Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Kohlmarkt Straße

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1865 Alte Wache an der Lange Reihe

1865 Alte Wache an der Lange Reihe in Wilster

ca. 1865 Alte Wache
Die Alte Wache hatte ihren Standort etwa in Höhe der Einmündung der „Lange Reihe“ in den „Steindamm“ - ihr Vorgänger stand an der Ecke Marquardstraße.
Im Hintergrund rechts mit der klassizistischen Fassade ist das heute noch vorhandene spätere Geschäftshaus der Firma Elektro Meyer an der Ecke Kohlmarkt / Verbindungsstraße zur Burger Straße erkennbar.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Das Foto stammt aus der von Robert Friedrichs verwahrten Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1865 Schwan Apotheke am Kohlmarkt

1865 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster
1865 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster
1990 Info Tafel an der Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster
1722 Königliche Confirmation bestätigt das Privileg der Apotheke in der Stadt Wilster

1865 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51
Zu den bis heute erhaltenen hervorragenden Baudenkmälern der alten Stadt Wilster gehört auch das aus dem Jahr 1660 stammende auffallend schöne Fachwerkgiebelhaus der "Schwan Apotheke". Das Gebäude wurde von seinen Eigentümern bei der den modernen Bedürfnissen gerecht werdenden baulichen Anpassung behutsam so umgestaltet, dass seine Eigenart erhalten blieb.
Eine heute im Eingang der Apotheke befindliche Informationstafel stellt das Objekt vor:
"Im Jahre 1660 erhielt der Apotheker Georg Janus von König Friedrich III das Privileg zur Errichtung einer Apotheke in Wilster. Seither wird die Schwan Apotheke durch ein Real Privileg betrieben, das mit diesem Hause verbunden ist. Nach baulichen Veränderungen in den letzten 300 Jahren wurde das Haus 1984 unter Denkmalschutz gestellt und 1989/90 restauriert. Gut erhalten sind große Flächen des Fachwerks, die nach Innen verlegte Eingangstür und Teile der Apotheken Einrichtung." (sh. Info Tafel Bild 3)
Überdies ist dort eine alte Urkunde - Königliche Confirmation vom 5. Oktober 1722 - ausgestellt, mit welcher dem "Mediciae Doctorem Johann Henrici Kieserling" als dem damaligen Eigentümer das Privileg für die Apotheke bestätigt wurde (Bild 4).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

1865 östliche Ecke des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt

1865 östliche Ecke des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt in Wilster
1865 östliche Ecke des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt

1865 östliche Ecke des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt.
Links mündet der Kohlmarkt - seinerzeit noch Kohlmarktstraße - in den Marktplatz ein;
gut identifizierbar ist das markante Gebäude der historischen Schwan-Apotheke.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1875 Häuserzeile an der Südseite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt

1875 Häuserzeile an der Südseite des Marktplatzes
Bild 1 Im Hintergrund ist die Straße Kohlmarkt erkennbar mit dem Gebäude der historischen Schwan-Apotheke.
Das holperige Kopfsteinpflaster der Straße und die von Verkehr völlig freie Straße selbst vermitteln den Eindruck eines verschlafenen Landstädchens.
Im Gegensatz zu dem alten Foto wird uns aber durch viele alte Aufnahmen verdeutlicht, daß speziell an Markt-Tagen lebhafter Betrieb auf dem Marktplatz herrschte.
Bild 2 Einmündung der Straße Kohlmarkt in der südöstlichen Ecke des Marktplatzes.

Bildrechte: wahrscheinlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Der alte originale Abzug des Fotos wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Knut Andersen und Carmen Andersen, geb. Köritz aus Itzehoe.
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1875 Kohlmarkt

ca. 1875 Kohlmarkt
Blick Richtung Kirche in der Straße Kohlmarkt von der sogenannten Övelgönne (över gunne = auf der anderen Seite) und der Brücke über den Burggraben, deren Geländer im Vordergrund erkennbar sind.
Rechts im Vordergrund steht das im Jahre 1819 errichtete ursprüngliche Gebäude der „Wilsterschen Zeitung“ von J.P.A. Schwarck, der hier zunächst eine Buchdruckerei betrieb; das Gebäude mußte 1911 einem Neubau des genannten Betriebes weichen. Die "Wilstersche Zeitung" ist 1890 gegründet worden.
Vor dem im Hintergrund quer zur Straße stehenden Gebäude lag ein kleiner dreieckiger Platz, der vormals als Kohlenmarkt diente und später der gesamten Straße den Namen gab.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1875 Kohlmarkt und Kohlenmarkt

ca. 1875 Kohlmarkt
Blick vom unteren Kohlmarkt stadteinwärts.
An der von der sogenannten Övelgönne (Över gunne = auf der anderen Seite) führenden Brücke über den Burggraben steht eine Personengruppe vor dem im Jahre 1819 errichteten ursprünglichen Gebäude der „Wilsterschen Zeitung“ von J.P.A. Schwarck; das Gebäude mußte 1911 einem Neubau des genannten Betriebes weichen.
Vor dem im Hintergrund quer zur Straße stehenden Gebäude lag ein kleiner dreieckiger Platz, der vormals als Kohlenmarkt diente und später der gesamten Straße den Namen gab.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1875 südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt

1875 südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt in Wilster
1875 südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung der Straße Kohlmarkt in Wilster

1875 südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt.
Von den abgebildeten Häusern am Markt stehen heute nur noch das ehemalige Archidiakonat hinten links im Hintergrund,
sowie das dritte Haus von rechts mit dem vormaligen Barbier Frisier & Haarschneidesalon von Detlef Heesch; in dem Gebäude hatte zeitweilg Werner Viergutz sein Geschäft (Uhren, Schmuck) und danach Erwin Tiedemann (Brillen),
sowie die mächtige dem St. Bartholomäus geweihte Kirche.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1905 Kohlmarkt

ca. 1905 unterer Kohlmarkt
1905 Die Straße Kohlmarkt von ihrem unteren Ende aus gesehen;
Links die Gaststätte/Herberge von Gustav Ahrens, später „Krug zum grünen Kranze“ von Otto Busch.
In dem Gebäude davor wurde die Schlachterei Richard Ahrens betrieben (später Tade Magnussen).
In dem Gebäude rechts – mit dem schönen Briefkasten – hatte später der Maschinenbau- und Elektromeister Günther Meier seinen Betrieb.
Die Häuser werden überragt von dem 52 m hohen Kirchturm.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1910 östliche Ecke des Marktes, Blick in den Kohlmarkt

1910 östliche Ecke des Marktes, Blick in den Kohlmarkt
Die beiden rechten Gebäude mit den sehr schön gegliederten Fassaden der Bäckerei von Johannes Starck und des Cafés von Heinrich Egge sind heute nur noch in ihren Obergeschossen weitgehend unverändert. Die Untergeschosse der Häuser wurden in den 1960er Jahren miteinander verbunden und dabei eine auf die alten Fassaden keine Rücksicht nehmende große Schaufensterfront eingerichtet.
Das wenige Jahre vor Fertigung der Aufnahme in einem umwerfenden Beispiel für architektonischen Eklektizismus errichtete Gebäude der Wilstermarsch Spar- und Leihkasse wurde 1953 modernisiert und 1969 völlig umgebaut, wobei das links daneben stehende Hause des Organisten Heesch einbezogen wurde.
Im Hintergrund geht der Blick in den Kohlmarkt, wo eine offene Kutsche vor der Schwan-Apotheke Halt gemacht hat.
Vor den Häusern an der Ostseite des Marktplatzes stehen noch hohe Laubbäume, deren Reihe bis zur Einmündung der Burger Straße reichte. In dem an der Einmündung in den Kohlmarkt stehenden Eckgebäude hatte der Goldschmied Voje (später Viergutz) sein Geschäft.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1913 Kohlmarkt, Verlagshaus "Wilstersche Zeitung", Gasthaus "Neue Börse"

1913 Kohlmarkt, Verlagshaus "Wilstersche Zeitung", Gasthaus "Neue Börse"

1913 Kohlmarkt, Verlagshaus "Wilstersche Zeitung", Gasthaus "Neue Börse"
Blick vom mittleren Kohlmarkt stadtauswärts.
Links im Vordergrund das 1911 errichtete Verlagshaus der „Wilsterschen Zeitung“ von J.P.A. Schwarck.
Dem Gebäude gegenüber auf der rechten Straßenseite die Gaststätte „Neue Börse“ von Alwin Springer (danach Elfriede Schober; heute Frauke Schober).
In dem folgenden Gebäude die Gärtnerei von Hans Behrens, dahinter kreuzte der Burggraben die Straße – die alte Brücke ist am Geländer links hinter dem Gebäude der Wilsterschen Zeitung erkennbar.
Rechts im Vordergrund das Wohn- und Geschäftshaus der Sattlerei von Heinrich Stegemann (Kohlmarkt 51).

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1915 Soldaten vor dem Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1915 Soldaten vor dem Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1915 Soldaten vor dem Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt.
Auf der Bank vor dem Gebäude haben es sich offenbar seinerzeit in Wilster einquartierte Soldaten bequem gemacht. Auf dem First des Gebäudes ist eine Funkantenne errichtet.
Der Gasthof "Zur Linde" stand am Kohlmarkt in dem Bereich, der heute von den Verwaltungsgebäuden des Amtes Wilstermarsch eingenommen wird.
Links die Einmündung der damaligen namenlosen Verbindungsstraße zwischen Burger Straße und Kohlmarkt.
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter. Möglicherweise handelt es sich bei den beiden Knaben, welche in der von einem Pony gezogenen Kutsche sitzen, um Söhne der damaligen Wirtsleute.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Ältere Wilsteraner werden sich noch gerne an das nach Peter Brandt den Gasthof übernehmende sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, die das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1916 Blick in den unteren Kohlmarkt

1916 Blick in den unteren Kohlmarkt

1916 Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt.
Links das Gebäude der späteren Schlachterei Ahrens (danach Magnussen),
dann der „Krug zum grünen Kranze“ von Gustav Ahrens (später Otto Busch, dann Magda Busch und danach deren Sohn Werner Busch);
dahinter entstand in den 1970er Jahren das Geschäftshaus der Firma Plett.
Rechts das Geschäftshaus von Elektro-Meier.
Das folgende hohe Gebäude mit dem Balkon ist etwa um 1912 errichtet worden. Interessant ist der davor stehende Polizist mit dem Pickelhelm.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Speicher an der Wilsterau am Kohlmarkt

1920 Speicher an der Wilsterau am Kohlmarkt in Wilster

1920 Speicher an der Wilsterau am Kohlmarkt.
So wie viele Straßen in Wilster, folgt auch die Straße Kohlmarkt dem ehemaligen Verlauf der leider 1953 im innerstädtischen Bereich verfüllten Wilsterau. Die Linienführungen von Deichstraße, Schmiedestraße, Klosterhof, Lange Reihe sind hierfür weitere Beispiele.
Da in früheren Zeiten der Güterverkehr überwiegend auf den Wasserwegen erfolgte, nimmt es nicht Wunder, daß auf vielen der an die Wilsterau angrenzenden Hausgrundstücke Speicher zur Lagerung der Waren unmittelbar am Gewässer standen.
Die abgebildeten Speicher standen unmittelbar vor der Einmündung des Burggrabens, auf dessen ehemaliger Trasse heute der kleine Verbindungsweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof angelegt ist.

Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1922 Festumzug der Liedertafel zieht durch den Kohlmarkt

1922 Festumzug der Liedertafel zieht durch den Kohlmarkt in Eilster

ca. 1922 Der Festumzug der Liedertafel zieht durch die Straße Kohlmarkt.
In früheren Zeiten war es bei allen gesellschaftlich relevanten Vereinen in der Stadt Wilster gängige Praxis, aus Anlaß ihrer besonderen Festlichkeiten in einem Umzug durch die Straßen der Stadt zu ziehen. So hielt es auch die bereits im Jahre 1842 gegründete Liedertafel Wilster.
Die gesamte Stadt wurde von den Bürgern zu diesen Anlässen festlich mit Girlanden und den Schleswig-Holstein Flaggen geschmückt.
Hier zieht der Festumzug durch die Straße Kohlmarkt vorbei an dem Festlokal, dem Gasthof "Krug zum grünen Kranze" von Johannes Ahrens (später Otto Busch, danach Magda und dann Werner Busch).

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

1923 Kohlmarkt, Brücke über den Burggraben

1923 Kohlmarkt, Brücke über den Burggraben in Wilster

1923 Kohlmarkt, Brücke über den Burggraben
Blick von Höhe des Geschäftshauses des seinerzeitigen Verlages der Wilsterschen Zeitung in den Kohlmarkt stadtauswärts.
Links und rechts der Straße sind die Geländer der Brücke erkennbar, die hier hier den Burggraben überquerte und in dessen ehemaligen Verlauf heute nach links ein fußläufiger Verbindungsweg zur Burger Straße führt.
Das ursprünglich künstlich gegrabene Gewässer führte von der Deichstraße kommend über den Stadtpark, den Colosseumplatz, die Burger Staße querend am Verlagsgebäude der Wilsterschen Zeitung vorbei und den Kohlmarkt querend wieder zurück zur Wilsterau. Das Gewässer wurde 1925 verfüllt. Zuvor hatte die Stadt Wilster einen Rechtsstreit gegen den Regierungspräsidenten der Provinz Schleswig_Holstein gewonnen (Urteil des III. Senats v. 20. März 1924, V.B. 23/24. I. Bezirksausschuß zu Schleswig), wonach der Burggraben als unselbständiger Bestandteil der Wilsterau deren Gewässerordnung (I. Ordnung) teilt. Offenbar finanzierte in der Folge der Staat die Verfüllung des Burggrabens.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1927 Ehemaliger Kohlenmarkt an der Straße Kohlmarkt

1927 Ehemaliger Kohlenmarkt an der Straße Kohlmarkt
Die kleine dreieckige Verbreiterung der Straße - hier war der Standort des historischen Kohlenmarkt - gab später der Straße Kohlmarkt den Namen.
In dem zentralen Gebäude, welches zur Zeit der Aufnahme von der "Städtischen Sparkasse" genutzt wurde, hatte in den ersten Jahren nach dem II. WK die Schneiderin Erna Meiforth ihren Betrieb.
Die Städtische Sparkasse ließ zuvor in den 1930er Jahren auf der gegenüber liegenden Straßenseite für sich ein neues Gebäude errichten, welches in der Gestaltung seiner Fassade an diejenige des Doos´schen Palais (Neues Rathaus) anlehnt.

Bildrechte: Ludwig Behning
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1931 Einweihung des Neubaues der Städtischen Sparkasse

24.01.1931 Einweihung des Neubaues der Städtischen Sparkasse Wilster
1931 Neubau der Städtischen Sparkasse Wilster am Kohlmarkt
1927 Gebäude der Städtischen Sparkasse Wilster am Kohlmarkt

Städtische Sparkasse an der Straße Kohlmarkt
Am 24. Januar 1931 wurde das im Jahr zuvor erbaute Gebäude der Städtischen Sparkasse Wilster in Anwesenheit vieler Gäste, darunter wilsteraner Honoratioren eingeweiht (Bild 1).
Die Fassade des am Kohlmarkt stehenden Gebäudes erinnert sehr gewollt an die Fassade des Neuen Rathaus – sowohl Dachform als auch Anordnung der Fenster und der Tür sowie die Gliederung sind identisch (Bild 2).
Zuvor war die Sparkasse in dem gegenüber auf der anderen Straßenseite liegenden Gebäudes untergebracht gewesen (Bild 3)
1968 fusionierten Städtische Sparkasse und die Wilstermarsch Sparkasse zur Verbandssparkasse Wilstermarsch.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2: Heinrich Ballerstädt
Bild 3: Ludwig Behning
Anmerkung: Das Foto Bild 1 wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

1933 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1933 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1933 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt
Der Gasthof "Zur Linde" stand am Kohlmarkt in dem Bereich, der heute von den Verwaltungsgebäuden des Amtes Wilstermarsch eingenommen wird.
Der Blick geht zu der Einmündung der damaligen namenlosen Verbindungsstraße zwischen Burger Straße und Kohlmarkt in letztere.
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Ältere Wilsteraner werden sich noch gerne an das nach Peter Brandt den Gasthof übernehmende sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, die das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.

Bildrechte. nicht bekannt
Anmerkung: Die an dem Fahnenmast vor dem Gebäude aufgezogene Hakenkreuzflagge ist hier nicht unkenntlich gemacht, da das Foto hier ein zeitgeschichtliches Dokument im Rahmen der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens und der regionalen Geschichte ist.

1934 Schlachterei Ahrens am Kohlmarkt

1934 Schlachterei Richard Ahrens am Kohlmarkt in Wilster

ca. 1934 Schlachterei und Wurstmacherei von Richard Ahrens am Kohlmarkt in Wilster.
Richard Ahrens ist vermutlich ein Sohn des Gastwirtes Gustav Ahrens, welcher zuvor in dem rechts angrenzenden Haus eine Gaststätte/Herberge betrieb, die später den Namen „Krug zum grünen Kranze“ erhielt und von Otto Busch übernommen wurde (danach dessen Witwe Magda Busch und nachfolgend vom Sohn Werner Busch).
Die Schlachterei von Richard Ahrens stand in Konkurrenz zu seinerzeit mehreren derartigen Betrieben in Wilster und konnte durch ihre Qualität überzeugen.
Nach Richard Ahrens übernahm der Fleischermeister Tade Magnussen den Betrieb und führte diesen bis 1986.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1936 Geschäftshaus der Firma Hinrich M. Laackmann am Kohlmarkt

1936 Geschäftshaus der Firma Hinrich M. Laackmann am Kohlmarkt.
Im Jahre 1936 konnte die am Kohlmarkt mit Dünger und Kohlen handelnde Firma von Hinrich M. Laackmann ihr hundertjähriges Bestehen feiern. Die Jahreszahlen am Giebel sowie der Kranzschmuck weisen auf diesen Anlaß hin.
Die Vorderfront des Gebäudes ist bereits verändert gegenüber älteren Aufnahmen, welche noch die früher in Wilster häufig vorhandene Fachwerk-Bauweise zeigen.
Im Jahr 1958 bestand die Firma offenbar nicht mehr, denn sie ist in dem aus diesem Jahr stammenden Wilsteraner Adressbuch nicht mehr verzeichnet. Das Gebäude stand in den 1960er Jahren sogar eine Zeit lang leer.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dieter Voß, Burg in Dithmarschen

1952 Kohlmarkt

1952 Kohlmarkt
Blick von Höhe des Geschäftshauses des Verlages der Wilsterschen Zeitung in den Kohlmarkt stadtauswärts
Links im Anschnitt ist ein Rest des Geländers der Brücke erkennbar, die hier hier früher den Burggraben überquerte und in dessen ehemaligen Verlauf ein fußläufiger Verbindungsweg zur Burger Straße führt.
In dem rechten Teil des abgelichteten zentralen Gebäudes war seinerzeit der Damen Friseur Salon Schwardt (danach Cappel).
Dahinter folgt das Gebäude mit dem Textil-Geschäft von Helms; hier noch mit der ursprünglichen schön gegliederten Fassade.
Das zwiebelförmige Ziertürmchen auf dem Gebäude im Hintergrund ist schon lange beseitigt, so wie auch der Gasthof "Zur Linde" ganz hinten.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt K.G., Dortmund

1953 Verfüllung der Stadtstrecke der Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1953 Verfüllung der Stadtstrecke der Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof in Wilster

1953 Verfüllung der Stadtstrecke Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Nachdem bereits im Jahre 1925 der Burggraben verfüllt wurde, folgte in 1953 die Verrohrung des durch die Stadt führenden ursprünglichen Verlaufes der Wilsterau; zwanzig Jahre später erfolgte die Verrohrung des Bäckerstraßenfleth - einschneidende Veränderungen des Stadtbildes
Das Foto wurde im Herbst 1953 aufgenommen, als Sandmassen für die Verfüllung der Wilsterau auf einem unbebauten Grundstück am Klosterhof zwischendeponiert wurden. Das Grundstück war seinerzeit nach der Zerstörung des darauf vorhanden gewesenen Gebäudes beim am 15. Juni 1944 erfolgten Bombenangriff nicht wieder bebaut worden.
Die Kinder nutzten den Sandberg für ihre Künste mit dem Fahrrad - wie eine frühe Variante einer Bahn für BMX-Fahrräder.
Die abgebildeten Gebäude befinden sich an der Straße Kohlmarkt; bei dem Gebäude rechts handelt es sich um das seinerzeitige Wirtshaus "Krug zum grünen Kranze" von Magda Busch.

Bildrechte: Familie Bockelmann, Krefeld
Anmerkung: Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Walter Bockelmann, Krefeld

1955 Kohlmarkt mit Gasthof Neue Börse

1955 Kohlmarkt
Die Straße Kohlmarkt stadtauswärts gesehen.
Links das Geschäftshaus des Verlages der Wilsterschen Zeitung von Johann Schwark.
Zwischen dem Gebäude und dem darauf folgenden Haus verlief bis zu Beginn der 1930er Jahre der danach verfüllte Burggraben, heute wird die Fläche von einem Verbindungsweg zur Burger Straße eingenommen.
Das Geländer rechts an der Straße erinnert noch an die ehemalige Brücke.
Davor der Blumen-Laden von Hans Behrens.
Vorne rechts die Gaststätte "Neue Börse" von Alwin Springer ( danach Elfriede Schober, jetzt ihre Tochter Frauke)

Bildrechte: nicht bekannt

1955 Schwan Apotheke am Kohlmarkt

1955 Schwan Apotheke am Kohlmarkt in der Stadt Wilster
1875 Schwan Apotheke am Kohlmarkt in der Stadt Wilster
1990 Schwan Apotheke am Kohlmarkt in der Stadt Wilster
1990 Informationsschild an der Schwan Apotheke am Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1955 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51
Seit dem Jahre 1660 wird die Schwan-Apotheke im Haus Kohlmarkt 51 mit einem mit diesem Haus verbundenen Real-Privileg betrieben.
1660 hatte der Apotheker Georg Janus vom dänischen König Friedrich III (Frederik III), Wilster gehörte damals zum dänischen Gesamtstaat, das Privileg erhalten zum Betreiben einer Apotheke in Wilster.
Anmerkung: König Frederik (* 18. März 1609; † 9. Februar 1670) herrschte von 1648 - 1670; er war zugleich Herzog von Holstein.
Nach mehreren baulichen Veränderungen in den vergangenen 3 Jahrhunderten wurde das Haus im Jahre 1984 unter Denkmalschutz gestellt und in den Jahren 1989/1990 restauriert.
Bild 2 zeigt die Fassade des Hauses um 1875
Bild 3 zeigt die Fassade nach der letzten Renovierung
Besonders augenfällig ist die Veränderung von Lage und Gestaltung des Eingangsbereiches und der Zuschnitt der Fenster im Erdgeschoß.

Bildrechte:
Bild 1: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Bild 2 (Bildausschnitt): Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 3 und 4: homepage der Schwan Apotheke

1955 Städtische Sparkasse an der Straße Kohlmarkt

1955 Städtische Sparkasse an der Straße Kohlmarkt in Wilster

ca. 1955 Städtische Sparkasse an der Straße Kohlmarkt
Der abgebildete ursprüngliche Zustand des am Kohlmarkt stehenden Gebäudes erinnert sehr gewollt an die Fassade des Neuen Rathaus – sowohl Dachform als auch Anordnung der Fenster und der Tür sowie die Gliederung sind identisch.
In dem Gebäude befand sich zur Zeit der Aufnahme die Städtische Sparkasse Wilster (aufgegangen in die Verbandssparkasse Wilstermarsch); 1968 fusionierten Städtische Sparkasse und die Wilstermarsch Sparkasse zur Verbandssparkasse.
Das Untergeschoß des Gebäudes wurde später umgestaltet und zunächst als Möbelausstellungsladen genutzt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1962 Blick vom Kirchturm in östliche Richtung

1962 Blick vom Kirchturm
auf die Häuser auf der Südseite des Marktes sowie in die Einmündung der Straße Kohlmarkt.
Der Blick vom Kirchturm geht in östliche Richtung. Für den unbefangenen Betrachter sieht es so aus, als ginge der Blick nach Südosten, wenn er sich davon leiten läßt, daß die christlichen Kirchen grundsätzlich Ost-West ausgerichtet sind.
Der Baumeister Sonnin hat aber seinerzeit bei der Konzeption der St. Bartholomäus Kirche eine Veränderung vorgenommen, indem er nicht die strikte Ost-West Ausrichtung der Vorgängerkirche beibehielt, sondern die neue Kirche entsprechend der Längsachse des Marktplatzes ausrichtete. Hierdurch ist es zu einer Abweichung von der grundsätzlichen Ausrichtung nach Osten gekommen; die Achse der Kirche ist Süd-West zu Nord-Ost ausgerichtet - der Standort des Altars war den damaligen Kirchenältesten dabei immer noch östlich genug.
Die Aussicht geht weit über die Häuser der Stadt hinweg über die flache Marsch bis zu den Höhen der Geest bei Itzehoe.
Rechts sind hinter den Häusern die alten Bäume im Bürgermeister Garten erkennbar.
Im Vordergrund hat einige Zeit zuvor die untere Hälfte der Fassade des Gebäudes der Volksbank ein moderneres Aussehen erhalten.

Bildrechte: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr

1962 Fußweg und ehemalige Brücke über die Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Der Blick auf den Durchgang zwischen Kohlmarkt und Klosterhof verdeutlicht, daß hier zuvor eine kleine Brücke vor der im Jahre 1953 vorgenommenen Verrohrung der Wilsterau dieses Gewässer überquerte.
Von den historischen Anfängen Wilsters an hatte die Wilsterau in einer heute noch im Grundriß der Stadt deutlich erkennbaren großen Mäanderschleife diese durchquert. Der Fluß bildete als Verkehrsweg über viele Jahrhunderte für Wilster den Anschluß des Ortes aus seiner abgeschiedenen Lage in die Welt.

Bildrechte: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Blick in den Gang, welcher die fußläufige Verbindung zwischen Klosterhof und Kohlmarkt gestattet; Blickrichtung Kohlmarkt.
Es ist kaum zu glauben, daß durch den schmalen Gang, allerdings vom Klosterhof her, die Zufahrt von Volkswagen PKW zu den hinter den Häusern liegenden provisorischen Stellplätzen erfolgen konnte.
Bild 1: Rechts das Haus Kohlmarkt 46 von Fritz Hünsche (Ofensetzer) und links Kohlmarkt 47 von Werkzeugmacher Johann Boll (dieser war allen Wilsteraner Jungs bekannt für das alljährliche Erneuern des Hohlschliffs ihrer Schlittschuhe);
an dem Haus hängt ein Futterhäuschen zur Winterfütterung der Vögel, eine geradezu spitzwegsche Idylle.
Bild 2: Einmündungsbereich in den Kohlmarkt

Bildrechte:
Bild 1: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr
Bild 2: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

1962 Kohlmarkt - Gasthof Zur Linde

1962 Kohlmarkt in Wilster

1962 Kohlmarkt - Gasthof Zur Linde
Blick von der Ausmündung des schmalen vom Klosterhof kommenden Verbindungsweges in den Kohlmarkt stadtauswärts.
Links das Wohn- und Geschäftshaus der Textilwaren Handlung von Heinrich Helms.
Das zwiebelförmige Ziertürmchen auf dem Gebäude im Hintergrund ist schon lange beseitigt, so wie auch der Gasthof "Zur Linde" ganz hinten, auf dessen Areal heute das Gebäude der heutigen Amt Wilstermarsch steht.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

1964 Kohlmarkt

1964 Kohlmarkt
Blick von Höhe des heutigen Geschäftshauses der Firma Plett, welches später im Bereich der damaligen Kohlenhandlung (links im Anschnitt) errichtet wurde, in den Kohlmarkt Richtung Markt.
Auch das rechts vor dem Textilgeschäft von Heinrich Helms hier noch abgebildete Haus besteht seit langem nicht mehr.
Hinter Textil-Helms folgt ein Gebäude, welches in seinem rechten Teil den Damen Friseur Salon von Cappel enthielt; das Haus mit dem vorspringenden Erker ist das Verlagsgebäude der Wilsterschen Zeitung.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt K.G., Dortmund

1968 Ostecke des Marktplatzes, Kohlmarkt

1968 Ostecke des Marktplatzes und Kohlmarkt in Wilster

1968 östlicher Bereich des Marktplatzes, Kohlmarkt
Blick vom Turm der St. Bartholomäus Kirche.
Verlauf des Kohlmarktes.
Ganz hinten links ist noch der "Gasthof zur Linde", an dessen Standort heute die Verwaltungsgebäude des Amtes Wilstermarsch stehen.
Ganz vorne rechts das heute ebenfalls nicht mehr vorhandene schöne Gebäude des Café Egge, dessen Standort heute von einem Teil des Neubaues der Filiale der Volksbank Elmshorn eingenommen wird.
Leider gehen viele der schönen und das Ortsbild so charakteristisch prägenden Fassaden alter Gebäude in Wilster Schritt für Schritt verloren. Es ist besonders zu bedauern, wenn solvente Kreditinstitute sich diesbezüglich nicht in der Pflicht sehen, wenn sie im Ortskern alter Städte für sich Neubauten errichten lassen!

Bildrechte: Verlag der Wilsterschen Zeitung
Anmerkung: Das Foto stammt aus der 1990 erschienenen Jubiläums-Ausgabe der Zeitung

1974 Luftbild - Kohlmarkt, Gasthof Zur Linde

1974 Luftbild - Kohlmarkt, Gasthof "Zur Linde" in Wilster

1974 Luftbild - Kohlmarkt, Gasthof "Zur Linde"
Quer verläuft die namenlose Verbindungsstraße zwischen Kohlmarkt und Burger Straße.
An der Einmündung zum Kohlmarkt mit den Fachwerkgiebeln das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter).
In Bildmitte der am unteren Kohlmarkt stehende Gasthof „Zur Linde“ von Brandt (zunächst Markus, nach ihm sein Sohn Peter) war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Ältere Wilsteraner werden sich noch an das sehr sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, welche das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens entstand später das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (es ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).
Seit dem 01.07.2005 bilden das Amt Wilstermarsch und die Stadt Wilster eine Verwaltungsgemeinschaft. Die Stadt Wilster und die 14 amtsangehörigen Gemeinden der Wilstermarsch werden seit Mitte 2006 in dem entsprechend erweiterten Dienstgebäude unter einem Dach verwaltet; die Verwaltungsgemeinschaft ist zum 01.07.2005 begründet worden.

Bildrechte: nicht bekannt

1974 Luftbild - Marquardstraße, Kohlmarkt, Klosterhof, Mencke Stift

1974 Luftbild - Marquardstraße, Mencke Stift in Wilster

1974 Luftbild - Marquardstraße, Kohlmarkt, Klosterhof, Mencke Stift
Die Marquardstraße bildete seinerzeit den Anschluß der Straße Klosterhof (hinten) an den Kohlmarkt (vorne). Im Rahmen der innerstädtischen Umgehung wurde später der Kohlmarkt als Teil der L136 zum Steindamm verlängert; die Marquardstraße ist heute nur noch eine ruhige Nebenstraße.
Der Name der Straße erfolgte nach Marquardus de Wilstria und führt zu den Anfängen der Stadtgeschichte zurück. Als das damalige Dorf Wilster mit Urkunde vom 8. August 1282 vom damaligen Landesherrn, dem Grafen Gerhard von Holstein und Schauenburg, zur Stadt erhoben wurde, hat "Marquardus de Wilstria" die Urkunde als erster Zeuge unterschrieben.
Dieses kleine Krankenhaus Mencke-Stift (oben links zu erkennen besteht heute nicht mehr Es war auf Veranlassung des Sanitätsrats Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster) gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen worden.
Das in den Jahren 1867/70 erbaute und danach mehrfach erweiterte Krankenhaus wurde bis 1978 betrieben. Nach 1978 wurde in den Gebäuden eine Pflegestation (bis 1982) eingerichtet.
Danach diente die Gebäude unterschiedlichen sozialen Einrichtungen. Heute befindet sich auf dem Areal der Neubau einer Kindertagesstätte.

Bildrechte: nicht bekannt

1984 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51

1984 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster
1984 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster
1984 Eingang der Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster
1984 Eingang der Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51 in der Stadt Wilster

1865 Schwan Apotheke am Kohlmarkt 51
Zu den bis heute erhaltenen hervorragenden Baudenkmälern der alten Stadt Wilster gehört auch das aus dem Jahr 1660 stammende auffallend schöne Fachwerkgiebelhaus der "Schwan Apotheke". Das Gebäude wurde von seinen Eigentümern bei der den modernen Bedürfnissen gerecht werdenden baulichen Anpassung behutsam so umgestaltet, dass seine Eigenart erhalten blieb.
Eine im Eingang der Apotheke befindliche Informationstafel stellt das Objekt vor:
"Im Jahre 1660 erhielt der Apotheker Georg Janus von König Friedrich III das Privileg zur Errichtung einer Apotheke in Wilster. Seither wird die Schwan Apotheke durch ein Real Privileg betrieben, das mit diesem Hause verbunden ist. Nach baulichen Veränderungen in den letzten 300 Jahren wurde das Haus 1984 unter Denkmalschutz gestellt und 1989/90 restauriert. Gut erhalten sind große Flächen des Fachwerks, die nach Innen verlegte Eingangstür und Teile der Apotheken Einrichtung." (sh. Info Tafel Bild 3)

Bildrechte: Landesamt für Denkmalpflege, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

 

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