sport Werkarbeit, dann Abendbrot. Nach dem Abendbrot haben wir Heimabend. Das Essen ist prima hier. Für heute ist´s wohl genug.
Herzliche Grüße, Deine Lisa"

Bildrechte: Graph. Kunstanstalt Kettling & Krüger, Schalksmühle in Westfalen
Reg. mein-wilster: 1956 AK

1932 Heiligenstedten - Paul Butterbrodt, Gasthof Zur Linde, Präbenden-Stift

1932 Heiligenstedten - Paul Butterbrodt, Gasthof Zur Linde, Präbenden-Stift
1932 Gasthof Zur Linde in Heiligenstedten an der Stör
1932 Ausflugsdampfer auf der Stör vor dem Präbendenstift in Heiligenstedten

1932 Heiligenstedten - Paul Butterbrodt, Gasthof "Zur Linde", Präbenden-Stift
links: die Abbildung aus dem Jahr 1786 zeigt Paul Butterbrodt, welcher Gastwirt und Bierbrauer in Heiligenstedten war. Er galt zu seiner Zeit als einer der dicksten Menschen der Welt.
Paul Butterbrodt (1730 – 1793) wog bei seiner für die damalige Zeit enormen Körpergröße von 1,89 m stattliche 476 Pfund, also 238 kg, und das bei einem Leibesumfang von 1,84 m. Er ließ sich 1786 für Geld in Deutschland und Frankreich auf Jahrmärkten zeigen.
oben rechts (Bild 2): Der Gasthof "Zur Linde" (vormals „Harder´s Gastwirtschaft“) von Hans Rehder war das Geburtshaus von Paul Butterbrodt.
Der Betrieb warb mit seinem "großen Garten direkt am Wasser" der Stör.
Wie alle ländlichen Gasthöfe in der damaligen Zeit verfügte das Gasthaus auch über eine sogenannte Durchfahrt (rechts), in welcher die mit der Kutsche anreisenden Gäste ihr Gefährt und ihre Zugpferde unterstellen und versorgen konnten. In diesem Gebäude war auch eine Viehwaage untergebracht.
unten rechts (Bild 3): Auf der Stör verkehrte vorwiegend an den Wochenenden ein kleiner Ausflugdampfer, welcher Tagesgäste aus Itzehoe für einen Ausflug nach Heiligenstedten gerne nutzten.
Auf dem Deich der Stör ist das Präbenden-Stift zu erkennen. Das im Jahre 1638 gegründete und auf dem Deich errichtete Präbendenstift bot Unterkunft für bedürftige betagte Menschen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1955 AK

1977 Historischer Besan Ewer ANNA-LISA von Wilster

1977 Historischer Besan Ewer ANNA-LIESA von Wilster in der Schleuse am Kasenort
Historischer Besan Ewer ANNA-LISA von Wischhafen auf der Elbe

Historischer Besan Ewer ANNA-LISA von Wilster in der Schleuse am Kasenort.
Der alte Ewer ist auf der Wewelsflether Werft von Johann Junge mit der Baunummer 135 im Frühjahr 1906 vom Stapel gelaufen und erhielt von seinem ersten Eigner, einem Baustoffhändler, den Namen MATHILDE. Der knapp 20 m lange Rumpf des Plattbodenschiffes besteht aus genietetem Stahl. Bei einer Breite von 5,00 m konnte der Segler die Alster-Schleusen in Hamburg passieren und so Ziele in der Großstadt erreichen. Der seegängige Besan-Ewer befuhr jedoch nicht nur die Elbe und ihre Nebenflüsse, sondern war auch auf Nord- und Ostsee in Fahrt. Erst 1928 erhielt er einen Hilfsantrieb.
Während des II. Weltkrieges transportierte er für die Deutsche Wehrmacht Güter nach Norwegen. Nach Kriegsende wurde der Ewer in das Binnenschiffsregister eingetragen und weiterhin als Frachtschiff genutzt, bis er 1956 von der Wilsteraner Tiefbaufirma Robert Looft erworben wurde. Benannt als ANNA-LIESA und eingesetzt als Baggerschute, erhielt das Schiff keinerlei Pflege und lag zuletzt schrottreif im Hamburger Hafen. Dort entdeckte 1974 ein Schiffsliebhaber den in seiner Grundsubstanz noch gut erhaltenen Rumpf und erwarb ihn zum Schrottpreis. In der Folge wurde der alte Ewer sorgsam und unter Orientierung am Originalzustand restauriert und für private Zwecke umgebaut als ANNA-LISA von Wilster. Nachdem der Eigner seinen Wohnsitz nach Flensburg verlegt hatte, fuhr der Besan Ewer ab 1978 als ANNA-Lisa von Flensburg und wurde zum Grundstock des dortigen Museumshafen. Von Flensburg aus unternahm der wieder seegängig gewordene ind 180 m² Segel führende alte Besan-Ewer Reisen auf der Ostsee und bis nach Norwegen.
1984 erwarb der Verein Bildungsschiff Unterelbe 1984 den historischen Ewer und baute ihn zum Seminarschiff um. Bis 2006 führte der Segler den Namen ANNA-LISA von Stade und nach Verlegung des Heimathafens nach Wischhafen bis heute ANNA-LISA von Wischhafen, deren Fahrten in das Revier der Niederelbe und des Wattenmeer führen.
Passend zur bewegten Geschichte des Ewers war die Reise des vorgestellten Briefes, der 1980 an den "Skipper Besanewer ANNA-LISA von Wilster" gerichtet war (sh. Abbildung 3 und 4).

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2: Verein Bildungsschiff Unterelbe 1984

1958 Bau der Kläranlage Wilster

1958 Bau der Kläranlage Wilster - Mitglieder der Selbstverwaltung der Stadt Wilster auf der Baustelle
1958 Bau der Kläranlage Wilster - Personen: Karl-Heinz-Hencke (1), Wilhem Meyer (2), Hans Behrens (4), Nicolaus von Holdt (5), Karl Huusfeld (6), Albert Tönsen (7), Willi Oxwang (8), Hans Egge (9), Walter Jacobs (11), Alfred Langer (14), Karl Heymann (15), Werner Hennings (17)

1958 Bau der Kläranlage Wilster
Auf der Baustelle haben sich Mitglieder der wilsteraner Selbstverwaltung zum Gruppenfoto vor den Schlammabsetzbecken aufgestellt, dahinter sind das Vorklärbecken und der Tropfkörper zu erkennen.
Von den Personen können folgende benannt werden:
Bürgermeister Willi Oxwang (8),
Stadtbaumeister Werner Hennings (17)
Bürgervorsteher Karl Huusfeld (6)
Baumeister Wilhelm Meyer (2)
die Ratsherren
Karl-Heinz-Hencke (1)
Hans Behrens (4)
Nicolaus von Holdt (5)
Albert Tönsen (7)
Hans Egge (9)
Walter Jacobs (11)
Alfred Langer 14)
Karl Heymann (15)
Um Mithilfe bei der Vervollständigung der Namen wird gebeten. .
Erst Ende der 1950er Jahre wurde in der Stadt Wilster eine Kläranlage errichtet, wobei bis in die frühen 1960er Jahre abschnittsweise die einzelnen Straßen eine Vollkanalisation erhielten.
Zuvor verfügten damals nur sehr wenige Haushalte über WC Anlagen; in diesen Fällen wurden die Abwässer in privaten Gruben gesammelt, welche in größeren zeitlichen Abständen geleert wurden.
Die Mehrzahl der Haushalte mußte sich mit einem sogenannten Plumpsklo behelfen. In Wilster befand sich das Plumpsklo entweder im Wohngebäude, zumeist aber in einem außerhalb des Hauses befindlichen Anbau oder Bretterverschlag. Die mit den Fäkalien gefüllten Behälter, in Wilster ironisch als "Goldeimer" bezeichnet, wurden einmal wöchentlich von den Männern der Abfuhr gegen leere Eimer ausgetauscht.
Die Kläranlage Wilster wurde auf einer nördlich des damaligen Sportplatzes Brook gelegenen Fläche errichtet. Diese befand sich zwischen den Hausgrundstücken auf der Westseite der Straße Bischofer Deich und dem offenen Reststück des ansonsten weitgehend verrohrten Stadtdurchganges der Wilsterau.
Zu diesem nicht unproblematischen Standort ist ein Gespräch zwischen dem damaligen Stadtbaumeister Werner Hennings und dem Tischlermeister Heinrich von Holdt überliefert. Letzterer hatte auf den Umstand hingewiesen, dass zum einen die Anlieger der unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung mit erheblichen Geruchsbelästigungen rechnen müssten, zum anderen die fehlende Fließgeschwindigkeit im offenen Sticharm der Wilsterau das geklärte Wasser nicht hinreichend schnell abführen und verdünnen könnte und daher nach seiner Einschätzung ein Standort der Kläranlage am Großen Brook zweckmäßiger wäre. Der Stadtbaumeister verwies in seiner Antwort auf die an der Planung beteiligten Fachleute und meinte, dass mit Geruchsbelästigungen nicht zu rechnen sei und das geklärte Wasser so rein wäre, dass es sogar schadlos getrunken werden könnte. - Heute existiert die Kläranlage Wilster aus guten Gründen nicht mehr; das Abwasser wird über eine gut 7 km lange Abwasserdruckleitung zur Kläranlage Itzehoe gepumpt, nachdem es zuvor an der Anlage in Bischof mechanisch gereinigt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Familie Schulczewski, Wilster.

1961 Brokdorf - Deich an der Elbe, Kirche, Schule, Gebäude (SF)

1961 Brokdorf - Deich an der Elbe, Kirche, Schule, Gebäude
2019 Wohnhäuser an der Dorfstraße in Brokdorf in der Wilstermarsch
2019 Wohnhaus an der Dorfstraße in Brokdorf in der Wilstermarsch

1961 Brokdorf - Deich an der Elbe, Kirche, Schule, Gebäude
oben links: Deich an der Elbe vor Brokdorf
Das gegenwärtig etwa tausend Einwohner zählende Kirchdorf Brokdorf zieht sich langgestreckt entlang dem Deich der Elbe.
Die in Windungen verlaufende Deichlinie kündet von den Mühen vorheriger Generationen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung des Deiches. Bei den in weiter zurück liegender Vergangenheit immer wieder vorgekommenen Deichbrüchen wurde bei der Wiederherstellung des Deiches der an der Bruchstelle entstandene tiefe Kolk zumeist umdeicht. Hieraus erklären sich die zahlreichen überraschenden Windungen in der Linienführung früherer Deiche an den Flüssen, wie sie heute noch z.B. an der Stör betrachtet werden können. Erst in der Neuzeit haben durch den Einsatz moderner Baumaschinen verbesserte Möglichkeiten den heutigen Zustand der Elbdeiche bewirkt.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
oben rechts: das nahe dem Deich der Elbe stehende Gebäude der Schule Brokdorf wurde 1956 errichtet; das Vorgängergebäude am Kirchplatz wurde im selben Jahr abgebrochen. Der Schulbetrieb in Brokdorf wude zum 01. August 1972 eingestellt. Die Grundschüler aus Brokdorf besuchen seither die Schule in St. Margarethen gemeinsam mit den Kindern aus Büttel und Kudensee.
unten links und Bild 2 (Vergleichsfoto): Wohnhäuser an der Nordseite der Dorfstraße, schräg gegenüber dem Hotel "Elbblick".
unten rechts und Bild 3 (Vergleichsfoto): Lebenmittelgeschäft Köhnke an der Dorfstraße neben der der Brücke über die Brokdorfer Hauptwettern.
Die Vergleichsfotos stammen aus dem Jahr 2019.

Bildrechte: Heinrich C. Otto, Kiel
Vergleichsfotos: Karl Kautz, Brokdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

1962 Gaststätte Zur Erholung in Heiligenstedten

1962 Gaststätte Zur Erholung an der Stör in Heiligenstedten
1962 Gaststätte Zur Erholung an der Stör in Heiligenstedten
1962 Kaffeegarten an der Stör bei der Gaststätte Zur Erholung in Heiligenstedten

1962 Heiligenstedten - Gaststätte „Zur Erholung“ an der Stör.
Von den einstmals sechs Gastwirtschaften im Kirchdorf Heiligenstedten ist dort der aus dem vorletzten Jahrhundert stammende Gasthof „Zur Erholung“ der einzige heute noch bestehende gastronomische Betrieb. Das Haus wurde vor einigen Jahren grundlegend umgestaltet und renoviert.
Seinerzeit wurde die Gaststätte von den Familien Sommer und Ohland betrieben.
Im Sommer besuchten viele Gäste den unmittelbar am Ufer der Stör gelegenen „großen parkähnlichen Kaffeegarten“, von wo aus der seinerzeit auf dem Fluss noch recht häufige gewerbliche Schiffsverkehr aus der Nähe beobachtet werden konnte. Zum Zeitpunkt der Aufnahme befährt gerade ein Kümo die Stör.
Zu der Gaststätte gehörte außerdem neben dem Gastraum ein auf 150 Personen ausgelegter Saal, zwei automatischen Bundeskegelbahnen in einem Nebengebäude sowie ein Kinderspielplatz.

Bildrechte: Arthur Zachger, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 1954 AK

1915 Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn

1915 Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn
1915 Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn
1915 Bodenverträngung infolge der Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn

1915 Dammrutschung an der Erdrampe zur Hochbrücke Hochdonn
Die erheblichen Dammrutschungen, verbunden mit einem Auftreiben der seitlich anstehenden Niedermoorflächen, entstanden im Verlauf der Schüttung der Erddämme im Rahmen der in den Jahren 1913 - 1920 erfolgten Baumaßnahmen zur Verlegung der Marschbahn über die Hochbrücke Hochdonn (die ursprünglich vorgesehene kürzere Bauzeit hatte sich infolge des WK 1914/18 verlängert).
Bei der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1907 bis 1914 hatte sich herausgestellt, dass die im Zuge der Marschbahn den Kanal bei Taterpfahl überquerende Drehbrücke nicht an die Verbreiterung angepaßt werden konnte. Der Bau einer Hochbrücke war im dortigen Bereich infolge des nicht hinreichend tragfähigen Bodens und der seinerzeitigen technischen Möglichkeiten von vornherein ausgeschlossen worden. Es wurde daher die Verlegung der Linienführung der Marschbahn über die Hochbrücke bei Hochdonn geplant.
Da der aufzuschüttende und zur Hochbrücke Hochdonn führende mächtige Damm verschiedene kleinere Verkehrswege und Gewässer durchschneiden würde, mußten für diese mehrere Unterquerungen vorgesehen werden. Diese Unterquerungen wurden vor Aufschüttung des Dammes in der Form von Viadukten errichtet (sh. ganz rechts in Bild 2).
Bei der Aufschüttung des Erddammes kam es im August des Jahres 1915 zu einem Grundbruch und zu erheblichen Abrutschungen der Dammböschung und zu Moorverdrängungen (sh. Bild 3).

Bildrechte: Verlag Otto Hinrichs, Burg
Reg. mein-wilster: 1953 AK

1930 Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn

1930 Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn

1930 Hochbrücke Hochdonn im Verlauf der Marschbahn.
Keine Ansichtskarte,
Sammelbild aus dem Sammelband "An unserem schönen Elbstrom" Serie 7 - Bild 7, "Der Kaiser-Wilhelm Kanal"; die Eisenbahnüberführung Wilster-Burg über den Kanal bei Hochdonn.
Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal dient dessen Überquerung im Zuge der Bahnstrecke Hamburg-Westerland. Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde.
Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen
Reg. mein-wilster: 1952 SB

1932 Lange Reihe in Beidenfleth

1932 Lange Reihe in Beidenfleth in der Wilstermarsch

1932 Beidenfleth an der Stör, Straße Lange Reihe.
Die schmale Straße Lange Reihe in Beidenfleth hat einen ganz besonderen pittoresken Charme. Sie ist heute noch in gut erkennbarer Weise erhalten. In geschlossener Bebauung grenzen insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an. Die jeweils den Häusern zugehörigen kleinen Gärten liegen gegenüber auf der anderen Seite der Straße und grenzen an einen breiten Entwässerungsgraben, welcher heute nicht mehr vorhanden ist.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1950 AK

1966 Gasthaus Neues Fährhaus in Wewelsfleth

1966 Gasthaus Neues Fährhaus in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1966 Gasthaus Neues Fährhaus
Die Gastwirtschaft "Neues Fährhaus" in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Die Gaststätte "Neues Fährhaus" wurde seinerzeit von Eckehard und Heinke Boigs betrieben.
In dem gemütlichen Lokal kehrten seinerzeit gerne die Wilsteraner Segler ein, wenn sie wegen ungünstiger Tide in Wewelsfleth Station machten.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

1966 Gasthaus Altes Fährhaus in Wewelsfleth

1966 Gasthaus Altes Fährhaus in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1966 Gastraum im Alten Fährhaus in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1966 Biergarten gegenüber dem Gasthaus Altes Fährhaus in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1966 Gasthaus Altes Fährhaus
Die Gastwirtschaft "Altes Fährhaus" in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Das links von dem Gebäude in dessen unmittelbarer Nachbarschaft betriebene "Neue Fährhaus" bewirkte für den historischen Betrieb eine erhebliche Konkurrenz.
Bild 1: giebelständige Straßenfront des historischen Gebäudes "Altes Fährhaus".
Bild 2: Gastraum im Alten Fährhaus
Bild 3: Der unmittelbar an der Zuwegung zur Fährstelle Wewelsfleth gelegene Biergarten auf der dem Gasthaus "Altes Fährhaus" gegenüber liegenden Seite der Straße Deichreihe.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

1919 Dreschdampfer bei der Verarbeitung der Getreideernte

1919 Dreschdampfer bei der Verarbeitung der Getreideernte auf einem Gehöft in Beidenfleth in der Wilstermarsch

1919 Dreschdampfer bei der Verarbeitung der Getreideernte.
Die Aufnahme wurde gefertigt auf dem Hof von Peter Witt (Hof 108 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch mit ihren Familien") in Beidenflether Uhrendorf.
Die in niederdeutscher Sprache auch Döschdamper genannten Maschinen wurden ab der Zeit um 1900 vermehrt auch in der Wilstermarsch beim Dreschen des Getreides eingesetzt. Eine Dampfmaschine trieb über Transmissionsriemen den Dreschkasten, das Schnitzelwerk und den Häcksler an.
Die im Eigentum von Lohnunternehmen oder auch einem Zusammenschluss (Maschinenring) von Landwirten befindlichen schweren Maschinen wurden zumeist von Pferden zu ihrem Einsatzort auf die Hofstellen der Bauern gezogen worden. Ein Einsatz auf den Äckern erfolgte zumeist nicht.
Wenn auch die Döschdamper die Arbeit des Dreschens erleichterten, war doch der Einsatz vieler Arbeitkräfte erforderlich. Auf dem Foto können zwei Dutzend Personen neben der Maschine gezählt werden. Die Erntehelfer waren vielfach Wanderarbeiter, sogenannte "Monarchen", welche sich jeweils für kurzzeitige Arbeitseinsätze verdingten.
In den 1950er Jahren fand der Einsatz der bis dahin weiter entwickelten Döschdamper rasch sein Ende, nachdem modernere Maschinen zur Verfügung standen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das alte Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ernst Witt, Hollenstedt.

1903 Büttel (Elbe) - Hafen am Bütteler Kanal, Brücke, Gasthaus

1903 Büttel (Elbe) - Hafen am Bütteler Kanal, Brücke, Gasthaus
1903 Büttel (Elbe) - Hafen am Bütteler Kanal
1903 Büttel (Elbe) - Hafen am Bütteler Kanal

1903 Büttel (Elbe) - Hafen am Bütteler Kanal, Brücke, Gasthaus.
Farb-Lithographie mit fünf Miniaturen.
a) Gastwirtschaft Rusch.
b) Neue Brücke im Zuge der Chaussee von Wilster nach Brunsbüttel.
c) Dreimast-Toppsegelschoner auf der Elbe.
d) Hafen im Bütteler Kanal, von der Chausseebrücke aus gesehen.
e) Hafen im Bütteler Kanal, vom Elbdeich aus gesehen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1947 AK

1902 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au

1902 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au

1902 Schifffahrt auf Wilsterau, Holstenau und Burger Au
So wie in Wilster auf dem Helgenland, war es auch in Burg an der Burger Au bzw. Wolburgsau – lange Zeit das wasserreichste Nebengewässer der Wilsterau - zur Gründung von kleinen leistungsfähigen Werften gekommen.
Die von 1874 bis 1898 bestehende Werft von Heinrich Bruhn (später Hermann Bruhn) war die größte Burger Werft.
Das Foto zeigt Schiffe auf der Burger Au bei der 1873 gegründeten Werft von Hans Fack, ab 1899 Ferdinand Fack. Letztere Werft hat sich vor allem mit Reparaturen bis nach 1905 als letzte der Werften an dem ortsnahen Standort der Burger Au gehalten.
Im Hintergrund links ist eine Schöpfmühle zu erkennen; es handelt sich dabei um eine nach ihrer Ständerkonstruktion so bezeichnete Achtkant-Mühle. Dieser Mühlentyp war erheblich leistungsfähiger als die seinerzeit zumeist in der Wilstermarsch für die Entwässerung eingesetzten Koker-Windmühlen, von denen bis heute als einzige ein Exemplar in Honigfleth erhalten werden konnte.

Bildrechte: nicht bekannt

2018 Bodendeponie Dyhrssenmoor in der Gemeinde Ecklak

2018 Bodendeponie Dyhrssenmoor in der Gemeinde Ecklak in der Wilstermarsch

2018 Bodendeponie Dyhrssenmoor in der Gemeinde Ecklak
Die unmittelbar am Nord- Ostsee Kanal (NOK) eingerichtete Bodendeponie dient der Lagerung von etwa 1.700.000 Kubikmeter Kleiboden, welcher beim Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel ausgehoben wird. Der Boden wird auf dem Wasserweg zur 62 Hektar großen Deponiefläche transportiert.
Die Deponie dient als Bodenreservoir für künftige Deichbaumaßnahmen. Klei ist ein für den Deichbau gesuchter und dort dringend benötigter Baustoff. Er wird verwendet zur Abdeckung der aus Sand bestehenden Deichkerne, welche bei modernen Deichen durch Aufspülung aufgebaut werden. Je nach Qualität des Klei und unter Berücksichtigung der erwarteten Beanspruchung der Deichböschungen durch Wellenschlag wird die Kleiabdeckung 1,50 m bis 2,50 m dick aufgesetzt.
Die auf dem Foto erkennbare kreisförmige Bodenstruktur im Vordergrund zeigt vermutlich den früheren Dodensee; dieser war einer von den drei nördlich des Kudensees gelegenen Flachwasserseen - Redelakssee, Dodensee, Darrsee (von Nord nach Süd).

Bildrechte: nicht bekannt

1920 Partie am Bütteler Kanal

1920 Partie am Bütteler Kanal in der Wilstermarsch

1920 Partie am Bütteler Kanal
Das künstlich gegrabene Gewässer führt je nach Örtlichkeit unterschiedliche Bezeichnungen.
Der kleine Kanal (daher örtlich in der Gemeinde Kudensee auch als „Lütten Kanol“ bezeichnet) ist 1765 zur Verbesserung der Vorflut für die um den Kudensee gelegenen Niederungen gebaut worden und diente lange Zeit auch der Torfschifffahrt als Transportweg, auf welchem der vom damaligen Hochmoor abgebaute Torf nach Büttel an der Elbe befördert wurde, von wo er weiter zumeist nach Hamburg umgeschlagen wurde.
Als Burg-Kudenseer Kanal schuf er eine Verbindung von der Elbe bei Büttel zur Burger Au (Walburgs-Au); man konnte auf ihm von Büttel über den Kudenseer Kanal, den Kudensee, die Burger Au, die Holstenau und die Wilsterau bis zur Stör fahren. Mit dem Bau des Nord- Ostsee Kanals wurde er durchtrennt, konnte aber bei Kudensee von diesem mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Verbreiterung des NOK beseitigt wurden. Die Weiterfahrt in die Burger Au war seinerzeit über die Schleuse am Kattenstieg möglich oder auf der diesem gegenüber liegenden Seite über eine weitere Schleuse in die Wilsterau.
Seit den 1930er Jahren hat der kleine Kanal für die Schifffahrt keine Bedeutung mehr und dient ausschließlich der Entwässerung.

Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf
Die in Windungen verlaufende Deichlinie kündet von den Mühen vorheriger Generationen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung des Deiches. Bei den in weiter zurück liegender Vergangenheit immer wieder vorgekommenen Deichbrüchen wurde bei der Wiederherstellung des Deiches der an der Bruchstelle entstandene tiefe Kolk zumeist umdeicht. Hieraus erklären sich die zahlreichen überraschenden Windungen in der Linienführung früherer Deiche an den Flüssen, wie sie heute noch z.B. an der Stör betrachtet werden können. Erst in der Neuzeit haben durch den Einsatz moderner Baumaschinen verbesserte Möglichkeiten den heutigen Zustand der Elbdeiche bewirkt.
Das gegenwärtig etwa tausend Einwohner zählende Kirchdorf Brokdorf zieht sich langgestreckt entlang dem Deich der Elbe.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist 1283 erstmals erwähnt als das Dorf "im Bruch" in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.

Bildrechte: nicht bekannt

1897 Werften an der Burger Au in Burg in Dithmarschen

1897 Werften an der Burger Au in Burg in Dithmarschen
1897 Werften an der Burger Au in Burg in Dithmarschen
1897 Aussichtsturm Burg in Dithmarscheen

1897 Burg in Dithmarschen.
Farb-Lithographie mit fünf Miniaturen.
a) sh. Bild 3: Aussichtsturm.
b) Ortsmitte mit Petri Kirche und Apotheke.
c) Gemeindehaus am Holzmarkt.
d) Marktplatz mit Postgebäude.
e) sh. Bild 2: Werften an der Burger Au; vorne der Stapelplatz, hinter der Brücke im Zuge der Landstraße nach Wilster links die größere Werft Bruhn mit dem Schornstein der Schmiede, rechts die Werft Fack.
Burg war in früheren Zeiten, so wie auch die Stadt Wilster, ein Schifferort. Die kleinen Lastschiffe konnten von der Burger Au in die Holstenau/Wilsterau gelangen und von dort nach Wilster und zur Stör fahren. Nach dem Bau des NOK (damaliger Kaiser-Wilhelm-Kanal) ermöglichten Schleusen, auf diesen zu gelangen oder diesen zu queren (!). Über die Burger Au war vor dem Bau des NOK auch eine Passage durch den Kudensee und über den Büttel-Kudenseer Kanal nach Büttel und zur Elbe möglich.
Die in Burg gelegene Strecke der Chaussee von Wilster nach Burg heißt heute noch Hafenstraße.

Bildrechte: Kunstanstalt Wilhelm Schütz, Eisenach
Reg. mein-wilster: 1946 AK

1921 Kriegerdenkmal für die Gefallenen aus dem Kirchspiel Heiligenstedten

1921 Kriegerdenkmal für die Gefallenen aus dem Kirchspiel Heiligenstedten

1921 Kriegerdenkmal für die Gefallenen aus dem Kirchspiel Heiligenstedten
Das Ehrenmal für die im I. Weltkrieg gefallenen Einwohner aus der Gemeinde Heiligenstedten wurde am 24.07.1921 eingeweiht.
Bereits im März 1916 hatte der Kriegerverein Heiligenstedten geplant, gegenüber dem Kirchhof nördlich der Hauptstraße einen Heldenhain für die Gefallenen anzulegen.
Unterschiedliche Auffassungen zwischen den in die Planung einbezogenen Institutionen und Personen führten dazu, letztlich dass Denkmal auf einem an den Friedhof grenzenden Grundstück südlich der Hauptstraße zu errichten.
Gefertigt wurde das Denkmal von dem Steinmetzbetrieb Kolbe, Itzehoe.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1945 AK

 

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