Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Landrecht (Straße)

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1900 Wilsterau in Landrecht

1900 Wilsterau in Landrecht bei der Landrechter Brücke
Wilsterau in Landrecht 2007

1900 Wilsterau in Landrecht bei der Landrechter Brücke
Blick von der Straße „Hinter der Stadt“ (spätere Hans-Prox-Straße), die zu der Zeit noch unbefestigt ist und nur einen gepflasterten Gehweg aufweist, auf die Brücke in Landrecht und im Hintergrund die Lederwerke an der Rumflether Straße.
Vor dem Lagerschuppen hinter der Brücke haben mehrere Ewer festgemacht, um hier Ladung zu löschen oder aufzunehmen.
Die Person rechts auf der Brücke hat über den Schultern eine Tracht, an welcher die in dem Moment abgesetzten Eimer getragen werden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht in der Stadt Wilster
1900 Wilsterau, Blick von der landrechter Brücke
1900 Tabakwarengeschäft Fr. Siebcke an der Straße Landrecht in der Stadt Wilster

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht.
links oben: Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Einer der ersten Standorte der Lederindustrie in Wilster waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht. Sie dienten danach der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen als Wohn- und Lagergebäude.
links im Hintergrund die Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße. Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
rechts oben: Bahnübergang der Marschbahn an der Rumflether Straße.
Die Gebäude der Lederfabrik mit den markanten Ecktürmen wurden am 09. Dezember 1907 bei einem verheerenden Großfeuer zerstört; bei dem danach rasch wieder erfolgte Wiederaufbau der Gebäude erhielten die Gebäude bei nur noch zwei Vollgeschossen eine andere Dachform.
Unten und Bild 3: Geschäftshaus des Tabakwarengeschäfts Fr. Siebcke an der Straße Landrecht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1901 Lederfabrik, Vereinsstraße, Landrecht

Ehemalige Adler-Lichtspiele 2007

1901 Mehrbildkarte
oben links: Lederfabrik in Rumfleth; Wilster war um 1900 einer der bedeutendsten Plätze der europäischen Lederindustrie;
unten links: Blick von der ehemaligen Landrechter Brücke; einer der ersten Standorte der Lederindustrie waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht;
mittig links: auf Nortorfer Gebiet entstanden in der neu angelegten Vereinsstraße ein Arbeiterquartier für die Lederarbeiter;
oben mittig: auch in der Straße Landrecht (in Verlängerung der Deichstraße) wohnten sehr viele Arbeiter;
mittig rechts: Stückers Gastwirtschaft stand unmittelbar an der (zwischenzeitlich abgebrochenen) Brücke im Landrecht auf dem Platz, auf dem später die „Adler-Lichtspiele“ (Scheel, danach Hülsing) entstanden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Photograph, Wilster

1904 Landrecht

1904 Die Straße Landrecht
Blick in die Straße Landrecht stadteinwärts.
Die Straße Landrecht führt in Verlängerung der Deichstraße auf dem alten Deich der Wilsterau Richtung Rumfleth, wo im Zuge des Wachstums der Wilsteraner Lederindustrie Ende des vorletzten Jahrhunderts Arbeiterquartiere entstanden, die erst 1896 in die Stadt Wilster eingemeindet wurden.
Im Vordergrund rechts das Kolonialwaren-Geschäft von Martin Bruhn (sein Sohn Oswald führte das Geschäft bis in die 1970er Jahre weiter).

Bildrechte: C. Kuskop Nachf., Inh. L. Behning

1906 Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße SF

1906 Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße
1906 Vacheleder Werke an der Straße Landrecht in Wilster
1906 Leder Werke Falk & Schütt an der Rumflether Straße in Wilster

1906 Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, machten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie.
Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner;
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte schwarz-weiß Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1906 Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße; Großfeuer bei Falk & Schütt

1906 Lederwerke in Landrecht, Rumfleth, Vereinsstraße
1907 Großfeuer bei den Lederwerken Falk & Schütt in Wilster

1906 Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, machten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie.
Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner;
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).
Das am 09. Dezember 1907 wütende Schadensfeuer bei Falk & Schütt zeigt die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

Anmerkung: In Bd. 16 der vierten Auflage von Meyers Konservationslexikon lesen wir über Wilster:
Wilster, Stadt in der preuß. Provinz Schleswig-Holstein, Kreis Steinburg, an der Wilsterau, in der fruchtbaren Wilstermarsch und an der Linie Elmshorn-Heide der Holsteinischen Marschbahn, hat eine evang. Kirche, ein schönes Rathaus, ein Amtsgericht, bedeutende Gerberei, Essig- und Tabaksfabrikation, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Viehzucht und Viehmärkte und (1885) 2539 fast nur evang. Einwohner.

1907 Eine Bäckerei im Landrecht ?

1907 Bäckerei - vermutlich im Landrecht

ca. 1907 Bäckerei im Landrecht ?
Das abgebildete Haus konnte bisher nicht eindeutig identifiziert werden.
Möglicherweise handelt es sich um das in der Straße Landrecht stehende kleine vormalige Geschäftshaus, in welchem etwa ab 1930 der Kaufmann Oswald Bruhn gemeinsam mit seiner Ehefrau Cäcilie einen Kolonialwarenladen betrieb. Das aktuelle Vergleichsfoto (2011) ist Indiz für die angestellte Vermutung (Bild 4) - die gegenwärtigen Eigentümer des Hauses berichten, daß vor dem Umbau der Fassade im Obergeschoß des Hauses 2 Fenster vorhanden waren.
Der Kringel über der Eingangstür weist darauf hin, daß zum Zeitpunkt der Aufnahme in dem Haus eine Bäckerei betrieben wurde.
Auf dem neben der Tür befindlichen Schild ist bei sehr starker Vergrößerung (Bild 3) mit Phantasie zu entziffern: Bäckerei & Conditorei von Adolf Heesch.

Bildrechte: Albert Behr, Hamburg
Bild 4: Andreas Reinke, Wilster

Der genannte Photograph lichtete im Jahr 1906 oder 1907 offenbar als jeweilige Auftragsarbeit mehrere einzelne Häuser in Wilster für Privatpostkarten ab; die vorgenommene Datierung erfolgte entsprechend.

1908 Deichstraße und Landrecht

1908 Deichstraße und Landrecht in Wilster
2010 Deichstraße und Landrecht in Wilster

ca. 1908 untere Deichstraße und Blick in die Straße Landrecht (diese beginnt etwa ab der auf der Straße abgestellten Karre).
Links das Geschäft (Papier-, Galanterie-, Spiel- u. Lederwaren) von Wilhelm Nagel, der auch Musiker u. Komponist war.
Dahinter die Bäckerei Wittmaack (schräg gegenüber lag die Bäckerei Köritz), hinter dieser ein schmaler Gang, welcher zu einem Steg über die Wilster-Au führt.
Die Gebäude dahinter gehören zu der bis zum Jahr 1969 bestehenden Lebensmittel-Großhandlung Musfeldt.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße (Ex)

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße
Vier Fracht-Ewer liegen am Quai der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen an der Wilsterau unmittelbar oberhalb der Landrechter Brücke. Massengüter wurden seinerzeit nahezu ausschließlich mit unzähligen kleinen Frachtschiffen über die schiffbaren Gewässer (Wilsterau, Burger Au, Bütteler Kanal, Stör, Elbe) der Region befördert.
Hinten rechts ist das damalige Hotel von Stücker an der Straße Landrecht zu erkennen, in welchem wenige Jahre später (1911) das Kino Adler - Lichtspiele eröffnet wurde. Vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau; die Brücke besteht heute nicht mehr.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1909 Wilsterau in Landrecht

Wilsterau in Landrecht 2007

1909 Partie an der Wilsterau in Landrecht.
Aufgenommen etwa in Höhe der Haackstraße (gegenüber dem ehemaligen Kino Adler-LichtspieIe von Scheel, später Hülsing) mit Blick die Au abwärts in Richtung Neustadt.
Links die Hinterfronten und die Hausgärten der Gebäude an der Straße Landrecht.
Rechts grenzen die Gärten der Häuser an der Hans-Prox-Straße (damals hieß die Straße „Hinter der Stadt“) an die Wilster Au. Auch hier ist hinten ein Speicher erkennbar.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik in Rumfleth
Wilsterau in Landrecht 2007
1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik in Rumfleth

1909 Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederfabrik Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Heide (heute nur bis Brunsbüttel) erkennbar.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Lübbe (später Stahl).
Im Vordergrund rechts der Quai vor dem Speicher an der Wilsterau.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Wilsterau von der Landrechter Brücke

1909 Wilsterau von der Landrechter Brücke
1909 Wilsterau von der Landrechter Brücke

1909 Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund die Lederwerke Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Das Gebäude in Bildmitte (an der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel) bot Wohnungen für Bedienstete der Bahn.
Der Bauernhof rechts wurde Anfang der 1950er Jahre abgebrochen.
Im Vordergrund Speicher und ein Ladekran.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1910 Deichstraße, Landrecht

1916 Haus Deichstraße 38 des Komponisten Wilhelm Nagel
1916 Haus des Komponisten Wilhelm Nagel, Deichstraße 38

ca. 1910 untere Deichstraße und Blick in die Straße Landrecht (letztere begann hinter dem Haus mit der Schleswig-Holstein Flagge).
Links im Haus Deichstraße 38 das Geschäft (Papier-, Galanterie-, Spiel- u. Lederwaren), welches der Komponist und Musiker Wilhelm Nagel gemeinsam mit seiner Ehefrau betrieb. In dem Geschäft wurden auch Lotterie-Lose verkauft (Bild 4).
Der am 19. März 1870 in Averfleth geborene und in Wilster lebende Musiker und Komponist "Wilhelm Nagel" (er starb 06.05.1954) leitete zu seiner Zeit alle Chöre in Wilster und wirkte in mehreren Kapellen mit. Er wurde über die Landesgrenzen hinaus bekannt als Leiter vieler Chor-Konzerte sowie als Komponist zahlreicher Musikstücke.
Die Stadt Wilster ehrte ihn vor einigen Jahren mit der Benennung einer Straße, der "Wilhelm-Nagel-Allee" im Neubaugebiet auf dem Billerbeck´schen Land östlich der Rathausstraße.
Die Fassade des Hauses Deichstraße 38 ist – wie ein Vergleich mit einer etwas älteren Aufnahme verdeutlicht, kurze Zeit vor 1916 umgestaltet worden – vergleiche auch die ergänzend beigestellte Privat-Ansichtskarte mit dem allein abgelichteten Gebäude (Bild 3)
In dem folgenden Gebäude wurde längere Zeit die Bäckerei Wittmaack betrieben (schräg gegenüber lag die Bäckerei Köritz), hinter welcher ein schmaler Gang zu einem die Wilster-Au überquerenden öffentlichen Steg führte.
Die Gebäude dahinter gehörten zur bis zum Jahr 1969 bestehenden Großhandlung Musfeldt.
An dem Gebäude rechts ist die Reklame-Inschrift des Schuhwarengeschäfts von Wilhelm Reimers zu erkennen, welches zu Beginn der 1950er Jahre in die obere Deichstraße verlegt wurde; in dem abgebildeten Haus wurde dann einige Jahre die „Stör-Apotheke“ vom Apotheker Herter betrieben.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1912 Landrecht, Schlachterei Heinrich Rühmann

ca. 1912 Schlachterei Heinrich Rühmann an der Straße Landrecht

ca. 1912 Schlachterei Heinrich Rühmann an der Straße Landrecht.
Der Firmeninhaber Heinrich Rühmann mit Ehefrau und Kind sowie Personal mit einem zur Schlachtung bestimmten Rind vor dem Geschäft.
Der Betrieb mit angeschlossenem Ladengeschäft wurde im Haus Landrecht 27 ausgeübt. (Nach 1945 wurden die Räumlichkeiten eine Zeit lang für die örtliche Freibank - Einrichtung zum Verkauf minderwertigen, aber nicht gesundheitsschädlichen Fleisches aus Notschlachtungen – genutzt).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1912 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule SF

1912 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule
1912 Turnhalle und Schule am Markt in Wilster
1912 Mädchen Schule im Landrecht in Wilster

1912 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule
Die Mehrbildkarte zeigt die seinerzeit in Wilster vorhandenen Schulen.
oben: Im Bereich der heutigen Bebauung am Markt und der Sonnin-Straße stand seinerzeit die Turnhalle (im Hintergrund vor der Silhouette des Kirchturmes) und ein weiteres Schulgebäude (rechts), in welchem nach dem II. Weltkrieg die Außenstelle Wilster des Arbeitsamtes Elmshorn untergebracht war; das Gebäude wurde 1970 ebenfalls beseitigt. Die Turnhalle ist bereits 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen worden; der giebelständige Anbau mit einer Wohnung im Obergeschoß blieb nur kurze Zeit länger erhalten; im Untergeschoß des Anbaues war eine öffentliche Toilette eingerichtet.
mittig: die ehemalige und im Jahre 1898 gebaute Mädchen-Schule im Landrecht; in ihrer unmittelbaren Nähe wurde 1913 das Gebäude Knaben-Schule errichtet. Beide Schulen wurden zur Volksschule Wilster verbunden.
unten: die an der heutigen Etatsrat-Michaelsen-Straße und am Stadtpark gelegene Mittelschule.
Das Schulgebäude war 1885 als Privatschule für Mädchen und Knaben errichtet worden; das Gelände grenzte an den Stadtpark und hatte einen Zugang zur Zingelstraße (früher: Schul-Straße);
am 03.04.1913 wurde die Mittelschule Wilster gegründet - sie zog in das Gebäude ein. Später wurden die Gebäude von der "Schule am Stadtpark" genutzt, welche heute im Schulzentrum untergebracht ist.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Die Karte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1914 Straße Landrecht, Volksschule, Rektor-Wohnung

1914 Straße Landrecht, Volksschule, Wohnhaus Rektor-Wohnung

1914 Straße Landrecht, Volksschule, Rektor-Wohnung
Blick von der Straße auf die 1913 errichteten und im folgenden Jahr bezogenen Gebäude der Volksschule. In dem Jahr wurde auch die benachbarte ehemalige Mädchenschule (deren Gebäude sind bereits 1898 errichtet worden) mit der Knabenschule zur Volksschule zusammen gelegt.
Das neue Schulgebäude ist im Hintergrund zu erkennen, während unmittelbar an der Straße Landrecht das für den jeweiligen Rektor der Schule gebaute Wohnhaus gelegen ist.
Viele der heute lebenden ehemaligen wilsteraner Schüler werden sich gerne an den lange Zeit in dem Gebäude gewohnt habenden Rektor Gerhard Sakowski erinnern, der ein großartiger Lehrer war!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

1914 Volksschule im Landrecht SF

1914 Knaben-Schule (spätere Volksschule) im Landrecht

1914 Volksschule im Landrecht
Blick auf die Rückseite des im Jahre 1913 errichteten und 1914 bezogenen Gebäudes der Volksschule an der Straße Landrecht.
In dem Jahr wurden die Mädchenschule und die Knabenschule zusammen gelegt.
Der Vorgänger der Schule war die am späteren Stadtpark bereits im Jahre 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
Rechts am Bildrand ist das 1898 errichtete Gebäude der vormaligen Mädchenschule zu erkennen. Mädchen und Knaben wurden vor einhundert Jahren getrennt von einander in unterschiedlichen Schulen unterrichtet.
Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.
Das vor dem Gebäude befindliche große freie und als Schulhof genutzte Areal war im ersten Jahrzehnt nach dem II. Weltkrieg in seiner gesamten Ausdehnung als Fläche für Kleingärten genutzt worden. Die große Zahl der aus ihrer ursprünglichen Heimat vertriebenen und nach Wilster verschlagenen Menschen - die Stadt Wilster zählte zeitweilig etwa 8.500 Menschen, dieses bei gegenüber heute ganz wesentlich geringerem Wohnraum - wurde vielfach durch Eigenversorgung sichergestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1916 Gehöft Peemöller in Wilster SF

1916 Gehöft Peemöller in Wilster

1916 Gehöft Peemöller in Wilster
Der alte Bauernhof - die Gebäude des Gehöfts bestanden aus dem als Wirtschaftsgebäude genutzten Haupthaus und dem daneben gelegenen Wohnhaus / Altenteilerhaus - lag an der Straße Landrecht.
Erstaunlicherweise ist das alte Gehöft in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" nicht mit aufgeführt.
Der Eigentümer Heinrich Friedrich Peemöller ("Hein Pee") hat ein halbes Jahrhundert später, 1969 die hinter dem Anwesen gelegenen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch verkauft, welcher hier das heute bestehende Schulzentrum errichten ließ - der Trakt für die Hauptschule wurde im Jahre 1972 fertig gestellt. Auf dem Gelände des zuvor schon abgebrochenen Wirtschaftsgebäude wurde ein Parkplatz eingerichtet.
Das bis 1977 als Wohnhaus genutzte Altenteilerhaus brannte in dem genannten Jahr während der Zeit des Wilster Jahrmarktes ab.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1916 Volksschule

1916 Ansichten der späteren Volksschule Wilster

1916 Ansichten der späteren Volksschule Wilster.
oben: Das Gebäude der Mädchenschule (oben) bestand schon länger; es war im Jahre 1898 errichtet worden.
mittig: das Gebäude (abgebildet ist die Rückseite) der Knabenschule wurde 1913 errichtet, wonach dann in die alten Schulgebäude am Stadtpark die 1913 neu gegründete Mittelschule einzog.
unten: ganz links im Anschnitt ist das Wohnhaus für den Rektor erkennbar, dahinter die Turnhalle und die Frontansicht der Knabenschule.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1919 Im Zeichen der Tabaknot - anstehende Menschen vor einem Geschäft

1919 Tabaknot in Wilster.
Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg war für die vom Nikotin abhängigen Raucher besonders schwierig, denn die Tabak-Importe waren sehr eingeschränkt.
Wenn in Geschäften etwas von dem begehrten Genußmittel angeboten wurde, so bildeten sich davor lange Schlangen der Anstehenden.
So schreibt der Absender der Karte an den Empfänger zu den Stichworten:
Im Zeichen der Tabaknot, „Ist das bei Ihnen dort auch so schlimm?“
Das Foto wurde vermutlich im Landrecht aufgenommen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1925 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule SF

1925 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule
Die Mehrbildkarte zeigt die seinerzeit in Wilster vorhandenen Schulen.
oben: die an der heutigen Etatsrat-Michaelsen-Straße und am Stadtpark gelegene Mittelschule.
Das Schulgebäude war 1885 als Privatschule für Mädchen und Knaben errichtet worden; das Gelände grenzte an den Stadtpark und hatte einen Zugang zur Zingelstraße (früher: Schul-Straße);
am 03.04.1913 wurde die Mittelschule Wilster gegründet - sie zog in das Gebäude ein.
mittig: die ehemalige Mädchen-Schule im Landrecht ging später gemeinsam mit der benachbarten Knaben-Schule in die Volksschule Wilster auf;
das Gebäude für die Mädchen-Schule wurde 1898 an der Straße Landrecht errichtet.
unten: die ehemalige Knaben-Schule im Landrecht; das Gebäude wurde 1913 in unmittelbarer Nähe zur Mädchen-Schule errichtet.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster - Verlagszeichen: 13864
Die Karte befindet sich in der Sammlung von Ingrid Schröder, Burg/Dithmarschen

1925 Straße Landrecht SF

1925 Straße Landrecht, Volksschule Wilster

1925 Straße Landrecht
Die Aufnahme wurde in Höhe der damaligen Volksschule gemacht - Blickrichtung stadteinwärts.
Das zur Volksschule gehörige Wohnhaus des jeweiligen Rektors liegt links hinter der Einfriedung.
So wie hier auf dem Foto erkennbar, waren bis weit in die 1960er Jahre alle Straßen der Stadt Wilster noch mit großformatigem Granitpflaster befestigt, während die Bürgersteige mit gebrannten Klinkern zumeist im Fischgrät-Muster gepflastert waren.
Da seinerzeit die auf den Straßen verkehrenden Fahrzeuge zumeist Pferdegespanne waren, wobei die Wagen zumeist hölzerne Speichenräder mit Eisenkranz hatten, war der spärliche Verkehr doch recht lärmintensiv. Die durch das grobe Pflaster bewirkten Erschütterungen führten - bedingt durch den kleihaltigen Baugrund - zu Vibrationen in den Häusern, wobei häufig genug sogar die Gläser in den Schränken klirrten.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1928 Bahnhof Straße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Kino Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße

ca. 1928 Mehrbildkarte
links oben: Die dem Bahnsteig zugewandte Seite des 1920 errichteten Empfangsgebäudes (1959 wieder abgebrochen) des Bahnhofs von Wilster; Blick vom Bahnsteig der über Burg / Dithmarschen nach Westerland führenden Strecke.
rechts oben: Die Schmiede Straße mit dem 1596 errichteten Hudemannsche Haus mit seinem 1927 im unteren Teil erneuerten wunderschönen Backstein-Giebel.
links unten: Das Gebäude der 1913 errichteten Knabenschule (später gemeinsam mit der vorherigen Mädchenschule Teil der Volksschule) im Landrecht.
rechts unten. Das 1911 eröffnete Kino Adler - Lichtspiele im vormaligen Hotel von Stücker in der Straße Landrecht; rechts vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau.
mittig: die 1939 abgebrochene Stadt Mühle an der Mühlenstraße; Blick über die Wilsterau von der Mühlenbrücke / Audeich.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1932 Gastwirtschaft und Kino Adler Lichtspiele

1932 Gastwirtschaft Zum Adler ind Kino Adler Lichtspiele an der Straße Landrecht in der Stadt Wilster

1932 Gastwirtschaft "Zum Adler" und Kino "Adler Lichtspiele"
Bis 1911 war in dem Gebäude Landrecht 28 von Albert Stücker die Gaststätte und das Hotel "Zum Adler" betrieben worden. In genanntem Jahr wurde offenbar der Hotelbetrieb eingestellt und neben der Gaststätte das Kino "Adler Lichtspiele" eingerichtet.
Später wurden die „Adler-Lichtspiele“ und die Gaststätte von den Betrieb jeweils viele Jahre führenden Eignern (Wilhelm Scheel, danach Heinrich Hülsing) geführt.
Von 1931 bis 1953 betrieb Wilhelm Scheel das Kino, danach einige Zeit dessen Witwe Paula Scheel.
Von 1956 betrieb Heinrich Scheel das Kino und die angeschlossenen Gastwirtschaft.
Nach dem Ruhestand von Heinrich Hülsing ("Hein Hü") Anfang der 1980er Jahre existierte das Kino unter verschiedenen Betreibern mehr schlecht als recht bis 1985.
Rechts von dem Gebäude querte die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau.

Bildrechte: Kurt Eggert, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1933 Vereinsstraße - damalige Horst-Wessel-Straße, Rumflether Straße, Landrecht, Wilsterau

1933 Vereinsstraße - damalige Horst-Wessel-Straße - , Rumflether Straße, Landrecht, Wilsterau in Rumfleth
oben links: In der Zeit des Nationalsozialismus führte die Vereinsstraße den Namen Horst-Wessel-Straße; an einem Haus ist die Flagge mit dem Hakenkreuz erkennbar.
oben rechts, mittig, unten links: An der Rumflether Straße standen die Fabrikgebäude der Lederfabrik, deren vorderer Teil zu der Zeit und bis weit in die 1960er Jahre von den Trocknungs- und Futtermittel Werken Günther & Co. genutzt wurden; ein Großteil der Produkte wurde über den Wasserweg durch zahlreiche Last-Ewer transportiert, von denen damals eine große Anzahl in Wilster beheimatet war.
unten rechts: Die in der Straße Landrecht im vormaligen Hotel Stücker 1911 eingerichteten Adler-Lichtspiele von Wilhelm Scheel wurden später von Heinrich Hülsing bis Anfang der 1980er Jahre weiter geführt, wonach sie dann unter verschiedenen Betreibern mehr schlecht als recht bis 1985 existierten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1962 Wilsterau in Landrecht

1962 Blick von der Hans-Prox-Straße über die Wilsterau auf die rückwärtigen Ansichten der Häuser an der Straße Landrecht.
Gut erkennbar ist die in dem älteren Teilen der Stadt Wilster vorherrschende geschlossene Bebauung, unterbrochen nur von schmalen Gängen, die früher den Bewohnern der vom Gewässer abgewandten Straßenseite den Zugang zur Au ermöglichte (Wasser-Gänge).
Die Ufer sind mit steilen Vorsetzen gegen die hier 2,00m tiefe Au gesichert.

Bildrechte: Photo u. Verlag Hans Andres, Hamburg

1962 Wilsterau zwischen Deichstraße/Landrecht und Hans-Prox Straße

1962 Wilsterau zwischen Deichstraße/Landrecht und Hans-Prox Straße

1962 Wilsterau zwischen Deichstraße/Landrecht und Hans-Prox Straße
Blick vom damaligen Fußgängersteg zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße flußaufwärts auf die Wilsterau.
Das damals noch häufig von kleinen Binnenschiffen frequentierte Gewässer wies seinerzeit eine Wassertiefe von fast 2,00 m auf und sein Profil war noch nicht von Gehölzaufwuchs eingeengt.
Rechts Gebäude der seinerzeitigen Lebensmittel-Großhandlung Walter Mußfeldt, dahinter das Haus von Fischhändler Heinrich Horn.
Bis zum Bau der die Wilsterau überspannenden Brücke in Verlängerung der Etatsrat-Michaelsen-Straße im Zuge der sogenannten Nordtangente bestand zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße nur eine fußläufig nutzbare Verbindung. Zwischen den Häusern führte ein schmaler Weg zu einem Steg, welcher in beträchtlicher Höhe die Wilsterau überquerte; die Höhe war erforderlich, weil das Gewässer zur Zeit der Anlegung des Steges noch von kleinen Frachtschiffen befahren wurde. Auf den Steg führte zu beiden Seiten jeweils eine steile Treppe. Dennoch war die Wegeverbindung stark frequentiert - so bildete sie u.a. für die Schulkinder vom Krumwehl und der Hans-Prox-Straße (vormalige "Hinter der Stadt") die kürzeste Wegstrecke zur Schule (Volksschule/Hauptschule).
Nach Fertigstellung der heute vorhandenen Straßenbrücke im Dezember 1994 wurde auch der damalige Fußgängersteg beseitigt.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

1965 Neues Rathaus und Bügermeister Garten, Mencke Stift, Volksschule

ca. 1965 Mehrbildkarte
links oben: Neues Rathaus
rechts oben: Bürgermeister Garten
links unten: Am Klosterhof das Krankenhaus Mencke Stift, es wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben. In dem Haus wurden alle anfallenden Krankheiten behandelt – es gab zur Zeit der Aufbahme nur einen Arzt, den Chirurgen Dr. Günther, dem bei Operationen niedergelassene Wilsteraner Ärzte assistierten; später Drs. Steppeler.
rechts unten: Rückseite der Volksschule Wilster und der Schulhof in Landrecht.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1968 Luftbild - Rumflether Straße und Landrecht

1968 Luftbild - Rumflether Straße und Landrecht in Wilster

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht
Rechts unten das Gebäude des Kinos "Adler Lichtspiele",
darüber das Gehöft Peemöller - Heinrich-Friedrich Peemöler ("Hein Pee") verkaufte zu der Zeit das Gebäude sowie die dahinter gelegenen zugehörigen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch, welcher darauf die Gemeinschaftsschule errichten ließ.
Unten links das Anwesen der Firma Richard Sötje (Tankstelle und Mietwagen Betrieb) .
Zwischen dem Gebäude der Firma Sötje und dem Kino verlief die Zuwegung zu der hier die Wilsterau überquerenden Landrechter Brücke.
Jenseits der Rumflether Straße der umfangreiche Gebäudekompex einer vormaligen Lederfabrik; nachdem die Lederfabrik der Gebrüder Böhme hier 1903 abgebrannt war, bauten die Vachelederwerke Ballin GmbH die Fabrikationsstätte modernisiert wieder auf. Der hinten rechts erkennbare Stumpf des ursprünglich deutlich höheren Fabrik-Schlotes wurde erst um 1970 beseitigt.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.
In dem links nahe der Rumflether Straße stehenden Bungalow wohnte während seiner Amtszeit in Wilster Bürgermeister Armin March, bis dieser wegen mehrerer ihm im privaten Bereich unterlaufener gravierender Eskapaden sein Amt in Wilster verlor.
Die am oberen Bildrand erkennbare Baracke diente während des II.Weltkrieges als Unterkunft für Kriegsgefangene, welche tagsüber in wilsteraner Betrieben zur Arbeit verpflichtet waren. Nach dem Kriege diente die Baracke als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die karte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Klaus und Anita Butterbrodt, Bad Gandersheim

1975 Schulzentrum

1975 Die Gründung des Schulverbandes Wilstermarsch im Jahre 1969 läutete das Ende der vielen in den Ortschaften der Wilstermarsch vorhandenen Dorfschulen ein.
In der Stadt Wilster wurde in der Folge ein neues Schulzentrum gebaut.
Der Trakt für die Hauptschule wurde im Jahre 1972 fertig gestellt, danach wurde der Trakt für die Realschule baulich angegangen.
Die Gebäude der alten Mittelschule wurden nach erfolgtem Umzug für die „Schule am Stadtpark“ als Sonderschule genutzt.

Bildrechte: Hersteller und Verlag Schöning & Co + Gebrüder Schmidt, Lübeck

 

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