Alte Postkarten aus Wilster

Folgende Objekte möchte ich besonders hervorheben

1717 Weihnachtsflut vom 25. Dezember und 1718 Eisfluth vom 26. Februar

Geographische Vorstellung der jämmerlichen Wasser-Flut in Nieder-Teutschland, welche den 25. Dec. A° 1717, in der heiligen Christ-Nacht, mit unzählichen Schaden, und Verlust vieler tausend Menschen, einen großen theil derer Hertzogth. Holstein und Bremen, die Grafsch. Oldenburg, Frislandt, Gröningen und Nort-Holland überschwemet hat. edirt von Ioh. Bapt. Homann ca. 1718
Deichbruch an der Elbe. Lithographie nach einer Zeichnung von Friedrich Thöming, 1825
Sturmflut_Stich nach einem Gemälde von JohannesGehrs 1880
1728 Bericht des Gregorio Culemann, Wilster, über die Weihnachtsflut 1717 in der Wilstermarsch und die darauf folgende Zeit

Die Katastrophen
Weihnachtsflut vom 25. Dezember 1717
und
1718 Eisfluth vom 26. Februar 1718
brachten unvorstellbares Elend über die Wilstermarsch.
Die damaligen Geschehnisse sind geschildert in einem zeitgenössischen Bericht,
Denk-Mahl von den hohen Wasser-Fluthen
(Denkmal von den hohen Wasserfluten)
verfaßt von dem damaligen Wilsteraner Pastor, dem Archidiakon Gregorio Culemann.
Der ungekürzte vollständige Bericht kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Die verheerende Weihnachtsflut riss die große Braake in Brunsbüttel, von wo das Wasser in Flächen des Kirchspiels Eddelak eindrang, den Dundendeich (den von Averlak, Donndeich, Warferdonn, Dingerdonn reichenden ehemaligen Strandwall) durchbrach und in den damals um ein vielfaches größeren Kudensee floß. Von dort strömte das Wasser über das Hohe Moor (das damalige noch in Resten bestehende Grenzmoor zwischen Dithmarschen und der Wilstermarsch) nach Ecklak und Seedorf.
Auch der Borlbom, ein zur Abkehr des vom Hochmoor abfließenden Oberwassers angelegter Binnendeich, welcher vom Audeich am Dukunder bis zum Binnendeich Winterbahn führte, wurde bei Ackenboe durchbrochen und die Wassermassen drangen weiter in die Flächen der sogenannten Neuen Seite (rechts der Wilsterau gelegene Ländereien des Kirchspiels Wilster) im Gebiet von Nortorf.
Zugleich war auch der Elbdeich bei St. Margarethen gebrochen und das Wasser strömte durch Tütermoor (dort ertranken viele Menschen, als die Wassermassen ihre Häuser zerstörten) weiter nach Büttel und von dort gleichfalls weiter nach Nortorf.
Auch in St. Margarethen und Büttel wurden Häuser zerstört.
Zwischen der Grenze zu Dithmarschen bis Wewelsfleth entstanden etwa 50 (!) weitere Einbrüche in dem Elbdeich.
In Wewelsfleth riss das mit großer Geschwindigkeit einströmende Wasser viele Särge aus der Kirchhofserde.
Das Wasser überschwemmte die Marsch bis zur Stadt Wilster.
Neben vielen weiteren Deichbrüchen an der Stör brach in Stördorf der Deich, das eindringende Wasser überschwemmte den Steindamm und drang weiter nach Sachsenbande, Neuendorf und Moorhusen.
Zugleich wurden die Flächen in Kampen, Kathen, Dammfleth, Hochfeld, Neufeld und Poßfeld überschwemmt. Praktisch alle rechts der Wilsterau gelegenen Flächen der Wilstermarsch standen zum Teil meterhoch unter Wasser.
Nach der Überflutung einsetzender starker Frost verschärfte die Situation für Mensch und Tier; er behinderte insbesondere auch die umgehend in Angriff genommenen Ausbesserungsarbeiten an den Deichen.
Eine danach bereits am 25. Februar auflaufende abermalige Sturmflut brachte weiteres unendliches Leid über die Menschen. Noch gewaltiger und ungehinderter als zuvor drang wieder das Wasser in die Wilstermarsch. Das Wasser lief so hoch auf, dass bei Seedorf Flächen des Hochmoores auftrieben und sogar riesige Moorstücke mit darauf stehenden Hütten und Häusern über hundert Meter versetzt wurden.

In dem zeitgenössischen Bericht des Gregorio Culemann sind nicht nur das Gesamtgeschehen mit seinen Auswirkungen dargestellt, sondern auch viele namentlich angeführte Einzelschicksale.
Anschaulich beschrieben sind auch die vielen und mehrfach vergeblichen Anstrengungen zur Schließung der Deiche, insbesondere der Großen Braake in Brunsbüttel.
Neben den konkreten Beschreibungen der tatsächlichen Geschehnisse, geben die frömmelnden Begründungen zu Ursache und Auswirkungen der Naturereignisse einen Einblick in den vor 300 Jahren herrschenden Zeitgeist, der darin je nach Auswirkung göttliche Strafgerichte oder Barmherzigkeit sah.

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Die 20 neuesten Objekte

1994 Bauernhaus in der Wilstermarsch

1994 Bauernhaus in der Wilstermarsch

1994 Bauernhaus in der Wilstermarsch.
Das eindrucksvolle Gebäude mit der schönen Eingangstür, dem in seinem oberen Teil verbretterten Giebeldreieck und dem davor stehenden Magnolienbaum konnte noch nicht identifiziert werden.
Um Mithilfe wird gebeten!
Auch der Haustyp ist nicht bekannt. Es ist ein sehr ungewöhnlicher Umstand, dass in einem über mehrere Jahrhunderte dauernden Zeitraum eine ganze Region, so wie die Wilstermarsch, architektonisch von zwei Haustypen geprägt wurde. Neben dem Husmannshus - dem in der Wilstermarsch so bezeichneten Niedersächsischen Fachhallenhaus - prägte das Barghus die Hauslandschaft. Der Haustyp des Barghus ist benannt nach dem durch seine Konstruktion gebildeten Bergeraum, den Barg.

Bildrechte: Frank Rosemann, Eiland Verlag, Keitum / Sylt
Reg. mein-wilster: 1770 AK

1905 St. Margarethen - Kirche, Kirchhof, Poststraße

1905 St. Margarethen - Kirche, Kirchhof, Poststraße

1905 St. Margarethen - Kirche, Kirchhof, Poststraße
Blick durch die Poststraße mit der Kirche und den sie umgebenden Kichhof.
Die erste Kirche des Kirchspiels stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Schelenkuhlen versunkenen Dorf Elredefleth; die Elbe verlagerte damals ihr Strombett und es bestanden keine Möglichkeiten, diesem Geschehen durch wasserbauliche Maßnahmen zu begegnen.
Die Kirche wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen Dorf St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht.
Nach der Kirche erhielt das Dorf seinen Namen.
Im Vordergrund links mit völlig von Efeu bedeckter Fassade das heute unter Denkmalschutz stehende Haus „von Osten“, es beherbergte die erste Poststelle des Dorfes und den Gasthof "Zur Traube" von Heinrich von Osten.
Rechts daneben das Geschäftshaus von Rudolf Franzenburg, welcher einen Kolonialwaren Laden betrieb.

Bildrechte: Verlag v. Emil Sander, Brunsbüttelkoog und St. Margarethen.
Reg. mein-wilster: 1769 AK

1905 St. Margarethen, Häuser, Gehölze und Gärten auf dem Deich

1905 St.Margarethen, Häuser, Gehölze und Gärten auf dem Deich der Elbe

1905 St. Margarethen, Häuser, Gehölze und Gärten auf dem Deich der Elbe.
Die Abbildung zeigt von der Deichkrone aus gesehen das breite Vorland sowie auf dem Deich der Elbe bei St. Margarethen mehrere Häuser, die etwas ganz besonderes waren. Nicht nur wegen ihres pittoresken Anblickes, sondern auch allein schon wegen der gesamten Situation ihres Standortes.
Die über lange Zeiträume hinweg sich entwickelt habende Situation mit den im Bestick des Deiches gebauten Häusern und aufgewachsenen Bäumen sowie den auf der Deichböschung angelegten Gärten kennzeichnete eine aus der Sicht des Küstenschutzes völlig untragbare Situation. Sie war dadurch entstanden, dass der Deich zeitweilig zur zweiten Deichreihe gehörte, weil weiter vorne 1614 ein neuer Deich gebaut worden war, welcher jedoch 1684 gegen die sich verlagernde Elbe nicht gehalten und daher aufgegeben werden mußte.
Selbst nach der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 und den dabei entstandenen Schäden waren keine Konsequenzen gezogen worden. Erst die Sturmflut vom Januar 1976 löste bei den Verantwortlichen für die Deichsicherheit die notwendigen Maßnahmen aus – in der Folge wurde eine Vordeichung vorgenommen und das Deichprofil von deichfremden Nutzungen frei gehalten.

Bildrechte: Verlag v. Emil Sander, Brunsbüttelkoog und St. Margarethen
Reg. mein-wilster: 1768 AK

1905 St. Margarethen - Dorfstraße, Deichhäuser, Deichreihe, Poststraße, Gasthof

1905 St. Margarethen - Dorfstraße, Deichhäuser, Deichreihe, Poststraße
1905 St. Margarethen - Dorfstraße, Deichhäuser, Deichreihe
1905 St. Margarethen - Einmündung Poststraße in die Dorfstraße, Gasthof Zur Traube

1905 St. Margarethen - Dorfstraße, Deichhäuser, Poststraße, Gasthof Zur Traube
oben und Bild 2: Blick von der Dorfstraße auf die auf Krone und Außenböschung des Deiches stehenden sogenannten Deichhäuser der Deichreihe.
Die Häuser waren Teil des Deiches! Erst nach der Sturmflut vom 03. Januar 1976 wurde dieser aus Gründen des Sturmflutschutzes unhaltbare Zustand beseitigt und 1976/77 ein neuer Deich wasserseitig der Häuser gebaut.
Zu der ungewöhnlichen deichfremden Nutzung einer Bebauung des Deiches war es im 17. Jht. nach einer zuvorigen Vordeichung gekommen, welche ihn zeitweilig zu einem Schlafdeich machte, der jedoch nach Aufgabe der Vordeichung 1686 wieder reaktiviert werden mußte.
unten und Bild 3: Einmündung der Poststraße in die Dorfstraße.
Das mit Efeu begrünte Gebäude links ist das heute unter Denkmalschutz stehende Haus „von Osten“, es beherbergte die erste Poststelle des Dorfes.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme bestand in ihm der Gasthof „Zur Traube“ von Martin von Osten.
Rechts daneben das Haus von Rudolf Franzenburg, welcher ein Ladengeschäft für Kolonial- und Eisenwaren betrieb.

Bildrechte: Verlag Heinrich Struck, Krempe
Reg. mein-wilster: 1767 AK

1905 St. Margarethen - Gehöft, Dorfstraße, Poststraße, Hauptstraße

1905 St. Margarethen - Gehöft, Dorfstraße, Poststraße, Hauptstraße
1905 St. Margarethen Marktplatz - Platzartige Erweiterung an der Einmündung der Poststraße in die Dorfstraße
2018 St. Margarethen Marktplatz - Platzartige Erweiterung an der Einmündung der Poststraße in die Dorfstraße

1905 St. Margarethen - Gehöft, Dorfstraße, Poststraße, Hauptstraße
oben: Gehöft in der Wilstermarsch.
mitte oben links: Dorfstraße mit dem Postamt.
mitte oben rechts (Bild 2): Platzartige Erweiterung an der Einmündung der Poststraße in die Dorfstraße.
mitte unten: Gaststätte „Zur Traube“ von Heinrich von Osten, Kolonialwarengeschäft Rudolf Franzenburg, Kirche.
unten links: Dorfstraße, rechts die luftseitige Böschung des Elbdeiches, hinten links „Haacks Gasthof“(heutiges Dolling-Huus), in welchem längere Zeit Otto Dolling einen Getreidehandel betrieb. Das Ehepaar Dolling vermachte das Haus der Gemeinde, welches es sanierte und aktuell als Gemeindezentrum nutzt.
unten rechts: Einmündung der Dorfstraße in die Hauptstraße.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Vergleichsfoto: Tord Siemen, Wilster
Reg. mein-wilster: 1766 AK

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 Wappen a

1898 Wappen Schleswig-Holstein
1898 Wappen Schleswig-Holstein

1898 Wappen Schleswig-Holstein.
Blasonierung: Über dem Wappen zwei sich fassende Hände, darüber eine Großherzogskrone (oder Königskrone).
Das Wappen geviert, darin ein geteilter Herzschild.
Oben links: In Rot das silberne holsteinische Nesselblatt mit drei silbernen Nägeln.
Oben rechts: In Gold übereinander zwei nach außen schreitende rot bewehrte blaue Löwen.
Unten links: In Rot der silberne geharnischte Dithmarscher Reiter (Holsten-Reiter).
Unten rechts: In Rot der nach außen blickende silberne Stormarner Schwan mit goldener Halskrone.
Der geteilte (gespaltene) Herzschild steht für das Großherzogtum Oldenburg;
rechts (heraldisch): Auf Blau ein Ankersteckkreuz oder Tatzenkreuz (Herrschaft Delmenhorst).
links (heraldisch): Auf Gold zwei rote Querbalken (Grafschaft Oldenburg).
In späteren Versionen des Wappens – so auch im aktuellen Schleswig-Holsteinischen Landeswappen – wurden aus heraldischen Gründen der Höflichkeit bei zusammengesetzten (Allianz-) Wappen die Figuren so angeordnet, daß sie einander anblicken (die Löwen also nach links schreiten - heraldisch vom Schildträger aus gesehen).
Auf dem unter dem Wappen befindlichen geschwungenen Spruchband findet sich der Satz:
Wy lawen dat Schleswigk u. Holsten bliewen ewich tosamende ungedelt 1460
In heutiger Schreibweise:
Wir geloben, dass Schleswig und Holstein bleiben ewig zusammen ungeteilt.
Über Jahrhunderte hinweg war der dänische König Landesherr über die Herzogtümer Schleswig und Holstein. Als nach dem Tode des letzten Schauenburgers es zur Wahl König Christians I. von Dänemark zum Landesherrn von Schleswig und Holstein kam, hatte sich dieser in dem Ripener Freiheitsbrief mit den genannte Worten für sich und seine Erben verpflichten müssen, die Unteilbarkeit beider Landesteile anzuerkennen. Als dieses von Dänemark in Frage gestellt wurde, bewirkte das 1848 die Erhebung der deutsch gesinnten Schleswig-Holsteiner.
Am 24. März 1848 haben sich die deutsch sprechenden Schleswig-Holsteiner gegen Dänemark erhoben.
Über die Dauer von annähernd drei Jahren - in der Zeit von 24.03.1848 bis zum Ende der Erhebung am 01.02.1851 – war Schleswig-Holstein ein selbständiger Staat.

Reg. mein-wilster: 1765 AK

1915 Trichter - 1777 im Stil des Rokoko erbautes Gartenhaus

1915 Trichter - 1777 im Stil des Rokoko erbautes Gartenhaus in der Stadt Wilster

1915 Trichter - 1777 im Stil des Rokoko erbautes Gartenhaus
Die offenbar erst in der Zeit nach dem II. WK aufgelegte Ansichtskarte zeigt ein bereits 1915 für eine Karte verwendetes Foto.
Den befestigten Platz vor dem Gebäude belebt eine Schar Hühner.
Allerdings auch in den 1950er Jahren tummelte sich auf dem Platz zwischen Trichter und dem Colosseum Gebäude das Federvieh (Hühner und Puten) des damaligen Betreibers Max Pruter; insbesondere die großen Truthähne reagierten manchmal aggressiv auf vorübergehende Passanten.
Der 1777 im Stil des Rokoko erbaute Trichter ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle) und von welchem nach dessen Abbruch die überwiegenden Teile Verwendung fanden in Itzehoe beim Bau des Hauses Reichenstraße 41, welches heute noch bewundert werden kann.
Zwischen Palais und Trichter erstreckte sich der Stadtgarten, der ebenso wie der Colosseum-Platz zum Michaelsenschen Besitz gehörte.
Im Trichter wird seit langem eine Gaststätte betrieben (frühere Betreiber waren u.a. August Ballerstädt, Max Pruter, Heinrich Helms, Gerd Wolf).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1759 AK

1913 Wewelsfleth - Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße

1913 Wewelsfleth - Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße

1913 Wewelsfleth, Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße.
Blick Richtung Dorfmitte. Vorne links der Gasthof von Carl Wiebensohn sowie rechts das Café „Zum Goldenen Kringel“ und die Bäckerei von Carsten Mahn.
Gegenüber der etwas älteren Aufnahme desselben Motives fällt auf, dass die Fenster des Hauses Mahn seither modernisiert wurden und an der Traufseite des Hauses ein zusätzliches Fenster eingebaut wurde.
Charakteristisch für viele Gebäude in Wewelsfleth der damaligen Zeit sind deren gestuft verbretterte und leicht nach vorne geneigte Giebeldreiecke. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst mit nach vorn geneigten Giebeln ausgestattet worden. Dieses hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1764 AK

1910 Wewelsfleth - Neustadt (heutige Dorfstraße)

1910 Wewelsfleth - Neustadt (heutige Dorfstraße)

1910 Wewelsfleth, Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße.
Blick Richtung Dorfmitte.
Vorne links der Gasthof von Carl Wiebensohn sowie rechts das Café „Zum Goldenen Kringel“ und die Bäckerei von Carsten Mahn.
Über ein amüsantes Geschehnis, welches sich vor langer Zeit zwischen den beiden benachbarten Wirte zugetragen hat, berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht - Een Brand to twee för foftein Penn - welches in der Datei unten aufgerufen werden kann.
Charakteristisch für viele Gebäude in Wewelsfleth der damaligen Zeit ist das gestuft verbretterte und leicht nach vorne geneigte Giebeldreieck des Hauses. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst mit nach vorn geneigten Giebeln ausgestattet worden. Dieses hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1763 AK

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2017 Störche in der Wilstermarsch

2017 Ein Trupp von etwa Störchen in der Wilstermarsch
2017 Ein Trupp von etwa Störchen in der Wilstermarsch

2017 Störche in der Wilstermarsch
Noch im Jahr 1977, als der Begründer dieser Heimat Seite die Ortsgruppe Wilstermarsch im DBV (Deutschen Bund für Vogelschutz), dem heutigen NABU, initiierte und auch ihr Gründungsvorsitzender war, befanden sich auf vielen dortigen Bauernhäusern noch Storchennester. Es wurden damals insgesamt 34 beflogene Horste gezählt.
Es war seinerzeit auch nicht ungewöhnlich, wenn mehrere Störche den Bauern beim Wenden des Heus oder beim Pflügen folgten, um sich die Nahrungssuche zu vereinfachen. Heute ist Meister Adebar in der Wilstermarsch ein seltener Gast geworden.
In diesem Jahr konnte auf den Ländereien in Stördorf und Kathen ein wohl 50 Exemplare zählender Trupp Störche beobachtet werden, welche sich dort wie in früheren Tagen zur Nahrungssuche versammelten.
Es wäre sehr zu wünschen, wenn durch geeignete Maßnahmen wieder mehr Störche in der Wilstermarsch angesiedelt würden!

Bildrechte: Hans-Jürgen Kuhlmann, Stördorf
Anmerkung: Der Inhaber der Bildrechte gibt in diesem Jahr den Fotokalender "Wilstermarsch 2018" heraus.
Format DIN A4 quer - 280g Hochglanzfotopapier
gedruckt mit einem speziellen Tintenstrahldrucker für Fotos.

1903 St. Margarethen - Dorfstraße, Fuhrwerk, Materialtransport

1903 St. Margarethen - Dorfstraße, Fuhrwerk, Materialtransport
1903 St. Margarethen - Dorfstraße, Fuhrwerk, Materialtransport

1903 Dorfstraße in St. Margarethen - Fuhrwerk, Materialtransport
Mit dem Fuhrwerk angelieferte Ware wird mittels einer über der geöffneten Bodenluke angebrachten Umlenkrolle in das Lager auf dem Dachboden des Hauses Dorfstraße 15 befördert, welches gegenüber der Einmündung der Herzogstraße steht.
Das Haus wurde später stark verändert, indem es nach den Plänen des bekannten örtlichen Baumeisters Johannes Wiekhorst aufgestockt wurde.
In dem Haus wurde lange Zeit ein Kolonialwaren-Laden betrieben, zuletzt bis 2013 ein EDEKA Geschäft.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1761 AK

1964 Wewelsfleth - Neubausiedlungen

1964 Wewelsfleth - Neubausiedlungen
1964 Wewelsfleth - Polizeiposten an der Straße Dammducht
1964 Wewelsfleth - Neubausiedlung am Fielweg

1964 Wewelsfleth - Neubausiedlungen
oben links: Neubausiedlungen im Wiesengrund.
oben rechts (Bild 2): Polizeiposten an der Straße Dammducht.
unten: Neubausiedlung am Fielweg.
Nachdem ab 1800 über den Zeitraum von eineinhalb Jahrhunderten die Bevölkerungszahl des Dorfes nur geringe Schwankungen aufzeigte und insgesamt von 1449 auf 1022 Personen fast durchgehend rückläufig war, stieg sie nach dem II. WK durch den Zuzug von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen schlagartig auf 2144 Personen an, sank dann wieder und beträgt heute etwa 1400.
Mit den steigenden Wohn-Ansprüchen wurden seit 1960 neue Wohnbaugebiete eingerichtet
- Wiesengrund (ab 1959),
- Mühlenweide, An der Wettern (1972 – 1980),
- Wochenendhausgebiet (1973 – 1977),
- Schröders Kamp (1985).

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1758 AK

1978 Brokdorf - Leuchtturm, Elbstrand, Gasthof Zum Elbstrand

1978 Brokdorf - Leuchtturm, Elbstrand, Gasthof Zum Elbstrand
1978 Brokdorf - Leuchtturm, Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf
1778Brokdorf - Gasthof Zum Elbstrand

1978 Brokdorf - Leuchtturm, Elbstrand, Gasthof Zum Elbstrand
links (Bild 2): Das 1911 als Turm in Gitterkonstruktion erbaute Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf – der Turm war bis 1982 in Betrieb.
Das Richtfeuer in Brokdorf war 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt.
rechts oben: Im Bereich von Stücker´s Hotel bot ein im Schutz einer Buhne und dem hier in einem Bogen verlaufenden Deich der Elbe gelegener kleiner Sandstrand einen Hauch von Urlaub.
Besonders in den ersten Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg war es ein besonderes Vergnügen der Wilsteraner, sich – zumeist mit dem Fahrrad – bei geeigneter Witterung an den Elbstrand zu begeben. Häufig genug war am Deich kaum ein freies Plätzchen zu erhaschen.
Die örtliche Situation ist seit der Mitte der 1980er Jahre vorgenommenen Deichverstärkung völlig verändert; allerdings hatte bereits zuvor das anspruchsvoller werdende Freizeitverhalten dem Badespaß an dieser Stelle weitgehend ein Ende bereitet.
rechts unten (Bild 3): Der Gasthof „Zum Elbstrand“ bestand bereits vor 1900 und war im Jahr 1894 von Hinrich von Osten erworben worden, der ihn mit seiner Ehefrau Maria geb. Haß betrieb. In der Folge übernahm eine der Töchter des Wirtspaares, nämlich Magda von Osten mit ihrem Ehemann Alfred Kelm den mit einem Festsaal und Clubräumen ausgestatteten Betrieb.
Zuletzt war das modernisierte Anwesen verpachtet an Jutta Thölke.
Bei einem Schadenfeuer in der Nacht vom 18./19. Dezember 1987 brannte das Gebäude ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1760 AK

1976 St. Margarethen - Deichhäuser, Dorfstraße, Kirche, Siedlung

1976 St. Margarethen - Deichhäuser, Dorfstraße, Kirche, Siedlung
1976 St. Margarethen - Deichhäuser auf dem Deich der Elbe
1976 St. Margarethen - Deichhäuser auf dem Deich der Elbe

1976 St. Margarethen - Deichhäuser, Dorfstraße, Kirche, Siedlung.
oben links (Bild 2): sogenannte Deichhäuser der Deichreihe.
Die Deichkappe befindet sich hier noch luftseitig der Häuser; sie war hierher nach dem Sturmflutereignis 1962 verlegt worden. Die Häuser waren Teil des Deiches! Erst nach der Sturmflut vom 03. Januar 1976 wurde dieser unhaltbare Zustand beseitigt und 1976/77 ein neuer Deich wasserseitig der Häuser gebaut.
oben rechts (Bild 3): Blick durch die Dorfstraße auf den Elbdeich. Auf dem Deich stehen die sogenannten Deichhäuser; zu der ungewöhnlichen deichfremden Nutzung einer Bebauung des Deiches war es im 17. Jht. nach einer zuvorigen Vordeichung gekommen, welche ihn zeitweilig zu einem Schlafdeich machte, der jedoch nach Aufgabe der Vordeichung 1686 wieder reaktiviert werden mußte.
Im Hintergrund ist der 2009 beseitigte Hochsilo der Firma Behrends zu erkennen.
Links das gegenüber der Einmündung der Herzogstraße stehende Kolonialwaren Geschäft J.M. Krey / Willy Lux.
unten links: Neubausiedlung Hoher Kamp.
unten mittig: Die erste Kirche des Kirchspiels stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Schelenkuhlen versunkenen Dorf Elredefleth; die Elbe verlagerte damals ihr Strombett und es bestanden keine Möglichkeiten, diesem Geschehen durch wasserbauliche Maßnahmen zu begegnen. Die Kirche wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen Dorf St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht.
Nach der Kirche erhielt das neu angelegte Dorf seinen Namen.
unten rechts: Gebäude Hauptstraße 11, in welchem bis in die 1990er die Vereins u. Westbank eine Filiale betrieb. Es war der dritte Standort der Bank in dem Ort; zuvor bestand zunächst eine Filiale im Haus Hauptstraße 25 (vormals Appel), die zweite dann im Gebäude Bahnhofstraße 1 (der jetzigen Garagenanlagen von Dr. Untied).
Im Hintergrund ist rechts neben dem Kirchturm das Hotel zur Post an der Poststraße erkennbar.

Bildrechte: Foto Vertrieb Kaufhaus Willy Lux, St. Margarethen
Reg. mein-wilster: 1757 AK

1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt, Gaststätten Mahn und Wiebensohn

1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt mit den Gaststätten Mahn und Wiebensohn
1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt - Gaststätten Mahn und Wiebensohn
1903 Wewelsfleth - Stellmacherei

1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt - Gaststätten Mahn und Wiebensohn
Als „Neustadt“ wurde seinerzeit in Wewelsfleth die heutige obere Dorfstraße bezeichnet. An der Straße befanden sich viele Geschäfte und Gaststätten, z.b. unten links das Cafe´und die Bäckerei von Carsten Mahn, auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Gaststätte von Carl Wiebensohn.
In dem kleinen Ort befanden sich seinerzeit mehrere Bäckereien, die sich schwerpunktmäßig der Fertigung von Störkringeln widmeten.
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.
Das Rezept für die Störkringel kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Bildrechte: Henry Wegener, Hamburg-Lokstedt
Reg. mein-wilster: 1762 AK

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1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße

1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
1926 Wewelsfleth - Kirchspielvogtei - heutiges Alfred-Döblin-Haus

1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
Interessant und einen Heimatfreund besonders ansprechend ist der handschriftliche plattdeutsche Spruch auf der Rückseite der Karte. Er lautet:
To Hus en gode Pip Tobak
mit de Frünn en Mund vull Snack,
is beter, as manck stolte Nam
un tru de sülwe Klör to warn.
So lang ick noch en Hand kann rögen,
will ich noch för de Heimat plögen.
Links (Bild 2): Blick durch die infolge ihrer geschlossenen Bebauung kleinstädtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt.
Charakteristisch für viele der giebelständigen Gebäude der damaligen Zeit sind die gestuft verbretterten und leicht nach vorne geneigten Giebeldreiecke. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst so augebildet worden. Der nach vorne geneigte Giebel hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor Einflüssen der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.
Rechts (Bild 3): Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Begründers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das interessante alte Haus wurde Anfang der 1970er Jahre von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1756 AK

1916 Vorder-Neuendorf, Geschäftshaus (Ex)

1916 Vorder-Neuendorf in der Wilstermarsch
1916 Geschäftshaus Heesch in Vorder-Neuendorf in der Wilstermarsch
1916 Straße Vorder-Neuendorf in der Wilstermarsch

1916 Vorder-Neuendorf, Geschäftshaus
oben (Bild 2): Geschäftshaus Heesch
Die Bäckerei und der Kolonialwaren-Laden von Johannes Heesch wurde später von dessen Schwiegersohn übernommen, der mit seinem Fuhrwerk noch in den 1960er Jahren durch die Straßen von Wilster fuhr und dort seine Waren verkaufte.
unten (Bild 3): Straße Vorder-Neuendorf

Bildrechte: Verlag W. Wecke, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf c

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf.
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Korn-Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund mittig ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der damaligen Strecke der Marschbahn Wilster - - Heide erkennbar; die Bahnstrecke führt heute nur noch als Stichbahn nach Brunsbüttel.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Links im Hintergrund Häuser in Diekdorf.
Im Vordergrund rechts der Quai vor an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C.M. Hencke, Wilster
Anmerkung: Die 1917 verausgabte Ansichtskarte verwendet ein um 1909 aufgenommenes Foto
Reg. mein-wilster: 1755 AK

1957 Am Markt, nordwestliche Seite

1957 nordwestliche Seite des Marktplatzes in der Stadt Wilster

1957 Marktplatz, nordwestliche Seite, im Hintergrund Blick in die Burger Straße.
Links im Vordergrund das Hotel Karl Stückers Gasthof (das Haus wurde viele Jahre lang von Egon Hoinke geführt).
Rechts daneben die Buch- und Papierhandlung von Carl Kuskop (das Geschäft wurde zu der Zeit von Hertha Bremer betrieben; sie war die Tochter von Carl Kuskop, welcher mit seinem Postkartenverlag sehr viele Ansichtskarten mit Motiven aus Wilster, den Orten der Wilstermarsch und der angrenzenden Region herausgab).
Das große Gebäude ist die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochene Turnhalle (hier hatte der MTV Wilster sein Domizil) und sie diente als Sporthalle für die Mittelschule Wilster), heute mündet dort die Sonnin-Straße in den Markt.
Vor der Turnhalle ein PKW Opel Rekord in der Version von 1957.
Bei den Fußgängern links daneben handelt es sich um Annemarie von Holdt mit ihrer Tochter Anke (Mutter und Schwester des Begründers dieser Heimat-Seite).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1754 AK

 

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