Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Familienkundliches Familien-Wappen

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

Wappen Familie Holler a

Wappen der Familie Holler aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Holler aus der Wilstermarsch
Blasonierung: In Gold ein schwarzer, silbern bewehrter Hirsch, der über eine grüne Hürde springt.
Helmzier: steigender goldener Hirsch
Helmdecken: gold und schwarz
Der Name der Familie steht in Zusammenhang mit den die Marsch kultiviert habenden Holländern.
1293 und 1307 ist Arnold Hollender als Vogt von Krempe genannt.
1499 hatte nach dem Bederegister (Steuerregister) Symon Holler Besitzungen "to Dodenkope" sowie Johann Holler solche "tom Vlethe" (St. Margarethen).
Für die Zeit sind für Wewelsfleth als Eigentümer jeweils Johann, Clawes, Merten und Peter Holler genannt.
1514 hatten Lutke, Hinric, Wilken und Marquard Holler Besitz im Kirchspiel Neuenkirchen links der Stör.
1532 wohnten in Wewewelsfleth Martenß Holler und Henneke Holler; 1551 ist Clawes Holler "to Roskop" genannt.
1601 wohnt Tewes Holler in Wewewelsfleth, 1613 Johann Holler in Ecklak und Ties Holler in Heideducht, St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Holler b

Wappen der Familie Holler aus Brunsbüttel

Wappen der Familie Holler aus Brunsbüttel
Blasonierung: In Silber ein aus grünem Schildfuß steigender roter Hirsch.
Helmzier: steigender roter Hirsch
Helmdecken: silber und rot
Der Name der Familie steht in Zusammenhang mit den in zwei Phasen, nämlich um 1200 und um 1600 eingewanderten und die Wilstermarsch kultiviert habenden Niederländern (Holländern / Hollern), an welche auch Örtlichkeitsnamen wie Hollerwettern oder Hollerstückenweg erinnern.
1293 und 1307 ist Arnold Hollender als Vogt von Krempe genannt.
1499 hatte nach dem Bederegister (Steuerregister) Symon Holler Besitzungen "to Dodenkope" sowie Johann Holler solche "tom Vlethe" (St. Margarethen).
Für die Zeit sind für Wewelsfleth als Eigentümer jeweils Johann, Clawes, Merten und Peter Holler genannt.
1514 hatten Lutke, Hinric, Wilken und Marquard Holler Besitz im Kirchspiel Neuenkirchen links der Stör.
1532 wohnten in Wewewelsfleth Martenß Holler und Henneke Holler; 1551 ist Clawes Holler "to Roskop" genannt.
1601 wohnt Tewes Holler in Wewewelsfleth, 1613 Johann Holler in Ecklak und Ties Holler in Heideducht, St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Höger

Wappen der Familie Höger aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Höger
Blasonierung: Gespalten in Blau und Silber. Vorne drei aufgerichtete goldene Weizenähren, hinten in Silber eine schwarze Hofmarke
Helmzier: drei wachsende goldene Weizenähren
Helmdecken: Blau und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Hölk

Wappen der Familie Hölk aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Hölk
Blasonierung: Gespalten in Silber und Blau. Vorne ein schwarze Hausmarke; Hinten drei aufrechte goldene Weizenähren.
Helmzier: Auf halbgedrehtem Spangenhelm drei wachsende goldene Weizenähren
Helmdecken: Schwarz und silbern, Golden und blau

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Ibs

Wappen der Familie Ibs aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Ibs
Blasonierung: Gespalten in Gold und Rot. Vorne ein halber schwarzer rot bewehrter Adler; Hinten eine halbe silberne Lilie
Helmzier: Zwischen goldenen Stierhörnern eine wachsende silberne Lilie.
Helmdecken: Rot und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Jakobs

Wappen der Familie Jakobs aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Jakobs
Blasonierung: Schräglinks geteilt in Silber und Blau. Vorne eine schwarze Hofmarke in Silber, Hinten drei aufgerichtete goldene Weizenähren in Blau
Helmzier: Silbern und blau geteilte Büffelhörner
Helmdecken: Blau und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Junge

Wappen der Familie Junge aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Junge
Blasonierung: Gespalten in Silber und Rot. Vorne ein halber schwarzer rot bewehrter Adler; Hinten übereinander drei auswärts weisende silberne Lanzen.
Helmzier: Auf halbgedrehtem Stechhelm zwischen einem rot und weißen offenen Flug eine aufgerichtete silberne Lanze.
Helmdecken: Schwarz und silbern, rot und silbern

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Kahlke

Wappen der Familie Kahlke aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Kahlke
Blasonierung: In blau ein steigender silberner Hirsch.
Helmzier: steigender silberner Hirsch
Helmdecken: blau und silber
Die Familie stammt aus der Haseldorfer Marsch aus dem in der Elbe untergegangenen Kirchdorf Langenbroke.
1345 lag Volrad Caleke in Fehde mit dem holsteinischen Ritter Claus Split; er war auch Urheber einiger Überfälle auf Hamburgische Domherren, die dem Vogt Hartwig Heest vom Kaiser Karl IV. zur Last gelegt wurden.
1470 besaß Hartich Kaleke einen Hof im "Lübschen Recht" (einem der vier Itzehoer Rechtsbezirke) vor Itzehoe; seine Witwe verkaufte diesen danach an den Itzehoer Bürgermeister.
Viele Namensträger der Familie Kahlke wohnten im 17. Jht. im Kirchspiel Neuendorf in der Kollmarer Marsch; zu Beginn des 19.Jhts. siedelten sich viele Mitglieder der Familie in Norderdithmarschen an, doch lebten auch Kahlke in der Kremper Marsch und in der Wilstermarsch.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Kelting

Wappen der Familie Kelting in Wilster

Wappen der Familie Kelting
Blasonierung: In Schwarz ein ein schreitendes silbernes Pferd.
Helmzier: Bündel aufgerichteter goldener Weizenähren (9)
Helmdecken: Schwarz und silber
Die Familie Kelting stammt ursprünglich aus der Haseldorfer Marsch. Vom Dorf Raa aus, wo die Familie im 17.Jhdt. besitz hatte, verzweigte sie sich in mehreren Linien über die Haseldorfer, Kremper Marsch und auch in die Stadt Wilster.
Im Jahre 1690 erwarb Göttsche Kelting einen Hof in Grevebkop, den seine nachkommen bis zum Ende des 18. Jhdts. inne hatten.
1696 erwarb Hinrich Kelting gleichfalls in Grevebkop einen Hof, der bis 1801 im Besitz der Familie blieb.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Kloppenburg

Wappen der Familie Kloppenburgaus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Kloppenburg
Blasonierung: Geteilt in Blau und Gold. Oben drei wachsende goldene Weizenähren. Unten der blau undsilber gekleidete Paulus mit Buch und Schwert.
Helmzier: Drei wachsende goldene Weizenähren
Helmdecken: blau und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Klüver

Wappen der Familie Klüver aus den holsteinischen Elbmarschen
Wappen des Michael Cluverius, 1650 Magister in Süderhaststedt in Dithmarschen

Wappen der Familie Klüver
Wappen 1
Blasonierung: In Silber drei (2.1.) Mohrenköpfe, die beiden oberen in Seitenansicht gegeneinander gewendet, der untere in Vorderansicht
Helmzier: Zwischen zwei schwarz und silbernen Büffelhörnern eine rote fünfblättrige Rose
Helmdecken: Schwarz und silber

Wappen 2
Blasonierung: in Silber drei (2.1.) Mohrenköpfe in Seitenansicht mit roten Stirnbändern.
Helmzier: Ein Mohrenkopf mit roter Stirnbinde in Seitenansicht.
Helmdecken: Schwarz und silber
Die Klüver waren eine einstmals einflussreiche und besitzende Familie. Neben einem Zweig, der im 17.Jhdt. in Seestermühe in der Haseldorfer Marsch wohnte, war die Familie hauptsächlich in der Kremper Marsch ansässig.
1477 wohnte Aemmeke Klüver in Itzehoe. Hans Kluuer war dort 1479 Ratsherr und 1490 zweiter Bürgermeister.
1494 und 1499 wird Reymer Kluuer "to Borsflethe" genannt. Um dieselbe Zeit wohnte Hinrik Kluuer "tor Krempen" (Krempe) und Peter Kluwer war dort Juratus der Parochialkirche.
1598 wird Pasche Kluwer als Hofbesitzer zu Süderau genannt, ein anderer Pasche Kluwer war Hauptmann der Kremper Marsch.
1672 war ein Pasche Klühver Vogt und Amtmann in Süderau.
Ein Zweig der Familie saß Ende des 17. Jhdts. in Kamerland. Die Nachkommen hatten Höfe in Niederreihe, Schönmoor, Sommerland, Süderauer Riep, Grevenkop und Steinburg.
1632 starb in Borsfleth der dortige Pastor Klüver, dessen Bildnis in der Kirche hängt. Auch in der neu gegründeten Stadt Glückstadt war der Hauptpastor ein Mitglied der Familie Klüver.
Um 1650 amtierte Michael Cluverius als Magister in Süderhaststedt in Dithmarschen; er führte das Wappen 2

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Krey

Wappen der Familie Krey aus der Wilstermarsch
Wappen der Familie Krey aus der Wilstermarsch
Wappen der Familie Krey aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Krey
Wappen (Bild 1)
Blasonierung: In Silber auf grünem Ast eine rot bewehrte schwarze Krähe gegen den Stamm gekehrt sitzend
Helmzier: Rot bewehrte schwarze Krähe
Helmdecken: Schwarz und silber

Wappen (Bild 2)
Blasonierung: In Silber ein grüner Ast mit zwei Zweigen übereinander, auf deren jeder eine rot bewehrte schwarze Krähe gegen den Stamm gekehrt sitzend.
Helmzier: Rot bewehrte schwarze Krähe
Helmdecken: Schwarz und silber

Wappen (Bild 3)
Eine abweichende Darstellung des Wappens 1 gibt der in Otterndorf ansässig gewesene Professor Albert de Badrihaye.
Blasonierung: In Silber auf grünem Zweig über grünem Dreiberg eine rot bewehrte schwarze Krähe sitzend.

Eine große begüterte Familie in der Wilstermarsch. Besonders im Kirchspiel St. Margarethen ist sie von jeher angesessen.
Im Jahre 1448 wohnte Nikolaus Kreye auf Roskopp, ein anderer Nikolaus Kreye 1464 zu Wewelsfleth.
1477 ist Harmen Kreye Mitglied der Liebfrauengilde zu Itzehoe.
Das Bederegister (eine Art Steuerregister) von 1499 nennt als Besitzer: Hinrich Kreye "to Bischope" (Bischof), Jakob Kreye "to Hoddingflethe" (Honigfleth), Lütke Kreye "tom Vlethe" (St. Margarethen).
Um 1500 hat Jakob Kreye Grundbesitz zu Heiligenstedten.
1537 ist Hermann Kreye zweiter Bürgermeister in Itzehoe.
1613 hat Michel Kreye einen Hof in Höddingfleth (Honigfleth).
Im jahre 1613 ist Hinrich Kreye Besitzer eines großen Hofes in der Heidtducht (Heideducht) im Kirchspiel St. Margarethen; zur selben Zeit Klaus Kreye auf Osterbünge, gleichfalls im Kirchspiel St. Margarethen.
In der Kremper Marsch war die Familie von 1680 bis 1738 in Grevenkop angesessen.

Quelle Wappen 1 und 2: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke
Quelle zu Abbildung 3: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Kruse

Wappen der Familie Kruse aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Kruse
Blasonierung: Im Blau und Rot geteilten Feld ein pfahlweise gestellter schwarzer Pfeil, belegt mit abgerissenem goldenen Kopf und Rumpf eines Löwen.
Helmzier: zwischen zwei schwarzen Pfeilen abgerissener goldener Kopf und Rumpf eines Löwen
Helmdecken: Gold und rot
Die Familie hat ihren Hauptsitz in der Wilstermarsch, doch kommt sie auch in der Kremper Marsch vor.
Als erster des Namens wird im Jahre 1367 der Prebyter Johannes Kruse zu Itzehoe genannt.
1477 wird Martin Kruse Prediger zu Wewelsfleth.
Bei dem 1494 genannten Reymer Kruse ist es zweifelhaft, ob er in der Kremper Marsch oder in der Wilstermarsch wohnte.
1499 wohnen Johann, Jakob und Hobe Kruse "tom Vlethe" (St. Margarethen) in der Wilstermarsch. Um dieselbe Zeit war Peter Kruse in Brockdorf ansässig.
1532 lebte Peter Kruse zu Wewelsfleth, während Reymer Kruse 1553 Kirchgeschworener zu Neuenkirchen an der Stör war. Auch in Wilster waren in dieser Zeit Glieder der Familie ansässig.
Im 17. Jhdt. war die Familie in Uhrendorf ansässig und Dierich Kruse hatte 1613 einen großen Hof in St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Kuskop

Wappen der Familie Kuskop aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Kuskop
Blasonierung: In Silber ein schwarzer Anker
Helmzier: Zwei sich ansehende Mohrenköpfe
Helmdecken: Schwarz und silber
Die Kuskop sind eine früher in der Wilstermarsch zahlreiche und begüterte Familie.
Sie trägt ihren Namen nach dem Kuskoper Moor - alte Schreibweise: Kukeskoper (= Kukukskoper) - in der Wilstermarsch.
Schon in einer Urkunde vom Jahre 1319 ist von einem Hofe in Kuskop die Rede. Der Hauptsitz der Familie aber war Hackeboe. Dort pachtete 1485 Johan Kuschop den Zehnten zu "Haukebu" (Hackeboe).
1499 wird Hinrich Kuskop genannt. Im Jahre 1532 war Jakob und 1543 Johann, Peters Sohn, und 1548 Hinrich Kuskop Gildebruder in Wilster.
1588 werden unter den "Vollmechtigen der Olden Siden" Hinrich und Johann Kuschop erwähnt; dieser Johann gehört auch zu den Hauptleuten und Geschworenen der Wilster Kirche aus der Hackeboer Ducht.
1596 ist Klaus Kuskop der Geschworene für die Hackeboer Ducht. 1608 und 1624 sind Markus bzw. Hinrich dort Geschworene.
1615 ist Klaus Kuskop Deichgraf auf der Alten Seite im Kirchspiel Wilster.
Im 17. Jhdt. lag der Hauptsitz der Familie in der Neßducht bei Wilster. Am Ende des 17.Jhdts. verliert die Familie ihre Höfe und stirbt fast aus. Die 1920 lebenden Kuskop stammen von Johann Kuskop ab, der sich im Jahre 1650 in Krempe niederließ.
Dem in Wilster wohnhaften Photographen Carl Kuskop (1868 - 1953) verdankt Wilster sehr viele Abbildungen aus alter Zeit.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Kühl

Wappen der Familie Kühl aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Kühl
Blasonierung: In Blau zwei ins Andreaskreuz gelegte natürliche sinkende silberne Keulen.
Helmzier: Auf halbgedrehtem goldenen Stechhelm drei gestielte grüne dreiblättrige Kleeblätter
Helmdecken: Blau und silbern

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Köster

Wappen der Familie Köster aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Köster
Blasonierung: In Blau ein gestürzter blauer Anker mit goldenen Glocken an den Flunken
Helmzier: : Auf halbgedrehtem Stechhelm ein gestürzter blauer Anker mit goldenen Glocken an den Flunken
Helmdecken: Blau und golden

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie L - von Loh

Wappen der Familie von Loh aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie von Loh
Blasonierung: In Schwarz ein goldener offener Flug
Helmzier: offener goldener Flug
Helmdecken: Schwarz und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Lammers

Wappen der Familie Lammers aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Lammers
Blasonierung: In Blau ein silbernes schreitendes Lamm.
Helmzier: Ein wachsendes silbernes Lamm
Helmdecken: Blau und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Lau

Wappen der Familie Lau (Louwe) aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Lau
Blasonierung: In silber ein steigender roter Löwe.
Helmzier: steigender roter Löwe
Helmdecken: rot und silber
Das Wappen der Lau entspricht dem der Familie Beienfleth.
Die Familie Lau (Louwe bzw. Loweke = Löwe) war in der Wilstermarsch weit verbreitet.
Im Jahre 1432 erneuert und vermehrt Johannes Louwe mit Zustimmung seiner Frau Grete eine Stiftung zur Kirche St. laurentii zu Itzehoe; er wird 1439 und 1448 als Bürger zu Itzehoe aufgeführt.
1499 war die Familie louwe im Kirchspiel tom Vlethe (St. Margarethen) stark vertreten; Höfe besaßen dort jeweils Peter, Johann, Reymer und Marquard Louwe.
1500 hatte Marquard Louwe Grundbesitz in Heiligenstedten.
1546 war Hanen Loouw Kirchspielvogt zu Wewelsfleth, 1599 war Pawell Louw Hauptmann der Kirche zu Wilster.
1499 und im folgenden Jahrhundert war die Familie in Brokdorf ansässig; 1613 wohnte Claus Louwe in Ecklak, sowie Peter und Jochim Louw in der Beyenflether Ducht.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke
Anmerkung: sh. dazu auch in dieser Rubrik die Ausarbeitung "1931 Die Familie Lau (eine seit langer Zeit in der Wilstermarsch ansässige Familie)"

Wappen Familie Lübbe bzw. Lübbeke

Wappen der Familie Lübbe bzw. Lübbeke aus der Wilstermarsch

Blasonierung: In Grün ein aufgerichteter silberner Wolf
Helmzier: grün und silber geteilter Flug
Helmdecken: silber und grün
Die Familie Lübbe bzw. Lübbeke hat ihr Wappen von den Wulf angenommen.
Daniel Lübbeke zu Wewelsfleth war der Schwiegersohn des 1472 in Dithmarschen erschlagenen Henneke Wulf, welcher Hauptmann der Wilstermarsch war und den Aufstand gegen den Dänischen König angeführt hatte.
1499 saß Jacob Lubbe "to Brocktorppe" (Brokdorf)
und in 1512 ein anderer Jacob Lübbeke zu Wewelsfleth.
Im Kirchspiel Wewelsfleth wohnten 1594 Mychel Lubbeke sowie 1601 Henneke Lübbeke.
Der Kirchspielvogt Daniel Lybbeke (1530 - 1606) zu Uhrendorf war ein Urenkel des sagenhaften Henneke Wulf. Er ist bekannt als verfasser einer Chronik seiner Zeit. Sein Vater Henneke Lübbeke hat mehrmals gegenüber dem König Christian III die Interessen der Wilstermarsch erfolgreich zu vertreten gewußt.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke
Anmerkung: sh. in dieser Rubrik auch "1974 Geschichte der Familie Lübbe aus der Wilstermarsch"

Wappen Familie Maaß

Wappen Familie Maaß aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Maaß
Blasonierung: In rot ein goldener Querbalken, begleitet von drei goldenen fünfblättrigen Rosen (2, 1).
Helmzier: roter mit goldenem Balken belegter Spitzhut, an seiner Spitze eine goldene fünfblättrige Rose
Helmdecken: rot und golden
Die Familie kommt schon früh in allen holsteinischen Elbmarschen vor.
1494 lebte Peter Maeß "in der Marsch zu Steinburg".
1499 saßen Clawes und Olde Maeß im "Kerspel tom Vlethe" (St. Margarethen).
1608 wohnte Michell Maeß in Wilster und 1613 besaß Harmen Maeß einen Hof in der Heideducht im Kirchspiel St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Mehlert

Wappen der Familie Mehlert aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Mehlert
Blasonierung: In Silber ein grün gekleideter Mann, der mit seitwärts ausgebreiteten Händen über seinem Haupt einen Bogenstab hält.
Helmzier: Ein wachsender blau gekleideter Arm, ein silbernes Schwert schwingend.
Helmdecken: Grün und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Meinert

Wappen der Familie Meinert aus den holsteinischen Elbmarschen

Wappen der Familie Meinert
Blasonierung: Schräglinks geteilt in Silber und Rot. Oben der Rumpf eines bärtigen Mannes in roter Kleidung mit grünem Aufschlag und grüngestülptem roten Hut. Unten ein silbernes achtspeichiges Rad.
Helmzier: Zwischen rot silbernen Büffelhörnern ein Busch Pfauenfedern.
Helmdecken: Rot und silber
Ein Stammsitz der Familie ist schwer feststellbar, da die einzelnen Zweige der Familie oft ihren Besitz innerhalb der drei Marschen gewechselt haben.
In der Wilstermarsch wird 1499 und 1514 Johann Meynert "to Hoddingflethe" (Honigfleth) genannt.
Um 1500 wohnten Marquard, Klawes und Johann Meynardt am jenseitigen Störufer in Heiligenstedten.
1613 war Arinn Meyners, mit dem Beinamen "Grote", in Hackeboe ansässig.
In der Wilstermarsch sass die Familie in der Folge hauptsächlich im Kirchspiel Beidenfleth.
In der Kremper Marsch saß ein Ast der Familie seit Anfang des 17.Jhdts. in Brunsholt. Aber auch in Herzhorn und Umgebung war die Familie vertreten. 1567 waltete dort der Schulte Hermann Meynert seines Amtes. Sein Sohn Karsten war gleichfalls bis 1632 dort Schulte, während ein anderer Sohn Hermann dort 1650 Kirchspielsvogt war.
In Moorhusen, Kollmar, Neuendorf und in der übrigen Haseldorfer Marsch war die Familie vom 16. bis 18.Jhdt. zahlreich.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Mohr

Wappen der Familie Mohr aus den Holsteinischen Elbmarschen
Wappen der Familie Mohr aus den Holsteinischen Elbmarschen
Wappen der Familie Mohr aus den Holsteinischen Elbmarschen

Wappen der Familie Mohr
Wappen 1
Blasonierung: In Gold ein herausschauender Mohrenkopf.
Helmzier: Mohrenkopf mit goldenem Ohrring
Helmdecken: Schwarz und gold

Wappen 2
Blasonierung: In Rot ein goldener Pokal
Helmzier: Ein wachsender Mohr mit rotem Hut, mit der Rechten eine rote Keule schulternd
Helmdecken: schwarz und gold

Eine identische Darstellung des Wappens 2 gibt der in Otterndorf ansässig gewesene Professor Albert de Badrihaye (sh. Abbildung 3).

Träger des Namens kommen schon früh sowohl in der Wilstermarsch als auch in der Kremper Marsch vor; es handelt sich möglicherweise um verschiedene Familien.
In der Wilstermarsch wird 1499 Johann Mor "to Diektorpe" (Diekdorf) und Klawes Mor "tom Vlethe" (St. Margarethen) genannt.
1523 war Henneke Mor im Büttel tom Vlethe und 1538 Reymer Moer auf Flethsee im Kirchspiel St. Margarethen ansässig.
1601 war Hennyng Mohr Beisitzer im Dinggericht in der Wilstermarsch und 1613 hatten Karsten, Hartwig und Hinrich Mohr Höfe in Hochfeld, Diekdorf und Nordbüttel.
In Itzehoe war Jürgen Moer 1578 Vorsteher der St. Nicolai Kapelle und 1622 Hartwig Mohr erster Bürgermeister der Stadt.
Der Hauptsitz der Familie in der Kremper Marsch scheint das Kirchspiel Süderau zu sein. 1494 war Paschen Moer in der Vogtei Steinburg wohnhaft.
1548 war Hinrich Mohr Deichgraf und Schulte in Sommerland.
1672 waren Jürgen und Markus Mohr Deichgeschworene zu Süderau. 1652 war Klaus Mohr Vogt in Kammerland; seine Nachkommen waren später dort Landschulzen.

Quelle Wappen 1 und 2: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke
Quelle zu Abbildung 3: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Möller

Wappen der Familie Möller aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Möller
Blasonierung: In Blau ein silberner und golden bewehrter Schwan in Kampfstellung.
Helmzier: Silberner Schwan
Helmdecken: Blau und silber
Eine alte Familie der Wilstermarsch.
Das Wilster Ratsbuch vom Jahre 1376 nennt gegen Ende des 14. Jhdts. Clawes Moller und Peter Moller, beide im Kirchspiel Wilster wohnhaft.
Im Jahre 1499 wohnt ein Clawes Moller "to Dodenkope" (im Kirchspiel Beidenfleth) und um 1500 Johann Moller "tom Ho" (Howe).
1532 saß Johann Moller im Rat zu Wilster.
Der Kirchspielvogt Jacob Moller zu Wewelsfleth hatte teil am Aufstand der Marsch vom Jahre 1546 gegen den dänischen König.
Auch links der Stör in Bahrenfleth im Kirchspiel Neuenkirchen hatte die Familie Besitz.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Nagel

Wappen der Familie Nagel aus der Wilstermarsch
Wappen der Nagel von Diermstein

Wappen der Familie Nagel
Blasonierung: In Gold und Gold geteilt. Oben drei blaue quer gesetzte Eisenhütlein (Eisenhutfeh = heraldisches Pelzwerk), Unten ein schreitender roter Löwe
Helmzier: Ein rot gekleideter behüteter Mann, der in seiner Rechten einen schwarzen Nagel trägt.
Helmdecken: Blau und gold, rot und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933
Anmerkung: Das Wappen entspricht weitgehend dem der Nagel von Diermstein (vgl. Bild 2), einer Familie aus der rheinland-pfälzischen Gemeinde Dirmstein im Landkreis Bad Dürkheim

Wappen Familie Nienburg

Wappen der Familie Nienburg aus den holsteinischen Elbmarschen

Wappen der Familie Nienburg
Blasonierung: Gespalten in Silber und Rot. Vorn in Silber ein schwarzes aus der hinteren Schildhälfte wachsendes Pferd. Hinten in Rot ein abwärts gekehrte silbernes Pflugeisen
Helmzier: Drei aufgerichtete goldene Weizenähren
Helmdecken: Schwarz und silber, rot und silber
Die Familie Nienburg war seit Alters in der Kremper Marsch ansässig; die Kirchspiele Süderau und Krempe waren die Hauptwohnsitze.
1430 war Johann Nienborgh Notar in Itzehoe.
Im Jahre 1441 amtierte ein Priester Hinrikus Nygenborch an der Kirche St. Laurentii zu Itzehoe.
1488 war Hinrich Nigenborg Bürger zu Itzehoe.
Luder Nigenborch besaß um 1499 einen Hof "to Kremptorpe".
Im Jahr 1572 hatte Marten Neyenborgk Besitz zu Seestermühe in der Haseldorfer Marsch.
Im Süderauer Riep war die Familie bis 1763 ansässig.
In Diekdorf in der Wilstermarsch hatte die Familie Grundbesitz.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie O - von Osten

Wappen der Familie von Osten aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie von Osten
Blasonierung: Gespalten in Rot und Silber. Vorne siebenfach schräg wellenförmig geteilt in Rot und Gold; Hinten ein steigender blauer Schlüssel in Silber.
Helmzier: Zwischen einem offenen silbernen Flug eine wachsende silberne Lilie mit aufgelegten schragenweise gekreuzten blauen Schlüsseln.
Helmdecken: Rot und golden

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Oldenburg

Wappen der Familie Oldenburg aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Oldenburg
Blasonierung: Gespalten in rot und blau. Vorn eine schreitende silberne Gans, hinten drei (2.1.) sechszackige goldene Sterne.
Helmzier: Zwischen blau goldenen Büffelhörnern ein goldener sechszackiger Stern.
Helmdecken: Rot und silber, blau und gold
Die Oldenburg waren eine ehemals eine in der Wilstermarsch weit verbreitete Familie.
Im Jahre 1499 hatte Hinrik Oldenborch Besitz zu Beidenfleth, 1514 saß Hinrik Oldenborch "tom Büttel" (Büttel) im Kirchspiel St. Margarethen, ein anderer Hinrik "to Wewelsflethe".
In den Kirchspielen Wewelsfleth und Beidenfleth lag während des 16. Jhdts. der Hauptsitz der Familie, doch war sie Anfang des 17.Jhdts. auch im Kirchspiel St. margarethen vertreten. Hier wohnte damals Claus Oldenborch am Bütteler Deich.
1677 besaß Hinrich Oldenborch einen Hof im Kirchspiel Brokdorf.
Zu Beginn des 18. Jhdts. befindet sich auch ein Oldenburg in der Kremper Marsch; bis zum Jahre 1727 besaß Hans Oldenburg einen Hof in Borsflether Wisch.
Danach waren keine Oldenburg mehr in den beiden Marschen vorhanden.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Piening

Wappen der Familie Piening aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Piening
Blasonierung: Geteilt in Silber und Schwarz. Oben ein wachsender grüner Rosenzweig, der zwei fünfblättrige rote Rosen trägt. Unten eine goldene Hofmarke.
Helmzier: Ein geschlossener rot und silbern geteilter Flug.
Helmdecken: Schwarz und golden

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Pohlmann

Wappen der Familie Pohlmann aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Pohlmann
Blasonierung: In Silber auf grünem Sechsberg ein rotes Kreuz
Helmzier: Wachsend ein bärtiger Mann in roter Kleidung mit grünen Aufschlägen und rotem grüngestülpten Hut, mit dem rechten Arm ein rotes Kreuz hebend.
Helmdecken: Rot und silber
Die Familie ist im 18.Jhdt. auf Höfen in Büttel, St. Margarethen und bei Wilster ansässig. Teile der Familie wandten sich nach Hamburg.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Poppe oder Popp

Wappen der Familie Poppe oder Popp aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Poppe oder Popp
Blasonierung: In Silber in Frontansicht ein aus dem unteren Schildrande wachsender bärtiger Mönch in roter Kutte, der die rechte Hand zum Segen erhebt
Helmzier: Der Mönch wachsend
Helmdecken: Rot und silber
Die Familie war früher in der Wilstermarsch angesehen und zahlreich. Sie saß hauptsächlich in der Umgebung von Wilster.
1499 waren Klawes und Johann Poppe "to Hackebo" ansässig.
Um dieselbe Zeit wohnte Marquard Poppe "to Hoddingflethe" und Hinrik Poppe in Diektorp.
Um 1500 saß ein Zweig der Familie in Heiligenstedten, ein anderer in Neuenkirchen an der Stör.
1516 war der Deichgeschworene Peter papen als Schiedsrichter für die vier Kirchspiele der Kremper Marsch tätig.
Im Jahre 1580 verlor Johann Poppe beim Vogelschießen in Wilster eine Hand; er trug seither eine eiserne.
1601 war Jakob Poppe Beisitzer im Dinggericht in der Wilstermarsch.Hermann Poppe wohnte in Diekdorf.
Ein Sproß der Familie war im 17.Jhdt. Pastor in Wewelsfleth; sein Bildnis hängt in der dortigen Kirche.
Johann Poppe war 1667 erster Bürgermeister in Itzehoe.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Ramm

Wappen der Familie Ramm aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Ramm
Blasonierung: In Rot ein liegendes silbernes Pflugeisen, aus dem drei goldene Weißenähren wachsen.
Helmzier: Drei rote fünfblättrige Rosen an grünen Stielen wachsend
Helmdecken: Rot und silber
Die vermutlich aus Hodorf stammende Familie war im 18.Jhdt. im Kirchspiel Brokdorf ansässig.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Reimers

Wappen der Familie Reimers aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Reimers
Blasonierung: Geteilt in Silber und Gold. Oben ein schwarzer Kesselrinken (Henkel); unten drei grün gestielte fünfblättrige rote Rosen
Helmzier: Auf halbgedrehtem Spangenhelm drei wachsende grün gestielte fünfblättrige rote Rosen
Helmdecken: Silbern und rot

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Roß

Wappen der Familie Roß in der Wilstermarsch

Wappen der Familie Roß
Blasonierung: In Silber ein schreitendes schwarzes Roß
Helmzier: Drei aufgerichtete goldener Weizenähren
Helmdecken: Schwarz und silber
Die Familie Roß war in den drei holsteinischen Marschen nur schwach vertreten und war in Dithmarschen stärker verbreitet.
Im 18. Jhdt. hatte die Familie Besitz in Brokdorf.
Von 1702 - 1772 besaß Reimer, Sohn von Wichmann Roß, einen Hof in Mittelfeld. Sein Sohn Franz erwarb 1738 einen Hof in Elskop, der bis zum Jahre 1834 in der Familie blieb.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Schacht

Wappen Familie Schacht aus den Elbmarschen
Wappen Familie Schacht aus den Elbmarschen
Wappen Familie Schacht aus den Elbmarschen

Wappen der Familien Schacht
Wappen (Bild 1)
Blasonierung: In Rot unter sechszackigem silbernem Stern ein aufgerichtetes silbernes Pferd.
Helmzier: Zwischen rot silbern geteilten Büffelhörnern zwei sechszackige silberne Sterne übereinander
Helmdecken: Rot und silber

Wappen (Bild 2) Diplom von 1858
Blasonierung: Gespalten in Rot und Gold.
Vorn ein silbernes aus der hinteren Schildhälfte wachsendes Pferd.; hinten in Gold zwei ins Andreaskreuz gelegte schwarze Bergmannshämmer. Im blauen oberen Schildort ein sechszackiger silberner Stern.
Helmzier: Auf dem gekrönten Helm drei aufgerichtete rot-silber-rot Straußenfedern
Helmdecken: Rot und silbern, schwarz und gold

Wappen (Bild 3) Johann Schacht 1547 - 1667
Blasonierung: In Silber eine schwarze Hofmarke
Helmzier: zwei an grünen beblätterten Stengeln wachsende rote Blumen (Rosen?)
Helmdecken: Schwarz und silber

Die drei Brüder Marquart, Detlev und Otto genannt Schacht oder von Ho, 1340 auf Klein Harrie und Ho werden auch von der Familie Schacht in Anspruch genommen. Eine Wappenverwandschaft zwischen den von Ho und den Schacht besteht nicht; die genannten drei Brüder führten den Fisch im Wappen.
1479 wird erwähnt Marten Schacht im Kamerlande in der Kremper Marsch.
Zu Beginn des 16.Jhdts. hatte Claus Schacht Besitz in Herzhorn sowie jenseits der Elbe bei Twielenfleth bei Stade.
Johann Schacht zu Herzhorn (1547 - 1667 ??) ist bekannt wegen seines hohen Alters; er führte eine Hofmarke im Wappen. Sein Sohn war 1655 - 1680 Kirchspielsvogt daselbst.
Die Familie hat im Laufe des 17., 18. und 19. Jahrhunderts der Marsch um Herzhorn eine ganze Reihe von Verwaltungsbeamten gegeben. Der letzte in dieser Reihe war der Königliche Landschulze Jacob Schacht zu Sommerland, der im Jahre 1858 vermutlich vom König Friedrich VII. von Dänemark eine Vermehrung seines Wappens erhielt.
Die Familie hatte im Laufe der Jahrhunderte hauptsächlich Besitz in den Kirchspielen, Herzhorn, Neuenkirchen und Krempe.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Schade

Wappen der Familie Schade aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Schade
Blasonierung: Gespalten in Rot und Silber; Vorne eine goldene fünfblättrige Rose, Hinten ein schwarzer Anker
Helmzier: Zwischen rot und silber geteilten Büffelhörnern ein schwarzer Anker
Helmdecken: Rot und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Scheel

Wappen der Familie Scheel aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Scheel
Blasonierung: In Rot ein silberner Sparren, in den Eckenbegleitet von je einem goldenen Vogel.
Helmzier: Auf dem gekrönten Helm zwei abgekehrte rote Fuchsrümpfe
Helmdecken: Rot und silber
In älterer Zeit finden sich Mitglieder dieser Familie in der Kremper Marsch und in der Wilstermarsch, in neuerer Zeit hauptsächlich in der Wilstermarsch.
Im Jahre 1395 war Hinrikus Schele der erste Vikar an der St. Bartholomäus Kirche zu Wilster.
1456 wohnten Peter und Johann Schele in der Kedingstrate (Deichstraße) in Wilster.
Im 15. Jhdt. hatte die Familie Besitz im Kirchspiel Neuenbrok in der Kremper Marsch. Hier saßen um das Jahr 1490 Clawes, Wilken und Hans Schele.
1499 saß auch ein Clawes Schele zu Rumfleth und Jürgen Schele "to Hakebu" (Hackeboe) im Kirchspiel Wilster.
Im Jahre 1564 hat "Johann Schele, sel. Martens Sohn zu Neuendorf, im lübschen Recht zu Wilster Marquartt entleibt."
Um 1600 war Petrus Schele Notarius und Stadtsekretär zu Wilster, im Jahre 1604 Johann Schele Landschreiber der Wilstermarsch.
1602 wohnte Peter Schele zu Dodenkop und 1613 Johann Schele in der Dammflether Ducht.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Schmidt

Wappen Familie Schmidt aus der Wilstermarsch
Wappen Familie Schmidt aus den Elbmarschen
Wappen Familie Schmidt aus den Elbmarschen

Wappen der Familien Schmidt
Wappen 1
Blasonierung: In Silber zwei ins Andreaskreuz gelegte blaue Schlüssel mit abgekehrten Bärten, überlegt mit einem rot gestielten blauen Hammer.
Helmzier: Ein blau gekleideter Arm, einen rot gestielten blauen Hammer haltend.
Helmdecken: Blau und silber

Wappen 2
Blasonierung: In Silber ein aus einer Wolke greifender rot bekleideter Arm einen rot gestielten blauen Hammer haltend.
Helmzier: Der rot bekleidete Arm den Hammer haltend.
Helmdecken: Rot und silber.
Eine identische Darstellung des Wappens (sh. Abbildung 3) gibt der in Otterndorf ansässig gewesene Professor Albert de Badrihaye.
Eine Familie dieses Namens tritt zuerst in der Wilstermarsch auf, doch kommt der Name auch schon früh in der Kremper Marsch vor.
Um 1400 wohnte Hermann Smit in Wilster und Heinrich Smyt "oppe de nigen Borch" (Oberer Kohlmarkt) in Wilster. 1404 wird Didrik Smyt in Wilster genannt.
1499 war Marquard Smid in Beidenfleth ansässig. 1613 wohnte Siemen Schmitt in Arentsee.
In der Wilstermarsch war die Familie hauptsächlich im Kirchspiel St. Margarethen vertreten.
In der Haseldorfer Marsch wird 1587 Claus Schmidt in Moorhusen im Kirchspiel Neuendorf genannt. Markus Schmidt wohnte 1685 in Raa.
Ein anderer Ast aus Dammwisch im Kirchspiel Horst. Er breitete sich im 18.Jhdt. in KammerlanderAu und Abtei, Sommerland, Moorhusen, Elskop, Mittelfeld, Herzhorn und Süderau, Rethwisch, Hahnenkamp und Neuendorf aus. Peter Schmidt war Lanesschulze (1846 - 1883) in Sommerland.

Quelle Wappen 1 und 2: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke
Quelle zu Abbildung 3: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Schröder

Wappen der Familie Schröder aus den Elbmarschen

Wappen der Familie Schröder
Blasonierung: In Blau auf grünen Wellen schwimmend eine silberne Gans.
Helmzier: Auffliegende silberne Gans
Helmdecken: Blau und silber
Eine in den drei Elbmarschen weit verbreitete alte Familie, bsonders in der Kremper Marsch und der Wilstermarsch.
Im Jahre 1456 wohnte Hinrik Scroder in der Closterstrate (Klosterhof) zu Wilster.
Clawes Scroder gehörte im Jahre 1477 der Liebfrauengilde zu Itzehoe als Mitglied an.
Hinrik Scroder hatte im Jahre 1494 Besitz im Wilster Kirchspiel, ebenfalls nach dem Bederegister (eine Art Steuerliste) von 1499 Magnus, Peter, Marten und Laurens Scroder sowie im Jahre 1516 Gert Scroder.
Anno 1532 saß Claus Schroder "up dem Rundhave" (Rundhof) zu Krempe.
Hinrich Schröder zu Eklack, bei der Aue wohnhaft, war im Jahre 1571 Hauptmann der Wilstermarsch; Carsten Schroder wohnte daselbst um 1613.
In Süderau in der Kremper marsch war 1597 Hans Schröder angesessen.
1623 hatte die Familie Besitz im Kirchspiel Wewelsfleth.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

<- bisherige Objekteweitere Objekte ->

 

© 2008-2019 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key