Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Nord-Ostsee-Kanal

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1930 Blick vom Aussichtsturm Burg über die Wilstermarsch SF

1930 Blick vom Aussichtsturm Burg über die Wilstermarsch

1930 Blick vom Aussichtsturm Burg über die Wilstermarsch
Vom Aussichtsturm in Burg hat man einen wundervollen Blick über die Ortschaft und weiter über den Rand des Klev hinaus auf das Burger Feld, den die Marsch durchschneidenden Kaiser-Wilhelm-Kanal (Nord- Ostsee- Kanal), die weite ebene Wilstermarsch und bis zur Elbe mit deren jenseitigen Ufer.
Der 21 m hohe Aussichtsturm steht auf dem 66 m hohen Wulfsboom, der zweithöchsten Erhebung Dithmarschens.
In den zum Aussichtsturm gehörenden Gebäuden befindet sich heute das Waldmuseum Burg , in welchem die heimische Tier- und Pflanzenwelt erlebt werden kann.
Rechts ist auf dem heute noch so benannten Mühlenberg am Rand des Klev die lange schon verschwundene Windmühle erkennbar.
Das weiße Gebäude im Vordergrund ist die seinerzeitige Mosterei von Adam Schmidt, welche sich heute zu einem weit über Burg hinaus bekannten Getränkehandel entwickelt hat. Noch heute lassen in dem Betrieb auch viele Steinburger ihre Äpfel zu Saft vermosten.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Abbildungen der Ansichtskarte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1930 Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn, Fähre Hochdonn SF

1930 Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn, Fähre Hochdonn

1930 Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn, Fähre Hochdonn
Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal dient dessen Überquerung im Zuge der Bahnstrecke Hamburg-Westerland.
Die eindrucksvolle Konstruktion bildet optisch den nördlichen Abschluß der Landschaft Wilstermarsch. Wenn man es so sehen will, bildet sie gleichzeitig eine sichtbare Verbindung zwischen Dithmarschen und Steinburg, dem alten Land der Holsten.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Bei Hochdonn ermöglicht eine Fähre den auf der Straße Reisenden die Querung des Kanals.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Abbildungen der Ansichtskarte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1930 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm-Kanal / Nord- Ostsee Kanal SF

1930 Hochbrücke Hochdonn über den Kaiser-Wilhelm-Kanal / Nord- Ostsee Kanal

1930 Hochbrücke Hochdonn
oben: Blick über das baumlose Vaaler Moor auf die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal.
unten: Blick vom Feldweg im Burg-Brickelner Ortsteil Lerchenfeld auf die Hochbrücke. Der Weg führte früher durch den größten Viadukt in der zur Hochbrücke führenden mächtigen Erdrampe. Der Viadukt ist leider inzwischen verfüllt und durch einen Tunnel ersetzt, durch den auch der Helmsche Bach fließt, der sich beim Kattenstieg zur Burger Au erweitert.
Die eindrucksvolle Konstruktion der Hochbrücke Hochdonn bildet optisch den nördlichen Abschluß der Landschaft Wilstermarsch. Gleichzeitig bildet sie eine sichtbare Verbindung zwischen Dithmarschen und Steinburg.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m. Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1942 Kudensee, Fähre über den Nord- Ostsee-Kanal

1942 Kudensee, Fähre über den Nord- Ostsee-Kanal
1942 Gasthof "Zur Fähre" von Johannes Hölck in Kudensee am Nord- Ostsee Kanal
1942 Kudensee, Fähre über den Nord- Ostsee-Kanal

1942 Kudensee am Nord- Ostsee-Kanal.
Die Lage des Ortes am Nord-Ostsee-Kanal dokumentiert die zentrale Abbildung mit der Hochseejacht sowie die Bilder rechts oben und links unten.
oben links (sh. auch Bild 2): Der Gasthof "Zur Fähre" von Johannes Hölck stand nahe der Fähre Kudensee. Das Gebäude des Gasthofes, welcher zuletzt von Fritz Kielmann betrieben wurde, wurde im Zusammenhang mit der Verbreiterung des Nord- Ostsee-Kanals beseitigt.
unten rechts: Die Fähre Kudensee war seinerzeit noch eine Kettenfähre, deren Kette für die Passage von Schiffen auf den Grund des Kanals abgesenkt werden mußte.
Erstaunlich ist, dass bei der im Jahr 1953 gelaufenen Karte das Nazi-Symbol zu sehen ist (auf der Flagge auf dem Foto links oben), sh. auch Bild 2.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1955 Kudensee, Fähre über Nord- Ostsee Kanal, Gasthof "Zur Fähre"

1955 Kudensee, Gasthof "Zur Fähre" von Johannes Hölck

1955 Kudensee, Fähre über Nord- Ostsee Kanal, Gasthof "Zur Fähre" von Johannes Hölck.
Die Fähre Kudensee war seinerzeit noch eine Kettenfähre, deren Kette für die Passage von Schiffen auf den Grund des Kanals abgesenkt werden mußte.
In vielen Orten der Wilstermarsch bestanden in früherer Zeit Gastwirtschaften als zentrale Einrichtungen des Dorflebens; fast alle bestehen heute nicht mehr.
Das Gebäude des Gasthofes, welcher zuletzt von Fritz Kielmann betrieben wurde, wurde im Zusammenhang mit der Verbreiterung des Nord- Ostsee-Kanals beseitigt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1955 Vaalermoor, Nord- Ostsee Kanal, Dorfstraße, Moor Kanal

ca. 1955 Mehrbildkarte Vaalermoor
Angrenzend an die Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande gehört Vaalermoor naturräumlich zur Wilstermarsch.
Allerdings kam die Gemeinde erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg gemeinsam mit 16 weiteren Gemeinden (u.a. Vaale und Wacken).
oben links: In dem kleinen Geschäftshaus mit dem Opel Rekord davor betrieb Heinrich Kuhrt von 1929 bis 1972 eine Kolonialwaren Handlung.
oben rechts: Der Nord- Ostsee Kanal verläuft knapp außerhalb des Gemeindegebietes.
unten links: Die Straße von Neuendorf-Sachsenbande nach Vaale ist die wesentliche Verkehrsstraße in der Gemeinde.
unten rechts: Der durch die Gemeinde führende Moorkanal entwässert die Gemeinde und führt das von der benachbarten Geest kommende Druckwasser ab.
Das Druckwasser von der Geest sowie die den Abfluß behindernde Lage hinter der flußnahen (Stör, Elbe) hohen Marsch hatte die Bildung des Geest-Randmoores verursacht; erst in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts begannen Kolonisten mit der Urbarmachung des Moores.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel

1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal - Kornhaus Burg

1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal - Kornhaus Burg
1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal - Kornhaus Burg

1959 Fährstelle Burg am Nord- Ostsee Kanal.
Auf dem nördlichen Ufer das "Kornhaus Burg".
Eine Szene aus der kurzen erfolgreichen Phase eines florierenden Burger Kanalhafens. Diese Episode endete abrupt mit dem Umstürzen des erst 1958 errichteten Silos "Kornhaus Burg" am 12. Mai 1963.
An den Anlegebrücken am Burger Kanalhafen konnten bis zu 4 Kümos festmachen; eine Kaimauer gab es nicht.
Die Fähre ermöglicht bei Kanal-km 14,847 die Überquerung des Kanals im Zuge der Landstraße L135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Im Hintergrund ist die Hochbrücke Hochdonn zu erkennen.
Am rechten (südlichen) Ufer ist hinter der Gehölzgruppe das die Wilsterau, den Moorkanal und ein Reststück der Holstenau auf den Kanal entwässernde Schöpfwerk Vaalermoor zu sehen.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund
Anmerkung: Es handelt sich um die originale Vorlage für eine Ansichtskarte.

1959 Hochbrücke und Nord-Ostsee Kanal bei Hochdonn

959 Hochbrücke und 1959 Nord-Ostsee Kanal bei Hochdonn

1959 Nord-Ostsee Kanal bei Hochdonn mit der den Kanal überspannende Hochbrücke im Zuge der Bahnstrecke Hamburg-Westerland.
Die eindrucksvolle Konstruktion der Hochbrücke bildet optisch den nördlichen Abschluß der Landschaft Wilstermarsch. Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m. Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.
Das Getreide Silo Hochdonn der Firma Paul Kock wurde im Jahr 1959 erbaut; 1976 wurde die Anlage um zwei Rundsilo ergänzt.
Im Hintergrund das Burger Feld mit dem aus der weiten ebenen Wilstermarsch aufsteigenden Klev der Hohen Geest bei Burg.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G., Hamburg-München

1960 Burg und der Schiffs-Liegeplatz am Kattenstieg

ca. 1960 Burg und der Schiffs-Liegeplatz am Kattenstieg
Das bereits im Dithmarscher Gebiet an dem aus der Marsch aufsteigenden Kleve der Hohen Geest gelegene Ort Burg war vor über einem Jahrhundert so wie die Stadt Wilster ein Schiffer-Ort.
Über die Burger Au, die Holstenau und die Wilsterau, aber auch über den Kuden-See und den Bütteler Kanal fuhr eine Vielzahl kleiner Frachtkähne der Burger und Wilsteraner Schiffer.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals konnte mittels Schleusen von der Burger Au zum Kanal aufgestiegen werden und auf der Steinburger Seite auch wieder zur Holstenau / Wilsterau abgestiegen werden.
Die Schleuse zur Burger Au lag am Kattenstieg (Bild unten mittig), wo auch das Haus des Schleusenwärters lag, welcher die auf der anderen Seite des NOK befindliche Schleuse zur Holstenau/Wilsterau mit bediente.
Der Liegeplatz am Kattenstieg wurde jedoch wegen des moorigen Untergrundes seiner Ufer nie als Lösch- und Ladeplatz genutzt.
Mit dem 01. April 1933 wurde der Betrieb der Schleuse zur Burger Au eingestellt; die Schleuse zur Holstenau/Wilsterau war bereits zuvor einer Kanalverbreiterung zum Opfer gefallen und wegen der bedeutungslos gewordenen Schifffahrt auf diesem Teil der Gewässer nicht wieder errichtet worden.
1971 wurde die auf der Abbildung noch offene Verbindung zum Kattenstieg gänzlich vom Kanal abgetrennt.
Ergänzend wir eine weitere Karte (Bild 3) mit Motiven aus dem schönen Luftkurort Burg hier vorgestellt.

Bildrechte: Christian Knafla, Burg in Dithmarschen

1960 Nord- Ostsee Kanal - Hochbrücken Hochdonn, Grünenthal, Rendsburg

1960 Nord- Ostsee Kanal - Hochbrücken Hochdonn, Grünenthal, Rendsburg
1960 Nord- Ostsee Kanal - die Hochbrücke Hochdonn im Zuge der Marschbahn wird von einem Personenzug befahren
1960 Das Seebäderschiff "Wappen von Hamburg" passiert auf dem Nord- Ostsee Kanal die Hochbrücke Hochdonn

1960 Nord- Ostsee Kanal - Hochbrücken Hochdonn, Grünenthal, Rendsburg
oben links: Hochbrücke Grünenthal; die 1891/92 gebaute Brücke wurde 1986 demontiert, nachdem 1984 - 1986 in paralleler Lage nördlich der alten Bogenbrücke eine neue Fachwerkbalkenbrücke erbaut worden war. Über diese wird eine eingleisige Bahnstrecke und eine zweistreifige Straße sowie ein Fuß- und Radweg geführt.
oben rechts: die 1911 bis 1913 erbaute Hochbrücke Rendsburg ist eine reine Eisenbahnbrücke.
mittig: Segelschulschiff Gorch Fock, welches bei seinen Passagen durch den Kanal niemals unter Segeln fuhr.
unten links (Bild 2) und rechts (Bild 3): Über die 1920 fertiggestellte Hochbrücke Hochdonn verläuft seither die Trasse der Marschbahn.
Auf dem NOK passiert das Seebäderschiff „Wappen von Hamburg“ der HAPAG die Hochbrücke; es handelt sich um das 1955 in Dienst gestellte Schiff, welches zwei Nachfolgerinnen gleichen Namens hatte.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1775 AK

1962 Seebäderschiff "Hein Godenwind" und "Kornhaus Burg" am Nord- Ostsee Kanal SF

1962 Seebäderschiff "Hein Godenwind" und "Kornhaus Burg" am Nord- Ostsee Kanal
1962 Seebäderschiff "Hein Godenwind" und "Kornhaus Burg" am Nord- Ostsee Kanal

1962 Seebäderschiff "Hein Godenwind" und das "Kornhaus Burg" am Nord- Ostsee Kanal.
Die Ansichtskarte (Bild 1) zeigt eine Szene aus der kurzen erfolgreichen Phase eines florierenden Burger Kanalhafens. Diese Episode endete abrupt mit dem Umstürzen des erst 1958 errichteten Silos "Kornhaus Burg" am 12. Mai 1963.
An der Anlegebrücke beim "Hotel Burger Fährhaus" ( seinerzeitiger Betreiber war H. Pohl) liegt das fast 60 m lange Seebäderschiff "HEIN GODENWIND". Die 1959 auf der Sietas Werft in Hamburg Neuenfelde erbaute "HEIN GODENWIND" war 1960 für die HADAG in Dienst gestellt worden; sie machte seinerzeit mehrmals Station am Burger Kanalhafen. Die 980 BRT große "Hein Godenwind" war für 825 Passagiere zugelassen.
Neben dem Seebäderschiff liegt ein ca. 500 BRT großes Kümo beim Silo "Kornhaus Burg" und schlägt Getreide um.
An den Anlegebrücken am Burger Kanalhafen konnten bis zu 4 Kümos festmachen; eine Kaimauer gab es nicht. Der Hafen wurde beim Kanalbau eingerichtet, da am knapp 2 km entfernten Liegehafen "Kattenstieg" wegen moorigen Untergrundes kein Güterumschlag möglich war. Das Ende für den Umschlagplatz kam dann nach dem Siloeinsturz. Zum Ausgleich wurde danach der Hochdonner Hafen für 100 m lange sogenannte Europaschiffe ausgebaut.
Bild 3 zeigt ebenfalls die "Hein Godenwind" am Burger Kanalhafen vor der Kulisse des "Kornhaus Burg". Im Vordergrund die Fähre. Viele nicht aus der Region kommende Verkehrsteilnehmer sind immer wieder überrascht, daß sie für die Passage mit der Fähre kein Entgelt zu zahlen haben. Grund für die kostenfreie Passage ist, daß die vor dem Bau des Kanals bestehend gewesene Straßenverbindung vom Betreiber des Kanals weiterhin zu gewährleisten ist.

Bildrechte: Mohn & Co. GmbH, Gütersloh
Anmerkung: Die Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1963 Schleuse Kasenort, Gehöft, Schöpfmühle, Hochbrücke Hochdonn

1963 Mehrbildkarte mit Motiven aus der Wilstermarsch - Schleuse Kasenort, Gehöft, Schöpfmühle Honigfleth, Hochbrücke Hochdonn
1963 Schleuse Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör
1963 Schleuse Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör

1963 Mehrbildkarte mit Motiven aus der Wilstermarsch - Schleuse Kasenort, Gehöft, Schöpfmühle Honigfleth, Hochbrücke Hochdonn
oben links: Schleuse Kasenort
oben rechts: Eisenbahnhochbrücke Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal
unten links: Gehöft an der Wilsterau an der Straße nach Diekdorf
unten rechts: Schleuse Kasenort
mittig: Schöpfmühle Honigfleth

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1965 Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal

1965 Burger Fähre über den Nord- Ostsee Kanal

ca. 1965 Burger Fähre
Die Fähre über den Nord- Ostsee Kanal ermöglicht dessen Überquerung im Zuge der Landstraße L 135 zwischen Wilster und Burg in Dithmarschen.
Die bei Kanal-km 14,847 verkehrende Fähre Burg hat eine Tragfähigkeit von 45 t; sie ist eine freifahrende Fähre.
Noch bis weit in die 1950er Jahre verkehrten hier Kettenfähren, welche auf Grund ihrer Betriebsart nicht frei manövrieren konnten und insofern erhebliche Rücksichten auf die vorfahrtberechtigte Schifffahrt nehmen mußten.

Bildrechte: Photo-Lorenz, Burg in Dithmarschen

1965 Ecklak, Kaufmannsladen, Schule, Fähre Kudensee

1965 Ecklak, Kaufmannsladen, Schule, Fähre Kudensee

ca. 1965 Ecklak, Kaufmann, Schule, Fähre Kudensee
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, nämlich: Schule, Gastwirtschaft, Kaufmannsladen.
Der kleine Laden der Familie Eggers (Bild oben) in Ecklak bestand bis 1985.
Zu dem Zeitpunkt war die dörfliche Schule bereits (1972) aufgegeben worden; das untere Bild zeigt das 1912 errichtete Schulhaus.
Die Fähre überquert den Nord- Ostsee Kanal in der benachbarten Gemeinde Kudensee.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1965 Eisenbahn Hochbrücke Hochdonn

1965 Eisenbahn Hochbrücke Hochdonn

ca. 1965 Die Eisenbahn-Hochbrücke bei Hochdonn
über den Nord- Ostsee Kanal dient dessen Überquerung im Zuge der Bahnstrecke Hamburg-Westerland.
Die eindrucksvolle Konstruktion bildet optisch den nördlichen Abschluß der Landschaft Wilstermarsch. Wenn man es so sehen will, bildet sie gleichzeitig eine sichtbare Verbindung zwischen Dithmarschen und Steinburg, dem alten Land der Holsten.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke ermöglicht Schiffen eine Durchfahrthöhe von 42 m, während die maximale Höhe der Brücke 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte das Bauwerk die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Photo-Lorenz, Burg in Dithmarschen

1965 Kudensee - Bütteler Kanal, Geschäftshaus, Fähre am NOK, Gasthof Scheel

ca. 1965 Kudensee - Bütteler Kanal, Geschäftshaus, Fähre am NOK, Gasthof
ca. 1965 Kudensee - Bütteler Kanal
ca. Fähre über den Nord- Ostsee Kanal bei Kudensee

ca. 1965 Kudensee
oben links und unten rechts: Bütteler Kanal
oben rechts: Geschäftshaus Konopka
mittig: Ehrenmal
unten links: Fähre über den NOK
unten rechts: Gasthof Peter Scheel; Bütteler Kanal.
Der an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch gelegene Ort Kudensee trägt seinen Namen nach dem benachbarten Kuden See, von welchem der Kudenseer Kanal (Lütte Kanal oder Bütteler Kanal) nach Büttel an der Elbe führte.
Der um 1765 gegrabene Bütteler Kanal (Bild 2) bildete eine Verbindung von der Elbe zur Burger Au (Wallburgs-Au), welche vor dem Bau des NOK in die Wilsterau mündete. Der Kudenseer Kanal ist heute nur noch eine der Entwässerung dienende Idylle. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne.
Bei Kudensee quert eine Fähre den Nord- Ostsee Kanal (Bild 3).
Das Kolonialwaren bzw. Gemischtwarengeschäft von Dora Konopka (oben rechts) bestand bis 1970; im selben Jahr ging auch das Ehepaar Scheel, Betreiber der Gastwirtschaft Scheel (unten rechts) in den Ruhestand.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg, Hochbrücke Hochdonn

1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg, Hochbrücke Hochdonn
1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg
1966 Nord- Ostsee Kanal, Eisenbahn-Hochbrücke Hochdonn

1966 Nord- Ostsee Kanal, Fähre Burg, Hochbrücke Hochdonn
Der fast 100 km lange Nord- Ostsee Kanal (früher: Kaiser Wilhelm Kanal) ist eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt.
Seit seiner Eröffnung im Jahre 1895 nach acht Jahren Bauzeit wurde der Kanal häufig modernisiert und leistungsfähiger gemacht. Die Wassertiefe wurde von 9,00m auf 11,00m vergrößert, die Breite sogar ganz erheblich von 66,70m auf 162,00m (gegenwärtig nur in der Weststrecke).
Seit den auch im Bereich der Wilstermarsch vorgenommenen Verbreiterung wurden beiderseits zum Kanal parallele und bis zu 100 m breite Windschutzanpflanzungen standorttypischer Beflanzung angelegt. Seither ist dort, so wie auf der Abbildung, der Eindruck nicht mehr möglich, als würden die großen Schiffe über die Weiden der rotbunten Wilstermarsch Rinder fahren.
Die Burger Fähre (Bild 2), ursprünglich eine Kettenfähre und heute ein frei fahrende Fähre, im Zuge der von Wilster nach Burg führenden Chaussee (L 135), ermöglich die unentgeltliche Querung des Kanals.
Die Hochbrücke Hochdonn (Bild 3), gebaut in den Jahren 1913 bis 1920 ersetzte die etwa 12 km westlich gelegene ehemalige Drehbrücke bei Taterpfahl im Zuge der Marschbahn, deren Verlauf mit der Inbetriebnahme der neuen und über die Hochbrücke führenden Strecke am 30.06.1920 verändert wurde. Mit dieser neuen Linienführung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn erhielt auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1970 Burg, Nord-Ostsee Kanal, Wilsterau beim Vaalermoor und Stadtmoor SF

1970 Burg in Dithmarschen, Nord-Ostsee Kanal, Wilsterau beim Stadtmoor

1970 Nord-Ostsee Kanal, Wilsterau beim Vaalermoor und Stadtmoor
Blick vom Aussichtsturm in Burg über den auf den Höhen der Geest gelegenen schönen Luftkurort Burg in Dithmarschen hinweg auf die Wilstermarsch.
Quer durch das Bild verläuft der Nord-Ostsee Kanal (früher: Kaiser Wilhelm Kanal). Davor zwischen dem Geestrand und dem Kanal das Burger Feld.
Am Kanal sind noch nicht die nach seiner letzten Verbreiterung ab 1966 angelegten und heute hoch aufgewachsenen Windschutzpflanzungen zu sehen.
Jenseits des Kanals erstreckt sich die weite ebene Wilstermarsch mit ihren von Bäumen gesäumten Gehöften und Straßen.
Links am Bildrand ist das jenseits des Kanals gelegene Entlastungsschöpfwerk Vaalermoor der Wilsterau zu erkennen. Das im Vaalermoor gelegene Stadtmoor stand lange Zeit im Eigentum der Stadt Wilster.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen.

1970 Vaalermoor, Hochbrücke Hochdonn, Denkmal, Schule

ca. 1970 Vaalermoor
Die Gemeinde Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg gemeinsam mit 16 weiteren Gemeinden (u.a. Vaale und Wacken), obwohl sie naturräumlich zur Wilstermarsch gehört.
Links oben: Geschäftshaus von Willi Sachau;
rechts oben: die Hochdonner Hochbrücke über den knapp außerhalb des Gemeindegebietes verlaufenden Nord- Ostsee Kanal;
links unten Kriegerehrenmal;
rechts unten: Schule

Bildrechte: Verlag Heinr. C. Otto, Kiel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel
2008 Motive aus Brunsbüttel

2008 Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) in Brunsbüttel
Der bei Brunsbüttel in die Elbe einmündende Nord-Ostsee-Kanal (früherer Kaiser-Wilhelm-Kanal) bildet auf einer Teilstrecke die optisch wahrnehmbare Abgrenzung zwischen der Wilstermarsch und der Landschaft Dithmarschen. Hinsichtlich der kommunalen Grenze zwischen dem zum Landkreis Steinburg gehörenden Büttel und dem zu Dithmarschen gehörende Brunsbüttel (früher: Brunsbüttelkoog) sowie historisch korrekt bildete allerdings der vom Holstenreck am Elbdeich sich nach Norden erstreckende Holstengraben die Grenze. Der Holstengraben war 1560 zur Entwässerung des Hochmoores gegraben worden.
"Der knapp 100 km lange Kanal durchquert Schleswig-Holstein von der Elbmündung an der Nordsee bis zur Kieler Förde an der Ostsee und ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Die heutige Bundeswasserstraße wurde 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet und trug diesen Namen bis 1948".
Die ergänzend vorgestellte Karte zeigt Motive aus Brunsbüttel
oben links: die Seabourn Pride vor Mole 2
oben mittig: Jacobus Kirche (erbaut 1679) in Brunsbüttel Ort
oben rechts: Mole 1
mitte links: Brücke (im Zuge der B5) über den NOK
mitte mittig: Café "Zum Alten Pastorat" in Brunsbüttel Ort
mitte rechts: Strandhalle auf dem Elbdeich bei Brunsbüttel Ort
unten links: Lotsenversetzboot
unten mittig: Saugbagger Wilhelm Krüger
unten rechts: Kanal-Fähre

Bildrechte und "Text": Postkartenverlag bildundkarten; Münsterdorf
Bild 1: Foto Rainer Förtsch
Bild 3: Inge und Erhardt Tagge, Jan Sievers
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

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