Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Impressionen aus dem Kreis Steinburg

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

Itzehoe - Wilstermarsch-Haus 1960

Itzehoe - Hotel Wilstermarsch-Haus 1960

Itzehoe - Wilstermarsch-Haus
1960 Itzehoe - Hotel Wilstermarsch-Haus.
Das seinerzeit im Besitz von F. Klatte stehende Hotel Wilstermarsch Haus befand sich an der Ecke Lindenstraße (heute Dithmarscher Platz 1) / Bahnhofstraße.
Das Gebäude wurde 1981 abgebrochen.
Der heutige Dithmarscher Platz in Itzehoe, Kreisstadt des Kreises Steinburg, wurde früher von der Bevölkerung "Wilstermarschplatz" genannt, dieses jedoch nicht offiziell. Die Verbundenheit der Itzehoer mit der angrenzenden Wilstermarsch hielt sich aber wohl in Grenzen, denn ab Anfang der 1940er Jahre wurde der Platz vorwiegend „Dithmarscher Platz“ genannt.
Das Stadtarchiv Itzehoe erteilt 2014 die Auskunft, daß es amtlich einen "Wilstermarsch Platz" in Itzehoe nie gegeben hat - der "Dithmarscher Platz" sei erst 1959 offiziell so benannt worden.

Bildrechte: Arthur Zachger, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 1938 AK

Kellinghusen - 1898 - schiffbare Stör bis zur Einmündung der Bramau

Kellinghusen - 1898 - schiffbare Stör biz zur Einmündung der Bramau

1898 Kellinghusen - schiffbare Stör bis zur Einmündung der Bramau.
Die schiffbare Stör wurde bis in die 1980er Jahre bis kurz vor Kellinghusen von Fracht-Ewern befahren.
In Kellinghusen beträgt der Tidehub der Stör noch 1,50 m.
Das 1148 erstmals namentlich genannte Kellinghusen (Kerlegehuse) erhielt erst 1877 das Stadtrecht – es ist neben Itzehoe, Wilster, Krempe und Glückstadt die fünfte Stadt im Kreis Steinburg.
Im Ort Wittenbergen bestand kurz unterhalb der Einmündung der Bramau in die Stör ein Hafen des Mühlenbetriebes Kaisermühle.

Bildrechte: Detlev Vahlendick, Kellinghusen
Reg. mein-wilster: 1283 AK
Anmerkung: Die vorgestellte Karte ist adressiert an Frida Haase (Großmutter des Betreibers von mein-wilste) in der Deichstraße in Wilster und gehörte zu den ältesten Exemplaren in deren Ansichtskarten-Sammlung.

Krempdorf - 1904 Gasthof Springhirsch (SF)

1904 Gasthof Springhirsch in Krempdorf

1904 Gasthof "Springhirsch" in Krempdorf
Vor dem Gasthaus werden Hengste des Herrn Bornholdt aus Borsflether-Büttel vorgestellt

Bildrechte nicht bekannt
Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

Krempe - 1900 Gaststätte Paulinenhof J. Bockelmann SF (Ex)

1900 Gaststätte Paulinenhof J. Bockelmann in Krempe
1900 Krempe - Gaststätte Paulinenhof, Bahnhof, Asbahs Stiftin Krempe

1900 Gaststätte Paulinenhof J. Bockelmann in Krempe
Hinweis: Die Empfängerin der einen Geburtstagsgruß enthaltenden Ansichtskarte war
Anna Margaretha von Holdt, geb. Heide (* 12.01.1836 in Itzehoe, + 20.11.1905 in Wilster)
sie war verheiratet mit Peter von Holdt
beide betrieben eine Gastwirtschaft an der Schmiedestraße in Wilster
und sind Urgroßeltern des Begründers dieser Heimat Seite mein-wilster.

Informationen zum "Paulinenhof" und zum familiären Bezug der Eigentümer zur Stadt Wilster.
Der seinerzeitige Besitzer vom "Paulinenhof", Johannes Bockelmann, wurde 01.06.1853 in Wilster geboren; er heiratete am 08.05.1878 Frau Pauline Köpcke, geb. 12.09.1854, Tochter einer vermögenden Kaufmannsfamilie in Wilster.
Johannes Bockelmann bewirtschaftete nicht nur den "Paulinenhof" in Krempe, sondern betrieb auch die dortige Lederfabrik bis zum 1.Weltkrieg. Das Ehepaar bekam 9 Kinder. Der älteste Sohn, Johannes Bockelmann jr., geb. 05.12.1879, wurde später (1920-1947) technischer Leiter der Stadtwerke in Wilster und lebte bis zu seinem Tode 1974 in einem Haus (Klosterhof 31), wo sich heute die Verwaltung der Stadtwerke befindet. Sein Sohn Herbert Bockelmann, betrieb an selbiger Stelle (Klosterhof 31) 1945-1950 ein Ingenieurbüro und befaßte sich mit der Anfertigung sowie Reparatur elektrischer Anlagen in der ganzen Umgebung.
Die Ehefrau Pauline (oder Paula), Schreiberin der Ansichtskarte, lebte nach dem Tode ihres Ehemanns 1926 bei ihrer Tochter Rosa in Wacken und starb dort 1933. Zu ihrer Schwester Albertine, verheiratete Gosau in Wilster, hatte sie ihr ganzes Leben lang eine sehr innige Beziehung.

Bildrechte
Karte 1: Kunstanstalt E. Ehmling, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ulf Steinhauer, Krempe
Karte 2: Verlag H. Struck, Krempe
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung
Die Informationen zur Familie Bockelmann wurden freundlicherweise übermittelt von Wolfgang Bockelmann, Krefeld

Krempe - 1908 Stift-Straße (SF)

1908 Stiftstraße in Krempe

ca. 1908 Stift-Straße in Krempe

Bildrechte: erschienen mit Seriennummer 28236 im Verlag Reinicke und Rubin, Magdeburg
Anmerkung: Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

Krempe - Bahnhof an der Marschbahn 1901

1901 Krempe - Bahnhof an der Marschbahn
1901 Krempe - Bahnhof an der Marschbahn
1901 Krempe - Bahnhofstraße

Krempe - Bahnhof an der Marschbahn 1901
Der Bahnhof in Krempe, der Nachbarstadt von Wilster, liegt gleichfalls an der Marschbahn. Diese zweigt in Elmshorn von der Bahnstrecke Hamburg-Altona – Kiel ab. Über Glückstadt und Krempe führt sie nach Itzehoe und weiter nach Wilster. Von dort verläuft die Marschbahn über die Hochbrücke Hochdonn auf die Dithmarscher Geest und weiter bis Westerland. Ursprünglich führte die Marschbahn bis Riepen / Ribe in Nord-Schleswig.
Besonders interessant ist die leichte Draisine auf dem Gleisen (sh. Abbildung 2).

Bildrechte: Verlag H. Struck, Krempe
Reg. mein-wilster: 1403 AK

Krempe - Fahnenschwenker beim Gilde-Fest 1907 und 1957

Krempe - Fahnenschwenker beim Gilde-Fest 1907
Krempe - Fahnenschwenker beim Gilde-Fest 1957

Krempe - Fahnenschwenker beim Gilde-Fest 1907 und 1957
Die Kremper Fahnenschwenker sind mindestens seit 1796 Bestandteil der Alten Kremper Stadtgilde von 1541 und erfreuen bei ihren Darbietungen regelmäßig zahlreiche Zuschauer.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2: Martens, Krempe
Anmerkung: Die Abbildungen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

Lockstedter Lager - 1915 Fußballmannschaft

1915 Fußballmannschaft im Lockstedter Lager

1915 Fußballmannschaft in Lockstedter Lager.
Seinerzeit wurden im Lockstedter Lager die Finnischen Jäger (Finnische Kriegsfreiwillige) ausgebildet, welche den Kern der Finnischen Armee stellten, welche 1917 die Unabhängigkeit des Landes gegen Russland erkämpfte. Das Lockstedter Lager war 1872 als Übungsplatz für die preussische Armee eingerichtet und seither entsprechend genutzt worden. Erst 1927 wurde die gleichnamige Gemeinde gebildet.
Es handelt sich offenbar bei der abgebildeten Fussballmannschaft um diejenige eines auswärtigen Vereins (evtl. der FC Altona 93), der im Lager ein Gastspiel durchführte.
Der Fußballverein in Lockstedter Lager, der 1. FC Lola, wurde erst 1948 gegründet, nachdem sich die Fußballer vom TSV Lockstedter Lager trennten, in welchem sie ab 1946 ihren Sport betrieben hatten. Lola steht für Lockstedter Lager; im Jahr 1956 wurde der Name Lockstedter Lager in Hohenlockstedt geändert, da der Begriff Lager durch die Zeit des Nationalsozialismus negativ besetzt war. Der Fußballclub jedoch behielt seinen Namen.

Bildrechte: Hoffmann & Treff, Lockstedter Lager
Reg. mein-wilster: 1896 AK

Wacken - Wacken Open Air Festival

Wacken und das Wacken Open Air Festival
Wacken und das Wacken Open Air Festival
Wacken und das Wacken Open Air Festival

Wacken und das Wacken Open Air Festival
Das seit 1989 in der im Kreis Steinburg gelegenen Gemeinde Wacken alljährlich am ersten Wochenende im August stattfindende Wacken Open Air gilt mittlerweile als größtes Heavy-Metal-Festival der Welt. Weit über 80.000 Freunde des harten Rock finden sich ein in dem keine 2.000 Einwohner zählenden Ort. Der Umgang der örtlichen Bevölkerung mit den vielen Gästen sowie die weitgehend friedliche Stimmung zwischen den Besuchern sind überaus bemerkenswert.

Bildrechte: Postkartenverlag bildundkarten; Foto Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

<- bisherige Objekte

 

© 2008-2020 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key