Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Landrecht (Gemeinde)

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

1900 Bauernhof in Bischof, Gemeinde Landrecht

1900 Bauernhof Heesch in Bischof, Gemeinde Stördorf

1900 Bauernhof in Bischof, Gemeinde Landrecht
Blick von der Kathener Seite über die Wilsterau hinweg auf einen Bauernhof in Bischof.
Der stattliche Hof (232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", sh. Bild 2) von Reimer Heesch hat auch heute noch sein Aussehen und seinen Charme erhalten.
Er unterscheidet sich von den anderen Höfen in der Wilstermarsch durch die Besonderheit, daß sein Wohnteil zwei Vollgeschosse aufweist.
Der 1764 erbaute Hof steht heute unter Denkmalschutz!
In dem parkähnlichen Garten steht ein mit Reeth gedecktes kleines rundes Gartenhäuschen.
Der an der Wilsterau entlang führende Zufahrtsweg war bis weit in die 1950er Jahre unbefestigt.
Der heute noch "hobbymäßig" landwirtschaftlich bewirtschaftete schöne Hof bietet für Gäste Ferienwohnungen an.
Hier stellt sich der Hof Heesch selbst vor.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1901 Allee Richtung Bischof

1901 Wilster, Straße Allee Richtung Bischof
1901 Wilster, Straße Allee Richtung Bischof

1901 Brooker Allee
Die Straße Allee Blickrichtung Bischof
Die von der Rathausstraße über die Schweinsbrücke nach Bischof und weiter zum Kasenort führende Straße „Allee“ entsprach früher in ihrem Erscheinungsbild völlig ihrem Namen.
Links an die Straße angrenzend wurde später der Sportplatz „Am Brook“ des 1904 gegründeten Fußballvereins Alemannia Wilster angelegt, während auf der rechten zum „Großen Brook“ gehörenden Seite eine durchgehende Bebauung mit kleinen Siedlungshäusern entstand.
Vor über einhundert Jahren wurde der Weg "Brooker Allee" genannt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte mit identischem Motiv weist die Bezeichnung "Brooker Allee" auf; die Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1901 Bauernhof an der Wilsterau in Bischof SF

1901 Bauernhof in Bischof bei Wilster
1901 Bauernhof in Bischof bei Wilster

ca. 1901 Bauernhof in Bischof
Der stattliche Hof (232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", sh. Bild 2) von Reimer Heesch in Bischof hat auch heute noch sein Aussehen und seinen Charme erhalten.
Er unterscheidet sich auch dadurch von den anderen Höfen in der Wilstermarsch, daß sein Wohnteil zwei Vollgeschosse aufweist.
Der 1764 erbaute Hof steht heute unter Denkmalschutz!
In dem parkähnlichen Garten steht ein mit Reeth gedecktes kleines rundes Gartenhäuschen.
Der an der Wilsterau entlang führende Zufahrtsweg war bis weit in die 1950er Jahre unbefestigt.
Der heute noch landwirtschaft bewirtschaftete schöne Hof bietet für Gäste auch Ferienwohnungen an.
Hier stellt sich der Hof Heesch selbst vor.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die schwarz-weiß Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen,
die kolorierte Version in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1908 Landrecht, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort a

1908 Landrecht, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort
1908 Landrecht, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort

1908 Landrecht, Weg in Bischof zum Kasenort
Der Weg (auf dem niedrigen Deich der Fußweg, unten der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Im Hintergrund ist die Stadt Mühle zu sehen – sie stand an der Mühlenstraße – auf deren Gelände war nach dem II. WK der Betrieb Vitamo untergebracht.
Die freie Fläche links ist der „Große Brook“.
Rechts steht die „Brennerkate“ (hier wurde früher Schnaps gebrannt).

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster
Die ergänzend dargestellte kolorierte Fassung der Karte, nach welcher auch die Datierung vorgenommen wurde, befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1908 Landrecht, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort b

1908 Landrecht bei Wilster, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort

1908 Landrecht, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort
Der Weg (auf dem niedrigen Deich der Fußweg, unten der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Im Hintergrund ist die Stadt-Mühle zu sehen – sie stand an der Mühlenstraße – auf ihrem Gelände war nach dem II. WK der Betrieb Vitamo (eine Konservenfabrik) untergebracht.
Die freie Fläche links ist der „Große Brook“.
Rechts steht die „Brennerkate“ (hier wurde früher Schnaps gebrannt).

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster

1908 Landrecht, Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort c

1908 Weg in Bischof von Wilster zum Kasenort

1908 Weg in Bischof entlang der Wilsterau von Wilster zum Kasenort
Der Weg (auf dem niedrigen Deich der Fußweg, unten der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Im Hintergrund ist die Stadt Mühle zu sehen – sie stand an der Mühlenstraße – auf deren Gelände war nach dem II. WK der Betrieb Vitamo untergebracht.
Die freie Fläche links ist der „Große Brook“.
Rechts steht die „Brennerkate“ (hier wurde früher Schnaps gebrannt).

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster

1910 Gehöft Auf der Hove in der Gemeinde Landrecht

1910 Gehöft Auf der Hove in der Gemeinde Landrecht

1910 Gehöft Auf der Hove in der Gemeinde Landrecht.
Im genannten Bereich befinden sich seit langem zwei Gehöfte, welche wohl ursprünglich zusammen gehörten.
Vermutlich handelt es sich bei dem abgebildeten Gehöft um den Hof 216 (Ulrich Düring) entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“, welcher seinerzeit im Eigentum von Jasper Hein stand.
Die Straße Hove und die anschließende Auf der Horst waren früher Teil eines Verbindungsweges, welcher von Hackeboe an der jetzigen Chaussee Wilster–Burg nach Krummendiek führte. Nach dorthin bestanden von frühesten Zeiten an Verbindungen, denn die Gehöfte waren der Kirche zu Hohenaspe zehnt-pflichtig (Das 1598 erloschene Geschlecht der Krummendiek hatte bewirkt, daß noch bis vor einhundert Jahren bestimmte Besitztümer in der Wilstermarsch und in der Stadt Wilster gegenüber der Kirche Hohenaspe zu Abgaben verpflichtet waren).
Beide Örtlichkeitsnamen, Hove und Horst, verweisen jeweils auf einen erhöhten Standort, der sicherlich einmal für die Wahl der Bauplätze ausschlaggebend war, denn nur wenige Dezimeter Höhenunterschied bedeuteten früher einen ganz erheblichen Vorteil in der von Entwässerungsnöten geplagten Marsch. Nördlich von Hove und Horst lag früher der Sladensee (entsprechend der für unseren Sprachraum geltenden etymologischen Bedeutung also ein slader (flacher) See), von dem sich heute entsprechend in der Örtlichkeit keine Spur mehr findet.
Bei dem breiten Gewässer im Vordergrund handelt es sich um die hier heute nicht mehr vorhandene Hackeboer Wettern, welche über die Große Feldwettern in die Stör am Kasenort entwässerte. Seit dem Bau des Schöpfwerkes Averfleth im Frühjahr 1960 (Der Betreiber dieser Heimat-Seite, Peter von Holdt durfte als Maurerlehrling an dessen baulicher Errichtung mitwirken) war die Fließrichtung des Oberlaufes der Hackeboer Wettern umgedreht worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die nur gut 100 Einwohner zählende Gemeinde Landrecht ist durch die Bundesstraße 5 sowie durch die Bahnstrecke in mehrere Teile zerschnitten, welche ohne größere Umwege jeweils nur über das Gebiet der Stadt Wilster erreicht werden können. Dieser Umstand wird in einem Beitrag des NDR vorgestellt.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/dorfgeschichten/Dorfgeschichte-Landrecht,dorfgeschichte394.html

1910 Weg in Bischof zum Kasenort, SF

ca. 1910 Weg zum Kasenort
Der Weg (auf dem niedrigen Deich der Fußweg, unten der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Im Hintergrund ist der heute unter Denkmalschutz stehende Bauernhof Heesch zu sehen.
Den Hof Heesch zeigt auch die schöne Jugendstil-Postkarte (Bild 3); das sehr eigenwillige schöne Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster
Die Karten befinden sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen


1928 Bauernhof in Bischof, Wilsterau

1928 Blick von Kathen aus auf einen jenseits der Wilsterau in Bischof gelegenen Bauernhof zwischen Wilster und dem Kasenort.
Es handelt sich vermutlich um den späteren Hof Paeger (231 im Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit Johannes Heesch gehörte;
der Hof hat zwischenzeitlich nach einem Umbau ein völlig verändertes Aussehen erhalten.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1932 Gehöft an der Wilsterau in Bischof (Ex)

1932 Gehöft an der Wilsterau in Bischof in der Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch

1932 Gehöft an der Wilsterau in Bischof in der Gemeinde Landrecht
Blick von Kathen aus auf einen jenseits der Wilsterau in Bischof gelegenen Bauernhof an der Straße zwischen Wilster und dem Kasenort.
Es handelt sich vermutlich um den späteren Hof Paeger (231 im Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit Johannes Heesch gehörte;
der Hof hat zwischenzeitlich nach einem Umbau ein völlig verändertes Aussehen erhalten.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1933 Bauernhof in Bischof

ca. 1933 Bauernhof in Bischof
Der stattliche Hof (232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", sh. Bild 2) von Reimer Heesch in Bischof hat auch heute noch sein Aussehen und seinen Charme erhalten.
Er unterscheidet sich auch dadurch von den anderen Höfen in der Wilstermarsch, daß sein Wohnteil zwei Vollgeschosse aufweist.
Der 1764 erbaute Hof steht heute unter Denkmalschutz!
In dem parkähnlichen Garten steht ein mit Reeth gedecktes kleines rundes Gartenhäuschen.
Der an der Wilsterau entlang führende Zufahrtsweg war bis weit in die 1950er Jahre unbefestigt.
Der heute noch landwirtschaft bewirtschaftete schöne Hof bietet für Gäste auch Ferienwohnungen an.
Hier stellt sich der Hof Heesch selbst vor.

Bildrechte: nicht bekannt

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK
1933 Hackeboe - Neue Burger Straße am Stadtausgang von Wilster
1933 damalige Horst-Wessel-Straße (vormalige und heutige Vereinsstraße) in Nortorf in der Wilstermarsch
1933 Rumflether Straße in Wilster

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK
Bild 2: Hackeboe - Neue Burger Straße am Stadtausgang von Wilster; von links die Einmündung der Vereinsstraße (seinerzeit Horst-Wessel-Straße) mit dem Kolonialwarengeschäft des Kaufmannes Schöne.
Hinten rechts grenzt die Gemeinde Landrecht an die nach Burg führende Landstraße.
Bild 3: Horst-Wessel-Straße (vormalige und heutige Vereinsstraße), Blick von Rumfleth aus.
Bild 4: Rumflether Straße. Rechts die Gebäude der Lederwerke Falk & Schütt.
Im Hintergrund vor dem Bahnübergang rechts die 1919 gegründete Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.)
Die Futtermittelfabrik war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden.
Im Jahre 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein.

Bildrechte: nicht bekannt

1935 Wilsterau am Brook

ca. 1935 Die Wilsterau am Großen Brook.
Auf dem Gelände links haben heute die Wilsteraner Kanuten und Segler ihre Domizile.
Im Hintergrund sind die in Bischof gelegene Brennerkate und ein heute noch bestehendes Wohnhaus zu erkennen.
Auch die hohen Bäume am niedrigen Deich der Wilsterau sind heute noch weitgehend erhalten.
Das Ufer rechts gehört zu Kathen.

Bildrechte: nicht bekannt

1952 Bauernhof in Bischof

1952 Der Weg (auf der Krone des niedrigen Deiches der Fußweg, unten am Deich der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Der abgebildete Bauernhof mit seinem zweistöckigen Wohnteil ist sehr ungewöhnlich für die Elbmarschen, denn die eingeschossige Bauweise ist dort vorherrschend. Oben im Giebeldreieck ist eine Uhlenflucht (Einflug-Öffnung für Schleiereulen) erkennbar, wie es früher bei allen landwirtschaftlichen Gebäuden üblich war.
Es handelt sich um den im Jahre 1764 erbauten Hof Heesch (232 in "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1977 Bauernhaus in Bischof, Gemeinde Landrecht

1977 Bauernhaus in Bischof, Gemeinde Landrecht
Hof 232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"

ca. 1977 Bauernhaus in Bischof, Gemeinde Landrecht.
Der stattliche Hof (232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", sh. Bild 2) von Reimer Heesch hat auch heute noch sein Aussehen und seinen Charme erhalten.
Er unterscheidet sich von den anderen Höfen in der Wilstermarsch durch die Besonderheit, daß sein Wohnteil zwei Vollgeschosse aufweist.
Der 1764 erbaute Hof steht heute unter Denkmalschutz!
In dem parkähnlichen Garten steht ein mit Reeth gedecktes kleines rundes Gartenhäuschen.
Der an der Wilsterau entlang führende Zufahrtsweg war bis weit in die 1950er Jahre unbefestigt.
Der heute noch "hobbymäßig" landwirtschaftlich bewirtschaftete schöne Hof bietet für Gäste Ferienwohnungen an.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1980 Reetdach-Kate in Bischof

ca. 1980 Der Weg auf dem niedrigen Deich in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Etwa auf halber Strecke zwischen der Allee und dem Kasenort liegt die alte - sehr gut restaurierte - Reetdachkate.

Bildrechte: R. Horstmann, Wilster

 

© 2008-2017 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key