Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Neumarkt, Neustadt, De Slaat, Krumwehl

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1865 Neustadt

1865 Neustadt in Wilster

1865 Die Neustadt Blickrichtung Neumarkt
Die gesamte linke Häuserzeile ist Ende der 1960er Jahre der Stadtsanierung zum Opfer gefallen - erst nach fast vier Jahrzehnten wurde kürzlich die Fläche wieder einer Bebauung zugeführt.
Im Hintergrund quert die Straße Neustadt mit einer Brücke das Bäckerstraßenfleth.
Zwischen den beiden kleinen Häusern rechts mündet die schmale Straße "De Slaat" in die Neustadt.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Häuser in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1866 Blick von der Schott Brücke in die Neustadt

1866 Blick von der Schott Brücke in die Neustadt in Wilster
2009 Blick von der Schott Brücke in die Neustadt in Wilster
1866Spinnkopd-Mühle auf dem First eines Hauses in der Neustadt in Wilster

1866 Blick von der Schott Brücke in die Neustadt.
Im Vordergrund links die Gastwirtschaft, Kolonialwaren- und Lager-Bierhandlung von J. Falk (hier ohne "ck" geschrieben).
Das später vom Eigentümer hier nach Abbruch des Hauses neu errichtete markante Gebäude mit der Gastwirtschaft "Radfahrers Ruh" (danach "Zur Aubrücke") steht heute noch.
Auf dem letzten der Gebäude links, der späteren Schmiede von Karl Perner, steht eine Spinnkopf-Mühle, von denen seinerzeit in Wilster solche an mehreren Orten zur Energiegewinnung genutzt wurden (sh. Detail, Bild 3). Das Gebäude wurde offenbar kurze Zeit später abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt, wobei die Mühle wiederum auf dem First des Neubaues plaziert wurde.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

1870 Neustadt

1870 Straße Neustadt in Wilster
1870 Straße Neustadt in Wilster - Blickrichtung Neumarkt

1870 Neustadt
Die Straße Neustadt - Blickrichtung Neumarkt
Bild 1: Vor dem ersten Gebäude links führte - so wie heute noch vorhanden - eine schmale befahrbare Zuwegung zum damaligen Hafen am Rosengarten und zum Helgenland.
Die gesamte linksseitige Häuserreihe wurde später im Rahmen der Stadtsanierung völlig sinnfrei abgebrochen – auf dem danach Jahrzehnte lang brach liegenden Gelände steht heute das Gebäude der Diakoniestation Wilster.
Das große mit der Traufseite zur Straße stehende Gebäude war später das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer. Auf dem First befindet sich eine sogenannte Spinnkopf-Mühle (eine kleine Form der Koker-Mühle), wie sie seinerzeit an einigen Orten in Wilster zur Energieerzeugung vorhanden waren.
Das vordere der drei giebelständigen Häuser war das Wohnhaus des früheren Schustermeisters Hermann Ketels. Kurz vor dem Abbruch des Gebäudes fand der Betreiber dieser Heimatseite in einer Abseite des Dachbodens des ansonsten völlig geräumten Hauses zwei alte Ansichtskarten-Alben (aus der Zeit um 1910) der Nanny Ketels. Diese war ihrem Bruder Johannes und ihrer Schwester Hanna liebevoll zugetan, weshalb sich die Geschwister sehr häufig Ansichtskarten schrieben; mit Zustimmung des letzten Eigentümers (Johannes Ketels) durfte der Finder die Alben in sein Eigentum übernehmen. Viele Ansichtskarten aus diesen Alben sind sowohl Gegenstand als auch erster Anlaß für die hier vorgestellte Sammlung mein-wilster.
Bild 2: Ganz hinten rechts hinter dem letzten Gebäude querte das Bäckerstraßenfleth - der südliche der die Stadt umfassenden Schutzgräben - den Neumarkt. Auf dem zwischenzeitlich verrohrten Gewässer ist heute ein beliebter - leider namenloser - Spazierweg angelegt. Es wäre wünschenswert, wenn er nach dem ehemaligen und bereits vor Jahrhunderten angelegten ehemaligen Stadtgraben benannt würde und so Geschichte wiedererkennbar gemacht würde!

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

1870 Schott Brücke und Krumwehl

1870 Blick über die Schottbrücke zum Krumwehl und die von dort auf 5 km Länge bis zur Rehburg schnurgerade Landstraße Richtung St. Margarethen und Brunsbüttelkoog (heute Brunsbüttel).
Bei der Schott Brücke konnte mittels des Schott - eines Stemmtor-Paares - die Wilsterau gestaut werden. Hierdurch konnten zum einen die Wasserstände für die Schiffahrt gesteuert werden und zum anderen ein Spülstrom durch den historischen durch die Stadt führenden Arm der Wilsterau sowie durch das Bäckerstraßenfleth erzeugt werden.
Links vor dem Lagerplatz führt der Fußweg am Audeich entlang zur Mühlenbrücke.
Das schöne Haus rechts ist heute noch in seinen überkommenen Stilelementen liebevoll restauriert vorhanden.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1876 Neustadt

1876 Straße Neustadt in Wilster

1876 Neustadt
Blick über die Straße Neustadt und die eng beieinander stehenden Häuser zur Schott-Brücke und weiter zum Krumwehl.
Links sind über den Dächern der Häuser die von Grüppen geteilten Wiesen in Stadtfeld erkennbar.
Auf einem der Gebäude rechts steht eine Spinnkopf-Mühle, von denen seinerzeit in Wilster solche an mehreren Orten zur Energiegewinnung genutzt wurden.
Das Gebäude mit dem hohen Schornstein ist die Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk. Das hochgradig verunreinigte Abwasser der Gerberei wurde ungeklärt in die Wilsterau eingeleitet – das waren aus heutiger Sicht unhaltbare Zustände.
Die Gerberei brannte am 26. September 1885 aus; der Eigentümer wurde Teilhaber der danach in Rumfleth neu errichteten Lederwerke Falk & Schütt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

1880 Neumarkt und Bäckerstraßenfleth, Schmiedestraße

1880 Neumarkt und Bäckerstraßenfleth, Schmiedestraße

1880 Neumarkt und Bäckerstraßenfleth, Schmiedestraße
Am Quai des Bäckerstraßenflethes - dieses verband die Wilsterau vom Rosengarten bis zu deren Verlauf am Bischofer Deich - hat ein kleiner Fracht-Ewer festgemacht. Seine Ladung wird von Fuhrwerken abgefahren.
Vom Neumarkt führt an dem aus großen Naturstein-Quadern aufgesetzten Quai eine Freitreppe zum Wasser herunter.
Mit dem damals noch offenen Stadtdurchgang der Wilsterau und ihren auch heute noch vorhandenen Gewässerstrecken, dem Bäckerstraßenfleth sowie einem weiteren offenen Fleth am Rosengarten hinter den Häusern der Neustadt, dem Burggraben sowie mit den vielen über die Gewässer führenden Brücken und Stegen vermittelte Wilster seinerzeit den Eindruck eines Klein-Amsterdam.
Rechts oben im Hintergrund erkennt man auf einem der Häuser eine sogenannte Spinnkopf-Mühle (eine kleine Form der Koker-Mühle), wie sie seinerzeit an einigen Orten in Wilster zur Energieerzeugung vorhanden waren.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

1882 Neustadt, Spinnkopfmühle auf einem Dachfirst

1882 Neustadt in Wilster, Spinnkopfmühle auf einem Dachfirst

1882 Neustadt, Spinnkopfmühle auf einem Dachfirst
Blickrichtung Neumarkt etwa vom Standort der Einmündung der heutigen Straße "An der Au".
Das große helle Gebäude rechts ist das Geburtshaus des in Wilster geborenen Dichters Johann Meyer (das an ihn erinnernde Denkmal steht im Stadtpark).
Wie die linke durchgehende Häuserzeile belegt, führte seinerzeit noch keine direkte Verbindung von der Neustadt zum Rosengarten.
fast die gesamte linke Häuserzeile wurde im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt. So auch das Gebäude der Schmiede Perner (später Georg Stelzer) links hinten, auf dessen Dach eine Windmühle (Spinnkopfmühle) zur Energiegewinnung angebracht war. Derartige kleine Windmühlen gab es vor 140 Jahren auf mehreren Häusern in der Stadt Wilster.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Gebäude in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1882 Spinnkopfmühle auf einem Hausdach in der Neustadt

1882 Spinnkopfmühle auf einem Hausdach in der Neustadt in Wilster
1882 Neustadt in Wilster; Spinnkopfmühle auf einem der Häuser
Aus Fockendorf in der Wilstermarsch stammende Spinnkopfmühle im Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel
Konstruktion einer Spinnkopfmühle

1882 Spinnkopfmühle auf einem Hausdach in der Neustadt
Auf mehreren Häusern in Wilster fanden sich Ende des vorletzten Jahrhunderts zur Energiegewinnung genutzte Windmühlen. Diese waren zumeist sogenannte Spinnkopfmühlen - kleinere bauähnliche Varianten der Kokerwindmühle (z.B. Schöpfmühle Honigfleth). Die Spinnkopfmühlen verfügten über eine um den Mühlenkörper herumlaufende Galerie, von welcher aus mittels des Steert der Mühlenkopf mit den Flügeln in den Wind gedreht werden konnte.
Eine aus der Wilstermarsch stammende Spinnkopfmühle kann heute noch im Freilichtmuseum Molfsee bewundert werden; die aus Fockendorf stammende Mühle wurde hier 1966 restauriert und aufgebaut (Bild 3) und ist die einzige in Schleswig-Holstein erhaltene derartige Mühle. Ihre Konstruktion zeigt Bild 4.

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 3: Klaus Wätzel, Horst
Bild 4: Hans Finck, Kiel

1900 Neumarkt und Brücke über das Bäckerstraßenfleth

1900 Neumarkt und Brücke über das Bäckerstraßenfleth

1900 Neumarkt und Brücke über das Bäckerstraßenfleth
Blick vom Rosengarten auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und seinem hohen Schlauchturm.
Nach links führt die Schmiedestraße Richtung Altes Rathaus;
rechts ist hinten die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt erkennbar.
Im Vordergrund die Brücke zum Rosengarten über das 1973 verrohrte Bäckerstraßenfleth (es bildete früher die südliche Grenze der Stadt); gut erkennbar ist seine aus großen Quadern aufgesetzte schöne Ufermauer.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1909 Schmiede Jurzyk am Krumwehl

Schmiede W. Jurzyk am Krumwehl

1909 Schmiedebetrieb Jurzyk am Krumwehl
Die Schmiede wurde von W. Jurzyk um 1900 gegründet; der Sohn Karl Jurzyk erweiterte später den Betrieb um eine Schlosserei und führte ihn bis 1962.
Werner von Osten, der den Betrieb bis 1966 geführt hatte, übernahm ihn und erweiterte ihn kontinuierlich.
Leider konnte die Stadt Wilster dem Betrieb kein Gelände mit der notwendigen Entwicklungsmöglichkeit anbieten, weshalb 1993 eine Auslagerung des Betriebes Metall-, Maschinen- und Stahlbau in die Gemeinde Büttel erfolgte.
Weitere Infos und alte Bilder gibt es hier über den Betrieb von Osten

Bild 1: Bildrechte nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Firma Werner von Osten, Büttel
Bild 2: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Fotos aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1913 Haus 23 in der Neustadt

1913 Haus 23 in der Neustadt in Wilster

1913 Haus 23 in der Neustadt
In dem Gebäude wurde seinerzeit das Kolonialwaren Geschäft von H. Jepsen betrieben.
Die Inschrift auf der Fassade des Gebäudes, vor welchem der Inhaber mit seiner Familie Aufstellung genommen hat, lautet:
Colonialwaren, Haus- und Küchengeräte
Eisenwaren, Glas und Porzelan.

Bildrechte: nicht bekannt

1925 Straße Neustadt mit dem Geburtshaus des Dichters Johann Meyer

1925 Straße Neustadt in Wilster; Geburtshaus des Dichters Johann Meyer

1925 Straße Neustadt mit dem Geburtshaus des Dichters Johann Meyer
Das Gebäude rechts mit dem auffälligen Treppengiebel besteht heute nicht mehr, es wurde im Zuge der Stadtsanierung zu Beginn der 1970er Jahre ersatzlos abgerissenen. An seinem Standort befindet sich heute die Einmündung der Straße "An der Au".
Es war das zur ehemaligen Dampfbrauerei Gebr. Lübbe zugehörige Wohnhaus und das Geburtshaus des Heimatdichters Johann Meyer (1829 - 1904; das an ihn erinnernde Denkmal steht im Stadtpark).
Zeitweilig wurde in dem Anwesen von der Firma Bahlke & Weimershaus eine Auto-Fabrik betrieben, deren Betrieb jedoch bereits 1926 eingestellt wurde. Auf dem Fries über dem Untergeschoß ist die Aufschrift " WESTHOLSTEINISCHES AUTOMOBILWERK BALKE WEIMERSHAUS" zu erkennen.
Bis in die 1950er Jahre wurde danach im dem Haus eine Kaffeerösterei betrieben.
Links ist das Reklameschild der Bier-, Wein- Mineralwasser- und Spirituosenhandlung von Gustav Falk (vielfach auch "Falck" geschrieben) zu erkennen; in dem Gebäude wurde auch die Gaststätte "Radfahrers Ruh" bzw. "Zur Au-Brücke" betrieben.
Hinter dem links auf dem Bürgersteig erkennbaren Hydranten befand sich die Zufahrt zum Rosengarten.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1927 Schott-Brücke und Neustadt

1927 Schott-Brücke und Neustadt in Wilster

1927 Schott-Brücke und Neustadt
Die Brücke am Schott überquert die Wilsterau (Verlauf der ehemaligen Sielwettern) im Zuge der Straße Neustadt.
Über die Brücke geht der Blick in die Straße Neustadt.
Ganz links unmittelbar an der Wilsterau die Gaststätte "Zum Goldenen Anker" von Heinrich Krumm; hinter dem Baum ist das imposante Gebäude der Gaststätte "Radfahrers Ruh" des Wirtes Falk erkennbar.
Das 1932 erneuerte Schott diente zum Aufstau der Wilsterau, oder um den Flut- bzw. Ebbstrom wahlweise entweder durch den Hauptarm oder die Stadtarme zu leiten; auch am Bäckerstraßenfleth war am Neumarkt ein Schott vorhanden.
Das Schott an der Schott-Brücke wurde viele Jahre lang von "Tine" Albertine Krumm, Wirtin der Gaststätte „Goldener Anker“ (links erkennbar) bedient; Tine Krumm bezeichnete sich in den 1950er Jahren mit gewissem Stolz als "einzige Hafenmeisterin Deutschlands".

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1928 Neubau der Schott-Brücke in der Neustadt

1928 Neubau der Schott-Brücke in der Neustadt in Wilster

1928 Neubau des Schotts und der Schottbrücke.
Die Brücke am Schott überquert die Wilsterau (Verlauf der ehemaligen Sielwettern) im Zuge der Straße Neustadt.
Im Hintergrund führt die Straße Krumwehl Richtung Stadtfeld, St. Margarethen, Brunsbüttel.
Das Schott diente zum Aufstau der Wilsterau, oder um den Flut- bzw. Ebbstrom wahlweise entweder durch den Hauptarm oder die Stadtarme zu leiten;
auch am Bäckerstraßenfleth war am Neumarkt ein Schott vorhanden.
Das Schott an der Schott-Brücke wurde viele Jahre lang von Albertine Krumm, Wirtin der Gaststätte „Goldener Anker“ (rechts im Anschnitt erkennbar) bedient.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

1928 Neumarkt und Blumenstraße

1928 Neumarkt und Blumenstraße in Wilster

1928 Neumarkt und Blumenstraße
Blick vom Neumarkt und die lediglich durch das Geländer rechts erkennbare Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth in die Blumenstraße.
Ganz links im Anschnitt ist das am Neumarkt stehende „Spritzenhaus“ der Feuerwehr erkennbar.
In dem Gebäude rechts daneben (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte früher der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Zentral geht der Blick in die schnurgerade Blumenstraße, an deren Ende das bereits an der Rathausstraße stehende Gebäude der Gaststätte "Dithmarscher Hof" zu erkennen ist.
Rechts von der Einmündung das zum Bau-Geschäft von Detlef Kruse gehörende Wohnhaus.
Ganz rechts im Anschnitt das Gebäude der Schlachterei und "Wurst-Fabrik" von Friedrich Herzog (*12.12.1914 + 25.02.1995).

Bildrechte: Ludwig Behning
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1928 Neustadt

1928 Die Straße Neustadt Blickrichtung Neumarkt.
Im Vordergrund links ist das Geländer der Schott-Brücke erkennbar.
Das große Gebäude links beherbergte die Gaststätte "Radfahrers Ruh" des Wirtes Falck; seinerzeit waren Reisende mit PKW noch die Ausnahme.
Auf halber Strecke links mündet die vom Rosengarten kommende kleine Verbindungsstraße in die Neustadt. Die Häuserzeile links dahinter fiel im Zuge der Stadtsanierung Ende der 1960er Jahre.
Das hohe Gebäude links hinten gehörte zur Schmiede Perner, später Stelzer.
Ganz hinten rechts, das Gebäude mit dem weißen Reklameband, war die Furstfabrik und Schlachterei von Friedrich Herzog. Dahinter unterquert das Bäckerstraßenfleth die Neustadt.
Im Vordergrund rechts ist das ebenfalls schon seit den 1960er Jahren nicht mehr vorhandene Geburtshaus des niederdeutschen Dichters Johann Meyer im Anschnitt erkennbar.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1939 Gasthof 'Zum goldenen Anker' an Wilsterau und Neustadt

1939 Gasthof 'Zum goldenen Anker' an der Neustadt in der Stadt Wilster
1939 Albertine Krumm, Hafenmeisterin und Wirtin der Gaststätte 'Zum goldenen Anker' an der Neustadt in der Stadt Wilster

1939 Gasthof "Zum goldenen Anker"
Der Gasthof stand in der Neustadt unmittelbar an der Wilsterau bei der Schott-Brücke.
In der Gaststätte ist am 16. Januar 1932 die Seglervereinigung Wilster gegründet worden; die Gründung war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre Vorsitzender der SVW) mit initiiert worden.
Der Inhaber der Gaststätte, Heinrich Krumm war nicht nur Gastwirt, sondern übte zugleich die Funktion eines Hafenmeisters aus. Hierzu gehörte insbesondere die Bedienung des vor der Brücke befindlichen Schotts (Stemmtore). Dieses diente zum Aufstau der Wilsterau, oder um den Flut- bzw. Ebbstrom wahlweise entweder durch den Hauptarm oder die Stadtarme zu leiten.
Häufig mußten die Binnenschiffe an den Dalben vor dem Helgenland festmachen, um dann nach geöffnetem Schott und hinreichend erfolgter Absenkung des Wasserspiegels die Schott-Brücke unterfahren zu können.
Auch am Bäckerstraßenfleth war vor dessen Unterquerung des Neumarktes ein Schott in Form eines beweglichen Plattenschütz bzw. Hubschütz vorhanden.
Bis in die 1960er Jahre wurden mittels des Schott die Wasserstände in der Wilsterau reguliert und Spülströme für die Stadtarme aktiviert, was jedoch ab der zu Beginn der 1950er Jahre begonnenen Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau hydraulisch nicht mehr funktionieren konnte – ein wasserbaulicher Mißgriff.
Nach dem 1937 erfolgten Tod ihres Ehemannes führte die Witwe Albertine Krumm (Bild 2) nicht nur die Gaststätte weiter, sondern sie sie übte auch bis 1958 die Stelle des Hafenmeisters aus. "Tine Düchtig", wie sie von manchen sowohl anerkennend als auch etwas despektierlich genannt wurde, erlangte als einzige Hafenmeisterin in Deutschland eine überregionale Bekanntheit.

Bildrechte: nicht bekannt

1940 Friseursalon Schott an der Neustadt

1940 Friseursalon Schott im Haus Neustadt 17 in Wilster
1940 Friseursalon Schott im Haus Neustadt 17 in Wilster
1940 Friseursalon Schott im Haus Neustadt 17 in Wilster
1954 Bericht der Wilsterschen Zeitung über das 30-jährige Jubiläum des Friseurmeisters Friedrich Schott in Wilster

1940 Friseursalon Schott an der Neustadt.
Der Friseurmeister Friedrich Schott hatte sich im Jahre 1924 in dem Gebäude Neustadt 17 selbständig gemacht und einen eigenen Salon eingerichtet.
Bereits sein Vater, welcher Schuhmacher von Beruf war, hatte in dem Haus für seine Zwecke eine Werkstatt eingerichtet, nachdem er ein Drittel das damaligen Doppelhauses Neustadt 16 / 17 erwarb.
Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude von der Familie Schott völlig erworben und schrittweise vergrößert und modernisiert. Zu Beginn der 1950er Jahre wurde der zeitweilig nur als Herrensalon geführte Betrieb durch die Einrichtung eines zeitgemäßen Damensalons vergrößert.
1954 konnte Friedrich Schott sein 30-jähriges Jubiläum begehen, worüber die Wilstersche Zeitung berichtete (sh. Bild 4).
Nachfolger des Betriebes von Friedrich Schott wurde dessen Sohn Günter.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2 bzw. 3 (Ausschnitt): Foto- Hartwigsen, Harrisleefeld bei Flensburg
Anmerkung: Die Fotos und der Zeitungsausschnitt wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1940 Neumarkt und Neustadt

1940 Blick vom Neumarkt in die Straße Neustadt in der Stadt Wilster

1940 Blick vom Neumarkt in die Straße Neustadt
Das kleine Haus vor dem rechts dahinter erkennbaren Anwesen der Schmiede von Georg Stelzer wurde bereits Anfang der 1950er Jahre beseitigt; die gesamte dahinter folgende Häuserzeile einschließlich der Schmiede wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung völlig sinnfrei abgebrochen – das Glände lag danach mehrere Jahrzehnte lang brach. Heute steht dort das 2007 fertig gestellte Gebäude der Diakoniestation Wilster und der Praxisgemeinschaft am Rosengarten.
Links ist das Gebäude der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog zu erkennen. Zwischen dem rechts daneben stehenden Haus und dem folgenden mündet die kleine Gasse "De Slaat" in die Straße Neustadt ein, zu welcher sie postalisch gehört (weshalb eigentlich?)

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1943 Kinderspiel - Radfahren auf dem Bürgersteig

1943 Kinderspiel - Radfahren auf dem Bürgersteig der Neustadt in Wilster

1943 Kinderspiel - Radfahren auf dem Bürgersteig
Der Schüler Günter Schott radelt mit seinem Fahrrad auf dem Bürgersteig in der Straße Neustadt.
Die Bürgersteige in Wilster waren seinerzeit überwiegend mit einer Pflasterung aus diagonal verlegten roten Klinkern befestigt, die dreieckigen Anschlußsteine bestanden aus gelben Klinkern. Die Bordsteine bestanden aus Granit.
Es ist auffällig, dass an dem Kinderfahrrad offenbar keine Beleuchtung und keine Handbremse vorhanden ist.
Im Hintergrund rechts ist das Wohn- und Geschäftshaus der Schlachterei und "Wurstfabrik" von Friedrich Herzog zu erkennen. Links im Vordergrund das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer; das Gebäude sowie auch die gesamte zugehörige Häuserzeile wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung aus schwer nachvollziehbaren Gründen abgebrochen, die Flächen blieben vier Jahrzehnte unbebaut.

Bildrechte: Friedrich Schott, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1949 Neumarkt und Blumenstraße

1949 Neumarkt und Blumenstraße in Wilster

1949 Neumarkt und Blumenstraße
Blick vom Neumarkt und der lediglich durch das Geländer rechts erkennbaren Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth in die Blumenstraße.
Ganz links im Anschnitt ist das am Neumarkt stehende „Spritzenhaus“ der Feuerwehr erkennbar.
In dem Gebäude rechts daneben (mit dem Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte früher der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Zentral geht der Blick in die schnurgerade Blumenstraße, an deren Ende das bereits an der Rathausstraße stehende Gebäude der Gaststätte \"Dithmarscher Hof\" zu erkennen ist.
Rechts von der Einmündung das zum Bau-Geschäft Hermann Kruse gehörende Wohnhaus.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulf Steinhauer, Krempe

1955 marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt

1955 marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt in Wilster

1955 Die Kinder-Gilde marschiert durch die Neustadt
Ein ganz besonderer Höhepunkt in jedem Schuljahr war für die Kinder der Wilsteraner Schulen das Fest der Kinder-Gilde.
Am Vormittag wurden von den Altersgruppen verschiedene Wettspiele (Geschicklichkeitsspiele) ausgetragen; am Nachmittag marschierten die Kinder durch die Straßen der Stadt und danach wurden auf allen Sälen der Stadt Tanzveranstaltungen durchgeführt.
Hier marschieren die Kinder vom Neumarkt kommend in die Straße Neustadt. Der Trupp der Kinder wird begleitet von dem hoch angesehenen Lehrer Gerhard Sakowski, welcher später Rektor der Volksschule wurde; er läuft hier in Höhe des Einganges der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog (* 12.12.1914, * 25.02.1995).
Rechts ist die Einmündung der postalisch zur Neustadt gehörenden, jedoch inoffiziell „De Slaat“ genannten kleinen Straße erkennbar.
Der Marschblock der Jungen wird angeführt von ihrem „König“ Udo Urban als Sieger des Wettkampfes, daneben Holger A. Hansen (der dieses Foto zur Verfügung stellte);
von den Jungs dahinter sind mir namentlich noch Peter Friedrich und Hans-Jürgen Hinz bekannt. Wer kennt weitere Namen?

Bildrechte: nicht bekannt

1960 Umzug der Kinder-Gilde am Neumarkt

1960 Umzug der Kinder-Gilde am Neumarkt
Der Umzug beim Fest der Kindergilde der Wilsteraner Schulen passiert den Neumarkt;
im Hintergrund das Wohnhaus des Bauunternehmers Kruse an der Einmündung der Blumenstraße.
Rechts ist das Geländer zum Bäckerstraßenfleth erkennbar.
Der Marschblock des Abschlußjahrganges der Mittelschule Wilster wird angeführt von Bernd Gottschalk, Fritz Schmidt und Peter von Holdt, welcher die Flagge trägt.

Bildrechte: nicht bekannt

1962 Neumarkt mit dem Spritzenhaus

1962 Neumarkt mit dem Spritzenhaus der Feuerwehr in Wilster

1962 Neumarkt mit dem Spritzenhaus
Blick vom Rosengarten auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr mit den Garagen für die feuerwehrfahrzeuge.
Nach links führt die Schmiedestraße Richtung Altes Rathaus; hinten rechts befindet sich die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt.
Im Vordergrund links ist das Geländer der damaligen den gesamten Neumarkt unterquerenden Verrohrung des Bäckerstraßenflethes erkennbar; das Fleth wurde 1973 auf seiner gesamten Länge verrohrt. Das Bäckerstraßenfleth bildete früher die südliche Grenze der Stadt.
Links neben dem Brückengeländer war sinerzeit das Bäckerstraßenfleth von der damaligen Stellmacherei Heiner Karstens mit Stahlträgern und Bohlen überbaut worden, um Lagerflächen für den Betrieb zu schaffen. Auf der Fläche lagern hölzerne und mit Eisenringen versehene Ackerwagenräder.
Rechts außerhalb des Bildausschnittes war seinerzeit noch die Schmiede von Georg Stelzer am Rosengarten vorhanden.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

1968 Neustadt in Wilster - Motorräder und Motorradfahrer

1968 Neustadt in Wilster - Motorräder und Motorradfahrer

1968 Neustadt in Wilster
Mit Motorrädern posieren der Friseur Meister Friedrich Schott sowie ein älteres Paar. Augenscheinlich war die heute übliche Kluft für Motorradfahrer noch nicht in Gebrauch - Sacko und Tuchhose oder Anzug mit Hemd und Schlips wurden offenbar für auskömmlich gehalten, ganz zu Schweigen von der Verwendung eines Helmes.
Bei den Gebäuden handelt es sich um das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer; das Gebäude sowie auch die gesamte zugehörige Häuserzeile wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung aus schwer nachvollziehbaren Gründen abgebrochen, die Flächen blieben vier Jahrzehnte unbebaut.
Die Straßen in Wilster waren seinerzeit noch überwiegend mit einem Pflaster aus Granitsteinen befestigt. Auch die Bordsteine bestanden aus Granit, während die Bürgersteige überwiegend mit einer Pflasterung aus diagonal verlegten roten Klinkern befestigt waren, die dreieckigen Anschlußsteine bestanden aus gelben Klinkern.

Bildrechte: Familie Schott, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1978 Lebensmittelgeschäft "Milchmann Schmidt" 25 Jahre

1978 Lebensmittelgeschäft "Milchmann Schmidt" 25-jähriges Jubiläum
1978 Lebensmittelgeschäft "Milchmann Schmidt" 25-jähriges Jubiläum - Hilda und Karl-Heinz Schmidt im Verkaufsraum

1978 Lebensmittelgeschäft von Hilda und Karl-Heinz Schmidt in der Neustadt beging 25-jähriges Bestehen.
Das im Hause Neustadt 19 betriebene Geschäft war im Jahre 1953 begründet worden. Von den Wilsteranern wurden sowohl das Geschäft als auch dessen Inhaber Karl-Keinz Schmidt als "Milchmann Schmidt" bezeichnet. Es hatte zunächst ausschließlich Meiereiprodukte im Sortiment. Erst in der Folge wurden zunehmend weitere Waren aus dem Lebensmittelsektor sowie Tageszeitungen in dem sehr kleinen Ladengeschäft angeboten.
Das von dem Ehepaar Schmidt betriebene kleine Lebensmittelgeschäft - ein typischer "Tante Emma Laden" - sollte nach seinem Jubiläum nur noch gut zwei weitere Jahre bis 1980 Bestand haben. Danach zwang die einsetzende Konzentrierung im Lebensmittelverkauf mit immer mehr Selbstbedienungsläden und Discountern die kleinen selbständigen Einzelhandelsbetriebe in rascher Folge, so auch "Milchmann Schmidt", zur Geschäftsaufgabe.
Bild 1 zeigt das Ehepaar Hilda und Karl-Heinz Schmidt vor dem Eingang seines kleinen Geschäftshauses.
Bild 2 zeigt die Geschäftsinhaber in dem kleinen und ein vielfältiges Warenangebot präsentierenden Verkaufsraum.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen.

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt in Wilster

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt
In den 1960er Jahren war im Rahmen der Flächensanierung die gesamte rechte Häuserzeile zwischen Neumarkt und Zugang zum Rosengarten ohne vernünftigen Grund beseitigt worden.
Auf der danach Jahrzehnte brach liegenden Fläche wurde 2007 das städtebaulich ansprechende Bauvorhaben des Dr. Thomas Urch realisiert, welches die Arzt Praxis und eine Diakonie-Station beherbergt.
In Bildmitte das Wohn- und Geschäftshaus des Friseurs Günter Schott; der Betrieb war von dessen Vater, dem Friseur Meister Friedrich Schott, im Mai des Jahres 1924 in dem ursprünglichen Doppelhaus Neustadt 16 / 17 begründet worden. In der Folge ist das Gebäude mehrfach umgebaut worden.

Bildrechte: Günter Schott
Anmerkung: Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1992 Luftbild - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au

1992 Luftbild von Wilster - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au

1992 Luftbild - Neustadt, Neumarkt, Blumenstraße, An der Au.
Links ist die Rasenfläche im Bereich des unbebauten Rosengarten zu erkennen.
Oben ist vom Neumarkt kommend nach oben rechts verlaufend die Trasse des verfüllten Bäckerstraßenfleth zu erkennen. In der Örtlichkeit fehlt heute leider jeglicher Hinweis auf dieses jahrhundertelang die Stadtgrenze von Wilster bildende Gewässer.
Im Vordergrund an der Straße An der Au die Gebäude der Firma Möbel-Tiedemann.
Unten links ist im Anschnitt der Verlauf der Wilsterau - der Bereich der vormaligen Sielwettern (sie wurde 1483 künstlich gegraben) am Audeich - zu erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

 

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