Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Familienkundliches Familien-Wappen

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1920 Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen

1920 Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
von Max Kahlke und Walter Kahlke
18 Tafeln mit jeweils 4 Wappen
sowie 28 Seiten Text zur Geschichte der Familienwappen in den Marschen sowie zur Genealogie der Familien
gedruckt bei H.W. Köbner Co. G.m.b.H. in Altona
erschienen im Verlag von Riegel & Jensen (J. Harder, Buchhandlung) in Altona

Auf der Frontseite des Buches sind die
Wappen der Wilstermarsch (in Blau der golden nimbierte, silbern und golden gekleidete Christus, die rechte Hand zum Segen erhoben, in der linken die rote Weltkugel mit goldenem Kreuz haltend)
und der Kremper Marsch (in Rot ein schreitender, golden bewehrter silberner Schwan) abgebildet.
In dem Buch werden insgesamt 72 Wappen von in Wilster, der Wilstermarsch und der Kremper Marsch ansässigen bzw. ansässig gewesenen Wappen führenden Familien vorgestellt.

1925 Familienverband der Kreyen - Familien Krey

1925 Familienverband der Kreyen - Familien Krey aus der Wilstermarsch
Wappen der Familien Krey aus der Wilstermarsch
Auszug aus dem Buch „Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen“

1925 Familienverband der Kreyen - Familie Krey.
Träger des Familiennamens Krey sind seit langem und auch heute noch in der Wilstermarsch ansässig.
Der Familienname leitet sich ab von dem Niederdeutschen Wort Krey bzw. Krei für Krähe.
In dem Buch „Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen“ heißt es u.a. über die Krey: Eine große begüterte Familie der Wilster Marsch. Besonders im Kirchspiel St. Margarethen ist sie von jeher angesessen...... (sh. Abbildung 4)
Für Mitglieder der Familie sind Wappen in zwei Variationen bekannt (Bild 3):
In silbernem Schild
I. auf grünem Ast auf dem …...
II. ein grüner Ast mit zwei Zweigen übereinander auf deren jedem ….eine rot bewehrte schwarze Krähe gegen den Stamm gekehrt sitzt.
Helmdecken: Schwarz – weiß (silber)

Bildrechte: Familienverband der Kreyen

1931 Die Familie Lau (eine seit langer Zeit in der Wilstermarsch ansässige Familie)

Die Tagung der Familie Lau am 26. Mai 1931 in St. Margarethen - Wilstermarsch sowie Betrachtungen zur Geschichte der Familie
von Carl Lau, Hamburg
gedruckt bei Buchdruckerei Johann Schwark Söhne, Wilster
Herausgeber: Familienverband der Lauen

1951 Geschichte der Hochfelder Mühle und der Müller Familie Trede 1831 - 1951

1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951
1951 Detlef Trede - Müllermeister und Firmeninhaber der Hochfelder Mühle
1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951
1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951

1951 Geschichte der Hochfelder Mühle 1831 - 1951
Die 32 Seiten umfassende Festschrift wurde aus Anlass des 120-jährigen Bestehens der Firma Detlef Trede, Hochfelder Mühle, von deren Inhabern herausgegeben.
Sie stellt die Geschichte der zunächst in Neumühlen stehenden Mühle, deren 1897 erfolgte Versetzung nach Hochfeld und die Entwicklung des Betriebes sowie die Geschichte der Familie Trede vor.

Herausgegeben zum 01.05.1951
Besorgt durch Joh. Richard Peters, Wewelsfleth

1974 Geschichte der Familie Lübbe aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Lübbe aus der Wilstermarsch

1974 Geschichte der Familie Lübbe aus der Wilstermarsch
Die Familie Lübbe ist eine bereits im fünfzehnten Jahrhundert urkundlich in der Wilstermarsch bezeugte Familie.
Auf 52 Seiten stellt die im Eigenverlag gedruckte Schrift die Geschichte und Personen der Familie Lübbe vor.

Zusammengestellt und bearbeitet von Georg Lübbe (1870 - 1958) und Elfriede Lübbe geb. Lohse (1874 - 1957)
1974 überarbeitet, bebildert und gedruckt von Peter Timm

1990 Die Nachkommen des Schmiedemeisters Hein von Holten aus Wilster

Die Nachkommen des Schmiedemeisters Hein von Holten aus Wilster (Wilster-Linie)
von Ernst-Werner Beken
im
Verein zur Erforschung der Familiengeschichte von Holte e.V.

Genealogie einer Familie, die seit 350 Jahren in Wilster ansässig war und deren Zweige sich über die gesamte Welt verteilten.
Mehr informationen zu dieser Familie hat der Freundeskreis von Holte

2011 Familienwappen in der Wilstermarsch

Familienwappen in der Wilstermarsch
1933 Wappen der Kirchengemeinde St. Margarethen sowie Unterschriften ihrer Vertreter

2011 Familienwappen in der Wilstermarsch
Nachdruck der 1933 überreichten Ehrengabe der Kirchengemeinde St. Margarethen an ihren scheidenden Pastor D. Dr. Wilhelm Jensen.
In den 23 Jahren seiner Tätigkeit als Hauptpastor in St. Margarethen hatte sich D.Dr. Wilhelm Jensen nicht nur als Seelsorger in seinem Kirchspiel, sondern auch als Historiker um die Erforschung von Geschichte und Geschichten der Wilstermarsch sehr verdient gemacht.
In dem zunächst offenbar nur in einem Exemplar und von Hand gefertigten Buch sind mit farbigen Zeichnungen insgesamt 44 Wappen von Familien der Wilstermarsch vorgestellt. Hinzu kommt das Wappen des Verfertigers der Zeichnungen; dieses ist der in Otterndorf ansässig gewesene Professor Albert de Badrihaye.
Die Umstände der Ehrung hat Dr. Wilhelm Jensen eigenhändig als handschriftliche Notiz für seine Nachkommen festgehalten (sh. Bild 4).
Im Jahre 1911 ließen die beiden betagten Töchter von Pastor Wilhelm Jensen zum Andenken an ihren Vater das Buch in einem 50 Exemplare umfassenden Privatdruck nachdrucken. Jeweils 10 Exemplare blieben bei den Familien der Töchter Anke Eck (1912) und Elske Neidhard (1919), während 30 Exemplare dem Bürgermeister der Gemeinde St. Margarethen zur Verfügung gestellt wurden mit dem Wunsch, die Spenden aus der Abgabe des Buches für notwendige Erneuerungsarbeiten am Turm der St. Margarethener Kirche zu verwenden.
Die Wilstersche Zeitung berichtete über die Übergabe des großherzigen Geschenkes an die Gemeinde St. Margarethen; der Bericht vom 07.03.2012 kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Anmerkung: Das vorgestellte Exemplar des Buches wurde freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen unentgeltlich für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

Wappen Familie Albers

Wappen der Familie Albers aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Albers
Blasonierung: In Silber ein aus den Wolken greifender rot bekleideter Arm, der eine Sense hält, deren roter Stiel mit einem beidseitig besetzten Kleeblattstengel quer belegt ist.
Helmzier: Zwischen zwei rot-silbernen Büffelhörnern ein grünes Lindenblatt
Helmdecken: Rot und silber
Die Familie war früh in der Wilstermarsch ansässig.
1560 war Marquard Albers Bürger in Itzehoe, gleichfalls Reinhold Albers im Jahre 1585.
1616 war Cornelius Albers in Osterbünge ansässig. Nach ihm hatten Mitglieder im Kirchspiel St. Margarethen Besitz. Seit 1891 ist ein Zweig der Familie aus St. Margarethen nach Grevenkop in der Kremper Marsch verpflanzt.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Bartels

Wappen der Familie Bartels aus Dithmarschen und den holsteinischen Elbmarschen

Wappen der Familie Bartels
Blasonierung: In Silber ein grüner Palmbaum über zwei gekreuzten Palmenzweigen
Helmzier: Der grüne Palmbaum
Helmdecken: Grün und silber
Die Familie tritt in den Urkunden der Holsteinischen Elbmarschen wenig hervor.
1499 wird Klawes Bartels in Wilster genannt.
Im Jahre 1613 hatte Ties Bartelt in Poßfeld in der Wilstermarsch Besitz. Um dieselbe Zeit kommt die Familie auch in der Kremper Marsch vor.
In Dithmarschen hingegen sind die Bartels mit dem Palmbaum schon in ziemlich früher Zeit ansässig gewesen, so dass vermutlich von dort ein Teil in die benachbarte Wilstermarsch eingewandert ist.
Glieder der Familie sind nach Hamburg gezogen und unterscheiden sich dort durch ihr Wappen von anderen Familien gleichen Namens.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Behrens

Wappen der Familie Behrens aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Behrens
Blasonierung: In Silber auf grünem Berge drei aus einem grünen Stengel wachsende blaue Glockenblumen.
Helmzier: Drei aus einem grünen Stengel wachsende blaue Glockenblumen
Helmdecken: Blau und silber
Die Familie tritt hauptsächlich in der Wilstermarsch auf.
Um 1477 jedoch wohnte Klawes Berendes in Itzehoe.
Johann Berendt, Klawes Berendt und Johann Berendes waren um 1500 in Heiligenstedten ansässig.
Um 1600 sitzt Johann Berendt in der Bütteler Ducht (im Kirchspiel St. Margarethen).
Im 18.Jhdt. hat die Familie Höfe in Beidenfleth und in Wewelsfleth. In Beidenfleth war ein Angehöriger der Familie Stifter der Altarleuchter in der Kirche.
In der Kremper Marsch hatte in der ersten Hälfte des 18.Jhdts. ein Zweig der Familie, welcher vorher in Langenhals wohnte, in Neuenbrok Besitz.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Beienfleth

Wappen der Familie Beienfleth aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Beienfleth
Blasonierung: In silber ein steigender roter Löwe.
Helmzier: steigender roter Löwe
Helmdecken: rot und silber
Die Familie kommt aus Beidenfleth an der Stör.
In den Jahren 1222 bis 1271 wird Marquard von Beienfleth bezeugt.
1310 sind Johann und Otto von Beyenvlite genannt.
Um das Jahr 1326 hatten Hinrich Beienfleth und dessen Sohn Timmo Besitz in der Nähe von Wilster; 1332 wird Helrik Beinvlet genannt.
Im Jahre 1336 war Lange Beyenflethe Vogt auf der Steinburg.
Nach dem Jahre 1376 werden die Beienflethe unter den ritterlichen Familien Holsteins und auch in der Wilstermarsch nicht mehr genannt, doch hatte ein Marquart Beigenfleth to Kamerland (Kremper Marsch) bäuerlichen Grundbesitz.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Beimgraben

Wappen der Familie Beimgraben aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Beimgraben
Blasonierung: Geteilt in Silber und Grün. Oben zwei einander zugewandte schwarze Klauenflügel mit roten Klauen. Unten ein silberner Wellenbalken.
Helmzier: Zwischen grün und silber geteilten Büffelhörnern ein schwarzer Klauenflügel mit roten Klauen
Helmdecken: Rot und silber, grün und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Boll

Wappen der Familie Boll aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Boll
Blasonierung: In Silber ein laufender schwarzer Bulle/Stier vor einem auf grünem Schildfuß wachsenden belaubten grünen Baum.
Helmzier: Drei wachsende goldene Weizenähren.
Helmdecken: Rot und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Bols

Wappen der Familie Bols aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Bols
Blasonierung: In Blau eine gestürzte silberne Brezel (Kringel)
Helmzier: Wachsend drei rote fünfblättrige Rosen.
Helmdecken: Blau und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Bolten

Wappen der Familie Bolten aus der Wilstermarsch
Wappen der Familie Bolten

Wappen der Familie Bolten
Wilstermarsch Linie (Bild 1)
Blasonierung: In Silber zwei ins Andreaskreuz gelegte blaue Pfeile mit einem roten Herzen belegt.
Helmzier: wachsender roter Hirsch
Helmdecken: Rot und silber
weitere Linie (Bild 2)
Blasonierung: Geteilt in Silber und Blau. Oben drei schräggestellte blaue Pfeile, unten ein balkenweise gelegter silberner Fisch
Helmzier: zwischen blau silbernen Flügeln ein blauer Pfeil.
Die Familie ist früh in der Wilstermarsch , aber auch in der Kremper marsch und Haseldorfer Marsch ansässig gewesen.
Im 17. Jhdt. kommen Bolten auch in Dithmarschen vor.
Als erster des Namens wird im Jahre 1410 und 1422 Henneke Bolden oder Bolten in Wilster genannt.
Im Jahre 1438 ist Tewes Bolten Deichgeschworener für das Kirchspiel Wilster. Er wird als solcher im Spadelandbrief des Grafen Adolf VIII von Hollstein genannt.
1499 wohnt Hans Bolthe zu Borsflethe und Johann zu Hoddingflethe (Honigfleth). 1528 war Johann Bolten Prediger in Neuendorf; unter ihm vollzog sich friedlich der Übergang vom alten Glauben zur Reformation.
In der Wilstermarsch wohnte 1581 Marten Bolte in Wilster und 1582 Mathias Bolten in Kathen. In demselben Jahr war Trys Bolten Vogt in Dodenkop.
1613 war Thies Bolten in der Dammflether Ducht und Peter Bolten in Wetterndorf ansässig. In der Kremper Marsch wohnte um dieselbe Zeit MartenBolten in Borsfleth; von 1760 ab saß ein Zweig der Familie in Heiligenstedten und Bahrenfleth.
Klaus Bolten saß 1829 - 74 auf dem Zierhof in Sommerlander Riep; seine Nachkommen hatten Höfe in Sommerland und in der Blomeschen Wildnis in der Kremper Marsch.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Brandt

Wappen der Familie Brandt aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Brandt
Blasonierung: In Blau drei (2.1.) sechszackige goldene Sterne.
Helmzier: Ein Pfauenschweif
Helmdecken: Blau und gold
Die Familie war in alter Zeit in der Wilstermarsch und auch in der Kremper Marsch und in Dithmarschen ansässig. Auch nach der Stadt Itzehoe hat sie verschiedene Zweige getrieben und dort Ratsverwandte und Bürgermeister gestellt.
Um das Jahr 1400 hatte die Familie Besitz zu Ho (Hodorf). 1430 werden genannt Detlev und Hermann Brand, Söhne des alten Brand "imme Ho".
1427 sind Marquard Brande sowie Bruno und Clawes Brande Ratsleute zu Itzehoe; Marquard wird 1440 dort als Bürgermeister erwähnt.
1463 verkauft Johann Brand an Heneke Brand drei Stücke Pfluglandes in der Nähe von Itzehoe.
Im Jahre 1499 nennt das Landbederegister (eine Art Steuerregister): Peter Brandt "tho Borsflethe" in der Kremper Marsch, Marquard Brandt "to Hakebu" (Hackeboe), Marten und Jakob Brandt "tho Diektorpe" (Diekdorf), letzterer auf großem Besitz, in der Wilstermarsch.
1514 hat Johann Brandt Besitz "to Kremptorpe" (Krempdorf), zur gleichen Zeit Michel Brandt "thor Wilster".
Um das Jahr 1536 war Jochim Brandt Amtsverwalter des Amtes Steinburg.
Anno 1519 war Jacob Brandt Beisitzer im Dinggericht der Wilstermarsch.
Zu Beginn des 17. Jhdts.(1613) hatte die Familie Besitz zu Poßfeld, St. Margarethen und Uhrendorf.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Breide

Wappen Familie Breide aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Breide
Blasonierung: In rot ein steigender silberner Löwe.
Helmzier: steigender silberner Löwe
Helmdecken: rot und silber
Es wird eine familiäre Verbindung der Breide zu den Beienfleth und den Lau (Louwen) angenommen.
1237 ist Marquardus Bryde urkundlich bezeugt, 1309 Henrikus Breide.
Borchert Breyde wurde 1345 in einer Fehde von dem Ritter Heyneke Scharpenberg überfallen und zeitweilig in Haseldorf gefangen gehalten.
In Wilster wohnte 1408 Marquart Breide.
Um das Jahr 1499 besaßen Hans Breide, Grethe Breide und Michel Breide jeweils Höfe im Kirchspiel Brokdorf.
Bei der Schlacht der Dänen und Holsten gegen die Dithmarscher bei der Dusenddüwelswarft bei Hemmingstedt im Jahr 1500 fiel der Ritter Marquard Breide.
1519 verkaufte Nikolaus Breide seinen Hof zu Wilster.
Zu Beginn des 17. Jhdts. besaß um 1613 Claus Breide einen Hof in Hochfeld sowie ein anderer Claus Breide 1602 einen solchen in Dodenkop.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Brockdorf

Wappen der Familie Brockdorf aus der Wilstermarsch
Wappen der Gemeinde Brokdorf
Wappen der Grafen von Brockdorff am Schloss Schney
Ursprüngliches Stammwappen derer von Brockdorff

Wappen der Familie Brockdorf
Blasonierung: In Blau ein schrägrechts gestellter fliegender silberner Fisch.
Helmzier: aufgerichteter fliegender silberner Fisch.
Helmdecken: Blau und silber
Die Familie Brockdorf ist eine der ältesten aus der Wilstermarsch.
Ihr Name entspricht dem des Kirchdorfes Brokdorf; in den Jahren 1220 und 1221 wird Hildeleuus de Brockthorp urkundlich genannt.
1302 erscheint wieder ein Hildeleuus de Bruchtorpe und 1336 ein Marquardus de Brucdorpe.
Zum Ritterstand gehörende Namensträger kommen zahlreich in den Urkunden des 14. Jhdts. vor als Gefolgsleute des Grafen von Holstein; z.B. Ekkehard und Johann Brocktorpe als advocadi.
1401 hatte Henneke Brocktorpe "to Brocktorpe" bäuerlichen Grundbesitz.
Das Landbederegister (ein Steuerregister) nennt als ebenfalls bäuerliche Besitzer Michel, Dirk und Johann Brocktorpe "to Brocktorpe".
Ein Johann Brocktorp hatte 1514 Besitz "tom Vlethe" (St. Margarethen).
Um das Jahr 1546 war Clawes Brocktorp, Kirchspielsvogt zu Brockdorf, beteiligt am Aufstand der Wilstermarsch gegen den dänischen König; nach ihm sind keine weiteren bäuerlichen Mitglieder der Familie mehr genannt.
Die Adelsfamilie Brockdorff hingegen besteht heute noch in mehreren Linien.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Bild 2: Wappen der Gemeinde Brokdorf
Blasonierung: In Blau ein schräggestellter, silberner fliegender Fisch über zwei silbernen Wellenfäden im Schildfuß.

Bild 3: Wappen der Grafen von Brockdorff am Schloss Schney in Franken.
1672 in den dänischen Lehnsgrafenstand erhoben.
Blasonierung: oben in Rot zwei einander zugekehrte steigende goldene Löwen, unten in Blau zwei aufwärts fliegende, einander zugekehrte, geflügelte silberne Fische.

Bild 4: Stammwappen derer von Brockdorff
Blasonierung: auf Blau ein silberner, schräg liegender geflügelter Fisch.
Helmzier: Pfauenwedel

Wappen Familie Bruhn

Wappen der Familie Bruhn aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Bruhn
Blasonierung: In silber ein steigender roter Löwe.
Helmzier: schreitender roter Löwe
Helmdecken: rot und silber
Sowohl in der Wilstermarsch als auch in der Kremper Marsch und in Dithmarschen ist die Familie schon früh bezeugt.
Ekkehard Bruno war einer der ersten Ratsherren der Stadt Itzehoe und ist 1316 genannt; 1425 wir ein weiterer Brune dort als Ratsherr genannt.
Das Ratsbuch der Stadt Wilster führt 1400 Peter Brun im Kirchspiel Wilster an.
1463 besaß Hinrich Brun einen Hof zu Nordoe.
Im Jahre 1499 werden im Landbederegister des Amtes Steinburg aufgeführt "Hans Brun to Borsflethe" und "Tewes Brun tom Vlethe" (St. Margarethen). Zu genannter Zeit wohnte Peter Brun in Heiligenstedten.
1613 wohnte Johann Brun in der Heideducht im Kirchspiel St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Damme

Wappen der Familie Damme aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Damme
Das Wappen der Familie Damme ist gleich dem der Familie Brockdorf
Blasonierung: In Blau ein schrägrechts gestellter fliegender silberner Fisch.
Helmzier: aufgerichteter fliegender silberner Fisch.
Helmdecken: Blau und silber
Der Stammsitz der Familie war wahrscheinlich Dammducht im Kirchspiel Wewelsfleth, wo die Familie seit alters Besitz hatte.
Im Jahre 1299 ist dort Hinrikus, miles*) de Dame, und in 1300 Lambertus van Dame genannt.
*) Anmerkung: Der Begriff "miles" wurde im Mittelalter für Ritter bzw. Reiter verwendet.
Um 1350 lebte zu Wewelsfleth auf bäuerlichem Besitz Herr Walther de Damme.
1461 wird genannt Detlef vamme Damme und 1494 Jacob Damen, letzterer vermutlich ein Bauer zu Wewelsfleth.
Von 1533 bis 1564 war die Familie im Besitze des am linken Ufer der unteren Stör liegenden Marschgutes Bahrenfleth.
1514 besaß Peter Dam "to Nigenbroke" in der Kremper Marsch einen Bauernhof.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Dibbern

Wappen der Familie Dibbern aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Dibbern
Blasonierung: Gespalten in Blau und Silber; Vorne zwei kreuzweise gelegte Wolfsangeln, Hinten drei (1.2.) rote fünfblättrige Rosen
Helmzier: Zwischen goldenen Büffelhörnern eine wachsende goldene Weizenähre
Helmdecken: Blau und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Dohrn

Wappen der Familie Dohrn aus der Wilstermarsch
Wappen der Familie Dohrn aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Dohrn
Blasonierung: Gespalten, rechts (heraldisch) eine fünfblättrige silberne Rose im blauen Feld, linke Hälfte schräg geteilt in rot (4) und silber (3).
Helmzier: zwischen rot silbernen Büffelhörnern eine fünfblättrige silberne Rose
Helmdecken: blau und silber, rot und silber
Eine identische Darstellung des Wappens gibt der in Otterndorf ansässig gewesene Professor Albert de Badrihaye.
Die Dohrn gehörten in früheren Zeiten zu den wohlhabendsten Familien der Wilstermarsch.
1320 war Reimer Dohrn in Heiligenstedten ansässig, wo um 1500 viele Namensträger (Harder, Clawes, Hinrich, Reymer, Marquart, Merten, Johann) wohnten.
In dem von Graf Adolf VIII. von Holstein in 1438 für die Wilstermarsch ausgestellten berühmten Spadelandbrief wird Harder Dorne als Deichgeschworener zu Wilster genannt; Harder Dorne wohnte "up de nygenborch".
1499 besaß Bartold Dorne einen Hof in der Neßducht; zur selben Zeit Clawes Dorne zu Hoddingflethe (Honigfleth) und Jacob Dorne tom Vlethe (St. Margarethen).
1516 verkaufte das Kloster Neumünster einen Hof in Wewelsfleth "belegen bei der Kirche" an Marquart Dorne daselbst.
Von 1594 bis 1655 war in Wilster Reimarus Dorn, Dr. juris und Königlicher Schleswig-Holsteinischer Kanzleirat, wohnhaft. Zu der Zeit war Wolffgang Dorn Bürgermeister in Wilster.
1564 wohnte Eggert Dorn zu Heiligenstedten und 1613 Bartelt Dorn in Ecklak.

Quelle Abbildung 1: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke
Quelle zu Abbildung 2: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Dunker

Wappen der Familie Dunker aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Dunker
Blasonierung: In Schwarz ein zunehmender goldener Mond mit Gesicht, begleitet von drei (2. 1.) sechszackigen goldenen Sternen.
Helmzier: Auf halbgedrehtem Spangenhelm zwischen einem silbern und rot geteilten offenen Flug ein sechszackiger goldener Stern
Helmdecken: Schwarz und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Eckhoff

Wappen der Familie Eckhoff aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Eckhoff
Blasonierung: In Rot ein aufrechter silberner Engel, der in seiner Rechten einen goldenen Kelch und in seiner Linken einen goldenen Stab hält.
Helmzier: Auf halbgedrehtem Spangenhelm zwischen zwei roten Straußenfedern eine wachsende fünfblättrige goldene Rose
Helmdecken: Silbern und rot

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Egge

Wappen der Familie Egge aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Egge
Blasonierung: In Silber ein aus goldenem mit einer schwarzen Hofmarke belegten Schildfuß auf grünem Grund rechts aufwachsender grüner belaubter Baum, an dem eine schwarze Egge lehnt.
Helmzier: Zwischen goldenen Büffelhörnern eine fünfblättrige rote Rose
Helmdecken: schwarz und gold

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Ehlers

Wappen der Familie Ehlers in der Wilstermarsch

Wappen der Familie Ehlers
Blasonierung: Geteilt in Rot und Silber. Oben ein wachsendes silbernes Einhorn. Unten ein rotbewehrter schwarzer Klauenflügel.
Helmzier: Wachsendes silbernes Einhorn
Helmdecken: Rot und silber
Anmerkung: Das Wappen der Hamburger Patrizierfamilie Ehlers zeigt in gespaltenem Schild vorn in Rot ein silbernes Einhorn, hinten in Silber einen schwarzen Klauenflügel, als Helmzier das wachsende Einhorn.

Eine große Familie, die Laufe der Jahrhunderte der Stadt Itzehoe eine Reihe von Ratsherren und Bürgermeistern gegeben hat.
Im Jahre 1477 waren Jürgen Ehlerß und Eggert Elers Mitglieder der Liebfrauengilde zu Itzehoe.
Um das Jahr 1500 nennte ein Einwohnerverzeichnis des Kirchspiels Heiligenstedten Frau Catarina Elers "de Oldendorp" (Oldendorf).
In den Jahren 1509 bis 1558 war Jürgen Elerß Bürgermeister von Itzehoe. Um das Jahr 1570 war Jochim Elers erster Bürgermeister zu Itzehoe, im Jahre 1578 war Hans Elers Vorsteher der St. Nikolai Kapelle dortselbst.
Zu Beginn des 17. Jhdts. hatte die Familie Besitz im Wilster Kirchspiel. Hier wohnten damals Eggert Elers, Sohn des Ratkens Elers, und Hans Elerß, Hauptmann des Kirchspiels Wilster.
Um das Jahr 1613 hatte die Familie Besitz in Diekdorp, in der Averflether Ducht und in Nordbünge (Kirchspiel St. Margarethen).
1607 war Johann Ehlers Ratsverwandter zu Itzehoe.
Im Jahre 1766 ernannte die Stadt Itzehoe Albert Ehlers zu ihrem Ehrenbürgermeister; sein Vater Albert Ehlers war Pastor in Borsfleth.
Um das Jahr 1800 hatte die Familie Besitz in Wetterndorf.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Falk, Falck

Wappen der Familie Falk, Falck aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Falk, Falck
Blasonierung: Gespalten in Silber und Blau; vorn eine schwarze Hofmarke, hinten drei aufgerichtete goldene Weizenähren
Helmzier: Goldener rot bewehrter Falke
Helmdecken: Schwarz und silber, blau und golden
Die Familie ist seit dem 18.Jhdt. heimisch in der Blomeschen Wildnis bei Glückstadt und im Kirchspiel Herzhorn; sie hatte auch vorübergehend besitz in Elskop.
Um das jahr 1800 wandten sich zwei Linien der Familie nach der Wilstermarsch (Kirchspiel St. Margarethen und Wilster).

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Feldmann

Wappen der Familie Feldmann aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Feldmann
Blasonierung: In Gold in Frontansicht ein mit Eichenkranz bekränzter wilder Mann, der die rechte Hand in die Hüfte stemmt und mit der linken eine rote Keule trägt.
Helmzier: Wachsend der wilde Mann, der mit der Rechten eine rote Keule schultert.
Helmdecken: Grün und gold
Die Familie gehörte ausschließlich der Wilstermarsch an.
Ihr Hauptsitz war "tom Vlethe", das heutige St. Margarethen, wo sie zahlreich vertreten war.
Hier wohnten 1499 Peter Feldmann und 1514 Reymer, Cyle und Pawell. 1613 wird Klaus Feldmann in der Heideducht als Besitzer genannt.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Frese

Wappen der Familie Freseaus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Frese
Blasonierung: Auf Silber eine rote Zinnenmauer, auf deren mittleren Turm ein blau gekleideter Mann emporwächst, der in der linken Hand eine blaue Lanze mit rotem Schaft emporreckt.
Helmzier: wachsende blaue Lanze mit rotem Schaft
Helmdecken: Rot und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Gravert

Wappen der Familie Gravert aus den Elbmarschen

Wappen der Familie Gravert
Blasonierung: In Silber ein aufgerichtetes blaues Pflugeisen.
Helmzier: aufgerichtetes blaues Pflugeisen
Helmdecken: Blau und silber
Der Stammhof der Familie liegt anscheinend in Krempdorf, doch wird schon 1499 Jakob Grauwer "to Borsflethe" genannt. 1509 saß Jakob Grauwert "to Kremptorpe" (Krempdorf) in der Kremper Marsch. Wahrscheinlich sein Sohn Jakob Grauwert war 1589 "Vogt to Kremptorp". Ihm folgen dann im Besitz 1649 Johann, 1680 Jakob, 1720 Johann, 1759 Johann, 1793 Hinrich, 1821 Johann, 1870 Johannes und 1910 Hinrich, sämtliche zu Krempdorf. Die meisten Besitzer des Hofes waren Klostervögte des Uetersener Klosters.
Von dem genannten Hof kommen die Linien, die danach in Kamerland, Elskop, Eltersdorf, Klein Krempdorf und Landweg ansässig waren.
Ein anderer Hauptast war am Hohenweg besitzend; 1604 - 1661 wohnte dort der Vogt Jakob Grauwert, der 1650 Kirchengeschworener der Neuenkirchener Kirche war. Er stiftete 1654 bei der Übergabe des Hofes an seinen Sohn ein großes Epitaph in der Kirche. Seine Nachkommen hatten Höfe am Hohenweg, Audeich, Grevenkop und Eltersdorf sowie in Diekdorf bei Wilster und in Uhrendorf.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Göttsche

Wappen der Familie Göttsche aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Göttsche
Blasonierung: Gespalten in Silber und Gold. Vorn eine Hellebarde mit blauem Eisen und roten Schaft, hinten zwei rote Querbalken.
Helmzier: Drei Hellebarden
Helmdecken: Gold und silber
Die Familie Göttsche kam in den Elbmarschen nur in der Wilstermarsch vor. 1494 wird dort Peter Gotsche genannt..
1499 wohnten Johann Goske "to bischope" (Bischof), Detlef "to Hoddingflethe" (Honigfleth) und Clawes Goske "to Brocktorp" (Brokdorf".
Im Jahre 1532 war Steffen Götzken zu Wewelsfleth ansässig.
Johann Götzke war 1606 Kirchenhauptmann zu Wilster.
1613 hatte Eggert Ghotzke einen 40 Morgen (= Hektar) großen Hof zu Großwisch und Johann Ghotzke in Arentsee einen Hof von 45 Morgen.
Auch in Wewelsfleth war ein Zweig im 17.Jhdt. ansässig; 1649 war Egger Götzke dort Kirchspielsvogt.
Im 18.Jhdt. war ein Sproß der Familie Pastor zu Brokdorf, sein Bild hängt dort in der Kirche.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Haack

Wappen der Familie Haack aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Haack
Blasonierung: In Blau ein aus einer silbernen Wolke greifender rot gekleideter Arm, einen doppelten Mauerhaken über und unter je einem sechszackigen silbernen Stern haltend.
Helmzier: Ein zwischen einem offenen silbernen Flug wachsender rot gekleideter Arm, einen doppelten schwarzen Mauerhaken haltend.
Helmdecken: Rot und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Hahn

Wappen der Familie Hahn aus Kremper Marsch und der Wilstermarsch

Wappen der Familie Hahn
Blasonierung: In silber drei rote Ballen (2, 1).
Helmzier: zwischen rot und silbernen Büffelhörnern drei goldene fünfblättrige Rosen (1, 2)
Helmdecken: rot und silber
Die Familie kommt vermutlich zuerst in der Kremper Marsch vor; 1314 verkaufte Albertus Hane einen Teil seiner Ländereien in Grevenkop an das Domkapitel zu Hamburg.
1514 wohnen Junge Johann Hane "tom Vlethe" (St. Margarethen), Johann Hane in Büttel und Laurens Hane zu Brocktorpp (Brokdorf).
1616 führt Carsten Hane zu Itzehoe statt der drei Ballen drei Räder in seinem Wappen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Harder

Wappen der Familie Harder aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Harder
Blasonierung: In Silber über grünem Bogenschildfuß springender roter Hirsch.
Helmzier: springender roter Hirsch
Helmdecken: silber und rot
Die Familie trat früh sowohl in Dithmarschen als auch in der Wilstermarsch auf.
1513 wohnte der Bürger Clawes Harder in Itzehoe.
Als im Kirchspiel Wilster ansässig werden 1581 bzw. 1594 Johann und Peter Harder sowie Steffen Harder genannt.
1608 wohnt Claus Harder in Wilster.
Zu Beginn des 17.Jhdts. besitzen Peter und Hans Harder Höfe in Popfeld, Steffen und Claus Harder in Diekdorf sowie ein weiterer Claus Harder einen Hof in der Heideducht im Kirchspiel St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Hein

Wappen der Familie Hein aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Hein
Blasonierung: Gespalten in Rot und Silber. Vorn ein aus der hinteren Schildhälfte wachsendes silbernes Einhorn, hinten drei auf grünem Boden wachsende rote Rosen
Helmzier: Zwischen rot-weißen Büffelhörnern wachsendes silbernes Einhorn
Helmdecken: Rot und silber
Als Stammsitz der Familie wird Wewelsfleth angesehen. Hier hatte die Familie durch die Jahrhunderte dauernd Besitz. Hier wohnte auch der aus der Familie um das Jahr 1350 erstlich genannte Lange Heinen und seine Frau "Vor Wiggert"
Im Jahre 1398 lebte Harmen Heynen im Kirchspiel Wilster. Die Familie hat sich dann über die Wilstermarsch und die Kremper Marsch ausgebreitet.
In den Jahren 1499 und 1514 hatten Alberdt Heyne und Pawel Heyne Besitz zu Brockdorf.
Im Jahre 1514 handelte Peter Heynen als Schiedsrichter in einer Streitsache für die vier Kirchspiele der Kremper Marsch.
1541 wohnte Clawes Heine zu Krempe, um das Jahr 1590 hatte Albert Hein Besitz im Kirchspiel Süderau.
Um dieselbe Zeit wohnte Jakob, Pawel Heynen Sohn, im Kirchspiel Brockdorf sowie Karsten Heyn zu Wewelsfleth.
Hobe Hein hatte um das Jahr 1613 großen Grundbesitz zu Groß Wisch im Kirchspiel Wewelsfleth. Zur gleichen Zeit war die Familie im Kirchspiel St. Margarethen ansässig.
In der Wilstermarsch finden wir die Familie noch im Kirchspiel Beidenfleth und in Heiligenstedten, in der Kremper Marsch vom 17.Jhdt. ab in Neuenkirchen an der Stör, in Neuenbrok und Grevenkop, dazu vereinzelt am Nordrand der Haseldorfer Marsch in Raa.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Hellmann

Wappen der Familie Hellmann aus der Wilstermarsch und der Kremper Marsch

Wappen der Familie Hellmann
Blasonierung: In Blau ein mit einem Eichekranz bekränzter wilder Mann, der in der Rechten ein grünes Eichenblatt trägt und die Linke in die Seite stemmt.
Helmzier: Der wilde Mann wachsen
Helmdecken: Blau und silber
In Wewelsfleth wohnte um das Jahr 1700 der Kirchspielvogt Peter Hellmann. Er kaufte 1705 einen Hof in Krempdorf; seine Nachkommen wohnten in Elsdorf.
Zu Ende des 17.Jhdts. besaß Johann Hellmann einen Hof im Wewelsflether Außendeich, der später auf seinen Sohn Christian (1710 - 1782) überging. Danach besaß 1796 Cornils Hellmann den Hof. Ein anderer Sohn erwarb 1789 einen Hof am alten Deich in Borsfleth in der Kremper Marsch, wo auch seine Nachkommen ansässig waren.
Ein Johann Hellmann war 1720 Diakon in Marne in Dithmarschen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Ho - von Ho, de Ho, vom Houwe

Wappen der Familie Ho - von Ho, de Ho, vom Houwe

Wappen der Familie Ho
Blasonierung: In Blau ein schwimmender silberner Fisch.
Helmzier: Blau und silbern geteilte Büffelhörner
Helmdecken: Blau und silber
Die Familie Ho nennt sich nach ihrem Stammsitz, dem Dorfe Ho (Hodorf) links der Stör.
Bereits im Jahre 1149 erscheint ein Thiedbern von Ho unter den "Richtern des Landes".
Im Jahr 1307 erscheint wieder ein Thitbern von Ho als Ritter.
1309 wird Elerus von Ho genannt und 1317 der Knappe Detlev von Ho
Um das Jahr 1340 besaßen die drei Brüder Otto, Detlev und Marquard genannt Schacht oder von Ho die Güter Klein Harrie (in der Gegend von Neumünster) und Ho.
Der letzte bekannte Namensträger war um 1400 ein vom Houwe bäuerlichen Standes im Kirchspiel Wilster.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Hobe

Wappen der Familie Hobe in der Wilstermarsch

Wappen der Familie Hobe
Blasonierung: In Rot ein golden bewehrter silberner Adler mit erhobenen Flügeln, der seine Fänge einem silbernen Widder in den Rücken schlägt.
Helmzier: Golden bewehrter silberner Adler
Helmdecken: Rot und silber

Eine Wilstermarsch Familie, die hauptsächlich in den Außenkirchspielen angesessen war.
Das Landbederegister (Steuerregister) von 1499 führt als Brüder auf Clawes Hobe in der Neßducht, Johann Hobe tom Vlethe (St. Margarethen), Johann Hobe "to Brocktorppe" (Brokdorf).
Zu Wewelsfleth wohnte im Jahre 1594 Karsten Hobe und 1613 Johann Hobe. Zu Beginn des 17. Jhdts. lebte hier der durch seine Aufzeichnungen bekannte Peter Hobe; er war im Jahre 1645 Hauptmann des Kirchspiels Wewelsfleth.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

Wappen Familie Hojer / Hoyer

Wappen der Familie Hojer / Hoyer aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Hojer / Hoyer
Blasonierung: In Gold ein wachsender blau gekleideter und schwarz bemützter Mann, der in seiner Linken eine aufgerichtete blaue Lanze hält.
Helmzier: Zwischen blau und golden geteilten Büffelhörnern ein wachsender blau gekleideter und schwarz bemützter Mann, der in seiner Linken eine aufgerichtete blaue Lanze hält.
Helmdecken: Schwarz und silbern, blau und golden

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

Wappen Familie Holler a

Wappen der Familie Holler aus der Wilstermarsch

Wappen der Familie Holler aus der Wilstermarsch
Blasonierung: In Gold ein schwarzer, silbern bewehrter Hirsch, der über eine grüne Hürde springt.
Helmzier: steigender goldener Hirsch
Helmdecken: gold und schwarz
Der Name der Familie steht in Zusammenhang mit den die Marsch kultiviert habenden Holländern.
1293 und 1307 ist Arnold Hollender als Vogt von Krempe genannt.
1499 hatte nach dem Bederegister (Steuerregister) Symon Holler Besitzungen "to Dodenkope" sowie Johann Holler solche "tom Vlethe" (St. Margarethen).
Für die Zeit sind für Wewelsfleth als Eigentümer jeweils Johann, Clawes, Merten und Peter Holler genannt.
1514 hatten Lutke, Hinric, Wilken und Marquard Holler Besitz im Kirchspiel Neuenkirchen links der Stör.
1532 wohnten in Wewewelsfleth Martenß Holler und Henneke Holler; 1551 ist Clawes Holler "to Roskop" genannt.
1601 wohnt Tewes Holler in Wewewelsfleth, 1613 Johann Holler in Ecklak und Ties Holler in Heideducht, St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

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