Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wilster Denkmale

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1897 Altes Rathaus, Op de Göten, Neues Rathaus, Markt, Kirche, Denkmal

1897 Lithographie, Altes Rathaus, Op de Göten, Neues Rathaus, Markt, Kirche, Denkmal
Die Palette der auf den Ansichtskarten verwendeten Motive wurde häufig unterschiedlich arrangiert.
Das „Neue Rathaus“ zeigt noch seine durch Umbau verschandelte Straßenfront.
Die Fassaden der drei Häuser am Markt (Gaststätte "Zur Börse“, Textilhaus Reese, heutige Verbandssparkasse) sind auch hundert Jahre später gut erkennbar; desgleichen das links davon stehende damalige „Hotel Stadt Hamburg“;
vor der Kapelle am Friedhof im Bischof steht das Denkmal an die Gefallenen des Krieges 1870/71

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster

1897 Op de Göten, Neues Rathaus, Johannisstraße, Tagg-Straße, Allee

1897 Op de Göten, Neues Rathaus, Johannisstraße, Tagg-Straße, Allee
Um 1900 waren Ansichtskarte mit einer Palette verschiedener Ansichten sehr beliebt.
von links: Marktstraße, heutige "Op de Göten", die Geschäftshäuser J.P.T. Andersen sowie „Hotel WiIstermarsch-Haus“ stehen schon lange nicht mehr,
der Bahnhof stand in der heutigen Tagg-Straße (frühere Bahnhofstraße)
das Neue Rathaus (ehemalige Doos´sche Palais) stand in der Bäckerstraße (heute Rathausstraße),
„Lübbes Gasthaus“ stand in der damaligen Johannisstraße (der obere Teil der Schmiedestraße)
das Kriegerdenkmal stand vor der damaligen Friedhofs-Kapelle am Eingang zum Friedhof in Bischof

Bildrechte: Verlag v. C. Kuskop, Photogr. Atelier, Wilster

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Bahnhof in der Tagg-Straße, Lübbes Hotel, Markt

1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71;
das Hotel Stadt Hamburg stand an der Westseite des Marktplatzes,
Lübbes Gasthaus in der Schmiedestraße
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Kirche, Kriegerdenkmal, Bahnhof in der Tagg Straße

1898 Farb-Lithographie
Das „Neue Rathaus“ ist durch Umbauten umgestaltet,
beim „Alten Rathaus“ ist die Au noch unter der Göten offen,
vor dem Friedhof steht die alte 1960 abgebrochene Kapelle und das Kriegerdenkmal in Erinnerung an den Krieg 1870/71,
das Hotel Wilstermarschhaus stand an der Ecke Marktstraße (Op de Göten) und Kehdinger Straße (Deichstraße)
der Bahnhof in der späteren „Taggstraße“ (damals Bahnhofstraße) an der Strecke nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop, Wilster
und: Verlag von Glückstadt & Münden, Hamburg

1898 Basar des Militair-Vereins

1898 Basar des Militair-Vereins
Das Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Krieges um die – zunächst erfolglose - Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848-1851 (gegen Dänemark, zu dem damals neben Schleswig auch große Teile Holsteins gehörten) stand auf dem Friedhof in Bischof.
Eine Zeitliste zu den wichtigsten Ereignissen der Schleswig-Holsteinischen Erhebung finden Sie hier.
Das Denkmal zur Erinnerung an die Gefallenen des Deutsch - Französischen Krieges von 1870 / 1871 stand vor dem Friedhof in Bischof. Es war 1873 auf dem Rondeel vor der - zwischenzeitlich abgebrochenen - Kapelle errichtet worden.
Beide Denkmale wurden in den 1950er Jahren beseitigt.
Militair-Vereine bestanden vor hundert Jahren in vielen Dörfern und Städten.

Bildrechte: Verlag v. Fr. Schlüter, Wilster

1898 Basar des Militair-Vereins

1898 Militair-Verein Wilster; Vaterlandsliebe und Patriotismus waren noch nicht negativ belegt.
Diese Karte war anläßlich des „ Kränzchens“ (Kostümfest?) des Militair-Vereins Wilster am 30.11.1898 gerichtet: "an die beiden Obstfrauen von der hinteren Reihe beim Ofen im Colosseum mit dem sinnigen Spruch: Guter Mond du gehst so stille durch die Buden-Reihe hin, oh so stehe auch dann stille, wenn du bei der Obstfrau bist".

Bildrechte: Verlag v. Fr. Schlüter, Wilster

1899 Neues Rathaus, Denkmal u. Kapelle, Bahnhof, Marktplatz, Wilsterau SF

1899 Neues Rathaus, Denkmal u. Kapelle, Bahnhof, Marktplatz, Wilsterau

1899 Neues Rathaus, Denkmal u. Kapelle, Bahnhof, Marktplatz, Wilsterau
Die alte Ansichtskarte zeigt von oben links im Uhrzeigersinn:
- Neues Rathaus - Palais Doos
- Kriegerdenkmal und Kapelle vor dem Friedhof in Bischof an der Allee (das Denkmal erinnerte an den Krieg von 1870/71), beide Bauwerke bestehen nicht mehr
- Alter Bahnhof (in der heutigen Tagg-Straße), das Bauwerk besteht nicht mehr
- Marktplatz
- Wilsterau in Rumfleth

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1900 Denkmale, Diana-Bad in der Rathausstraße

1900 Mehrbildkarte
links oben: Fußsteig nach Kasenort. Der von Fußgängern und Radfahrern benutzte Weg befand sich in trockener Lage auf dem niedrigen Deich der Wilsterau; der daneben liegende Fahrweg war bis in die 1950er Jahre unbefestigt und stark zerfahren.
links unten: Die Kirchhofs-Allee (heutige Straße Allee) führte zum Friedhof in Bischof. Die Pflasterung der Straße Allee war von der Kirchengemeinde vorgenommen worden; diese hatte auch die hälftigen Kosten für die 1878 vorgenommene Erneuerung der Schweinsbrücke zu tragen.
Der erste Wilsteraner Friedhof befand sich rund um die Kirche am Markt. Von 1604 bis 1859 (teilweise bis 1907) befand sich der Friedhof auf dem Gebiet des heutigen Stadtpark; danach wurde er nach Bischof verlegt.
oben rechts: Mitten auf dem Friedhof stand das Denkmal an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848;
oben mittig: auf dem Vorplatz vor dem Friedhof stand das Denkmal 1870/71.
mittig unten: Das „Diana Bad“ (mit Wannenbädern als Ersatz für die in fast allen Haushalten fehlenden Bäder) stand in der Rathausstraße – in dem Gebäude war 1950-1974 das Amtsgericht Wilster untergebracht, danach das Stadtarchiv, die Volksbücherei und ein Jugendzentrum. Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Photograph, Wilster

1903 Allee - Denkmal 1870/71 auf dem Vorplatz der Friedhofskapelle

1903 Allee - Denkmal 1870/71 auf dem Vorplatz der Friedhofskapelle in Wilster

1903 Denkmal 1870/71 auf dem Vorplatz bei der Friedhofskapelle an der Allee.
Der erste Wilsteraner Friedhof befand sich rund um die Kirche am Markt. Von 1604 bis 1859 (teilweise bis 1907) befand sich der Friedhof auf dem Gebiet des heutigen Stadtpark; danach wurde er nach Bischof verlegt.
Nach Aufgabe des Kirchhofs am heutigen Stadtpark war ein Gelände in Bischof erworben und dort ein neuer Friedhof eingerichtet worden. In der Mitte des Friedhofs stand das in Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung des Jahres 1848 errichtete Denkmal.
Auf dem Vorplatz der Friedhofskapelle erinnerte das Kriegerdenkmal an den deutsch-französischen Krieg 1870/71.
Die unmittelbar an der Straße Allee liegende kleine Kapelle wurde um 1960 beseitigt, nachdem in der Mitte des Friedhofes eine größere neue Kapelle errichtet worden war. Auch das Denkmal auf dem Vorplatz war kurze Zeit zuvor beseitigt worden.
Das abgebildete Wappen soll offenbar dasjenige der Stadt Wilster darstellen, eine Rose war jedoch weder in diesem noch im Holsteiner Wappen jemals Wappenbild, es entsprang offenbar der Phantasie des Zeichners.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1907 Marktplatz Nordseite, Friedens-Eichen

1907 Marktplatz Nordseite, Friedens-Eichen in der Stadt Wilster
Nordseite Marktplatz 2007 Wilster
1900 Marktplatz Nordseite, Friedens-Eichen in der Stadt Wilster

1907 Nordseite des Marktplatzes mit Blick in die obere Burgerstraße. Die um die Kirche herum stehenden Kastanien stehen in voller Blüte.
Links im Vordergrund das Pastorat; es war im Jahre 1807 neu gebaut worden.
Vorne auf dem Platz zwischen den Bäumen - bei den zusätzlich zu den die Kirche umstehenden Kastanien nach dem Frieden 1871 gepflanzten "Friedens-Eichen" - wurde im Mai 1911 das aus großen Findlingen bestehende Denkmal an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 errichtet und eingeweiht (also 40 Jahre nach dem Krieg);
es wurde 1950 in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte und aus der Zeit um 1900 stammende Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1908 Denkmal Schleswig-Holsteinische Erhebung

1908 Denkmal Schleswig-Holsteinische Erhebung
Nachdem der Kirchhof im heutigen Stadtpark zu klein geworden war, wurde ein Gelände (der städtische Kleine Brook sowie Flächen des Bauern Heesch) in Bischof erworben und dort ein neuer Friedhof eingerichtet; der ältere Teil des Friedhofs wurde bereits 1859 in Benutzung genommen.
In der Mitte des Friedhofs stand das in Erinnerung an die im Jahre 1848 erfolgte Schleswig-Holsteinische Erhebung (gegen Dänemark) errichtete Denkmal, dessen Kosten von der Kirchengemeinde und den Kampfgenossen jeweils hälftig übernommen worden war.
Das Bild zeigt neben dem Denkmal die letzten zu der Zeit (1908) noch lebenden Wilsteraner, die als Kampfgenossen Teilnehmer der Erhebung waren.
Das Denkmal stand bis in die 1950er Jahre. Um das Denkmal herum waren vom vormaligen Friedhof im heutigen Stadtpark stammende alte besondere Grabsteine aufgestellt worden - diese sind heute noch vorhanden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1908 Stadtpark

1908 Blick von der Wende an der Deichstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern; so im Hintergrund das Grabmal der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt; das Grabmal und seine Umgebung befinden sich 100 Jahre später in einem erbärmlichen und der Stadt Wilster nicht zur Ehre gereichenden Zustand.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1909 Denkmal für den Dichter Johann Meyer im Stadtpark SF

1909 Denkmal für den Dichter Johann Meyer im Stadtpark

1909 Denkmal für den Dichter Johann Meyer im Stadtpark;
das Geburtshaus des Dichters stand in der Neustadt.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so geehrten Dichter Blumen reichende aparte bronzene Mädchengestalt sowie die Leier wurden Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.
Das Geburtshaus des vorwiegend in niederdeutscher Mundart seine Werke verfassenden Dichters stand in der Neustadt; das heute nicht mehr vorhandene Gebäude gehörte später zur Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe.
Hier findet sich mehr zur Biografie und Bibliografie Johann Meyer

Bildrechte: Carl Göttsche, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Silke Brenner, Freiburg

1909 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark

1909 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark in Wilster
1909 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark in Wilster

1909 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Heimat-Dichter Johann Meyer wurde anläßlich dessen achtzigsten Geburtstag von der Stadt Wilster im Stadtpark aufgestellt, wo es jetzt seit über einhundert Jahren steht.
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebr. Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in die Dorfschule Jörl/Schleswig, danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter und studierte Theologie.

Bildrechte:
Bild 1: Verlag v. L. Behning, Wilster
Bild 3: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Es existieren mit fast identischem Foto ähnliche Versionen der Ansichtskarte;
die ergänzend vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1909 Denkmal zu Ehren von Johann Meyer im Stadtpark

1909 Denkmal zu Ehren von Johann Meyer im Stadtpark in Wilster
Johann Meier Denkmal 2007

1909 Zu seinem achtzigsten Geburtstag setzte die Stadt Wilster dem Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer – er ist am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus stand in der Neustadt – im Stadtpark ein Denkmal.
Die dem Dichter einen Strauß Blumen reichende aparte bronzene Mädchengestalt wie auch die bronzene Leier wurden in der zweiten Hälfte des II. WK entfernt und ebenso wie eine der Kirchenglocken eingeschmolzen und zur Fertigung von Granaten verwendet - Ausdruck des damaligen Ungeist!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

1909 Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer a

1909 Stadtpark, Denkmal für den Dichter Johann Meyer
1909 Stadtpark, Denkmal für den Dichter Johann Meyer

1909 Stadtpark in Wilster.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so geehrten Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung

Bildrechte: C. Günther, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagsliste Matthias Kohls, Harburg)
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Ansichtskarte mit dem identischen Motiv erschien 1917 in der Buchhandlung C.M. Hencke, Wilster. Die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1909 Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer b

1909 Stadtpark, Denkmal für den Dichter Johann Meyer

1909 Stadtpark in Wilster.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichters Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht. Die dem so Geehrten Blumen reichende bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.
Die kolorierte Ansichtskarte mit dem Foto aus dem Jahr 1909 erschien 1917 in der Buchhandlung C.M. Hencke, Wilster

Bildrechte: C. Günther, Wilster

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
Idylle im Stadtpark, den früheren Friedhof der Stadt Wilster;
rechts im Hintergrund das in dem Jahre errichtete Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer mit der Blumen reichenden bronzenen Mädchengestalt, die leider Ende des II.WK eingeschmolzen wurde.
Hoch interessant ist die im Vordergrund erkennbare zweirädrige Kinderkarre mit rückseitigen Stelzen; die Handhabung dieses eigenwilligen Gefährts verlangte dem Kindermädchen sicherlich einiges Geschick ab.

Bildrechte: C. Günther, Wilster
A. Sternberg, Hamburg (gem. Emblem und Verlagslisten Matthias Kohls, Harburg)
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster.

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal b

1909 Stadt Wilster - Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
1909 Kindermädchen mit Kinderkarre und beaufsichtigten Kindern im Stadtpark der Stadt Wilster

1909 Stadtpark mit dem Johann Meyer Denkmal
Idylle im Stadtpark, dem früheren Friedhof der Stadt Wilster;
rechts im Hintergrund das in dem Jahre errichtete Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer mit der Blumen reichenden bronzene Mädchengestalt, die leider Ende des II.WK eingeschmolzen wurde.
Hoch interessant ist die im Vordergrund erkennbare zweirädrige Kinderkarre mit rückseitigen Stelzen; die Handhabung dieses eigenwilligen Gefährts verlangte dem Kindermädchen sicherlich einiges Geschick ab (sh. Detail Bild 2).

Bildrechte: C. Günther, Wilster
in C.M. Hencke´s Buchhandlung, Wilster, erschien die kolorierte Version 1917

1910 Allee mit Friedhofs-Kapelle und Denkmal 1870/71 a

1910 Allee mit Friedhofs-Kapelle und Denkmal 1870/71
Friedhofseingang von der Allee 2007

ca. 1910 Friedhofskapelle und Denkmal in Bischof.
Nach Aufgabe des Kirchhofs am heutigen Stadtpark, wurde ein Gelände in Bischof erworben und dort ein neuer Friedhof eingerichtet, dessen älterer Teil schon 1859 in Benutzung genommen war.
Auf dem Vorplatz der etwa 1960 abgebrochenen Friedhofskapelle stand das 1873 errichtete Kriegerdenkmal 1870/71 zur Erinnerung an den deutsch-französischen Krieg.
Die Kapelle und die Friedhofsgebäude sind 1860 errichtet worden.
Die im Vordergrund erkennbare Straße führt an der Wilsterau entlang über Bischof zum Kasenort an der Mündung der Wilsterau in die Stör.

Die Wilstersche Zeitung berichtete 1960 über die beabsichtigte Umgestaltung des Friedhof-Vorplatzes und die damit einhergehende Beseitigung der alten Kapelle (Bild 3).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf.

1910 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark SF

1909 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark in Wilster

1910 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Heimat-Dichter Johann Meyer wurde anläßlich dessen achtzigsten Geburtstags von der Stadt Wilster im Stadtpark aufgestellt, wo es jetzt seit über einhundert Jahren steht.
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebr. Lübbe) stand in der Neustadt.

Einen Eindruck von den damaligen Zeitumständen verrät uns die Schreiberin der Karte. Sie berichtet davon, daß die angehenden Konfirmanden - die beiden letzten Schulklassen - einen Ausflug von Wilster nach Kasenort durchgeführt hätten. Wie wohl die Reaktion heutiger Wilsteraner Schüler bei der Ankündigung eines derartigen Zieles wäre?

Bildrechte: Verlag v. L. Behning
Anmerkung: Die vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1910 Stadtpark - Mausoleum der Etatsrätin Doos

1910 Stadtpark - Mausoleum der Etatsrätin Doos
1910 Stadtpark - Mausoleum der Etatsrätin Doos
1910 Stadtpark - Mausoleum der Etatsrätin Doos

1910 Partie im Stadtpark – dem zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern;
so beispielsweise das mit einem Zaun umgebene Mausoleum der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt, welches sich einschließlich seiner unmittelbaren Umgebung 100 Jahre später in einem der Stadt Wilster nicht zur Ehre gereichenden erbärmlichen Zustand befindet.
Mauerwerk und Putz des Mausoleums sind schadhaft; die Gitterstäbe an den Lüftungsöffnungen fehlen. Selbst die Erinnerungstafel wird unzureichend gesäubert!

Bildrechte: F. Schlüter, Wilster

1915 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark

1915 Denkmal für Johann Meyer im Stadtpark
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Heimat-Dichter Johann Meyer wurde anläßlich dessen achtzigsten Geburtstags von der Stadt Wilster im Stadtpark aufgestellt, wo es jetzt seit einhundert Jahren steht.
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebr. Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in die Dorfschule Jörl/Schleswig, danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter und studierte Theologie.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning

1916 Kriegswahrzeichen im Bürgermeister Garten

1916 Kriegswahrzeichen im Bürgermeister Garten

1916 Kriegswahrzeichen im Bürgermeister Garten.
Auf dem zentralen Rondell im vorderen Bereich des als öffentlicher Park genutzten Gartens wurde im I. Weltkrieg aus Anlaß des Wilster-Opfertages am 23.01.1916 das "Kriegswahrzeichen Wilster zum Besten der Kriegshilfe und der Nationalspende" aufgestellt.
So wie an sehr vielen anderen Orten wurde die Freiwillige Kriegshilfe offenbar auch in Wilster nicht nur von den Schulen durchgeführt; es wurden von der gesamten Bevölkerung Sach- und Geldspenden für Kriegsopfer gesammelt. Aus der Zeit stammt in diesem Zusammenhang auch der Begriff Heimatfront im Gegensatz zu und dem im Felde stehenden Heer.
Vermutlich wurde an dem „Kriegswahrzeichen“ auch eine sogenannte Nagelung durchgeführt. Die Nägel konnten gegen eine Spende erworben werden und wurden in die Symbolfiguren eingeschlagen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1916 Neustadt Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe, Denkmal Johann Meyer im Stadtpark

1916 Neustadt in der Stadt Wilster, Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe, Denkmal Johann Meyer im Stadtpark
1916 Neustadt in der Stadt Wilster, Geburtshaus des Dichters Johann Meyer
1916 Stadtpark in der Stadt Wilster, Denkmal für den Dichter Johann Meyer

1916 Neustadt Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe, Denkmal Johann Meyer im Stadtpark
Johann (Hinrich Otto) Meyer, ein Heimat-Dichter niederdeutscher Mundart, wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl / Schleswig, besuchte danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Meyer schrieb zahlreiche Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland.
Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80 Geburtstag (1905) eingeweihten Denkmal.
Die zum Denkmal gehörende bronzene Leier sowie die dem Dichter Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurden im II. Weltkrieg auf Veranlassung der Nazis entfernt – man wollte mit den aus dem so gewonnenen Material gefertigten Granaten den Krieg gewinnen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1916 Neustadt Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe; Denkmal Johann Meyer im Stadtpark

1916 Neustadt Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe; Denkmal Johann Meyer im Stadtpark
Johann (Hinrich Otto) Meyer, ein Heimat-Dichter niederdeutscher Mundart, wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Johann Meyer ging in Schafstedt / Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl / Schleswig, besuchte danach Privatschulen in Lunden und Schleswig; er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Meyer schrieb zahlreiche Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland.
Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80 Geburtstag (1905) eingeweihten Denkmal.
Die zum Denkmal gehörende bronzene Leier sowie die dem Dichter Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurden im II. Weltkrieg auf Veranlassung der Nazis entfernt – man wollte mit den aus dem so gewonnenen Material gefertigten Granaten den Krieg gewinnen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend beigestellte kolorierte Fassung der Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1918 Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer

1918 Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer.

1918 Stadtpark - Denkmal für den Dichter Johann Meyer.
Der Stadtpark der Stadt Wilster ist im Jahre 1907 auf dem Gelände des ehemaligen und von der Kirchengemeinde erworbenen Friedhofs angelegt worden.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht. Die dem so geehrten Dichter Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg leider entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1919 Rosengarten, Kohlmarkt, Markt, Burger Straße, Denkmal 1870/71 SF

Rosengarten, Kohlmarkt, Markt, Burger Straße, Denkmal 1870/71 in Wilster

1919 Rosengarten, Kohlmarkt, Markt, Burger Straße, Denkmal 1870/71
Mehrbildkarte
oben links: Blick über den Rosengarten zur Kirche
oben mittig: Blick vom Kirchturm auf den Markt
oben rechts: Fracht-Ewer am Hafen am Rosengarten
unten links: Kohlmarkt Straße
unten mittig: Denkmal vor der (alten) Friedhofskapelle; Erinnerung an den dDeutsch-Französischen Krieg 1870/71
unten rechts: Burger Straße

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1919 Stadtpark, Denkmal für den Dichter Johann Meyer SF

1919 Johann Meyer Denkmal im Stadtpark der Stadt Wilster

1919 Stadtpark, Denkmal für den Dichter Johann Meyer
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so geehrten Dichter Blumen reichende anmutige bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.
Hier findet sich mehr zur Biografie und Bibliografie Johann Meyer

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1927 Dichter Johann Meyer, Geburtshaus in der Neustadt, Denkmal im Stadtpark

1927 Dichter Johann Meyer, Geburtshaus in der Neustadt, Denkmal im Stadtpark von Wilster

1927 Denkmal für den Dichter Johann Meyer im Satdtpark; sein Geburtshaus stand in der Neustadt.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer wurde am 05.01.1909 aus Anlaß seines achtzigsten Geburtstages eingeweiht.
Die dem so geehrten Dichter Blumen reichende aparte bronzene Mädchengestalt wurde Ende des II. Weltkrieg entfernt und eingeschmolzen – für derartiges Metall gab es zu der Zeit eine andere Verwendung.
Das Geburtshaus des vorwiegend in niederdeutscher Mundart seine Werke verfassenden Dichters stand in der Neustadt; das heute nicht mehr vorhandene Gebäude gehörte später zur Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe.
Hier findet sich mehr zur Biografie und Bibliografie Johann Meyer

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1927 Marktplatz Nordseite, Denkmal Frieden 1871, Blick in die Burger Straße

1927 Nordseite des Marktplatzes, Denkmal Frieden 1871, Blick in die Burger Straße
1927 Nordseite des Marktplatzes, Denkmal Frieden 1871, Blick in die Burger Straße.

1927 Nordseite des Marktplatzes, Denkmal Frieden 1871, Blick in die Burger Straße.
Die Karte unterscheidet sich nur durch ihre Aufmachung von einer gleichfalls vorgestellten anderen Auflage.
Vor dem Kirchen-Portal an der Nordseite der St. Bartholomäus Kirche steht das Denkmal, welches an den Frieden von 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnert. Die beim Denkmal stehenden "Friedens-Eichen" waren bereits unmittelbar nach Friedensschluß gepflanzt worden.
Das Denkmal jedoch war erst 1911 vom damaligen Wilsteraner „Kriegerverein“ gestiftet und zwischen den Friedens-Eichen aus großen Findlingen errichtet worden; im Mai 1911, also 40 Jahre nach dem Frieden, wurde es eingeweiht. Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die zusätzlich vorgestellte Variante der Ansichtskarte mit identischem Motiv befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1927 Marktplatz Nordseite; Blick in die Burger Straße

1927 Marktplatz Nordseite; Blick in die Burger Straße in Wilster

1927 Marktplatz Nordseite; Blick in die Burger Straße.
Die hier abgebildete Ansichtskarte wurde nach dem II. WK neu aufgelegt, das Foto jedoch stammt nachweislich einer Karte mit exakt identischem Motiv aus dem Jahre 1927.
Fast unverändert gegenüber dem Zustand vor zwei Jahrzehnten präsentiert sich die Nordseite des Marktplatzes.
Von den um die Kirche herum stehenden Kastanien sind einige entfernt worden.
Zwischen den Bäumen steht das im Mai 1911 eingeweihte Denkmal an den Frieden nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71.
Die Häuserzeile links mit dem Pastorat ist unverändert. Die Ketten an den um die Kirche herum stehenden Poller sind teilweise entfernt; die gesamten Poller wurden zu Beginn der 1960er Jahre leider völlig beseitigt.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1928 Mausoleum der Etatsrätin Doos SF

1928 Mausoleum der Etatsrätin Doos im Stadtpark in Wilster
1928 Mausoleum der Etatsrätin Doos im Stadtpark in Wilster

1928 Mausoleum der Etatsrätin Doos im Stadtpark – dem zweiten Friedhof der Stadt Wilster.
Der heutige Stadtpark war lange Zeit der Friedhof der Stadt Wilster; an seine ehemalige Funktion erinnern heute noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale, welche sich jedoch leider nicht mehr in der gebotenen Weise dem Betrachter darbieten.
War in vergangenen Jahrzehnten beispielsweise das ursprünglich mit einem Zaun umgebene Mausoleum der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt, noch in angemessener Weise gepflegt, so ist dieses heute unverständlicherweise nicht mehr regelmäßig der Fall.
Mauerwerk und Putz des Mausoleums sind schadhaft; die Gitterstäbe an den Lüftungsöffnungen fehlen. Selbst die Erinnerungstafel wird nicht gesäubert!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die vorgestellte Ansichtskarte (Bild 1 und 2) befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen,
die kolorierte Version (Bild 3 und 4) befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1928 Nordseite des Marktplatzes, Denkmal Frieden 1871

1928 Wilster - Nordseite des Marktplatzes, Kirche, Denkmal Frieden 1871

1928 Nordseite des Marktplatzes, Kirche, Denkmal Frieden 1871
Nordwestseite der St. Bartholomäus Kirche mit dem vor dem Kirchen-Portal stehenden Denkmal, welches an den Frieden von 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnert. Es war 1911 vom damaligen Wilsteraner „Kriegerverein“ gestiftet und aus großen Findlingen errichtet worden; im Mai 1911, also 40 Jahre nach dem Frieden, wurde es eingeweiht. Neben dem Denkmal die bereits 1871 gepflanzten "Friedens Eichen".
Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.
Sehr gut erkennbar ist, wie seinerzeit die unmittelbar um die St. Bartholomäus Kirche herum befindliche Fläche mit Pollern aus Granit und dazwischen gespannten schweren Ketten gegen den übrigen Marktplatz abgegrenzt war.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

1929 Denkmal für die Gefallenen im Stadtpark

1929 Denkmal im Stadtpark
In der Mitte des Stadtparks wurde das Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet und am 15.09.1929 eingeweihte.
Die Namen der Gefallenen sind in Stein eingemeißelt.
So ist unter vielen anderen der in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt * 06.01.1890 aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre erweitert und erinnert heute an alle Opfer der Kriege.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

Anmerkung: Das Bildnis mit dem sterbenden Soldaten stammt von dem Bildhauer Richard Kuöhl

1929 Stadtpark, Denkmal für die Opfer des I. Weltkrieges SF

1929 Stadtpark, Denkmal für die Opfer des I. Weltkrieges
In der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster wurde das am 15.09.1929 eingeweihte Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet.
So ist unter vielen anderen der am 06.01.1890 in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die auf dem Denkmal eingemeißelten Namen aller Gefallenen
Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre erweitert und erinnert heute an alle Opfer der Kriege.
Anmerkung: Das Bildnis mit dem sterbenden Soldaten stammt von dem Bildhauer Richard Kuöhl

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1930 Stadtpark, Mausoleum der Etatsrätin Doos, Johann Meyer Denkmal

Stadtpark 2007

1930 Partie im Stadtpark, dem früheren Friedhof der Stadt Wilster
rechts das 1909 errichtete Denkmal für den in Wilster geborenen Dichter Johann Meyer mit der Blumen reichenden aparten bronzenen Mädchengestalt, die Ende des II.WK eingeschmolzen wurde.
Links das von einem Zaun umgebene Grab der Etatsrätin Doos, der großen Wohltäterin der Stadt Wilster.
Ganz im Hintergrund ist zwischen den Bäumen das Gebäude der Mittelschule Wilster erkennbar.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1931 Stadtpark mit dem Ehrenmal

1931 Stadtpark mit dem Ehrenmal
In der Mitte des Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark umgestalteten zweiten Friedhofs der Stadt Wilster wurde das am 15.09.11929 eingeweihte Ehrenmal für die im I. Weltkrieg Gefallenen der Kirchengemeinde Wilster errichtet. So ist unter vielen anderen auch der am 06.01.1890 in Wilster geborene Johannes Heinrich von Holdt aufgeführt, der im Alter von nur 25 Jahren am 12.01.1915 bei Soissons in Frankreich fiel.
Hier findet man die Namen aller Gefallenen
Mitte der 1950er Jahre wurde das Denkmal umgestaltet und erinnert seither an alle Opfer der beiden Weltkriege. Die gemauerten Stelen (die Arbeiten wurden vom Wilsteraner Maurer-Meister Heinrich Stammer durchgeführt) zeigen die Wappen der ehemaligen deutschen Ostgebiete sowie das Wappen der Stadt Wilster.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Das im Frühjahr 2010 aufgenommene Vergleichsfoto zeigt den Stadtpark im Schmuck von zigtausen blühenden Krokussen.
Diese sind aus Anlaß ihres Jubiläums ein Geschenk der Firma Textil Reese an die Stadt Wilster.
Welch eine schöne Geste - Danke Peter Reese!

1932 Meierei, Rosengarten, Markt, Neustadt, Denkmal 1870/71

ca. 1932 Mehrbildkarte mit 5 Abbildungen
oben links: das Betriebsgebäude der 1928 gegründeten Meierei–Genossenschaft Wilster in der Tagg-Straße;
oben rechts: die Tjalk des Schiffers Schleu am Rosengarten vor dem Kühl´schen Speicher;
unten links: Ostseite des Marktplatzes;
unten rechts: in dem im Zuge der Stadtsanierung abgerissenen Gebäude mit der interessanten Fassade wurde in den 1950er Jahren eine Kaffeerösterei betrieben, zuvor Automobilbau Bahlke & Weimershaus;
mittig: an den Krieg 1870/71 erinnerndes Denkmal vor dem Nordportal der St. Bartholomäus Kirche

Bildrechte: Verlag Karl Kuskop, Wilster

1933 Denkmal "Friede 1871" vor der Kirche

1933 Denkmal "Friede 1871" vor dem nördlichen Kirchenportal
Das Kirchen-Portal auf der Nordseite des Marktplatzes mit dem davor stehenden Denkmal, welches an den Frieden von 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnerte.
Es war 1911 vom damaligen Wilsteraner „Kriegerverein“ gestiftet und zwischen den Friedens-Eichen aus großen Findlingen errichtet worden;
im Mai 1911, also 40 Jahre nach dem Frieden, wurde es eingeweiht.
Das Denkmal wurde Mitte der 1950er Jahre in den Stadtpark versetzt, wo es heute noch steht.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

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