Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Leuchttürme an der Elbe

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1898 Brokdorf an der Elbe, Mühle auf dem Deich

1898 Brokdorf an der Elbe
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt.
oben links: lebhafter Schiffsverkehr auf der hier fast 4 km breiten Elbe.
oben mittig: Das Gebäude der St. Nikolaus Kirche stammt aus dem Jahre 1763.
oben rechts: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt.
unten links: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Galerie Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

1901 St. Margarethen - Elbe, Leuchtturm, Kirche, Gasthaus, Bahnhof

1901 St. Margarethen - Elbe, Leuchtturm, Kirche, Gasthaus, Bahnhof

ca. 1901 St. Margarethen - "Franzenburgs Gasthaus", Leuchtturm, Schule, Kirche, Bahnhof.
Eine offenkundig nach photographischen Vorlagen gefertigte Farb-Lithographie.
oben links: Die Gebäude von Franzenburg´s Gasthof standen in St. Margarethen an der Dorfstraße 23 unmittelbar am Deich der Elbe; zwischenzeitlich erfolgte dort eine Vordeichung. Noch heute wird in dem Anwesen ein Hotel mit Gaststätte (Margarethen-Hof) betrieben.
oben rechts: Der Leuchtturm Scheelenkuhlen stand auf dem schar liegenden Deich der Elbe.
mittig links: Das Schulhaus der seit 1600 bestehenden Schule des Dorfes wurde im Jahre 1992 abgebrochen.
mittig zentral: Die erste Kirche des Kirchspiels stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Schelenkuhlen versunkenen Dorf Elredefleth; die Kirche wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen Dorf St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht. Nach der Kirche erhielt das Dorf seinen Namen.
unten: Der Bahnhof von St. Margarethen lag weit außerhalb des Dorfes bei Landscheide an der Straße nach Flethsee. Hier verlief die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig. Der Verkehrsweg war durch den 1887 bis 1895 gebauten Nord- Ostsee Kanal zerschnitten worden, weshalb die Eisenbahn den Kanal mittels einer Drehbrücke bei Taterpfahl querte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1901 St. Margarethen an der Elbe, Leuchtturm Scheelenkuhlen

1901 St. Margarethen an der Elbe, Leuchtturm Scheelenkuhlen
Leuchtturm Scheelenkuhlen an der Elbe bei St. Margarethen

1901 St. Margarethen an der Elbe Leuchtturm Scheelenkuhlen.
Der Leuchtturm Scheelenkuhlen stand auf dem schar liegenden Deich der Elbe. Die auf der Abbildung vorhandenen Schiffe hat der Photokünstler in das Foto hinein gezeichnet.
Der Name Scheelenkuhlen verweist auf die gefährliche Situation, die hier der beständig mahlende Strom der Elbe erzeugt. Wie an keiner anderen Stelle gräbt sich hier die Elbe tief in den Untergrund.
Kuhle bedeutet Vertiefung, scheel bedeutet gefährlich oder unberechenbar. Es ist kein Zufall, daß vor Scheelenkuhlen im 15ten Jahrhundert das Dorf Elredefleth unterging, das Vorgängerdorf von St. Margarethen. Damals konnte die Deichlinie mit den seinerzeitigen technischen Möglichkeiten nicht gegen die Gewalt der Elbe verteidigt werden - der Ort Elredefleth wurde aufgegeben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1906 Brokdorf an der Elbe, Deich Mühle, Leuchtturm, Gasthof

1906 Brokdorf an der Elbe, Mühle auf dem Deich, Leuchtturm
1906 Brokdorf, Gasthof Zur schönen Aussicht
1906 Leuchtturm auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf

1906 Brokdorf an der Elbe; Gasthof "Zur schönen Aussicht".
Der Ort wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt.
oben links: Das Gebäude der St. Nikolaus Kirche stammt aus dem Jahre 1763.
oben rechts: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.
unten links: Gasthof "Zur schönen Aussicht" von Heinrich Karstens (sh. Bild 2); das Gebäude brannte am 30. Dezember 1924 ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.

oben rechts: Der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt (sh. Bild 3)

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1911 Brokdorf an der Elbe - maritime Szenen - SF

1911 Brokdorf an der Elbe - maritime Szenen

1912 Brokdorf an der Elbe.
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen auf und an der Elbe bei Brokdorf.
oben links: Das zu der Zeit größte Schiff der Welt, der Dampfer IMPERATOR der HAPAG, auf der Elbe auf Reede liegend. Der auf der Hamburger Vulkanwerft gebaute Dampfer IMPERATOR der HAPAG war bei seinem Stapellauf am 23. Mai 1912 mit 52.117 BRT das damals größte Schiff der Welt und Flaggschiff der nach ihm benannten Schiffsklasse.
oben mittig: Der 18 m hohe Leuchtturm Hollerwettern wurde als Unterfeuer zum Oberfeuer Brokdorf im Jahre 1911 in Betrieb genommen.
Nach Inbetriebnahme eines Neubaus im Jahr 1982 verlor das Gebäude seine Funktion; es wird seither als Wohnhaus genutzt.
rechts: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.
links: Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf. Sie stand bis in das Jahr 1940 auf der Krone des Deiches, danach wurde sie beseitigt. Aus Gründen der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unvorstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde. Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
linke Miniatur: ein alter Fahrensmann.
rechte Miniatur: ein Toppsegelschoner.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1912 Brokdorf - Dampfer IMPERATOR auf der Elbe

1912 Maritimes bei Brokdorf an der Elbe
1912 Dampfer IMPERATOR auf der Elbe vor der Wilstermarsch

1913 Brokdorf an der Elbe - Dampfer IMPERATOR
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen.
Unten das zu der Zeit größte Schiff der Welt, der Dampfer IMPERATOR der HAPAG, auf der Elbe auf Reede liegend. Der auf der Hamburger Vulkanwerft gebaute Dampfer IMPERATOR der HAPAG war bei seinem Stapellauf am 23. Mai 1912 mit 52.117 BRT das damals größte Schiff der Welt und Flaggschiff der nach ihm benannten Schiffsklasse.
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte zeigt die IMPERATOR gleichfalls auf der Elbe vor der Wilstermarsch; der über dem Dampfer schwebende Zeppelin ist vom Photographen in das Foto hinein kopiert worden.
Es verdient an dieser Stelle Erwähnung, daß 1914 für das noch größere Schwesterschiff der zur Sippe des Betreibers dieser Heimat-Seite gehörende Kapitän John Peter Marx von Holdt als Commodore vorgesehen war; mehr dazu findet sich in der unten aufrufbaren Datei!

Links oben ein Toppsegelschoner und eine Richt-Bake am Ufer der Elbe;
oben mittig ein alter Fahrensmann;
rechts oben der Leuchtturm Brokdorf (Brokdorfer Oberfeuer) und ein auf ein Stack (Buhne) aufgelaufener Havarist.
Das Richtfeuer in Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1913 Leuchtturm Hollerwettern

1913 In Hollerwettern am Elbdeich stehendes Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes.
Das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser (vgl. Bild 3).
Das Richtfeuer in Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus.
1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: nicht bekannt

1913 maritime Szenen an der Elbe zwischen Brokdorf und St. Margarethen SF

1913 maritime Szenen an der Elbe zwischen Brokdorf und St. Margarethen

1913 maritime Szenen an der Elbe zwischen Brokdorf und St. Margarethen
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen auf und an der Elbe bei Brokdorf und St. Margarethen.
Von den drei abgebildeten Leuchttürmen steht nur noch das Gebäude des Leuchtfeuers Hollerwettern (ehemaliges Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes; 1982 verlor das Gebäude seine ursprüngliche Funktion und wird seither als Wohnhaus genutzt),
der Leuchtturm Scheelenkuhlen besteht seit 1980 nicht mehr; er wurde abgebrochen, nachdem sein Feuer am 03.07.1979 gelöscht wurde, denn Strombaumaßnahmen und damit einhergehende Veränderungen des Fahrwassers der Elbe hatten ihn unbrauchbar gemacht. Seit 1977 ist für ihn die Richtfeuerlinie Scheelenkuhlen in Betrieb genommen,
das Oberfeuer (ein Mast in Gitterkonstruktion) des Brokdorfer Richtfeuers war von 1911 bis 1982 in Betrieb, danach erfolgte ein Neubau.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Ortskern mit „Buhmann´s Gasthof“

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Ortskern
1916 Leuchtturm in Gittermastkonstruktion des Oberfeuers Brokdorf
Ortspartie mit „Buhmann´s Gasthof“

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Ortskern
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör gelegenen und sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die als Feldpost im I. Weltkrieg gelaufene Karte zeigt verschiedene Örtlichkeiten des Dorfes.
oben rechts: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
unten links (Bild 3): Das 1911 als Turm in Gitterkonstruktion gebaute Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf – der Turm war bis 1982 in Betrieb. Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt.
In den Miniaturen ein der für das Revier auf Elbe, Stör und Wilsterau so typischen Frachtewer (links) sowie ein Dreimasttoppsegelschoner (rechts).
Rechts unten (Bild 4): Ortspartie mit „Buhmann´s Gasthof“

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1930 Leuchtturm - Oberfeuer Brokdorf

1930 Leuchtturm - Oberfeuer Brokdorf

1930 Leuchtturm - Oberfeuer Brokdorf
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer auf dem Deich als hölzernes Leuchthaus.
1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

1942 St. Margarethen (Elbe) Ortskern, Leuchtturm, Segel- und Dampfschiffe

1942 St. Margarethen (Elbe) Ortskern, Leuchtturm, Segel- und Dampfschiffe

ca. 1943 St. Margarethen an der Elbe.
Die Abbildungen mit maritimen Motiven belegen die Lage des schönen an der Elbe gelegenen Dorfes.
Der im Deichbestick stehende Leuchtturm in Scheelenkuhlen wurde 1979 durch das moderne und außerhalb des Deiches stehende neue Unterfeuer ersetzt.
Das abgebildete Kirchspiels-Wappen – es zeigt die dem Dorf ihren Namen gebende Heilige St. Margaretha – ist 1916 zugunsten der Nationalsspende aufgerichtet worden.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1955 St. Margarethen an der Elbe - Leuchtturm Scheelenkuhlen

955 St. Margarethen an der Elbe - Leuchtturm Scheelenkuhlen
Elbe bei St. Margarethen - Leuchtturm Scheelenkuhlen

ca. 1955 St. Margarethen an der Elbe
Bei St. Margarethen liegt zwischen dem Deich der hier etwa 3,5 km breiten Elbe und dem Fluß ein ausgedehntes Vorland, während etwas stromauf bei Scheelenkuhlen der Deich schar liegt. Hier muß mit massiven Strombauwerken der Deich gegen den gegen das Land arbeitenden Strom gesichert werden; die Elbe hat hier in der Sohle ihres Bettes einen tiefen Kolk gebildet – wohl die tiefste Sohllage der Elbe oberhalb von Cuxhaven. In diesem Bereich lag das vor 1500 aufgegebene Dorf Elredefleth, dessen Nachfolgerin ist das um 1500 errichtete nach seiner am St. Margarethen Tag geweihten Kirche benannte Dorf St. Margarethen.
Der aus der Seekarte "Die Elbe" (herausgegeben 1955 von Carl Griese) entnommene Ausschnitt (Bild 3) zeigt die Situation an der Elbe vor St. Margarethen und Scheelenkuhlen.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

1959 Leuchtturm Hollerwettern

1959 Leuchtturm Hollerwettern

1959 Leuchtturm Hollerwettern
Der 18 m hohe Leuchtturm Hollerwettern wurde als Unterfeuer zum Oberfeuer Brokdorf im Jahre 1911 in Betrieb genommen.
Nach Inbetriebnahme eines Neubaus im Jahr 1982 verlor das Gebäude seine Funktion; es wird seither als Wohnhaus genutzt.

Bildrechte Foto: H.H. Staack
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise vom Verlag LEUCHTFEUERCARDS zur Verfügung gestellt; ihrer Vorstellung auf der Heimatseite mein-wilster wurde zugestimmt.
Die abgebildete Ansichtskarte gehört als No. 40 zu einer umfangreichen Serie, mit welcher Leuchtfeuer vorgestellt werden.
Das neben Ansichtskarten herausgegebene und seit 1992 erscheinende Magazin LEUCHTFEUER von Klaus Kern in Rüsselsheim kann allen Leuchtturm Fans, Interessierten zum Thema Leuchttürme, Feuerschiffe und andere Seezeichen, Sammlern und Liebhabern der “Wegweiser der Meere” vorbehaltlos empfohlen werden. Hier finden sich nähere Informationen zum Leuchtfeuer-Magazin

1959 Leuchtturm Scheelenkuhlen

1959 Leuchtturm Scheelenkuhlen

1959 Leuchtturm Scheelenkuhlen
Der 1897 in Betrieb genommene und 10 m über die Deichkrone ragende Leuchtturm Scheelenkuhlen besteht seit 1980 nicht mehr. Er wurde abgebrochen, nachdem sein Feuer am 03.07.1979 gelöscht wurde, denn Strombaumaßnahmen und damit einhergehende Veränderungen des Fahrwassers der Elbe hatten ihn unbrauchbar gemacht. Seit 1977 ist für ihn die Richtfeuerlinie Scheelenkuhlen in Betrieb genommen.

Bildrechte Foto: H.H. Staack
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise vom Verlag LEUCHTFEUERCARDS zur Verfügung gestellt; ihrer Vorstellung auf der Heimatseite mein-wilster wurde zugestimmt.
Die abgebildete Ansichtskarte gehört als No. 36 zu einer umfangreichen Serie, mit welcher Leuchtfeuer vorgestellt werden.
Das neben Ansichtskarten herausgegebene und seit 1992 erscheinende Magazin LEUCHTFEUER von Klaus Kern in Rüsselsheim kann allen Leuchtturm Fans, Interessierten zum Thema Leuchttürme, Feuerschiffe und andere Seezeichen, Sammlern und Liebhabern der “Wegweiser der Meere” vorbehaltlos empfohlen werden. Hier finden sich nähere Informationen zum Leuchtfeuer-Magazin

1965 Brokdorf - Baden in der Elbe Stücker´s Strandhalle

1965 Brokdorf - Baden in der Elbe vor Stücker´s Strandhalle

ca. 1965 Badeleben bei Stücker´s Strandhalle
Vor einem halben Jahrhundert stellte sich das Dorf Brokdorf noch als beschaulicher Ort dar.
Der übersteigerte Baurausch der letzten Jahrzehnte, welcher durch die Steuereinnahmen vom Kernkraftwerk Brokdorf ausgelöst wurde, hatte noch nicht Einzug gehalten.
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Am Sandstrand der Elbe vor Stücker´s Strandhalle herrschte im Sommer lebhafter Badebetrieb mit Blick auf die Schifffahrt auf dem mächtigen Strom.
Das Oberfeuer (Leuchtturm) des der Schifffahrt auf der Elbe dienenden Richtfeuers Brokdorf war noch das Wahrzeichen des Ortes; es war bis 1982 im Dienst. Heute beherrscht das Atomkraftwerk Brokdorf die Kulisse des Dorfes.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

1967 St. Margarethen an der Elbe

1967 St. Margarethen an der Elbe.
Der Leuchtturm Scheelenkuhlen stand auf dem schar liegenden Deich der Elbe.
Scheelenkuhlen: Der Name der Örtlichkeit verweist auf die gefährliche Situation, die hier der beständig mahlende Strom der Elbe erzeugt, der hier die Sohle des Flusses, wie an keiner anderen Stelle sonst, tief in den Untergrund gegraben hat.
Kuhle bedeutet Vertiefung,
scheel bedeutet tückisch oder unberechenbar.
Es ist kein Zufall, daß vor Scheelenkuhlen das untergegangene Elredefleth gelegen hat; der Nachfolgeort dieses vor fünf Jahrhunderten aufgegebenen und in der Elbe versunkenen Dorfes ist St. Margarethen, dessen damals um 1500 neu gebaute Kirche am St. Margarethentag geweiht wurde.

Bildrechte: Verlag Stramm, St. Michaelisdonn

1982 Alter Leuchtturm Hollerwettern an der Elbe

1982 Alter Leuchtturm Hollerwettern an der Elbe

ca. 1982 Alter Leuchtturm Hollerwettern an der Elbe
In Hollerwettern (Gemeinde Wewelsfleth) am Elbdeich steht das ehemalige Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes;
das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser.
Das Richtfeuer Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus; 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

2006 Leuchttürme an der Elbe a

ca. 2006 Leuchttürme der Westküste
ca.2006 Leuchtfeuer der Westküste

ca. 2006 Leuchttürme an der Elbe - im Bereich der Wilstermarsch
Die "Leuchttürme der Westküste" zeigende Ansichtskarte (Bild 1) zeigt auch Leuchttürme an der Elbe im Bereich der Wilstermarsch,
nämlich das Unterfeuer Brokdorf und den ehemaligen Leuchtturm Hollerwettern;
außerdem ein Molenfeuer an der Schleuse in Brunsbüttel sowie zwei Leuchttürme in Büsum.
Die "Leuchtfeuer der Westküste zeigende Ansichtskarte (Bild 3) zeigt gleichfalls den ehemaligen Leuchtturm Hollerwettern,
dazu ein Molenfeuer an der Schleuse in Brunsbüttel
sowie die Leuchttürme List West und List Ost auf Sylt, Westerhever und Büsum.

Bildrechte
(Karte 1): Postkartenverlag bildundkarten; Fotos: Erhard Tagge, Münsterdorf
(Karte 2): Postkartenverlag bildundkarten; Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

2006 Leuchttürme an der Elbe b

2000 Brunsbüttel Molenfeuer 1, Elbe
2006 Pagensand Süd, Leuchtbake, Elbe
1967 Juelsand Leuchtfeuer, Elbe

2006 Leuchttürme an der Elbe
Bild 1: Brunsbüttel Molenfeuer 1, Elbe
Mit Inbetriebnahme des Nord-Ostsee-Kanal in 1895, seinerzeit hieß er noch Kaiser-Wilhelm-Kanal, nahmen auch die beiden Molenfeuer Nr.1 und Nr. 2 ihren Dienst auf. Sie markieren die Zufahrt zur Alten Schleuse. Das mittlerweile über 100 Jahre Molenfeuer 1 wurde 1994 gründlich überholt.
Bildrechte: D. Möhle, März 2000

Bild 3: Pagensand Süd, Leuchtbake, Elbe
Anfang der 1930er Jahre wurde die Elbinsel Pagensand durch drei zusätzliche Leuchtbaken zur Orientierung für die Schifffahrt markiert. Die Bake Pagensand Süd wurde 1934 errichtet und im November des gleichen Jahres in Betrieb genommen. Das Feuer ist noch in Betrieb.
Bildrechte: F. Allmer, April 2006

Bild 4: Juelsand Leuchtfeuer, Elbe
Auf Juelsand, einer Halbinsel am rechten Elbufer, wurde 1895/1896 als Ersatz für eine hölzerne Bake das steinerne Leuchtfeuer Juelsand erbaut, 9,80 m hoch. 1967 verließ die letzte Leuchtturmwärterfamile das Anwesen. Der noch aktive Leuchtturm steht im Naturschutzgebiet Haseldorfer Marsch, welches nur mit einer Sondergenehmigung betreten werden darf.
Bildrechte: H.H.Staack, Frühjahr 1967

Anmerkung: Die Ansichtskarten und zitierten Informationen wurden freundlicherweise vom Verlag LEUCHTFEUERCARDS zur Verfügung gestellt; ihrer Vorstellung auf der Heimatseite mein-wilster wurde zugestimmt.
Die abgebildete Ansichtskarten gehören als No. 9, 39 und 17 zu einer umfangreichen Serie, mit welcher Leuchtfeuer vorgestellt werden.
Das neben Ansichtskarten herausgegebene und seit 1992 erscheinende Magazin LEUCHTFEUER von Klaus Kern in Rüsselsheim kann allen Leuchtturm Fans, Interessierten zum Thema Leuchttürme, Feuerschiffe und andere Seezeichen, Sammlern und Liebhabern der “Wegweiser der Meere” vorbehaltlos empfohlen werden. Hier finden sich nähere Informationen zum Leuchtfeuer-Magazin

2007 Leuchtturm Hollerwettern

ca. 2007 Abendstimmung auf der Elbe; ehemaliger Leuchtturm Hollerwettern
ca. 2007 ehemaliger Leuchtturm Hollerwettern

ca. 2007 ehemaliger Leuchtturm Hollerwettern
Der 18 m hohe Leuchtturm Hollerwettern wurde als Unterfeuer zum Oberfeuer Brokdorf im Jahre 1911 in Betrieb genommen.
Nach Inbetriebnahme eines Neubaus im Jahr 1982 verlor das Gebäude seine Funktion; es wird seither als Wohnhaus genutzt.
Die Ansichtskarte (Bild 1) zeigt eine Abendstimmung auf der Elbe; im Vordergrund ein Pegelhäuschen
sowie den ehemaligen Leuchtturm Hollerwettern von binnendeichs aus gesehen.
Die Ansichtskarte (Bild 3) zeigt oben den Leuchtturm Hollerwettern von außendeichs aus gesehen,
dazu für die Deichbeweidung eingesetzte Schafe, welche durch ihren Verbiß die Grasnarbe kurz und dicht halten sowie als sogenannte "Trippelwalzen" die Deichoberfläche verdichten.
Außerdem zeigt die Karte auf dem Foto unten eine Galerie der zur Stromerzeugung eingesetzten Windgeneratoren/Windkraftwerke.

Bildrechte
(Karte 1): Postkartenverlag bildundkarten; Fotos: Janina Bade und Erhard Tagge, Münsterdorf
(Karte 2): Postkartenverlag bildundkarten; Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel
2008 Motive aus Brunsbüttel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) in Brunsbüttel
Der bei Brunsbüttel in die Elbe einmündende Nord-Ostsee-Kanal (früherer Kaiser-Wilhelm-Kanal) bildet auf einer Teilstrecke die optisch wahrnehmbare Abgrenzung zwischen der Wilstermarsch und der Landschaft Dithmarschen. Hinsichtlich der kommunalen Grenze zwischen dem zum Landkreis Steinburg gehörenden Büttel und dem zu Dithmarschen gehörende Brunsbüttel (früher: Brunsbüttelkoog) sowie historisch korrekt bildete allerdings der vom Holstenreck am Elbdeich sich nach Norden erstreckende Holstengraben die Grenze. Der Holstengraben war 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegraben worden.
"Der knapp 100 km lange Kanal durchquert Schleswig-Holstein von der Elbmündung an der Nordsee bis zur Kieler Förde an der Ostsee und ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Die heutige Bundeswasserstraße wurde 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet und trug diesen Namen bis 1948".
Die ergänzend vorgestellte Karte zeigt Motive aus Brunsbüttel
oben links: die Seabourn Pride vor Mole 2
oben mittig: Jacobus Kirche (erbaut 1679) in Brunsbüttel Ort
oben rechts: Mole 1
mitte links: Brücke (im Zuge der B5) über den NOK
mitte mittig: Café "Zum Alten Pastorat" in Brunsbüttel Ort
mitte rechts: Strandhalle auf dem Elbdeich bei Brunsbüttel Ort
unten links: Lotsenversetzboot
unten mittig: Saugbagger Wilhelm Krüger
unten rechts: Kanal-Fähre

Bildrechte und "Text": Postkartenverlag bildundkarten; Münsterdorf
Bild 1: Foto Rainer Förtsch
Bild 3: Inge und Erhardt Tagge, Jan Sievers
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

 

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