Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wewelsfleth, Störort, Großwisch

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1909 Wewelsfleth - Deichreihe

1909 Wewelsfleth - Deichreihe

1909 Blick durch die Straße Deichreihe in Wewelsfleth. Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Das Dorf wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt. Der ursprüngliche Ort lag jedoch in einem Bereich, der heute von der Elbe eingenommen wird. Zu Beginn des des 16. Jahrhunderts wurde der von der Verlagerung des Stromes bedrohte Ort aufgegeben, die Bewohner siedelten sich planmäßig im Bereich des vormaligen Dorfes Humsterdorf an, auf welches in der Folge der Name Wewelsfleth überging.
Die Straßen Deichreihe und Dorfstraße sowie Am Kirchhof (früher: "In de Mürn") bilden den alten Kern des Dorfes.
So wie auf dem Foto stellt sich auch heute noch die Deichreihe in ihrem Erscheinungsbild sehr lebenswert und ansprechend dar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1515 AK

1909 Wewelsfleth Deichreihe Postamt Postbedienstete

1909 Wewelsfleth Postamt an der Deichreihe

1909 Wewelsfleth - Deichreihe, Postamt, Postbedienstete.
Vor dem an der Deichreihe in Wewelsfleth stehenden Gebäude des Postamtes haben außer einigen Passanten insgesamt fünf uniformierte Postbedienstete neben der von Pferden gezogenen Postkutsche und einem Paketkarren Aufstellung genommen.
An der Hauswand des Gebäudes weist ein über dem Briefkasten angebrachtes Schild darauf hin, dass hier auch eine „Öffentliche Fernsprechstelle“ - also ein Telephon – genutzt werden kann.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1646 AK

1910 Kate in Hollerwettern am Deich der Elbe

1910 Kate am Deich der Elbe in Hollerwettern in der Wilstermarsch
1910 Kate am Deich der Elbe in Hollerwettern in der Wilstermarsch

1910 Kate in Hollerwettern am Deich der Elbe.
Die Ansichtskarte stammt aus einem Album aus Frankreich;
zu der Abbildung heißt es dort: "Brockdorf sur l´Elbe - Maison de la famille Meyer et verger"
Das Haus der Familie Meyer mit den Obstbäumen stand jedoch offenbar nicht in der Gemeinde Brokdorf, sondern in dem angrenzenden und zur Gemeinde Wewelsfleth gehörenden Hollerwettern. Dort standen wie auch in Brokdorf etliche Katen auf der Deicherde. Nahe der Binnenböschung der Deiche waren vor einigen Jahrhunderten auf der sogenannten Deicherde viele Katen sogenannter "kleiner Leute" errichtet worden, denn diese Grundstücke vor den von Adligen und den Hof-Besitzern zu unterhaltenden Deichen waren abgabenfrei.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1423 AK

1910 Wewelsfleth - Neustadt (heutige Dorfstraße)

1910 Wewelsfleth - Neustadt (heutige Dorfstraße)

1910 Wewelsfleth, Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße.
Blick Richtung Dorfmitte.
Vorne links der Gasthof von Carl Wiebensohn sowie rechts das Café „Zum Goldenen Kringel“ und die Bäckerei von Carsten Mahn.
Über ein amüsantes Geschehnis, welches sich vor langer Zeit zwischen den beiden benachbarten Wirte zugetragen hat, berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht - Een Brand to twee för foftein Penn - welches in der Datei unten aufgerufen werden kann.
Charakteristisch für viele Gebäude in Wewelsfleth der damaligen Zeit ist das gestuft verbretterte und leicht nach vorne geneigte Giebeldreieck des Hauses. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst mit nach vorn geneigten Giebeln ausgestattet worden. Dieses hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1763 AK

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1910 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1910 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf
1910 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf
1910 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1910 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf.
Die Abbildungen zeigen von Uhrendorf kommend den Ortseingang von Wewelsfleth mit der Straße Humsterdorf (der Name erinnert an das gleichnamige frühere Dorf, an dessen Platz das von dem sich verlagernden Elbestrom bedrohte alte und nach seiner Aufgabe danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth "Weuelesflethe" im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt) etwa um 1500 verlegt wurde.
Im Hintergrund die zur Zeit der Verlegung des Ortes gebaute Trinitatis Kirche.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1487 AK

1910 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt

1910 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt

1910 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt.
Auf der vom Wohnhaus der Werft von Claus Witt wehenden Fahne ist im mittleren weißen Feld dessen Name geschrieben, nämlich "C. Witt".
Nachdem die vormalige Peters-Werft im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört wurde, hatte zunächst der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner den Betrieb erworben, der jedoch zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs ging. In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters die Werft, um sie umgehend weiter zu veräußern an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf und führte sie bis zum Jahr 1919.
In genanntem Jahr verkaufte Claus Witt seine Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1511 AK

1911 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1911 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf
1911 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1911 Wewelsfleth.
Bei der abgebildeten Straße handelt es sich vermutlich um die Straße Humsterdorf mit Blick auf den Ortsausgang des Dorfes.
Der breite Wassergraben zwischen Straße und Hausgrundstücken mit den zur Ermöglichung des Wasserschöpfens in ihn hinein gebauten kleinen Stegen erinnert daran, dass vor einhundert Jahren in den Dörfern der Marsch ganz überwiegend das Brauchwasser und Trinkwasser aus offenen Gewässern und aus Zisternen gewonnen wurde. Wenn auch grundsätzlich in allen Teilen der Wilstermarsch das Grundwasser hoch ansteht, ist dieses jedoch für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Erst 1944 wurde in Beidenfleth der Wasserbeschaffungsverband Unteres Störgebiet als Verband der Wassergenossenschaften Bahrenfleth, Beidenfleth und Wewelsfleth gegründet, welcher die ländliche Bevölkerung mit gutem Trinkwasser versorgt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1564 AK
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte und gleichfalls von Friedrich Schlüter, Wilster, verausgabte Ansichtskarte zeigt die Straße von einem veränderten Standort. Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung.

1911 Wewelsfleth Humsterdorf

1911 Wewelsfleth Humsterdorf

1911 Wewelsfleth Humsterdorf.
Bei der abgebildeten Straße handelt es sich vermutlich um die Straße Humsterdorf mit Blick auf den Ortsausgang des Dorfes.
Der breite Wassergraben zwischen Straße und Hausgrundstücken mit den zur Ermöglichung des Wasserschöpfens in ihn hinein gebauten kleinen Stegen erinnert daran, dass vor einhundert Jahren in den Dörfern der Marsch ganz überwiegend das Brauchwasser und Trinkwasser aus offenen Gewässern und aus Zisternen gewonnen wurde.
Auffällig ist auch der rechts des Gewässers zwischem diesem und den angrenzenden Hausgrundstücken verlaufende Fußweg, wobei dieser offenbar nur die vordersten Grundstücke erschloß.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1600 AK

1912 Fracht-Ewer unter Segeln und ein Schleppzug auf der Stör

1912 Fracht-Ewer unter Segeln sowie ein Schlepper mit Schuten auf der Stör
1912 Fracht-Ewer unter Segeln sowie ein Schlepper mit Schuten auf der Stör

1912 Ewer und ein Schleppverband auf der Stör.
Fracht-Ewer unter Segeln auf der Stör; der Ewer ganz links wird von seinem Schiffer angesichts der offenbar geringen Windstärke mit langen Rudern in Fahrt unterstützt. Ein Schlepper unter Dampf bildet mit den von ihm gezogenen Schuten einen Schleppverband.
Die möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt gefertigte Aufnahme wurde von mehreren Orten an der Stör für sich reklamiert. Das ist insofern auch konsequent, als die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20sten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg war und auf ihm ein Großteil der Waren befördert wurde.
Über die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau erfolgte über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßige Anschluß der Stadt Wilster an die Welt. Der Hafen am Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Ausgangshafen für die Wilsteraner Schiffer vor ihrer Fahrt in ferne Länder – das waren z.B. um 1540 Holland, Seeland, Frankreich, Engeland (England), Schottland, Portugal und das „Land tho Losien“ (Andalusien) – aber auch in Länder im Ostseeraum.
Der Hafen und die Schiffahrt sowie die Produkte der fruchtbaren Marsch begründeten die Bedeutung Wilsters und den zeitweilig hier vorhandenen relativen Wohlstand.

Bildrechte: nicht benannt
Reg. mein-wilster: 1450 AK
Reg. mein-wilster: 1691 AK
Anmerkung: Die zweite (Abbildungen 3 und 4) der vorgestellten Karten wurde herausgegeben von Carl Kuskop, Wilster

1912 Frachtkähne auf der Stör - Wewelsfleth

1912 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör
1912 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1912 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör.
Die möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt gefertigte Aufnahme wurde von mehreren Orten an der Stör für sich reklamiert – so wie hier für Wewelsfleth. Das ist insofern auch konsequent, als die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20sten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg war.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.

Bildrechte: nicht benannt
Reg. mein-wilster: 0734 AK
Reg. mein-wilster: 1691 AK
Anmerkung: Die beiden ansonsten identischen Ansichtskarten unterscheiden sich durch die unterschiedliche Beschriftung

1912 gebaut in Wewelsfleth - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL

1912 in Wewelsfleth gebaut - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL von Büsum

1912 gebaut in Wewelsfleth - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL
Der hölzerne Krabbenkutter FAHREWOHL, in Wewelsfleth auf der Junge Werft für den Büsumer Fischer Wilhelm Landsmann gebaut, ist heute im Museumshafen Büsum beheimatet, er ist der älteste noch fahrtüchtige Krabbenkutter Büsums.
Die Junge Werft in Wewelsfleth war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg/Dithmarschen sein Handwerk gelernt habenden zu der Zeit 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Im Verlaufe der Jahre wurde der kleine Giekewer von nur 9,05 m Länge und 3,50 m Breite bei einem Tiefgang von 1,00 m von verschiedenen und an unterschiedlichen Standorten beheimateten Eignern bis in das Jahr 1976 für die Fischerei genutzt; mehrfach wurden Veränderungen an dem Ewer vorgenommen. Danach ließ ihn sein neuer Eigentümer auf der Basis der vorhandenen Originalunterlagen restaurieren. 2008 wurde der Kutter vom Museumshafenverein Büsum erworben.

Bildrechte:
Gestiftet wurden die Fotos von Kai Greiser
Lithos vom Druckformdienst Carl Kruse, Norderstedt
Reg. mein-wilster: 1840 AKn

1912 Straße Deichreihe in Wewelsfleth

1912 Straße Deichreihe in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1912 Straße Deichreihe in Wewelsfleth.
Blick von der Einmündung in den Straßenzug Dorfstraße/Humsterdorf in die Deichreihe Richtung Fährstelle.
Die Straße ist charakterisiert durch die vor allen Gebäuden vorhandenen und regelmäßig beschnittenen Windschutzgehölze; heute befinden sich Bäume nur noch im Bereich des östlichen Streckenabschnitts der Straße und geben diesem ein ganz eigenes beschauliches Gepräge.
Auf der sonst von keinen Fahrzeugen befahrenen Fahrbahn versuchen sich mehrere Mädchen in der Geschicklichkeit des Radfahrens. Es war gewiss zum Zeitpunkt der Aufnahme eine Besonderheit, dass junge Mädchen über ein Veloziped verfügten, wie seinerzeit die Fahrräder zumeist noch bezeichnet wurden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
reg. mein-wilster: 1684 AK

1912 Wewelsfleth - Gasthof Vollmerdt (Ex)

1912 Wewelsfleth - Saal im Gasthof Vollmerdt

1912 Wewelsfleth - Gasthof Vollmerdt
Auf dem Saal des Gasthofes haben sich viele Personen an festlich gedeckten Tischen eingefunden.
Auf der Bühne des Saales befinden sich sechs Musiker einer Musik-Kapelle, welche mit ihrem Spiel die Gäste unterhält.
Vermutlich handelt es sich bei der Veranstaltung um eine Kaffee-Gesellschaft bzw. einen sogenannten Kaffeeball (ein gemütliches Beisammensein), wie sie bis zu Beginn der 1960er Jahre in den Gasthöfen der Wilstermarsch jeweils alljährlich durchgeführt wurden.
Bei dem nachweislich der vorgestellten Karte zu der Zeit von J. Nic. Vollmerdt geführten Haus handelt es sich augenscheinlich um den Gasthof "Zur Hoffnung" an der Dorfstraße; das Gebäude besteht heute nicht mehr, denn es brannte am 28. Januar 1973 bei einem Schadensfeuer ab.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1912 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Fährhaus

1912 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft Fährhaus

1912 Wewelsfleth - Schenkwirtschaft "Fährhaus"
Eine Postkutsche hat vor dem Wewelsflether Fährhaus Station gemacht.
Die Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.
Seinerzeit wurde das Wirtshaus von Johannes Möller betrieben. Nach 1945 etablierte sich in dem links davon stehende Gebäude die Gastwirtschaft „Neues Fährhaus“, welche für den historischen Betrieb erhebliche Konkurrenz bedeutete.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1152 AK

1912 Wewelsfleth - Werft Witt, Deichreihe

1912 Wewelsfleth an der Stör - Werft Witt, Deichreihe
1912 Straße Deichreihe in Wewelsfleth, Wilstermarsch
1912 Werft Claus Witt in Wewelsfleth an der Stör

1912 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt, Straße Deichreihe.
oben bzw. Bild 2: Straße Deichreihe
mittig bzw. Bild 3: Werft Claus Witt
Nachdem die vormalige Peters-Werft im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört wurde, hatte zunächst der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner den Betrieb erworben, der jedoch zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs ging. In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters die Werft, um sie umgehend weiter zu veräußern an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf und führte sie bis zum Jahr 1919.
In genanntem Jahr verkaufte Claus Witt seine Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1615 AK

1912 Wewelsfleth - Werft Witt, Deichreihe (Ex)

1912 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt, Straße Deichreihe

1912 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt, Straße Deichreihe.
oben: Straße Deichreihe
mittig: Werft Claus Witt
Nachdem die vormalige Peters-Werft im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört wurde, hatte zunächst der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner den Betrieb erworben, der jedoch zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs ging. In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters die Werft, um sie umgehend weiter zu veräußern an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf und führte sie bis zum Jahr 1919.
In genanntem Jahr verkaufte Claus Witt seine Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
unten: Zufahrt zur Fähre; Häuser an der Straße Deichreihe

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1912 Wewelsfleth in der Totale (SF)

1912 Wewelsfleth in der Totale

1912 Totale von Wewelsfleth
Das Foto wurde offenbar vom sogenannten Pastoratsland aus aufgenommen, auf welchem 1929 ein neues und heute noch bestehendes Schulgebäude errichtet wurde, nachdem die Gemeinde das Gelände durch Tausch von der Kirche erworben hatte.
Die Trinitatis Kirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, doch lag die Vorgängerin der heutigen Kirche damals so wie auch der zugehörige Ort im heutigen Vorland der Elbe. Das Dorf wurde wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe um 1500 planmäßig verlegt.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1912 Wewelsfleth, Bakenstecher-Fahrzeug MÖVE auf der Stör

1912 Wewelsfleth, Bakenstecher-Fahrzeug MÖVE auf der Stör
Dienstflagge Tonnen- und Bakenamt Bremen (1877 bis 1921)

1912 Wewelsfleth, Bakenstecher-Fahrzeug MÖVE.
Entgegen des auf der alten Ansichtskarte für den Kutter gedruckten Namens "MÖVE" könnte eine andere Schreibweise, nämlich "MÖWE", auch zutreffend sein (Dieses läßt die Betrachtung der Karte mittels einer Lupe vermuten).
Offenbar zeigt die Abbildung die Auslieferung des Neubaus der Schiffswerft Johann Junge an den Auftraggeber, das Tonnen- und Bakenamt Bremen. An Bord befinden sich neben den Schiffbauern und Seeleuten auch Personen in offiziell wirkender Kleidung.
Das genannte Amt war in der Zeit von 1877 bis 1921 eine gemeinsame Dienststelle der an die Weser angrenzenden damaligen deutschen Staaten. Diese waren das Großherzogtum Oldenburg, das Königreich Preußen und die Freie Hansestadt Bremen.
Dem Tonnen- und Bakenamt Bremen unterstand die Aufsicht und Zuständigkeit für die festen und schwimmenden Seezeichen an der Unter- und Außenweser. Seine Aufgaben wurden nach 1921 auf das Reichsverkehrsministerium verlagert. Am Tonnenhof in Bremerhaven zieren heute noch die Wappen Bremens, Oldenburgs und Preußens den Giebel des überkommenen Gebäudes der Tonnenhalle.
Das auf der Werft von Johann Junge in Wewelsfleth erbaute Bakenstecher-Fahrzeug war für Kontrollfahrten und zum Setzen kleinerer Seezeichen vorgesehen.
Die zum Setzen von Baken, Schifffahrtszeichen an Land, eingesetzten Personen wurden Bakenstecher genannt.
Auf der Abbildung führt das Schiff bereits die Dienstflagge (sh. Bild 2); diese entspricht der preußischen Dienstflagge für Staatsfahrzeuge der Seeschifffahrt, nur dass sie in der Gösch anstelle des preussischen Adlers das Bremer Wappen (gekrönter schräger Schlüssel im roten Schild) im weißen Viereck führt. Vergleichbare Dienststellen für die Schifffahrt in den damaligen Ländern Oldenburg, Hamburg, Lübeck und Mecklenburg-Schwerin führten ähnliche Dienstflaggen, bei den jeweils das eigene Landeswappen in der Gösch gezeigt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1699 AK

1913 Gehöfte hinter dem Deich der Stör in Wewelsfleth

1913 Gehöfte hinter dem Deich der Stör in Wewelsfleth

1913 Gehöfte hinter dem Deich der Stör in Wewelsfleth
Die exakte Örtlichkeit der abgebildeten Situation konnte noch nicht eindeutig bestimmt werden - möglich wäre ein Standort im Wewelsflether Uhrendorf.
Um Mithilfe wird gebeten!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1445 AK

1913 Leuchtturm Hollerwettern

1913 Leuchtturm Hollerwettern
Elbe - Leuchtfeuer Brokdor Hollerwettern

1913 In Hollerwettern am Elbdeich stehendes Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes.
Das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser (vgl. Bild 3).
Das Richtfeuer in Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus.
1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: nicht bekannt

1913 Wewelsfleth - Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße

1913 Wewelsfleth - Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße

1913 Wewelsfleth, Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße.
Blick Richtung Dorfmitte. Vorne links der Gasthof von Carl Wiebensohn sowie rechts das Café „Zum Goldenen Kringel“ und die Bäckerei von Carsten Mahn.
Gegenüber der etwas älteren Aufnahme desselben Motives fällt auf, dass die Fenster des Hauses Mahn seither modernisiert wurden und an der Traufseite des Hauses ein zusätzliches Fenster eingebaut wurde.
Charakteristisch für viele Gebäude in Wewelsfleth der damaligen Zeit sind deren gestuft verbretterte und leicht nach vorne geneigte Giebeldreiecke. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst mit nach vorn geneigten Giebeln ausgestattet worden. Dieses hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1764 AK

1914 Private Ansichtskarte Mutter und Kind - von Wewelsfleth nach St. Margarethen

1914 Private Ansichtskarte Mutter und Kind (Magda Sötje geb. Krey mit ihrem Sohn Karl Hermann) - von Wewelsfleth nach St. Margarethen

1914 Private Ansichtskarte Mutter und Kind - von Wewelsfleth nach St. Margarethen.
Derartige entweder Gebäude oder auch Personen zeigende sogenannte private Ansichtskarten hatten zumeist eine sehr geringer Auflage und wurden häufig für die Korrespondenz innerhalb der jeweiligen Familien genutzt.
Die vorgestellte Karte wurde von Magda Sötje geb. Krey in Wewelsfleth Dammducht an ihre in St. Margarethen Osterbünge lebenden Eltern Jacob und Sielke Krey geb. Franzenburg geschrieben.
Auf der Bildseite der Karte abgebildet ist die mit dem Bauern Carl Sötje (Hof 17 gem. dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch mit ihren Familien) seit 1913 verheiratet gewesene Schreiberin mit ihrem ersten Kind, dem 1914 geborenen Karl Hermann Sötje (er fiel im II.WK im Jahr 1943 wie auch bereits 1940 sein jüngerer und 1916 geborene Bruder Richard). Das jüngste Kind des Ehepaares, die 1918 geborene Tochter Cäcie erbte später den Hof; sie heiratete 1939 Emil Kloppenburg.
Der Hof stand in Wewelsfleth Dammducht unmittelbar hinter dem Deich, er ist im Jahr 1969 vollständig abgebrannt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1566 AK

1915 Wewelsfleth - Hafenpriel, Stör (Ex)

1915 Wewelsfleth - Hafenpriel, Stör

1915 Wewelsfleth - Hafenpriel, Stör
Blick auf die Ausmündung des Hafenpriels in die Stör und auf die letzte Flußschleife vor deren Mündung in die Elbe.
Der ehemalige Wewelsflether Hafen lag nicht unmittelbar an der Stör, sondern im Verlauf eines ehemaligen Priels, an dessen Einmündung in die Stör auch Werften betrieben wurden.
Heute erinnert der Name der Straße "Am Hafen" noch an die seinerzeitige und seither völlig veränderte Situation.
Früher legten hier kleine Fracht-Ewer an, welche die Aufgabe der heutigen Lastwagen erfüllten, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Diese Nutzung als Hafen war zum Zeitpunkt der Aufnahme offenbar schon weitgehend Geschichte, wie aus den in den Priel hinein gebauten Stegen und den dort vertäuten kleinen Sport- und Fischerbooten vermutet werden kann.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1916 Eisgang auf der Stör bei Wewelsfleth

1916 Eisgang auf der Stör bei Wewelsfleth
1916 Dreimastschoner auf der Slipanlage der Werf in Wewelsfleth

1916 Eisgang auf der Stör bei Wewelsfleth.
Ein Dreimastschoner liegt auf der Slipanlage der Werft (sh. Detail Bild 2).
Es ist ein beeindruckendes optisches und akustisches Erlebnis, wenn der Ebb- oder Flutstrom die sich beständig verlagernden Eisschollen in der gesamten Breite des Flusses in Bewegung hält. Da ist ein beständiges Knacken, Knirschen und Knistern, wenn sich die Schollen aneinander reiben, sich in Ufernähe übereinander schieben, sich verhaken und dann doch unablässig weiter treiben.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1047 AK

1916 Werft Johann Junge in Wewelsfleth an der Stör

1916 Die Werft von Johann Junge in Wewelsfleth an der Stör.

1916 Die Werft von Johann Junge in Wewelsfleth an der Stör.
Die Abbildung zeigt im April des Kriegsjahres 1916 auf dem Helgen und den Slip-Anlagen der Werft von links nach rechts folgende Schiffe:
Neubau, Boot Siemers, AUGUSTE, HANSEAT, MÖWE, KOSMOPOLIT, AUGUSTA HELGOLAND.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem zuvor in Burg in Dithmarschen tätig gewesenen und 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt und nicht verzeichnet
Reg. mein-wilster: 1697 AK

1917 Wewelsfleth - Bauernhaus

1917 Bauernhaus in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
Wewelsfleth - Hof 8 gem. dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild

1917 Wewelsfleth - Bauernhaus.
Ansichtkarte aus der Serie „Aus der Marsch“.
Bei dem Bauernhaus handelt es sich um den Hof 8 (sh. Bild 8) entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“. Dieser stand zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Gerhard Schröder (* 1864, + 1951) und war 1856 von dessen Vater Gerdt Schröder (* 1832, + 1905) erworben worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1815 AK

1917 Wewelsfleth - Bauernhaus b

1917 Bauernhof in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
Hof 008 entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“

1917 Bauernhof in Wewelsfleth
Der abgebildete schöne Bauernhof steht heute noch in äußerlich baulich kaum veränderter Form – lediglich das Reethdach ist durch eine Hartbedachung ersetzt worden - in Wewelsfleth.
Es handelt es sich um den heute im Eigentum von Axel Voigt und Marlies Borchert stehenden Hof 008 (entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.), der zuvor im Eigentum der Witwe Anna Schröder (ihr Ehemann Paul-Gerhard Schröder ist im II. WK gefallen) stand bzw. nach ihr dem gemeinsamen Sohn Hannes Schröder.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1024 AK
Anmerkung: Es ist bemerkenswert, dass die bereits 1917 aufgelegte Ansichtskarte noch Mitte der 1950er Jahre postalisch verwendet wurde.

1917 Wewelsfleth, Werft an der Stör

1917 Wewelsfleth, Werft an der Stör

1917 Werft von Gustav Junge an der Stör in Wewelsfleth.
Der Betrieb war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft (von Harm Stelling) von den Gebrüdern Christopher und Johann Junge gegründet worden.
Die Junge-Werft erlangte nach ihrer Gründung rasch ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth) betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier im Mai 1917 Jahre vier Schiffe - die Fischkutter ALT 240 und H.F. 241 Finkenwerder, der Frachtsegler Herold und ein Neubau. Die Werft wurde also auch von in Altona oder Finkenwerder beheimateten Schiffen aufgesucht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0502 AK

1918 Feuerschiff KALKGRUND auf der Werft in Wewelsfleth an der Stör

1918 Feuerschiff KALKGRUND auf der Werft in Wewelsfleth an der Stör

ca. 1918 Das Feuerschiff KALKGRUND auf der Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Bereits am 21.04.1876 war vor der Untiefe Kalkgrund am Eingang der Flensburger Förde auf Veranlassung der Königlichen Regierung in Schleswig ein erstes Feuerschiff ausgelegt worden. Das rot angestrichene und gut 20 m lange hölzerne Schiff mit dem in großen weißen Buchstaben auf den Rumpf geschrieben Namen wurde im Jahre 1906 außer Dienst gestellt, wonach dann ein Reserve-Feuerschiff den Dienst übernahm.
Das Nachfolger Stamm Feuerschiff KALKGRUND (II) wurde auf der Werft Flensburger Schiffbau-Gesellschaft im Jahre 1910 erbaut; das 36 m lange Schiff bezog im selben Jahr seine Position.
1919 wurde das Feuerschiff umbenannt in FLENSBURG; offenbar zeigt die Ansichtskarte das Feuerschiff auf der Wewelsflether Werft in der Phase des Umbaues, wonach die Umbenennung erfolgte.
Die Außerdienststellung als Feuerschiff erfolgte 1963 nach der Fertigstellung des Leuchtturmes Kalkgrund.
Das zwischenzeitlich zum Zweimast-Schoner umgebaute Schiff ist heute mit dem Namen "NOORDERLICHT" unter niederländischer Flagge als Kreuzfahrer in Fahrt.
Hier gibt es informationen zum Kreuzfahrer NOORDERLICHT

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0578 AK

1919 Wewelsfleth an der Stör - Häuser auf dem Deich

1919 Häuser auf dem Deich der Stör in Wewelsfleth

1919 Wewelsfleth an der Stör - Häuser auf dem Deich.
In vielen Orten der Wilstermarsch standen früher, so wie an der Deichreihe in Wewelsfleth, Häuser auf der Deicherde und sogar auf dem Deich - ein aus deichbaufachlicher Sicht untragbarer Zustand.
Unter Deicherde verstand man nicht direkt das für den Deichbau erforderliche Bodenmaterial, sondern den vom Deich eingenommenen und den vor und hinter ihm befindlichen Geländestreifen, von dem im Bedarfsfall der für den Deich erforderliche Boden entnommen werden konnte – die Deicherde war Gemeineigentum. Da sie somit nicht im Eigentum der Großgrundbesitzer, der Bauern, stand, haben sich auf ihr in früheren Zeiten die „kleinen Leute“, die Handwerker, Fischer und Tagelöhner mit ihren kleinen Katen angesiedelt. Dieses kann man heute noch vielfach an verschiedenen Örtlichkeiten der Wilstermarsch nachvollziehen. Allerdings sind die für den Deichbau und für die Erhaltung der Wehrfähigkeit der Deiche zuständigen Gremien heute bemüht, sogenannte deichfremde Nutzungen aus dem Bestick der Hauptdeiche heraus zu halten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0974 AK

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth (SF)

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth.
Neben Schiffen für die Berufsschifffahrt und Fischerei fertigte die sehr renommierte damalige Junge Werft auch Boote für die Freizeit-Schifffahrt.
Die Karte zeigt auf den Helligen der Junge Werft in Wewelsfleth die nahezu fertiggestellten schnittigen Kreuzer-Yachten "Gerda" und "Hanna".
Der Betrieb war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft (von Harm Stelling) von den Gebrüdern Christopher und Johann Junge gegründet worden.
Die Junge-Werft erlangte nach ihrer Gründung rasch ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie wurde dann mit der benachbarten und gleichfalls verkauften und zuvor Claus Witt gehörenden Werft von dem neuen Eigentümer (Friedrich Sternemann & Co., Hamburg) zur Störwerft zusamengelegt.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1920 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth

1920 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth

1920 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth.
Die Wewelsflether Kirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, doch lag damals die Vorgängerin der heutigen Kirche, so wie auch der zugehörige Ort, im heutigen Vorland der Elbe. Es war zu der Zeit vermutlich unbedeicht und die Gebäude lagen auf Wurten/Warften.
Das Dorf „Weuelesflethe“ wurde wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe um 1500 planmäßig verlegt. Die am neuen Standort errichtete Kirche wurde 1503 fertig. Sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (der spätere Bischof Willehard ist als Missionar der Friesen bekannt). Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht, sie heißt seither Trinitatis-Kirche.
Westlich der Kirche steht ihr aus dem Jahr 1817 stammende achteckige hölzerne Glockenturm, welcher jedoch Vorgänger hatte. Wegen des in der Marsch infolge des weichen Baugrundes zu erwartenden ungleichmäßigen Setzungsverhaltens der einzelnen und zudem zu unterschiedlichen Zeiten errichteten Gebäudeteile, wurden diese zweckmäßigerweise nicht starr miteinander verbunden.

Bildrechte: Wilhelm Döring, Brunsbüttel Hafen
Reg. mein-wilster: 1560 AK

1920 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Deichstraße, Am Kirchhof

1920 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Deichreihe, Am Kirchhof
1920 Wewelsfleth - Straße Deichreihe
1920 Wewelsfleth - Straße Am Kirchhof

1920 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Deichreihe, Am Kirchhof
oben: Die nach Verlegung des Ortes Wewelsfleth – er lag zuvor im Bereich der Mündung der Stör, wo er gegen die damals ihr Bett verlagernde Elbe nicht gehalten werden konnte – im Jahr 1503 errichtete Trinitatis Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof.
mittig (Bild 2): Die Straße Deichreihe mit der ihr ein markantes und anheimelndes Gepräge gebenden Baumreihe vor den Häusern.
unten (Bild 3): Die kurze Straße „Am Kirchhof“ führt von der Dorfstraße zu dem die Trinitatis Kirche umgebenden Friedhof.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1773 AK

1920 Wewelsfleth, Fähre über die Stör

1920 Wagen-Fähre über die Stör in Wewelsfleth

1920 Wagen-Fähre über die Stör in Wewelsfleth.
Bereits Jahre 1629 war die Wewelsflether Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden im Bereich der Gemeinde Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort.
Die Wagenfähre war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später (1928) jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen. Der Fährmann mußte ein Signal geben, wenn das Seil straff gezogen wurde, denn sonst bestand für die die Fährstelle passierenden Schiffe auf der Stör ein großes Gefahrenrisiko. Wegen des starken Ebb- bzw. Flutstromes der Stör hatten die Schiffe "Vorfahrt" und gaben ihrerseits rechtzeitig Signal.
Nach dem Bau des Sperrwerks an der Stör-Mündung in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0503 AK

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth
1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner „Emmy Friedrich“, erbaut auf der Werft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann Co. in Wewelsfleth;
die Werft gehörte zu den Vorgängerbetrieben der heutigen Peters Werft.
Nachdem der Schiffbaumeister Jürgen Peters 1871 die Werft von Hans Stelling übernommen und den Betrieb in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hatte, vernichtete im Jahr 1906 ein Großfeuer nahezu die gesamte Werft. Danach wurde sie mehrfach kurzzeitig von unterschiedlichen Eigentümern geführt, bis sie 1919 von dem Hamburger Unternehmen Friedrich Sternemann & Co. erworben und mit der benachbarten Junge-Werft zur Störwerft zusammengefaßt wurde. Diese bestand bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1927; danach ruhte der Betrieb bis 1938 – er wurde erworben von Hugo Peters, welcher im benachbarten Beidenfleth seit 1922 eine Werft betrieb.
Anmerkung: Der auf der Ansichtskarte als "Neubau" vorgestellte Schoner war allerdings kein solcher.
Die Störwerft hat für ihn vielmehr den stählernen Rumpf des russischen Minenlegers HELLY verwendet, der aus der Konkursmasse der Norddeutschen Werft in Glückstadt stammte. Der Umbau zu einem 3-Mast-Gaffelschoner erfolgte 1921 auf der Störwerft unter deren technischen Leiter Gustav Junge.
Der Schoner EMMY FRIEDRICH hatte 231 BRT u. 131 NRT und folgende Abmessungen: 33,38 x 7,48 x 3,42m.
Maschine 4 Zylinder Deutz Motor 80 PS.
Das Schiff fuhr in der Folge unter folgenden Namen
1921 EMMY FRIEDRICH , Kapt. E. Friederich, Bremen
1928 MARIE SCHWINGE, Kapt. Diedrich Schwinge, Brake
1938 DANKWART, Kapt. Claus Möller, Brake
1953 wurde eine Verlängerung vorgenommen, 282 BRT, neue Maschine MAK 230 PS
Name ?, Kapt. Hermann Böhmer, Kiel
1963 Name ?, Kapt. Willy Falk, Landsbrück
1968 ANTHOULA, Reederei Klinistalis Volos, Griechenland
1978 ASTERIX, Elli Shipping Volos
1982 CLAVEL, noch in Fahrt
Keine Informationen über den weiteren Verbleib
Quelle: Mitteilung Schiffshistorisches Archiv, Flensburg
Daten aus Herbert Karting, Schiffe aus Wewelsfleth, Band 2, S. 230-233

Bildrechte: Stör-Werft Friedrich Sternemann & Co., Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1846 AK

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth
Segelkutter FRITZ LEXOW

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth
Der Segelkutter MAVIC ist baugleich mit der "FRITZ LEXOW", welche als Nachbau des königlichen Dienstfahrzeugs Kutter "JUIST" heute ihren Heimathafen in der Schleuse Kasenort hat und dort als Zeugnis alter Handwerkskunst bewundert werden kann; sh. dazu auch die Beschreibung (Bild 3 - kann unten als pdf-Datei aufgerufen werden).
Die MAVIC war unter der Baunummer No. 260 als See-Tourenkreuzer mit Hilfsmotor von der damaligen Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann & Co. in Wewelsfleth im Jahr 1921 erbaut worden.
Die Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann Co. in Wewelsfleth gehörte zu den Vorgängerbetrieben der heutigen Peters Werft. Nachdem der Schiffbaumeister Jürgen Peters 1871 die Werft von Hans Stelling übernommen und den Betrieb in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hatte, vernichtete im Jahr 1906 ein Großfeuer nahezu die gesamte Werft. Danach wurde sie mehrfach kurzzeitig von unterschiedlichen Eigentümern geführt, bis sie 1919 von dem Hamburger Unternehmen Friedrich Sternemann & Co. erworben und mit der benachbarten Junge-Werft zur Störwerft zusammengefaßt wurde. Diese bestand bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1927; danach ruhte der Betrieb bis 1938.

Bildrechte: Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann & Co., Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1285 AK
Anmerkung: Die Ansichtskarte sowie das Informationsblatt wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ingeburg und Thomas Wulff, Wilster

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
1921 Wewelsfleth - Dorfstraße

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth.
oben (Bild 2): Das alte Fachwerkhaus (zweites von links) ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann im Jahre 1698 erbaut. Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
Das im Vordergrund stehende sehr interessante Gebäude, in welchem eine Gastwirtschaft betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Gebäude brannte am 28. Januar 1973 ab.
mittig und unten (Bild 3): Der zuvor den Namen Neustadt tragende Abschnitt der heutigen Dorfstraße vermittelte mit seiner engen Bebauung durchaus einen kleinstädtischen Charakter.
In dem Haus im Vordergrund links bestand seinerzeit der „Gasthof zum goldenen Kringel“ , welcher zusammen mit der Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnert an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth - die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf waren und die als Schiffsproviant weit Verbreitung fanden.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite steht der Gasthof Wiebensohn.
Über ein amüsantes Geschehnis zwischen den beiden benachbarten Wirte berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht, welches mit der Datei unten aufgerufen werden kann.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1532 AK

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1921 Wewelsfleth - Pastorat, Straßen Humsterdorf, Dorfstraße, Deichreihe

1921 Wewelsfleth - Pastorat, Straßen Humsterdorf, Dorfstraße, Deichreihe
1921 Wewelsfleth - Pastorat
1921 Wewelsfleth - Ecke Dorfstraße, Deichreihe

1921 Wewelsfleth - Pastorat, Straßen Humsterdorf, Dorfstraße, Deichreihe
oben: Wewelsflether Pastorat an der heutigen Schulstraße (die Wewelsflether Schule ist 1929 auf dem ehemaligen Pastoratsland erbaut worden).
mittig: Blick durch die Straße Humsterdorf; im Hintergrund ist schwach der Turm der Trinitatis Kirche erkennbar.
unten: Bereich der Straßeneinmündung Deichreihe und Dorfstraße; rechts ist im Anschnitt der Gasthof von Arthur Mahn zu erkennen, welcher bei seinem Ausspann auch eine Viehwaage betrieb.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1186 AK

1921 Wewelsfleth, Schiffswerft Junge, Dienstbarkasse „MÖVE“

1921 Wewelsfleth, Schiffswerft Junge, Dienstbarkasse „MÖVE“

1921 Schiffswerft Johann Junge, Dienstbarkasse „MÖVE“ für das Königliche Wasserbauamt Glückstadt.
Dem Amt in Glückstadt – Nachfolgerin des dortigen Deichkondukteurs – oblag die Aufsicht über die schiffbaren Gewässer der Elbe von Wedel bis Brunsbüttel, der Stör, der Wilsterau, der Krückau und der Pinnau.
Die neue Dienstbarkasse war vorgesehen zur Durchführung von Inspektionsfahrten auf den dem Amt unterstehenden Wasserstraßen.
Die 1859 von den Brüdern Christopher und Johann Junge gegründete Werft in Wewelsfleth hatte sich ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung erworben, weshalb sie auch Aufträge staatlicher Behörden erhielt. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge betrieben und dann verkauft.

Bildrechte: Schiffswerft Johann Junge, Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1740 AK

1922 Kegelklub Wilster-Wewelsfleth

1922 Kegelklub Wilster-Wewelsfleth

1922 Kegelklub Wilster-Wewelsfleth
Die überwiegend mit einem Schnurrbart gezierten Herren des Kegelklubs Wilster-Wewelsfleth posieren mit der Vereinswirtin und zwei Kegeljungen an der Kegelbahn am 30. Juni 1922.
Die Kegelbahn stand ohne Wetterschutz im Freien, die Kegel wurden nach jedem Wurf von den Kegeljungen wieder aufgestellt, die Kugeln auf einer rampenförmigen Rinne zu den Keglern zurück gerollt.
Erst ab den 1960er Jahren wurden durch Aufkommen der Automatikbahnen die Arbeit der Kegeljungen entbehrlich; damit entfiel für die Jungen eine Möglichkeit zur Aufbesserung des Taschengeldes.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 0269 AK

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