Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Stördorf und Kasenort

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

1930 Kasenort, Mündung der Wilsterau in die Stör; Gasthof "Sommerlust"

1930 Kasenort an der Einmündung der Wilsterau in die Stör
Gasthof "Sommerlust" am Kasenort
Außenhaupt der Schleuse der Wilsterau am Kasenort

ca. 1930 Kasenort an der Einmündung der Wilsterau in die Stör; Gasthof "Sommerlust".
Bilder oben und unten: Die Gastwirtschaft „Sommerlust“ gehörte ursprünglich zum Anwesen der Graupen-Mühle von H. Meifort am Kasenort. Sie lag an der Einmündung der Kathener Straße in die am Deich der Stör entlang nach Klein Kampen führenden Straße. Die Gastwirtschaft hatte auch eine Kegelbahn sowie einen Garten für die Ausflügler. Links ist die Durchfahrt, der sogenannte Ausspann, erkennbar, der seinerzeit bei den ländlichen Gasthöfen obligatorisch war. Zur Zeit der Aufnahme betrieb der Wirt L. Leimbach das Lokal.
Die Gastwirtschaft „Sommerlust“ wurde bis Anfang der 1950er Jahre betrieben.
Bild mittig: Die Schleuse am Kasenort an der Einmündung der Wilsterau in die Stör ist in den Jahren 1925 / 26 errichtet worden; ihre Vorgängerin lag weiter westlich an einem heute nicht mehr vorhandenen Verlauf der Wilsterau.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1931 Gehöft am Deich der Stör in Stördorf

1935 Gehöft am Deich der Stör in Stördorf
Hof 242 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) in Stördorf

ca. 1931 Bauernhaus in Stördorf.
Bei dem sehr nahe am Deich der Stör unmittelbar an der am Deich entlang führenden Straße liegenden Gehöft handelt es sich offenbar um den Hof 242 (gem. dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) von Max Frauen.
Vermutlich wurde das Gebäude von dessen Vater Claus-Peter Frauen bald nach dem in 1928 erlangten Eigentum abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.
Die zugleich als Deichverteidigungsweg genutzte Straße hatte seinerzeit noch keinen festen Belag.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe

1933 Stör bei Stördorf

ca. 1933 Stör bei (vermutlich) Stördorf
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) in mächtigen Windungen durch die von hohen Deichen geschützte Marschenlandschaft. Vor dem Bau des Sperrwerkes am Störort hatte die Stör mit Sturmfluten immer wieder die Marschen bedroht - so auch bei der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962.
Der Unterlauf des Flusses bildet die Grenze zwischen der Wilstermarsch und der benachbarten Kremper Marsch; ursprünglich (zur sächsischen Zeit) bildete sie die Grenze zwischen den Gauen der sächsischen Holsaten (Holsten) und dem der stammverwandten Stormarn.

Bildrechte: Bildrechte: nicht bekannt
Hinweis: Das Wort LEONAR auf der Anschriftseite der Karte bezieht sich auf das Papier; aus [LEONAR] wurde 1964 Agfa. Ein Teil der LEONAR-Werke befand sich (durch Reklame-AK belegt: um 1923) in Hamburg-Wandsbek.

1934 Wilsterau und Stör am Kasenort; Bauernhof und Weg in Bischof

1934 Wilsterau und Stör am Kasenort; Bauernhof und Weg in Bischof

1934 Wilsterau und Stör am Kasenort; Bauernhof und Weg in Bischof
Die Mehrbildkarte zeigt zentral den in Bischof von Wilster zum Kasenort führenden Weg
sowie von links oben im Uhrzeigersinn:
Der im Jahre 1764 erbaute Hof Heesch (232 in "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") in Bischof
Lastkähne unter Segeln auf der Stör am Kasenort
Kammer und Unterhaupt der Schleuse der Wilsterau am Kasenort
Seegegehende Fracht-Segler auf der Stör am Kasenort
Hodorfer Mäanderschleife der Stör am Kasenort
Treffen der Segler auf der Wilsterau am Großen Brook

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1939 Dorfschule in Honigfleth

1939 Schule der Gemeinde Stördorf in Honigfleth.
Bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gab es in der Wilstermarsch eine Vielzahl an Dorf-Schulen. Jede Gemeinde unterhielt mindestens eine Schule, die zumeist nur über eine oder zwei Klassen verfügte, in denen jeweils mehrere Jahrgänge gemeinsam unterrichtet wurden. Die Ergebnisse dieser kleinen Schulen waren aller Ehren wert, denn der Lernerfolg konnte sich sehen lassen und viele der Schüler besuchten nach der Grundschulzeit weiterführende Schulen.
Die letzten kleinen Dorfschulen der Wilstermarsch wurden mit Beginn des Betriebes des vom Schulverband Wilstermarsch (1969 gegründet) in Wilster neu errichteten Schulzentrums eingestellt.
Das heute in Honigfleth noch bestehende ehemalige Schulgebäude ist unter der Nummer 236a aufgeführt in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (sh. Bild 2)

Bildrechte: nicht bekannt

1942 Elb-Ewer auf der Stör bei Stördorf

1942 Stör bei Stördorf
Blick von der beim Kasenort gelegenen großen und fast geschlossenen „Hodorfer Mäanderschleife“ flußaufwärts auf die Stör;
links hinter dem Deich ein in Stördorf gelegenes Gehöft,
rechts im Hintergrund ein Bauernhof auf der zur Kremper Marsch gehörenden Uferseite der Stör.
Auf der Stör zieht ein Elb-Ewer gemächlich mit dem Flutstrom stromaufwärts Richtung Itzehoe.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe

1950 Roland Reiten in der Wilstermarsch

1950 Roland Reiten in der Wilstermarsch - Schleswig-Holstein
1949 Roland Reiten in Honigfleth in der Wilstermarsch
Roland Reiter in Dithmarschen, Schleswig-Holstein

1950 Roland Reiten in der Wilstermarsch
Die Werbe-Karte wurde von einem Düngemittel Hersteller herausgegeben.
Sie zeigt das in früheren Zeiten in Schleswig-Holstein vielerorts ausgeübte Roland-Reiten. Dieses war überwiegend eine Pferdesport-Veranstaltung der bäuerlichen Bevölkerung. Heute wird im gesamten Bundesland Schleswig-Holstein nur noch im Dithmarscher Windbergen Roland Reiten veranstaltet.
In der Wilstermarsch wurden früher nach bisherigem Kenntnisstand alljährlich Veranstaltungen mit dem Roland-Reiten vornehmlich am Deich der Elbe in St. Margarethen ausgetragen.
Leider verbrannte der noch zu Beginn der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in der Wilstermarsch benutzte Roland bei dem Schadenfeuer, welches 1964 den Gasthof Franzenburg in St. Margarethen zerstörte.
Bild 3 zeigt den Roland bei dem im Jahre 1949 auf dem Hof Dibbern in Honigfleth veranstalteten reiterlichen Wettkampf. Die Kinder neben dem Roland geben einen Eindruck von der Größe der Figur.
Bild 4 zeigt einen Roland Reiter in Aktion.
Der Roland war eine bemalte menschenähnliche Holzfigur, welche drehbar auf einem Pflock befestigt ist.
Der nahe an der hölzernen Figur vorbei reitende Reiter mußte mit einer kurzen schweren Lanze den am rechten Arm des Roland befestigten Schild treffen und so die gesamte Figur des Roland in eine Drehbewegung versetzen. Die Anzahl der Umdrehungen der Figur bescherten dem Reiter Punkte für die Wertung.
Eine besondere Herausforderung für den Reiter war, daß er schnell reiten mußte, um nicht von dem am linken Arm des sich drehenden Roland befestigten und mit Asche oder Kreide gefüllten Sack getroffen zu werden.
In den Jahren vor 1925 borgten sich die St. Margarethener einen Roland aus Eddelak, bis ihnen dann 1922 der Tischler Heinrich Alpen eine eigene Figur fertigte.
Die Wettbewerbe der Reiter wurden nach dem Verlust des Roland nur noch in der Form des Ringreitens durchgeführt, bei welchem mit einer kurzen Lanze - dem Ringstecher - ein aufgesteckter Ring von der Stange oder einer Leine gestochen wird.
Leider wird das alte Brauchtum des Roland Reiten seit Jahrzehnten in der Wilstermarsch nicht mehr ausgeübt, obwohl es zumindest für die Zuschauer attraktiver als das Ringreiten ist.

Bildrechte:
Ansichtskarte: Superphosphat-Industrie G.m.b.H., Hamburg, Raboisen
Bild 3: Familie Dibbern, Honigfleth
Bild 4: nicht bekannt (das Foto befindet sich im Dithmarscher Landesmuseum)

1952 Hof Heesch in Bischof (Ex)

1952 Hof Heesch in Bischof, Gemeinde Stördorf bei Wilster

ca. 1952 Bauernhof in Bischof
Der stattliche Hof (232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", sh. Bild 2) von Reimer Heesch in Bischof hat auch heute noch sein Aussehen und seinen Charme erhalten.
Er unterscheidet sich auch dadurch von den anderen Höfen in der Wilstermarsch, daß sein Wohnteil zwei Vollgeschosse aufweist.
Der 1764 erbaute Hof steht heute unter Denkmalschutz!
Der heute noch landwirtschaft bewirtschaftete schöne Hof bietet für Gäste auch Ferienwohnungen an.
Hier stellt sich der Hof Heesch selbst vor.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1955 Gasthof Zur Büchsenkathe

1955 Gasthof Zur Büchsenkathe in der Gemeinde Bekdorf in der Wilstermarsch

1955 Gasthof "Zur Buechsenkathe" an der Bekau.
Der seinerzeit sehr bekannte Gasthof - die Schreibweise war unterschiedlich: Büxenkate/kathe, Büchsenkate/kathe, Buechsenkate/kathe - stand an der Abzweigung nach Krummendiek an der Straße Wilster - Heiligenstedten im Bereich der heute an dem Standort befindlichen Rettungswache.
Die Büchsenkathe wurde bis zum 01.09.1964 als ländliche Gastwirtschaft betrieben, bis 1953 sogar mit Saalbetrieb.
Um den Fernfahrern, welche gerne im Gasthof der freundlichen und tüchtigen Wirtin einkehrten, hinreichende Parkmöglichkeit zu schaffen, wurde die ehemalige Durchfahrt abgebrochen. Hier haben zum Zeitpunkt der Aufnahme einige Fernfahrer Station gemacht.
Bei den Lastkraftwagen handelt es sich um einen Büssing Tankzug sowie um einen Henschel der damaligen mit Kraftstoffen handelnden Firma OSSOL in Köln. Die PKW sind ein Opel Kapitän und ein Opel Olympia.
Am 28.5.1970 fiel das Gebäude einem verheerenden Feuer zum Opfer; es wurde nicht wieder aufgebaut. Letzte Wirtin des Gasthofes war Kunigunde Schade, deren Ehemann Adolf 1944 an der Front gefallen war. Bereits 1900 war dessen Vater Peter Schade Besitzer der Gaststätte gewesen.
Hier gibt es mehr Informationen Zur Büchsenkate

Bildrechte: nicht bekannt

1960 Bockmühle Honigfleth ist eine Kokermühle

1960 Die so bezeichnete Bockmühle Honigfleth ist eine Kokermühle
Schöpfmühle - Kokermühle mit archimedischer Schnecke
1960

1960 Bockmühle Honigfleth ist eine Kokermühle
Im Jahr 1960 ist von ihrem ursprünglichen Standort in Dwerfeld die letzte Schöpfmühle der Wilstermarsch als Kulturdenkmal nach Honigfleth versetzt worden.
Heute grüßt sie die Reisenden auf der Bundesstraße 5
Mit seiner ersten Arbeit als Maurerlehrling durfte der spätere Ingenieur Peter J. von Holdt hieran mitwirken.
Vor über 100 Jahren gab es in der Wilstermarsch zahlreiche von Windkraft getriebene Schöpfmühlen; Hunderte dieser heute in der Wilstermarsch fälschlich Bockmühlen genannten Mühlen schöpften mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern.
Allerdings ist das Wahrzeichen der Wilstermarsch, die Bockmühle Honigfleth, keine Bockmühle, sondern entsprechend ihrer Bauart eine Köcherwindmühle bzw. Kokerwindmühle, auch kurz Kokermühle genannt; vielfach wurde diese Mühlenart auch Wippmühle genannt.
Bockmühlen sind fast ausnahmslos immer Getreidemühlen und können bautechnisch nie Wasserschöpfmühlen sein. Die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hatten anstelle des Bockes einen Koker bzw. Köcher, sie waren Kokermühlen.
Quelle: freundlicher Hinweis durch J.S. Bakker, Holland

Die Bauweise der Mühle ist in Bild 3 dargestellt; es stammt aus dem Buch 'Mühlen in Schleswig-Holstein' von Johannes Stüdtje (Heide in Holstein 1968)

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte im Querformat, deren Foto offenbar am selben Tag gefertigt wurde, befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

Hier finden Sie ein Video über die Funktion der Bockmühle, Elbfischer und die Tiefste Landstelle Deutschlands

1960 Schöpfmühle Honigfleth - eine Kokermühle

1960 Schöpfmühle Honigfleth - eine Kokermühle

1960 Schöpfmühle Honigfleth - eine Kokermühle.
Die zuvor in Dwerfeld stehende letzte Windschöpfmühle der Wilstermarsch ist 1960 als Kulturdenkmal nach Honigfleth versetzt worden. Am alten Standort war wegen des dort vorgenommenen Gewässerausbaues die Erhaltung der Mühle nicht möglich.
Mit seiner ersten Arbeit als Maurerlehrling durfte der spätere Ingenieur Peter J. von Holdt, Begründer dieser Heimat-Seite, an den Arbeiten zur Umsetzung der Mühle mitwirken.
Vor über 100 Jahren hatte es in der Wilstermarsch zahlreiche von Windkraft getriebene Schöpfmühlen gegeben; Hunderte dieser nach ihrer Bauart so genannten Kokermühlen (in der Wilstermarsch fälschlich Bockmühlen genannt) schöpften mit einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Gräben in die höher gelegenen bedeichten Wettern.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

1962 Markt, Neustadt, Neumarkt, Stadtpark, Kasenort, Bahnhof

ca. 1963 Mehrbildkarte mit 9 Ansichten
oben links: An der Op de Göten besteht noch das Kolonialwaren-Geschäft von Johannes Gutsche;
oben mittig: die Säulen am Ehrenmal im Stadtpark waren in den 1950er Jahren errichtet worden;
oben rechts: die rechte Zeile der Häuser in der Neustadt ist noch nicht Opfer der Sanierung geworden.
links und rechts mittig: Bürgermeister Garten
mitte mittig: der Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche von Nordosten; im Hintergrund rechts ist noch die schöne Fassade des Café Schöne (später Thörmer) zu sehen, die beklagenswerter Weise beim Neubau der Gebäude der Verbandssparkasse nicht erhalten wurde.
unten links : Am Neumarkt besteht noch die Stellmacherei von Karstens;
unten mittig: auf der Wilsterau verkehren noch Frachtschiffe der Binnenschiffer; hier passiert ein Ewer die Schleuse am Kasenort
unten rechts: das Bahnhofgebäude ist 1960 für den zuvor abgebrochenen Vorgängerbau errichtet worden.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co. Hamburg

1963 Schleuse Kasenort, Gehöft, Schöpfmühle, Hochbrücke Hochdonn

1963 Mehrbildkarte mit Motiven aus der Wilstermarsch - Schleuse Kasenort, Gehöft, Schöpfmühle Honigfleth, Hochbrücke Hochdonn
1963 Schleuse Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör
1963 Schleuse Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör

1963 Mehrbildkarte mit Motiven aus der Wilstermarsch - Schleuse Kasenort, Gehöft, Schöpfmühle Honigfleth, Hochbrücke Hochdonn
oben links: Schleuse Kasenort
oben rechts: Eisenbahnhochbrücke Hochdonn über den Nord- Ostsee Kanal
unten links: Gehöft an der Wilsterau an der Straße nach Diekdorf
unten rechts: Schleuse Kasenort
mittig: Schöpfmühle Honigfleth

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer & Co., Hamburg

1965 Kasenort, Schleuse, Gaststätte

1965 Kasenort, Schleuse, Gaststätte

1965 Mehrbildkarte
Mündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort.
oben links: Gaststätte „Zur Schleuse“ von Gerda Claussen (vorher: Rudolf Rundt) mit noch nicht auf die Veranda aufgestocktem Obergeschoß mit dem Festsaal;
unten links: Blick in die Schleusenkammer mit einem Frachtewer; im Anschnitt die Klappbrücke am Unterhaupt der Schleuse; im Hintergrund das Oberhaupt
oben rechts: Blick auf den Hafen der Seglervereinigung Wilster im Außenpriel der Honigflether Wettern (Große Feldwettern); die „Johanna“ von Bergner liegt im Vordergrund. Hinten erkennbar die große Mäanderschleife der Stör.
unten rechts: Blick in die Ende der 1950er angebaute Veranda der Gaststätte.

Bildrechte: Johann Schwarck Söhne, Wilster

1966 Kasenort, Gaststätte „Zur Schleuse“

1966 Mehrbildkarte Kasenort
o.l. Die Gaststätte „Zur Schleuse“ wurde in den Jahren nach dem II. WK von Rudolf Rundt betrieben, welcher sie dann an das Ehepaar Heinrich und Gerda Clausen abgab, das in mehreren Einzelschritten eine grundlegende Renovierung und Erweiterung des Lokals durchführte.
u.l. Blick in die neu erbaute Veranda der Gaststätte. Im Hintergrund ist das Hauptgebäude noch mit Reeth gedeckt.
rechts: Blick vom Sielbauwerk der Honigflether Wettern in das Außentief mit dem Hafen der Segler-Vereinigung Wilster. Im Hintergrund ist die große fast geschlossene Hodorfer Mäander-Schleife der Stör erkennbar.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1968 Kasenort, Sportboot Hafen, Gaststätte „Zur Schleuse“

1968 Kasenort, Sportboot Hafen, Gaststätte "Zur Schleuse"

ca. 1968 Kasenort, Sportboot Hafen, Gaststätte "Zur Schleuse"
oben links: Blick in die Veranda des Lokals „Zur Schleuse“ am Kasenort.
Die Gaststätte „Zur Schleuse“ wurde in den Jahren nach dem II. WK von Rudolf Rundt betrieben, welcher sie dann an Heinrich und Gerda Clausen abgab, die eine grundlegende Renovierung und Erweiterung des Lokals durchführten;
etwa um 1975 erfolgte eine Aufstockung des Gebäudes und die Einrichtung eines Saales im Obergeschoß.
rechts: Blick in den Außenpriel der Honigflether Wettern (Große Feldwettern) mit dem Sportboothafen der Seglervereinigung Wilster.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1970 Blick nach Kathen über die Wilsterau am Kasenort

1970 Blick nach Kathen über die Wilsterau am Kasenort

1970er Blick vom Oberhaupt der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse am Kasenort über die Wilsterau nach Kathen auf einen stattlichen Bauernhof mit einem Husmannshus.
Die Wilsterau wurde in diesem Bereich in Zusammenhang mit dem seinerzeitigen Neubau (dieser fand im „Trockenen“ statt) der Kasenorter Schleuse verlegt; die ursprüngliche Mündungsstrecke bog hier (etwa im Bereich der kleinen Ausbuchtung) ab und mündete unterhalb der jetzigen Schleuse in die Stör.

Bildrechte: Verlag Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

1970 Kasenort, Gaststätte "Zur Schleuse"

1970 Kasenort, Gaststätte "Zur Schleuse"

ca. 1970 Kasenort, Klappbrücke und Gaststätte
Die Gaststätte „Zur Schleuse“ wurde in den Jahren nach dem II. WK von Rudolf Rundt betrieben, welcher sie dann an Heinrich und Gerda Clausen abgab, die eine grundlegende Renovierung und Erweiterung des Lokals durchführten;
etwa um 1975 erfolgte eine Aufstockung des Gebäudes und die Einrichtung eines Saales im Obergeschoß.
Im Hintergrund die Klappbrücke am Unterhaupt der Kasenorter Schleuse.

Bildrechte: nicht bekannt

1975 Gaststätte „Zur Schleuse“ am Kasenort

1975 Gaststätte „Zur Schleuse“ am Kasenort

ca. 1975 Mehrbildkarte
Die Gaststätte „Zur Schleuse“ wurde in den Jahren nach dem II. WK von Rudolf Rundt betrieben, welcher sie dann an Heinrich und Gerda Clausen abgab, die eine grundlegende Renovierung und Erweiterung des Lokals durchführten.
oben links: Blick in den Saal im Obergeschoß des Lokals "Zur Schleuse";
im Juni 1979 erfolgte hier die Tauffeier von Thekla Janina von Holdt;
unten links: Blick in die Veranda des Lokals;
oben rechts: Gesamtansicht des Lokals;
unten rechts: Blick vom Unterhaupt der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse am Kasenort über die Wilsterau in die Schleusenkammer und das rechts noch erkennbare Oberhaupt der Schleuse.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

1979 Binnenschiff LIANE in der Kammer der Schleuse am Kasenort

Binnenschiff LIANE in der Kammer der Schleuse am Kasenort

ca. 1979 Binnenschiff LIANE in der Kammer der Schleuse am Kasenort
Die Schleuse am Kasenort an der Einmündung der Wilsterau in die Stör ist in den Jahren 1925 / 26 errichtet worden; ihre Vorgängerin lag weiter westlich an einem heute nicht mehr vorhandenen Verlauf der Wilsterau.
Im Hintergrund ist das geöffnete Oberhaupt der Schleuse erkennbar.
In der Schleusenkammer liegt das Binnenschiff „LIANE“ des aus Wewelsfleth stammenden und in Wilster wohnhaften Schiffers Karl Hugo Hein; das Schiff wurde im Jahr 1987 veräußert - die Zeit der kleinen Partikuliere war vorbei; damit endete auch eine für den Wohlstand der kleinen Stadt bedeutsame Epoche.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1980 Kasenort (Luftbild), Gaststätte „Zur Schleuse“

1980 Mündung der Wilsterau am Kasenort in die Stör.
In Bildmitte die Gaststätte „Zur Schleuse“ von Gerda Claussen (vorheriger Besitzer: Rudolf Rundt); die Veranda ist hier bereits aufgestockt.
Hinten das Schöpfwerk und Siel der Honigflether Wettern (Große Feldwettern), in deren Außenpriel der Hafen der Seglervereinigung Wilster lag.
Im Vordergrund die Schleusenkammer der Wilsterau mit dem Oberhaupt der Schleuse und der charakteristischen Klappbrücke.

Bildrechte: Erich Tschöpe, Luftbildvertrieb Delmenhorst

1995 Wilster, die Stadt an der tiefsten Landstelle Deutschlands

1995 Wilster, die Stadt an der tiefsten Landstelle Deutschlands
1995 Wilster, die Stadt an der tiefsten Landstelle Deutschlands

1995 Wilster, die Stadt an der tiefsten Landstelle Deutschlands
Zu Recht weist die Ansichtskarte mit der Aufschrift auf einen bemerkenswerten Umstand hin.
Die überwiegenden Teile der Wilstermarsch liegen unter dem Meeresspiegel; in der Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande befindet sich sogar mit -3,54 m NN die tiefste Landstelle Deutschlands.
Der Betreiber dieser Heimat-Seite hatte vor fast 30 Jahren im Rahmen seiner Tätigkeit in der Deutsch-Niederländischen Grenzgewässerkommission große Mühe, bei dem Besuch der Kommission im Rheiderland bei Wynhamster Kolk die Gastgeber davon zu überzeugen, daß die bei ihnen herrschende Ansicht sich dort am tiefsten Punkt zu befinden, nicht zutreffend ist.
Zwischenzeitlich ist der genannte Umstand weithin anerkannt; die Gemeinde Neuendorf-Sachsenbande weist in der Örtlichkeit mit Informationen auf die Besonderheit hin (Bild unten rechts).
Weiter zeigt die Karte
(oben links) den historischen "Trichter" mit dem Colosseum
(oben rechts) die schöne Windmühle "Aurora" in Rumfleth - wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.
(unten links) die als Kultur- und Baudenkmal erhaltene letzte Schöpfmühle der Wilstermarsch, welche 1960 in Honigfleth, Gemeinde Stördorf, an einem historischen Mühlenstandort aufgestellt wurde.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte in veränderter Aufmachung befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

<- bisherige Elemente

 

© 2008-2018 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key