Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Brokdorf an der Elbe

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1900 Brokdorf - Windmühle auf dem Deich der Elbe

1900 Brokdorf - Windmühle auf dem Deich der Elbe

1900 Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd Holländer).
Aus Sicht der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unverstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Die Brokdorfer Mühle war eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches; die Windmühle wurde 1940 abgebrochen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1900 Brokdorf an der Elbe

1900 Brokdorf an der Elbe

1900 Brokdorf an der Elbe
Das Gebäude der links stehenden Gaststätte "Rosengarten" wurde wenige Jahre nach dem II. Weltkrieg abgebrochen.
Der im Hintergrund unmittelbar am Deich der Elbe stehende Gasthof "Zur schönen Aussicht" ist am 30.12.1924 abgebrannt und wurde nicht wieder aufgebaut.
Hinten rechts ist das Haus der Bäckerei Lohmann zu erkennen.
Das Gebäude davor diente als zweites Brokdorfer Pastorat; das mit Reeth gedeckte Gebäude wurde bei dem Schadensfeuer vom 30.12.1924 ebenfalls ein Opfer der Flammen.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist als das Dorf "im Bruch" 1283 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster erwähnt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1913 Bauernhaus in Brokdorf Osterende

1913 Wilstermarschhof in Brokdorf Osterende

1913 Bauernhaus in Brokdorf Osterende.
Es handelt sich bei dem heute nicht mehr bestehenden Bauernhaus um Hof 60 (gem. Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Der Hof stand in Brokdorf, Ortsteil Osterende, und befand sich im Eigentum des ihn auch bewirtschaftenden Bauern Hans-Martin Mehlert (*1874, + 1937). Dieser hatte den Hof 1906 vom Vorbesitzer Bernhard Breide erworben.
Auf dem alten Foto steht der Hofbesitzer ganz links. Die Mädchen sind seine Töchter Margaretha (* 1903), Christine (* 1904) und Erna (* 1906) sowie der Sohn Heinrich (* 1910). Ganz rechts steht die Ehefrau (oo 1902) Martha Albertine geb. Rohwedder (* 1874), +1969), Mutter der gemeinsamen Kinder.
Der jüngere Mann ist wahrscheinlich der auf dem Hof beschäftigte Wilhelm Halmschlag, der dort von März 1913 bis Februar 1914 arbeitete und danach seinen Militärdienst antreten mußte; er ist leider 1917 im I. WK gefallen. Bei der jungen Frau handelt es sich wahrscheinlich um ein gleichfalls auf dem Hof beschäftigtes Dienstmädchen.
Das stattliche Bauernhaus besteht nicht mehr; auf dem Gelände wurde das Kernkraftwerk Brokdorf errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

1924 Mädchen-Gruppe im Jugendverein Brokdorf

1924 Mädchen-Gruppe im Jugendverein Brokdorf

1924 Mädchen-Gruppe im Jugendverein Brokdorf
Der in den Jahren 1921 bis 1927 in Brokdorf amtierende Pastor Harald Torp war ein sehr engagierter Geistlicher. Er entwickelte gemeinsam mit dem seinerzeitigen an der Schule in Brokdorf tätigen Hauptlehrer Kruse viele das Gemeindeleben fördernde Aktivitäten - Volksmission, Elternbund, Jugendverein.
Das Foto zeigt Pastor Harald Torp rechts hinten stehend mit der Mädchen-Gruppe des Jugendverein Brokdorf.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Datierung nach der Amtszeit des auf der Rückseite des Fotos genannten Pastor Harald Torp.

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe.
Der Leuchtturm war das Oberfeuer für das Brokdorfer Richtfeuer; der 1911 errichtete Turm mit Gitterkonstruktion war bis 1982 in Betrieb.
Der Ort Brokdorf wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; seine dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Kirche ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich genannt, erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd Holländer). Sie war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
Jenseits des mächtigen Stroms der Elbe ist das niedersächsische Ufer mit dem seinerzeit sehr breiten Vorland bei Krummendeich zu erkennen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1928 Meierei Brokdorf

1928 Meierei in Brokdorf an der Elbe
1928 Meierei in Brokdorf an der Elbe
1928 Meierei in Brokdorf an der Elbe

1928 Meierei Brokdorf
Vor einigen Jahrzehnten gab es in den Orten der Wilstermarsch mehrere Meiereien, so auch in Brokdorf.
Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben.
Bild 1: Das 1928 aufgenommene Foto zeigt die Eigentümer Gebrüder Meyer mit Familienangehörigen und Personal vor dem Meiereigebäude.
Bild 2: Die etwa aus der Zeit um 1929 stammende Aufnahme zeigt das Meiereigebäude.
Bild 3: Das um 1955 entstandene Foto zeigt die Belegschaft auf der Rampe der Meierei.
Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt - in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein.

Bildrechte: nicht bekannt

1933 Brokdorf - Bauernhöfe in der Wilstermarsch, Deich mit Deichmühle

1933 Brokdorf - Bauernhöfe in der Wilstermarsch
1933 Brokdorf - Deich an der Elbe mit Deichmühle

1933 Brokdorf - Bauernhöfe in der Wilstermarsch, Deich mit Deichmühle.
Die grobporigen Bilder stammen aus dem Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen. Das von der Universum-Verlagsanstalt G.m.b.H., Berlin-Tempelhof herausgegebene Bildbändchen gehört zu einer 250 Hefte umfassenden Reihe und enthält bei den auf 44 Seiten vorgestellten Fotos allein 16 davon aus Wilster und der Wilstermarsch.
Bild 1: Das offenbar vom Deich der Elbe aus aufgenommene Foto zeigt anschaulich die von Entwässerungsgrüppen geprägte Beetstruktur der Wiesen und Weiden; im Hintergrund zwei Bauernhöfe, offenbar in Siethwende.
Bild 2: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.

Bildrechte:
Bild 1: H. Timm, Itzehoe
Bild 2: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1937 Blick vom Elbdeich auf Gehöfte in Arentsee

1937 Blick vom Elbdeich auf Gehöfte in Arentsee

1937 Blick vom Elbdeich auf Gehöfte in Arentsee
Von keinen Stromtrassen und Windkraftanlagen verstellt bietet sich ein Blick in die weite ebene Marsch, in welcher die von Windschutzgehölzen umstandenen Wilstermarschhöfe wie Inseln liegen.
Bei den in Bildmittelgrund liegenden "Pottlöchern" handelt es sich vermutlich um sogenannte Pütten, aus welchen Klei zum Bau oder zur Instandsetzung der Deiche entnommen wurde.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1938 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf

1938 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf in der Wilstermarsch

1938 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Kirche ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; er gehört zu den auf den hohen Ufersäumen der Flüsse begründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1763.
Der Turm war bereits 1741 erbaut worden, nachdem 1648 bei einem Sturm der Kirchturm eingestürzt war.
Der seinerzeit frei stehende Turm blieb erhalten, als zwei Jahrzehnte später 1763 die Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen und angrenzend an den Turm neu errichtet wurde.

Bildrechte: nicht berkannt

1938 Mühle auf dem Deich der Elbe vor Brokdorf

1938 Mühle auf dem Deich der Elbe vor Brokdorf in der Wilstermarsch

1938 Mühle auf dem Deich der Elbe vor Brokdorf
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd-Holländer). Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das Mühlenkreuz bereits schon nicht mehr intakt. Nachdem ihr Betrieb zuvor schon eingestellt war, wurde die Mühle 1940 beseitigt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
Die Brokdorfer Mühle war eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Aus Sicht der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unverstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde.
Im Hintergrund ist rechts der Mühle der Turm der dem Heiligen St. Nicolaus geweihten Brokdorfer Kirche erkennbar; die Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Name des Dorfes hat sich aus dem Namen einer dort seit alters her wohnhaften Familie „derer zu Brockdorff“ entwickelt. Einem Angehörigen dieses Geschlechts, dem Hildeslev von Brochthorp verdankt das Dorf die erste geschichtliche Erwähnung seines Namens aus dem Jahre 1220.

Bildrechte: nicht bekannt

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf

1955 Deich an der Elbe vor Brokdorf
Die in Windungen verlaufende Deichlinie kündet von den Mühen vorheriger Generationen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung des Deiches. Bei den in weiter zurück liegender Vergangenheit immer wieder vorgekommenen Deichbrüchen wurde bei der Wiederherstellung des Deiches der an der Bruchstelle entstandene tiefe Kolk zumeist umdeicht. Hieraus erklären sich die zahlreichen überraschenden Windungen in der Linienführung früherer Deiche an den Flüssen, wie sie heute noch z.B. an der Stör betrachtet werden können. Erst in der Neuzeit haben durch den Einsatz moderner Baumaschinen verbesserte Möglichkeiten den heutigen Zustand der Elbdeiche bewirkt.
Das gegenwärtig etwa tausend Einwohner zählende Kirchdorf Brokdorf zieht sich langgestreckt entlang dem Deich der Elbe.
Das zu den Außenkirchspielen der Wilstermarsch gehörende Brokdorf ist 1283 erstmals erwähnt als das Dorf "im Bruch" in einer Schenkungsurkunde des Grafen Gerhard I. an das Kloster Neumünster.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.

Bildrechte: nicht bekannt

1956 Bauernhof in Brokdorf Peuser

1956 Bauernhof in Brokdorf Peuser

ca. 1956 Bauernhof in Wewelsfleth, Ortsteil Peuser
Es handelt sich um den Hof 104 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der zur Zeit der Aufnahme im Eigentum von Otto Suhr stand und von diesem bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1956 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf

1956 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf in der Wilstermarsch

1956 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf
Die Kirche steht in der nach ihr benannten Kirchducht des Dorfes in geringer Entfernung zum Deich der Elbe; im Hintergrund rechts ist der Deich und ein ufernaher Teil des großen Stromes zu sehen.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; er gehört zu den auf den hohen Ufersäumen der Flüsse begründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahre 1763.
Der Turm war bereits 1741 erbaut worden, nachdem 1648 bei einem Sturm der Kirchturm eingestürzt war.
Der seinerzeit frei stehende Turm blieb erhalten, als zwei Jahrzehnte später 1763 die Kirche wegen Baufälligkeit abgebrochen und angrenzend an den Turm neu errichtet wurde.
Der zuvor mit Holzschindeln eingedeckte gedrungene Turm der Kirche wurde im Jahre 1963 mit Kupferplatten gedeckt.
Im Jahr zuvor sind aus der Kirche die Bänke mit den geschnitzten Familienwappen leider beseitigt worden.
Weitere Informationen zu dem Gotteshaus gibt es beim Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf zur Brokdorfer Kirche

Bildrechte: nicht bekannt

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf a

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf
1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf
1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf
1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf.
Brokdorf war und ist für die Wilsteraner insbesondere im Sommer ein Ausflugsziel, um hier zu baden – heute wird das Brokdorfer Freibad benutzt.
Für den heute in der Elbe nicht mehr ausgelebten Badebetrieb gab es vor 1960 nur einen kleinen Sandstrand vor Stücker´s Hotel, ansonsten lag der Deich schar.
Der das Dorf und die dahinter liegende Marsch vor Hochtiden der Elbe und vor Sturmfluten schützende Deich verläuft seit alters her in schlanken Windungen. Diese sind der Geschichte des Deichbaues und den dabei immer wieder hinzunehmenden Rückschlägen geschuldet. Die durch Deichbrüchen entstandene Wehlen mussten früher umgangen werden.
In den 1960er Jahren wurde der vor dem Ortsteil Osterende befindliche und hinsichtlich seiner Linienführung etwas zurück springende und dennoch schar liegende Deich durch eine Vorspülung gesichert.
Dabei erfolgte im Zuge des Flußbaues an der Elbe auf größerer Länge eine Sandaufspülung.
Die vorgestellten Fotos zeigen diese Arbeiten.
Nach Beendigung der baulichen Maßnahmen zeigte sich, dass von den trocken fallenden Sandflächen ein erheblicher Sandflug erhebliche Belästigungen im Dorf bewirkte. Durch rautenförmig angeordnete Sandfangzäune und Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf b

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf
1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf
1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf
1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf

1964 Sandvorspülungen vor dem Deich bei Brokdorf.
In den 1960er Jahren wurde der vor dem Ortsteil Osterende befindliche und hinsichtlich seiner Linienführung etwas zurück springende und dennoch schar liegende Deich durch eine Vorspülung gesichert.
Dabei erfolgte im Zuge des Flußbaues an der Elbe auf größerer Länge eine Sandaufspülung.
Die vorgestellten Fotos zeigen diese Arbeiten.
Nach Beendigung der baulichen Maßnahmen zeigte sich, dass von den trocken fallenden Sandflächen ein erheblicher Sandflug erhebliche Belästigungen im Dorf bewirkte. Durch rautenförmig angeordnete Sandfangzäune und Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

1965 Brokdorf Kirche St. Nicolaus

1965 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf an der Elbe

ca. 1965 Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf
Dörfliche Idylle in Brokdorf
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
So recht dem Klischee eines Dorfes entsprechend präsentierte sich noch vor wenigen Jahrzehnten das Umfeld im näheren Bereich der Kirche.
Der zuvor mit Holzschindeln eingedeckte gedrungene Turm der Kirche wurde im Jahre 1963 mit Kupferplatten gedeckt.
Im Jahr zuvor sind aus der Kirche die Bänke mit den geschnitzten Familienwappen beseitigt.
Weitere Informationen gibt es beim Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf zur Brokdorfer Kirche

Bildrechte: nicht bekannt

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen a

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
Ein heftiger Temperatursturz hatte Mitte März des Jahres 1969 den Winter nach Norddeutschland zurück gebracht.
Eisiger kräftiger Wind aus Nordost bewirkte den Rückgang der Temperaturen auf bis zu minus 15 Grad (örtlich noch kälter). Innerhalb weniger Stunden fiel großräumig bis zu 40 cm Neuschnee (in St. Peter Ording sogar 80 cm Schnee), welcher insbesondere in den flachen Marschen vom Wind örtlich zu meterhohen Schneeverwehungen zusammengetrieben wurde. Es kam zu Zugausfällen und Straßen wurden blockiert.
Die vorgestellten Fotos vermitteln einen Eindruck von der seinerzeitigen Situation in Brokdorf, wo teilweise bis zum Giebel der Häuser reichende Schneewehen vom Wind aufgetürmt wurden.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen b

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
Ein heftiger Temperatursturz hatte Mitte März des Jahres 1969 den Winter nach Norddeutschland zurück gebracht.
Eisiger kräftiger Wind aus Nordost bewirkte den Rückgang der Temperaturen auf bis zu minus 15 Grad (örtlich noch kälter). Innerhalb weniger Stunden fiel großräumig bis zu 40 cm Neuschnee (in St. Peter Ording sogar 80 cm Schnee), welcher insbesondere in den flachen Marschen vom Wind örtlich zu meterhohen Schneeverwehungen zusammengetrieben wurde. Es kam zu Zugausfällen und Straßen wurden blockiert.
Die vorgestellten Fotos vermitteln einen Eindruck von der seinerzeitigen Situation in Brokdorf, wo teilweise bis zum Giebel der Häuser reichende Schneewehen vom Wind aufgetürmt wurden.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen c

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen

1969 Brokdorf - Winter im März - Chaos auf den Straßen
Ein heftiger Temperatursturz hatte Mitte März des Jahres 1969 den Winter nach Norddeutschland zurück gebracht.
Eisiger kräftiger Wind aus Nordost bewirkte den Rückgang der Temperaturen auf bis zu minus 15 Grad (örtlich noch kälter). Innerhalb weniger Stunden fiel großräumig bis zu 40 cm Neuschnee (in St. Peter Ording sogar 80 cm Schnee), welcher insbesondere in den flachen Marschen vom Wind örtlich zu meterhohen Schneeverwehungen zusammengetrieben wurde. Es kam zu Zugausfällen und Straßen wurden blockiert.
Die vorgestellten Fotos vermitteln einen Eindruck von der seinerzeitigen Situation in Brokdorf, wo teilweise bis zum Giebel der Häuser reichende Schneewehen vom Wind aufgetürmt wurden.
Baufirmen mit schwerem Gerät - hier ein Seilbagger der Tiefbaufirma J.F. Dethlefs aus Wilster - mußten bei besonders kompakten Schneewehen eingesetzt werden, um den Schnee von den Straßen zu räumen.

Bildrechte: Lothar Karstens, Brokdorf
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch Herrn Karl Kautz, Brokdorf

1970 Brokdorf feiert Dorfjubiläum - 750 Jahre Brokdorf

1970 Brokdorf feiert Dorfjubiläum - 750 Jahre Brokdorf
1970 Brokdorf feiert Dorfjubiläum - 750 Jahre Brokdorf
1970 Brokdorf feiert Dorfjubiläum - 750 Jahre Brokdorf
1970 Brokdorf feiert Dorfjubiläum - 750 Jahre Brokdorf

1970 Brokdorf feiert Dorfjubiläum - 750 Jahre Brokdorf
Aus Anlass seiner im Jahr 1220 erstmaligen urkundlichen Erwähnung beging Brokdorf sein 750jähriges Bestehen.
Den Auftakt des Festes bildete ein Umzug durch das festlich geschmückte Dorf. Vornweg marschierte mit klingendem Spiel der Spielmannszug der Wolfgang-Ratke-Schule Wilster.
Marschblöcke bildeten u.a. die Schüler der Brokdorfer Schule, die Boßler, Ringreiter, Sänger und Theaterspieler, die Freiwillige Feuerwehr.

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf,
welcher die Bilder freundlicherweise zur Verfügung stellte

1974 Brokdorfer Boßelverein "Lüch op"

1974 Brokdorfer Boßelverein "Lüch op" am Deich der Elbe

1974 Brokdorfer Boßelverein Lüch op
Der Brokdorfer Boßelverein "Lüch op" ist bereits 1894 gegründet worden.
Das Foto zeigt Mitglieder des Vereins, Aktive, Ehrenmitglieder und Nachwuchsboßler auf der Außenböschung des Deiches der Elbe.
Der Boßelsport erfreut sich in der Wilstermarsch einer großen Beliebtheit. Zu dem zunächst ausschließlich durchgeführten Klootschießen, nämlich dem Werfen der unterschiedlich groß und schweren Boßelkugeln, kommt heute auch das Straßenboßeln hinzu.
Beim Klootschießen wird der Kloot (eine mit Bleibohrungen beschwerte Holzkugel) mit unterschiedlicher Wurftechnik (zumeist aber dem „Schunken“) über die gefrorenen Marsch-Beete der Wiesen und Weiden oder aber am Strand der Elbe entlang getrieben. Erst wo nach dem „Trüll“ der Kloot liegen bleibt, setzt der nächste Werfer an. Nach dem Sportgerät, dem Kloot, nennt man diesen Sport neben Boßeln auch Klootschießen.
Tradition hat heute in der Wilstermarsch auch das sogenannte Standbosseln und das Straßenbosseln.

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

1975 Rauschgift am Ufer der Elbe bei Brokdorf gefunden

1975 Rauschgift am Ufer der Elbe bei Brokdorf gefunden und von der örtlichen Polizei sichergestellt
1975 Rauschgift am Ufer der Elbe bei Brokdorf gefunden und von der örtlichen Polizei sichergestellt

1975 Rauschgift am Ufer der Elbe bei Brokdorf gefunden.
Es war zu dem Zeitpunkt die größte Menge Haschisch, welche in Deutschland behördlich sichergestellt worden war.
Insgesamt 1,7 t Haschisch der Sorte "Roter Libanese" waren in Säcken verpackt am Strand der Elbe aufgefunden worden; sie hätte für die Drogenkonsumenten einen Wert von 15 Mill DM ausgemacht. Sie gehörten zu einer noch größeren Menge (vermutlich 2,6 t) und waren von dem Frachter "Baabda" aus über Bord geworfen worden, nachdem den Schmugglern offenbar bewußt wurde, dass ihnen Zoll und Wasserschutzpolizei auf die Schliche gekommen waren.
Regionale und überregionale Medien berichteten über den Fall, so u.a. auch mit dem hier nachzulesenden Artikel im Nachrichtenmagazin Spiegel
Die Fotos zeigen die auf einem landwirtschaftlichen Anhänger von der örtlichen Polizei sichergestellten Ballen des Rauschgiftes in Brokdorf (die "Hochwasserhosen" des Polizisten sind offenbar nicht dem Umstand geschuldet, dass die Rauschgiftsäcke im Wasser der Elbe lagen; interessant ist auch die bei den Frisuren damalige Männermode überdimensionierter Koteletten).

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf,
welcher die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.

1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Brokdorf a

03.01.1976 Orkan Sturmflut am Deich der Elbe bei Brokdorf
03.01.1976 Orkan Sturmflut am Deich der Elbe bei Brokdorf
03.01.1976 Orkan Sturmflut am Deich der Elbe bei Pegel Brokdorf
03.01.1976 Orkan Sturmflut am Deich der Elbe bei der Strandhalle in Brokdorf

1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Brokdorf
Der sogenannte Capella Orkan - so benannt nach dem bei Borkum mit 11 Mann Besatzung gesunkenen Rostocker Küstenmotorschiff CAPELLA - war im Bereich der Deutschen Bucht einer der stärksten Orkane des 20. Jahrhunderts. Die durch ihn ausgelöste Sturmflut führte im Elbegebiet zu Hochtidewasserständen, welche die Extremwerte der Sturmflut von 1962 teilweise deutlich überschritten.
Am Deich der Elbe bei Brokdorf kam es durch streckenweise Abrutschung der binnenseitigen Deichböschung zu einer gefährlichen Situation.
Bild 1: Unmengen an Treibsel werden auf die Deichböschung und teilweise durch überlaufende Brecher über die Deichkrone gespült.
Bild 2: Brecher und Gischt
Bild 3: Sturmflutscheitel am Pegelhaus Brokdorf
Bild 4: auflaufende Brecher am Deich der Elbe bei der Strandhalle in Brokdorf.
1991 wurde der Brokdorf und die Wilstermarsch schützende Deich an der Elbe verstärkt auf die bestickhöhe NN + 8,40 m.

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Brokdorf b

03. Januar 1976 Orkanflut an der Elbe, überschlagende Wellen am Siel Hollerwettern
03. Januar 1976 Orkanflut an der Elbe, Abrutschung der Binnenböschung des Deiches der Elbe bei Brokdorf

1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Brokdorf
Der sogenannte Capella Orkan - so benannt nach dem bei Borkum mit 11 Mann Besatzung gesunkenen Rostocker Küstenmotorschiff CAPELLA - war im Bereich der Deutschen Bucht einer der stärksten Orkane des 20. Jahrhunderts. Die durch ihn ausgelöste Sturmflut führte im Elbegebiet zu Hochtidewasserständen, welche die Extremwerte der Sturmflut von 1962 teilweise deutlich überschritten.
Am Deich der Elbe bei Brokdorf kam es zu gefährlichen Situationen. Der hohe Außenwasserstand und die Durchnässung des Deiches hatten zu streckenweisen Abrutschungen seiner Binnenböschung geführt (Bild 2), wonach das Auftreten eines Kappensturzes und das Vollversagen des Deiches zu befürchten war. Hierzu ist es glücklicherweise nicht gekommen! Eine Verschärfung der Gefahr durch häufige überschlagende Wellen, wie sie am Siel Hollerwettern auftraten (Bild 1), hätte die Gefahr erheblich erhöht.
1991 wurde der Brokdorf und die Wilstermarsch schützende Deich an der Elbe verstärkt auf die Bestickhöhe NN + 8,40 m.

Bildrechte:
Bild 1: Karl Kautz, Brokdorf
Bild 2: nicht bekannt

1978 Brokdorf - Gasthof Hein

1978 Gasthof Hein in Brokdorf in der Wilstermarsch

1978 Brokdorf - Gasthof Hein.
Das Gebäude des Gasthofes Hein stand an der Einmündung der Straße Dörferdeich in die Dorfstraße.
Bereits seit 1860 hatte für die Eigentümer des Gebäudes eine Schank-Konzession bestanden. Ab 1901 ist der Gasthof von Nikolaus Mehlert betrieben und in der Folge schrittweise weiter ausgebaut worden. Nach ihm übernahmen seine Enkel das Gasthaus, das zuletzt als Gasthof Hein geführt wurde und auch über Fremdenzimmer für 18 Übernachtungsgäste verfügte.
Leider ist das Gebäude am 27. April 1979 abgebrannt; es wurde später als Pension Hein wieder aufgebaut.
Vor der Giebelseite des vormaligen Gebäudes stand der das Haus vor dem häufig stürmischen Westwind schützende "Lindenschirm". Derartige in Höhe und Breite durch regelmäßigen Schnitt in ihrem Wuchs begrenzte Baumreihen waren in früheren Zeiten vor Gebäuden in der Wilstermarsch sehr viel häufiger.
Bei dem Namen der Straße Dörferdeich handelt es sich eine Verbalhornung von "Dover Deich", wobei "dove" für "alt" steht. Die Straße ist auf einem früheren, also alten Deich angelegt worden.

Bildrechte: Michel Artault-Laurent, Paris

1980 Einweihung des Schwimmbads in Brokdorf

1980 Einweihung des Schwimmbads in Brokdorf durch Dr. Uwe Barschel, Innnenminister und späterer Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
1980 Einweihung des Schwimmbads in Brokdorf
1984 Schwimmbad Brokdorf

1980 Brokdorf - Schwimmbad Einweihung
Das Schwimmbad Brokdorf wurde am 16. Mai 1980 durch den später unrühmlich bekannt gewordenen damaligen Schleswig-Holsteinischen Innenminister und späteren (ab 1982) Ministerpräsidenten Dr. Uwe Barschel eingeweiht.
Die kleine Gemeinde verfügte infolge der auf ihrem Gebiet erfolgten Errichtung des Kernkraftwerkes Brokdorf (Baubeginn 1975, in Betrieb genommen 1986) über hohe Steuereinkünfte, welche angesichts ihrer nur etwa 1.000 Einwohner auch zum Bau ungewöhnlich kostspieliger kommunaler Anlagen verwendet wurden.
Hier gibt es mehr Informationen zum Freibad an Diek

Bildrechte:
Bild 1 und 2: Karl Kautz, Brokdorf
Bild 3: Verlag E. Paske, Heide

1981 Polizei in Diekdorf + Wilster - Einsatz bei Demonstration gegen AKW Brokdorf

1981 Polizei in Diekdorf bei Wilster - Einsatz bei Demonstration gegen AKW Brokdorf
1981 Polizei vor dem Schulzentrum Wilster - Einsatz bei Demonstration gegen AKW Brokdorf
1981 Polizei Einsatz bei Demonstration gegen AKW Brokdorf
1981 Polizei Einsatz bei Demonstration gegen AKW Brokdorf

1981 Polizei im Einsatz bei der Demonstration gegen das AKW Brokdorf.
Der beabsichtigte Bau eines Kernkraftwerkes bei Brokdorf führte zu scharfen Auseinandersetzungen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in und zwischen den politischen Parteien.
Die Diskussionen um das Kernkraftwerk Brokdorf spaltete seinerzeit die Bevölkerung der Wilstermarsch in Gegner und Befürworter - kaum jemand hatte keine eigene Position zu dem Thema.
Nachdem es seit 1976 immer wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen das AKW gekommen war, versammelten sich am 28.02.1981 etwa 100.000 Menschen in der Wilstermarsch zu der bis dahin größten Anti-Atomkraft Demonstration.
Mehr als 10.000 Polizisten sicherten die Zugangswege sowie das AKW-Gelände.
In Wilster waren Einheiten der Baden-Würtembergischen Polizei aus Stuttgart stationiert.
Die Bilder 1 und 2 zeigen Polizisten in Diekdorf und vor dem Schulzentrum Wilster.
In Wilster kam es zu keinen größeren Rangeleien zwischen den Ordnungshütern und den Demonstranten.
Bilder 3 und 4: In der Umgebung des Standortes des Kernkraftwerkes war die Polizei mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln präsent.

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Polizei Stuttgart
Bilder 3 und 4: Michel Artault-Laurent, Paris

1983 Bau des Kernkraftwerks Brokdorf - Luftbild

1983 Luftbild - Bau Kernkraftwerk Brokdorf

1983 Bau des Kernkraftwerks Brokdorf
Die Sicherheitshülle des Druckwasser-Reaktors hat einen Durchmesser von 56 m. Die Stärke der Blechhülle beträgt 30 bis 42 mm, die Betonaußenhülle ist 1,00 m dick.
Der Bau des Kernkraftwerk Brokdorf hatte seit 1976 zu scharfen Auseinandersetzungen sowohl in der Öffentlichkeit als auch in und zwischen den politischen Parteien geführt.
Die Diskussionen um das Kernkraftwerk Brokdorf spaltete seinerzeit die Bevölkerung der Wilstermarsch in Gegner und Befürworter - kaum jemand hatte keine eigene Position zu dem Thema.
In der Region bewirkte insbesondere neben der grundsätzlichen Ablehnung der Kernkraft die seitens der damaligen Landesregierung kurzfristig vorgenommene Änderung des Landsraumordnungsplanes (Sonderfunktion Kraftwerksstandort Brokdorf anstelle „nur“ Wohnen, Erholung, Landwirtschaft) und die handstreichartige Besetzung des Baugeländes erhebliche Empörung.
1978 fand auf dem Marktplatz in Wilster eine eindrucksvolle Demonstration gegen den Bau des Atomkraftwerkes Brokdorf statt. Es war die bis dahin größte Demonstration der Anti-AKW-Bewegung.
Es folgte eine Reihe verschiedener Protestveranstaltungen in der Wilstermarsch und an anderen Orten.
Der Bau der Anlage erfolgte dennoch, die Inbetriebnahme erfolgte im Oktober 1986.
Jahrzehnte später - die dauerhafte Entsorgung des hochradioaktiven Abfalls ist immer noch nicht gesichert - steht mit dem Ausstieg Deutschlands aus der Nutzung der Kernkraft die Abschaltung der Anlage spätestens zum 31.12.2021 fest.

Bildrechte: Foto Knaack, Itzehoe

2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert a

2019 Sturmflutenmast am Deich der Elbe in Brokdorf erneuert
2019 Sturmflutenmast am Deich der Elbe in Brokdorf wird erneuert; Stumpf des abgängigen Mastes
2019 Sturmflutenmast am Deich der Elbe in Brokdorf wird erneuert; neuer Mast ist angeliefert.
2019 Sturmflutenmast am Deich der Elbe in Brokdorf wird erneuert; Armierung der Sturmflutmarken.

2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert.
Nachdem der in Brokdorf binnenseitig am Deich der Elbe stehende abgängig gewordene Sturmflutenmast beseitigt werden mußte, wurde am 01. August 2019 ein neuer Mast aufgestellt. Die an ihm angebrachten Flutmarken vergangener Sturmflutereignisse gemahnen die Bewohner der tief gelegenen Wilstermarsch eindringlich daran, dass Deichsicherheit und Sturmflutschutz immerwährende und unverzichtbare Aufgaben sind. Nachlässigkeiten hierbei können katastrophale Auswirkungen für Leib und Leben sowie das Eigentum der in der Marsch lebenden Bevölkerung haben!

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert b

2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert
2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert
2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert
2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert; abgängiger Mast mit Sturmflutmarken

2019 Sturmflutenmast in Brokdorf erneuert.
Nachdem der in Brokdorf binnenseitig am Deich der Elbe stehende abgängig gewordene Sturmflutenmast beseitigt werden mußte, wurde am 01. August 2019 ein neuer Mast aufgestellt. Die an ihm angebrachten Flutmarken vergangener Sturmflutereignisse gemahnen die Bewohner der tief gelegenen Wilstermarsch eindringlich daran, dass Deichsicherheit und Sturmflutschutz immerwährende und unverzichtbare Aufgaben sind. Nachlässigkeiten hierbei können katastrophale Auswirkungen für Leib und Leben sowie das Eigentum der in der Marsch lebenden Bevölkerung haben!

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

 

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