Alte Postkarten aus Wilster

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1895 Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg 1870/71

1895 Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg 1870/71
1895 Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg 1870/71
1895 Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg 1870/71
1895 Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg 1870/71

1895 Traktat
"To de 25jährige Erinnerung an den Feldzug von 1870-71
tom Krieger-Jubiläum in Wilster am 20. Juli 1895"
des Militärvereins Wilster zur Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg 1870/71
Der 1883 in Wilster gegründete Militärverein gab 1895 ein Faltheft heraus, in welchem in niederdeutscher Sprache und in Versform an den 25 Jahre zurück liegenden Ausbruch des Deutsch/Französischen Krieges von 1870/71 erinnert wurde.
Angesichts der glücklicherweise heute bestehenden vertrauensvollen Zusammenarbeit der Europäischen Staaten erzeugen die Ausführungen in dem Traktat Unverständnis - sie sind Beleg für den damaligen Zeitgeist.

Militär- oder Kriegervereine waren in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland entstanden.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der Wilsteraner Verein Bestand hatte, konnte noch nicht ermittelt werden.

Anmerkung: Das in der Buchhandlung von Johann Schwarck, Wilster, gedruckte Faltblatt mit den 65 von einem H. Jürgensen gedichteten Strophen wurde zur Verfügung gestellt von Frau Silke Brenner, Freiburg

1912 Deutsche Baukunst - Neubau Westholsteinische Bank in Wilster

1912 Neubau der Westholsteinischen Bank in Wilster vorgestellt in DEUTSCHE BAUKUNST - DER BAUZEICHNER
1912 Neubau der Westholsteinischen Bank in Wilster vorgestellt in DEUTSCHE BAUKUNST - DER BAUZEICHNER
1912 Neubau der Westholsteinischen Bank in Wilster vorgestellt in DEUTSCHE BAUKUNST - DER BAUZEICHNER
1912 Neubau der Westholsteinischen Bank in Wilster vorgestellt in DEUTSCHE BAUKUNST - DER BAUZEICHNER

1912 Neubau der Westholsteinischen Bank in Wilster
vorgestellt in:
DEUTSCHE BAUKUNST - DER BAUZEICHNER
Bautechnische Zeitschrift für Architekten, Baumeister und Baugeschäfte
Auszug aus: Nr. 13 - Lübeck, den 31. März 1912 - 11. Jahrgang
Das 1909 errichtete Gebäude der Westholsteinischen Bank an der Schmiedestraße in Wilster steht in unmittelbarer Nähe des historischen „Altes Rathaus“ von 1585
und nimmt in gelungener Weise bauliche Elemente von dessen äußerer Gestaltung auf.
Der Neubau bildete mit dem Alten Rathaus und dem angrenzenden an der Ecke zur Schmiedestraße daneben stehenden heute nicht mehr vorhandenen Alten Balkenhaus ein beeindruckendes stimmiges Ensemble.
Seinerzeit kamen Kreditinstitute bei eigenen Bauforhaben ihrer Verantwortung für die Bewahrung gewachsener historischer Stadtbilder noch nach!
Die Zeitschrift stellt das Gebäude der Westholsteinischen Bank (vielfach auch kurz als Westbank bezeichnet) in einer kurzen Beschreibung und mit mehreren Abbildungen vor, die jedoch in einen zu einem anderen Objekt gehörende Artikel eingebettet sind.

Eine Zusammenfassung aller zugehörigen Abbildungen kann in der unten aufrufbaren Datei betrachtet werden.

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1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein.
Die aus der 1903 gegründeten höheren Privatschule Wilster hervorgegangene und am 03. April 1913 eröffnete Mittelschule stellte das erste Jahr ihres Bestehens in einem umfangreichen gedruckten Bericht dar.
Der Lehrkörper der Schule bestand im ersten Jahr ihres Bestehens aus fünf Personen, nämlich:
Heinrich Schulz, Mittelschulrektor
Max Wojanski, kommissarischer Mittelschullehrer
Else Graßhoff, Mittelschullehrerin
Frida Görte, Mittelschullehrerin
Cathrine Ahrens, Mittelschullehrerin
deren jeweiliger Werdegang bis zum Eintreten in die Mittelschule in der Broschüre dargestellt ist (Abbildungen 2 bis 4).
Am Tag ihrer Eröffnung unterrichteten an der Mittelschule Wilster die fünf Lehrkräfte insgesamt 108 Schüler in 5 Klassen.

1922 ff Marschenkalender

Marschenkalender
Der Marschenkalender wurde beginnend mit dem Jahrgang 1922 jährlich heraus gegeben;
wieviele Jahrgänge es gab, konnte ich noch nicht ermitteln.
Neben dem Kalendarium sowie Gedichten und Novellen schleswig-holsteinischer Dichter und Erzähler enthalten die Kalender auch Berichte zur Heimatkunde- und Geschichte. So auch solche zur Schleswig-Holsteinischen Erhebung in den Jahren 1848 bis 1850; beispielweise zu dem Gefecht bei Süderstapel am 08.09.1850 oder dem Handstreich auf Tönning am 29.09.1850.

Herausgeber: Fritz Lau
Druck und Verlag von Johann Schwarck, Wilster

1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift

1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - Titelseite
1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - S. 106
1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - S. 125
1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift - S. 126

1924 Die Heimat, Heft 5 - Monatsschrift
des Vereins zur Pflege der Natur- und Landeskunde in Schleswig-Holstein, Hamburg, Lübeck und dem Fürstentum Lübeck.

Das die Seiten 105 - 132 umfassende Heft Nr. 5 vom Mai 1924 (34. Jahrgang) enthält sehr interessante Aufsätze zur Stadt Wilster und der Wilstermarsch, u.a.:
- Die alten Familien der Wilstermarsch
- Johann Matthias Commeter [(Commetersche Kunsthandlung) 10.03.1791 in Wilster geboren]
- Der Wilstermarschdeichband
- Begräbnisbräuche im alten Wilster
- Das Schulwesen im Kirchspiel Wilster um 1700

1927 Wilster eine schöne, alte holsteinische Stadt

1927 Werbeprospekt Wilsteraner Geschäfte
Bebildert mit Ansichten aus Wilster
sowie mit Erläuterungen über die Stadt Wilster
(undatiert, jedoch wird der Marschenkalender für 1927 beworben)
Sehr viele interessante Annoncen auf 11 Seiten des 16 Seiten umfassenden Prospekts;
gedruckt von Johann Schwarck Söhne

1929 Heimatdag in Wilster; Sünndag. d. 26. Mai 1929

Heimattag in Wilster am Sonntag, 26. Mai 1929
Heimattag in Wilster am Sonntag, 26. Mai 1929
Heimattag in Wilster am Sonntag, 26. Mai 1929
Heimattag in Wilster am Sonntag, 26. Mai 1929

Heimattag in Wilster am Sonntag, 26. Mai 1929
Auf der Titelseite des 16 Seiten umfassenden Prospekts das Gedicht
"Wilster, min leew Vaderstadt" von Johann Meyer
Vorstellung der Heimatdichter Jphann Meyer und Paul Trede
Ausführungen zur Entwicklung von Handel und Gewerbe in Wilster von Beginn der Stadtgründung an.
Fest-Programm (in plattdeutscher Sprache)
Plattdeutscher Gottesdienst
5 Seiten Annoncen Wilsteraner Geschäfte
gedruckt bei Johann Schwarck Söhne

1930 Stiftungsfest zum 50-jährigen Bestehen des MTV Wilster

Broschüre (Seite 1) 50 Jahre MTV Wilster
Broschüre (Seite 2) 50 Jahre MTV Wilster
Broschüre (Seite 3) 50 Jahre MTV Wilster
Broschüre (Seite 4) 50 Jahre MTV Wilster

1930 Stiftungsfest des Männer Turnvereins Wilster
Am 06. und 07. September feierte der MTV Wilster seine vor fünfzig Jahren in 1880 erfolgte Gründung mit mehreren festlichen Veranstaltungen.
Das vierseitige Festprogramm lieferte den Teilnehmern notwendige Informationen.
Aus der Broschüre erfahren wir auch, daß der Sportplatz auf dem Brook im Zusammenhang mit dieser Feier eingeweiht wurde.
Geradezu aktuell - und für damalige Zeiten höchst erstaunlich, findet sich in dem Programm die Aufforderung "Während der Vorführungen bitten wir das Rauchen zu unterlassen!" (vgl. Seite 2 unten)

1932 Plakat Heimattag am 29. Mai 1932 in Wilster zum 650-jährigen Stadt-Jubiläum

650jähriges Stadtjubiläum der Stadt Wilster im Jahre 1932
Die Festlichkeiten zum Jubiläum der Stadt Wilster - sie gehört zu den ältesten Städten in Holstein - wurden mit dem Heimattag am 29. Mai 1932
begangen.
Aus den beiden vorgestellten originalen Plakaten, eines in einer farbigen, das andere in einer schwarz-weiß Version, erfahren wir über den Ablauf des Festes.
10:00 Plattdeutscher Gottesdienst
11:30 Vortrag im Alten Rathaus zur Stadtwerdung Wilsters
12:00 Staffettenlauf der Turnvereine der Wilstermarsch
12:00 Antreten der Bürgergilde
14:00 Großer historischer Festumzug
16:00 Festfeier auf dem Colosseum-Platz mit:
Festrede - Ringreiten - Fahnenschwenken - Volkstänze in Wilstermarsch Tracht - Heimatgesänge - Reiterspiele - Handwerksgebräuche - Vogelschießen
und viele alte überlieferte Festfolgen
18:00 Festbälle auf 3 Sälen

Hinweis: Plakate und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heinz Steinbrecher, Wilster

Wer gerne etwas über die Teilnehmer am Festumzug erfahren möchte, findet diese in der nachfolgenden Datei.

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1933 Deutschland-Bildheft - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen

1933 Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen
1933 Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen
1933 Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen - Wilstermarschhaus außerhalb der Wilstermarsch in der Gemeinde Sommerland bei Herzhorn

1933 Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen
Das von der Universum-Verlagsanstalt G.m.b.H., Berlin-Tempelhof herausgegebene Bildbändchen gehört zu einer 250 Hefte umfassenden Reihe.
In Heft Nr. 162 werden auf 44 Seiten Fotos aus der im Titel genannten Region vorgestellt, allein 16 davon aus Wilster und der Wilstermarsch.
Im Text heißt es zur Wilstermarsch:
"Die Wilstermarsch ist die niedrigste aller deutschen Marschen; liegt sie doch bis zu 3 Metern unter dem mittleren Meeresspiegel. Holländer haben das kunstvolle Entwässerungsnetz angelegt. Holländerhöfe liegen neben Sachsenhöfen und aus dem reizvollen Städtchen Wilster grüßt Sonnins mächtiger Kirchenbau herüber.
Jenseits der Stör liegt die weit höhere Krempermarsch und an ihrem Saum, bei Itzehoe, das Urkirchspiel Heiligenstedten."

Bildrechte Bild 4: nicht bekannt
H. Falk, Itzehoe, stellte dem Verlag das Foto zur Verfügung.

1939 Junge Frauen aus der Wilstermarsch im Landjahrlager Wiesbach in Schlesien

1939 Bericht Landjahrlager Wiesbach in Schlesien
1939 Junge Frauen im Landjahrlager Wiesbach in Schlesien
1939 Bericht Landjahrlager Wiesbach in Schlesien
1939 Bericht Landjahrlager Wiesbach in Schlesien

1939 Junge Frauen aus der Wilstermarsch im Landjahrlager Wiesbach in Schlesien.
In dem vorgestellten zeitgenössischen handschriftlichen Bericht, welcher in äußerst akkurater Weise in Deutscher Schrift verfaßt ist, wird über die Teilnahme aus Schleswig-Holstein stammender junger Frauen am sogenannten Landjahr berichtet. Auch junge Frauen aus der Wilstermarsch nahmen neben weiteren Teilnehmerinnen aus den Kreisen Segeberg, Pinneberg, Steinburg, Süder- und Norderdithmarschen und Eiderstedt an dem über den Zeitraum von 8 Monaten durchgeführten Landjahrlager teil.
Während die zur Zeit der Weimarer Republik eingeführte "Landhilfe" als Maßnahme gegen Jugendarbeitslosigkeit gedacht war, wurde das "Landjahr" in der Zeit des Nationalsozialistischen Regimes ab 1933 genutzt, um ausgewählte Jugendliche gezielt „nationalpolitisch zu schulen" und „weltanschaulich zu festigen".
Die Gruppe aus Schleswig-Holstein leistete ihr Landjahr im Landjahrlager Wiesbach im damaligen Landkreis Rosenberg, Regierungs Bezirk Oppeln, in Schlesien. Der Reg.-Bez. Oppeln lag östlich von Breslau.
Wiesbach war ein ehemaliger Gutsbezirk; das ehemalige und nahe der damaligen Grenze zu Polen gelegene Gutshaus diente als Unterkunft für das Landjahrlager.
Ein besonderer Aspekt im Aufenthalt der jungen Frauen im Landjahrlager Wiesbach liegt in dem Umstand, dass in diese Zeit der Überfall des Deutschen Reiches auf Polen erfolgte. In diesem Zusammenhang bekamen die jungen Frauen während ihrer zeitweiligen Ausquartierung auch Adolf Hitler, den "Führer" Nazi-Deutschlands zu Gesicht.
In der unten aufrufbaren Datei kann eine Transkription von auszugsweise aus den Berichten ausgesuchter Texte nachgelesen werden.

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1942 Soldatenzeitung der Wachabteilung am Kaiser-Wilhelm-Kanal

1942 Soldatenzeitung der Wachabteilung am Kaiser-Wilhelm-Kanal
1942 Soldatenzeitung der Wachabteilung am Kaiser-Wilhelm-Kanal
1942 Soldatenzeitung der Wachabteilung am Kaiser-Wilhelm-Kanal
1942 Soldatenzeitung der Wachabteilung am Kaiser-Wilhelm-Kanal

1942 Soldatenzeitung der Wachabteilung am Kaiser-Wilhelm-Kanal
Die von den im Bereich der Wilstermarsch am Kanal stationierten Soldaten gefertigte 8 Seiten umfassende Zeitung erinnert an die Zeit des II. Weltkrieges.
In der Zeit des II. Weltkrieges hatte das Militär zur Sicherung und Überwachung wichtiger Infrastruktureinrichtungen sogenannte Sicherungseinheiten eingerichtet. Zur Küstenüberwachung Nord gehörten drei am Kaiser-Wilhelm-Kanal eingesetzte Kanal Wachabteilungen. Dieses waren die Kanal-Wach-Abteilungen 1. Kiel-Holtenau, 2. Brunsbüttelkoog, 3. Rendsburg, welche dem Kommandanten der Seewasserstrasse Kaiser-Wilhelm-Kanal unterstanden.
Die Kanal Wachabteilungen hatte es schon während des ersten Weltkrieges gegeben. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde die Kanalwachabteilung wieder belebt.
Im Bereich der Wilstermarsch war die 3. Kompanie der II. Kanal-Wachabteilung in Brunsbüttelkoog zuständig. Der Bereich des Kanals von Kudensee bis Burg war von ihr zu überwachen.
Die Abteilung Kudensee-Bebek bestand aus 12 Mann die in einem vom Reichsarbeitsdienst errichteten Lager auf dem Gebiet des Bebek stationiert waren. Eingesetzt wurden Männer, welche wegen ihres Alters oder aus anderen Gründen zum normalen Kriegsdienst nicht mehr geeignet waren.
Es gab am gesamten Kanal kleine Unterschlupfmöglichkeiten, von wo aus die Männer am Kanal patroulierten. Die Unterstände waren einfache Erdlöcher, die mit Brettern und Sand belegt waren. Sie sollten bei Angriffen durch Tiefflieger Schutz oder auch Deckung verschaffen. Besonders wichtig wurde die Abteilung, als die Engländer ein gezieltes Verminen des Kanals unternahmen. Besonders nachts wurde der Kanal immer wieder mit Wasserminen besetzt. Die Männer der Wachabteilung meldeten dann die Minen nach Brunsbüttel. Von dort aus wurde eine Abteilung zum Räumen der Minen ausgesandt.
Kurz vor dem Ende des Krieges bestand die aberwitzige Vorstellung, nach der am 03. Mai 1945 erfolgten Kapitulation Hamburgs eine neue Verteidigungslinie entlang des Kaiser-Wilhelm-Kanals zu bilden. Zu diesem Zweck sollte sogar die tief liegende Marsch der Burg-Kudensee-Niederung zwischen dem Kanal und dem Klev der Dithmarscher Geest überflutet werden, um sie unpassierbar zu machen. Zum Glück für die Region kam es nicht mehr dazu.

Anmerkung: Die Abbildungen dieses seltenen Objekts wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Nils Paustian, Burg in Dithmarschen

1948 Weihnachts-Messe in Wilster

1948 Messeführer für die Weihnachts-Messe in Wilster
Die mehrseitige kleine Broschüre erinnert nicht nur an eine Vielzahl der in der ersten Nachkriegszeit in Wilster vorhandenen Betriebe - allein für die seinerzeit vorgesehene Modenschau sind 11 Wilsteraner Schneidereien aufgeführt - sondern ist auch ein großartiges Zeugnis für soziales Engagement in schwerer Zeit.
So schreibt in seinem Geleitwort der damalige Vereinsvorsitzende des Verein selbständiger Gewerbetreibender e.V. Wilster, der Kaufmann Th. Andersen sen. über die Tatigkeit des Vereins u.a.: ".... Besondere Bazare für dringende allgemeine wohltätige Zwecke wie Menckestift, Schwesternstation und für das Deutsche Rote Kreuz wurden veranstaltet. Auch dieses Mal hat der Verein sich die Aufgabe gestellt, den Reinertrag bereitzustellen für ein zu bauendes Behelfsheim, welches einer Kinderreichen Flüchtlingsfamilie aus dem Osten als Wohnraum zur Verfügung gestellt werden soll."
Diese Aussage führt die immer wieder aufgestellte Behauptung ad absurdum, daß den Heimatvertriebenen nur Ablehnung durch die einheimische Bevölkerung entgegen gebracht wurde.
Sehr häufig herrschte ein sehr vertrauensvolles, rücksichtsvolles und hilfsbereites Miteinander. Da nimmt es nicht Wunder, dass die im Elternhaus des Betreibers von mein-wilster nach dem Krieg Aufnahme erhaltenen Heimatvertriebenen über einen Zeitraum von 6 Jahrzehnten freundschaftlich mit der Familie von Holdt verbunden waren.

1950 Faltblatt Wilster Marschenstadt - Kulturstätte

1950 Faltblatt Wilster Marschenstadt - Kulturstätte
1950 Faltblatt Wilster Marschenstadt - Kulturstätte
1950 Faltblatt Wilster Marschenstadt - Kulturstätte
1950 Faltblatt Wilster Marschenstadt - Kulturstätte

Stadtprospekt "Wilster"
Vorstellung der Stadt Wilster und der Wilstermarsch
12 Seiten
Herausgeber: Stadt Wilster
Druck: Schwarck, Wilster
Mit Zeichnungen des bekannten Kunstmalers Erich Behrendt, welcher von 1945 bis 1951 in Wilster lebte

Mit ihren Schätzen ganz besonders herausragender Baudenkmale, dem Reiz einer nordeutschen Kleinstadt und der umgebenden Wilstermarsch wirbt Wilster um Besucher.
"Der ganze Zauber einer niederdeutschen, in Meeresnähe gelegenen und von Wasserläufen durchzogenen Stadt liegt über ihr" heißt es in dem Faltblatt. Diese Aussage trifft auch heute noch zu, wenn auch nicht verschwiegen werden darf, daß in den Jahren sowohl vor als auch nach Drucklegung des Prospekts die Beseitigung von Wasserläufen (Stadtdurchgang der Wilsterau, Burggraben, Bäckerstraßenfleth) gerne angegangene Ziele von Rat und Verwaltung waren. Die Verfüllungen von Teilstrecken der Wilsterau am Rosengarten und am Bischofer Deich konnten nur mit Mühe verhindert werden.

1950 Tierschau in Wilster

1950 Tierschau in Wilster
Zurück blickend auf 75 Jahre organisierte Tierzucht in der Wilstermarsch veranstaltete der "Landwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch" eine Jubiläumsschau auf dem Platz am Colosseum.
Am 03.12.1875 war der seinerzeitige "Viehzuchtverein für die Wilstermarsch" mit dem Beschluß einer planmäßigen Herdbuchführung an die Öffentlichkeit getreten.
Die zur Jubiläums-Tierschau herausgegebene Broschüre stellt die Entwicklung der Zucht der für die Wilstermarsch so typischen Rotbunten Rinder ausführlich vor.
Interessant sind neben der Benennung aller ausgestellten Tiere mit den Namen der jeweiligen Züchter und Besitzer auch die vielen Reklame-Annoncen der Wilsteraner Gewerbetreibenden.

1954 Fußballverein Alemannia Wilster 50 Jahre alt

1954 Fußballverein Alemannia Wilster 50 Jahre alt - Festschrift
1954 Fußballverein Alemannia Wilster 50 Jahre alt - Festschrift
1954 Fußballverein Alemannia Wilster 50 Jahre alt - Festschrift
1954 Fußballverein Alemannia Wilster 50 Jahre alt - Festschrift

1904 bis 1954 Sportverein Alemannia von 1904 Wilster e.V.
Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum des Vereins.
Der SV Alemannia Wilster gehört in Schleswig-Holstein zu den ältesten Fußballvereinen, die eigens zur Ausübung dieses Sportes gegründet wurden. Die Wilsteraner Alemannia gehört somit zu den Pionieren des Fußballsports in Schleswig-Holstein und hat positiv zu seiner Entwicklung beigetragen; in rascher Folge entstanden danach weitere Vereine in anderen Orten.
Die Fußballspiele der Alemannia wurden in den ersten Jahrzehnten - teilweise noch bis in die ersten Jahre nach dem II. Weltkrieg - auf dem Schlackenplatz am Colosseum durchgeführt. In den Jahren von 1906 bis 1910 gehörte die Alemannia zu den sportlich stärksten Vereinen im Lande.
Gegründet wurde der Verein am 12. Februar 1904 in Stücker´s Gastwirtschaft (spätere "Adler"-Lichtspiele) im Landrecht.
Die Gründer sind bekannt: Johannes Ahsbahs, Theodor Andersen, Carl Eckardt, Rudolf Eckhardt, Willi Eckardt, Adolf Hartmann, Carl Hencke, H. Krumbeck, Nikolaus Musfeldt, Christian Schlotfeldt, Heinrich Thomsen, Karl Tross und Onno Wilms.
Als "Schwarze Teufel von der Westküste" verschafften sich die Alemannen insbesondere in der ersten Hälfte der 1930er Jahre Ansehen und Respekt.
Mit Handballergebnissen wurden Vereine wie VFB Rendsburg mit 21 : 1 oder Merkur Hademarschen mit 15 : 3 besiegt. 1934 gelang der Alemannia eine Siegesserie von 22 Spielen, wobei namhafte Vereine wie VfB Rendsburg, Heider SV, Preußen Itzehoe, Bordesholm usw. zumeist deutlich geschlagen wurden und auch Siege gegen Hamburger Gegner aus Wilhelmsburg und Harburg gelangen.

Die von SV Alemannia herausgegebene und 24 Seiten umfassende Festschrift wurde gedruckt in der Buchdruckerei Carl Hencke, Burgerstraße, Wilster

Hier geht es zur Internetpräsenz desSV Alemannia Wilster

1954 Heimatfest der Wilstermarsch in St. Margarethen

1954 Heimatfest der Wilstermarsch in St. Margarethen
1954 Broschüre zu Heimatfest der Wilstermarsch in St. Margarethen
1954 Broschüre zum Heimatfest der Wilstermarsch in St. Margarethen
1954 Broschüre zum Heimatfest der Wilstermarsch in St. Margarethen

1954 Heimatfest der Wilstermarsch in St. Margarethen
Die kleine Broschüre ist herausgegeben worden zu dem zu Pfingsten 1954 in St. Margarethen an der Elbe begangenen Heimatfest der Wilstermarsch.

Der Herausgeber der kleinen und 12 Blatt umfassenden Schrift ist nicht genannt; sie wurde in der Buchdruckerei Rudolf Hencke, Wilster, Deichstraße 23/24, gedruckt.
Die Texte in der Schrift stammen überwiegend von Johannes Rickers (ein Pastor dieses Namens wirkte zu der Zeit in Krummendiek)

1958 Artikel - Das Hudemannsche Haus in Wilster

1958 Artikel - Das Hudemannsche Haus in Wilster
1930 Das Hudemann´sche Haus in der Schmiedestraße in Wilster
1958 Artikel - Das Hudemannsche Haus in Wilster
1958 Artikel - Das Hudemannsche Haus in Wilster

Das Hudemannsche Haus in Wilster
Artikel aus der "Zeitschrift für Niedersächsische Familienkunde"
Heft 1, Januar 1958, 33. Jahrgang
Herausgeber: Zentralstelle für niedersächsische Familienkunde, e.V., Verlagsort Hamburg
Der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hudemann´schen Hauses in der Schmiedestraße ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster.
Über die Geschichte des Hauses verfaßte Olga Wulff, Hamburg-Blankenese, den vorgestellten Artikel.
Eine Abschrift des Artikels kann unten aufgerufen werden!

Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
Bis in das Jahr 1977 wirkte der Arzt Dr. med. Joachim Constabel als praktischer Arzt in dem Haus, in welchem bereits vorher Dr. med. Boie Lammers eine Praxis betrieben hatte.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1970 Festschrift 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wilster

1970 Festschrift 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wilster
Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der Wilsteraner Wehr fand der Kreisfeuerwehrtag (des Kreises Steinburg) im Jahre 1970 in Wilster statt.
Das Grußwort (sh. Bild 2) der Stadt Wilster entsenden der damalige Bürgermeister Johannes Hand als Verwaltungs-Chef sowie der stellvertretende Bürgervorsteher Hubert von Holdt für die Ratsversammlung.
Hubert von Holdt steht in der langen Tradition der von Holdt, die sich für ihre Stadt engagiert haben; so war schon 8 Generationen vor ihm sein Vorfahr Hein von Holten von 1760 bis 1785 Bürgermeister in Wilster.
Wehrführer war 1970 Karl-Heinrich Schinkel, welcher seinem Vater Hans Schinkel in dieses Amt im Jahre 1966 gefolgt war.

Hier geht es zur Netz Seite der Freiwilligen Feuerwehr Wilster

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt
1970 - Aus der Schulchronik, Schülerzahl und Lehrkräfte der realschule Wilster
1970 - Aus der Schulchronik der Realschule (vormaligen Mittelschule) Wilster
1970 - Lehrkräfte der Realschule (vormaligen Mittelschule) Wilster

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt Nr. 83 v. November 1970
Die vom Landesverband Schleswig-Holstein des Verbandes Deutscher Realschullehrer herausgegebene Zeitschrift "Die Realschule in Schleswig-Holstein" brachte Informationen über die Realschule Wilster.
Bild 1: Titelseite mit Abbildungen "neuer Pavillon" und "altes Hauptgebäude"
Bild 2: Aus der Schulchronik, Schülerzahl und Lehrkräfte
Bild 3: Aus der Chronik der Realschule Wilster
Bild 4: Schülerzahl und Lehrkräfte ( 16 Lehrer unterrichteten 350 Schüler in 13 Klassen)
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster war 1966 in Realschule umbenannt worden.

1974 Stadtprospekt Wilster

Stadtprospekt "Marschenstadt Wilster"
Vorstellung der Stadt Wilster und der Wilstermarsch
8 Seiten
Herausgeber: Stadt Wilster
Druck: Johann Schwarck Söhne, Wilster

1974 Sturmflutsperrwerk Stör

Sturmflutsperrwerk Stör und die Abdeichung des Störmündungsgebietes.
Vom Sommer 1971 bis zur Inbetriebnahme 1974 wurde entsprechend dem Generalplan 1963 für die Elbmarschen das Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe erbaut.
Wie die Broschüre zeigt, - und wie es in der Örtlichkeit noch heute nachvollziehbar ist - wurde die Mündung der Stör bei der Maßnahme verlegt. Das Bauwerk wurde im Trocknen errichtet. Drei im zuvor unbedeichten Vorland auf Warften stehende alte Gehöfte mußten zuvor weichen (Bild 2).
Ein ganz besonderes und einen eigenartigen und sich dem heutigen Besucher nicht mehr erschließender Reiz und einen herben Charme aufweisendes Fleckchen Erde ging verloren.
Die aus Gründen des Sturmflutschutzes unerläßliche Maßnahme führte zu einer ganz erheblichen Verkürzung der Hauptdeichlinie, denn die etwa 80 km langen Stördeiche wurden in die zweite Deichlinie verwiesen. Seither beträgt die Länge der dem Schutz der Wilstermarsch dienenden Hauptdeichlinie (Strecke zwischen der Störmündung und dem Holstenreck) nur noch 17 km.
Die wichtigsten Daten der Baumaßnahme sind genannt auf der Rückseite der Broschüre (Bild 4)

Herausgeber: nicht benannt, jedoch wohl das land Schleswig-Holstein als Bauträger

1975 Kreis Steinburg - Faltblatt

1975 Kreis Steinburg - Faltblatt
Das vom Kreisausschuß des Kreises Steinburg herausgegebene Faltblatt stellt auf einer Landkarte sowie textlich Städte und Orte des Kreises vor.
Die Stadt Wilster und die sie umgebende Wilstermarsch sind jeweils mit Text und Foto vorgestellt.

1975 Krückau-, Pinnau-, Störsperwerk

1975 Broschüre Krückau-, Pinnau-, Störsperwerk
1975 Technische Daten Störsperrwerk; Broschüre Krückau-, Pinnau-, Störsperwerk
1975 Technische Ausbildung Störsperrwerk; Broschüre Krückau-, Pinnau-, Störsperwerk
1975 Historie des Deichbaues in den Elbmarschen; Broschüre Krückau-, Pinnau-, Störsperwerk

1975 Krückau-, Pinnau-, Störsperwerk
Von den in der kleinen sehr informativen Broschüre vorgestellten Sturmflutsperrwerken hat für die Wilstermarsch das an der Mündung der Stör errichtete Bauwerk eine herausragende Bedeutung.
Mit dem Sturmflutsperrwerk Stör und der Abdeichung des Störmündungsgebietes in der Zeit vom Sommer 1971 bis zur Inbetriebnahme 1974 wurde entsprechend dem Generalplan 1963 für die Elbmarschen die erste Deichlinie zum Schutz der sehr tief liegenden Marsch ganz erheblich verkürzt. Die Maßnahme führte zu einer ganz erheblichen Verkürzung der Hauptdeichlinie, denn die etwa 80 km langen Stördeiche wurden in die zweite Deichlinie verwiesen. Seither beträgt die Länge der dem Schutz der Wilstermarsch dienenden Hauptdeichlinie (Strecke zwischen der Störmündung und dem Holstenreck) nur noch 17 km.
Wie die Broschüre zeigt, - und wie es in der Örtlichkeit noch heute nachvollziehbar ist - wurde die Mündung der Stör bei der Maßnahme verlegt. Das Bauwerk wurde im Trocknen errichtet. Drei im zuvor unbedeichten Vorland auf Warften stehende alte Gehöfte mußten zuvor weichen.
Ein ganz besonderes und einen eigenartigen und sich dem heutigen Besucher nicht mehr erschließender Reiz und einen herben Charme aufweisendes Fleckchen Erde ging verloren.

Herausgeber: Verlag Hansen & Hansen, Münsterdorf

1975 Marschenstadt Wilster von A bis Z

1975 Marschenstadt Wilster von A bis Z - Informationsbroschüre
1975 Marschenstadt Wilster von A bis Z - Informationsbroschüre
1975 Marschenstadt Wilster von A bis Z - Informationsbroschüre
1975 Marschenstadt Wilster von A bis Z - Informationsbroschüre

1975 Marschenstadt Wilster von A bis Z
Informationsbroschüre
Vorstellung der Stadt Wilster, ihrer Selbstverwaltung, Beherbergungsbetriebe und Gaststätten, sowie der Institutionen, Betriebe und Firmen der Daseinsvorsorge, der Vereine und politischen Parteien
20 Seiten
Herausgeber: Gewerbe- und Verkehrsverein Wilster e.V.
Druck: Buchdruckerei und Verlag Johann Schwarck Söhne, Wilster

1976 Jubiläumsschrift 40 Jahre Kanu-Gruppe Wilster

1976 Jubiläumsschrift zum 40- jährigen Bestehen der Kanu-Gruppe Wilster
Die Kanu-Gruppe ist aus der Segler-Vereinigung Wilster hervorgegangen und am 21.02.1936 gegründet worden.
Der Beginn der Ausübung des Kanu-Sports in Wilster wurde im Jahre 1924 durch den damaligen Tischler-Lehrling Heinrich von Holdt begründet, nachdem dieser für sich selbst ein Paddelboot erbaut hatte.
Das ohne Vorkenntnisse erbaute Monstrum an Boot erweckte breites Interesse am Kanusport in Wilster. Innerhalb der nächsten beiden Jahre schafften sich die Paddler fünf weitere Boote an. Es kam 1926 zur Gründung des "Wassersportverein Wilster", der jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte. Neben Heinrich von Holdt gehörten zu den Gründungsmitgliedern auch Karl Huusfeld, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt.
Als jedoch am 16.01.1932 die Seglervereinigung Wilster gegründet wurde, schlossen sich auch die Wilsteraner Kanuten dem Verein an und bildeten bald in diesem eine weitgehend selbständige Gruppe.
Selbst in der schwierigen Zeit während des zweiten Weltkrieges gingen junge Paddler ihrem Sport nach, wie in dem unten aufrufbaren Report berichtet wird über eine am 14. Juni 1942 durchgeführte Tour, welche auf der Wilsterau bis zum Kattenstieg und nach Burg geführt hatte (Bei der im Bericht "Tante Miele" genannten Person handelt es sich um Frau Miele Rehder, welche seinerzeit für die Schleuse am Kattenstieg zuständig war).

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1976 Sportplatz-Einweihung in Wilster

1976 Sportplatz-Einweihung in Wilster - Festschrift
1976 Sportplatz-Einweihung in Wilster - Festschrift
1976 Sportplatz-Einweihung in Wilster - Festschrift
1976 Sportplatz-Einweihung in Wilster - Festschrift

1976 Sportplatz-Einweihung
in Wilster
am 11. und 12. September 1976
Festschrift
8 Seiten
Herausgeber und Drucker sind nicht verzeichnet

Die heute Wilstermarsch-Stadion genannte Sportanlage wurde am 11. September 1976 eingeweiht und an diesem und dem folgenden Tag mit diversen Aktivitäten der Schulen, Turner und Fußballer in Betrieb genommen.

1976 Sturmflut am 3. Januar 1976 - Belastungsprobe für das Störsperrwerk

1976 Broschüre Sturmflut 1976
1976 Broschüre Sturmflut 1976 - Situation in den Elbmarschen
1976 Broschüre Sturmflut 1976 - Landesschutzdeiche an den Elbmarschen
1976 Broschüre Sturmflut 1976 - Situation in den Elbmarschen

1976 Broschüre Sturmflut
Sturmflut am 3. Januar 1976 - Belastungsprobe für das Störsperrwerk.
Die Sturmflut am 3. Januar 1976 war an der deutschen Küste die gefährlichste Orkan-Flut seit der Katastrophe von 1962. Im Hamburg lief die Fut noch 75 cm höher auf als bei der Katastrophe von 1962 und es entstanden große Schäden.
Die kleine sehr interessante und informative Broschüre widmet sich vornehmlich den Auswirkungen der Sturmflut 1976 auf Nordfriesland, wo erhebliche Schäden zu beklagen waren.
Die Deiche an der Wilstermarsch hielten der Belastung stand, auch wenn es insbesondere im Bereich der Deiche bei St. Margarethen zu gefährlichen Situationen mit starken Ausschlägen an den Deichen kam und erhebliche Schäden an den sogenannten Deichhäusern entstanden.
Das im Jahr zuvor errichtete Sperrwerk an der Mündung der Stör bestand die Belastungsprobe - die schwachen Deiche an der Stör wären hochgradig gefährdet gewesen.

Herausgeber: Verlag Hansen & Hansen, Münsterdorf

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - Titelseite mit Abbildung des Neubaues der Realschule Wilster
1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - aus der Schulchronik
1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - Schüler und Lehrer

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt Nr. 140 v. Oktober 1977
Die vom Landesverband Schleswig-Holstein des Verbandes Deutscher Realschullehrer herausgegebene Zeitschrift "Die Realschule in Schleswig-Holstein" brachte Informationen über die Realschule Wilster.
Bild 1: Titelseite mit Abbildung des Neubaues der "Realschule Wilster"
Bild 2: Aus der Chronik der Realschule Wilster
Bild 3: Schülerzahl und Lehrkräfte (21 Lehrer unterrichteten 452 Schüler in 16 Klassen)
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster war 1966 in Realschule umbenannt worden.

1977 Schöpfmühle Honigfleth - Faltblatt Mühlen in Schleswig-Holstein

Faltblatt Mühlen in Schleswig-Holstein. Schöpfmühle Honigfleth in der Wilstermarsch
Faltblatt Mühlen in Schleswig-Holstein. Auflistung der 1977 bestehenden Mühlen
Faltblatt Mühlen in Schleswig-Holstein. Standorte der 1977 bestehenden Mühlen
Faltblatt Mühlen in Schleswig-Holstein. Links der Typ Galerie-Holländer, rechts der Typ Bockmühle

1977 Schöpfmühle Honigfleth - Faltblatt Mühlen in Schleswig-Holstein
Ein Foto der 1960 auf ihrem jetzigen Standort - einem historischen Mühlenstandort - aufgestellten Schöpfmühle Honigfleth ziert das Frontblatt eines Faltblattes.
Es wurde herausgegeben vom Fremdenverkehrsverband Schleswig-Holstein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Verein zur Erhaltung der Wind- und Wassermühlen in Schleswig-Holstein und Hamburg e.V.
Es verwundert jedoch etwas, daß die in der Auflistung und im Kartenwerk unter Nr. 68 aufgeführte Schöpfmühle als "Bock-Schöpfmühle" bezeichnet ist, denn sie ist eine Koker-Mühle!

Merkmal der Unterschiede zwischen Bockmühle (Bild 4, rechts) und Kokermühle (Bild 1, rechts):
Die älteste Bauform der Mühlen ist die Bockmühle (Ständermühle, Kastenmühle). Ihre Konstruktion ist dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Mühle auf einem senkrechten dicken Pfahl („Hausbaum“) steht, welcher auf einem Stützgestell („Bock“) befestigt ist. Die gesamte Mühle kann mit einem langen Außenbalken ("Steert") in den Wind gedreht werden. Die Bauform der Mühle ließ es nicht zu, sie als Schöpfmühle zum Antrieb einer in einem Trog fest installierten Archimedischen Schnecke zu betreiben.
Die Kokermühle ist gegenüber der Bockmühle eine Weiterentwicklung. Der sogenannte Hausbaum wurde durch einen massiven hölzernen Köcher (den Koker) ersetzt, durch welchen die Königswelle geführt wird. Hierdurch wurde es möglich, große Teile der Mühlenmechanik in den zu einem fest umschlossenen Raum umgestalteten Mühlensockel zu legen. Es mußte nunmehr nicht die gesamte Mühle sondern nur noch der oberhalb des Sockels befindliche Teil in den Wind gedreht werden. Der Antrieb der Archimedischen Schnecke ist bei jeder Stellung der Mühle möglich.
Das Prinzip der archimedischen Schnecke war von dem am 28. November 1745 in Holler´s Fährhaus in Hodorf geborenen Johann Holler in die Wilstermarsch gebracht worden. Johann Holler hatte als Zimmermann in den Niederlanden gearbeitet und dort entsprechende berufliche Erfahrungen gesammelt. Im Jahre 1770 gründete er am Kohlmarkt in Wilster eine Zimmerei, wo die ersten archimedischen Schnecken für die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hergestellt wurden. Holler war es wohl auch, der die Bauform der Koker-Mühle in der Wilstermarsch etablierte.

1978 - Straßen und Betriebe in Wilster

1978 - Straßen und Betriebe in Wilster
Mit einem Faltblatt stellt der Gewerbe- und Verkehrsverein Wilster e.V. den Stadtplan der Stadt Wilster und diverse Angebote seiner Mitglieder-Betriebe vor.

1979 Fußballverein Alemannia Wilster 75 Jahre alt

Titelblatt Jubiläums-Schrift
Aus der Chronik des SV Alemannia Wilster
Meisterschaft 1933/34 und Staffelmeister 1938/39
Damen-Fußball im SV Alemannia Wilster

1904 bis 1979 Sportverein Alemannia von 1904 Wilster e.V.
Festschrift zum 75 jährigen Jubiläum des Vereins.
Der SV Alemannia Wilster gehört in Schleswig-Holstein zu den ältesten Fußballvereinen, die eigens zur Ausübung dieses Sportes gegründet wurden. Die Wilsteraner Alemannia gehört somit zu den Pionieren des Fußballsports in Schleswig-Holstein und hat positiv zu seiner Entwicklung beigetragen; in rascher Folge entstanden danach weitere Vereine in anderen Orten.
Die Fußballspiele der Alemannia wurden in den ersten Jahrzehnten - teilweise noch bis in die ersten Jahre nach dem II. Weltkrieg - auf dem Schlackenplatz am Colosseum durchgeführt. Als "Schwarze Teufel von der Westküste" verschafften sich die Alemannen Ansehen und Respekt. In den Jahren von 1906 bis 1910 gehörte die Alemannia zu den sportlich stärksten Vereinen im Lande.
Gegründet wurde der Verein am 12. Februar 1904 in Stücker´s Gastwirtschaft (spätere "Adler"-Lichtspiele) im Landrecht.
Die Gründer sind bekannt: Johannes Ahsbahs, Theodor Andersen, Carl Eckardt, Rudolf Eckhardt, Willi Eckardt, Adolf Hartmann, Carl Hencke, H. Krumbeck, Nikolaus Musfeldt, Christian Schlotfeldt, Heinrich Thomsen, Karl Tross und Onno Wilms.

Die von SV Alemannia herausgegebene und 40 Seiten umfassende Festschrift wurde gedruckt bei Johann Schwarck Söhne, Wilster

Hier geht es zur Internetpräsenz desSV Alemannia Wilster

1980 Jubiläumsschrift Bürger-Schützen-Gilde Wilster 1380 - 1980

1980 Jubiläumsschrift Bürger-Schützen-Gilde Wilster 1380 - 1980
1980 Jubiläumsschrift Bürger-Schützen-Gilde Wilster 1380 - 1980
1980 Jubiläumsschrift Bürger-Schützen-Gilde Wilster 1380 - 1980
1980 Jubiläumsschrift Bürger-Schützen-Gilde Wilster 1380 - 1980

1980 Jubiläumsschrift Bürger-Schützen-Gilde Wilster 1380 - 1980
Im Jahre 1980 konnte die Bürger-Schützen-Gilde Wilster auf eine Geschichte von 600 Jahren zurück blicken.
Aus diesem Anlaß gab sie eine Jubiläumsschrift heraus.
Im Jubiläumsjahr war der Kaufmann Theodor Andersen p.t. Hauptmann der Gilde; Richard Hussmann war ihr Gildeschreiber (praktisch der Geschäftsführer).
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 (Fronleichnamsgilde) und 1399 (Mariengilde) genannt. Die ältere der Gilden ist genannt als "broderscroff des hilghen lichnames der schutte" (Bruderschaft des Heiligen Leichnams der Schützen).
Vor etwa 230 Jahren hatte die Gilde ihre Aufgabe der mittelalterlichen Schutz- und Trutzgilde, Brandgilde und später als Mobilienversicherung aufgegeben und sich fortan als Schützengesellschaft der Pflege althergebrachten Kulturgutes und der Wahrung der Traditionen verschrieben.
Die Bürger-Schützen-Gilde Wilster kann sich mit Fug und Recht als Nachfolger und Traditionsträger der ersten Wilsteraner Gilden betrachten. Es ist ihr zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.
Das Fest der Bürger-Schützen-Gilde ist ein alljährlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster; das Fest verläuft regelmäßig nach überkommenen Regularien.

Mehr Informationen gibt es hier zur Bürger-Schützen-Gilde

1982 Chronik der Stadt Wilster 1282 - 1982

Chronik der Stadt Wilster 1282 - 1982
anläßlich der 700 Jahr Feier der Stadt Wilster
12 Seiten
Herausgegeben von der Verbandssparkasse Wilster und der LBS Landes-Bausparkasse

1982 Festschrift "700 Jahre Stadt Wilster"

"700 Jahre Stadt Wilster"
Festschrift zur Festwoche vom 04. bis 13. Juni 1982 und dem gleichzeitigen "Schleswig-Holstein Tag" am 13. Juni 1982 in Wilster
58 Seiten
herausgeber und Druckerei nicht angegeben

1982 Plakat "700 Jahre Stadt Wilster"

Plakat "700 Jahre Stadt Wilster"
10 Festtage vom 4. - 13. Juni 1982
13. Juni "Schleswig-Holstein Tag"

1983 Trachten und Brauchtum aus der Wilstermarsch

Faltblatt Trachten und Brauchtum aus der Wilstermarsch
Keine Jahresangabe; Zeitpunkt geschätzt
Herausgeber: Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V.

1984 Die Kirche in Wilster

Die Kirche in Wilster
Broschüre mit 20 Seiten
Sehr informative Darstellung der Kirche und ihrer Geschichte
Bennenung aller Wilsteraner Pastoren seit dem Kirchenbau vor 200 Jahren
Herausgeber: Kirchenvorstand 1984
Pastor Uwe Haberland
Vorsitzender Willi Gilde

1985 Altes Rathaus Wilster von 1585

Altes Rathaus Wilster von 1585
Faltblatt mit 4 Seiten
undatiert (Datum geschätzt)
Herausgeber: nicht angegeben

1985 Neues Rathaus Wilster

Neues Rathaus Wilster
Faltblatt mit 4 Seiten
undatiert (Ausgabedatum geschätzt)
Herausgeber: nicht angegeben

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