Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Neustadt, de Slaat, Neumarkt, Krumwehl

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1865 Neustadt Blickrichtung Neumarkt

1865 Neustadtin Wilster, Blickrichtung Neumarkt

1865 Neustadt Blickrichtung Neumarkt
Die gesamte linke Häuserzeile ist Ende der 1960er Jahre der Stadtsanierung zum Opfer gefallen - erst nach fast vier Jahrzehnten wurde kürzlich die Fläche wieder einer Bebauung zugeführt.
Im Hintergrund quert die Straße Neustadt mit einer Brücke das Bäckerstraßenfleth.
Zwischen den beiden kleinen Häusern rechts mündet die schmale Straße "De Slaat" in die Neustadt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1866 Neustadt - Blick von der Schott Brücke

1866 Neustadt in Wilster - Blick von der Schott Brücke

1866 Blick von der Schott Brücke in die Neustadt.
Im Vordergrund links die Gastwirtschaft, Kolonialwaren- und Lager-Bierhandlung von J. Falk (hier ohne "ck" geschrieben).
Das später vom Eigentümer hier nach Abbruch des Hauses neu errichtete markante Gebäude mit der Gastwirtschaft "Radfahrers Ruh" (danach "Zur Aubrücke") steht heute noch.
Ganz hinten links an der Ecke zum Neumarkt auf dem letzten der Gebäude, der späteren Schmiede von Karl Perner, steht eine Spinnkopf-Mühle, von denen seinerzeit in Wilster solche an mehreren Orten zur Energiegewinnung genutzt wurden. Das Gebäude wurde offenbar kurze Zeit später abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt, wobei die Mühle wiederum auf dem First des Neubaues plaziert wurde.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1870 Hafen an der Wilsterau am Rosengarten, fünfflügelige Windmühle

1870 Hafen an der Wilsterau am Rosengarten, fünfflügelige Windmühle

1870 Hafen an der Wilsterau am Rosengarten, fünfflügelige Windmühle
Blick auf den Rosengarten, auf welchem größere Mengen an Holz – wohl Bauholz und Material für die Wilsteraner Werften auf dem Helgenland – gelagert werden.
Vom Rosengarten führt eine schmale Brücke über das Bäckerstraßenfleth zum Neumarkt, während eine breitere Brücke über dieses Gewässer von der Neustadt zum Neumarkt führt.
Auf der Fläche des Hauses in Bildmitte entstand später die Stellmacherei von Karstens, wobei die Einmündung des Fleths überbaut wurde.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme diente das Gebäude der Stellmacherei Sorgenfrey.
Auf einem Haus (offenbar in der Blumenstraße) ist eine kleine fünfflügelige Windmühle zu sehen.
Zwischen den beiden Brücken ist die Einmündung eines an der Rückseite der Häuser der Neustadt verlaufenden Flethes erkennbar.
Der Rosengarten und das Helgenland hatten somit praktisch eine Insellage zwischen den offenen Gewässern.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1870 Neustadt - Spinnkopf Mühle auf der Schmiede

1870 Neustadt - Blick Richtung Neumarkt

1870 Neustadt - Blickrichtung Neumarkt
Vor dem ersten Gebäude links führte - so wie heute noch vorhanden - eine schmale befahrbare Zuwegung zum damaligen Hafen am Rosengarten und zum Helgenland.
Die gesamte linksseitige Häuserreihe wurde später im Rahmen der Stadtsanierung völlig sinnfrei abgebrochen – auf dem danach Jahrzehnte lang brach liegenden Gelände steht heute das Gebäude der Diakoniestation Wilster.
Das große mit der Traufseite zur Straße stehende Gebäude war später das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer. Auf dem First befindet sich eine sogenannte Spinnkopf-Mühle (eine kleine Form der Koker-Mühle), wie sie seinerzeit an einigen Orten in Wilster zur Energieerzeugung vorhanden waren.
Das vordere der drei giebelständigen Häuser war das Wohnhaus des früheren Schustermeisters Hermann Ketels. Kurz vor dem Abbruch des Gebäudes fand der Betreiber dieser Heimatseite in einer Abseite des Dachbodens des ansonsten völlig geräumten Hauses zwei alte Ansichtskarten-Alben (aus der Zeit um 1910) der Nanny Ketels. Diese war ihrem Bruder Johannes und ihrer Schwester Hanna liebevoll zugetan, weshalb sich die Geschwister sehr häufig Ansichtskarten schrieben; mit Zustimmung des letzten Eigentümers (Johannes Ketels) durfte der Finder die Alben in sein Eigentum übernehmen. Viele Ansichtskarten aus diesen Alben sind sowohl Gegenstand als auch erster Anlaß für die hier vorgestellte Sammlung mein-wilster. Verbunden damit ist zugleich auch eine Erinnerung an Nanny Ketels.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1870 Schott Brücke, Neustadt und Krumwehl

1870 Schott Brücke und Krumwehl in Wilster
1870 An der Schott Brücke in Wilster - Friedrichstädter Muster Fabrik - Saamen, Frucht u. Gemüse Handlung

1870 Schott Brücke, Neustadt und Krumwehl
Blick über die Schottbrücke zum Krumwehl und die von dort auf 5 km Länge bis zur Rehburg schnurgerade Landstraße Richtung St. Margarethen und Brunsbüttelkoog (heute Brunsbüttel).
Bei der Schott Brücke konnte mittels des Schott - eines Stemmtor-Paares - die Wilsterau gestaut werden. Hierdurch konnten zum einen die Wasserstände für die Schiffahrt gesteuert werden und zum anderen ein Spülstrom durch den historischen durch die Stadt führenden Arm der Wilsterau sowie durch das Bäckerstraßenfleth erzeugt werden.
Leider war es ab Mitte des vergangenen Jahrhunderts nach dem Niedergang der Schifffahrt auf der Wilsterau aus wirtschaftlichen Zwängen nicht möglich, das Schott zu erhalten. Der Stadtarm der Wilsterau und das Bäckerstraßenfleth verschlickten und wurden in der Folge zugeschüttet.
Links vor dem Lagerplatz führt der Fußweg am Audeich entlang zur Mühlenbrücke.
Das schöne Haus rechts ist heute noch in seinen überkommenen Stilelementen liebevoll restauriert vorhanden. An ihm wies seinerzeit ein Schild über der Eingangstür darauf hin, daß in dem Gebäude die "Friedrichstädter Muster Fabrik - Saamen, Frucht u. Gemüse Handlung" betrieben wurde (sh. Ausschnitt Bild 2).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland in Wilster
1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland in Wilster

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland.
Ganz links im Vordergrund ist ein zur damaligen Zeit noch offenes Fleth zu erkennen;
der Rosengarten mit dem daran anschließenden Zimmerplatz (Helgenland), auf welchem die kleinen wilsteraner Werften tätig waren, war damals praktisch eine Insel.
Über den Häusern ist der Zusammenfluß von Wilsterau (der Stadtarm) und der im Mittelalter künstlich gegrabenen Sielwettern (von der Mühlenbücke am Audeich entlang) erkennbar. Dahinter Häuser an der Straße "Hinter der Stadt", der heutigen Hans-Prox-Straße.
Links der Schornstein einer ehemaligen Lederfabrik; links daneben (Bild 3) Häuser am Krumwehl
Auf Bild 1 ist rechts der damals noch offene und offenbar gut unterhaltene Burggraben erkennbar; er führte vom Rosengarten am Stadtpark entlang, unterquerte die Zingelstraße, führte an der Südseite des Colosseum-Platzes entlang, unterquerte Burgerstraße und Kohlmarkt und mündete in wieder in den Stadtarm der Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof ein.
Das Haus rechts neben dem vom Rosengarten zur Deichstraße führenden Fussgängersteg ist das Eltern- und Geburtshaus des Betreibers dieser Heimat-Seite.

Anmerkung:
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1876 De Slaat, Wiesen am Audeich, Stadtmühle

1876 Straße De Slaat, Wiesen am Audeich, Stadtmühle

1876 De Slaat, Wiesen am Audeich, Stadtmühle
Der Standort des Photographen war offensichtlich die Galerie der Spinnkopfmühle auf dem Hausdach der Schmiede am Rosengarten.
Im Vordergrund sind Gebäude an der Straße Neustadt sowie der von dieser abgehenden kleinen Gasse "De Slaat" zu erkennen.
Dahinter sind die zwischen der Rathausstraße und der Wilsterau am Audeich sich erstreckenden Wiesen erkennbar - diese wurden reichlich ein Jahrhundert später im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungs-Ausweichgelände bebaut.
Am Horizont ist die Stadt Mühle an der Mühlenstraße erkennbar sowie hinter dieser der hell schimmernde Wasserspiegel der Wilsterau am Großen Brook.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1876 Neustadt, Krumwehl

1866 Straßen Neustadt und Krumwehl in Wilster

1876 Neustadt, Krumwehl
Der Standort des Photographen war offensichtlich die Galerie der Spinnkopfmühle auf dem Hausdach der Schmiede am Rosengarten.
Im Vordergrund sind Gebäude an der Straße Neustadt sowie im Hintergrund am Krumwehl zu erkennen.
Links im Hintergrund sind die Wiesen und Grüppen in Stadtfeld zu sehen.
Hinten ganz rechts der Schornstein und die Gebäude der vormaligen Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk.
Links davon ist auf einem Hausdach eine Spinnkopfmühle auszumachen, wie sie früher zum Zwecke der Energiegewinnung auf einigen Häusern der Stadt Wilster vorhanden waren.
Weiter dahinter Gehöfte an der Straße "Hinter der Stadt" (heutige "Hans-Prox-Straße")

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1880 Neumarkt und Totale von Wilster

1880 Neumarkt und Totale von Wilster

1880 Neumarkt und Totale von Wilster
Der Standort des Photographen war offensichtlich die Galerie der Spinnkopfmühle auf dem Hausdach der Schmiede am Rosengarten.
Links ist der Neumarkt und die in ihn einmündende Schmiedestraße zu erkennen.
Im Hintergrund das Palais Doos - das Neue Rathaus - und rechts von diesem Gebäude an Blumenstraße und Bäckerstraße (heutige Rathausstraße).
Rechts vom Palais Doos ist recht klein auf einem der Häuser eine weitere sogenannte Spinnkopf-Mühle (eine kleine Form der Koker-Mühle) zu sehen, wie sie seinerzeit auf einigen Häusern in Wilster zur Energieerzeugung vorhanden waren.
Rechts im Vordergrund ein Gebäude an der Straße Neustadt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1880 Schmiedestraße, Neumarkt und Bäckerstraßenfleth

1880 Neumarkt und Bäckerstraßenfleth, Schmiedestraße in Wilster

1880 Neumarkt und Bäckerstraßenfleth, Schmiedestraße
Am Quai des Bäckerstraßenflethes - dieses verband die Wilsterau vom Rosengarten bis zu deren Verlauf am Bischofer Deich - hat ein kleiner Fracht-Ewer festgemacht. Seine Ladung wird von Fuhrwerken abgefahren.
Vom Neumarkt führt an dem aus großen Naturstein-Quadern aufgesetzten Quai eine Freitreppe zum Wasser herunter.
Mit dem damals noch offenen Stadtdurchgang der Wilsterau und ihren auch heute noch vorhandenen Gewässerstrecken, dem Bäckerstraßenfleth sowie einem weiteren offenen Fleth am Rosengarten hinter den Häusern der Neustadt, dem Burggraben sowie mit den vielen über die Gewässer führenden Brücken und Stegen vermittelte Wilster seinerzeit den Eindruck eines Klein-Amsterdam.
Rechts oben im Hintergrund erkennt man das Palais Doos (Neues Rathaus) sowie rechts daneben auf einem der Häuser eine sogenannte Spinnkopf-Mühle (eine kleine Form der Koker-Mühle), wie sie seinerzeit an einigen Orten in Wilster zur Energieerzeugung vorhanden waren.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1898 Hafen am Rosengarten

1898 Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten
Nach links zweigt hinten der 1953 verrohrte durch die Stadt führende Arm der Wilsterau ab, nach rechts das später (1973) ebenfalls verrohrte Bäckerstraßenfleth, welches bis in die 1960er Jahre noch mit kleinen Booten durchfahren werden konnte.
Der Ladekran wie auch das daneben stehende Lagergebäude wurde Ende der 1950er Jahre beseitigt.
Im Hintergrund die Häuser am Neumarkt.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1900 Leporello 1: Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

Op de Göten 2007

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten)
Diese Karte mit der Abbildung der Marktstraße (spätere Op de Göten) ist sehr ungewöhnlich. Sie ist ein sogenanntes Leporello.
Der herausziehbare Einschub zeigt folgende Motive:
Rathaus mit nebenstehendem Gasthof von Johannes Looft,
2 x Bürgermeistergarten;
Obere Schmiedestraße (ehemalige Johannisstraße);
Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (spätere Volksbank) und Café Egge und Bäckerei Starck;
Oberer Kohlmarkt;
Untere Burgerstraße, Am Bahnübergang;
Alte Meierei und Stadt Mühle;
Geburtshaus Johann Meyer.

Bildrechte: Verlag v. Emil Jacobs, Wilster

1900 Leporello 4 - Stadtmühle und Meierei, Neustadt, Rumfleth, Bischof

Stadtmühle und Meierei
Neustadt
Rumfleth
Bischof

Abbildungen im Leporello
Stadt Mühle und Meierei
Neustadt
Rumfleth
Bischof

1900 Neumarkt mit dem Spritzenhaus

1900 Neumarkt in Wilstermit dem Spritzenhaus
Neumarkt 2007 in der Stadt Wilster
1900 Neumarkt in Wilstermit dem Spritzenhaus

1900 Neumarkt mit dem Spritzenhaus
Blick vom Rosengarten auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und seinem hohen Schlauchturm.
Nach links führt die Schmiedestraße Richtung Altes Rathaus;
rechts ist die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt erkennbar.
Im Vordergrund die Brücke zum Rosengarten über das 1973 verrohrte Bäckerstraßenfleth (es bildete früher die südliche Grenze der Stadt); gut erkennbar ist seine aus großen Quadern aufgesetzte schöne Ufermauer.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte sowie leicht anders gestaltete Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1900 Neumarkt mit dem Spritzenhaus (Ex)

1900 Neumarkt mit dem Spritzenhaus in der Stadt Wilster

1900 Neumarkt mit dem Spritzenhaus
Blick vom Rosengarten auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und seinem hohen Schlauchturm.
Nach links führt die Schmiedestraße Richtung Altes Rathaus;
rechts ist die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt erkennbar.
Im Vordergrund die Brücke zum Rosengarten über das 1973 verrohrte Bäckerstraßenfleth (es bildete früher die südliche Grenze der Stadt); gut erkennbar ist seine aus großen Quadern aufgesetzte schöne Ufermauer.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1900 Neumarkt und Blumenstraße

1900 Neumarkt und Blumenstraße in der Stadt Wilster

1900 Neumarkt und Blumenstraße
Blick von der Neustadt und die Brücke über das Bäckerstraßen-Fleth auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und dessen hohen Schlauchturm.
Offenbar machen gerade zwei Matrosen der Kaiserlichen Marine Urlaub in Wilster.
Ganz links ist das Hudemann´sche Haus (Wilsters ältestes Gebäude) in der Schmiedestraße erkennbar.
Rechts geht der Blick durch die Blumenstraße bis zur Rathausstraße.
In dem Gebäude (mit dem späteren Friseur Salon von Waldemar Pien) an der Einmündung der Blumenstraße hatte seinerzeit der Photograph Friedrich Schlüter, dem Wilster viele Fotos aus alter Zeit verdankt, sein Photographisches Atelier.
Rechts eine Hinweistafel auf das Bau-Geschäft von Detlef Kruse, dessen Wohnhaus dahinter steht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1901 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt

1901 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt
Ein kleiner Lastkahn unterquert die Schott-Brücke im Bereich Neustadt/Krumwehl.
Mit dem Schott bei der Brücke wurden in früheren Zeiten – bis Ende der 1960er Jahre - die Wasserstände in der Wilsterau reguliert und Spülströme für die Stadtarme aktiviert.
Links im Vordergrund der Beginn des Weges auf dem Audeich Richtung Mühlen-Brücke.
Rechts führt eine Treppe vom Ufergrundstück des Hauses des Händlers Garthe zum Wasser herunter – eine in Wilster früher vielfach vorhandene Situation, denn das Wasser der Wilsterau wurde vielfältig benutzt.
Hinter dem Haus rechts und dieses überragend ist das auf der anderen Straßenseite der Neustadt gelegene Haus des Gastwirtes Falk – „Radfahrers Ruh“ – erkennbar.
Das Wohnhaus jenseits der Brücke ist heute noch vorhanden, wohltuend in seiner wundervoll harmonisch gegliederten Fassade nahezu unverändert.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

1903 Neustadt und Krumwehl SF

1903 Neustadt und Krumwehl in Wilster

1903 Neustadt, Schott-Brücke und Krumwehl
In dem Haus Nr. 23, links, wurde 1912 das Colonialwaren Geschäft von H. Jepsen betrieben; das Haus gehört später Frau Lissy Jahnke, welche dort das erste Selbstbedienungsgeschäft in Wilster begründete.
In dem rechts davon stehenden Gebäude mit der Hausnummer 24 hatte später Heinrich Wittmack seine Bäckerei. Bäckermeister Wittmack hat später das Haus und das Geschäft an den Bäckermeister Maaß abgegeben. Bäckermeister Heinz-Theodor Maaß betrieb das Geschäft bis etwa 1977.
Das höhere anschließende Gebäude ist das zur damaligen Dampf-Brauerei Gebrüder Lübbe gehörende Wohnhaus; dieses Haus ist das Geburtshaus des Dichters Johann Meyer, an welchen das im Stadtpark stehende Denkmal erinnert.
Im Hintergrund führt die Straße über die Schott-Brücke; dahinter sind die ersten Häuser des Krumwehl erkennbar.
Das Gebäude mit den Türmchen rechts vor der Brücke ist die damalige Gaststätte "Radfahrers Ruh" von Falck.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1903 Rosengarten - Wilsters alter Hafen

1903 Rosengarten - der alte Hafen der Stadt Wilster
1905 Rosengarten - der alte Hafen der Stadt Wilster

1903 Rosengarten - Wilsters alter Hafen
Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Hoch über die Dächer der Stadt ragt der schlanke 52m hohe Kirchturm der Bartholomäus-Kirche empor.
Vor den dem Wahn des flächenhaften Abrisses ganzer Häuserzeilen im Zuge der Stadtsanierung Ende der 1960er Jahre zum Opfer gefallenen Häuser ist rechts ein weiterer damals noch offener Arm der Wilsterau zu sehen.
Im Hintergrund rechts der Neumarkt mit dem Bäckerstraßenfleth (ursprünglich der Verteidigungsgraben für die sogenannte "Neue Seite")

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte nicht kolorierte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1903 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1904 Blick über den Rosengarten auf die Stadt
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg der Hafen der Stadt Wilster.
Im Hintergrund führt eine Brücke über das Bäckerstraßenfleth zum Neumarkt, an welchem die Feuerwache mit dem hohen Schlauchturm gut erkennbar ist.
Rechts stehen die Häuser an der Neustadt – die linke Häuserzeile wurden in den 1960er Jahren im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt.
Links ist die Wilsterau erkennbar, von welcher nach links der Burggraben abzweigt, und deren Verlauf seinerzeit am Alten Rathaus vorbei durch die gesamte Stadt führte.
Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß; es ist eine in 1903 gelaufene Karte bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt

1904 Falk´s Bierhandlung und Gaststätte "Radfahrers Ruh"

1904 typische Jugenstil Karte, Mehrbild
links: Blick auf C. Falk´s Bierhandlung und Mineralwasser-Fabrik – die Gaststätte führte den Namen „Radfahrers Ruh“ – und in die Straße Neustadt.
rechts: Blick von der Schottbrücke bei dem hier die Wilsterau aufstauenden Schott auf die Wilsterau, Last-Ewer und das Helgenland, dem ehemaligen Werftplatz der Stadt Wilster.
Im Hintergrund sind die Rückseiten der Häuser an der unteren Deichstraße erkennbar, vorne links das Gebäude einer ehemaligen Lederfabrik.

Bildrechte: Verlag Fr. Schlüter, Wilster

1904 Schmiedestraße, Neumarkt a

1904 Die Schmiedestraße in Wilster stadteinwärts vom Neumarkt aus gesehen

1904 Die Schmiedestraße in Wilster stadteinwärts vom Neumarkt aus gesehen.
In dem Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht).
Links der prächtige reich gegliederte Backsteingiebel des im Jahre 1596 errichteten Hudemannschen Hauses (Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Hudemann), eines der ältesten Gebäude Wilsters.
Ganz links das Geschäft (Lebensmittel und Haushaltswaren) von Kaufmann Peter Nagel (später Hans Kruse).

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1904 Schmiedestraße, Neumarkt b

1904 Schmiedestraße und Neumarkt in Wilster
Blick vom Neumarkt in die Schmiedestraße (2009)

1904 Die Schmiedestraße in Wilster stadteinwärts vom Neumarkt aus gesehen.
In dem Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht).
Links der prächtige reich gegliederte Backsteingiebel des im Jahre 1596 errichteten Hudemannschen Hauses (Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Hudemann), eines der ältesten Gebäude Wilsters.
Ganz links das Geschäft (Lebensmittel und Haushaltswaren) von Kaufmann Peter Nagel (später Hans Kruse).

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer

Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen. Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal. Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Hinweis: Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

1906 Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe in der Neustadt

Standort des ehemaligen Geburtshauses von Johann Meyer (2009)

1906 Gebäude der Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe in der Neustadt; es ist das Geburtshaus des Dichters Johann Meyer.
Inschrift auf der Karte: In düt Hus is de plattdütsche Dichter Johann Meyer an 5. Januar 1829 geborn.
Der Heimat-Dichter Johann Hinrich Otto Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus wurde zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen.
Die Stadt Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal.
Johann Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1906 Neustadt und Gasthof "Radfahrers Ruh"

1906 Blick von der Schottbrücke in die Neustadt.
Links die Gastwirtschaft „Zum goldenen Anker“, deren Inhaber auch das hier die Wilsterau aufstauende Schott bedienten (links ist ein Teil des Stautores erkennbar).
Danach das stattliche Gebäude mit der Gaststätte „Radfahrers Ruh“ des Wirtes Falk.
Das hohe Gebäude rechts ist das zwischenzeitlich abgebrochene Geburtshaus des Dichters Johann Meyer, an welchen das Denkmal im Stadtpark erinnert (eingeweiht: 05.01.1909).

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

1907 Schmiedestraße, Neumarkt

1907 Schmiedestraße, Neumarkt in Wilster

1907 Die Schmiedestraße in Wilster stadteinwärts vom Neumarkt aus gesehen.
Das Gebäude rechts war das sogenannte Spritzenhaus (Standort der Feuerwehr; hier war auch eine Arrestzelle untergebracht).
Links der prächtige reich gegliederte Backsteingiebel des im Jahre 1596 errichteten Hudemannschen Hauses (Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Hudemann), eines der ältesten Gebäude Wilsters.
Ganz links das Geschäft von Kaufmann Kruse.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1908 Wohnhaus in der Neustadt

1908 Wohnhaus in der Neustadt in Wilster
1908 Wohnhaus in der Neustadt in Wilster

1908 Wohnhaus in der Neustadt.
In dem Gebäude Neustadt 34 wohnte seinerzeit der Maurer Johannes Tobias.
Der Eigentümer war der Vater des später im Haus Schmiedestraße 28 praktizierenden Zahnarztes Georg Tobias.
Das Haus in der Neustadt fiel in den 1960er Jahren der Flächensanierung zum Opfer, wobei die gesamte rechte Häuserzeile zwischen Neumarkt und Zugang zum Rosengarten - ohne vernünftigen Grund - beseitigt wurde.
Auf der danach Jahrzehnte lang brach liegenden Fläche steht heute das Gebäude der Diakonie-Station Wilster.

Bildrechte: L. Treichel, Altona

1909 Heimat-Dichter Johann Meyer - geboren in Wilster

1909 Heimat-Dichter Johann Meyer - geboren in Wilster

Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen. Er ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach besuchte er die Dorfschule Jörl / Schleswig, danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.

Bildrechte: nicht bekannt
Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

1909 Partie am Audeich

1909 Partie am Audeich in Wilster

1909 Blick von der Straße Krumwehl, bei der Schottbrücke, auf den Audeich und die Wilsterau (hier der Bereich der ehemaligen im Mittelalter 1483 künstlich gegrabenen Sielwettern).
Ganz hinten rechts (nahe der Mühlenbrücke) der Bauernhof von Herzog.
Vorne links die Dampfbrauerei der Gebrüder Lübbe mit dem hohen Kühlturm und dem etwa 1908 gebauten Garten-Pavillon; auf dem Gelände wurde danach bis 1926 die Autofabrik Bahlke & Weimershaus betrieben.
Die Brauerei ist 1872 gegründet worden und wurde 1886 von P. Lübbe geführt, ab 1920 von den Geschwistern Lübbe.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Partie am Audeich (koloriert)

1909 Partie am Audeich in Wilster

1909 Blick von der Straße Krumwehl, bei der Schottbrücke, auf den Audeich und die Wilsterau (hier der Bereich der ehemaligen im Mittelalter 1483 künstlich gegrabenen Sielwettern).
Ganz hinten rechts (nahe der Mühlenbrücke) der Bauernhof von Herzog.
Vorne links die Dampfbrauerei der Gebrüder Lübbe mit dem hohen Kühlturm und dem etwa 1908 gebauten Garten-Pavillon; auf dem Gelände wurde danach bis 1926 die Autofabrik Bahlke & Weimershaus betrieben.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1911 Hafen am Rosengarten

1911 Hafen am Rosengarten in Wilster

1911 Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Auf dem Grundstück links hinter dem Steg entstand 1932 die Tischlerei Heinrich von Holdt.
Alle auf dem Bild erkennbaren Häuser (sie standen mit ihren Vorderfronten zur Neustadt) sind in den 1960er Jahren im Rahmen der Stadtsanierung ersatzlos abgebrochen worden.
In dem großen Gebäude befand sich die Schmiede von Perner, später dann von Stelzer.
Der Steg über die Wilsterau wurde 1987 durch eine hölzerne Konstruktion ersetzt.

Bildrechte: Verlag v. F. Schlüter, Wilster

1911 Neustadt, Haus 24

1911 Haus 24 in der Neustadt
in dem Gebäude mit der Hausnummer 24
wurde seinerzeit von Heinrich Wittmack eine Bäckerei betrieben (Brote in der Auslage, Bäcker in der Eingangstür).
Bäckermeister Wittmack hat später das Haus und das Geschäft an den Bäckermeister Maaß abgegeben. Bäckermeister Heinz-Theodor Maaß betrieb das Geschäft bis etwa 1977.

Bildrechte: Alphons Epperlein, Hamburg
Anmerkung: Dieser Fotograf hat seinerzeit als Auftragsarbeiten einige Einzelhäuser in Wilster abgelichtet

Scan der mit den Bildern 3 und 4 vorgestellten Ansichtskarte und zugehörige Informationen erhielt ich freundlicherweise von Frau Sabine Maaß, Wilster.
In dem Haus links (Bild 3) wurde 1912 das Colonialwaren Geschäft von H. Jepsen betrieben; das Haus gehört heute Frau Lissy Jahnke.

1911 Wilsterau bei der Schott-Brücke - Feier der Schiffergilde EINTRACHT

1911 Wilsterau bei der Schott-Brücke - Feier der Schiffergilde EINTRACHT

1911 Wilsterau am Audeich vor der Schott-Brücke.
Vor der im Zuge der Straße Neustadt die Wilsterau überquerenden Brücke liegt der über die Toppen geflaggte Fracht-Ewer IDA.
Die Beflaggung des Schiffes erfolgte aus Anlaß der am 09. Januar 1911 durchgeführten Feier und Versammlung der wilsteraner Schiffergilde EINTRACHT; diese war eine Versicherung auf Gegenseitigkeit der wilsteraner Schiffer.
Es könnte sich bei dem Ewer um die IDA handeln, deren vorheriger Eigner der wilsteraner Schiffer Nikolaus von Holdt war, welcher bis 1908 mit ihr Flußschifffahrt betrieben hatte. Vom Erlös seines letzten Schiffes erwarb er das Hodorfer Fährhaus mit Gastwirtschaft und dem Recht, eine Personenfähre über die Stör betreiben zu dürfen. Seine kleine Personen-Fähre betrieb Nikolaus von Holdt von 01.10.1908 bis 31.10.1935, danach wurde die Hodorf mit Groß-Kampen verbindende Fähre eingestellt.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Privat-Ansichtskarte)
Anmerkung: die Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Thomas Wulff, Wilster
Thomas Wulff ist ein ausgewiesener Liebhaber alter Schiffe. Er ist der Eigner des Gaffel-Kutters "Fritz Lexow", dessen Heimat-Liegeplatz die Schleusenkammer am Kasenort ist. Nicht nur mit der beigefügten Briefmarke (Bild 3) sondern auch mit einer Internetpräsenz Fritz Lexow stellt er den Segelkutter vor.

1912 Blick von der Schottbrücke in die Neustadt

1906 Blick von der Schottbrücke in die Neustadt in Wilster

1912 Blick von der Schottbrücke in die Neustadt.
Links im Anschnitt die Gastwirtschaft „Zum goldenen Anker“, deren Inhaber auch das hier die Wilsterau aufstauende Schott bedienten.
Das stattliche Gebäude mit der Gaststätte „Radfahrers Ruh“ des Wirtes Falk (manchmal auch "Falck" geschrieben).
Das hohe Gebäude rechts ist das zwischenzeitlich abgebrochene Geburtshaus des Dichters Johann Meyer. Auch die hinteren Gebäude links fielen in den 1960er Jahren der Stadtsanierung zum Opfer.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1912 Häuser 23 und 24 in der Neustadt SF

1912 Häuser 23 und 24 in der Neustadt in Wilster
1912 Häuser 23 und 24 in der Neustadt in Wilster

1912 Häuser 23 und 24 in der Neustadt
In dem Haus Nr. 23, links (Bild 1), wurde 1912 das Colonialwaren Geschäft von H. Jepsen betrieben; das Haus gehört später Frau Lissy Jahnke, welche dort das erste Selbstbedienungsgeschäft in Wilster begründete.
In dem rechts davon stehenden Gebäude mit der Hausnummer 24 wurde seinerzeit von Heinrich Wittmack eine Bäckerei betrieben.
Bäckermeister Wittmack hat später das Haus und das Geschäft an den Bäckermeister Maaß abgegeben. Bäckermeister Heinz-Theodor Maaß betrieb das Geschäft bis etwa 1977.

Bildrechte
Ansichtskarte: nicht bekannt
Die Karte trägt auf der Anschriftenseite die Registriernummer 6783
Die Karte ist im Eigentum von Frau Sabine Maaß, welche freundlicherweise auch die Informationen lieferte.
Vergleichsfoto: Frau Sabine Maaß, Wilster

1912 Neustadt Haus 22

Haus Neustadt 22 im Jahre 2009

1912 Haus 22 in der Neustadt
Nach einem in der Zeitung "Dat Keesblatt ut Wilster" am 21.08.2009 erschienenen Artikel konnte der Standort des Hauses nach einem freundlichen Hinweis von Frau Katja Thode lokalisiert werden.
Während das Haus in seiner äußeren Gestalt im wesentlichen unverändert blieb, ist sein aktuelles farbliches Erscheinungsbild deutlich verändert.
Die in Klinkern gemauerte Fassade des Hauses wurde verputzt und erhielt einen farbigen Anstrich.
In dem Hause wurde in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts das Spielwaren und Angel-Bedarf Geschäft von Johannes Rahna betrieben. Der auch „Pudje“ Rahna genannte Inhaber war auch sehr aktiv im Angelsportverein „Petri Heil“ und unterrichte Jugendliche in die Regeln der Freizeit-Fischerei

Bildrechte: Alphons Epperlein, Hamburg
Anmerkung: Dieser Fotograf hat seinerzeit als Auftragsarbeiten einige Einzelhäuser in Wilster abgelichtet
aktuelles Bild 2009, Bildrechte: Andreas Reinke, Wilster

1912 Rosengarten

1912 Das kleine Häuschen des Schuhmachers Hermann Ketels grenzte mit seiner Straßenfront an die Straße Neustadt und mit der hier dargestellten Rückfront an den Rosengarten.
Das Häuschen fiel in den 1960er Jahren der Flächensanierung zum Opfer.
Kurz vor dem Abbruch des Gebäudes fand Peter J. von Holdt in einer Abseite des Dachbodens des geräumten Hauses zwei alte Ansichtskarten-Alben (aus der Zeit um 1910) der Geschwister Ketels, ein Bruder und zwei Schwestern, die einander liebevoll zugetan waren und sich sehr häufig Ansichtskarten schrieben; mit Zustimmung des letzten Grundeigentümers durfte der Finder die Alben in sein Eigentum übernehmen.
Ansichtskarten aus den Alben der Geschwister Ketels bilden Anlaß und Basis für die Begründung der Heimat-Seite mein-wilster.

Bildrechte: nicht bekannt

1913 Geschäftshaus an der Straße Neustadt

1913 Geschäftshaus an der Straße Neustadt
1913 Kolonialwaren Geschäft von H. Jepsen in der Neustadt in Wilster

1913 Geschäftshaus an der Straße Neustadt.
Im Haus 23 Neustadt wurde seinerzeit das Kolonialwaren Geschäft von H. Jepsen betrieben.
Die Inschrift auf der Fassade des Gebäudes, vor welchem der Inhaber mit seiner Familie Aufstellung genommen hat, lautet: Colonialwaren, Haus- und Küchengeräte, Eisenwaren, Glas und Porzelan (mit einem l geschrieben).
Der Geschäftsinhaber steht im Eingang seines Geschäfts, neben ihm offenbar ein Lehrling und weitere fünf posierende Knaben.

Bildrechte: Alphons Epperlein, Hamburg
Anmerkung: Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

1914 Blick von der Schottbrücke auf die Wilsterau am Helgenland

1914 Blick von der Schottbrücke auf die Wilsterau am Helgenland
2008 Blick von der Schottbrücke auf die Wilsterau am Helgenland

1914 Blick vom Schott (an der Schottbrücke) auf die Wilsterau.
Dicht gedrängt liegen die Fracht-Ewer der Schiffer am Helgenland (Standort der ehemaligen Wilsteraner Werften) am Zusammenfluß von Stadtarm und sogenannter Sielwettern (das ist der am „Audeich“ entlang führende und 1483 künstlich gegrabene Arm der Wilsterau).
Bei geschlossenem Schott konnte das Wasser durch den Stadtarm geleitet oder bei Schließung der anderen Schotts (u.a. am Bäckerstraßenfleth beim Neumarkt) gestaut werden. Die Schiffe mußten dann warten, bis der Wasserstand soweit wieder abgesunken war, bis ein Unterfahren der Brücken möglich wurde.
Im Hintergrund die Rückseiten der Häuser an der unteren Deichstraße.

Bildrechte: Photograph F. Schlüter, Wilster

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