Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: MSW - Mittelschule Wilster

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1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein.
Die aus der 1903 gegründeten höheren Privatschule Wilster hervorgegangene und am 03. April 1913 eröffnete Mittelschule stellte das erste Jahr ihres Bestehens in einem umfangreichen gedruckten Bericht dar.
Der Lehrkörper der Schule bestand im ersten Jahr ihres Bestehens aus fünf Personen, nämlich:
Heinrich Schulz, Mittelschulrektor
Max Wojanski, kommissarischer Mittelschullehrer
Else Graßhoff, Mittelschullehrerin
Frida Görte, Mittelschullehrerin
Cathrine Ahrens, Mittelschullehrerin
deren jeweiliger Werdegang bis zum Eintreten in die Mittelschule in der Broschüre dargestellt ist (Abbildungen 2 bis 4).
Am Tag ihrer Eröffnung unterrichteten an der Mittelschule Wilster die fünf Lehrkräfte insgesamt 108 Schüler in 5 Klassen.

1936 Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster

1936 Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster
1936 Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster
1936 Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster

ca. 1936 Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster
Offenbar im Colosseum bringen Schüler zwei Theaterstücke zur Aufführung.
Es handelt sich augenscheinlich um eine Veranstaltung der damaligen Mittelschule Wilster, denn die dort unterrichtende Lehrerin Catharina Ahrens (genannt: Ciele) ist ganz links in der zweiten Reihe neben den Schülern erkennbar.
Entsprechend den von zwei Schülern gezeigten Plakaten wurden aufgeführt
Bumbo mit dem Zauberhut (von dem Schriftsteller Hans Balzer, * 28.10.1891, + 06.10.1960)
und
Kasper wird König (von dem Hohnsteiner Puppenspieler Max Jacob, * 10.08.1888, + 08.12.1967).

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Es wurde Mimosa Fotopapier benutzt, welches von der 1945 durch Bomben zerstörten gleichnamigen Dresdener Fabrik produziert wurde.
Die Karte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt a

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster wurde im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt. Initiiert worden war dieses ungewöhnlich schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Insgesamt über 200 Schüler aus allen Jahrgängen nahmen daran teil.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in fünf jahrgangsübergreifenden Gruppen. Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden. Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert. Eine besondere Schwierigkeit bestand neben der Bewältigung der logistischen Herausforderungen auch in der Finanzierung, um allen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.
Über die Vorbereitungen und die Durchführung des Sommerlagers fertigte die Schülerin Helga Böhnke auf 110 Seiten einen handschriftlichen Bericht.
Aus dem in Buchform (Bild 1) gebundenen sehr informativen Bericht, welcher das außergewöhnliche schulische Experiment anschaulich beschreibt, stammen die vorgestellten Seiten (Abbildungen 2 bis 4) sowie dessen Eingangspassagen, welche als Leseabschrift mittels der unten aufrufbaren Datei betrachtet werden kann.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt b

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Mitglieder der Geographie-Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Mitglieder der Geographie-Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Schülerinnen der Biologie Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - ehemalige Kaserne als Unterkunft

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster wurde im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt. Initiiert worden war dieses ungewöhnlich schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Insgesamt über 200 Schüler aus allen Jahrgängen nahmen daran teil.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in fünf jahrgangsübergreifenden Gruppen.
Sie alle wohnten in einem Block (sh. Bild 4) der ehemaligen Kasernen in List.
Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden.
Die Bilder 1 und 2 zeigen Mitglieder der Geographie-Gruppe. Ausgerüstet mit einem Theodoliten wurden die Dünen vermessen, um auf der Basis der gemessenen und errechneten Ergebnisse dann Geländemodelle zu fertigen.
Bild 3 zeigt einige Schülerinnen der Biologie-Gruppe beim Betrachten der im Wattenmeer gesammelten und zu bestimmenden Exponate.
Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert.

Bildrechte: nicht bekannt

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1952 Dankschreiben der JRK Gruppe an der Mittelschule Wilster an das Amerikanische Jugend Rotkreuz
1952 Grundstock zur Einrichtung einer Nähstube an der Mittelschule Wilster
15.09.1952 Zeitungsbericht über die durch US-Amerikanische Spenden ermöglichte Einrichtung einer JRK Nähstube an der Mittelschule Wilster

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
Initiiert durch eine Spende aus den Sammlungen der Jugend - Rotkreuz - Gemeinschaften an den Schulen der USA und den dadurch geschaffenen Grundstock an erforderlichen Ausrüstungen und Materialien wurde im September 1952 eine Nähstube des JRK an der Mittelschule Wilster eingerichtet.
Am 13.09.1952 wurde die JRK Nähstube im Rahmen einer kleinen Feier vorgestellt - der beigefügte Zeitungsartikel (Bild 4) berichtete hierüber.
Arbeit und Wirken der JRK Nähstube, deren Produkte ausschließlich bedürftigen Personen zur Verfügung gestellt werden sollten, wurde von den Schülerinnen in einer umfangreichen Mappe (Bild 1) dokumentiert.
Mit einem handschriftlichen Schreiben (Bild 2) bedankten sich die Schülerinnen beim Amerikanischen Jugendrotkreuz. Der Umfang der Spende ist aus der vom damaligen Rektor der Mittelschule, Rudolf Kroll (von 1946 - 1956 Rektor an der MSW) gefertigten Aufstellung ersichtlich (Bild 3).
Die Einrichtung der JRK Nähstube wurde durch schulische Bestände ergänzt; Einrichtung und Nutzung der Nähstube ist in der unten aufrufbaren Datei beschrieben.

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1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten der Schülerinnen
1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten der Schülerinnen
1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten der Schülerinnen
1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten der Schülerinnen

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Aktivitäten der Schülerinnen
Dem seinerzeitigen Rollenverständnis entsprechend, waren ausschließlich Mädchen in der Nähstube des Jugend Rotkreuz an der Mittelschule Wilster aktiv; die Knaben waren entsprechend in den zeitparallel unterrichteten Fächern Werken und Gartenbau beschäftigt.
Entsprechend ihrem Leitbild "Erstes Gebot, Hilf in der Not" nahmen die im Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster tätigen Schülerinnen ihre Aufgaben wahr, um Kleidungsstücke für bedürftige Kinder zu schaffen.

Bildrechte: Mittelschule Wilster

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Anspruch und Selbstverständnis

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Anspruch und Selbstverständnis
1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Anspruch und Selbstverständnis
1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Anspruch und Selbstverständnis
1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Anspruch und Selbstverständnis

1952 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Anspruch und Selbstverständnis
Zeitlos und auch heute noch aktuell sind Anspruch und Selbstvertändnis, welches die Mitglieder der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster vor vielen Jahrzehnten für sich formulierten.
Unter dem Motto des JRK: Ich diene
nennen sie als Aufgabe an sich selbst, gute Menschen zu sein und Bescheidenheit, Dankbarkeit, Menschlichkeit zu leben.
Das handschriftlich zu Papier gebrachte Schreiben ist in einer exakten Handschrift verfaßt, wie sie heute so von Schülern nicht mehr gepflegt wird.

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Lagerzeitung

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Titelblatt der Lagerzeitung
1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Bericht in der Lagerzeitung
1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Bericht in der Lagerzeitung
1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Bericht in der Lagerzeitung

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster war im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt worden. Initiiert wurde dieses ungewöhnliche schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in jahrgangs- und klassenübergreifenden Gruppen. Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden. Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert. Eine besondere Schwierigkeit bestand neben der Bewältigung der logistischen Herausforderungen auch in der Finanzierung, um allen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.
Neben den Berichten über die Ergebnisse in den Arbeitsgruppen hielten die Schüler auch ihre weiteren Erlebnisse und Eindrücke schriftlich fest. Letzteres erfolgte wie bereits im Vorjahr in einer als Lagerzeitung bezeichneten Sammlung. Aus dieser sind hier einige Berichte vorgestellt.
Bild 1 - Titelblatt - Siegfried Rau (für die Redaktion)
Bild 2 - Reisebericht "Wir landen im Harz" - von Christa Ehlers
Bild 3 - Berichte "Volkstanz" (von Klaus Kühl) und "Wir machen Musik" (von H.-W. Kayser)
Bild 4 - Bericht "Die Trockenrasur" (von Harald Schlemminger)
In der unten aufrufbaren Datei befindet sich ein längerer Bericht der Schülerin Anneliese Brandt zur Zimmergemeinschaft überschrieben mit "Unser Zimmer"
sowie vor dem Hintergrund der Deutschland teilenden Zonengrenze eine Prophezeiung der Schülerin Karin Ott der zur Deutschen Wiedervereinigung.

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1953 Lehrer-Kollegium an der Mittelschule Wilster

1953 Lehrer-Kollegium an der Mittelschule Wilster; stehend von links nach rechts: Herr Hans Adam (ein Bruder des berühmten Ratzeburger Rudertrainers Karl Adam), Frau Charlotte Neumann, Herr Rudolf Kroll (Rektor von 1946 - 1956), Fräulein Charlotte Eckert, Herr Erich Grothmann, Herr Richter, Herr Hans Möller; sitzend von links nach rechts: Herr Gernot Rosenau, Herr Heinz Dahn, Herr Heinz Mosel, Herr Heinrich Danielsen (genannt: Hein D.), Herr Werner Gebühr (genannt: Mister), Frau Katharina Ahrens (genannt: Cile), Herr Detlef Jessen, Frau Ursula Bruhn, Fräulein Else Madré, Herr Ludwig Heider, Herr Dr. Kurt Pfeiffer (Rektor von 1957 - 1968; genannt: Schlauch).

1953 Lehrer Kollegium an der Mittelschule Wilster
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster bestand 1953 bereits vier Jahrzehnte; die Schule wurde 1966 in Realschule umbenannt.
Das Foto zeigt das damalige Lehrerkollegium im Lehrerzimmer, welches im Raum C des 1951 erbauten Pavillon eingerichtet worden war.
stehend von links nach rechts: Herr Hans Adam (ein Bruder des berühmten Ratzeburger Rudertrainers Karl Adam), Frau Charlotte Neumann, Herr Rudolf Kroll (Rektor von 1946 - 1956), Fräulein Charlotte Eckert, Herr Erich Grothmann, Herr Richter, Herr Hans Möller;
sitzend von links nach rechts: Herr Gernot Rosenau, Herr Heinz Dahn, Herr Heinz Mosel, Herr Heinrich Danielsen (genannt: Hein D.), Herr Werner Gebühr (genannt: Mister), Frau Catharina Ahrens (genannt: Ciele), Herr Detlef Jessen, Frau Ursula Bruhn, Fräulein Else Madré, Herr Ludwig Heider, Herr Dr. Kurt Pfeiffer (Rektor von 1957 - 1968; genannt: Schlauch).
Nach Rudolf Kroll und der Amtsübernahme durch Dr. Kurt Pfeiffer übte 1956 kurze Zeit Otto Schuldt das Amt des Schulleiters aus.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Bezeichnung "Fräulein" war seinerzeit für unverheiratete Frauen üblich.

1953 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Jahresbericht a

1953 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Jahresbericht
1953 gefertigte Kleidung durch die Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1953 gefertigte Kleidung durch die Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1953 Dankschreiben der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster an den AJRC (American Junior Red Cross)

1953 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Jahresbericht
Schon nach einem dreiviertel Jahr konnte die auf der Grundlage einer Spende des AJRC (American Junior Red Cross) an der Mittelschule Wilster eingerichtete Nähstube vielfältige Erfolge vorweisen. Die Leistungen der Schülerinnen beeindruckten, denn neben einfacheren Wäschestücken waren auch sehr anspruchsvolle Kleidungsstücke gefertigt worden (Bilder 2 und 3).
Mit ihrem an das AJRC gerichteten Schreiben (Bild 4) brachten die Mitglieder der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster zum Ausdruck, wie sie als Dank für die erhaltenen Spende den damit verbundenen Auftrag im vergangenen Jahr umgesetzt hatten.

Bildrechte: Mittelschule Wilster

1953 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Jahresbericht b

1953 Gefertigte Kinderkleidung durch die Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1953 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1953 Aufstellung der Erzeugnisse Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1953 Bericht der Wilsterschen Zeitung über die Tätigkeit der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster

1953 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Tätigkeitsbericht
Schon nach einem dreiviertel Jahr konnte die auf der Grundlage einer Spende des AJRC (American Junior Red Cross) an der Mittelschule Wilster eingerichtete Nähstube einen beeindruckenden Bericht ihrer Tätigkeit vorlegen (Bild 3), worüber auch die Wilstersche Zeitung unter der Überschrift "Aus der Arbeit der Jugendrotkreuz-Nähstube" berichtete (Bild 4).
Neben den Schülerinnen der Mittelschule konnten auch neben dieser reinen Schulgruppe in einer freien JRK-Gruppe sich weitere Jugendliche in der Nähstube engagieren.
Die von den jungen Menschen gefertigten Erzeugnisse waren sehr vielfältig (Bilder 1 und 2). Daneben wurden auch gespendete Kleidungsstücke repariert und geflickt. Anläßlich der Sturmflutkatastrophe in Holland stellten die Gruppen über die selbst gefertigten Erzeugnisse hinaus in ganz erheblichem Umfang von ihnen bei der Bevölkerung gesammelte Spenden zur Verfügung. Die Holland-Flut hatte sich in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953 ereignet und betraf große Teile der Niederlande und Englands und hatte zu großen Zerstörungen geführt, wobei allein in den Niederlanden der Verlust von 1.835 Menschenleben zu beklagen war.
Der gesamte Tätigkeitsbericht der schulischen Gruppe an der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster kann unten aufgerufen werden.

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1954 Berichte von Schülerinnen über die Arbeit in der Jugend-Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule

1954 Bericht der Schülerin Gisela Bolten über die Jugend-Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
1954 Bericht der Schülerin Anna Reese über die Jugend-Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
1954 Bericht der Schülerin Ottraut Littwin über die Jugend-Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
1954 Bericht der Schülerin Ottraut Littwin über die Jugend-Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster

1954 Berichte von Schülerinnen über die Arbeit in der Jugend-Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
Initiiert durch eine Spende aus den Sammlungen der Jugend - Rotkreuz - Gemeinschaften an den Schulen der USA sowie Kanadas und den dadurch geschaffenen Grundstock an erforderlichen Ausrüstungen und Materialien war im September 1952 eine Nähstube des JRK an der Mittelschule Wilster eingerichtet worden.
Die von den Schülerinnen unter der Anleitung engagierter Lehrerinnen erbrachten Leistungen und Erzeugnisse waren bewundernswert.
Bericht Gisela Bolten (Abbildung 1)
Bericht Anna Reese (Abbildung 2)
Bericht Ottraut Littwin (Abbildungen 3 und 4)
Die Berichte der Schülerinnen
Silke Ruge und Hannelore Schindowski
können mit der unten aufrufbaren Datei betrachtet werden.

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1954 Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule - Werkproben und Bericht

1954 Werkproben aus der Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
1954 Werkproben aus der Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
1954 Aufstellung der Kleidungsstücke, welche Schülerinnen für sich selbst fertigten in der Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster
1954 Jahresbericht der Leiterin der Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule Wilster

1954 Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule - Werkproben und Bericht.
Die in der Nähstube engagierten Schülerinnen und Lehrerinnen dokumentierten ihre Arbeit in umfassenden Berichten auch gegenüber der amerikanischen Institution AJRC (American Junior Red Cross), durch dessen Spenden Einrichtung und Betrieb der Nähstube erst ermöglicht worden war.
Es wurden überwiegend Kleidungsstücke für bedürftige Personen hergestellt, einigen Schülerinnen wurde jedoch auch ermöglicht, etwas für den eigenen Gebrauch zu fertigen (Aufstellung Bild 3).
Jahresbericht 1954 der leiterin (Abbildung 4)
Der gesamte und auch die gefertigten Kleidungsstücke aufführende schriftliche Bericht der Leiterin Charlotte Eckert ist mit der unten aufrufbaren Datei zu ersehen.

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1954 Weihnachtsaktion der Mittelschule Wilster - Pakete in die Ostzone

1955 Bericht der Schülerin Urte Andersen über die Weihnachtsaktion an der Mittelschule Wilster
1955 Bericht der Schülerin Urte Andersen über die Weihnachtsaktion an der Mittelschule Wilster
1955 Bericht des Schülers Bernd Wohlers über die Weihnachtsaktion an der Mittelschule Wilster
1955 Bericht des Schülers Bernd Wohlers über die Weihnachtsaktion an der Mittelschule Wilster

1954 Weihnachtsaktion der Mittelschule Wilster
"Pakete nach drüben"
Zeichen der Verbundheit zu den in der seinerzeit sowjetisch besetzten Zone (Ostzone, Deutsche Demoratische Republik, DDR) lebenden Menschen setzte die Mittelschule Wilster.
Damals wurden von jeder Klasse der Mittelschule Wilster im Advent jeweils mehrere Pakete mit Kleidung, Lebensmittel und Spielzeug zusammengestellt und auf den Weg gebracht. Die Adressen der Empfänger waren vom Roten Kreuz sowie von den Schülern selbst ausgesucht worden.
Wie sehr sich in bewundernswerter Weise die Schüler in die Weihnachtsaktion einbrachten, verdeutlichen die Berichte der damals die sechste Klasse besuchenden Schülerin Urte Andersen (Abbildungen 1 und 2) sowie ihres Klassenkameraden Bernd Wohlers (Abbildungen 3 und 4).

1955 Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule - Aktivitäten und Bericht

1955 Erzeugnisse und Aktivität der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1955 Erzeugnisse und Aktivität der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster
1955 Bericht der Schülerin Karin Heesch über die Weihnachtsaktion der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz an der Mittelschule Wilster
1955 Bericht der Schülerin Erika Dierks über die Weihnachtsaktion der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz an der Mittelschule Wilster

1955 Jugend Rotkreuz Nähstube an der Mittelschule - Aktivitäten und Bericht
Weil die Einrichtung der Nähstube erst durch Spenden des amerikanischen AJRC (American Junior Red Cross) ermöglicht worden war und dieser auch in den Folgejahren regelmäßig Stoffe und Materialien zur Verfügung stellte, erhielt dieser alljährlich einen umfassenden Bericht über die Aktivitäten.
Zu den Aktivitäten der in der Nähstube engagierten Lehrerinnen und Schülerinnen gehörte auch, sich mit selbst gefertigten Produkten an den weihnachtlichen Geschenkaktionen für Familien in Wilster und Umlandgemeinden sowie an den Paket-Aktionen für Familien in der damaligen Ostzone zu beteilgten.
In kleinen Gruppen suchten die Schülerinnen der Oberklassen die in Wilster zu beschenkenden Familien auf, um die selbst gefertigten Kleidungsstücke zu übergeben.
Über die Aktion berichten die Schülerinnen Karin Heesch (Bild 3), Erika Dierks (Bild 4)
sowie Christa Wieda (in der Datei unten aufrufbar)

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1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in überregionaler Presse a

1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in Das Sternchen, Heft 43
1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in Das Sternchen, Heft 43
1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in Das Sternchen, Heft 43
1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in Das Sternchen, Heft 43

1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in überregionaler Presse
Die beeindruckenden Aktivitäten der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster fanden auch Würdigung in überregionalen Zeitungen, so in "Das Sternchen" Heft 43, der Beilage zur Illustrierten Stern Nr. 43 vom 23. Oktober 1955.
Die Fotos zeigen die Lehrerin Charlotte Neumann mit Schülerinnen der Abschlußklassen.

Bildrechte: Illustrierte Stern

1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in überregionaler Presse b

1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht Spandauer Volksblatt, Ausgabe vom 11. September 1955
1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht Spandauer Volksblatt, Ausgabe vom 11. September 1955
1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht Spandauer Volksblatt, Ausgabe vom 11. September 1955
1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht Spandauer Volksblatt, Ausgabe vom 11. September 1955

1955 Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster - Bericht in überregionaler Presse
Die beeindruckenden Aktivitäten der Nähstube Jugend-Rot-Kreuz Mittelschule Wilster fanden auch Würdigung in überregionalen Zeitungen, so in der Tageszeitung Spandauer Volksblatt in der Ausgabe vom 11. September 1955.

1956 Abschlussklasse 10a Mittelschule Wilster

1956 Abschlussklasse 10a Mittelschule Wilster. Hintere Reihe von links nach rechts: Reinhard Fritsche, Jochen Staade, Otto Vollmert, Dieter Orlowski, Silke Ruge, Elisabeth Jansen, Hannelore Schindowski, Elke Mehlert. Mittlere Reihe von links nach rechts: Erich Haase, Manfred Wirobski, Willi Jacobs, Anke Behrens, Günter Rohwer, Traute Wilkens, Heimke Jürgens, Volker Vette, Anna Reese, Sieglinde Schröder, Inge Thumann, Gudrun Janzen, Heidrun Sadlowski, Helga Schröder, Hannelore Griesbach, Gerlinde Hübner, Christa Hollander, Editha Pautz, Rosemarie Riehn, Gisela Bolten, Annelene Wilde. Sitzend von links nach rechts: Hans-Joachim Post, Harald Asmus, „Ciele“ Catharina Ahrens (Klassenlehrerin).
1956 Lehrerin

1956 Abschlussklasse 10a Mittelschule Wilster
Die Abschlussklasse - Jahrgang 1955-56
mit ihrer Klassenlehrerin "Fräulein" (so sagte man damals auch zu älteren unverheirateten Frauen) Catharina Ahrens.
Hintere Reihe von links nach rechts: Reinhard Fritsche, Jochen Staade, Otto Vollmert, Dieter Orlowski, Silke Ruge, Elisabeth Jansen, Hannelore Schindowski, Elke Mehlert.
Mittlere Reihe von links nach rechts: Erich Haase, Manfred Wirobski, Willi Jacobs, Anke Behrens, Günter Rohwer, Traute Wilkens, Heimke Jürgens, Volker Vette, Anna Reese, Sieglinde Schröder, Inge Thumann, Gudrun Janzen, Heidrun Sadlowski, Helga Schröder, Hannelore Griesbach, Gerlinde Hübner, Christa Hollander, Editha Pautz, Rosemarie Riehn, Gisela Bolten, Annelene Wilde.
Sitzend von links nach rechts: Hans-Joachim Post, Harald Asmus, „Ciele“ Catharina Ahrens (Klassenlehrerin). Die Lehrerin Catharina Ahrens unterrichtete an der Schule seit deren Gründung im Jahr 1913 bis zu ihrem Ruhestand im jahr 1956 hauptsächlich in den Fächern Englisch und Französisch.
es fehlt auf dem Foto: Anke Mehlert

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto mit den Namen kann ausdruckbar unten als pdf-Datei aufgerufen werden

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1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster

1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - gemischte Klasse mit Lehrer Gernot Rosenau
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Englischstunde mit Lehrerin Catharina Ahrens
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Mädchen Klasse mit Lehrer Gerhard Krause

1956 Chronik der Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Schuljahr 1955/56
Die Mädchen und Knaben der 5 Klasse der MSV dokumentierten mit mehreren zu einer Klassenchronik zusammengefaßten Berichten das erste Jahr ihrer Schulzeit an der Mittelschule Wilster.
Zunächst waren insgesamt 54 Kinder, davon 33 Mädchen und 21 Jungen, in einer (!) Klasse zusammen unterrichtet worden. Die ob der Enge unvermeindliche Unruhe führte dazu, dass dann zwei nach Geschlechtern getrennte Klassen gebildet wurden. Zahlreiche Abgänge - viele Heimatvertriebene zogen seinerzeit mit ihren Familien aus Wilster fort - bewirkten dann, dass zunächst wieder eine gemischte Klasse gebildet wurde.
Aktiv lieferten folgende Schüler einen Bericht:
Frauke Jürgens - Vorwort
Ellen Kelting - Der erste Schultag (Klassenlehrer Gernot Rosenau)
Heimke Ahrens - Die erste Englischstunde (Frau Catharina Ahrens (genannt: "Ciele")
Antje Jansen - Wir werden zwei Klassen
Antje Looft - Immer neue Lehrer (Klassenlehrerin Frau Annelie Daske)
Marianne Schmidt - Der neue Klassenlehrer (Herr Gerhard Krause)
Antje Jansen - Gisela Kohn kommt (neue Mitschülerin)
Anita Pufahl - Die Verlobung unserer ehemaligen Lehrerin
Gisela Kohn - Die Fahrt nach Heiligenstedten (Ausflug)
Gerlinde Thomsen - Kindergilde
Alice Göttsche - Sängerwettstreit
Gisela Kloppenburg - Wir fuhren nach Burg (Wandertag)
Marlene Stitterich - Unser Sportfest
Heidemarie Resag - Eine Stunde Schulverbot (Rektor Rudolf Kroll griff durch)
Hannelore Mittelsteiner - Der Abgang unserer Englischlehrerin (Ruhestand Frau Ahrens)
Silke Ahsbahs - Hundert weniger eins ist neunundneunzig (Theaterstück der 9. und 10. Klassen)
Margot Claussen - Ein Besuch im wandernden Museum
Karin Schaak - Blut und Liebe (Theaterstück der 9. u. 10. Klassen beim Mittelschulball)
Marlis Rollenhagen - Wie wir einen Denkzettel bekamen (Disziplinierung)
Ursula Piske - Wir packen Päckchen für die Ostzone
Ilse Lindemann - Julklapp
Renate Stimming - Antwort aus der Ostzone (Dankschreiben)
Karin Schaak - Der Tag des Baumes (Pflanzaktion)
Lisa Wilde - Unser Klassenlehrer wird versetzt (Versetzung Lehrer Gerhard Krause)
Gisela Kloppenburg - Unser Rektor verläßt die Schule (Rektor Rudolf Kroll wechselt nach Lübeck)
Hannelore Mittelsteiner - Kunterbunt nach Ostern (Neuzuschnitt der Klassen)
Gerhard Martens - Ein neuer Rektor an der MSV (Rektor Otto Schuldt)
Günther Hollstein - Alles wieder im richtigen Gleis (Bildung von neuen 6ten Klassen)
Maren Hencke - Achtgeben - länger leben (Verkehrsübungswoche)
Gisela Kloppenburg - Erfolg im Sängerwettstreit
Ernst Witt - Erfolg beim Kinderfest (König: Heiner Stitterich; Kopfkönig: Bernd-Uwe Schröder)

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule a

1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße in Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße im Bereich der Mittelschule Wilster
1956 Schulhof der Mittelschule Wilster
1956 Schulhof der Mittelschule Wilster

1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße
Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule.
Bedingt durch den Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße von Deichstraße/Landrecht bis zur Zingelstraße wurden nicht nurTeile des Schulgartens in Anspruch genommen, sondern auch der eigentliche Schulbetrieb erfuhr eine gewissse Ablenkung (Bilder 1 und 2). Seinerzeit erfolgte der Bodentransport für den Straßenbau innerhalb des Baustellenbereiches noch durch Feldbahnen (Bild 1, links).
Es war ein Vorteil für den Schulbetrieb, dass sowohl der Schulhof als auch die Klassenfenster im Pavillon zum Stadtpark hin ausgerichtet waren (Bilder 3 und 4).
Es ist aus heutiger Sicht auffällig, dass seinerzeit die Schülerinnen durchweg Röcke oder Kleider trugen, während bei den Jungen selbst bei den älteren Jahrgängen häufig noch kurze Hosen getragen wurden.

Bildrechte: nicht bekannt

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule b

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Freiluftklasse am Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße parallel zum Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße parallel zum Pavillon der Mittelschule Wilster

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule (MSW)
Das zwischen dem Pavillon der seinerzeitigen Mittelschule Wilster (sie wurde 1966 zur Realschule umbenannt) und dem damaligen Feldweg gelegene Gelände war von den Schülern im Rahmen der schulischen Gartenbau AG (Arbeitsgemeinschaft) als Schulgarten angelegt und gepflegt worden. Zu ihm gehörte auch eine Fläche vor der nördlichen Stirnseite des Pavillons (Bild 2).
Vor der südlichen Stirnseite des Pavillons hatten die Schüler aus Feldsteinen und Natursteinplatten eine sogenannte Freiluftklasse angelegt (Bild 2), welche bei günstiger Witterung gerne für den Unterricht in den Fächern Zeichnen, Musik oder Biologie genutzt wurde.
Der drei Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen kleinen Büroraum beinhaltende Pavillon war 1951 erbaut worden.
Die Gartenbau AG an der MSW wurde geleitet von dem Lehrer Heinrich Danielsen - allseits bekannt als Hein D. - welcher ansonsten das Fach Mathematik unterrichtete.
Bedingt durch den Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße von Deichstraße/Landrecht bis zur Zingelstraße wurden Teile des Schulgartens in Anspruch genommen. Die neue Straße folgte dem Verlaufe des vormaligen Feldweges (ein beliebter Schulweg). Hinten links ist der neu errichtete Zaun zum garten an der Villa Schütt erkennbar.

Bildrechte: nicht bekannt

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule a

09.07.1959 Lehrerin Else Madré dirigiert den Schulchor der Mittelschule Wilster
09.07.1959 damalige Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit
09.07.1959 damalige Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit. Die Namen der Schüler sind: 1 NN; 2 Gisela Lindemann; 3 "Vossa" Annemarie Voß; 4 Karin Behrens; 5 Bärbel Hoppe; 6 Dörte Dierks; 7 "Heidi" Heidemarie Zubeil; Reimer Franzenburg; 9 Erhard Lentfer; 10 "Buschi" Werner Busch; 11 "Lie-schen" Elisabeth Nagel; 12 "Muffi" Manfred Meibohm;13 Anke Lütje; 14 Lore Schütt; 15 Christine Jähnke; 16 "Stanis" Hans Zelewski; 17 NN; 18 "Eule" Bernd Collmann; 19 Dieter Dietz; 20 Ewald Wagner; 21 Jochen Schröder. Weitere nicht erkennbare bzw. nicht abgebildete Schüler der Klasse waren: Ingo Breiholz; Bodo Eckhoff; Ingrid Eggert; Peter von Holdt; Hartmut Ruge; Knut Siemen; die Schülerin "Lieschen" Elisabeth Nagel dirigiert den Klassenchor
09.07.1959 Schülerin Elisabeth Nagel dirigiert den Chor der Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule Wilster
Neben dem Unterricht in den klassischen Lehrfächern und Arbeitsgruppen wurden den Schülern von einer überaus engagierten Lehrerschaft vielfältige weitere Aktivitäten geboten. Dazu gehörten u.a. Gartenbau, Chorsingen, Theater und Volkstanz.
Angeführt werden müssen auch das alljährliche Fest der Kindergilde der Wilsteraner Schulen sowie die Bundesjugendspiele.
Besondere Höhepunkte des Schuljahres waren die vierzehntägigen Sommerlager der beiden ältesten Jahrgänge sowie für alle Jahrgänge der Singewettstreit (Sängerwettstreit), an welchem sich alle Klassen der Mittelschule Wilster (MSW) beteiligten. In insgesamt drei Jahrgangsgruppen (Klassen 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10) wetteiferten die Klassenchöre und ihre Dirigenten (ein Mitschüler aus der jeweiligen Klasse) miteinander.
Der Singerwettstreit im Jahr 1959 wurde bei strahlendem Sonnenschein am Tag (09. Juli) vor den Sommerferien auf dem Schulhof durchgeführt. Zuvor hatten sich die Klassen im Musikunterricht (dieses Fach wurde von den Lehrerinnen Else Madré und Karla Gundelach unterrichtet) auf den Wettstreit vorbereitet.
Die Veranstaltung wurde eingerahmt vom Auftritt des Schul-Chores unter Leitung von Else Madré (Bild 1)
Der Auftritt der Abschlußklasse 10A beim Singewettstreit (Bilder 2 und 3). Die Namen der Schüler sind:
1 NN; 2 Gisela Lindemann; 3 "Vossa" Annemarie Voß; 4 Karin Behrens; 5 Bärbel Hoppe; 6 Dörte Dierks; 7 "Heidi" Heidemarie Zubeil; Reimer Franzenburg;
9 Erhard Lentfer; 10 "Buschi" Werner Busch; 11 "Lie-schen" Elisabeth Nagel; 12 "Muffi" Manfred Meibohm;13 Anke Lütje; 14 Lore Schütt; 15 Christine Jähnke;
16 "Stanis" Hans Zelewski; 17 NN; 18 "Eule" Bernd Collmann; 19 Dieter Dietz; 20 Ewald Wagner; 21 Jochen Schröder.
Weitere nicht erkennbare bzw. nicht abgebildete Schüler der Klasse waren:
Ingo Breiholz; Bodo Eckhoff; Ingrid Eggert; Peter von Holdt; Hartmut Ruge; Knut Siemen;
Die Schülerin "Lieschen" Elisabeth Nagel dirigiert den Klassenchor der 10A (Bild 4)

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule b

09.07.1959 Jury beim Singewettstreit der in Jahrgangsgruppen antretenden Klassenchöre
09.07.1959 Edelgard Orlowski dirigiert den Klassenchor der Abschlußklasse 10B der Mittelschule Wilster
09.07.1959 die damalige Klasse 9 beim Singewettstreit der Mittelschule Wilster
09.07.1959 die damalige Klasse 9 beim Singewettstreit der Mittelschule Wilster

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule Wilster
Die Jury beim Singewettstreit der in Jahrgangsgruppen antretenden Klassenchöre war das gesamte Kollegium die Mittelschule (Bild 1)
abgebildet sind aus dem Kollegium: "Mister" Werner Gebühr, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, Martin Sachs, "Bohni" Erich Grothmann
Es verdient hervorgehoben zu werden, dass die damaligen beiden Abschlußklassen der Mittelschule Wilster ein ungemein freundschaftliches Verhältnis miteinander verband - noch heute treffen sich die ehemaligen Schüler mit großer Beteiligung bei ihren regelmäßigen gemeinsamen Klassentreffen.
Den Chor der Abschlußklasse 10B dirigierte die Schülerin Edelgard Orlowski (Bild 2).
Der Jahrgang der seinerzeitigen neunten Klasse war von der Anzahl der Schüler nicht so stark, weshalb keine Parallelklassen gebildet wurden und nur eine Klasse bestand. Die Bilder 3 und 4 zeigen die damalige neunte Klasse beim Singwettstreit.

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister a

1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird vom Kollegium der Mittelschule Wilster in den Ruhestand verabschiedet.
1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird vom Kollegium der Mittelschule Wilster in den Ruhestand verabschiedet.
1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird von Klassensprechern in den Ruhestand verabschiedet
1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird von Klassensprechern in den Ruhestand verabschiedet

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister.
Der Lehrer Heinrich Danielsen - von ihm wurde nur als "Hein D." gesprochen - wirkte von April 1926 bis 1960 an der Mittelschule Wilster.
Er unterrichtete nach damaliger Unterteilung in den Mathematik Fächern "bürgerlich Rechnen", Algebra und Geometrie sowie als Wahlunterricht Stenographie (Kurzschrift) und die Arbeitsgruppe Gartenbau.
Er prägte durch seinen intensiven Unterricht und seine zwar eigenwilligen, jedoch nachhaltig erfolgreichen Lehrmethoden den guten Ruf der Schule im Fach Mathematik. Er bediente sich häufig der plattdeutschen Sprache, beispielweise wenn er im Mathematikunterricht sagte "wenn een vun ju Intschenör warrn will, denn mutt he reken künn!" oder in der Gartenbau AG "ju künnt smöken, so veel bit ju dumm un dusslig ward, obers ni bi mi in de School!" Der Werdegang vieler seiner Schüler zeigt den Erfolg seines Unterrichts!
Im Jahre 1960 wurde Heinrich Danielsen vom Lehrerkollegium (Bilder 1 und 2) sowie in einer Feierstunde im D Raum des Pavillon von Schülervertretern der Klassen in den Ruhestand verabschiedet.
Bild 1: Im Lehrerzimmer, von links: NN Richter, "Mister" Werner Gebühr, "Hein D." Heinrich Danielsen, Else Madré, Karla Gundelach, Ursula Bruhn, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, NN
Bild 2: Im Lehrerzimmer, von links: "Schlauch" Dr. Kurt Pfeiffer, Ursula Bruhn, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, NN, Martin Sachs, "Bohni" Erich Grothmann
Bild 3: Schülerin Carmen Köritz überreicht einen Blumenstrauß
Bild 4: Schülerin NN und Schüler Heino Lindemann überreichen einen Blumenstrauß

Bildrechte: Mittelschule Wilster (Schul Chronik)

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister b

1960 von links: Charlotte Neumann, Hans Joachim Seidenschnur, Heinrich Danielsen, Dr. Kurt Pfeiffer - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links, stehend: Heinrich Danielsen, NN, NN; Sitzend: Frau Gertrud Danielsen, Catharina Ahrens, NN, Karla Gundelach, Martin Sachs, Nelly Lüschow, Hans Bruhn Catharina Ahrens - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links: Hans Bruhn, Marianne Wilks, Erich Grothmann, Charlotte Neumann - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links: NN, Heinrich Danielsen, Hans Bruhn - Lehrer der Mittelschule Wilster

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister.
Der Lehrer Heinrich Danielsen - von ihm wurde nur als "Hein D." gesprochen - wirkte von April 1926 bis 1960 an der Mittelschule Wilster.
Er unterrichtete nach damaliger Unterteilung in den Mathematik Fächern "bürgerlich Rechnen", Algebra und Geometrie sowie als Wahlunterricht Stenographie (Kurzschrift) und die Arbeitsgruppe Gartenbau.
Er prägte durch seinen intensiven Unterricht und seine zwar eigenwilligen, jedoch nachhaltig erfolgreichen Lehrmethoden den guten Ruf der Schule im Fach Mathematik.
Neben der Erbringung schriftlicher Leistungen forderte er seinen Schülern auch die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Kopfrechnen ab - die heute allgegenwärtigen Taschenrechner gab es seinerzeit noch nicht. So erwartete er beispielsweise beim Multiplizieren zweistelliger Dezimalzahlen in bestimmten Fällen (beide Faktoren im selben Zehnerbereich) die Lösung ohne schriftliche Hilfe und verriet dazu den Schülern kleine Tricks.
Aufgabenbeispiel: 87 x 88
Lösung: (Faktor 1) 87 + 8 (Einer des zweiten Faktors) = 95
Zwischenergebnis 95 multiplziert mit 8 (dem gemeinsamen Zehner der Faktoren) = 760
Zwischenergebnis 760 erweitert um eine Stelle = 7600
Zwischenergebnis 7600 addiert mit dem Produkt aus den Einern ( 7 x 8 ) 56 = 7656
Nach der offiziellen Verabschiedung in der Schule lud Heinrich Danielsen das Kollegium der Mittelschule zu einer privaten Feier in seine Wohnung an der Rathausstraße.
Bild 1: Charlotte Neumann, Hans Joachim Seidenschnur, Heinrich Danielsen, Dr. Kurt Pfeiffer
Bild 2: stehend: Heinrich Danielsen, NN, NN;
sitzend: Frau Gertrud Danielsen, Catharina Ahrens, NN Richter, Karla Gundelach, Martin Sachs, Nelly Lüschow, Hans Bruhn
Bild 3: Hans Bruhn, Marianne Wilks, Erich Grothmann, Charlotte Neumann
Bild 4: NN Richter, Heinrich Danielsen, Hans Bruhn

Bildrechte: Mittelschule Wilster (Schul Chronik)

1963 Dr. Kurt Pfeiffer, Rektor der Mittelschule Wilster

Mittelschul-Rektor Dr. Kurt Pfeiffer

1963 feierte die Mittelschule Wilster ihr fünfzigjähriges Bestehen. Rektor Dr. Pfeiffer hält den Festvortrag.
Die Schule war im Jahre 1913 als erste Mittelschule im Kreis Steinburg gegründet worden. Damals mußte die Stadt Wilster alle Kosten der Schule - auch die Gehälter der Lehrer - tragen; die Eltern der Schüler mußten ein Schulgeld aufbringen.
Als die Mittelschule Wilster im Jahre 1963 ihr Jubiläum feierte, war Dr. Kurt Pfeiffer ihr Rektor. Das Foto zeigt ihn bei seinem Festvortrag.
Dr. Kurt Pfeiffer war seit Mai 1937 an der Schule tätig. Er unterrichtete Physik, Chemie und Biologie.
Im August 1957 wurde er Rektor der Schule und übte dieses Amt bis Juli 1968 aus. Seine Vorgänger waren Heinrich Schulz (1913 - 1937), Walter Hiller (1937 - 1945), Rudolf Kroll (1946 - 1956), Otto Schuldt (1956 - 1957)
Wegen seiner Körperhaltung wurde Dr. Kurt Pfeiffer von den Schülern respektvoll respektlos "Schlauch" genannt - wenn er es nicht hörte.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Anke Reinke, Wilster

1966 Mittelschule Wilster

ca. 1966 Mittelschule/Realschule in Wilster
Blick vom Stadtpark aus auf die Rückseite des Hauptgebäudes der damaligen Mittelschule Wilster, welche bis 1966 diese Bezeichnung führte - danach Realschule.
Das Gebäude war bereits im Jahre 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule gebaut worden. Bekanntlich führte die heutige Zingelstraße bis weit in das vergangene Jahrhundert den Namen Schulstraße, denn an ihrem damaligen Ende lag der Zugang zur Schule.
Nachdem in 1913 das Gebäude der Knabenschule im Landrecht unmittelbar neben der dort seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war - beide Schulen wurden später zur Volksschule Wilster verbunden - zog in die Gebäude am Stadtpark die neu gegründete Mittelschule Wilster ein. Die Mittelschule in Wilster ist am 03.04.1913 gegründet worden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Nach deren Auszug ist die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Aus der auf dem Foto sehr tiefliegend erscheinenden Lage der Schulgebäude wird deutlich, daß die Flächen des Stadtparks künstlich aufgehöht worden sind.
Diese Aufhöhung ist vor etwa vierhundert Jahren im Zusammenhang mit der Einrichtung des zu der Zeit auf der Fläche angelegten Friedhofs vorgenommen worden. Die Erde hierfür wurde seinerzeit vom Wiesengelände zwischen der Wilsterau und der Rumflether Straße abgegraben, mit Kähnen zum Rosengarten und von dort mit Karren zum heutigen Stadtpark transportiert.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Erst im Jahre 1907 wurde der Stadtpark entsprechend hergerichtet.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienten Lehrerin an der Realschule Wilster a

1970 Else Madré (ganz rechts) am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde
1970 die Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
1970 die Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
1970 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienten Lehrerin an der Realschule Wilster
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit im letzten Schuljahr.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1: Else Madré (ganz rechts) 1970 am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde.
Bilder 2 und 3: Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
Bild 4 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster.
Folgende Namen des seinerzeitigen Kollegiums sind bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Karla Gundelach, Heike Koch (Bahrs), Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Albrecht Wittkuhn.

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienten Lehrerin an der Realschule Wilster b

1970 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a, an der Realschule Wilster
1970 Lehrerin Else Madre mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes der Realschule Wilster
1970 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré an der Realschule Wilster

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienten Lehrerin an der Realschule Wilster
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1 zeigt Else Madré 1970 am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a
Bild 2 zeigt Else Madre 1970 mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes (dieser war 1951 errichtet worden)
Bild 3 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
Folgende Namen sind außerdem bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Erich Grothmann, Karla Gundelach, Wolfgang Heimann, Heike Koch (Bahrs), Helma Langeloh, Frauke Lemmer, Gunda Marie Leuschner, Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Monika Schilski, Adolf Sievers (vormaliger Rektor der Volksschule Wilster), Erika Thiessen, Albrecht Wittkuhn.
Bild 4 1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

1970 Gebäude der Realschule Wilster

1970 Gebäude der Realschule Wilster - Vorderansicht
1970 Gebäude der Realschule Wilster - rückwärtige Ansicht
1970 Gebäude der Realschule Wilster - rückwärtige Ansicht

1970 Gebäude der Realschule Wilster
Bild 1 Blick von der Etatsrat Michaelsen Straße auf die Realschule Wilster
Bild 2 Blick vom Stadtpark auf die Realschule Wilster
Bild 3 Blick von den Gärten an der Zingelstraße auf die Realschule Wilster
Die im Jahr 1913 als Mittelschule gegründete Schule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Das Gebäude war bereits im Jahre 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule gebaut worden. Bekanntlich führte die heutige Zingelstraße bis weit in das vergangene Jahrhundert den Namen Schulstraße, denn an ihrem damaligen Ende lag der Zugang zur Schule.
Nachdem in 1913 das Gebäude der Knabenschule im Landrecht unmittelbar neben der dort seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war - beide Schulen wurden später zur Volksschule Wilster verbunden - zog in die Gebäude am Stadtpark die neu gegründete Mittelschule Wilster ein. Die Mittelschule in Wilster ist am 03.04.1913 gegründet worden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Nach deren Auszug ist die Stadt Wilster gegenwärtig (2013) bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Ein im Jahre 2013 von Helmut Jacobs, Wilster, verfaßter Zeitungsartikel stellt Interessantes aus der Geschichte der zu dem Zeitpunkt vor 100 Jahren gegründeten Schule vor. Der Artikel Vor 100 Jahren wurde in Wilster die Mittelschule gegründet ist in der unten aufrufbaren Datei nachzulesen.

Bildrechte: nicht bekannt

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt
1970 - Aus der Schulchronik, Schülerzahl und Lehrkräfte der realschule Wilster
1970 - Aus der Schulchronik der Realschule (vormaligen Mittelschule) Wilster
1970 - Lehrkräfte der Realschule (vormaligen Mittelschule) Wilster

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt Nr. 83 v. November 1970
Die vom Landesverband Schleswig-Holstein des Verbandes Deutscher Realschullehrer herausgegebene Zeitschrift "Die Realschule in Schleswig-Holstein" brachte Informationen über die Realschule Wilster.
Bild 1: Titelseite mit Abbildungen "neuer Pavillon" und "altes Hauptgebäude"
Bild 2: Aus der Schulchronik, Schülerzahl und Lehrkräfte
Bild 3: Aus der Chronik der Realschule Wilster
Bild 4: Schülerzahl und Lehrkräfte ( 16 Lehrer unterrichteten 350 Schüler in 13 Klassen)
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster war 1966 in Realschule umbenannt worden.

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann
ca. 1955 Reklamefigur Bohni
1950 Lehrer Erich Grothmann mit seiner Klasse an der Brokdorfer Schule

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann
Der zuvor an der Schule in Brokdorf tätige Lehrer Erich Grothmann wechselte 1951 zur Mittelschule Wilster (MSW), wo er vornehmlich in den Fächern Erdkunde und Geschichte unterrichtete. Trotz eines Handicaps durch eine Verletzung fand Erich Grothmann sich überdies bereit, aushilfweise im Fach Sport zu unterrichten.
Die Mittelschule Wilster ist 1966 in Realschule umbenannt worden.
Erich Grothmann wurde wegen seiner geringen Körpergröße von den Schülern etwas despektierlich "Bohni" genannt, nach dem Vorbild der Reklamefigur "Darbohne" der Kaffee-Firma J.J. Darboven (Bild 2).
Durchaus für einen gelegentlichen Spaß zu haben - sein jeweiliger Einmarsch in die Klassenräume ist legendär (nach Art römischer Kaiser im Kolosseum den Daumen hoch und anschließend runter zur Begrüßung) - verstand Erich Grothmann es doch, sich gegenüber seinen Schülern durchzusetzen und ihnen noch heute nachwirkendes Allgemeinwissen beizubringen.
Bild 3 zeigt den Lehrer Erich Grothmann im Jahre 1950 mit seiner Klasse an der Brokdorfer Schule.

Bildrechte: nicht bekannt

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - Mister Werner Gebühr

1975 Lehrer an der Realschule Wilster -

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Mister" Werner Gebühr
Der in den Fächern Englisch und Sport unterrichtende Lehrer Werner Gebühr - den die Schüler respektvoll "Mister" nannten - war eine Institution an der Schule. Er genoß großen Respekt und Anerkennung bei seinen Schülern, denn neben der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit brachte er - immer - sehr viel Verständnis für die kleinen und großen Probleme seiner Schüler auf.
Auch im sportlichen Bereich war er in Leistung und Fairness ein Vorbild. Er engagierte sich überdies bei schulischen Veranstaltungen wie den legendären Sommerlagern und der Einstudierung von Schauspielen in der Theatergruppe.
Werner Gebühr war bereits im Jahre 1934 an die damalige Mittelschule Wilster (sie ist 1966 in Realschule umbenannte worden) gekommen und trat 1950 wieder in sie ein.
Im Hintergrund unterhalten sich auf der Bank die Lehrerinnen Nelly Lüschow und Charlotte Neumann mit dem Lehrer Martin Sachs.

Bildrechte: nicht bekannt

1975 Lehrerin an der Realschule Wilster - Karla Gundelach

1975 Lehrerin an der Realschule Wilster - Karla Gundelach

1975 Lehrerin an der Realschule Wilster - Karla Gundelach
Die aus Wilster gebürtige Lehrerin Karla Gundelach - ihr Elternhaus war das der Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach in der Burgerstraße 45 - unterrichtete zunächst an der damaligen Volksschule in Wilster, bevor sie im April 1953 an die Mittelschule Wilster (diese ist 1966 in Realschule umbenannt worden) versetzt wurde.
Sie unterrichtete vornehmlich in den Fächern Deutsch, Geschichte und Musik. Ihr Unterricht war immer äußerst interessant und sie konnte sich der Aufmerksamkeit ihrer Schüler gewiß sein.
Obwohl körperlich eine zierliche Person, erwarb sie sich hohen Respekt und Anerkennung ihrer Schüler; leider starb sie viel zu früh im Jahr 1981.

Bildrechte: nicht bekannt

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - Titelseite mit Abbildung des Neubaues der Realschule Wilster
1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - aus der Schulchronik
1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - Schüler und Lehrer

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt Nr. 140 v. Oktober 1977
Die vom Landesverband Schleswig-Holstein des Verbandes Deutscher Realschullehrer herausgegebene Zeitschrift "Die Realschule in Schleswig-Holstein" brachte Informationen über die Realschule Wilster.
Bild 1: Titelseite mit Abbildung des Neubaues der "Realschule Wilster"
Bild 2: Aus der Chronik der Realschule Wilster
Bild 3: Schülerzahl und Lehrkräfte (21 Lehrer unterrichteten 452 Schüler in 16 Klassen)
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster war 1966 in Realschule umbenannt worden.

1988 Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Mittelschule / Realschule Wilster.
Herausgeber: Realschule Wilster
Ein Streifzug durch die Geschichte der im Jahre 1913 gegründeten und in die Gebäude am Stadtpark eingezogene Schule, welche bis zum Jahre 1966 die Bezeichnung Mittelschule führte.
Mit Freude, Respekt und Dankbarkeit erinnere ich mich an meine Lehrer (siehe Bild 3), insbesondere an Frau Neumann, Frau Lüschen, "Fräulein" (so sagte man damals) Madré, Fräulein Gundelach - eine Lehrerin wie gemalt! - und die von mir sehr verehrte Frau Bruhn, die meine Liebe zu Natur und Naturschutz weckte; an Mr. Gebühr, Herrn Grothmann, Herrn Dr. Pfeiffer, Herrn Dahn und Herrn Danielsen (Hein D), welcher mir soviel Mathematik eintrichterte, daß es zum Ingenieur reichte.
Und dann die Erinnerung an die berühmten und geradezu legendären Sommerlager, z.B. in Zeltlagern in Altenteil auf Fehmarn und in St. Peter-Ording - es war eine wunderbare Schulzeit! All das wäre nicht möglich gewesen ohne das bewundernswerte Engagement der Lehrer, insbesondere von Frau Else Madré und Konrektor Werner Gebühr. Viele unserer damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Sommerlager, Theatergruppe, Sängerwettstreit, Volkstanz, Kindergilde, Bundesjugendspiele, Betreuung der Halbjahresarbeiten - unsere Lehrer waren super! Klar, es gab auch damals die typischen Lehrer / Schüler Konflikte, diese ändern jedoch nichts an der Gesamtsicht.
Es gab damals gut funktionierende Klassenverbände - Mobbing war für uns in jeder Hinsicht ein Fremdwort.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind besonders unvergessen; schade nur, daß mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation das Engagement der Lehrerschaft für diese Institution vorbei war.

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster a

Dezember 2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
Dezember 2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
Dezember 2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
Dezember 2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
Im Dezember 2016 wurden die Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster abgebrochen. Es hatte sich als unwirtschaftlich erwiesen, sie mit vertretbarem Aufwand zu modernisieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Auf dem am Stadtpark gelegenen Gelände wird künftig eine Wohnanlage entstehen.
Gleichwohl ist es sehr zu bedauern, dass wiederum eines der die kleine Stadt prägenden Gebäude nicht zumindest in Teilen erhalten werden konnte.
Das Hauptgebäude der ehemaligen Schule war bereits im Jahre 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule gebaut worden. Bekanntlich führte die heutige Zingelstraße bis weit in das vergangene Jahrhundert den Namen Schulstraße, denn an ihrem damaligen Ende lag der Zugang zur Schule.
Nachdem in 1913 das Gebäude der Knabenschule im Landrecht unmittelbar neben der dort seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war - beide Schulen wurden später zur Volksschule Wilster verbunden - zog in die Gebäude am Stadtpark die neu gegründete Mittelschule Wilster ein. Die Mittelschule in Wilster ist am 03.04.1913 gegründet worden. Sie führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Seit deren Auszug in 2013 war die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Ein im Jahre 2013 von Helmut Jacobs, Wilster, verfaßter Zeitungsartikel stellt Interessantes aus der Geschichte der zu dem Zeitpunkt vor 100 Jahren gegründeten Schule vor. Der Artikel Vor 100 Jahren wurde in Wilster die Mittelschule gegründet ist in der unten aufrufbaren Datei nachzulesen.

Bildrechte: Thorben Holler, Wilster

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster b

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
Im Dezember 2016 wurden die Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster abgebrochen.
Die Schulgebäude waren 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule errichtet worden. Die 1913 neu gegründete Mittelschule Wilster zog im gleichen Jahr in die Gebäude ein, nachdem zuvor die Knabenschule (spätere Volksschule) im Landrecht neben der dort bereits seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war.
Die Mittelschule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Seit deren Auszug in 2013 war die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.

Bildrechte: Sönke Denzau, Wilster

2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster.
Die Fotos zeigen den Abbruch des Pavillon.
Der drei Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen kleinen Büroraum beinhaltende Pavillon war 1951 erbaut worden.
Das zwischen dem Pavillon und dem damaligen Feldweg - heute verläuft dort die Michaelsen Straße - gelegene Gelände war von den Schülern im Rahmen der schulischen Gartenbau AG (Arbeitsgemeinschaft) als Schulgarten angelegt und gepflegt worden. Zu ihm gehörte auch eine Fläche vor der nördlichen Stirnseite des Pavillons.
Vor der südlichen Stirnseite des Pavillons hatten die Schüler aus Feldsteinen und Natursteinplatten eine sogenannte Freiluftklasse angelegt, welche bei günstiger Witterung gerne für den Unterricht in den Fächern Zeichnen, Musik oder Biologie genutzt wurde.
Im Dezember 2016 wurden die Gebäude und somit auch der Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster abgebrochen.
Die Schulgebäude waren 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule errichtet worden. Die 1913 neu gegründete Mittelschule Wilster zog im gleichen Jahr in die Gebäude ein, nachdem zuvor die Knabenschule (spätere Volksschule) im Landrecht neben der dort bereits seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war.
Die Mittelschule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Seit deren Auszug in 2013 war die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.

Bildrechte: Thorben Holler, Wilster

Halbjahresarbeit an der MSW - 1951 - Die Bewirtschaftung unseres Hofes

Halbjahresarbeit an der Mittelschule Wilster MSW - 1951 - Die Bewirtschaftung unseres Hofes
Halbjahresarbeit an der Mittelschule Wilster MSW - 1951 - Die Bewirtschaftung unseres Hofes
Halbjahresarbeit an der Mittelschule Wilster MSW - 1951 - Die Bewirtschaftung unseres Hofes
Halbjahresarbeit an der Mittelschule Wilster MSW - 1951 - Die Bewirtschaftung unseres Hofes

Halbjahresarbeit an der MSW - 1951
- Die Bewirtschaftung unseres Hofes -
so lautete der Titel der Halbjahresarbeit, welche Waldemar Dammann aus Besdorf im Jahr 1951 als seine Abschlußarbeit an der Mittelschule Wilster fertigte.
Es war in den 1950er und 1960er Jahren eine spezielle Besonderheit der Mittelschule Wilster, jedem ihrer Abschlußschüler eine sogenannte Halbjahresarbeit abzuverlangen.
Zu einem nach eigenen Interessen gewählten Thema fertigte jeder der Schüler eine 40 bis 100 Seiten umfassende schriftliche und abschließend fest eingebundene Ausarbeitung an.
Die Schüler lernten dabei, zielgerichtet, strukturiert und ausdauernd zu arbeiten. Dieses reichte von den selbst durchgeführten Recherchen, Untersuchungen und Übungen an bis hin zur systematischen und umfassenden Abarbeitung und Darstellung des Themas; die schriftliche Darstellung wurde dabei mit Fotos, eigenen Zeichnungen und teilweise auch mit Material- und Handwerksproben illustriert.
Es ist sehr erstaunlich, mit welcher Akribie seinerzeit die Mehrzahl der Schüler ihre Halbjahresarbeit gestaltete.
Aus der von dem Schüler Waldemar Dammann - er wurde später Polizeibeamter - verfaßten Ausarbeitung ist viel über einen für die damalige Zeit typischen Bauernhof zu erfahren. Aus heutiger nostalgischer Betrachtung ein Bauernhof wie aus dem Bilderbuch, denn neben dem Anbau von Getreide (Roggen) und Hackfrüchten (Rüben und Kartoffeln) wurden auf dem damals 18,5 Hektar großen Hof auch Rinder, Schweine, Hühner und Pferde gehalten.
Aus dem Bericht ist auch zu erfahren, dass bei dem in den Jahren 1887 bis 1895 erfolgten Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals (Nord- Ostsee Kanal) die dabei geförderten Mergelböden zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Flächen genutzt wurden. Mit einer Lorenbahn wurde der Boden bis zu einer Entfernung von 3 km vom Kanalbett zu den Flächen transportiert und dort verteilt und eingearbeitet.

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