Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Heiligenstedten Bekmünde

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1910 Drahtseilbahn Alsen * Wacken - Heiligenstedten - Itzehoe

1910 Entladestation Drahtseilbahn Alsen von Wacken - Heiligenstedten - Itzehoe
Firmenprospekt Firma Adolf Bleichert & Co., Leipzig
Seilbahnwagen Drahtseilbahn Alsen von Wacken - Heiligenstedten - Itzehoe
Beschreibung Drahtseilbahnen der Firma Adolf Bleichert & Co., Leipzig

1910 Drahtseilbahn Alsen von Wacken über Heiligenstedten nach Itzehoe.
Bild 1: Entladestation an der Alsen´schen Kleinbahn bei der Portland Zementfabrik Itzehoe.
Bild 2: Firmenprospekt der Firma Adolf Bleichert & Co., Leipzig
Bild 3: Seilbahnwagen
Bild 4: Beschreibung Bleichertsche Drahtseilbahnen
Die in den Jahren 1907 und 1908 von der Firma Adolf Bleichert & Co., Leipzig, gebaute Drahtseilbahn diente dem Transport von Ton aus dem Raum Wacken/Agethorst/Nienbüttel zur Portland-Zement-Fabrik Alsen in der Störniederung bei Itzehoe.
Die täglich 400 t Ton transportierende Drahtseilbahn war insgesamt 13,5 km lang und galt als längste derartige Bahn in Europa.
In gestreckter Linienführung aus dem Raum Wacken kommend führte die Drahtseilbahn durch das Heiligenstedter Holz bei Julianka, querte die Eisenbahnstrecke Itzehoe – Wilster sowie die Lindenstraße in Itzehoe und durchquerte die schmale Flußmarsch der Stör.
Die Drahtseilbahn war bis 1974 in Betrieb, ihre Linienführung bei Itzehoe ist heute noch auf Luftbildern zu erkennen.
Weitere Informationen zur Alsen´schen Drahtseilbahn finden sich u.a. in der sehr interessant ausgearbeiteten Chronik des Dorfes Agethorst, dort bezeichnet als Agethorster Drahtseilbahn

Quelle und Bildrechte: Firma Adolf Bleichert & Co., Leipzig

1933 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör

1933 Heiligenstedten an der Stör, Gehöfte hinter dem Deich
1933 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör

1933 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör
Die grobporigen Bilder stammen aus dem Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen. Das von der Universum-Verlagsanstalt G.m.b.H., Berlin-Tempelhof herausgegebene Bildbändchen gehört zu einer 250 Hefte umfassenden Reihe und enthält bei den auf 44 Seiten vorgestellten Fotos allein 16 davon aus Wilster und der Wilstermarsch.
Bild 1: Blick über die Stör und den Deich am zur Kremper Marsch gehörenden Ufer; dahinter die Dächer der an der Dorfstraße stehenden Gehöfte.
Bild 2: urtümliche Klappbrücke über die Stör

Bildrechte:
Bild 1: Dr. Bernhard, Itzehoe
Bild 2: Dr. Scheffler, Kiel

1937 Bargscheune - Hof Franzenburg in Bekmünde

1937 Bargscheune - Hof Franzenburg in Bekmünde
1937 Bargscheune - Blick in den Barg

1937 Bargscheune - Hof Franzenburg in Bekmünde
Die Abbildung (Bild 1) zeigt die Konstruktion der Bargscheune des Hofes Franzenburg (Hof 257 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") in Bekmünde.
Bild 2 zeigt den Blick in den großraumigen Barg einer derartigen Scheune.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek

1940 Brücke über die Bekau, Gasthof "Zur Büchsenkathe"

1940 Brücke über die Bekau, Gasthof "Zur Büchsenkathe"

1940 Gasthof "Zur Büchsenkathe" an der Bekau.
Der seinerzeit sehr bekannte Gasthof - die Schreibweise war unterschiedlich: Büxenkate/kathe, Büchsenkate/kathe, Buechsenkate/kathe - stand an der Abzweigung nach Krummendiek an der damaligen Reichsstraße 5 zwischen Wilster - Heiligenstedten im Bereich der heute an dem Standort befindlichen Rettungswache.
Die Büchsenkathe wurde bis zum 01.09.1964 als ländliche Gastwirtschaft betrieben, bis 1953 sogar mit Saalbetrieb.
Letzte Wirtin des Gasthofes war Kunigunde Schade, deren Ehemann Adolf 1944 an der Front gefallen war.
Hier gibt es mehr Informationen Zur Büchsenkate
Im Vordergrund ist die über die Bekau führende Brücke zu erkennen
und im Hintergrund der unmittelbar an der Straße stehende Bauernhof, der seinerzeit im Eigentum von Henning Dibbern stand.

Bildrechte: Privatfoto Familie Dibbern, Honigfleth

1940 Chaussee Wilster - Itzehoe bei der Büchsenkate

1940 Chaussee Wilster - Itzehoe bei der Büchsenkate
1940 Chaussee Wilster - Itzehoe bei der Büchsenkate
1940 Chaussee Wilster - Itzehoe bei der Büchsenkate
1940 Blick von der Brücke der Reichsstraße 5 auf die zugefrorene Bekau

1940 Chaussee Wilster - Itzehoe bei der Büchsenkate
Die Fotos zeigen die damalige Reichsstraße 5 (spätere Bundesstraße 5) im Bereich der Gaststätte "Zur Büchsenkate" im Winter 1940.
Die Chaussee weist noch ein Dachprofil auf, der Fahrbahnbelag bestand aus kleinformatigem Granitpflaster. Begleitende Radd- und Fußwege existierten nicht.
Bild 4 zeigt einen Blick von der Brücke im Zuge der damaligen Reichsstraße 5 (spätere B 5) auf die zugefrorene Bekau.

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth

1950 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör

1950 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör
1950 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör
1950 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör
1950 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör

1950 Heiligenstedten, hölzerne Klappbrücke über die Stör.
Bei Heiligenstedten führte bis in das Jahr 1966 eine hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde in genanntem Jahr durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
Bei der alten hölzernen Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich) sh. Bild 4.
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte: Arthur Zachger, Itzehoe
Bild 1: ID x27577.12
Bild 2: ID x27437.12
Bild 3: ID x27579.12
Bild 4: ID x27578.12
Quelle: Bildarchiv des gemeinsamen Archivs des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe

1959 Heiligenstedten, Stör, Klappbrücke

1959 Heiligenstedten, Stör, hölzerne Klappbrücke

1959 Heiligenstedten, Stör, Klappbrücke
Bei Heiligenstedten führte bis in das Jahr 1966 eine hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde in genanntem Jahr durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
Das Foto zeigt bei aufgezogener Klappe der Brücke die Durchfahrt eines Binnenschiffes die Stör abwärts.
Bei der alten hölzernen Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich).
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Foto wurde für die Fertigung von Ansichtskarten aufgenommen

1965 Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör

1965 Hölzerne Klapp-Brücke über die Stör bei Heiligenstedten

1965 Hölzerne Klapp-Brücke über die Stör bei Heiligenstedten
Bei Heiligenstedten führte bis in das Jahr 1966 eine hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
Bei der alten Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich).
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten a

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Die seinerzeit im Zuge der Ortsumgehung Itzehoe der Bundesstraße 5 erbaute zweispurige Straßenbrücke war 1155m lang. Einschließlich der dreifeldrigen die Stör überspannenden Strombrücke und der beidseitigen Rampenbrücken hatte sie insgesamt 26 Felder.
Die Fotos zeigen unterschiedliche bauliche Zustände und Details während Herstellung der 1967 in Betrieb genommenen Brücke, welcher leider nur eine relativ kurze nutzungsdauer beschieden war.
Schäden an der Spannbetonkonstruktion bewirkten schon eineinhalb Jahrzehnte nach der Fertigstellung des Brückenbauwerks erste Instandsetzungsarbeiten und führten letzlich zu einer Herabsetzung der Nutzungsdauer.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.
Hier finden sich nähere aktuelle Informationen zur Störbrücke

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten b

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten - Baumaßnahmen für Gründung und Pfeiler
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten - Baumaßnahmen für Gründung und Pfeiler
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten - Baumaßnahmen für Gründung und Pfeiler
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten - Baumaßnahmen für Gründung und Pfeiler

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Gründung und Pfeiler.
Der seinerzeit im Zuge der Ortsumgehung Itzehoe der Bundesstraße 5 erbaute zweispurige Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Schäden an der Spannbetonkonstruktion bewirkten schon eineinhalb Jahrzehnte nach der Fertigstellung des Brückenbauwerks erste Instandsetzungsarbeiten und führten letzlich zu einer Herabsetzung der Nutzungsdauer.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten c

Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Pfeiler und Widerlager.
Der zweispurigen Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten d

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Pfeiler, Durchlaufträger und Strombrücke.
Der zweispurigen Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten e

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten
1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Pfeiler und Durchlaufträger.
Der zweispurigen Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

1988 Binnenschiff HEIDEBLUME auf der Stör bei Heiligenstedten

1988 Binnenschiff HEIDEBLUME auf der Stör bei Heiligenstedten
ca. 1970 Binnenschiff HEIDEBLUME auf der Stör bei der Langen Brücke in Itzehoe
Binnenschiff HEIDEBLUME am Brook Hafen in Itzehoe an der Stör
Binnenschiff HEIDEBLUME umfunktioniert zum Wohnschiff in Harburg

1988 Binnenschiff "Heideblume" auf der Stör bei Heiligenstedten
Die Abbildung mit der "Heideblume" zierte die Umschlagseite des Telefonbuch 7 Bereich Pinneberg/Itzehoe des Jahrgangs 1989/90.
Die "Heideblume" liegt hier an den Dalben bei der Brücke über die Stör in Heiligenstedten (Bild 1).
Bild 2: ca. 1970, die "Heideblume" auf der Störschleife bei der Langen Brücke in Itzehoe.
Bild 3: Binnenschiff "Heideblume" im Brook-Hafen in Itzehoe
Bild 4: Binnenschiff "Heideblume" umfunktioniert zum Wohnschiff in Harburg
Über das Binnenschiff liegen gegenwärtig nur wenige Informationen vor. Sie war ein Itzehoer Mühlenschiff. Das Schiff entging bisher dem Schicksal des Abwrackens, denn gegenwärtig schwimmt die Heideblume noch als Wohnschiff in Harburg.

Bildrechte:
Bilder 1 - 3 nicht bekannt
Bild 4: Uwe Duwald

2011/2012 Abbruch der Hoch-Brücke bei Heiligenstedten

2011 Brücken im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten; links die alte Brücke vor dem Abbruch, rechts die zuvor errichtete erste von zwei neuen Brücken
Dezember 2011 Beginn der Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten
2012 Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten
2012 Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten

2011/2012 Abbruch der Hoch-Brücke bei Heiligenstedten
Die Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten war 1967 im Zuge der Ortsumgehung für die Bundesstraße 5 bei Itzehoe errichtet worden.
Mit dem Ausbau der Bundesautobahn A 23 zwischen Hamburg und Heide war neben ihr eine neue zweispurige Brücke über die Stör gebaut worden. Nach deren Inbetriebnahme konnte die alte 1,2 km lange und nicht sanierungsfähige (Korrosion an den Spannbetonseilen) alte Brücke abgebrochen werden; für sie ist ein Ersatzbau erforderlich.
Die Fotos zeigen die ab Dezember 2011 begonnen Arbeiten zum Abbruch des Bauwerkes.
Bild 1: Brücken im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten; links die alte Brücke vor dem Abbruch, rechts die zuvor errichtete erste von zwei neuen Brücken.
Bild 2: Beginn der Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Dezember 2011
Bilder 3 und 4: 2012 Abbrucharbeiten an der alten Brücke; rechts die fertiggestellte erste von künftig zwei neuen Brücken.

Bildrechte: Ulf Steinhauer, Krempe

2011/2012 Abbruch der Hoch-Brücke bei Heiligenstedten b

2011 Brücken im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten; hinten die alte Brücke vor dem Abbruch, im Vordergrund die zuvor errichtete erste von zwei neuen Brücken
2011 Beginn der Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Zuge der BAB A23 über die Stör
2012 Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Zuge der BAB A23 über die Stör
2012 Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Zuge der BAB A23 über die Stör

2011/2012 Abbruch der Hoch-Brücke bei Heiligenstedten
Die 1967 im Rahmen der Ortsumgehung der B5 für Itzehoe erbaute Hochbrücke über die Stör wurde beseitigt.
Als Ersatz für die jetzt im Zuge der Bundesautobahn A 23 zwischen Hamburg und Heide gelegenen Brücke ist der Bau von zwei neuen zweispurigen Brücken über die Stör vorgesehen. Nach der Inbetriebnahme der fertig gestellten ersten Brücke konnte die 1,2 km lange und nicht sanierungsfähige (Korrosion an den Spannbetonseilen) alte Brücke abgebrochen werden.
Die Fotos zeigen die ab Dezember 2011 begonnen Arbeiten zum Abbruch des Bauwerkes.
Bild 1: Brücken im Zuge der BAB A23 über die Stör bei Heiligenstedten; hinten die alte Brücke vor dem Abbruch, im Vordergrund die zuvor errichtete erste von zwei neuen Brücken.
Bild 2: Beginn der Abbrucharbeiten an der alten Brücke im Dezember 2011
Bilder 3 und 4: 2012 Abbrucharbeiten an der alten Brücke; rechts die fertiggestellte erste von künftig zwei neuen Brücken.

Bildrechte: Ulf Steinhauer, Krempe

Heiligenstedten 1914 Gasthof "Stadt Itzehoe"

ca. 1914 Heiligenstedten, Gastwirtschaft "Stadt Itzehoe"
Der alte Gasthof stand an der Zufahrt zur Heiligenstedtener Klapp-Brücke über die Stör und ist seit zwei Jahrzehnten bereits nicht mehr vorhanden; an seinem Standort wurde ein Ärzte-Haus errichtet.
Der Gasthof "Stadt itzehoe" hatte eine einhundert Jahre dauernde Geschichte und wurde zuletzt in dritter Generation von der Familie Ohland betrieben. Zu dem Betrieb gehörten früher eine Kohlenhandlung, ein Fuhrbetrieb, ein Kolonialwaren laden und eine kleine Landwirtschaft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise von Frau Berta Jeß, Hodorf, zur Verfügung gestellt

Heiligenstedten 1935 Kirche, Glockenstuhl, Friedhof

Heiligenstedten 1935 Kirche, Glockenstuhl, Friedhof
Heiligenstedten ist der Ort, mit dem unsere Gegend erstmals urkundlich in das Licht der Geschichte tritt.
Aus den Fränkischen Reichsannalen des Einhard (Bild 4) erfahren wir, daß der Kaiser Karl der Große hier in Nordalbingien im Jahre 809 auf dem Esesfelth (bei der späteren Oldenburgskuhle) eine Burg errichten ließ, welche bereits im Jahre 817 sich erfolgreich dem Ansturm der Dänen und Abodriten erwehren konnte. Lange Zeit meinte man, den Standort der Burg in Itzehoe vermuten zu müssen. Mehr dazu findet sich auf der Seite Die Burg Esesfeld
Wohl unmittelbar mit dem Bau der Fränkischen Burg wurde auch eine Kirche errichtet; die ersten Nachrichten von einer solchen erfahren wir erst aus dem Jahre 834. Der Kirchplatz Heiligenstedten dürfte der erste in Holstein gewesen sein, auch wenn Standort und Bau der heutigen Kirche aus späterer Zeit stammen - wo sonst, als im Schutze einer Burg der christlichen Franken und für deren Besatzung konnte ein solches Bauwerk errichtet werden.
Der jetzige Kirchenbau stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Im Jahre 1580 wurde die Kirche stark verändert und erhielt das heute bestehende Aussehen. Bis 1826 lag die Kirche im Außendeich auf einer kleinen Wurt.
Hier finden sich mehr Informationen über die Kirche zu Heiligenstedten

Bildrechte: nicht bekannt

Heiligenstedten 1935 Klappbrücke über die Stör

1935 Hölzerne Klapp-Brücke über die Stör bei Heiligenstedten
Bei Heiligenstedten – einem der vier aus der Zeit von Karl dem Großen stammenden Ur-Kirchspielen Holsteins – führte bis in das Jahr 1966 eine hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
Bei der alten Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich).
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte: nicht bekannt

Heiligenstedten 1936 BDM Führerinnen-Schule Julianka

1936 BDM Führerinnen-Schule Julianka in Heiligenstedten.
In der Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur richtete der Obergau Schleswig-Holstein des BDM (Bund Deutscher Mädel) in dem ehemaligen Herrenhaus Julianka eine Führerinnen-Schule ein.
Etwa 35 Mädchen wurden jeweils in vierzehntägigen Schulungen auf die Aufgabe von BDM Führerinnen vorbereitet. Doch bereits kurz nach Ausbruch des von den Nazis angezettelten II: Weltkrieges wurde das Gebäude als Lazarett genutzt.
Die wechselvolle Geschichte des ehemaligen Herrenhauses des Gutes Julianka endete 1983 mit seiner weitgehenden Zerstörung durch ein Schadensfeuer.
Bild 1 zeigt das Haus im Jahre 1936 zur Zeit seiner Nutzung als BDM Schule
Bild 2 zeigt ein Flaggenappell des BDM

Bildrechte:
Bild 1: Carl Kuskop, Wilster
Bild 2: nicht bekannt

Heiligenstedten 1952 Kirche, Glockenstuhl, Friedhof

Heiligenstedten ca. 1952 Kirche, Glockenstuhl, Friedhof
Heiligenstedten ist der Ort, mit dem unsere Gegend erstmals urkundlich in das Licht der Geschichte tritt.
Wie wir aus den Fränkischen Reichsannalen des Einhard wissen, ließ Kaiser Karl der Große hier im Jahre 809 auf dem Esesfelth (bei der späteren Oldenburgskuhle) eine Burg errichten. Wohl unmittelbar mit dem Bau der Fränkischen Burg wurde auch eine Kirche errichtet; die ersten Nachrichten von einer solchen erfahren wir erst aus dem Jahre 834. Der Kirchplatz Heiligenstedten dürfte der erste in Holstein gewesen sein, auch wenn Standort und Bau der heutigen Kirche aus späterer Zeit stammen - wo sonst, als im Schutze einer Burg der christlichen Franken und für deren Besatzung konnte ein solches Bauwerk errichtet werden.
Der jetzige Kirchenbau stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts. Im Jahre 1580 wurde die Kirche stark verändert und erhielt das heute bestehende Aussehen. Bis 1826 lag die Kirche im Außendeich auf einer kleinen Wurt.
Besonders interessant ist auch der separate Glockenturm; durch ihn ist gewährleistet, daß die Statik der Kirche nicht durch die Schwingungen der Glocken beeinträchtigt wird.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

Heiligenstedten 1953 Hauptstraße im Übergang zu Bekmünde

Heiligenstedten ca. 1953 Hauptstraße in Bekmünde
Die Hauptstraße führt von Heiligenstedten weiter durch die Gemeinde Bekmünde, deren Bebauung übergangslos anschließt.
Links ist der bereits in Bekmünde liegende Gasthof "Waidmanns Ruh" mit dem über dem Reklameschild angebrachten Hirsch-Geweih erkennbar; zuvor hatte dieser "Gasthof zur Post" geheißen, da sich hier die für beide Orte zuständige Poststelle befand. Später führte die Gastwirtschaft auch den Namen "Bekmünder Hof".

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

 

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