Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Elbe - im Bereich Wilstermarsch

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1968 Brokdorf - Elbe, Strand, Leuchtfeuer

1968 Brokdorf - Elbe, Strand, Leuchtfeuer
1968 Brokdorf - Elbe, aufgespülter Strand hinter dem Parallelwerk
1968 Brokdorf - Elbe, aufgespülter Strand hinter dem Parallelwerk

1968 Brokdorf - Elbe, Strand, Leuchtfeuer.
links: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; der 1911 in Eisengitterkonstruktion erbaute Turm für das Oberfeuer war bis 1982 in Betrieb.
rechts: Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Fahrwassers der Elbe war zur Stärkung der Tidekraft der Fahrrinne in größerem Abstand zum Deichfuß ein steinernes Parallelwerk errichtet worden. Die Fläche zwischen dem Parallelwerk und dem Deich wurde ab Sommer 1964 auf größerer Länge vor der Kirch-Ducht mit Sand aufgespült.
Durch rautenförmig angeordnete Sandfangzäune und Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert.

Bildrechte:Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1968 Brokdorf, Leuchtturm, Kirche, Strand an der Elbe SF

1968 Brokdorf, Leuchtturm, Kirche, Strand an der Elbe
1968 Brokdorf, Strand (Aufspülung) an der Elbe
1968 Brokdorf, Strand (Aufspülung) an der Elbe

ca. 1968 Brokdorf, Leuchtturm, Kirche, Strand an der Elbe
oben links: Der in Gitterkonstruktion gebaute Turm für das Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf war von 1911 bis 1982 in Betrieb.
oben rechts: Die dem Brokdorfer Kirche ist dem Heiligen St. Nicolaus geweiht; sie wurde erstmals 1342 urkundlich erwähnt.
Ihr zuvor mit Holzschindeln eingedeckter Turm ist 1963 mit Kupferplatten neu eingedeckt worden. gedeckt.
unten: Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Fahrwassers der Elbe war zur Stärkung der Tidekraft der Fahrrinne in größerem Abstand zum Deichfuß ein steinernes Parallelwerk errichtet worden. Die Fläche zwischen dem Parallelwerk und dem Deich wurde ab Sommer 1964 auf größerer Länge vor der Kirch-Ducht mit Sand aufgespült. Anpflanzungen verhindern den Sandflug von der Fläche auf den Deich und das Dorf.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1970 Brokdorf an der Elbe - Deich und Strand

1970 Brokdorf an der Elbe - Deich und Strand

ca. 1970 Brokdorf an der Elbe - Deich und Strand
Der Ort war für die Wilsteraner insbesondere im Sommer ein Ausflugsziel, um hier in der Elbe zu baden - so wie heute in dem modernen Brokdorfer Freibad.
Vor 1960 gab es nur einen kleinen Sandstrand vor Stücker´s Hotel; danach erfolgte im Zuge des Flußbaues an der Elbe auf größerer Länge vor der Kirch-Ducht eine Sandaufspülung. Durch Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert. Die Aufspülungsfläche ist heute gegenüber der Aufnahme erheblich verkleinert, denn zwischenzeitlich hat sich die Elbe einen großen Teil der Aufspülung zurück geholt.
1991 wurde der Brokdorf und die Wilstermarsch schützende Deich erhöht auf die Bestickhöhe NN + 8,40 m

Bildrechte: Nicht bekannt

1971 Brokdorf an der Elbe

1971 Brokdorf an der Elbe

ca. 1971 Brokdorf an der Elbe
Der Kirchort Brokdorf gehört neben Beidenfleth, Wewelsfleth und St. Margarethen zu den alten Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch.
Der beschauliche schöne kleine Ort geriet ab Mitte der 1970er Jahre bundesweit in die Schlagzeilen, da er als Standort für das sehr kontrovers diskutierte und letztendlich dort errichtete Kernkraftwerk Brokdorf vorgesehen war.
Nachdem die Errichtung eines weiteren Kernkraftwerkes bei Brunsbüttel von den dort angesiedelten Industrieunternehmen wegen befürchteter Einschränkungen bei künftigen Wärme-Einleitungen in die Elbe abgelehnt worden war, fiel die Wahl auf Brokdorf. Kurzerhand wurde im Landesraumordnungsplan die zwischen Brunsbüttel und Glückstadt festgesetzte Nutzung "Landwirtschaft, Erholung, Wohnen" ergänzt mit der Sonderfunktion Standort eines Kernkraftwerkes in Brokdorf.
Seit Inbetriebnahme des Atom-Kraftwerkes profitiert die Gemeinde von einem hohen Steueraufkommen.
Bildrechte: Verlag Stramm & Co. St. Michaelisdonn

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn
1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn.
Die Karte zeigt Orte und Verkehrsverbindungen der Region. Sie ist um 1974 entstanden, denn die Querung im Zuge der B431 über das 1975 fertiggestellte Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe ist noch nicht eingezeichnet, das 1973 fertiggestellte Eider-Sperrwerk hingegen schon.
Die in den Jahren 1969 bis 1981 betriebene Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist gleichfalls eingezeichnet.
Gut nachzuvollziehen ist die ursprüngliche Linienführung der Marschbahn, welche von Wilster aus in westliche Richtung führte und den Nord- Ostsee Kanal bei Taterpfahl mit einer Drehbrücke querte. Seit 1920 führt die Strecke von Wilster aus in nördlicher Richtung über die Hochbrücke Hochdonn; die Strecke nach Brunsbüttel ist seither lediglich eine Stichbahn.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co.. + Gebrüder Schmidt, Lübeck

1977 Elbe, Hafen und Hafenpriel in St. Margarethen

1977 St. Margarethen - Elbe, Hafen und Hafenpriel

ca. 1977 Elbe, Hafen und Hafenpriel in St. Margarethen. Bei St. Margarethen macht der Deich der Elbe einen großen Bogen und läßt ein breites Vorland unbedeicht. Durch das Vorland schlängelt sich der Hafenpriel; er konnte vor einigen Jahrzehnten noch von kleinen Frachtschiffen durchfahren wurde.
Am Hafen St. Margarethen, welcher vor dem Deich im Außentief des Nortorf-Neuenhafener-Kanals lag, hatten sich vor einhundert Jahren drei Mühlenbetriebe angesiedelt (Walter Siemen, Claus von Loh, Gustav Bols), deren Mühlen von Dampfmaschinen angetrieben wurden. Das Getreide wurde per Schiff angeliefert und durch Sauganlagen oder mittels einer „Sackhebeanlage“ gefördert. Die Mühlen Bols und Siemen waren bis in die 1950er Jahre in Betrieb.
Die Firma Siemens wurde von der Firma Behrens übernommen, welche am Hafen ein Hoch-Silo errichten ließ.
Mit der Verstärkung des Deiches der Elbe im Jahre 1980 endete der Hafenbetrieb.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1980 Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe

1980 Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe

1980 Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe. Das Sturmflutsperrwerk Stör und die Abdeichung des Störmündungsgebietes wurde vom Sommer 1971 bis zur Inbetriebnahme 1974 entsprechend dem Generalplan 1963 für die Elbmarschen gebaut. Dabei wurde, wie es in der Örtlichkeit noch heute nachvollziehbar ist, die Mündung der Stör verlegt. Das Bauwerk wurde im Trocknen errichtet.
Drei im zuvor unbedeichten Vorland auf Warften stehende alte Gehöfte mußten weichen. Ein ganz besonderes und einen eigenartigen und sich dem heutigen Besucher nicht mehr erschließender Reiz und einen herben Charme aufweisendes Fleckchen Erde ging verloren.
Die aus Gründen des Sturmflutschutzes unerläßliche Maßnahme führte zu einer ganz erheblichen Verkürzung der Hauptdeichlinie, denn die etwa 80 km langen Stördeiche wurden in die zweite Deichlinie verwiesen.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel
2008 Motive aus Brunsbüttel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) in Brunsbüttel
Der bei Brunsbüttel in die Elbe einmündende Nord-Ostsee-Kanal (früherer Kaiser-Wilhelm-Kanal) bildet auf einer Teilstrecke die optisch wahrnehmbare Abgrenzung zwischen der Wilstermarsch und der Landschaft Dithmarschen. Hinsichtlich der kommunalen Grenze zwischen dem zum Landkreis Steinburg gehörenden Büttel und dem zu Dithmarschen gehörende Brunsbüttel (früher: Brunsbüttelkoog) sowie historisch korrekt bildete allerdings der vom Holstenreck am Elbdeich sich nach Norden erstreckende Holstengraben die Grenze. Der Holstengraben war 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegraben worden.
"Der knapp 100 km lange Kanal durchquert Schleswig-Holstein von der Elbmündung an der Nordsee bis zur Kieler Förde an der Ostsee und ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Die heutige Bundeswasserstraße wurde 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet und trug diesen Namen bis 1948".
Die ergänzend vorgestellte Karte zeigt Motive aus Brunsbüttel
oben links: die Seabourn Pride vor Mole 2
oben mittig: Jacobus Kirche (erbaut 1679) in Brunsbüttel Ort
oben rechts: Mole 1
mitte links: Brücke (im Zuge der B5) über den NOK
mitte mittig: Café "Zum Alten Pastorat" in Brunsbüttel Ort
mitte rechts: Strandhalle auf dem Elbdeich bei Brunsbüttel Ort
unten links: Lotsenversetzboot
unten mittig: Saugbagger Wilhelm Krüger
unten rechts: Kanal-Fähre

Bildrechte und "Text": Postkartenverlag bildundkarten; Münsterdorf
Bild 1: Foto Rainer Förtsch
Bild 3: Inge und Erhardt Tagge, Jan Sievers
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

Wilster, die Elbe und die Westküste Schleswig-Holsteins auf einer Ansichtskarte

Wilster, die Elbe und die Westküste Schleswig-Holsteins auf einer Ansichtskarte

1964 Landkarte mit Darstellung der Westküste des Landes Schleswig-Holstein auf einer Ansichtskarte.
Bis zum Jahre 1864 gehörte Schleswig-Holstein zum dänischen Gesamtstaat; nach dem Deutschen Krieg zwischen Österreich und Preußen wurde es 1866 zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein.
Unten rechts auf der Landkarte liegt im Winkel zwischen Nord-Ostsee-Kanal, der Elbe und der Stör die Wilstermarsch mit der Stadt Wilster in ihrem Zentrum.

Bildrechte: Verlag Schönig & Co, Lübeck

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