Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Sonstiges aus Wilster und der Wilstermarsch

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1781 Miniatur Barock Sekretär aus Wilster - vorgestellt in Sendung lieb & teuer des NDR3

1781 Miniatur Barock Sekretär - vorgestellt in der Sendung Lieb & teuer des NDR3
1781 Miniatur Barock Sekretär - vorgestellt in der Sendung Lieb & teuer des NDR3
1781 Miniatur Barock Sekretär - vorgestellt in der Sendung Lieb & teuer des NDR3
1781 Miniatur Barock Sekretär - vorgestellt in der Sendung Lieb & teuer des NDR3

Modellmöbel – Miniatur Barock Sekretär - 18. Jahrhundert.
Das von einem Wilsteraner Tischler im Jahre 1781 hergestellte Miniatur Möbel wurde am 22. Mai 2016 im Fernsehen vorgestellt
in der Norddeutschen Antiquitätenshow "lieb & teuer" des NDR3
unter Leitung der charmanten Moderatorin Janin Reinhardt
und dort begutachtet von dem Experten Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel (vorm. Leiter des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe).
Bei dem Objekt handelt es sich um ein Modellmöbel,wie sie in früheren Zeiten von den Möbeltischlern angefertigt wurden, um ihrer Kundschaft die von ihnen angebotenen – und erst noch, gegebenenfalls nach den individuellen Detailwünschen der Besteller zu fertigenden – Produkte vorstellen zu können.
Der Miniatur Barock Sekretär wurde im 18.Jahrhundert gefertigt;
auf der Unterseite befinden sich die eingeschnitzten Initialien PM und die Jahreszahl 1781
Weitere Informationen finden sich in der unten aufrufbaren Datei.
Ausgehend von dem Umstand, dass in der Stadt Wilster Ende des 18. Jahrhunderts neben der St. Bartholomäus Kirche weitere bedeutende Bauwerke errichtet wurden, so prächtige Wohngebäude für Angehörige des Großbürgertums
- das Palais Doos (Neues Rathaus) wurde 1785 - 1786 gebaut
- das (1826 nach Itzehoe umgesetzte) Palais Michaelsen wurde 1775 gebaut und das zugehörige
- Gartenhaus "Trichter" in 1780
kann aus der perfekten zeitlichen Übereinstimmung durchaus die Vermutung abgeleitet werden, dass das kleine Modell des Schreibsekretärs als Anschauungsstück für einen der genannten vermögenden Bauherren gefertigt wurde.

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1900 Porzellanverschlüsse für Bier und Mineralwasser - C. Falk

1900 Porzellanverschluss für Bier- und Mineralwasser Flaschen - C. Falk in Wilster
1900 Porzellanverschluss für Bierflaschen - C. Falk, Wilster
1900 Porzellanverschluss für Bierflaschen - C. Falk, Wilster
1900 Porzellanverschluss für Mineralwasserflaschen - C. Falk, Wilster

1900 Porzellanverschlüsse für Bier und Mineralwasser - C. Falk
Seltsamerweise ist auf den Verschlüssen der Name Falk einmal "Falck" (also mit ck) geschrieben.
Die Bierhandlung und Mineralwasser-Fabrik von C. Falk wurde an der Straße Neustadt neben der Schott-Brücke betrieben. Die zugehörige Gaststätte führte den Namen „Radfahrers Ruh“ - dazu auch den Namen „Zur Aussicht“.
Auf dem Anwesen der Bierhandlung betrieb nach 1945 Kurt Schulze dieses Geschäft während die Gaststätte unter dem Namen "Zur Aubrücke" u.a. von den Wirten Fritz Kohl und dem Ehepaar Rolf Göttsche/Heidi Falk betrieben wurde.

1933 Photo-Album - Ehrengabe des Heimatvereins Wilstermarsch

1933 Photo-Album - Ehrengabe des Heimatvereins Wilstermarsch
1933 Photo-Album - Ehrengabe des Heimatvereins Wilstermarsch
Handschrift D.Dr. Wilhelm Jensen
D.Dr. Wilhelm Jensen

1933 Photo-Album - Ehrengabe des Heimatvereins Wilstermarsch.
Das mit einem Ledereinband und einem goldenen Prägewappen der Stadt Wilster verzierte Album enthält 60 Photographien von Hans-Peter Mohr mit Ansichten aus den Straßen der Stadt im Zeitraum zwischen 1865 und 1880.
Das Album wurde als Ehrengabe dem Initiatoren und Förderer des Heimatvereins Wilstermarsch, Pastor Dr. Wilhelm Jensen, überreicht unter dessen gleichzeitiger Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Vereins.
Die Umstände der Ehrung hat Dr. Wilhelm Jensen eigenhändig als handschriftliche Notiz für seine Nachkommen festgehalten (sh. Bild 3)
In den 23 Jahren seiner Tätigkeit als Hauptpastor in St. Margarethen hat sich D.Dr. Wilhelm Jensen nicht nur als Seelsorger in seinem Kirchspiel, sondern auch als Historiker um die Erforschung von Geschichte und Geschichten der Wilstermarsch sehr verdient gemacht.
Mehr über ihn und sein Wirken ist in der unten aufrufbaren Datei nachzulesen.

Anmerkung: Das Fotoalbum wurde freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

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1935 Zollstock der Firma Heinrich Langfeldt, Wilster

1935 Zollstock der Firma Heinrich Langfeldt, Wilster
1935 Zollstock der Firma Heinrich Langfeldt, Wilster
1935 Zollstock der Firma Heinrich Langfeldt, Wilster
1935 Zollstock der Firma Heinrich Langfeldt, Wilster

1935 Zollstock der Firma Heinrich Langfeldt, Wilster
Der alte Zollstock (auch Meterstab oder Gliedergelenkmaßstab) weist auf der der einen Seite das heute übliche metrische Maß in Zentimetern auf, hingegen auf der anderen Seite noch eine Aufteilung in Zoll mit London Inches zu 25,4 mm.
Der Zollstock stammt wahrscheinlich aus der Zeit kurz nach 1935, als wegen der Nutzung der Maßeinheit Zoll in Schiffbau und Holzhandel derartige Gliedergelenkmaßstäbe eingeführt wurden.
Der Zollstock ist 1 Meter lang und besteht aus 6 hölzernen Gliedern, während die heute üblichen Zollstöcke 2 Meter lang sind, zumeist 10 Glieder haben und aus Kunststoff bestehen (vgl. Bild 3).
Der aus der Werkstatt des Wilsteraner Tischlermeisters und Bootsbauers Heinrich von Holdt stammende Zollstock wurde vom Betreiber dieser Heimat-Seite dem Wilsteraner Zollstock-Sammler Jörg Hamann überlassen, dessen Sammlung fast 37.000 Zollstöcke umfaßt und der sich Vizeweltmeister unter den Zollstocksammlern nennen darf.

1969 Kalender Steinburg - Land am Strom

1969 Kalender Steinburg - Land am Strom; Leuchtbake Essflether Steindeich
1968 Eindecken eines Daches mit Reeth (Reith) in Moorhusen
1966 hölzerne Klappbrücke über die Stör in Heiligenstedten
1968 Gehöft in Stördorf in der Wilstermarsch

1969 Kalender Steinburg - Land am Strom
Der im Verlag J.J.Augustin, Glückstadt, erschienen Kalender zeigt auf jedem der Monatsblätter ein Motiv aus dem Kreis Steinburg, dabei sind auch Motive aus der Wilstermarsch.
Bild 1: Die Titelseite zeigt die seinerzeit auf dem Deich der Elbe bei Essflether Steindeich in Kollmar stehende Leuchtbake. Da der Deich der Elbe zwischen Bielenberg und Kollmar gegenüber den jeweils angrenzenden Deichstrecken exponiert vorspringt, war er in seinem Fuß und der Außenböschung mit Steinen befestigt - daher der Name Steindeich.
Das um 1893 errichtete Leuchtfeuer besteht nicht mehr; eine außer Betrieb genommene baugleiche Bake ist heute noch jenseits der Elbe in Twielenfleth zu bewundern.
Bild 2: Eindecken eines Daches mit Reeth (Reith) in Moorhusen; es ist unklar ob es sich um Moorhusen in der Wilstermarsch oder um den gleichnamigen Ortsteil in der Gemeinde Kollmar handelt.
Bild 3: Alte hölzerne Klappbrücke über die Stör in Heiligenstedten; sie war 1966 durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt worden.
Bild 4: Gehöft in Stördorf; es handelt sich um den Hof von Heinz Reimers (Hof 241 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")

Bildrechte: Verlag J.J. Augustin; Glückstadt

1985 Wilstermarsch-Kalender

Wilstermarsch-Kalender für das Jahr 1985
Schmiedestraße in Wilster
Lange Reihe in Beidenfleth
Büttel, Hafen

1985 Wilstermarsch-Kalender
Der Kalender enthält 24 Abbildungen mit Motiven aus Wilster und den Orten der Wilstermarsch; jeweils zwei Abbildungen sind einem Monat zugeordnet. Die Abbildungen können mittels Perforation heraus getrennt und als Ansichtskarten Verwendung finden.
Die Fotos stammen allesamt von Rudolf Horstmann, Wilster
Druck und Verlag: Johann Schwarck, Söhne, Wilster

Bild 1: Kudenseer Kanal
Bild 2: Schmiedestraße in Wilster
Bild 3: Beidenfleth, Lange Reihe
Bild 4: Büttel, Hafen

Etikett Zündholz-Schachtel "Gaststätte zum Landhaus" in St. Margarethen

Etikett einer Reklame Zündholz-Schachtel der "Gaststätte zum Landhaus" in St. Margarethen
Das Etikett stammt nachweislich der vierstelligen Postleitzahl aus der Zeit nach 1962.
Seinerzeit wurde die in St. Margarethen in der Dorfstraße stehende "Gaststätte zum Landhaus" von Hermann Petersen betrieben.
Interessant ist, dass die damalige Telefonnummer 112 der Gaststätte dem heutigen Notruf entspricht.

Porzellan Tasse und Teller mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895

Porzellan Tasse mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895
Porzellan Tasse mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895
Porzellan Teller mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895
Porzellan Teller mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895

Porzellan Tasse und Teller mit dem Dekor Diana-Bad Wilster, um 1895
Tasse und Teller mit Abbildung des Gebäudes Diana-Bad Wilster
Es gab seinerzeit offenbar mehrere sogenannte Gedecke, bestehend aus Tasse, Untertasse und Kuchenteller, mit Abbildungen wichtiger Bauwerke aus Wilster.
Bekannt sind Gedecke mit den Motiven:
Altes Rathaus Wilster
Posthaus Wilster (in der damaligen Bahnhofstraße, späteren Tagg Straße)
Rathaus Wilster (mit der 1894 veränderten Straßenfront)
Diana-Bad Wilster (in der Rathausstraße)

Porzellan Teller mit Abbildung der St. Bartolomäus Kirche 1910

Porzellan Teller mit Abbildung der St. Bartolomäus Kirche
Der Herstellungszeitraum ist geschätzt; es ist mir nicht bekannt, ob es seinerzeit weiteres Geschirr mit ähnlichen Motiven aus Wilster gab.

Relikte aus dem Mencke-Stift - Messer Gabel Löffel - Besteck mit Namenszug

Relikte aus dem Mencke-Stift in Wilster - Messer Gabel Löffel - Besteck mit Namenszug
Relikte aus dem Mencke-Stift in Wilster - Messer Gabel Löffel - Besteck mit Namenszug
Relikte aus dem Mencke-Stift in Wilster - Messer Gabel Löffel - Besteck mit Namenszug

Besteck aus dem ehemaligen Wilsteraner Krankenhaus Menckestift.
Nachdem im April 2008 die Gebäude des ehemaligen Wilsteraner Krankenhauses abgebrochen wurden, erinnert in der Stadt nichts mehr an diese für Wilster lange Zeit so wichtige Einrichtung.
Das kleine Krankenhaus war auf Veranlassung des Sanitätsrats Dr. Wilhelm Mencke (* 01.07.1825 Itzehoe, + 27.02.1899 Wilster) gegen viele Widerstände gegründet und Anfang 1870 in Betrieb genommen worden. Es entwickelte sich sich zu einer für die Bewohner der Stadt Wilster und der Wilstermarsch überaus segensreichen Einrichtung. Was Ärzte und Personal dieses kleinen Krankenhauses in den gut 100 Jahren seines Bestehens geleistet haben, verdient Anerkennung und Respekt.
Es wäre angemessen, wenn künftig in geeigneter Weise öffentlich wahrnehmbar in Wilster an das Krankenhaus und seinen Gründer erinnert würde!
Das Krankenhaus Mencke-Stift wurde in den Jahren 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben; es wurden alle anfallenden Krankheiten behandelt – es gab nur einen Arzt, (nach 1945 den Chirurgen Dr. Günther) dem bei Operationen in Wilster niedergelassene Ärzte assistierten. Nach 1978 wurde von den Drs. Steppeler in den Gebäuden eine Pflegestation (bis 1982) betrieben.
Danach diente die Gebäude unterschiedlichen sozialen Einrichtungen. Heute befindet sich auf dem Areal der Neubau einer Kindertagesstätte.

Spirituosen aus Wilster - Rum und Kümmel

Kümmel und Jamaika-Rum Verschnitt aus Wilster
In dem zwischen den Straßen Rathausstraße und Op de Göten (frühere Marktstraße) gelegene kurzen Stück der heutigen Schmiedestraße lag bis Mitte der 1950er Jahre Lübbe´s Gasthaus.
Der Inhaber Theodor Lübbe betrieb zugleich einen Handel mit Wein und Spirituosen, vornehmlich Rum, Kümmel und Wein.
Echter Rum war seinerzeit für die meisten Konsumenten unerschwinglich, so daß mit Rum-Verschnitt vorlieb genommen wurde.
So bot Theodor Lübbe unter anderem an: Feiner alter Jamaika-Rum Verschnitt.
Ein besonderes und für Schleswig-Holstein typisches alkoholisches Getränk war seit jeher der Kümmelschnaps - auch Köm genannt.
In dem ehemaligen Gasthaus Lübbe war später von Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre das Kino Central Theater untergebracht. Das Gebäude mit seiner schönen aufwendig gestalteten Fassade wurde im Zuge der Stadtsanierung beseitigt.

Spirituosen aus Wilster - Weinbrand Verschnitt

Ettikett "feiner Weinbrand Verschnitt" J.Jllies - Inh. I. Blunck, Wilster

Spirituosen aus Wilster - Weinbrand Verschnitt
Mit "feiner Weinbrand Verschnitt" der Firma I. Illies handelte I. Blunck aus Wilster.
Der Standort des Geschäftes I. Blunck konnte noch nicht festgestellt werden, denn im Adressbuch aus dem Jahre 1958 finden sich keine Personen mit dem Familiennamen Blunck; das Adressbuch aus dem Jahre 1926 führt nur den im Landrecht 30 wohnhaften Rentner Christian Blunck an.

Wilster Aufkleber

Aufkleber Wilster
Die Collage des Aufklebers zeigt:
Die im Jahre 1872 errichtete Rumflether Mühle - sie trägt den Namen „Aurora“. Die restaurierte Mühle ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht unter Denkmalschutz.
Die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche. Sie wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Das Ortsschild der Stadt Wilster dient seit Jahrzehnten als Beispiel in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für das Zeichen 310; es wurde dazu ausgewählt in der Zeit, als Lauritz Lauritzen (SPD) Bundesminister für Verkehr (von 07.07.1972 bis 07.05.1974) war.
Lauritz Lauritzen war seinerzeit Direktkandidat im Wahlkreis Steinburg; bei seinem Besuch in Wilster hat man ihm aus einer Laune heraus angetragen, der Stadt in der zu der Zeit überarbeiteten StVO ein "Denkmal" zu setzen. Lauritzen hat die Idee umgesetzt und das "Denkmal" steht heute noch. Ebenso dasjenige für Wilster und den Nortorfer Ortsteil Schotten, denn beide Namen stehen auf dem Zeichen 311 der StVO für den Ortsausgang!

Bildrechte und Herausgeber: nicht bekannt

Wilstermann Emblem, ein Fußballverein in Bolivien

Emblem des Fußballvereins Wilstermann
Der Internationale Flughafen der Stadt Cochabamba in der gleichnamigen Region in Bolivien ist benannt nach Jorge Wilstermann Camacho, dem ersten bolivianischen Piloten von Lloyd Aéreo Boliviano.
Der 1949 in Cochabamba von Arbeitern der bolivianischen Fluggesellschaft Lloyd Aéreo Boliviano gegründete Fußball-Club hieß zunächst San José de la Banda. Seinen heutigen Namen bekam der neunfache bolivianische Meister 1953, er soll an Boliviens ersten Berufspiloten erinnern, der Jorge Wilstermann hieß.
Die Geschäftsleute Happ und Wilstermann – Nachkommen deutschstämmiger Einwanderer - gehörten zu den ersten Sponsoren des Fußballsports und trugen das ihre dazu bei, daß Fußball heute der populärste Sport in Bolivien ist.
Nach der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien 1825 wurde Cochabamba Hauptstadt des gleichnamigen neu gebildeten Departemento.
Cochabamba ist heute mit 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Boliviens.
Sehr früh spielten Auswanderer aus Deutschland eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben Cochabambas und trugen wesentlich zu seinem wirtschaftlichen Aufschwung bei; einer von ihnen war der zu der Wilsteraner Linie der von Holten gehörende junge Kaufmann Johann Hermann von Holten (er wurde am 09.04.1831 geboren), der sich 1860 dort niederließ und wohlhabend wurde.

Hier kann man sich die Hymne des Clubs Jorge Wilstermann anhören; einfach anklicken!

Wilstermann Wimpel, ein Fußballverein in Bolivien

Wimpel des Fußballvereins Wilstermann
Der Internationale Flughafen der Stadt Cochabamba in der gleichnamigen Region in Bolivien ist benannt nach Jorge Wilstermann Camacho, dem ersten bolivianischen Piloten von Lloyd Aéreo Boliviano.
Der 1949 von Arbeitern der bolivianischen Fluggesellschaft Lloyd Aéreo Boliviano gegründete Club hieß zunächst San José de la Banda. Seinen heutigen Namen bekam der neunfache bolivianische Meister 1953, er soll an Boliviens ersten Berufspiloten erinnern, der Jorge Wilstermann hieß.
Die Geschäftsleute Happ und Wilstermann – Nachkommen deutschstämmiger Einwanderer - gehörten zu den ersten Sponsoren des Fußballsports und trugen das ihre dazu bei, daß Fußball heute der populärste Sport in Bolivien ist.
Nach der Unabhängigkeit Boliviens von Spanien 1825 wurde Cochabamba Hauptstadt des gleichnamigen neu gebildeten Departemento.
Cochabamba ist heute mit 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Boliviens.
Sehr früh spielten Auswanderer aus Deutschland eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen Leben Cochabambas und trugen wesentlich zu seinem wirtschaftlichen Aufschwung bei; einer von ihnen war der zu der Wilsteraner Linie der von Holten gehörende junge Kaufmann Johann Hermann von Holten (er wurde am 09.04.1831 geboren), der sich 1860 dort niederließ und wohlhabend wurde.

Zeitungsartikel - 1937.12.17 Wilstersche Zeitung "Unser Bürgermeisterhaus in Wilster"

Zeitungsartikel - 1937.12.17 Wilstersche Zeitung "nser Bürgermeisterhaus in Wilster"

Zeitungsartikel - 1937.12.17 Wilstersche Zeitung
"Unser Bürgermeisterhaus in Wilster" (Eine besser lesbare Ausfertigung des Artikels mit einem daneben gestellten Transkript ist unten aufrufbar.)
Im Gegensatz zu ihrer 1894 unvorteilhaft durch einen gotischen Vorbau veränderten Straßenfront war die Gartenfront des Neuen Rathauses immer unverändert geblieben.
Im Jahre 1938 wurde die Straßenfront wieder in ihren klassizistischen Zustand versetzt.
Die Wilstersche Zeitung berichtete am 17.12.1937 unter Vorstellung der Entwurfszeichnung über die beabsichtigte Maßnahme und die hierfür sicher gestellte Finanzierung.

Anmerkung: Die Erhaltung und Unterhaltung ihrer wundervollen Baudenkmäler fordert ganz erhebliche Aufwendungen, welche die kleine Stadt Wilster immer wieder vor Probleme stellt. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung

Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung Deich- und Hauptsielverband gegründet
Satzung (Fassung 1962)
Satzung (Fassung 1962)
Satzung (Fassung 1962)

Zeitungsartikel - 1941.10.21 Wilstersche Zeitung "Deich- und Hauptsielverband Wilstermarsch" gegründet.
Mit Verfügung vom 14. Oktober 1941 hatte der damalige Regierungspräsident in Schleswig auf Grund der Ersten Wasserverbandsverordnung vom 3. September 1937 für das Gebiet des vierten Holsteinischen Deichbandes "Wilstermarsch" die Bildung des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch angeordnet.
Hinweis: Eine besser lesbare Datei mit dem Artikel und einer Transkription ist unten aufrufbar.

Vorgestellt wird mit den Abbildungen 2 bis 4 die Satzung des Verbandes in der Fassung vom 05.01.1962

Der Verband richtete seine Geschäftsstelle "Deichbauamt" im Gebäude der vormaligen Gaststätte "Zur Traube" an der Burgerstraße ein.
Der Verband ist heute noch Oberverband der Deich- und Sielverbände der Wilstermarsch, auch wenn Struktur, Mitglieder und seine Dienstleistungen Veränderungen unterworfen sind.

Anmerkung: Der Betreiber dieser Heimat-Seite sammelte als Ingenieur seine ersten Erfahrungen in diesem Verband, wonach er dann drei Jahrzehnte für die Bereiche naturnaher Gewässerausbau, Hochwasser- und Küstenschutz beim Land Niedersachsen tätig war.

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Zinnuntersätze mit Motiven aus Wilster und der Wilstermarsch

Zinnuntersätze mit Motiven aus Wilster und der Wilstermarsch
Ab 1979 verteilte die Verbandssparkasse Wilster einige Jahre lang als Werbegeschenk kleine Untersätze aus Zinn, auf denen jährlich unterschiedliche Motive abgebildet sind.
Einige davon werden hier vorgestellt:
1979 Wilster Op de Göten
1980 Wilstermarsch-Hof in Stördorf
1981 Schleuse Kasenort
1982 Mühle in Beidenfleth
1983 Störsperrwerk Wewelsfleth

Zollstock 725 Jahre Stadt Wilster 1282 - 2007

Zollstock 725 Jahre Stadt Wilster 1282 - 2007
Aus Anlaß des Jubiläums der Stadt wurde ein sehr aufwendig und interessant gestalteter Zollstock herausgegeben.
Eine pfiffige Idee!
Während auf der einen Seite des 2,00 m Zollstocks die klassische Zentimeter Einteilung einen normalen handwerklichen Gebrauch zuläßt, sind auf der anderen Seite quasi in einer Zeitleiste wichtige Daten aus der Geschichte der Stadt Wilster zusammen mit einer Abbildung und einer kurzen Erläuterung aufgeführt. Geschichte zum Anfassen also; es ist zu wünschen, daß sich viele Wilsteraner dieses praktische Werkzeug als handliches Nachschlagewerk zur Geschichte ihrer Stadt beschafft haben.

 

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