Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wilster in der Totale

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland in Wilster
1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland in Wilster

1875 Blick auf den alten Hafen am Rosengarten und auf das Helgenland.
Ganz links im Vordergrund ist ein zur damaligen Zeit noch offenes Fleth zu erkennen;
der Rosengarten mit dem daran anschließenden Zimmerplatz (Helgenland), auf welchem die kleinen wilsteraner Werften tätig waren, war damals praktisch eine Insel.
Über den Häusern ist der Zusammenfluß von Wilsterau (der Stadtarm) und der im Mittelalter künstlich gegrabenen Sielwettern (von der Mühlenbücke am Audeich entlang) erkennbar. Dahinter Häuser an der Straße "Hinter der Stadt", der heutigen Hans-Prox-Straße.
Links der Schornstein einer ehemaligen Lederfabrik; links daneben (Bild 3) Häuser am Krumwehl
Auf Bild 1 ist rechts der damals noch offene und offenbar gut unterhaltene Burggraben erkennbar; er führte vom Rosengarten am Stadtpark entlang, unterquerte die Zingelstraße, führte an der Südseite des Colosseum-Platzes entlang, unterquerte Burgerstraße und Kohlmarkt und mündete in wieder in den Stadtarm der Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof ein.
Das Haus rechts neben dem vom Rosengarten zur Deichstraße führenden Fussgängersteg ist das Eltern- und Geburtshaus des Betreibers dieser Heimat-Seite.

Anmerkung:
Der Name „Rosengarten“ ist sehr alt: im Mittelalter hatte fast jede Stadt in Norddeutschland mit dem sogenannten Rosengarten ihren Platz, auf dem die Gilden (mittelalterliche Versicherungen auf Gegenseitigkeit) ihre Feste feierten. Mit der Armbrust wurde dabei nach dem Papagoyen geschossen (der Brauch lebt heute als Vogelschießen fort).

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1876 De Slaat, Wiesen am Audeich, Stadtmühle

1876 Straße De Slaat, Wiesen am Audeich, Stadtmühle

1876 De Slaat, Wiesen am Audeich, Stadtmühle
Der Standort des Photographen war offensichtlich die Galerie der Spinnkopfmühle auf dem Hausdach der Schmiede am Rosengarten.
Im Vordergrund sind Gebäude an der Straße Neustadt sowie der von dieser abgehenden kleinen Gasse "De Slaat" zu erkennen.
Dahinter sind die zwischen der Rathausstraße und der Wilsterau am Audeich sich erstreckenden Wiesen erkennbar - diese wurden reichlich ein Jahrhundert später im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungs-Ausweichgelände bebaut.
Am Horizont ist die Stadt Mühle an der Mühlenstraße erkennbar sowie hinter dieser der hell schimmernde Wasserspiegel der Wilsterau am Großen Brook.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1880 Neumarkt und Totale von Wilster

1880 Neumarkt und Totale von Wilster

1880 Neumarkt und Totale von Wilster
Der Standort des Photographen war offensichtlich die Galerie der Spinnkopfmühle auf dem Hausdach der Schmiede am Rosengarten.
Links ist der Neumarkt und die in ihn einmündende Schmiedestraße zu erkennen.
Im Hintergrund das Palais Doos - das Neue Rathaus - und rechts von diesem Gebäude an Blumenstraße und Bäckerstraße (heutige Rathausstraße).
Rechts vom Palais Doos ist recht klein auf einem der Häuser eine weitere sogenannte Spinnkopf-Mühle (eine kleine Form der Koker-Mühle) zu sehen, wie sie seinerzeit auf einigen Häusern in Wilster zur Energieerzeugung vorhanden waren.
Rechts im Vordergrund ein Gebäude an der Straße Neustadt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1880 Totale von Wilster - Rathausstraße, Blick aus südlicher Richtung

1880 Totale von Wilster - Blick aus südlicher Richtung

1880 Totale von Wilster
Blick vom Diana-Bad (späteres Amtsgericht) über die Rathausstraße (ehemalige Bäckerstraße) auf das Zentrum von Wilster.
Die Stadt wird überragt von der grazilen Spitze der St. Bartholomäus Kirche. Rechts davon ist das Dach des Palais Doos (Neues Rathaus) zu erkennen.
Der hohe Schornstein links im Hintergrund gehörte vermutlich zu der nahe der Schott-Brücke unmittelbar an der Wilsterau betriebenen Lederfabrik Falk.

Bildrechte: Hans Peter Mohr, Wilster

1880 Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster

1880 Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster
1880 Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster
1880 Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster; Spinnkopf Mühlen auf den Dächern von Häusern und Betriebsstätten

1880 Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster
Vom Audeich aus bot sich seinerzeit über die Wilsterau und die angrenzenden Wiesen ein wundervoller Panoramablick auf die schöne kleine Stadt Wilster.
Der grazile spitze Turm der Bartholomäuskirche dominiert die Silhouette der Stadt.
Bei Betrachtung mit der Lupe konnten an fünf Standorten auf den Dächern von Häusern bzw. Betriebsstätten angebrachte Spinnkopf Mühlen entdeckt werden (sh. Bild 3), welche seinerzeit der Energiegewinnung dienten.
Der Wilsterau ist noch anzusehen, daß sie zu der Zeit eine für Handel und Gewerbe der kleinen Stadt bedeutender Wasserweg war.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1900 Blick aus Nordwesten auf Wilster

ca. 1900 Blick aus Nordwesten auf Wilster
Diese Aufnahme aus dem Jahre 1900 wurde für mehrere Auflagen einer Ansichtskarte verwendet, die in ihrer Gestaltung leicht von einander abweichen. Hier beispielsweise ist auf der Bildseite der untere Bereich nicht für schriftliche Mitteilungen frei gehalten (bis zum Jahre 1905 durfte auf der Anschriftenseite der Ansichtskarten nur die Adresse geschrieben werden).
Offenbar wurde die Aufnahme vom hohen Schornstein der Ballinschen Lederfabrik (später Netz-Fabrik, danach Sack-Spiess) aus gemacht.
Im Bild rechts vor der Kirche die Gebäude der vormaligen Mittelschule, welche aus der Zelt um 1885 stammen; hier war zur Zeit der Aufnahme die Knabenschule untergebracht, jetzt befindet sich hier die „Schule am Stadtpark".
Der erst 1951 erbaute Pavillon ist hier noch nicht vorhanden.
Links im Bild die 1898 erbaut. „Villa Schütt“ (Schütt’ sche Villa) des Wilsteraner Leder Fabrikanten.
Sehr gut zu erkennen ist im Vordergrund der mit rechtwinkligen Kurven durch die Gärten und Wiesen verlaufende Feldweg, der bis in die 1960er Jahre als beliebter Schulweg zur damaligen Volksschule genutzt wurde.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop Nachf., Inh. Ludwig Behning

1900 Blick aus Nordwesten auf Wilster

1900 Blick aus Nordwesten auf Wilster
1900 Blick aus Nordwesten auf Wilster

1900 Diese Aufnahme zeigt Wilster im Jahre 1900. Offenbar wurde sie vom hohen Schornstein der Ballinschen Lederwerke (später Netz-Fabrik, danach Sack-Spies) aus gemacht.
Im Bild rechts vor der Kirche das Gebäude der Knabenschule (hier war später die Mittelschule eingezogen), welches aus der Zeit um 1885 stammt; hier befindet sich jetzt die „Schule am Stadtpark. Der erst 1951 erbaute Pavillon ist hier noch nicht vorhanden.
Links im Bild die 1896 erbaute „Villa Schütt“ (Schütt´sche Villa).

Bildrechte: Verlag v. Karl Kuskop Nachf. Inh. L. Behning
Die zum Vergleich abgebildete und fast zwei Jahrzehnte später aufgelegte Ansichtskarte zeigt das identische Motiv, nur daß hier der Vordergrund noch abgebildet ist; die Karte stammt aus der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1900 Blick aus nordwestlicher Richtung auf Wilster

um 1900 Die kolorierte Miniatur im Efeu-Blatt einer Totale von Wilster zeigt die Stadt aus nordwestlicher Richtung;
das Bild ist offenbar nach einem vom Schornstein der Lederfabrik Böhme aufgenommenen Foto gezeichnet worden.
Im Vordergrund sind die Gärten am „Feldweg“ erkennbar; dahinter das Gebäude der Stadtschule (hierin war später die 1913 gegründete Mittelschule untergebracht) und links die 1897 vollendete Villa des Lederfabrikanten Schütt „Schütt´sche Villa“.

Bildrechte: Kunstanstalt Rosenblatt, Frankfurt a.M.

1900 Blick vom Audeich auf Wilster

1900 Blick vom Audeich auf Wilster

1900 Der Blick vom Audeich auf die St. Bartolomäus-Kirche inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Wilsterau verstellt. Auf der Weide vor der Stadt grasen anstelle der für die Wilstermarsch typischen rotbunten Rinder ihre schwarzbunten Artgenossen; Meister Adebar (Storch) ist heute in der Marsch selten geworden. Im Vordergrund fließt die Wilsterau, eigentlich die im Mittelalter (1483) künstlich gegrabene Sielwettern.

Bildrechte: Verlag v. Fr. Schlüter, Photograph, Wilster

1900 Stadt Mühle und Meierei (Ex)

1900 Stadt Mühle und Meierei
Die Lithografie zeigt eine Luftansicht auf den an der Wilsterau (Sielwettern) gelegenen Betrieb, dessen Land-Zufahrt von der heute noch so bezeichneten Mühlenstraße aus erfolgte.
Im Hintergrund ist die Silhouette der Stadt Wilster angedeutet.
Die Stadt Mühle wurde als Windmühle und als Dampfmühle von Wilhelm Wulf betrieben. Dem Betrieb war neben einer Meierei und Fettkäserei auch eine Mästerei sowie eine Schlachterei und Wurstfabrik angegliedert.
Als besonderes Produkt fertigte der Betrieb den Wilstermarsch Käse. Auf der karte wirbt der Betrieb mit den dafür erreichten Auszeichnungen.
Um 1920 übernahm Emil Bahmert den Betrieb, aus welchem er bald darauf die Mühle an August Hennings verkaufte.
Die Stadt Mühle - die Straße Stadtmühlen Weg erhielt später nach ihr den Namen - wurde 1939 abgebrochen.
In den Gebäuden wurde danach von 1943 bis 1952 die Konservenfabrik VITAMO betrieben.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1902 Blick vom Audeich auf Wilster a

1902 Blick vom Audeich auf Wilster

1902 Blick vom Audeich auf Wilster
Vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau), hatte man vor der Bebauung der Wiesen einen unverstellten Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die heute bebaute Fläche wurde bis zu ihrer Verwendung als sogenanntes „Sanierungsausweichgelände" landwirtschaftlich genutzt.
Die Idylle der auf Melkschemeln sitzenden und die Kühe von Hand melkenden Personen gibt nur einen schwachen Eindruck davon, wie anstrengend das täglich zweimalige Melken der Kühe war. Bis zur verbreiteten Einführung der elektrischen Melkmaschinen konnten Szenen wie diese bis weit in die 1950er Jahre in der Wilstermarsch beobachtet werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1902 Blick vom Audeich auf Wilster b

1902 Blick vom Audeich auf Wilster

1902 Blick vom Audeich auf Wilster
Vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau), hatte man vor der Bebauung der Wiesen einen unverstellten Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die heute bebaute Fläche wurde bis zu ihrer Verwendung als sogenanntes „Sanierungsausweichgelände" landwirtschaftlich genutzt.
Die Idylle der auf Melkschemeln sitzenden und die Kühe von Hand melkenden Personen gibt nur einen schwachen Eindruck davon, wie anstrengend das täglich zweimalige Melken der Kühe war. Bis zur verbreiteten Einführung der elektrischen Melkmaschinen konnten Szenen wie diese bis weit in die 1950er Jahre in der Wilstermarsch beobachtet werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1902 Blick vom Kirchturm in nordwestliche Richtung

1902 Blick vom Kirchturm in nordwestliche Richtung nach Rumfleth.
Im Hintergrund die Rumflether Mühle und die Gebäude der Lederfabrik von Falk & Schütt an der Rumflether Straße.
In Bildmitte ist die im Jahre 1896 errichtete Villa des Lederfabrikanten Schütt zu erkennen.
Links im Vordergrund die Häuser der Zingelstraße mit dem Lehrer-Wohnhaus.
In dem Gebäude mit dem flach geneigten Dach war später (nach 1903) das Atelier des Fotographen Ludwig Behning untergebracht.
Im Mittelgrund rechts ragt das markante Dach des „Trichter“ am Colosseum über die Bäume.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

1902 Helgenland und Rosengarten

1902 Totale über Helgenland und Rosengarten
Blick vom Dach des Falk´schen Geschäftshauses in der Neustadt über die Stadt.
Im Vordergrund die Häuser am Rosengarten und an der Deichstraße; links ist die Wilsterau am Helgenland zu erkennen.
Zwischen den Häusern führt der über den Steg am Rosengarten führende schmale Fußweg von der Neustadt zur Deichstraße. Das Haus rechts vom Fußweg ist das Elternhaus des Betreibers dieser Heimat-Seite.
Im Hintergrund ragt über die Bäume des Stadtparkes der Turm der an der Zingelstraße stehenden Villa Schütt.
Das große in Bildmitte erkennbare Haus stand an der Deichstraße; es wurde 1934 durch den Neubau der Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt.
Im Vordergrund ist als zweites von rechts ein Haus erkennbar, welches bald darauf zur Verbesserung der Zufahrt zum Helgenland beseitigt wurde.
Sehr schön ist rechts der hohe Kühl´sche Speicher an der Wilsterau am Rosengarten zu erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt

1902 Wilster vom Audeich aus gesehen

1902 Wilster vom Audeich aus gesehen

1902 Totale vom Audeich aus gesehen.
Der Blick vom Audeich aus auf die St. Bartholomäus-Kirche inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Au verstellt.
Auf der Weide vor der Stadt grasen hier noch die für die Wilstermarsch typischen rotbunten Rinder, die hier gerade gemolken werden.
Rechts im Hintergrund überragt das Neue Rathaus die übrigen Häuser.
Im Vordergrund fließt die Wilster Au (hier die 1483 künstlich gegrabene Sielwettern).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1903 Wilsteraner Hafen am Rosengarten

1904 Blick über den Rosengarten auf die Stadt
Der Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg der Hafen der Stadt Wilster.
Im Hintergrund führt eine Brücke über das Bäckerstraßenfleth zum Neumarkt, an welchem die Feuerwache mit dem hohen Schlauchturm gut erkennbar ist.
Rechts stehen die Häuser an der Neustadt – die linke Häuserzeile wurden in den 1960er Jahren im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt.
Links ist die Wilsterau erkennbar, von welcher nach links der Burggraben abzweigt, und deren Verlauf seinerzeit am Alten Rathaus vorbei durch die gesamte Stadt führte.
Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß; es ist eine in 1903 gelaufene Karte bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt

1904 Das Helgenland, der historische Werft-Platz der Stadt Wilster

1904 Blick über das Helgenland in nordwestliche Richtung.
Das Helgenland zwischen den beiden Armen der Wilsterau bietet sich dem Betrachter als Werft-Platz dar, wie er über lange Zeiträume dort so bestanden hat.
Folgende Wilsteraner Werften sind bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack
Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie. Die 5 Söhne des Hans Fack betrieben ebenfalls Werften (Johannes ab 1876 in Wilster; Ferdinand ab 1899 die bereits 1873 gegründete Werft in Burg; Hermann in Tönning; Wilhelm in Rethwisch; Johann Heinrich ab 1880 in Itzehoe)
1861 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Werft von Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
Während im Vordergrund die Slip-Anlagen leer sind, ist an der Spitze des Helgenlandes ein Ewer auf den dort vorhandenen Helgen der Bergmann-Werft gezogen worden. Exakt an dieser Stelle errichtete 50 Jahre später der Tischlermeister Heinrich von Holdt seinen Bootsschuppen, in welchem er als Traditionsträger des Wilsteraner Schiffbaues mehrere große hölzerne Segeljachten erbaute.
Auf dem Helgen mittig im Vordergrund ist ein hölzerner Ewer weitgehend fertig gebaut.
Rechts sind die Häuser an der Deichstraße erkennbar, während die Häuser links an der Straße "Hinter der Stadt" (spätere Hans-Prox-Straße) stehen und ihre Gärten an die Wilsterau angrenzen.
Ganz links steht direkt an der Wilsterau ein Gebäude der vormaligen Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß.

1904 Heimatdichter Johann Meyer; Text des Wilster Gedichts; Totale von Wilster

1909 Heimatdichter Johann Meyer; Text des Wilster Gedichts; Totale von Wilster

1904 Heimatdichter Johann Meyer; Text des Wilster Gedichts; Totale von Wilster
Der Heimat-Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren;
sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Meyer ging in Schafstedt/Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl/Schleswig, dann besuchte er Privatschulen in Lunden und Schleswig;
er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1904 Heimatdichter Johann Meyer; Text des Wilster Gedichts; Totale von Wilster SF

1904 Heimatdichter Johann Meyer; Text des Wilster Gedichts; Totale von Wilster

1904 Heimatdichter Johann Meyer; Text des Wilster Gedichts; Totale von Wilster
Der Heimat-Dichter und Dichter niederdeutscher Mundart Johann Hinrich Otto Meyer wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren und starb am 15.10.1904 in Kiel;
sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt und wurde zu Beginn der 1970 Jahre abgebrochen.
Meyer ging in Schafstedt/Dithmarschen bis 1839 zur Schule, danach in der Dorfschule Jörl/Schleswig, dann besuchte er Privatschulen in Lunden und Schleswig;
er wurde Müller, Zimmermann, Krankenwärter, studierte Theologie, wurde in Itzehoe Redakteur.
Das Denkmal für den in Wilster geborenen Heimat-Dichter Johann Meyer wurde anläßlich dessen achtzigsten Geburtstags von der Stadt Wilster im Stadtpark aufgestellt, wo es jetzt seit über einhundert Jahren steht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die in der Textgestalt leicht veränderte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1904 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth

1904 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth
1904 Lederfabrik Falk & Schütt in Rumfleth bei Wilster
1904 Gehöft an der Rumflether Straße in Wilster

1904 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth
Das Foto wurde offenbar vom Schornstein der Ballin´schen Lederfabrik (später u.a. Sackfabrik) aus aufgenommen. Es verdeutlicht die Größe der Lederfabrik Falk & Schütt (sh. auch Detailvergrößerung Bild 2).
Gut zu erkennen sind die Kreuzungen der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel mit der Rumflether Straße (mittig), der Wilsterau (links) und der Straße nach Diekdorf (links der Wilsterau), dessen Häuser und Bäume hinter den Fabriken erkennbar sind.
Der Bauernhof (sh. auch Detailvergrößerung Bild 3) im Vordergrund wurde um 1965 beseitigt.
Die Flächen zwischen dem Gehöft und der Bahnstrecke werden heute vom Wilstermarsch-Stadion eingenommen; zuvor standen dort Baracken, die während des II. Weltkrieges als Unterkunft für Gefangene und danach als Behelfsheime dienten.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

1905 Rosengarten - Wilsters alter Hafen

1905 Rosengarten - der alte Hafen
1905 Rosengarten - der alte Hafen

1905 Rosengarten - Wilsters alter Hafen
Der alte wilsteraner Hafen am Rosengarten.
Hoch über die Dächer der Stadt ragt der schlanke 52m hohe Kirchturm der Bartholomäus-Kirche empor.
Vor den dem Wahn des flächenhaften Abrisses ganzer Häuserzeilen im Zuge der Stadtsanierung Ende der 1960er Jahre zum Opfer gefallenen Häuser ist rechts ein weiterer damals noch offener Arm der Wilsterau zu sehen.
Im Hintergrund rechts der Neumarkt mit dem Bäckerstraßenfleth (ursprünglich der Verteidigungsgraben für die sogenannte "Neue Seite")

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte nicht kolorierte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1907 Blick über die Wilsterau und das Billerbeck´sche Land auf die Stadt

1907 Blick über die Wilsterau und das Billerbeck´sche Land auf die Stadt.
Nach links zweigt von der Wilsterau das Bäckerstraßenfleth (Umfassungsgraben für die „Neue Seite“ der Stadt) ab, welches am Rosengarten wieder in die Wilsterau einmündete.
In einer Bildbearbeitung hat der Photograph in die ein Jahr später entstandene kolorierte Fassung (Bild 3) der Ansichtskarte ein - allerdings unharmonisch zu klein erscheinendes - Ruderboot hinein kopiert.
Das Bäckerstraßenfleth konnte noch bis Anfang der 1960er Jahre von kleinen Booten durchfahren werden und wurde Ende der 1970er Jahre verfüllt.
Der gesamte Wiesenbereich wurde zwischenzeitlich der Wohnbebauung zugeführt.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster No. 120

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße a

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße in Wilster

1908 Ein interessanter Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe.
Halbrechts im Hintergrund zwischen den beiden hohen Schornsteinen ist die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße b

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße in Wilster

1908 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe. Die Brücke am Alten Rathaus führte über die Göten (Gosse), welche das vom hoch gelegenen Marktplatz abfließende Niederschlagswasser der Wilsterau zuführte – die Brücke gab später der gesamten kurzen Straße den Namen Op de Göten (Über der Gosse). Halbrechts ganz im Hintergrund ist zwischen den beiden hohen Schornsteinen die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1908 Wilsterau und Bäckerstraßenfleth

1908 Blick über die Wilsterau und das Billerbecksche Land auf die Stadt.
Nach links zweigt von der Wilsterau das Bäckerstraßenfleth (Umfassungsgraben für die „Neue Seite“ der Stadt) ab, welches am Rosengarten wieder in die Wilsterau einmündet.
Das Bäckerstraßenfleth konnte noch bis Anfang der 1960er Jahre von kleinen Booten durchfahren werden und wurde Ende der 1970er Jahre verfüllt.
Der gesamte Wiesenbereich wurde der Wohnbebauung zugeführt.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster No. 159

1911 Blick von Südosten auf Wilster

1911 Blick über die Wiesen zwischen Audeich und Bäckerstraßenfleth auf Wilster.
Das Bäckerstraßenfleth verläuft im Vordergrund; das heute verfüllte Gewässer verband die Wilsterau am Rosengarten mit der Wilsterau in Höhe des späteren Klärwerks und stellte in früheren Zeiten die Begrenzung der "Neuen Seite" gegen das Umland dar.
Links im Hintergrund ist die 1896 errichtete Villa Schütt erkennbar; in Bildmitte dominierte die St. Bartolomäus-Kirche die Silhouette der Stadt; rechts überragt das Neue Rathaus die umstehenden Häuser.
Links die Rückseiten der Häuser an der Blumenstraße

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

1912 Das Luftschiff LZ 13 HANSA über Wilster, SF

1912 Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt.
Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein; er landete am 11. August 1912 sogar in Flensburg und er überflog am 19.09.1912 Dänemark und den Südteil von Schweden. Es ist zu vermuten, daß die Aufnahme bei einer dieser Fahrten gemacht wurde.
Während die Kinder auf dem Foto sich offenbar an dem imposanten Anblick des Luftschiffes begeisterten, blieben die Rinder erstaunlich gelassen. Dabei hatten die Abmessungen des Luftschiffes es in sich!
Das mit zwei Gondeln ausgerüstete und von 4 Propellern mit einer Leistung von insgesamt 510 PS angetriebene Luftschiff war 148 m lang, sein größter Durchmesser betrug 14 m und die Hülle faßte ein Volumen von 18.700 Kubikmetern. Dabei erreichte der so plump wirkende Flugkörper eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h.
Der von der Deutschen Luftschifffahrtsaktiengesellschaft (tolles Wort) für die Passagier-Luftschifffahrt betriebene Zeppelin wurde zu Beginn des ersten Weltkrieges von der Luftwaffe eingezogen und hatte mehrere Luftkämpfe zu überstehen.

Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch der Überflug des Zeppelin über Wilster in Erinnerung gerufen wurde.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster;
die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
Der Zeitungsartikel wurde freundlicherweise von Frau Tanja Thode, Beldorf, zur Verfügung gestellt

1912 Luftschiff LZ 13 HANSA über Wilster

1912 Luftschiff LZ 13 HANSA über Wilster

1912 Luftschiff LZ 13 HANSA über Wilster.
Blick vom Audeich aus auf die Stadt und einen darüber schwebenden Zeppelin.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein; er landete am 11. August 1912 sogar in Flensburg und er überflog am 19.09.1912 Dänemark und den Südteil von Schweden. Es ist zu vermuten, daß die Aufnahme bei einer dieser Fahrten gemacht wurde.
Das mit zwei Gondeln ausgerüstete und von 4 Propellern mit einer Leistung von insgesamt 510 PS angetriebene Luftschiff war 148 m lang, sein größter Durchmesser betrug 14 m und die Hülle faßte ein Volumen von 18.700 Kubikmetern. Dabei erreichte der so plump wirkende Flugkörper eine maximale Geschwindigkeit von 80 km/h.
Der von der Deutschen Luftschifffahrtsaktiengesellschaft für die Passagier-Luftschifffahrt betriebene Zeppelin wurde zu Beginn des ersten Weltkrieges von der Luftwaffe eingezogen und hatte mehrere Luftkämpfe zu überstehen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: An dieser alten Ansichtskarte ist auch interessant, dass sie als Jugendlicher von dem späteren Schuster Hans Schlüter geschrieben wurde, welchem auf dieser Heimat-Seite ein kleines Denkmal gesetzt ist unter den Stichworten
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter

1912 Zeppelin Luftschiff LZ 13

1912 Ein Zeppelin - wahrscheinlich das Luftschiff LZ 13 "HANSA" - fliegt über Wilster.
Links, offenbar auf dem Dach des am Markt stehenden damaligen Hotel „Stadt Hamburg“ mit dem davor stehenden hohen Flaggenmast, sowie rechts auf dem Dach der Drogerie Meyer versuchen mehrere Personen offenbar dem Zeppelin recht nahe zu kommen.
Vermutlich dient auch der Flaggenschmuck an den Gebäuden der Begrüßung des riesigen Gastes, welcher am 30.07.1912 seine erste Fahrt machte.
Bild 3 zeigt den Zeppelin in der vom Audeich aus gesehenen Totale über Wilster.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1930 Blick von Nordosten auf Wilster

1930 Blick von Nordosten auf Wilster

1930 Blick von Nordosten auf Wilster
Die Aufnahme wurde offenbar aufgenommen vom Schornstein der 1928 gegründeten Genossenschafts-Meierei, deren Gebäude in der späteren Tagg-Straße kurz danach errichtet wurden.
Auf dem im Vordergrund sichtbaren Festplatz (Teil des ehemaligen Gartens des Etatsrats Michaelsen) am Colosseum findet am ersten Wochenende im August jeden Jahres der Wilster Jahrmarkt statt.
Die Baumreihen wurde in den frühen 1950er Jahren entfernt.
Der Platz wurde in den ersten beiden Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg intensiv als Sportplatz genutzt, so führte der SV Alemannia Wilster dort Fußballspiele durch, der MTV Wilster veranstaltete Handballspiele auf dem Großfeld und auf dem Kleinfeld (eine hinreichende Halle für Hallenhandball bestand seinerzeit in Wilster nicht), daneben fanden Wettkämpfe im Ringreiten und im Bosseln statt sowie vielfache sportliche Aktivitäten der Schüler der Mittelschule Wilster.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

1930 Blick von Nordosten auf Wilster, Colosseum Platz, SF

1930 Blick von Nordosten auf Wilster

1930 Blick von Nordosten auf Wilster
Die Aufnahme wurde offenbar aufgenommen vom Schornstein der 1928 gegründeten Genossenschafts-Meierei, deren Gebäude in der späteren Tagg-Straße kurz danach errichtet wurden.
Auf dem im Vordergrund sichtbaren Festplatz (Teil des ehemaligen Gartens des Etatsrats Michaelsen) am Colosseum findet am ersten Wochenende im August jeden Jahres der Wilster Jahrmarkt statt.
Die Baumreihen wurde in den frühen 1950er Jahren entfernt.
Der Platz wurde in den ersten beiden Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg intensiv als Sportplatz genutzt, so führte der SV Alemannia Wilster dort Fußballspiele durch, der MTV Wilster veranstaltete Handballspiele auf dem Großfeld und auf dem Kleinfeld (eine hinreichende Halle für Hallenhandball bestand seinerzeit in Wilster nicht), daneben fanden Wettkämpfe im Ringreiten und im Bosseln statt sowie vielfache sportliche Aktivitäten der Schüler der Mittelschule Wilster.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster
Anmerkung: Gegenüber der bereits vorgestellten Ansichtskarte mit identischem Foto weist diese Version einen weitergehenden Bildausschnitt auf; die Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1930 Wilster - Gesamtansicht mit der Stadt Mühle

1930 Wilster - Gesamtansicht mit der Stadt Mühle

1930 Wilster - Gesamtansicht von Dammfleth aus betrachtet.
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Nach der heute nicht mehr vorhandenen Stadt Mühle an der nach ihr benannten Mühlenstraße ist auch die Mühlen-Brücke über die Wilsterau und gleichfalls die heutige Straße Stadtmühlen Weg benannt.
Die Stadt Mühle wurde im Jahre 1939 abgebrochen.
Die Stadt Mühle war 1545 aus der Stadt heraus an den Standort einer alten Mühlenwarft an der Mühlenstraße (im Bereich des Dodenkoper Rechts) vor die Stadt verlegt worden; zuvor stand die Stadt Mühle an der Ecke Blumenstraße und Rathausstraße (vorher Lange Straße oder Bäckerstraße).
Die Stadt Mühle war eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

1933 Panorama Bild, Altes Rathaus, Kirche, Schmiedestraße, Stadtpark; Wilsterau

1933 Mehrbildkarte
Besonders beeindruckt diese AK durch das breite Panorama Bild, welches offenbar vom Dach des Falk´schen Geschäftshauses in der Neustadt aufgenommen wurde. Das Foto ist offenbar 1933 aufgenommen worden, denn die in Bildmitte sichtbare Tischlerwerkstatt des Tischlermeisters Heinrich von Holdt an der Wilsterau gegenüber dem Rosengarten wurde 1932 errichtet, während das auf der anderen Straßenseite hier sichtbare Haus 1934 durch den Neubau der Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt wurde.
oben außen: Altes Rathaus und altes Balkenhaus
oben mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
zentral: Panorama
unten links: Trichter
unten mittig: Denkmal im Stadtpark
unten rechts: Schmiedestraße mit dem Hudemann´schen Haus

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1940 Blick vom Kirchturm in nordöstliche Richtung über die Stadt

1940er Jahre. Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in nordöstliche Richtung über die Stadt.
Links im Hintergrund geht der Blick bis zur Geest in Kleve, davor die Marschhöfe wie Inseln u.a. die Gehöfte Auf der Horst.
Im Mittelgrund führt die weitgehend unbebaute Bahnhofstraße zum alten 1920 fertig gestellten Bahnhof.
Sehr schön ist der parallele Verlauf von Burger Straße und der Straße Kohlmarkt zu erkennen.
Die Abendsonne wirft den Schatten der Turmspitze auf das Gebäude der Städtischen Sparkasse.
Unten rechts ist die auffällige Front der Volksbank erkennbar.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

1940 Blick vom Kirchturm in südliche Richtung über Wilster

ca. 1940 Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über die Stadt Wilster

ca. 1940 Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über die Stadt Wilster.
Links ist das von der Abendsonne beschienene hoch aufragende stattliche Neue Rathaus unverkennbar.
In Bildmitte die Straße „Op de Göten“.
Durch die Wiesen im Mittelgrund verläuft die Wilsterau als offenes Gewässer (parallel zu Johann Meyer Straße und Bischofer Deich).
In der Ferne ist der Deich der Stör zu erkennen und dahinter erstreckt sich die Kremper Marsch.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg

Anmerkung: Die identische Aufnahme - allerdings mit einem größeren Bildausschnitt - wurde noch 1955 für eine neu aufgelegte Ansichtskarte verwendet (Bild 3); diese Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen.

1940 Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über Wilster SF

ca. 1940 Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über die Stadt Wilster.

ca. 1940 Blick vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche in südliche Richtung über die Stadt Wilster.
Links ist das von der Abendsonne beschienene hoch aufragende stattliche Neue Rathaus unverkennbar.
In Bildmitte die Straße „Op de Göten“.
Durch die Wiesen im Mittelgrund verläuft die Wilsterau als offenes Gewässer (parallel zu Johann Meyer Straße und Bischofer Deich).
In der Ferne ist der Deich der Stör zu erkennen und dahinter erstreckt sich die Kremper Marsch.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg
Anmerkung: Das aus der Zeit um 1940 entstandene Foto wurde - allerdings mit einem größeren Bildausschnitt - 1955 für eine neu aufgelegte Ansichtskarte verwendet.
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1944 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt (Ex)

1944 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster

1944 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt
Die in der Art eines Linoldrucks gestaltete Karte zeigt vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) einen Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Wiese jenseits der Wilsterau wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1952 Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen SF

1952 Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen
Blick über die heute der Bebauung zugeführten und seinerzeit noch landwirtschaftlich genutzten Flächen gegenüber dem Audeich auf die kleine Stadt Wilster und ihren hohen spitzen Kirchturm.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
die Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1955 Totale von Wilster und Bürgermeister Garten

1956 Totale von Wilster und Bürgermeister Garten

1955 Totale von Wilster und Bürgermeister Garten.
Der stimmungsvolle Blick auf das winterliche tief verschneite Wilster wurde vom Bürgermeister Garten aus aufgenommen.
Filigran ragt der unglaublich spitze Turm der St. Bartholomäus Kirche über die Häuser der kleinen Stadt in den Winterhimmel.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

1955 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt

1955 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster

ca. 1955 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt
Vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter (1483) gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Wiese im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

weitere Elemente ->

 

© 2008-2017 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key