Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Op de Göten (ehem. Markt Straße)

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1901 Marktstraße - spätere Op de Göten - mit dem Alten Rathaus, Kirche c

1901 Wilster, Marktstraße - spätere Op de Göten - mit dem Alten Rathaus, Kirche

1901 Marktstraße - spätere Op de Göten - mit dem Alten Rathaus, Kirche.
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, im Alten Rathaus und davor fanden die Markttage statt, denn bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum.
Die in einem Schmuckrahmen dargestellte Ansicht stellt wohl das am häufigsten in Wilster abgebildete Motiv dar. Es handelt sich um die vierte bisher bekannt gewordene Version der Ansichtskarte mit identischem Motiv und lediglich variiertem Schmuckrahmen.

Bildrechte: nicht bekannt; Signum: PhM

1901 Op de Göten (damalige Marktstraße)

1901 Op de Göten (damals Marktstraße) in der Stadt Wilster
Op de Göten 2007

1901 Op de Göten (damalige Marktstraße)
Blick über die Göten, die Brücke über die Wilsterau, auf die Häuser an der Westseite der Marktstraße (heutige Op de Göten).
Links ist im Anschnitt das Alte Rathaus erkennbar.
Auf der gegenüber liegenden Seite („Alte Seite“) des schmalen Gewässers die Papierwarenhandlung, Buchbinderei und Buchhandel von Emil Jacoby (später Schuhgeschäft von Mohr);
daneben das Textilwaren Geschäft von J. Lahrssen, welches später zunächst von der Schleswig-Holsteinischen Bank und dann von dem Kaufmann Albert Gutsche erworben wurde;
dann folgt mit seinen von vorgesetzten Säulen geprägter Front das Hotel Wilstermarschhaus, welches im Jahre 1944 bei dem Bombenangriff auf Wilster erheblich beschädigt wurde;
dahinter links mündet die Deichstraße in den Markt.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 0078 AK

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten) (Ex)

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten) in der Stadt Wilster

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus mit dem davor stehenden Alten Balkenhaus (es wurde leider 1960 beseitigt); in Bildmitte die St. Bartholomäuskirche.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichteten Gebäude der "Adler" Drogerie Meyer.
Davor das Gebäude des Gasthauses "Holsteinisches Haus", vor welchem eine vom hoch gelegenen Markt eine Rampe zur Wilsterau herunter führte.
Rechts von der Personengruppe ist das Geländer der Brücke über die Wilsterau zu erkennen, welche hier die Straße unterquert und seinerzeit mit ihrem Stadtarm noch die gesamte Stadt durchfloß. Der Verlauf des Flusses gab von Beginn der Entwicklung der Stadt Wilster an die heute noch vorhandene Linienführung der Straßen Lange Reihe, Kohlmarkt und Klosterhof, Deichstraße und Schmiedestraße vor.
Vorne ganz rechts das Geschäftshaus des Uhrmachers Mohr, an dessen Platz heute das von den Wilsteranern "Roter Elefant" genannte Gebäude steht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche in Wilster

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen.
Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Links neben dem Alten Rathaus steht noch das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus. Ihm gegenüber steht das 1983 abgebrochene Geschäftshaus von Uhren-Mohr.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1798 AK

1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)

1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)
1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)

ca. 1902 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten)
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man die sogenannte „Kökschen Klock“.
Die Marktstraße (heute „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau.
Rechts führt vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ eine breite Rampe zur Wilsterau herunter. Über sie ergoß sich bei Niederschlägen das vom hoch gelegenen Marktplatz abfließende Wasser. Die Brücke lag daher „Über der Gosse“ / „Op de Göten“ und gab später der gesamten Straße den Namen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte nicht kolorierte Variante der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten) a

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten) in Wilster
Op de Göten 2007

ca. 1902 Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus; in Bildmitte die St. Bartholomäuskirche.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichteten Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer.

Bildrechte: nicht angegeben; Friedrich Schlüter, Wilster

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten) b

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche St. Bartholomäus zu Wilster
1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche St. Bartholomäus zu Wilster

ca. 1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Kirche St. Bartholomäus, Altes Rathaus
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus; in Bildmitte die St. Bartholomäuskirche.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichteten Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Im Gegensatz zu der bereits vorgestellten Variante dieser Ansichtskarte ist hier auf der Bildseite links der Name des Photographen genannt

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt in der Stadt Wilster
1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt in der Stadt Wilster

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt
Während zwei Pferdekutschen über das holperige Pflaster zum Markt fahren, wo offenbar eine Veranstaltung stattfindet, trägt links davon eine Frau an einem über die Schultern gelegten Tragejoch (Tracht) zwei schwere Behältnisse.
Links das 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtete Alte Rathaus. Das Gebäude befand sich seinerzeit in einem verheerenden baulichen Zustand, wovon auch die auf dem Bürgersteig lagernden Steine Zeugnis geben. Professor Haupt aus Hannover konnte glücklicherweise zehn Jahre später die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Rechts ist hinter dem Geländer die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ führende Rampe zu erkennen, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später 1930 der gesamten Straße den heutigen Namen.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

1902 Neujahrsgrüße aus Wilster - Markt und Marktstraße (Ex)

1902 Neujahrsgrüße aus Wilster
1901 Blick vom Kirchturm auf die Einmündung der damaligen Marktstraße (heutige

1902 Neujahrsgrüße aus Wilster
Blick vom Turm der Kirche St. Bartholomäus in die Marktstraße, die heutige "Op de Göten".
Rechts im Hintergrund ist schwach die auf dem Giebel des Eckhauses Blumenstraße/Rathausstraße seinerzeit zur Energiegewinnung vorhandene Spinnkopfmühle erkennbar.
Der Eindruck eines verschneiten Wilster wurde durch Retusche an einem bereits zuvor für eine andere Ansichtskarte genutzten Foto (vgl. Bild 4) erzeugt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1903 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten)

1903 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße),

1903 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße), an deren Ecke das Hotel „Wilstermarsch Haus“ steht.
Links vor den Häusern ist gut erkennbar, daß die zur Wilsterau herab führende lange Rampe verengt wurde zu Gunsten eines breiteren Bürgersteiges; über die Rampe ergoß sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz in die Wilsterau. Die Brücke beim Alten Rathaus hieß daher Op de Göten (über der Gosse); sie gab später der gesamten Straße ihren Namen.
Im Hintergrund an der Schmiedestraße steht noch das Gebäude, an dessen Stelle 1913 die Westholsteinische Bank errichtet wurde. Vorne links steht noch der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 sein imposantes Geschäftshaus errichten ließ.
Im Hintergrund (ganz rechts oben) ist die Stadtmühle zu erkennen, die an der Wilsterau nahe dem später nach ihr benannten Stadtmühlenweg stand.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus in Wilster

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt.
Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
Offenbar wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme der Bürgersteig ausgebessert, denn vor dem Alten Rathaus liegen mehrere Kantsteine.
Interessant ist auch die Eimer an einer Tracht (ein über die Schultern gelegtes Trageholz) tragende Passantin.
Die in den Jahren 1775 bis 1780 erbaute Kirche St. Bartholomäus ist noch von hohen Bäumen umsäumt.
Die Karte ist mit einem Wappen verziert, welches offenbar dasjenige der Stadt Wilster darstellen soll. Es weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf und ist in dem hier dargestellten Zusammenhang wohl der Phantasie des Photographen entsprungen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Markt, Kirche St. Bartholomäus

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Markt, Kirche St. Bartholomäus in der Stadt Wilster

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten).
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus mit dem davor stehenden Alten Balkenhaus (es wurde leider 1960 beseitigt);
in Bildmitte die von hohen Kastanienbäumen umstandene Kirche St. Bartholomäus.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichtete Gebäude der "Adler" Drogerie Meyer.
Davor das Gebäude des Gasthauses "Holsteinisches Haus", vor welchem vom hoch gelegenen Markt eine Rampe (eine sogen. Eselstreppe) zur Wilsterau herunter führte. Die Rampe ist offenbar kurz vor dem Zeitpunkt der photographischen Aufnahme zugunsten einer breiteren Fahrbahn für die Marktstraße in ihrer Breite verringert worden.
Rechts von der Personengruppe ist das Geländer der Brücke über die Wilsterau zu erkennen, welche hier die Straße unterquert und seinerzeit mit ihrem Stadtarm noch die gesamte Stadt durchfloß. Der Verlauf des Flusses gab von Beginn der Entwicklung der Stadt Wilster an die heute noch vorhandene Linienführung der Straßen Lange Reihe, Kohlmarkt und Klosterhof, Schmiedestraße, Deichstraße, Landrecht und „Hinter der Stadt“ (heutige Hans-Prox Straße) vor.
Vorne ganz rechts das Geschäftshaus des Uhrmachers Mohr, an dessen Platz heute das von den Wilsteranern "Roter Elefant" genannte Gebäude steht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1903 Marktstraße, Altes Rathaus, Kirche

ca. 1903 Marktstraße, Altes Rathaus, Kirche
Blick von der Schmiedestraße in die Straße Op de Göten – frühere Marktstraße – in Richtung Markt. Links das Alte Rathaus, im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet.
Vor der Gaststätte „Holsteinisches Haus“ führt eine Rampe hinunter zur Wilsterau.
Ganz rechts im Anschnitt erkennbar das heute nicht mehr vorhandene Haus von Juwelier Mohr (hier steht heute das von den Wilsteraner „Roter Elefant“ genannte Gebäude an der Ecke zur Schmiedestraße.
Die Jugendstil AK zeigt als Einfassung für die Fotographie eine historisierende Lithographie mit Postkutsche und Postillion; identische Einfassungen wurden ebenfalls bei Ansichtskarten aus anderen Orten verwendet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer, geboren in Wilster

1905 Heimat-Dichter Johann Meyer
Der Heimat-Dichter Johann Hinrich Otto Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970er Jahre abgebrochen. Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal. Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Reg. mein-wilster: 0004 AK
Hinweis: Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus

Hotel Wilstermarschhaus an der Einmündung der Deichstraße in den Markt der Stadt Wilster
Ecke Op de Göten / Deichstraße 2007

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus
Das Hotel Wilstermarschhaus dominierte seinerzeit den Bereich der Einmündung der Deichstraße und der damaligen Marktstraße (heute „Op de Göten“) in den Marktplatz.
Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack, ein Geschäft mit bis heute erhaltenem ganz besonderem Flair.
Der Blick geht in die Deichstraße und zeigt die Häuser in ihrer Erscheinung, wie sie bis in die 1950er Jahre Bestand hatte.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf. Inh. L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0106 AK

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus SF

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus
1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus
Das Hotel Wilstermarschhaus dominierte den Bereich der Einmündung der Deichstraße und der damaligen Marktstraße (heute „Op de Göten“) in den Marktplatz. Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack, ein Geschäft mit bis heute erhaltenem ganz besonderem Flair. Der Blick geht in die Deichstraße und zeigt die Häuser in ihrer Erscheinung, wie sie bis in die 1950er Jahre Bestand hatte.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf. Inh. L. Behning, Wilster
Anmerkung: Beide Versionen der Ansichtskarte befinden sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße) SF

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße) in Wilster

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße)
Blick von der Einmündung in die Schmiedestraße durch die Marktstraße zur Kirche.
Das Gebäude links (Altes Balkenhaus) an der Ecke zur Schmiedestraße wurde 1960 beseitigt. Rechts daneben das Alte Rathaus.
Im Hintergrund rechts sind die Fassaden der ehemaligen Gaststätte „Holsteinischen Haus“ und der ehemaligen "Adler Drogerie" Meyer gegenüber heute kaum verändert.
Ganz rechts das zwischenzeitlich beseitigte Gebäude von Uhren-Mohr.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Die vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße), Treffen der Familie von Holdt

1905 Markstraße - heutige Op de Göten - in der Stadt Wilster
2007 Op de Göten in der Stadt Wilster

1905 Op de Göten (damalige Markt Straße)
Treffen der „von Holdt“ aus der Wilster-Linie.
Siehe dazu den Bericht Gruß aus Wilster
Das Gebäude links (Altes Balkenhaus) an der Ecke zur Schmiedestraße wurde 1960 beseitigt.
Im Hintergrund rechts haben sich die Fassaden der ehemaligen Gaststätte „Holsteinisches Haus“ und der ehemaligen "Adler Drogerie" Meyer gegenüber heute kaum verändert.
Ganz rechts das zwischenzeitlich beseitigte Gebäude von Uhren-Mohr.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Reg. mein-wilster: 0038 AK

1906 Op de Göten, Zeichnung mit Reisenden auf dem Bahnsteig

1906 Op de Göten, Zeichnung mit Reisenden auf dem Bahnsteig
Wilster hatte am 01.11.1878 seinen ersten Bahnhof – er lag an der jetzigen Taggstraße, der früheren Bahnhofstraße – in Betrieb genommen (Die Strecke führte von Altona über Wilster nach Heide und querte bei Taterpfahl mit einer Drehbrücke den damaligen Kaiser-Wilhelm-Kanal).
Auf der Miniatur der Straße Am Markt (heute: Op de Göten) ist hinter dem 1896 errichteten Gebäude der Drogerie Meyer der Vorgängerbau des Manufakturwaren-Geschäfts von J.P.T. Andersen erkennbar, ersetzt durch das heute bestehende Gebäude von 1912

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Anmerkung: Die Ortsbezeichnung Taterpfahl verweist auf den vormals hier vorhanden gewesenen Taternpfahl oder Zigeunerpfahl. An diesem an der Amts- oder Zuständigkeitsgrenze aufgestellten Rechtszeichen mußte früher das Landfahrende Volk drei Tage rasten, bis ihm von einem Vertreter der Obrigkeit der Weiterzug gestattet wurde. Die Bezeichnung Tatern wurde früher in Norddeutschland und in Skandinavien für Zigeuner gebraucht - heute bezeichnet man Angehörige dieser Volksgruppe richtigerweise als Roma oder Sinti. Tatern leitete sich von Tataren her, für welche man diese Menschen zeitweilg hielt.

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche in Wilster

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche
Die Ansichtskarte zeigt mit dem Blick durch die heutige Op de Göten das wohl am häufigsten abgelichtete Motiv aus Wilster.
Links das Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten). Es ist 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtet worden als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt der unglaublich spitze filigran wirkende Turm der wundervollen unter der Leitung von Ernst-Georg Sonnin in den Jahren 1775 und 1781 errichteten spätbarocke Kirche.
An der Ecke zum Markt steht noch das ehemalige Geschäftshaus der Firma. J.P.T. Andersen, welches in den Jahren 1912713 durch das heute noch bestehende markante Gebäude ersetzt wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1907 Marktstraße, Altes Rathaus ,St. Bartholomäus Kirche b

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche in der Stadt Wilster

1907 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten).
Im Vordergrund steht links der Straße das 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtete Alte Rathaus. Es war Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger. Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) führte die Straße „Op de Göten“ den Namen Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt ist die in den Jahren 1775 bis 1780 erbaute Kirche St. Bartholomäus von hohen Kastanienbäumen umstanden.
An der Ecke zum Markt steht noch das Vorgängergebäude des heute noch vorhandenen und 1912/13 erbauten Geschäftshaus von J.P.T.Andersen.
Davor mit dem über zwei Geschosse reichenden Erker das 1896 erbaute Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer.
Vor der damaligen Gaststätte "Holsteinisches Haus von Johannes "Hanne" Holm ist die lange Zeit davor vorhanden gewesene hölzerne Veranda noch nicht erbaut.
Ganz vorne rechts ist im Anschnitt das 1983 abgebrochene Wohn- und Geschäftshaus des Goldschmiedes Johannes Mohr zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Es handelt sich um die kolorierte Version einer hier gleichfalls vorgestellten schwarzweißen Ausgabe dieser Ansichtskarte

1907 Ringreiter-Verbandsfest in Wilster, Marktplatz

1907 Ringreiter-Verbandfest in Wilster;
der Festumzug der Reiter hat an der südwestlichen Seite des Marktplatzes vor der Einmündung der markt-Straße (heutige "Op de Göten") und dem Hotel "Stadt Hamburg"" Aufstellung genommen.
Die Reiter führen ihre Standarten mit; die Könige sind mit Schärpen geschmückt.
Eine große Anzahl festlich gekleideter Menschen schaut dem Aufzug zu.
Das Ringreiten hat eine alte Tradition in der Wilstermarsch; in mehreren Durchgängen stechen die Reiter mit einer kurzen Lanze nach dem an einer Leine aufgespannten Ring und ermitteln ihre Sieger – die Ringreiter Könige.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1908 60te Wiederkehr des Tages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung

1908 Kundgebung vor dem Alten Rathaus.
Feier der 60ten Wiederkehr des Tages der Erhebung Schleswig-Holsteins am 24. März 1848 gegen Dänemark.
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße a

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße in Wilster

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße
Ein interessanter Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe.
Halbrechts im Hintergrund zwischen den beiden hohen Schornsteinen ist die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0097 AK

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße b

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße in Wilster

1908 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe. Die Brücke am Alten Rathaus führte über die Göten (Gosse), welche das vom hoch gelegenen Marktplatz abfließende Niederschlagswasser der Wilsterau zuführte – die Brücke gab später der gesamten kurzen Straße den Namen Op de Göten (Über der Gosse). Halbrechts ganz im Hintergrund ist zwischen den beiden hohen Schornsteinen die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche

1908 Op de Göten (damalige Marktstraße), Altes Rathaus, Markt, Kirche St. Bartholomäus zu Wilster
Op de Göten 2007

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße denn mit Op de Göten wurde nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
In dem links neben dem Alten Rathaus stehenden sogenannten Balkenhaus war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht; das schöne uralte Fachwerk-Gebäude fiel 1960 leider bei einer Optimierung der Kurve zur Schmiedestraße einer verbesserten Verkehrsführung zum Opfer. Eine Erhaltung oder ein Wiederaufbau dieses schönen Gebäudes an anderer Stelle wurde von den städtischen Gremien unverständlicherweise nicht einmal in Erwägung gezogen.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0075 AK

1908 Op de Göten, Markt, Kirche, Altes Rathaus

Op de Göten 2007

1908 Op de Göten, Altes Rathaus, Markt, Kirche
Im Jahre 1916 gelaufene Ansichtskarte mit einem koloriertem älteren Foto aus dem Jahre 1908.
Im Jahr 1916 hieß die Straße „Op de Göten“ noch Marktstraße.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen (Wilstera) erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (zweites Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ führt eine Rampe (über sie ergoß sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz: Göten) hinunter zur Wilsterau.

Bildrechte: Verlag: Carl Göttsche, Wilster

1909 Altes Balkenhaus an der Ecke Schmiedestraße / Op de Göten SF

Das Alte Balkenhaus an der Ecke Schmiedestraße und Op de Göten

ca. 1909 Altes Balkenhaus an der Ecke Schmiedestraße / Op de Göten
Das Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht), stand an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten.
Das Haus bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes. Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert. Ein für das historische Stadtbild überaus beklagenswerter Verlust!
Es ist sehr zu wünschen, daß sich der in den letzten Jahren zunehmend auch in Wilster zeigende sensibler werdende Umgang mit alter Bausubstanz fortsetzt.

Bildrechte: L. Treichel, Altona
Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dieter Voss, Burg in Dithmarschen

1909 Einläuten des Jahrmarktes vor dem Alten Rathaus

1909 Einläuten des Jahrmarktes vor dem Alten Rathaus in Wilster

1909 Einläuten des Wilster Jahrmarktes vor dem Alten Rathaus
Blick in die Marktstraße (die spätere „Op de Göten“), in welcher hier der Wilster Jahrmarkt eingeläutet wird.
Vor dem repräsentativen Alten Rathaus – eine städtebauliche Kostbarkeit der Stadt Wilster – hat sich eine große Menschenmenge versammelt.
Auffallend ist die große Zahl der Kinder, die Mädchen fast allesamt mit einem breitrandigen Strohhut vor der Augustsonne geschützt, während die Knaben Schirmmützen tragen.
Sehr adrett anzusehen die jungen Damen in ihren langen Kleidern

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1910 Ecke Deichstraße/Op de Göten, Altes Rathaus, Hans-Prox Straße

ca. 1910 Ecke Deichstraße/Op de Göten, Altes Rathaus, Hans-Prox Straße
Die 3-Bild Karte zeigt im Zeitraum zwischen 1910 – 1920 aufgenommene Motive;
links das an der Ecke Deichstraße / Op de Göten (damalige Marktstraße) stehende Hotel Wilster-Marsch Haus (es wurde im II. WK schwer beschädigt und später abgebrochen);
oben rechts das 1585 im Renaissance-Stil erbaute repräsentative Alte Rathaus an der damaligen Marktstraße;
unten rechts der Bauernhof (von Rudolf Nienburg) an der Straße Hinter der Stadt (heutige Hans-Prox-Straße), die Hofflächen wurden später in Bauland umgewandelt.
Die Straße Hinter der Stadt ist nach dem II. WK umbenannt worden in Erinnerung an den von den Nationalsozialisten verfolgten Wilsteraner Sozialdemokraten Hans Prox – er war im Februar 1945 im Konzentrationslager Neuengamme gestorben.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

1910 Markt, Op de Göten, Rosengarten, Neues Rathaus

ca. 1910 Mehrbildkarte mit 10 Miniaturen
die Fotographien sind teilweise offenbar älteren Datums.
Die FotographienMiniaturen zeigen von oben links beginnend: Westseite Marktplatz;
Südseite des Marktplatzes (mit Blick in den Kohlmarkt bzw. zeitweilige Neuenburgstraße);
Blick über den Rosengarten auf die Kirche (St. Bartholomäus-Kirche);
Marktstraße (spätere „Op de Göten“);
Wilsterau am Rosengarten mit dem Kühl´schen Speicher;
Neues Rathaus (mit der verunstalteten Fassade);
Kirche mit Pferdemarkt;
Wilstermarschhaus an „Op de Göten und Deichstraße;
Altes Balkenhaus und Altes Rathaus;
Altes Rathaus.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1910 Marktstraße - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank

1910 Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank

1910 Marktstraße (Op de Göten) - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank
Blick von der Kreuzung mit der Wilsterau (Brücke Op de Göten) auf die Einmündung der damaligen Marktstraße in die Schmiedestraße.
Rechts das Alte Rathaus, 1585 im Stil der Renaissance errichtet, in einem Zustand des Verfalls (es wurde 1914 saniert). Professor Haupt aus Hannover konnte 1912 glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!
Neben dem Alten Rathaus das 1960 leider beseitigte Alte Balkenhaus, dessen Erhaltung unverständlicher Weise nicht bedacht wurde! Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
An der Schmiedestraße das gelungen dem historischen Bauensemble nachempfundene und erst 1909 errichtete Gebäude der Westholsteinischen Bank (es handelt sich bei der Aufnahme um eine der ersten Fotografien von dem Gebäude).
Die Fachzeitschrift DEUTSCHE BAUKUNST – Nr. 13 - 31. März 1912 - 11. Jahrgang berichtete umfassend über den Neubau. Der mit Bauzeichnungen und Fotos versehene Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1910 Marktstraße - spätere Op de Göten SF

1910 Marktstraße - spätere Op de Göten, Westholsteinische Bank

1910 Marktstraße - spätere Op de Göten, Westholsteinische Bank
Das zentrale Gebäude ist die in der Schmiedestraße stehende Westholsteinische Bank, spätere „Schleswig-Holsteinische Westbank“;
es wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet. Seine Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde 1960 ersatzlos abgebrochen.
Das links stehende Haus des Juweliers Mohr steht heute ebenfalls nicht mehr, es wurde 1983 im Zuge der Stadtsanierung abgebrochen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid, Schröder, Burg in Dithmarschen

1910 Op de Göten, Markt,

1910 Op de Göten, Markt, "Hotel Wilstermarsch Haus" in der Stadt Wilster
Ecke Markt, Deichstraße, Op de Göten 2007

1910 Op de Göten, Markt, "Hotel Wilstermarsch Haus"
Das rechts im Vordergrund abgebildete Hotel Wilstermarsch-Haus war wohl das größte Hotel in Wilster. Das Gebäude wurde bei dem Terror-Angriff anglo-amerikanischer Bomber während des II. Weltkrieges am 15. Juni 1944 durch Bombenwirkung stark beschädigt. Nachdem es danach einige Jahre behelfsweise als Wohngebäude genutzt wurde, entstand nach seinem in 1952 erfolgten Abbruch hier in den Jahren 1956/57 ein neues Wohn- und Geschäftshaus (zunächst Albert Gutsche Kolonialwaren, danach Reese´s Junior Shop).

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0094 AK

1913 Markt und Marktstraße - Geschäftshaus J.P.T. Andersen

1913 Markt und Marktstraße - Geschäftshaus J.P.T. Andersen
Das kurz zuvor fertiggestellte und in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne beherrscht die Südseite des Marktplatzes.
Rechts daneben in der damaligen Markt Straße (heutige Op de Göten) das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade und dem Turm-Giebel ;
anschließend das „Holsteinische Haus“ von Hanne Holm;
an der Ecke Deichstraße und Op de Göten das Hotel „Wilstermarschhaus“ mit der schönen Straßenlaterne.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1913 Markt, Marktstraße (Op de Göten)

1913 Markt, Marktstraße (Op de Göten) in Wilster

1913 Markt, Marktstraße (Op de Göten)
Das in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne beherrscht die Südseite des Marktplatzes.
Rechts daneben - bereits in der seinerzeit Marktstraße genannten heutigen Op de Göten - das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker Fassade und dem Turm-Giebel.
Anschließend das „Holsteinische Haus“, welches später von Johannes (Hanne) Holm betrieben wurde.
Rechts an der Ecke Deichstraße und Marktstraße (Op de Göten) das Hotel „Wilstermarschhaus“; das Gebäude wurde 1952 beseitigt, nachdem es zuvor beim Bombenangriff auf Wilster erheblich beschädigt worden war.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Von dieser kurz nach Errichtung des Gebäudes Andersen herausgegebenen Ansichtskarte gibt es weitere unterschiedlich kolorierte Fassungen.

1913 Marktplatz, Op de Göten

1913 Marktplatz, Einmündung der Makktraße (heutige Op de Göten) in der Stadt Wilster
2007 Markt / Op de Göten in der Stadt Wilster

1913 Marktplatz, Op de Göten
Das in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne beherrscht die Südseite des Marktplatzes.
Rechts daneben das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker Fassade und dem Turm-Giebel und anschließend das „Holsteinische Haus“ von Johannes (Hanne) Holm;
an der Ecke Deichstraße und Op de Göten das Hotel „Wilstermarschhaus“ mit der schönen Straßenlaterne.

Bildrechte: Verlag Carl Hencke, Buchdruckerei, Wilster
Reg. mein-wilster: 0057 AK

1913 Marktstraße (Op de Göten) mit dem Alten Rathaus SF

1913 Blick in die Marktstraße (heutige Op de Göten) in Richtung Marktplatz

1913 Blick in die Marktstraße (heutige Op de Göten) in Richtung Marktplatz.
Links ist im Anschnitt das leider heute nicht mehr vorhandene Alte Balkenhaus erkennbar, daneben das repräsentative Alte Rathaus, welches sich zur Zeit der Aufnahme in einem beklagenswerten Zustand befand.
Dahinter die Brücke (Op de Göten) über die Wilsterau, welche hier die "alte Seite" von der "neuen Seite" schied.
Auf der gegenüber liegenden Seite („Alte Seite“) des schmalen Gewässers Häuser an der Westseite der Marktstraße: die Papierwarenhandlung, Buchbinderei und Buchhandel von Emil Jacoby (später Schuhgeschäft von Mohr);
daneben das Textilwaren Geschäft von J. Lahrssen, welches später zunächst von der Schleswig-Holsteinischen Bank und dann von dem Kaufmann Albert Gutsche erworben wurde;
dann folgt noch im Anschnitt erkennbar mit seinen von vorgesetzten Säulen geprägter Front das Hotel Wilstermarschhaus, welches im Jahre 1944 bei dem Bombenangriff auf Wilster erheblich beschädigt wurde;
dahinter links mündet die Deichstraße in den Markt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1913 Marktstraße - spätere Op de Göten

1913 Marktstraße - spätere Op de Göten
Das zentrale Gebäude ist die in der Schmiedestraße stehende Westholsteinische Bank, spätere „Schleswig-Holsteinische Westbank“;
es wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet. Seine Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde 1960 ersatzlos abgebrochen.
Das links stehende Haus des Juweliers Mohr steht heute ebenfalls nicht mehr, es wurde 1983 im Zuge der Stadtsanierung abgebrochen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1914 Marktplatz und Marktstraße (heutige Op de Göten)

1914 Marktplatz und Marktstraße (heutige Op de Göten) in der Stadt Wilster

ca. 1914 Marktplatz und Marktstraße (heutige Op de Göten)
Das in den Jahren 1912/13 erbaute Geschäftshaus der Firma J.P.T. Andersen Söhne beherrscht die Südseite des Marktplatzes.
Rechts daneben in der damaligen Marktstraße (heutige Op de Göten) das 1896 errichtete prächtige Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade und dem Turm-Giebel
und anschließend der Gasthof „Zum Holsteinischen Haus“ von Johannes ("Hanne") Holm;
im Anschnitt an der Ecke Deichstraße und Op de Göten das Hotel „Wilstermarschhaus“ mit der schönen Straßenlaterne.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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