Alte Postkarten aus Wilster

Die 20 neuesten Objekte

1907 Burger Straße - Haus 33

1907 Burger Straße - Haus 33

1907 Burger Straße - Haus 33.
Geschäftshaus des Schuhmachers Emil Peters.
Entsprechend seinem Reklameschild fertigte der Schuhmacher nicht nur auf Bestellung, sondern hielt in seinem Verkaufslager auch Ware vor.
Während gegenwärtig die rechte und ursprünglich spiegelgleiche Hälfte (sh. Bild 3) des Doppelhauses noch alle Elemente der alten Fassade im Gründerzeitstil (Neorenaissance bzw. Neubarock) aufweist, ist die linke Hälfte leider in jüngerer Zeit umgestaltet worden.
Geradezu vorbildlich erhalten und gepflegt verschönt insbesondere die rechte Hälfte des alten Geschäftshauses mit der aufwendig gestalteten Fassade noch heute die Straße, so wie vor über einhundert Jahren.

Bildrechte: L. Treichel, Altona
Reg. mein-wilster: 1901 AK

1904 Neumarkt - Spritzenhaus der Feuerwehr

1904 Neumarkt - Spritzenhaus der Feuerwehr in der Stadt Wilster
1904 Neumarkt - Spritzenhaus der Feuerwehr in der Stadt Wilster

1904 Neumarkt - Spritzenhaus der Feuerwehr.
An der Ecke der links einmündenden Schmiedestrasse steht das „Spritzenhaus“ der Feuerwehr; das Gebäude war in den Vorjahren neu errichtet worden als Ersatz für das Vorgängergebäude mit dem hohen Schlauchturm.
Rechts in dem an der Einmündung der Blumenstraße stehenden Haus (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier. Er fertigte auch das Foto für diese Ansichtskarte. Beeindruckend groß ist die Anzahl der die Aktivitäten des Photographen beobachtenden Personen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1900 AK

1907 Büttel - Gastwirtschaft und Torfhandel Vollmert (Ex)

1907 Büttel - Gastwirtschaft Vollmert

1907 Büttel - Gastwirtschaft und Torfhandel Vollmert
Die direkt am Kanal und nahe der diesen überquerenden Brücke stehende "Alkoholfreie Schankwirtschaft" wurde vom Ehepaar Peter und Abel Vollmert betrieben. Das Gebäude war 1904 neu erbaut worden, nachdem die Ehefrau in einer Lotterie einen ansehnlichen Geldbetrag gewonnen hatte. Neben der Schankwirtschaft wurde in dem Dreifamilienhaus auch ein kleiner Kolonialwarenladen betrieben.
Haupterwerbszweig des Ehepaares Vollmert war jedoch der Torfhandel. Auf den Abbildungen ist zu sehen, dass gerade ein Torfkahn seine Ladung am Torfplatz vor dem Anwesen des Torfhändlers umschlägt.
Die Ehefrau Abel Vollmert übte neben ihren vielfältigen Aktivitäten über den Zeitraum von vier Jahrzehnten auch die Aufgaben einer Hebamme aus.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1904 Brokdorf - Kirchducht

1904 Brokdorf - Kirchducht

1904 Brokdorf - Kirchducht.
Blick von dem im Bau befindlichen Gebäude der Meierei (links im Vordergrund) auf Häuser der Kirchducht und die St. Nicolaus Kirche.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.
Ganz rechts ist der Elbdeich erkennbar.
Die auf der Ansichtskarte für das Dorf verwendete Schreibweise Brockdorf (mit ck) entspricht der heute noch zumeist gebrauchten Sprechweise. Vor einem Jahrhundert schrieben viele der damaligen Einwohner Brokdorfs den Namen ihres Dorfes mit "ck", während Dritte die heutige Schreibweise benutzten, die sich später allgemein durchsetzte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1902 AK

2019 Villa Schütt - Schauplatz in einem Kriminalfilm

2018 Schauspieler Uwe Kockisch und Suzanne von Borsody in der Stadt Wilster am Colosseum vor dem
2007 Villa Schütt in der Stadt Wilster
2012 Villa Schütt in der Stadt Wilster
2012 Villa Schütt in der Stadt Wilster

2019 Villa Schütt - Schauplatz in einem Kriminalfilm
Die 1897 am Ende der Zingelstraße für den Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ errichtete repräsentative Jugendstil-Villa ist einer der Schauplätze in dem erstmals am 15. April 2019 im ZDF gesendeten Krimidrama "So weit das Meer".
In dem gut gemachten Film spielen Uwe Kockisch und Suzanne von Borsody Hauptrollen;
Bild 1 zeigt sie am Colosseum vor dem "Trichter"

Bildrechte:
Bild 1: Christine Schroeder/ZDF. (Quelle: dpa)
Bild 2: Peter J. von Holdt
Bilder 3 und 4: Rüdiger Mengel, Wilster

Der Bericht der SHZ über die im Dezember 2017 durchgeführten Dreharbeiten kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1825 Sturmflut am 03. Februar - weite Teile der Wilstermarsch überschwemmt

1825 Eine Sturmflut - die sogen. Halligflut - überschwemmt weite Teile der Wilstermarsch
1825 Eine Sturmflut - die sogen. Halligflut - überschwemmt weite Teile der Wilstermarsch
1825 Eine Sturmflut - die sogen. Halligflut - überschwemmt weite Teile der Wilstermarsch
Deichbruch (Beispiel)

1825 Sturmflut am 03. Februar - weite Teile der Wilstermarsch überschwemmt.
Die dramatischen Ereignisse der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 veranlaßten die Zeitung Norddeutsche Rundschau, Itzehoe, in ihrer Ausgabe vom 04.03.1962 mit einem Artikel an die Sturmflut des Jahres 1825 zu erinnern.
Die sogenannte Halligflut hatte insbesondere die deutsche Nordseeküste betroffen. Die Krummhörn war bis Geestrand überflutet, Durchbrüche auf Baltrum, Langeoog und Spiekeoog, in Ritzebüttel (dort 16 Tote) und Groden waren aufgetreten.
Deichbrüche an der Elbe traten auf und es kam an den steilen Deichen zu zahlreichen Kappenstürzen. Überströmung des Deiches an der Elbe und insbesondere an der Stör verursachten großflächige Überschwemmungen in der Wilstermarsch sowie der Neustadt in Itzehoe.
In dem unten aufrufbaren Bericht heißt es u.a.:
"Es kamen Alarmmeldungen aus der Wilstermarsch. Es entstanden Deichdurchbrüche, und selbst bei den Kirchdörfern Beidenfleth und Wewelsfleth wurde der Deich auf 17 Fuß tief aufgerissen.....
Alles Land von Beidenfleth, Wewelsfleth, Brokdorf, St. Margarethen, sowie Rothenmeer, Neufeld, Poßfeld, Schotten und am Rehwege bis an die Hohe Brücke war unter Wasser gesetzt. An den niedrigen Stellen stand das Wasser fünf bis sechs Fuß hoch. ....
Noch schwerer hatten die Ortschaften an der Stör zu leiden. .... In Störort zwei Häuser gänzlich zerstört.
In Wewelsfleth war das Wasser 27 Zoll höher als zur Zeit der höchsten Flut von 1792. Keine Schotten oder Stöpen sind also hoch genug gewesen. Sie wurden weggerissen und haben tiefe Löcher erhalten. Sechs Häuser sind weggespült. Fast durch alle Häuser strömte das Wasser. In der Kirche in Wewelsfleth stand das Wasser einen halben Fuß hoch auf dem Altar und auf dem Kirchhof wurden einige Särge durch die furchtbare Flut entblößt. Sogar drei Frauen sind ertrunken, wovon nur eine wiedergefunden wurde. .. Auch in Heiligenstedten brach das Wasser der Stör durch die Stöpen und tat großen Schaden. ...."

Anmerkung: beispielhafte Illustrationen
1 aus "Die Gartenlaube" 1855
2 Gemälde "auflaufende Seen kämmen über den Deich" von Hans Bohrdt
3 "Sturmflut", Gemälde von Hermann Wehrmann, Glückstadt

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1935 Kasenort, Gemeinde Landrecht - Binnenschiffe in der Schleusenkammer

1935 Kasenort, Gemeinde Landrecht - Binnenschiffe in der Schleusenkammer an der Mündung der Wilsterau in die Stör

1935 Wilsterau, Kasenort, Gemeinde Landrecht.
Binnenschiffe in der Kammer der Schleuse Kasenort warten auf die Weiterfahrt auf der Wilsterau flußaufwärts Richtung Wilster, wo zumeist die Futtermittelfabrik Günther & Co. Angelaufen wurde.
Die Schleuse am Kasenort an der Einmündung der Wilsterau in die Stör ist in den Jahren 1925 / 26 errichtet worden; ihre Vorgängerin lag weiter westlich an einem heute nicht mehr vorhandenen Verlauf der Wilsterau.
In Bildmitte ist der Gasthof „Zur Schleuse“ zu erkennen; er wurde seinerzeit von „Rudel“ Rudolf Rundt betrieben.
Der schön gelegene und zuletzt von Heinrich und Gerda Claussen geführte Gasthof ist leider seit langer Zeit nicht mehr in Betrieb und liegt gegenwärtig im Dornröschenschlaf. Im August 2018 wurde das Anwesen von einem Hamburger erworben; es bleibt abzuwarten, für welche Zwecke die Immobilie künftig genutzt wird.

Bildrechte: Hans Elias Buchhandlung, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 1899 AK
Anmerkung: Die alte Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Reiner Rehberg, Oldendorf, welcher eine umfangreiche Sammlung von Ansichtskarten mit Motiven aus Itzehoe besitzt.

1935 Wewelsfleth – Stör, Fähre, Gaststätte Fährhaus..

1935 Wewelsfleth – Stör, Fähre, Fährhaus.
1935 Wewelsfleth an der Stör - Anlegesteg für Segler
1935 Wewelsfleth - Gaststätte Zum Fährhaus

1935 Wewelsfleth – Stör, Fähre, Gaststätte Fährhaus.
Die Wewelsflether Fähre war eine Wagenfähre, welche die Stör überquert nahe von deren Mündung in die Elbe. Sie war nach einem vom 26.11.1629 stammenden Privileg eingerichtet worden. Seit dem Jahr 1980 ist die Fähre jedoch stillgelegt, da über das in den Jahren zuvor gebaute Stör-Sperrwerk im Zuge der B431 eine Straßenbrücke geführt wurde. Bevor die Seilfähre im Jahr 1928 mit einem Motor ausgestattet wurde, mußte der Fährprahm vom Fährmann an dem Grundseil über den Fluß gezogen werden.
Das gegenüber der Zufahrt zur Fährstöpe stehende Gasthaus „Zum Fährhaus“ wurde seinerzeit von A. Dierks betrieben.
In dem Ort kehrten früher gerne die Wilsteraner und Itzehoer Segler ein, wenn sie mit ihren nicht mit Motoren ausgerüsteten Booten gegen den Ebbstrom nicht mehr ihre Heimathäfen erreichen konnten.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1898 AK
Anmerkung: Die alte Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Reiner Rehberg, Oldendorf, welcher eine umfangreiche Sammlung von Ansichtskarten mit Motiven aus Itzehoe besitzt.

1955 Schaf-Auktion beim Gasthof Zur Linde

1955 Schaf-Auktion beim Gasthof Zur Linde in der Stadt Wilster
1950er Jahre - Veranstaltung des Schafzuchtverein in Südwestholstein
1950er Jahre - Veranstaltung des Schafzuchtverein in Südwestholstein
2017 Bauernblatt - Bericht 100 Jahre Schafzuchtverein in Südwestholstein

1955 Schaf-Auktion beim "Gasthof Zur Linde" von Peter Brandt
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Der nach Peter Brandt von dem Ehepaar Alfred und Annelene Pech betriebene Gasthof am Standort Kohlmarkt 25 besteht heute nicht mehr; auf dem Areal steht heute das Dienstgebäude "Amt Wilstermarsch und Stadt Wilster".
Von der Straße Kohlmarkt her führte seinerzeit eine sogenannte Durchfahrt durch das seinerzeitige Gebäude zum rückwärtigen Hof, welcher jedoch bequemer von der kleinen Querstraße zwischen Kohlmarkt und Burgerstraße zu erreichen war. Den hinteren Abschluss des Hofplatzes bildete das hinten erkennbare landwirtschaftliche Gebäude, welches seinerzeit vom Ehepaar Uwe und Amanda Ehlers bewohnt wurde.
Bis weit in die 1950er Jahre hatte die Schafzucht auch für Bauern der Wilstermarsch sowie einige private Tierhalter eine nicht unerhebliche Bedeutung.
Schon 1914 hieß es im "Landwirthschaftliches Wochenblatt für Schleswig-Holstein": "Eine lohnende Nebeneinnahmequelle haben die Landwirte in der Wilstermarsch mit ihrer Schafzucht. Das Wilstermarschschaf ist seit undenklichen Zeiten dort einheimisch."
So ist es nicht erstaunlich, dass der 1917 gegründete "Schafzuchtverein in Südwestholstein" für die Wilstermarsch einen eigenen Körbezirk einrichtete.
Die ergänzend vorgestellten Fotos (Bild 2 und 3) zeigen an Orten der Kremper Marsch durchgeführte Veranstaltungen des "Schafzuchtverein in Südwestholstein".
Der Verein beging im Jahr 2017 mit einer Jubiläumsschau und Auktion in Kollmar sein einhundertjährigen Bestehen; das Bauernblatt berichtete (Bild 4).
Mehr über die Schafzucht in der Region kann in dem unten aufrufbaren Bericht über die Jubiläumsschau nachgelesen werden. Dort ist auch das nach 1920 relativ schnell erfolgende Verschwinden des mehr zum Milchtyp tendierenden Wilstermarschschaf beschrieben.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

2019 Bauwerke - Am Markt a

2019 Bauwerke Am Markt in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke Am Markt in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke Am Markt in der Stadt Wilster
2019 Blumengeschäft Am Markt in der Stadt Wilster

2019 Bauwerke Am Markt in Wilster
Es sind nicht nur die besonderen Bauwerke, welche der kleinen Marschenstadt ihre Wiedererkennbarkeit und Authentizität geben und sie liebenswert machen.
Insbesondere auch viele der seit Jahrzehnten den Straßen der alten Stadt ein unverwechselbares Gepräge gebenden alten Wohn- und Geschäftshäuser ihrer Bürger vermitteln den besonderen Reiz der kleinen Stadt.
Dieses um so mehr auch dann, wenn bei unvermeidlichen Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen die ursprüngliche ästhetische Formgebung der alten Häuser erhalten wurde. Die Identität der Häuser ist immer dann bewahrt, wenn die Proportionen der Gestaltung und die Maßstäblichkeit der miteinander harmonierenden baulichen Elemente erhalten blieb und die Schönheit alter Dekorelemente nicht der Nützlichkeit geopfert wurde.
Eine durchaus subjektiv vorgenomme Auswahl derartiger Bauwerke wird in dieser Rubrik vorgestellt.
Angesichts des in den vergangenen Jahrzehnten auch in Wilster zu beklagenden dramatischen Rückgangs kleiner Einzelhandelsgeschäfte verdient auch der glückliche Umstand Erwähnung, wenn derartige Geschäfte sich behaupten konnten und so die kleine Stadt erlebenswert machen.

2019 Bauwerke - Burger Straße b

2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster

2019 Bauwerke an der Burger Straße in Wilster
Es sind nicht nur die besonderen Bauwerke, welche der kleinen Marschenstadt ihre Wiedererkennbarkeit und Authentizität geben und sie liebenswert machen.
Insbesondere auch viele der seit Jahrzehnten den Straßen der alten Stadt ein unverwechselbares Gepräge gebenden alten Wohn- und Geschäftshäuser ihrer Bürger vermitteln den besonderen Reiz der kleinen Stadt.
Dieses um so mehr auch dann, wenn bei unvermeidlichen Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen die ursprüngliche ästhetische Formgebung der alten Häuser erhalten wurde. Die Identität der Häuser ist immer dann bewahrt, wenn die Proportionen der Gestaltung und die Maßstäblichkeit der miteinander harmonierenden baulichen Elemente erhalten blieb und die Schönheit alter Dekorelemente nicht der Nützlichkeit geopfert wurde.
Eine durchaus subjektiv vorgenomme Auswahl derartiger Bauwerke wird in dieser Rubrik vorgestellt.

2019 Bauwerke - Burger Straße a

2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke an der Burger Straße in der Stadt Wilster

2019 Bauwerke an der Burger Straße in Wilster
Es sind nicht nur die besonderen Bauwerke, welche der kleinen Marschenstadt ihre Wiedererkennbarkeit und Authentizität geben und sie liebenswert machen.
Insbesondere auch viele der seit Jahrzehnten den Straßen der alten Stadt ein unverwechselbares Gepräge gebenden alten Wohn- und Geschäftshäuser ihrer Bürger vermitteln den besonderen Reiz der kleinen Stadt.
Dieses um so mehr auch dann, wenn bei unvermeidlichen Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen die ursprüngliche ästhetische Formgebung der alten Häuser erhalten wurde. Die Identität der Häuser ist immer dann bewahrt, wenn die Proportionen der Gestaltung und die Maßstäblichkeit der miteinander harmonierenden baulichen Elemente erhalten blieb und die Schönheit alter Dekorelemente nicht der Nützlichkeit geopfert wurde.
Eine durchaus subjektiv vorgenomme Auswahl derartiger Bauwerke wird in dieser Rubrik vorgestellt.

2019 Bauwerke - Rosengarten, der alte Hafen der Stadt

2019 Bauwerke am Rosengarten in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke am Rosengarten in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke am Rosengarten in der Stadt Wilster
2019 Bauwerke am Rosengarten in der Stadt Wilster

2019 Bauwerke am Rosengarten in Wilster
Es sind nicht nur die besonderen Bauwerke, welche der kleinen Marschenstadt ihre Wiedererkennbarkeit und Authentizität geben und sie liebenswert machen.
Insbesondere auch viele der seit Jahrzehnten den Straßen der alten Stadt ein unverwechselbares Gepräge gebenden alten Wohn- und Geschäftshäuser ihrer Bürger vermitteln den besonderen Reiz der kleinen Stadt.
Dieses um so mehr auch dann, wenn bei unvermeidlichen Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen die ursprüngliche ästhetische Formgebung der alten Häuser erhalten wurde. Die Identität der Häuser ist immer dann bewahrt, wenn die Proportionen der Gestaltung und die Maßstäblichkeit der miteinander harmonierenden baulichen Elemente erhalten blieb und die Schönheit alter Dekorelemente nicht der Nützlichkeit geopfert wurde.
Eine durchaus subjektiv vorgenomme Auswahl derartiger Bauwerke wird in dieser Rubrik vorgestellt.

Andererseits muss auch deutlich und nachdrücklich kritisiert werden, wenn sowohl Selbstverwaltung als auch alle (!) beteiligten Behörden es versäumten, auf die Erhaltung besonderer für die Stadtgeschichte bedeutsamer Bauwerke zu achten.
Weshalb in Verbindung mit der durchaus als gelungen zu bezeichnenden Bebauung des Rosengarten nicht die Chance auf Hervorhebung des für die Stadt Wilster so bedeutsam gewesenen Hafen genutzt wurde, kann nur nachdrücklich bedauert werden!
- Die alte Quaimauer, welche aus zwischen senkrechten Eisenträgern gemauerten preussischen Kappen besteht, hätte sorgfältig saniert werden können;
- der Querholm auf der Abdeckung der Quaimauer hätte in Material und Form dem bestehenden Bauwerk angepasst werden müssen;
- die heute noch vor der Ufermauer mit ihren Stümpfen erkennbaren hölzernen Dalben hätten ersetzt werden können;
- die teilweise noch erhaltenen schmiedeeisernen Festmacherringe in der Ufermauer hätten ergänzt werden können;
- die vom Rosengarten zum Wasserspiegel herabführende breite Freitreppe hätte wieder hergestellt werden können (vermutlich sind ihre Reste lediglich überschüttet);
- das Hafenbecken hätte in seiner gesamten Breite erhalten werden müssen (stattdessen wurde es eingeengt, um Bodenmassen unterzubringen, auf welchen regelmäßig ein örtlich nicht passender üppiger Gehölzaufwuchs aufkommt);
- der Fußgängersteg zwischen Rosengarten und Deichstrasse hätte angelehnt an seine ursprüngliche elegante Leichtigkeit wieder hergestellt werden können.

1994 Mit der Stör durch Steinburg

1994 Bildband - Mit der Stör durch Steinburg
1994 Bildband - Mit der Stör durch Steinburg
1994 Bildband - Mit der Stör durch Steinburg
1994 Bildband - Mit der Stör durch Steinburg

1994 Mit der Stör durch Steinburg
Der im Verlag Boyens & Co. erschienene sehr gelungene Bildband mit
Fotos von Günter Pump
Texten von Jutta Kürtz
stellt die durch den Kreis Steinburg fließende 80 km lange Stör von ihrer Quelle bei Willingrade bis zu ihrer Mündung am Störort
sowie die an ihrem Verlauf liegenden Orte und Landschaften
mit informativen Texten und beeindruckenden Fotografien auf 80 Seiten vor.

ISBN 3-8042-0636-0

1980 Kreis Steinburg

1980 Kreis Steinburg
1980 Kreis Steinburg
1980 Kreis Steinburg
1980 Kreis Steinburg

1980 Kreis Steinburg
Bildband mit vielen Informationen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kreises Steinburg
herausgegeben im Verlag Kommunikation und Wirtschaft Oldenburg (Oldb)
in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung des Kreises Steinburg

ISBN 3-88363-013-6
Der 243 Seiten umfassende Band stellt Natur und Landschaft, geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung, Städte und Gemeinwesen im Kreis Steinburg vor.

1929 Firmenpost der Dampfmolkerei Brokdorf

1929 Firmenpost der Dampfmolkerei Brokdorf
1929 Firmenpost der Dampfmolkerei Brokdorf

1929 Firmenpost der Dampfmolkerei Brokdorf
Die 1904 erbaute Meierei / Molkerei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben.
Im Jahr 1929 waren die Gebrüder Meyer, als Nachfolger von August Meyer, Eigentümer und Betreiber der Meierei resp. Dampfmolkerei.
Es ist erstaunlich, dass in damaliger Zeit die Firmenpost mit den Kunden mittels Postkarten geführt wurde. Mit der vorgestellten Postkarte bitten die Eigentümer der Dampfmolkerei Brokdorf ihren Geschäftspartner, die Meierei Süderzollhaus bei Eggebeck (Eggebek im Kreis Schleswig-Flensburg) um Begleichung von Außenständen.
Im Jahre 1962 wurde die Meierei Brokdorf stillgelegt - in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.

Lockstedter Lager - 1915 Fußballmannschaft

1915 Fußballmannschaft im Lockstedter Lager

1915 Fußballmannschaft in Lockstedter Lager.
Seinerzeit wurden im Lockstedter Lager die Finnischen Jäger (Finnische Kriegsfreiwillige) ausgebildet, welche den Kern der Finnischen Armee stellten, welche 1917 die Unabhängigkeit des Landes gegen Russland erkämpfte. Das Lockstedter Lager war 1872 als Übungsplatz für die preussische Armee eingerichtet und seither entsprechend genutzt worden. Erst 1927 wurde die gleichnamige Gemeinde gebildet.
Es handelt sich offenbar bei der abgebildeten Fussballmannschaft um diejenige eines auswärtigen Vereins (evtl. der FC Altona 93), der im Lager ein Gastspiel durchführte.
Der Fußballverein in Lockstedter Lager, der 1. FC Lola, wurde erst 1948 gegründet, nachdem sich die Fußballer vom TSV Lockstedter Lager trennten, in welchem sie ab 1946 ihren Sport betrieben hatten. Lola steht für Lockstedter Lager; im Jahr 1956 wurde der Name Lockstedter Lager in Hohenlockstedt geändert, da der Begriff Lager durch die Zeit des Nationalsozialismus negativ besetzt war. Der Fußballclub jedoch behielt seinen Namen.

Bildrechte: Hoffmann & Treff, Lockstedter Lager
Reg. mein-wilster: 1896 AK

1913 Merkur Hademarschen - ein alter Rivale des SV Alemannia Wilster

1913 Merkur Hademarschen - ein Rivale des SV Alemannia Wilster

1913 Merkur Hademarschen - ein alter Rivale des SV Alemannia Wilster.
Sportklub Merkur Hademarschen. Der Fußballverein wurde 1913 gegründet. Er ist seither vielmals in den unterschiedlich zugeschnittenen Staffeln immer wieder ein Konkurrent des SV Alemannia Wilster 1904.
Das Foto zeigt die Manschaft des Klubs Merkur im Gründungsjahr nach einem mit 4 : 6 verlorenen Pokalspiel gegen die Mannschaft des Fußballkubs Heide von 1905 (dieser fusionierte 1918 mit dem 1907 gegründeten Verein Holstein Heide zur Heider Sportvereinigung, aus welcher der Heider MTV und somit später auch der Heider SV hervorgingen).
In der Mannschaft des Merkur waren seinerzeit die Brüder Jürgen und Waldemar Berger aktiv; in der postalischen Mitteilung bedauert ersterer sehr, dass sein in Hamburg weilender Bruder die Mannschaft nicht unterstützen konnte. Er schreibt: "Dann hätten wir mindestens gewonnen."

Bildrechte: nicht bekannt, sogen. private Postkarte
Reg. mein-wilster: 1895 AK

1920 Aussichtsturm in Heiligenstedten Julianka

1920 Aussichtsturm in Heiligenstedten Julianka
1908 Aussichtsturm in Heiligenstedten Julianka
1905 Aussichtsturm in Heiligenstedten Julianka
1900 Aussichtsturm in Heiligenstedten Julianka

1920 Aussichtsturm in Heiligenstedten Julianka.
Der bis 1819 „Büttel“ genannte Ortsteil Julianka der Gemeinde Heiligenstedten liegt bereits auf dem Rand der Geest.
Auf dem zum früheren Gut Julianka gehörenden Flächen stand ein 1846 im Auftrage des Grafen Otto Blome errichteter Aussichtsturm. Er ermöglichte einen Blick über die angrenzende Geest und über die gesamte Wilstermarsch bis zur Elbe. Im Zusammenhang mit der ab 1935 vorgenommenen Aufsiedlung des Gutes wurde der Turm gesprengt und abgebrochen.
Der im Verlaufe der Jahre eingetretene Verfall des Turmes kann aus den zum Vergleich beigefügten Bildern gut nachvollzogen werden.

Bildrechte: Martin Nielsen, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 1897 AK

1913 Kleines Wohnhaus in Heilgenstedten

1913 Kleines Wohnhaus in Heilgenstedten

1913 Kleines Wohnhaus in Heilgenstedten.
Der exakte Standort des Gebäudes ist leider noch nicht ermittelt.
Um Mithilfe bei der Bestimmung wird gebeten!
Eine Nachricht an mich können Sie schreiben per info@mein-wilster.de

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. private Ansichtskarte
Reg. mein-wilster: 1894 AK

 

© 2008-2019 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key