Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Neue Burger Straße, Burger Straße

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1865 nördliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung Burgerstraße

1865 nördliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung Burgerstraße in Wilster
1865 nördliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung Burgerstraße in Wilster

1865 nördliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung Burgerstraße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat).
Das Gebäude diente dem 2. Pastor, dem Archidiakon, als Wohn- und Amtshaus.
Vor der Haustür des Gebäudes steht auf dem Foto der vormalige Diakon (von 1847 bis 1849) und nachmalige Hauptpastor Wilhelm Hinrich Martens mit seiner Ehefrau und der gemeinsamen Tochter.
Wilhelm Hinrich Martens war am 08.04.1819 als Sohn des Tischlermeisters Hans Martens und dessen Ehefrau Margaretha Elsabe geb. Ehlers geboren. Er studierte ab 1838 zunächst in Jena und danach in Kiel Theologie; er wurde 1844 in Kiel examiniert und arbeitete danach bei Justizrat Tetens in Wilster als Hauslehrer. 1847 wurde er in Wilster Diakonus, 1849 Archidiakonus und 1875 Hauptpastor. Er starb am 09.05.1880 in Wilster.
Das Gebäude wurde einige Jahre später (1876/77) abgebrochen, um einem Neubau Platz zu machen. In dem neu errichteten Gebäude hatte später lange Zeit die Gemeindeschwester ihr Domizil.
Vor dem Gebäude eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 2 stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim Wilster

1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim an der Burger Staße in Wilster
1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim an der Burger Staße in Wilster
1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim an der Burger Staße in Wilster
1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim an der Burger Staße in Wilster

1865 Städtisches Armenhaus und Altersheim Wilster
Das sogenannte Gasthaus (Städtisches Armenhaus und Altersheim) war im 15. Jahrhundert erbaut und im Jahr 1878 abgebrochen worden; es stand in der Burger Straße (etwa Hausnummern 11 und 12).
Das eingeschossige Fachwerk-Traufenhaus hatte reich profilierte Knaggen und Schwellbalken unter dem vorspringenden Satteldach.

Bildrechte:
Foto Bild 1 + 2: Hans-Peter Mohr, Wilster
Federzeichnung Bild 3 + 4: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

1875 nordwestliche Seite des Marktplatzes, Kirche St. Bartholomäus

1875 nordwestliche Seite des Marktplatzes in Wilster, Kirche St. Bartholomäus
1875 nordwestliche Seite des Marktplatzes in Wilster, Kirche St. Bartholomäus

1875 nordwestliche Seite des Marktplatzes
Ganz vorne links ist an der Krümmung des Bordsteines die Einmündung der damaligen Schulstraße, heutigen Zingelstraße) in den Markt erkennbar.
In dem Gebäude links richtete später Karl Stücker seinen Gasthof ein;
rechts daneben das vom Photographen Carl Kuskop übernommene Gebäude, in welchem er später auch einen Verlag für Ansichtskarten betrieb.
Rechts an dem Gebäude führte ein schmaler Gang zu dem rückwärtig liegenden Atelier, welches von dem Photographen Ludwig Behning übernommen wurde und später von dessen Sohn Werner Behning.
Rechts von dem Gang steht noch das Gebäude der Stadtschule, auf deren Platz danach die im Jahre 1900 erbaute und im Jahr 1963 abgebrochene Turnhalle stand.
Weiter hinten das Pastorat der evangelischen Kirchengemeinde Wilster;
im Hintergrund ist die Burgerstraße zu erkennen, an deren Einmündung rechts das Gebäude des Archidiakonat steht.
Ganz rechts Anschnitt die Kirche St. Bartholomäus

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1878 Burger Straße - Einmündung der Bahnhofstraße (heutigen Tagg-Straße)

1878 Burger Straße - Einmündung der Bahnhofstraße (heutigen Tagg-Straße) in Wilster
1878 Burger Straße - Einmündung der Bahnhofstraße (heutigen Tagg-Straße) in Wilster

1878 Burger Straße - Einmündung der Bahnhofstraße (heutigen Tagg-Straße)
Bild 1: Burger Straße (die vormalige Hinterstraße bzw. Achterstraat), Blick in Richtung Markt.
In Bildmitte ist im Zuge der Straße die über den Burggraben führende Brücke gut zu erkennen.
Das Gewässer war bis in die 1920er Jahre offen; es wurde 1925 verfüllt. Zuvor hatte die Stadt Wilster einen Rechtsstreit gegen den Regierungspräsidenten der Provinz Schleswig_Holstein gewonnen (Urteil des III. Senats v. 20. März 1924, V.B. 23/24. I. Bezirksausschuß zu Schleswig), wonach der Burggraben als unselbständiger Bestandteil der Wilsterau deren Gewässerordnung (I. Ordnung) teilt. Offenbar finanzierte in der Folge der Staat die Verfüllung des Burggrabens.
Der nördliche Teil des Burggraben zweigte von der Wilsterau am Rosengarten ab, kreuzte die Deichstraße, verlief am östlichen Rand des heutigen Stadtparks, querte die Zingelstraße, verlief am südlichen Rand des Platzes am Colosseum, querte die Burger Straße in Höhe des Deichbauamts und sodann den Kohlmarkt, um dann wieder in den Stadtarm der Wilsterau einzumünden.
Bild 2: Burger Straße, Blick Richtung stadtauswärts.
Im Hintergrund bog nach links der nach Hackeboe führende Weg ab - die jetzige Neue Burger Straße.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

1880 nordöstliche Ecke des Markt Platzes, Burger Straße

1880 Wilster, nordöstliche Ecke des Markt Platzes, Burger Straße
2014 Wilster, nordöstliche Ecke des Markt Platzes, Burger Straße
1880 Wilster, nordöstliche Ecke des Markt Platzes, Burger Straße in Wilster

1880 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat), in dem lange Zeit u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Rechts daneben das Geschäftshaus von J. Wilstermann - Buchbinderei, Leihbibliothek, Galanterie Waaren Handlung. (das Wort Waren wurde seinerzeit noch mit "aa" geschrieben)
Vor den Gebäuden eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte.
Links der Haarschneide-Salon von M. Wilkens.

Bildrechte:
Bild 1: Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 2: Vergleichsfoto 2014: Helmut Hoyer, Wilster
Bild 3: Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1894 Burger Straße

ca. 1894 Burgerstraße in Wilster

ca. 1894 Burgerstraße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auffällig ist, dass seinerzeit fast vor der Haustür eines jeden Hauses eine in den Bürgersteig hinein ragende Stufe vorhanden war.
Das rechts im Anschnitt erkennbare Gebäude steht an der Ecke zum Marktplatz; das viele Jahrzehnte der Kirchengemeinde Wilster gehörende Haus wurde als Archidiakonat genutzt, viele Jahre hatte in ihm die Gemeindeschwester ihr Domizil.
Das zentrale Gebäude links wird heute (2013) vom Möbelhaus Wolfsteller genutzt; seinerzeit wurde in ihm die Kolonial Waren Handlung und Taback Fabrik von I.H. Garms betrieben
Kraftfahrzeuge gab es damals noch nicht - Lasten wurden mit dem Fuhrwerk oder mit hochrädrigen Handkarren transportiert, wie sie im Hintergrund vor dem Haus mit dem Reklameschild erkennbar ist. Derartige Handkarren, in Wilster Schott´sche Karren bzw. Schottische Karren genannt, fanden in Wilster noch bis in die 1960er Jahre Verwendung.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1895 Eisen- und Colonialwarenhandlung Heinrich Holm, Burger Straße

1895 Eisen- und Colonialwarenhandlung Heinrich Holm, Burger Straße in Wilster

1895 Eisen- und Colonialwarenhandlung Heinrich Holm, Burger Straße
zuletzt führte bis in die 1970er Jahre als Nachkomme Hubert Holm das von den Wilsteranern "Pottschöttel Holm" genannte Geschäft.
Das im Stil der Gründerzeit errichtete Geschäftshaus steht heute noch an der Burgerstraße.
Zahlreiche Reklameinschriften verwiesen seinerzeit auf ein breit gefächertes Warenangebot des Geschäftes; so ist zu lesen:
Chocolade Stollwerck Cacao - hier vorrätig
Haus & Küchengeräthe Baubeschläge
sw. Oefen & Herde, Landwirtschaftliche Artikel, Maschinen-Oel & Fette
Echt Dalmatiner Insectenpulver
Taback & Cigarren
Conserven f.f. Kaffee & Thee
Niederlage der Samenhandlung Ernst v. Spreckelsen, Hamburg
Maggi - Suppen- u. Speise Würze
Liebig Fleisch-Extract
Dr. Thompson Seifenpulver Marke Schwan
Kathreiners Malz Kaffee

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1900 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße

1900 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat), in dem u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Vor dem Gebäude eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte;
ganz links der Haarschneide-Salon von M. Wilkens.
Im vierten Haus von links (heute Möbelhaus Wolfsteller) wurde seinerzeit die Kolonial Waren Handlung und Taback Fabrik von I.H. Garms betrieben
Kraftfahrzeuge gab es damals in Wilsters Straßenbild nicht – Lasten wurden mit dem Fuhrwerk transportiert. Kinder und Spaziergänger konnten weitgehend gefahrlos auf den Straßen flanieren.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1907 Burger Straße

1907 Burger Straße in der Stadt Wilster

1907 Burger Straße
Der Name der Straße verweist auf die langen und vielfältigen Kontakte der Stadt Wilster zur Nachbargemeinde Burg in Dithmarschen.
Blick von der Einmündung der damaligen Bahnhof Straße (heutigen Tagg-Straße) Richtung Markt.
Im Bereich der Bäume in Bildmitte quert der seinerzeit noch offene Burggraben die Burger Straße.
In dem hohen Gebäude links befand sich zur damaligen Zeit das „Gasthaus zur Traube“ von Ferdinand Hansmeyer. Seit den 1950er Jahren ist in dem Gebäude das Büro des Deich-und Hauptsielverbandes Wilstermarsch untergebracht.
Vor dem Gebäude rechts im Vordergrund mündet die damalige Bahnhofstraße (heutige Tagg-Straße) ein.
In Bildmitte schiebt ein Arbeiter eine "Schott´sche Karre" durch die Straße. Die an ihren Holmen geschobene „Schott´sche Karre“ (eigentlich schottische Karre) war bis in die 1950er Jahre ein vielfach in den Straßen der kleinen Stadt gebräuchliches Gefährt zum Transport von Waren und Lasten.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1908 Burger Straße, Droschken-Linie Burg - Wilster vor Dunckers Gasthof

1908 Burger Straße, Kraftbus-Linie Burg - Wilster vor Dunckers Gasthof
1904 Burger Straße, Droschken-Linie Burg - Wilster vor Dunckers Gasthof

1908 Burger Straße.
Fahrzeug der Kraftbus-Linie Burg - Wilster vor Dunckers Gasthof in der Burger Straße.
Die Kraftbus-Linie Burg - Wilster war 1906 eingeweiht worden. Während die Stadt Wilster bereits 1878 einen Bahnanschluss erhielt, sollte dieses für den Ort Burg in Dithmarschen bis nach der 1920 erfolgten Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland dauern. Bahnreisende mussten daher zuvor zwischen Wilster und Burg die Landstraße nutzen.
Die Verbindung von und nach Burg wurde zunächst mit Postkutschen gewährleistet (sh. Bild 2). Ab dem Jahr 1906 erfolgte diese regelmäßig mittels einer Kraft-Droschke. Allerdings wurden die Burger Busse 1914 für den Kriegseinsatz konfisziert, weshalb bis zur Eröffnung des Bahnhofs Burg im Jahre 1920 wieder Pferdedroschken eingesetzt wurden.
Der erste Bahnhof der Stadt Wilster war 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damaligen Bahnhofstraße) in Betrieb genommen worden.
Blick in die Burger Straße Richtung Markt. rechts „Duncker´s Gasthof“ mit Ausspann (später Bahnhofshotel von Johannes Oesau);
links an der Ecke mit der kurzen namenlosen Verbindungsstraße zum Kohlmarkt ein Kolonialwaren Geschäft (später Hubert Holm).

Bildrechte:
Bild 1: Ludwig Behning, Wilster
Bild 2: Friedrich Schlüter, Wilster

1925 Burger Straße

ca. 1925 obere Burgerstraße in Wilster
2013 obere Burgerstraße in Wilster

ca. 1925 obere Burgerstraße
Blick von der kleinen namenlosen Querstraße, welche in früheren Zeiten als Verbindung von Burger Straße und Kohlmarkt den zutreffenden Namen Dwerstrate (Querstraße) führte, auf das damalige Geschäftshaus von I. H. Garms.
Die Straße gehört postalisch zum Kohlmarkt - ein eigener Name (z.B. Achterstraat oder Lütte Straat) für die Straße wäre wünschenswert - vielleicht lassen sich Verwaltung und Ratsversammlung etwas einfallen!
Auf der Front des Hauses die Inschrift: Kolonialwaaren, Delicatessen - Handlung & Tabak-Fabrik von I .H. Garms.
Das zwischenzeitlich großzügig umgestaltete und in seinem hinteren Bereich erheblich vergrößerte Gebäude wird seit dem Jahre 1969 von der Firma Möbelhaus Wolfsteller genutzt.
Das Vergleichsfoto (Bild 2) wurde 2013 aufgenommen.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
das Foto wurde von Peter Wolfsteller freundlicherweise zur Verfügung gestellt
Bild 2: Helmut Hoyer, Wilster

1925 Villa Auhage in der Neue Burger Straße

1925 Villa Auhage in der Neue Burger Straße
Die stattliche Villa des Hofes Auhage an der Neuen Burgerstraße wurde in den Jahren 1961/62 abgebrochen. In dem Bereich wurde die Wohnstraße Henneke-Wulf Straße angelegt.
Der 1855 geborene und 1928 gestorbene Landwirt Heinrich Auhage war der bedeutendste Remonten-Händler Deutschlands und der größte Grundbesitzer der Wilstermarsch. Vor dem Ersten Weltkrieg belieferte er vier Kaiserreiche mit seinen Pferden - „König von Wilster“ wurde er genannt.

Bild 1: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1927 Burger Straße

1927 Blick in die Burger Straße Richtung Markt.
rechts „Dunckers Gasthof“ mit Ausspann (später Bahnhofshotel von Oesau, genannt: „Geierwally“);
im übernächsten Haus war die Schmiede von Stücker (bis weit in die 1960er Jahre).
links an der Ecke mit der kurzen namenlosen Verbindungsstraße zum Kohlmarkt ein Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft (später Hubert Holm).
Hinter dem mit dem hohen Giebel zur Straße stehenden Haus rechts zweigt die vormalige Bahnhofstraße ab (heutige Tagg-Straße), an welcher der erste Bahnhof der Stadt Wilster lag (an der Marschbahn, die über Heide nach Tondern führte; heute Strecke nach Brunsbüttel).

Bildrechte: Ludwig Behning
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1930 marschierende SA in der Burger Straße

1930 marschierende SA in der Burger Straße in Wilster
1930 marschierende SA in der Burger Straße in Wilster
1930 marschierende SA in der Burger Straße in Wilster
1930 marschierende SA in der Burger Straße in Wilster

ca. 1930 marschierende SA in der Burger Straße
In unglaublich großer Anzahl ziehen Mitglieder der nationalsozialistischen Organisation von der Neue Burger Straße kommend und den Bahnübergang überquerend in die Burger Straße Richtung Marktplatz.
Seinerzeit durften die Mitglieder der SA in der Öffentlichkeit nicht in Uniform auftreten, weshalb die marschierenden Personen weiße Hemden tragen. Möglicherweise handelt es sich bei dem Anlaß für den Umzug um die am 14.12.1930 von den Nationalsozialisten mit 320 Mitgliedern und weiteren 200 Teilnehmern auf dem Platz am Colosseum durchgeführte Fahnenweihe.
Hinter dem Bahnübergang mündet von rechts kommend die Bahnhofstraße ein. Vor dem Bahnübergang ist die nach rechts führende Zuwegung zum Güterbahnhof Wilster erkennbar - die in den 1950er Jahren erst gebaute spätere "Stichstraße" existierte noch nicht.
Links im Vordergrund ist die sogenannte Durchfahrt des Gasthofes Bahnhofshotel zu erkennen.
Anmerkung: Aus heutiger Sicht und dem Wissen um das von den Nationalsozialisten verübte Unrecht und ihrer in der Dimension kaum begreifbaren unmenschlichen Verbrechen ist es schwer nachzuvollziehen, weshalb sich von ihrer Ideologie so viele Menschen haben vereinnahmen lassen.
In Wilster und der Wilstermarsch haben es offenbar die zum Ende der Weimarer Republik in Stadt und Land auch in Folge der Weltwirtschaftskrise ganz besonders schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse - nämlich Verschuldung der Landwirte, enorm hohe Arbeitslosigkeit in der Arbeiterschaft, Verarmung des Bürgertums - mitbewirkt, schon recht früh den Nationalsozialisten eine breite Anhängerschaft zu bescheren. Bereits bei der Wahl im Jahre 1930 erreichte die NSDAP 27,6 % in Wilster der gültigen Stimmen. Nach der Machtübernahme Hitlers nach der Reichstagswahl 1933 waren dann - fast - alle Dämme gebrochen. In Wilster hatten die Nazis 53,0 % der abgegebenen Stimmen erhalten. Kaum jemand konnte sich danach dem Sog und wohl häufig genug auch dem Druck der herrschenden Partei entziehen.

Bildrechte: nicht bekannt

1930 Schlachterei Beimgraben in der Burger Straße

1930 Schlachterei Beimgraben in der Burger Straße

Schlachterei Beimgraben um 1930
Die Stadt Wilster beherbergte früher in ihren Mauern sehr viele Schlachtereinen, denn die Wilstermarsch war immer ein bedeutendes Gebiet für die Rinderzucht.
Im Hof der Schlachterei Beimgraben in der Burgerstraße haben die Schlachter mit einem Delinquenten vor dem Schlachthaus Aufstellung genommen.
Von den Personen sind folgende Namen bekannt: T. Beimgraben, A. Mohr, Kuhrt, Richard Beimgraben, G. Hüppner, Jakob Beimgraben (der damalige Inhaber), F. Quarbek, G. Torpus, Rümann.
Es gab seinerzeit in Wilster mehrere Fleischerei-Betriebe, die alle noch selbst schlachteten.
Neben der genannten Schlachterei Beimgraben (bis 1992) unter anderen noch: Richard Ahrens (später Tade Magnussen, bis 1986) am Kohlmarkt, Heinrich Schlüter (bis 1965) in der Deichstraße sowie dessen Namensvetter Albert Schlüter (und andere bis 1973) in der Schmiedestraße sowie Gebrüder Schlüter (und andere, ua. Werner Grimm, bis 1971) in der Rathausstraße, Karl Stücker (bis 1973) in der Deichstraße, Friedrich Herzog (bis ca. 1982) am Neumarkt, Nikolaus von Holdt, August und Rudolf Prehn (bis 1952) und Andreas Jacobsen (später Tade Magnussen bis 1966) am Klosterhof, Gustav Karrasch (bis 1953) im Landrecht und der Hausschlachter Gripp in der Neue Burger Straße.
Von all den aufgeführten Betrieben hat bis heute nur derjenige von Nikolaus von Holdt überdauert; der seit 1835 in Wilster bestehende Betrieb wurde jedoch bedingt durch die Stadtsanierung im Jahre 1985 nach Wellenkamp verlegt, da es der Stadt Wilster nicht gelungen war, dem Betreiber, dessen Familie bereits vor 350 Jahren in Wilster ansässig war, ein adäquates Betriebsgrundstück anzubieten.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1932 Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt

1932 Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt in Wilster
1932 Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt in Wilster
1932 Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt in Wilster

1932 Bootstransport am Rosengarten und der Neustadt
Am Rosengarten, dem alten Hafen der Stadt Wilster, wird mittels des dort vorhandenen Krans eine geklinkerte Segeljacht aus dem Wasser an Land geholt. Der Kran wurde in den 1950er Jahren leider beseitigt.
Das ehemalige Rettungsboot war zuvor von dem späteren Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Heinrich von Holdt zu einer Segeljacht umgebaut worden. Auf einem provisorischen Bootswagen wird das Boot durch die Neustadt zu seinem Winterlager transportiert.
Bild 3 zeigt den Zugang vom Rosengarten zur Neustadt
Die Häuserzeile in der Neustadt fiel in den 1960er Jahren der Stadtsanierung zum Opfer

Bildrechte: nicht bekannt

1940 Burger Straße - Gasthof Zur Traube

1940 Burger Straße in Wilster - Gasthof Zur Traube
ca. 1920 Anna Hansmeyer (* 03.10.1896) aus Wilster

1940 Burger Straße - Gasthof Zur Traube
Blick von der vormaligen Brücke der Burger Straße über den Burg-Graben in Richtung Marktplatz.
In dem Gebäude links der Gasthof „Zur Traube" von Ferdinand Hansmeyer. Seit den 1950er Jahren ist in dem Gebäude das Büro des Deich-und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (Geschäftsstelle der Wasser- und Bodenverbände der Wilstermarsch) untergebracht.
Bild 2 zeigt gut 20 Jahre zuvor Anna Hansmeyer (* 03.10.1896).

Bildrechte:
Bild 1: Carl Kuskop, Wilster
Bild 2: Ludwig Behning, Wilster

1944 Junge Mutter mit Kleinkindern in der Burger Straße

1944 Junge Mutter mit Kleinkindern in der Burger Straße in Wilster

ca. 1944 Junge Mutter mit Kleinkindern in der Burger Straße.
An einem Gebäude hinten links ist die vom damaligen nationalsozialistischen Regime eingeführte Flagge mit dem Hakenkreuz aufgezogen.
Rechts mit dem Symbol des goldenen Kringel über dem Eingang das Geschäftshaus der Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach, Burgerstraße, Hausnummer 45.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1957 Schmiede Otto Stücker & Sohn in der Burger Straße

1957 Schmiede Otto Stücker & Sohn in der Burger Straße
Der in dem Haus Burgerstraße 14 untergebrachte Betrieb widmete sich vorrangig dem Fahrzeugbau.
Aus heutiger Sicht ist es kaum noch nachvollziehbar, dass in dem Haus eine floriende Schmiede betrieben wurde. Passanten konnten von der Straße durch das zumeist offen stehende Tor in den Betrieb blicken, wo die Schmiede ihre Arbeit verrichteten. Man sah die Funken der Esse stieben und das grelle Licht der Schweißgeräte; der metallische Ton, wenn Eisen auf Eisen schlug, war in der gesamten Straße zu hören.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1964 Burger Straße, Schlachterei Beimgraben

1964 Burger Straße, Schlachterei Beimgraben

1964 Burger Straße
Blick von der ehemaligen Querung über den Burggraben in Richtung Markt, an dessen westlicher Ecke ganz im Hintergrund noch das schöne Gebäude des Café Schöne (Inhaber Thörmer) steht.
In dem Gebäude im Vordergrund links war nachweislich des Reklameschildes der Friseur Salon von Dieter Bodenstedt (vorher Peter Ramm) untergebracht.
Das Gebäude auf der gegenüber liegenden Straßenseite mit der neu in Klinkersteinen aufgemauerten Fassade war das Geschäftshaus der Schlachterei Richard Beimgraben. Der Begründer dieser Heimatseite hat 1961 als Maurer-Lehrling beim Umbau mitgewirkt und durfte seinerzeit als Vertrauensbeweis seines Lehrgesellen den Sturz über der Eingangstür mauern.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund

1974 Burger Straße - Bahnhofshotel

1974 Burger Straße - "Bahnhofshotel" in Wilster

1974 Burger Straße - Bahnhofshotel
Das Bahnhofshotel bezog seinen Namen nach dem ersten Bahnhof der Stadt Wilster, welcher an der späteren Tagg-Straße (vormalige Bahnhofstraße) lag. Die Bahnstrecke der sogenannten Marschbahn Richtung Tondern führte früher über die heute nur noch nach Brunsbüttel führende Strecke.
Der Gasthof hieß vormals „Dunckers Gasthof“ und wurde nach 1945 vom Ehepaar Oesau geführt - er wurde von den Wilsteranern „Geierwally“ benannt.
Anekdote: Im Kino "Adler Lichtspiele" in Wilster lief um 1956 der Film "Die Geierwally". Zugleich war in dem genannten Gasthof ein Dienstmädchen namens Waltraud, genannt Wally, in Stellung. Die jungen Leute übernahmen den Namen "bei Geierwally" und sagten dieses, wenn sie in das Bahnhofshotel gingen. Es war ein Mißverständnis, als sich der Nökelname (Nickname) innerhalb kurzer Frist dauerhaft und zu deren Kummer auf die Wirtin übertrug.
Heute wird das Gebäude vom Fahrradgeschäft Lamberty genutzt.
Im übernächsten Haus war die Schmiede von Stücker (bis weit in die 1960er Jahre); zum Zeitpunkt der Aufnahme betrieb Christine Plambeck in dem Haus die Neue Apotheke.
Links an der Ecke mit der kurzen namenlosen Verbindungsstraße (heute Teil der Burgerstraße) zum Kohlmarkt wurde das Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft von Hubert Holm betrieben.

Bildrechte: nicht bekannt

1975 Hotel Hillmann an der Burger Straße

1975 Hotel Hillmann an der Burger Straße in Wilster
1975 Bar und Gastraum im Hotel Hillmann an der Burger Straße in Wilster
1975 Gästezimmer im Hotel Hillmann an der Burger Straße in Wilster
1975 Kegelbahnen im Hotel Hillmann an der Burger Straße in Wilster

1975 Hotel Hillmann an der Burger Straße
Das Hotel Hillmann war in den vormaligen Geschäftsräumen der Baustoffhandlung Grothusen eingerichtet worden.
Dem nur einige Jahre bestehenden Hotel war eine auf dem rückwärtigen Firmengrundstück neu erbaute Kegelbahn angegliedert, auf welcher wilsteraner Kegelclubs wie "Goldene Sieben" (Frauen) und "Fall um v. 1919" (Männer) ihren Sport ausübten.
Im Jahre 1980 erwarb die Sozialtherapeutische Übergangseinrichtung für suchtkranke Männer "Haus Elim" das Anwesen, nachdem sie es bereits zuvor genutzt hatte.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Fotos wurden für die Fertigung von Ansichts- und Werbekarten aufgenommen

1980 Burgerstraße, marschierende Bürgerschützen Gilde

ca. 1980 Burgerstraße, marschierende Bürgerschützen Gilde

ca. 1980 Burgerstraße, marschierende Bürger Schützen Gilde
Von der Bahnhofstraße kommend und den bahnübergang querend marschiert die Bürger Schützen Gilde mit klingendem Spiel ihres Trommler und Pfeiffer Korps in die Burger Straße.
Hinten rechts, hinter dem Personenkraftwagen, mündet die damalige Stichstraße ein; die Straßenführung ist heute gegenüber seinerzeit verändert;
auch das Stellwerk am Bahnübergang zur Neuen Burger Straße ist heute nicht mehr vorhanden. Das Wärterstellwerk Wilster Ww war eines von drei mechanischen Stellwerken im Bereich des Bahnhofes Wilster. Von ihm aus wurden auch die Schranken des Bahnüberganges bedient.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1980 Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße

1980 Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße in Wilster
1980 Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße in Wilster
1980 Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße in Wilster

1980 Wärterstellwerk Wilster Ww am Bahnübergang Neue Burgerstraße
Das Wärterstellwerk Wilster Ww war eines von drei mechanischen Stellwerken im Bereich des Bahnhofes Wilster. Es stand am Bahnübergang Burger Straße - Neue Burger Straße. Von ihm aus wurden auch die Schranken des Bahnüberganges bedient.
Das Fahrdienstleiterstellwerk Wf stand östlich des Empfangsgebäudes in der spitzwinkligen Fläche, welche an der Abzweigung der Strecken Richtung Burg (heutige Hauptstrecke) und Richtung Brunsbüttel (alte Linienführung der Marschbahn) von den Gleiskörpern gebildet wird.
Das Stellwerk Wo (Wilster ost) stand etwa einen Kilometer östlich des Bahnhofs an der Strecke Richtung Itzehoe.
Mit der Einrichtung elektronischer Stellwerke wurden die genannten mechanischen Stellwerke entbehrlich und wurden ca. 1991 beseitigt.
Die Ausserbetriebnahme der Wilsteraner Stellwerke erfolgte zu Pfingsten 1991. Sie wurden alle durch das neue elektronische Stellwerk “IZF“ in Itzehoe ersetzt. Von dort aus umfaßt der Bedien- und Überwachungsradius gegenwärtig die Strecke von Krempe (Bahnkilometer 51) bis zur Eiderbrücke (Bahnkilometer 145). Hinzu kommen die Nebenstrecken:
Alsen –Lägerdorf
Wilster-Brunsbüttel
St.Michelisdonn – Brunsbütel Süd
Neumünster – Heide
Heide – Büsum
Es werden vom IZF neben sehr vielen Signalen und Weichen ca. 100 Bahnübergänge überwacht und bedient.

Bildrechte: Ralf Petersen, Wilster

 

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