Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Wilstermarsch Bauernhäuser

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0 Bauerngärten in der Wilstermarsch

1937 Bauerngarten in Flethsee, Wilstermarsch
1938 Bauerngarten in Honigfleth, Gemeinde Stördorf, Wilstermarsch
1937 Bauerngarten in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth, Wilstermarsch
1937 Bauerngarten in Honigfleth, Gemeinde Stördorf, Wilstermarsch

Bauerngärten in der Wilstermarsch
Sehr viele der für die alten Gehöfte der Wilstermarsch in der Vergangenheit so typischen Bauergärten wiesen spezielle Merkmale auf.
Da gab es neben dem Obst- und dem Wirtschaftgarten häufig mit diesen verbunden wunderschöne Ziergärten mit durch niedrige beschnittene Buxbaum-Hecken getrennten üppig bepflanzten Blumenbeeten. Diese zumeist entweder in streng geometrischen kreisrunden oder rechtwinkligen, manchmal auch in geschwungenen Formen. Dazu aus Hainbuchen oder Linden akkurat beschnittene Umfassungshecken, Laubengänge und Heckenlauben. Überdies vielfach aufwendige Lauben aus Reeth oder auch Borkenlauben.
Die vorgestellten beispielhaften Fotos stammen aus der Zeit um 1937.

Bildrechte:
Bilder 1 - 3: Gustav Wolf, Münster
Bild 4: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Die Fotos stammen aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1910 Gehöft in der Wilstermarsch

ca. 1910 Gehöft in der Wilstermarsch
ca. 1910 Gehöft in der Wilstermarsch

ca. 1910 Gehöft in der Wilstermarsch
Das abgebildete Bauernhaus mit der davor posierenden Familie des Bauern konnte noch nicht hinsichtlich seines exakten Standortes identifiziert werden.
Um Mithilfe wird gebeten!

Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Mathias Strufe, Breiholz

1914 Bauernhaus in St. Margarethen Osterbünge Süd

1914 Gehöft in Osterbünge Süd, Gemeinde St. Margarethen in der Wilstermarsch
1914 Gehöft in Osterbünge Süd, Gemeinde St. Margarethen in der Wilstermarsch
1982 Gehöft in Osterbünge Süd, Gemeinde St. Margarethen in der Wilstermarsch

1914 Gehöft in Osterbünge Süd, Gemeinde St. Margarethen
Bei dem auf einer Wurt stehenden und von einem breiten Hofgraben umgebenen Gehöft handelt es sich um den Hof 631 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum des Bauern Detlef Mumm stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Von der Bauform her handelt es sich bei dem Bauernhaus um ein Barghuus.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
- Zum anderen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses. Die Grotdör (Große Tür) ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.
Die Abbildung (Bild 1) zeigt die Familie des Bauern vor dem rückwärtigen Witschaftsteil des Hofes. Der Bauer hatte mit seiner Ehefrau Wiebke geb. Lau insgesamt 13 Kinder. Die auf dem Foto links stehende Ehefrau trägt auf dem Arm den1913 geborenen und später (1939) den Hof übernehmenden Sohn Alfred.
Das Bauernhaus besteht in der abgebildeten Form nicht mehr, denn die Nachfolger ließen es durch einen Neubau ersetzen (sh. Bild 3 aus dem dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild").

Bildrechte: nicht bekannt

1915 Bauernhaus Dibbern in Honigfleth - Gemeinde Stördorf

1915 Bauernhaus Dibbern in Honigfleth in der Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
1980 Bauernhaus Dibbern in Honigfleth in der Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch

1915 Bauernhof Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf
Das Gehöft des Landwirtes Henning Dibbern stand unmittelbar an der Chaussee, die von Wilster nach Itzehoe führt - von Wilster kommend unmittelbar vor der Büchsenkate. Die Chaussee ist die damalige Reichsstraße 5 und spätere Bundesstraße 5.
Es handelt sich um den Hof 238 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"); vgl. Bild 2.
Das traditionelle alte Gehöft wurde durch einen Neubau ersetzt.

Bildrechte: Privatfoto Familie Dibbern, Honigfleth

1923 Barghuus - Holländerhof - in Hochfeld

1923 Barghuus - älteste Form - sogenannter Holländerhof in Hochfeld, Gemeinde Dammfleth in der Wilstermarsch
1937 Barghuus - älteste Form - sogenannter Holländerhof in Hochfeld, Gemeinde Dammfleth in der Wilstermarsch
Standort des Holländerhofes - Auszug aus dem Messtischblatt 2122 Krempe

Barghuus - älteste Form, sogenannter Holländerhof, in Hochfeld.
Bild 1 zeigt das alte Barghuus um 1923 und
Bild 2 im Jahr 1937
Das im Eigentum von Johannes Heesch, Kleinkampen, gestanden habende hochinteressante Gebäude wurde Ende der 1960er Jahre abgebrochen. Der Betreiber dieser Heimatseite hat das zu der Zeit bereits lange Zeit leerstehende Haus zuvor noch selbst besichtigen können. Sein Standort befand sich etwa 100m westlich der von Hochfeld nach Rothenmeer führenden Straße (sh. Auszug aus dem Meßtischblatt 2122 Krempe aus dem Jahr 1905) Abbildung 3. In dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" ist es nicht aufgeführt.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte:
Bild 1: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Bild 2: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek

1923 Landscheide - Bauernhof in Kuhlen

1923 Landscheide - Bauernhof in Kuhlen (Wilstermarsch)

ca. 1923 Bauernhof in Kuhlen in der Gemeinde Landscheide
Es handelt sich wahrscheinlich um den Hof Nr. 15 Anhang (in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch" vgl. Bild 2), welcher im Jahre 1975 von Inge Heitmann an die Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel verkauft wurde, und welcher der Industrieansiedlung weichen mußte.
Die Aufnahme von der vor dem stattlichen Hof Aufstellung genommenen Hochzeitsgesellschaft wird im Jahr 1923 anläßlich der Eheschließung der Vorbesitzer Heinrich Opitz und Olga Reimers erfolgt sein.
Bis auf wenige Ausnahmen wurden von den Bauern der Wilstermarsch bei der Feldarbeit erst mit Beginn der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts Zugmaschinen verwendet. Zuvor wurden auf allen Höfen zumeist mehrere Pferde als Arbeits- und Zugtiere gehalten. Auf dem Hof in Kuhlen wurden nachweislich des Fotos (Bild 3) insgesamt acht Pferde gehalten.

Bildrechte: nicht bekannt

1925 Barghus in Dwerfeld

1925 Barghus in Dwerfeld in der Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch
1980 Barghus in Dwerfeld in der Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch

1925 Barghus in Dwerfeld in der Gemeide Nortorf
Das friesische Barghus mit der seitlichen Einfahrt zur Großen Diele wurde von den niederländischen Kolonisten der Wilstermarsch eingeführt.
Die ursprüngliche sächsische Bevölkerung bevorzugte das Husmannshus mit der mittig gelegenen Großen Diele. Äußerlich haben sich jedoch die beiden Hausformen sehr an einander angeglichen.
Das abgebildete Barghus steht in Dwerfeld; es handelt sich um den Hof von Otto Schröder (Hof 509 in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", vgl. Bild 2).
Das ältere Foto zeigt den Hof noch mit seiner traditionellen Reeth-Eindeckung, welche später durch eine deutlich kostengünstigere Wellblech-Eindeckung ersetzt wurde.
Der Ortsteil Dwerfeld der Gemeinde Nortorf zeichnet sich dadurch aus, daß die Marschbeete bzw. die Grüppen von Nordwest nach Südost ausgerichtet sind, während die umliegenden Gebiete eine Ausrichtung von Südwest nach Nordost aufweisen. Das kann man bei google maps sehr gut erkennen. Die Beete liegen in Dwerfeld also quer zur ansonsten vorherrschenden Ausrichtung - daher die Bezeichnung Dwerfeld.

Bildrechte Bild 1: nicht bekannt

1925 Bauernhof in der Wilstermarsch (nicht näher lokalisiert) Wer kennt diesen Hof?

ca. 1925 Bauernhof in der Wilstermarsch (Datiert nach der Kleidung der abgebildeten Personen)
Immer wieder findet sich - so wie in diesem Fall - bei der Suche auf Flohmärkten nach Fotos aus Wilster und der Wilstermarsch ein Bild mit einem Objekt, welches nicht konkret zugeordnet werden kann.
Wer kennt diesen Bauernhof,
der womöglich im Raum St. Margarethen, Büttel, Kuhlen stand?
Besonders charakteristisch für den zur Zeit der Aufnahme mit Reeth gedeckten kleinen Hof ist der Kreuzgiebel des Wohnteiles, die im Obergeschoß vorhandenen Fenster und der seitliche Hauseingang.

Bildrechte: nicht bekannt

1925 Bauernhof in Kathen - Gemeinde Stördorf

1925 Bauernhof in Kathen - Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
1980 Bauernhof in Kathen - Gemeinde Stördorf

1925 Bauernhof in Kathen - Gemeinde Stördorf
Blick von Bischof aus über die Wilsterau nach Kathen und auf einen typischen Wilstermarschhof mit einem mächtigen Kreuzgiebel;
das beeindruckende Gebäude steht heute leider nicht mehr.
Das abgebildete Bauernhaus stand in Kathen in der Gemeinde Stördorf; es handelt sich um den Hof, der seinerzeit im Eigentum von Otto Sühl (Hof 227 in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", vgl. Bild 2) stand und von diesem bewirtschaftet wurde; nach ihm sein Sohn Heinrich Sühl.

Bildrechte: Ludwig Behning
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1925 Gehöft Möller in Brokreihe Ecklak

1925 Gehöft Möller in Brokreihe Ecklak in der Wilstermarsch

1925 Gehöft Möller in Ecklak 1925 Gehöft Möller in Brokreihe Ecklak
Das Foto zeigt vermutlich den Eigentümer Wilhelm Möller mit seiner Ehefrau Martha, geb. Höyer, und den Töchtern Alma und Olga vor dem Gehöft (449a gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild".

Bildrechte: nicht bekannt

1925 Hof Kunkelmoor in Sachsenbande

1925 Hof Kunkelmoor in Sachsenbande in der Wilstermarsch

1925 Hof Kunkelmoor in Sachsenbande, Gemeinde Neuendorf - Sachsenbande
Es handelt sich um den ehemaligen und nach seinem früheren Eigentümer so bezeichneten Kunkelmoor-Hof (Hof 359 gemäß dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Fritz Kunkelmoor hatte den Hof 1918 erworben. Das Foto zeigt die Familie des Eigentümers auf der Hofstelle.
1948 übernahm der Sohn Karl Kunkelmoor das Anwesen und verkaufte 1954 an Heinz Büchler, den späteren Bürgermeister der Gemeinde Sachsenbande. Dieser ließ das Hofgebäude durch einen Neubau ersetzen.

Bildrechte: Privatfoto Familie Kunkelmoor, Sachsenbande
Anmerkung: das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans Heinrich Kunkelmoor, Itzehoe

1932 Brennerkate in Bischof - Gemeinde Landrecht

1932 Brennerkate in Bischof - Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch

1932 Brennerkate in Bischof - Gemeinde Landrecht
Blick etwa vom Vorplatz des Friedhofs in Richtung Kasenort auf den Bischofer Weg.
Der Weg (auf dem niedrigen Deich der Fußweg, unten der unbefestigte Fahrweg) in Bischof an der Wilsterau entlang führt zum Kasenort, wo die Wilsterau bei der im Jahre 1926 neu errichteten Schleuse in die Stör mündet.
Im Hintergrund ist vor dem heute noch bestehenden Wohnhaus die ehemalige Brennerkate zu sehen; in der „Brennerkate“ wurde früher Schnaps gebrannt.
Die rechts vom Bischofer Weg gelegenen Flächen wurden nach 1945 in geradezu archaischer Weise als Mülldeponie genutzt - ab Ende der 1960er Jahre wurde die Fläche mit Wohngebäuden bebaut.

Bildrechte: Ludwig Behning
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1932 Gehöft in der Kirchducht in St. Margarethen

1932 Gehöft in der Kirchducht in St. Margarethen
1980 Gehöft in der Kirchducht in St. Margarethen

1932 Gehöft in der Kirchducht in St. Margarethen
Das schöne Bauernhaus steht unmittelbar vor dem Ortseingang von Büttel, jedoch im Bereich der Kirchducht St. Margarethen.
Es handelt sich um den Hof. Nr. 665 gem. dem Buch \"Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild\" (vgl. Bild 2), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Hermann-Jochen Siemen stand. Von 1924 bis 1937 war das Gebäude von Dr. Edmund Krey gepachtet.
Heute stellt sich das Gebäude dem Betrachter als anspruchsvoll und zweckdienlich saniertes Bauernhaus dar, welches als Wohnhaus genutzt wird; die vormals zum Hof gehörenden landwirtschaftlichen Flächen sind verpachtet.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

1933 Gehöft in Büttel

1933 Gehöft in Büttel - Hof von Hinrich Ewer
1933 Gehöft in Büttel - Hof von Hinrich Ewer

1933 Gehöft in Büttel - Hof von Hinrich Ewers
Es handelt sich bei dem abgebildeten Hof, der seinerzeit im Eigentum von Hinrich Ewers stand und von ihm auch bewirtschaftet wurde, um ein heute nicht mehr vorhandenes Anwesen.
Die Ausschnittsvergrößerung (Bild 2) zeigt den Bauern mit seinen Pferden vor dem Gehöft.
1962 erwarb Wilhelm Schmidt das Anwesen, welches er bereits 1945 gepachtet hatte, denn die beiden Söhne des Vorbesitzers waren im II. Weltkrieg gefallen.
1971 wurde der Hof an die Entwicklungsgesellschaft des Landes Schleswig-Holstein verkauft; er wurde so wie andere Höfe im Raum Büttel abgebrochen, um Platz für das Industriegebiet Brunsbüttel zu schaffen.
Es handelt sich um den Hof Nr. 27 Anhang (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), wobei allerdings in dem Bildband keine Abbildung des Hofes vorhanden ist.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

1933 Gehöft in Kudensee

1933 Gehöft in Kudensee in der Wilstermarsch
1980 1933 Gehöft in Kudensee in der Wilstermarsch

1933 Gehöft in Kudensee
Bauernhaus vor dem Ortseingang von Kudensee.
Es handelt sich um die rückseitige Ansicht des Hofes 608 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2)

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

1933 Gehöft und Schafscherer-Kate in Büttel

1933 Gehöft und Schafscherer-Kate in Büttel in der Wilstermarsch
ca. 1965 Bauernhaus in Büttel in der Wilstermarsch

1933 Gehöft und Schafscherer-Kate in Büttel
Bei dem abgebildeten Bauernhaus handelt es sich um den heute nicht mehr vorhandenen Hof 26 Anhang (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), vgl. Bild 2, welcher seinerzeit im Eigentum von Otto Looft stand und von dessen Sohn Heinz bewirtschaftet wurde.
Der Hof wurde um 1970 an die Entwicklungsgesellschaft des Landes Schleswig-Holstein verkauft; er wurde so wie andere Höfe im Raum Büttel abgebrochen, um Platz für das Industriegebiet Brunsbüttel zu schaffen.
Bei dem kleinen Gebäude im Vordergrund handelt es sich um die Schafscherer-Kate von Walter Schwardt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

1933 Kate an der Brake bei Flethsee

1933 Kate an der Brake bei Flethsee in der Wilstermarsch

1933 Kate an der Brake bei Flethsee
Das nahe der Brake stehende und sich zu der Zeit in einem sehr schlechten baulichen Zustand befindliche Wohnhaus stand seinerzeit im Eigentum von Liesbeth Sötje.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

1933 Kleines Gehöft bei Flethsee

1933 Kleines Gehöft bei Flethsee in der Wilstermarsch

1933 Kleines Gehöft bei Flethsee
Der exakte Standort des Gebäudes konnte noch nicht ermittelt werden, um Mithilfe wird daher gebeten!

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

1934 Bauernhäuser in Stördorf

1934 Kreuzhaus Gehöft Dibbern in Stördorf in der Wilstermarsch
1934 Spinnkopf-Windmühle bei einem Gehöft in Stördorf in der Wilstermarsch
1934 Kreuzhaus an der Stör in Stördorf in der Wilstermarsch
1934 Husmannshus in Stördorf in der Wilstermarsch

1934 Bauernhäuser in Stördorf
Bild 1: Bei dem eindrucksvollen und die ursprüngliche Hausform der Wilstermarsch-Gehöfte dokumentierenden mächtigen Kreuzhaus handelt es sich augenscheinlich um den Hof 237 Peter Dibbern (gem. dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild)
Bild 2: Spinnkopf-Mühle bei einem Gehöft in Stördorf. Derartige Mühlen wurden zumeist zur Energiegewinnung für den Antrieb kleiner Mahlwerke zum Schroten genutzt. Im Gegensatz zu diesem Mühlentyp kamen in der Wilstermarsch in früheren Zeiten (ab Ende des 18.Jhdts bis in die 1950er Jahre) als Schöpfmühlen zumeist Kokermühlen zum Einsatz; eine letzte dieser Kokermühlen wurde 1960 in Honigfleth an einem historischen Mühlenstandort als Baudenkmal aufgestellt.
Bild 3: Kreuzhaus in Stördorf.
Der exakte Standort des offenbar nahe am Deich der Stör stehenden Gebäudes konnte noch nicht ermittelt werden.
Die Gehöfte auf den ehemaligen Uferrehnen der Stör stehen auf den ältesten in der Wilstermarsch angelegten Siedlungsplätzen. Diese wurden in der Folge schrittweise zu Wurten/Warften aufgeworfen, bis deren Funktion durch den Deichbau entbehrlich wurde.
Bild 4: Husmannshus in Stördorf. Im Gegensatz zu dem ursprünglich in der Wilstermarsch gleichfalls vorhandenen Barghäusern hat das Husmannshus eine Große Diele in der Hausachse, worauf die mittig angelegte Grootdör hier einen Hinweis gibt.
Das abgebildete Gebäude wurde gemäß der Inschrift über der Grootdör im Jahre 1697 errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

1935 Hof Heesch in Bischof - Gemeinde Landrecht

1935 Hof Heesch in Bischof - Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch
1980 Hof Heesch in Bischof - Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch
1935 Hof Heesch in Bischof - Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch
1935 Weg entlang der Wilsterau am Hof Heesch in Bischof - Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch

ca. 1935 Bauernhof in Bischof
Der stattliche Hof (232 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild", sh. Bild 2) von Reimer Heesch in Bischof hat auch heute noch sein Aussehen und seinen Charme erhalten.
Er unterscheidet sich auch dadurch von den anderen Höfen in der Wilstermarsch, daß sein Wohnteil zwei Vollgeschosse aufweist.
Der 1764 erbaute Hof steht heute unter Denkmalschutz!
In dem parkähnlichen Garten steht ein mit Reeth gedecktes kleines rundes Gartenhäuschen.
Der an der Wilsterau entlang führende Zufahrtsweg war bis weit in die 1950er Jahre unbefestigt.
Der heute noch landwirtschaft bewirtschaftete schöne Hof bietet für Gäste auch Ferienwohnungen an.
Hier stellt sich der Hof Heesch selbst vor.

Bildrechte: nicht bekannt

1935 Hof Paeger in Bischof - Gemeinde Landrecht

1935 Hof Paeger in Bischof, Gemeinde Landrecht bei Wilster
1980 Hof Paeger in Bischof, Gemeinde Landrecht bei Wilster

ca. 1935 Bauernhof in Bischof
Es handelt sich offenbar um den Hof 231 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild; sh. Bild 2) von Albert Paeger.
Der Hof wurde meines Wissens in den 1960er Jahren durch einen zweckmäßigen Neubau ersetzt.
Zuvor war es insbesondere im Sommer ein wundervoller Anblick, wenn von der Kathener Seite aus über die Wilsterau hinweg der Blick auf das im Sonnenlicht liegende schneeweiße alte Gehöft fiel, welches einen schönen Kontrast zu der dahinter liegenden grünen Marsch bot.

Bildrechte: nicht bekannt

1936 Bauernhaus - Husmannshuus in Beidenflether Uhrendorf

1936 Bauernhaus - Husmannshuus in Beidenflether Uhrendorf in der Wilstermarsch

1936 Bauernhaus - Husmannshuus in Uhrendorf, Gemeinde Beidenfleth
Es handelt sich vermutlich um den Hof 106 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Mandus Wille stand.
Sehr schön ist unter dem mehrstreifig verbretterten Giebel die mittig plazierte Grootdör zu erkennen, die für das Husmannshuus charakteristisch ist. Sie ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Gustav Wolf, Münster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1936 Bauernhaus - Husmannshuus und Scheune in Beidenflether Uhrendorf

1936 Bauernhaus - Husmannshuus in Beidenflether Uhrendorf in der Wilstermarsch
1936 Scheune in Beidenflether Uhrendorf in der Wilstermarsch

1937 Bauernhof - ein sehr altes Husmannshuus und Scheune in Beidenflether Uhrendorf.
Es handelt sich um den Hof 109 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Hermann Starck stand, der ihn von seinem 1932 verstorbenen Vater Karsten Stark übernommen hatte.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.
Bei den Scheunen setzte sich vielfach die Bauform der Bargscheune durch, die dann bei den Gehöften vielfach in unmittelbarer Nachbarschaft eines Husmannshuus stand.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Die Fotos stammen aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1936 Bauernhaus - Husmannshuus und Schöpfmühlen in Possfeld, Gemeinde Nortorf

1936 Bauernhaus - Husmannshuus und Schöpfmühlen in Possfeld in der Wilstermarsch

1936 Bauernhaus - Husmannshuus und Schöpfmühlen in Possfeld, Gemeinde Nortorf.
Es handelt sich um den Hof 532 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Heinrich Junge stand.
Der vordere Wohnteil des mächtigen Hallenfachhauses ist zum Zwecke des Windschutzes von dicht stehenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden hausnah gesäumt. Derartige Windschutzgehölze waren vor vielen Bauernhäusern der Wilstermarsch gepflanzt, um die mächtigen Dächer der Gehöfte vor den stürmischen Westwinden zu schützen.
Die beiden Schöpfmühlen verdeutlichen die Abhängigkeit der tief gelegenen Wilstermarsch von einer funktionierenden Entwässerung.
Diese vom Wind angetriebenen und nach ihrer Bauform Koker-Mühlen (in der Wilstermarsch vielfach fälschlich als Bock-Mühlen bezeichnet) genannten Schöpfmühlen schöpften mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Entwässerungsgräben in die höher gelegenen Wettern. Sie hielten die unter dem Meeresspiegel liegende Marsch trocken. Die letzte ihrer Art steht in Honigfleth.
Das Prinzip der archimedischen Schnecke war von dem am 28. November 1745 in Holler´s Fährhaus in Hodorf geborenen Johann Holler in die Wilstermarsch gebracht worden. Johann Holler hatte als Zimmermann in den Niederlanden gearbeitet und dort entsprechende berufliche Erfahrungen gesammelt. Im Jahre 1770 gründete er am Kohlmarkt in Wilster eine Zimmerei, wo die ersten archimedischen Schnecken für die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hergestellt wurden. Holler war es wohl auch, der die Bauform der Koker-Mühle in der Wilstermarsch ab 1772 etablierte.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein niedersächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses. Die Grotdör (Große Tür) ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Bargscheune - Hof Franzenburg in Bekmünde

1937 Bargscheune - Hof Franzenburg in Bekmünde
1937 Bargscheune - Blick in den Barg

1937 Bargscheune - Hof Franzenburg in Bekmünde
Die Abbildung (Bild 1) zeigt die Konstruktion der Bargscheune des Hofes Franzenburg (Hof 257 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") in Bekmünde.
Bild 2 zeigt den Blick in den großraumigen Barg einer derartigen Scheune.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek

1937 Bauernhaus - Barghuus in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth

1937 Bauernhaus - Barghuus in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth in der Wilstermarsch
1937 Wilstermarschstube in einem Bauernhaus - Barghuus in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth in der Wilstermarsch

1937 Bauernhaus - Barghuus in Rothenmeer, Gemeinde Dammfleth.
Es handelt sich um den Hof 204 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Albert Pruter stand und von dessen Tochter Anita und deren Ehemann Karl Sötje bewirtschaftet wurde.
Der vordere Wohnteil des als Kreuzhaus (Krüzhuus) ausgebildeten Barghuus ist zum Zwecke des Windschutzes von dicht stehenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden hausnah gesäumt. Derartige Windschutzgehölze waren vor vielen Bauernhäusern der Wilstermarsch gepflanzt, um die mächtigen Dächer der Gehöfte vor den stürmischen Westwinden zu schützen.
Das ergänzend vorgestellte Foto zeigt die Tür sowie einen Teil der Vertäfelung in der typischen Wilstermarschstube des Hauses.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses. Die Grotdör (Große Tür) ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Joachim Herpin
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Bauernhaus - Husmannshuus - Bischof, Gemeinde Landrecht

1937 Bauernhaus - Husmannshuus - Bischof, Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch

1937 Bauernhof - ein Husmannshuus - in Bischof, Gemeinde Landrecht
Es handelt sich um den seinerzeit so bezeichneten Lindenhof (Hof 230 in dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Claus Franzenburg stand und von Walter Harder gepachtet war, welcher den Hof 1952 auch erwarb.
Die als Windschutz dienenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden vor dem schönen Bauernhaus wurden später beseitigt, der Hof erhielt eine neue aus Klinkern gemauerte Fassade mit als zeitgemäß angesehenen breiteren Fenstern.
Das Foto ist aufgenommen worden von der Kathener Seite der Wilsterau, welche im Vordergrund erkennbar ist.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Gustav Wolf, Münster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Bauernhaus - Husmannshuus - Steindamm, Gemeinde Landrecht

1937 Bauernhaus - Husmannshuus - Steindamm in der Gemeinde Landrecht in der Wilstermarsch

1937 Bauernhaus - Husmannshuus - Steindamm, Gemeinde Landrecht.
Blick auf die Rückseite des Bauernhauses Ahmling (Hof 221 gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild").
Die in die große Diele führende Grootdör (Lohtür) ist zurückgesetzt. Diese Form der baulichen Gestaltung hat die Bezeichnung Heckschur.
Diese Bauform entsteht durch eine rückwärtige und über die gesamte Breite des Hallenhauses vorgenommene Verlängerung, die sogenannte Kübbung. Diese ist ein nichttragendes Seitenschiff.
Hallenhäuser in Zweiständer-Bauweise und mit derartigen Anbauten werden als Kübbungshäuser bezeichnet.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek

1937 Bauernhaus - Husmannshuus in Schotten, Gemeinde Nortorf

1937 Bauernhaus - Husmannshuus in Schotten, Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch

1936 Bauernhaus - Husmannshuus in Schotten, Gemeinde Nortorf.
Es handelt sich um den Hof 518 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Julius Garms stand.
Der vordere Wohnteil des als Kreuzhaus (Krüzhuus) ausgebildeten mächtigen Hallenfachhauses ist zum Zwecke des Windschutzes von dicht stehenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden hausnah gesäumt. Derartige Windschutzgehölze waren vor vielen Bauernhäusern der Wilstermarsch gepflanzt, um die mächtigen Dächer der Gehöfte vor den stürmischen Westwinden zu schützen.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses. Die Grotdör (Große Tür) ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Bauernhof - Husmannshuus - in Vorderneuendorf, Gemeinde Neuendorf

1937 Bauernhof - ein Husmannshuus - in Vorderneuendorf, Gemeinde Neuendorf in der Wilstermarsch

1937 Bauernhof - ein Husmannshuus - in Vorderneuendorf, Gemeinde Neuendorf (heute Neuendorf-Sachsenbande).
Es handelt sich um den Hof 292 (gem. dem Buch \"Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild\"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Peter Schippmann stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Die in die große Diele des Bauernhauses führende Grootdör (Lohtür) ist zurückgesetzt. Diese Form der baulichen Gestaltung hat die Bezeichnung Heckschur.
Diese Bauform entsteht durch eine rückwärtige und über die gesamte Breite des Hallenhauses vorgenommene Verlängerung, die sogenannte Kübbung. Diese ist ein nichttragendes Seitenschiff.
Hallenhäuser in Zweiständer-Bauweise und mit derartigen Anbauten werden als Kübbungshäuser bezeichnet.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Bauernhäuser - Husmannshüüs - in Beidenflether Uhrendorf

1937 Bauernhaus - Husmannshuus - in Beidenflether Uhrendorf
1937 Bauernhaus - Husmannshuus - in Beidenflether Uhrendorf

1937 Bauernhäuser - Husmannshüüs - in Beidenflether Uhrendorf
Bild 1: Blick vom Stördeich auf das Husmannshuus Peter Witt (Hof 108 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Bild 2: Rückseite Husmannshuus Hein (Hof 113 gem. vorgen. Buch)
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Die Fotos stammen aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Bauernhäuser - Husmannshüüs in Wewelsfleth Großwisch

1937 Bauernhaus - Husmannshuus in Wewelsfleth Großwisch in der Wilstermarsch
1937 Bauernhaus - Husmannshuus in Wewelsfleth Großwisch in der Wilstermarsch

1937 Bauernhäuser - Husmannshüüs in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth
Es handelt sich um die Höfe
Hof 049 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Otto Saß stand
und
Hof 054 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Hermann Reimers stand und von Erna Reimers gepachtet war und bewirtschaftet wurde; der Ehemann und Bauer Gustav Reimers ist 1936 verstorben.
Die vor Hof 049 stehenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden dienten als Windschutz. Derartige Windschutzgehölze waren vor vielen Bauernhäusern der Wilstermarsch gepflanzt, um die mächtigen Dächer der Gehöfte vor den stürmischen Westwinden zu schützen.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Gustav Wolf, Münster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1937 Gehöft in Stördorf

1937 Frontansicht Husmannshuus Hof Reimers in Stördorf in der Wilstermarsch
1937 Rückseite Husmannshuus Hof Reimers in Stördorf in der Wilstermarsch
1937 Barg-Scheune Hof Reimers in Stördorf in der Wilstermarsch

1937 Gehöft in Stördorf
Die Fotos zeigen den Hof Heinrich Reimers (Hof 241 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher die beiden für die Wilstermarsch so typischen Hausformen aufweist.
Während es sich bei dem Hauptgebäude (Bilder 1 und 2) um ein Husmannshuus handelt, ist das große zugehörige Nebengebäude (Bild 3) eine Barg-Scheune.
Bild 1 u. 2: Vorder und Rückseite des Hauptgebäudes, einem Husmannshuus.
Bild 3: Barg Scheune
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte:
Bilder 1 und 3: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Bild 2: Joachim Herpin, Münster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1938 Bauernhaus - Barghuus in Roßkopp Wewelsfleth

1938 Bauernhaus - Barghuus in Roßkopp Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1938 Bauernhaus - Barghuus in Roßkopp, Gemeinde Wewelsfleth
Es handelt sich vermutlich um den Hof 033 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Hinrich Voß stand.
Das Gebäude ist als Kreuzhaus bzw. Krüzhuus gebaut. Diese Form der baulichen Gestaltung des Wohnteiles der Gebäude findet sich gleichermaßen vielfach sowohl beim Barghuus als auch beim Husmannshuus.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Gustav Wolf, Münster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1938 Bauernhaus in Rumfleth

1938 Bauernhaus in Rumfleth, Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch

1938 Bauernhaus in Rumfleth, Gemeinde Nortorf
Bei dem nur durch die Straße von der Wilsterau getrennten Bauernhof handelt es sich um den Hof von Richard Looft (Hof 496 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Das Gebäude hat Anfang der 1960er Jahre eine veränderte Giebelfront erhalten.

Bildrechte: nicht bekannt

1938 Bauernhäuser in Wewelsfleth Großwisch

1938 Husmannshuus in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1938 Husmannshuus (links) und Barghuus (rechts) in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1938 Barghuus in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1938 Husmannshuus in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1937 Bauernhäuser in Großwisch, Gemeinde Wewelsfleth
Die Luftbilder zeigen für die Wilstermarsch typische Gehöfte.
Bild 1: Husmannshuus Otto Sass (Hof 049 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")
Bild 2: links Barghuus Hermann Reimers (Hof 055 gem. vorgen. Buch)
sowie rechts Husmannshuus Erna Reimers, geb. Dreier (Hof 055 gem. vorgen. Buch)
Bild 3: Barghuus Hermann Reimers (Hof 055 gem. vorgen. Buch)
Bild 4: Husmannshuus Walter Reimers (Hof 058 gem. vorgen. Buch)
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Stabsbildabteilung Luftwaffenkommando See, Kiel
Anmerkung: Die Fotos stammen aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

1939 Bauernhof Dibbern in Honigfleth - Gemeinde Stördorf

1939 Bauernhof Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
1980 Bauernhof Dibbern in Honigfleth, Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch

1939 Bauernhof Dibbern in Honigfleth
Das Gehöft des Landwirtes Henning Dibbern stand unmittelbar an der Chaussee, die von Wilster nach Itzehoe führt; die damalige Reichsstraße 5 und spätere Bundesstraße 5.
Es handelt sich um den Hof 238 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") sh. Bild 2
Das traditionelle alte Gehöft wurde durch einen Neubau ersetzt.

Bildrechte: Privatfoto Familie Dibbern, Honigfleth
Bild 2: Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"

1939 Bauernhof Schade in Kathen - Gemeinde Stördorf

1940 Bauernhof von Johannes Schade in Kathen, Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
1940 Bauernhof von Johannes Schade in Kathen, Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
Stördorf 1940 Bauernhof von Johannes Schade in Kathen, Gemeinde Stördorf
1940 Bauernhof von Johannes Schade in Kathen, Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch

Stördorf 1939 Bauernhof Schade in Kathen
Es handelt sich um das Gehöft (Hof 226 in dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild), welcher seinerzeit im Eigentum von Johannes Schade (*1885, + 1945) stand.
Die drei Söhne (Walter + 1942; Wilhelm + 1943; Herbert + 1944) des Eignerpaares fielen im II. Weltkrieg, weshalb die mit Dr. Karl-Ulrich Lefevre verehelichte Tochter Elsa den Hof übernahm.
1957 wurde der Hof von Franz Blum gekauft, dessen Nachkommen ihn heute (2013) noch betreiben.
Das Bauwerk allerdings wurde um 1960 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.
Das Gebäude steht auf einer alten Wurt nahe der Wilsterau an der Kathener Straße.
Interessant ist auf Bild 2 die links erkennbare Rampe - sogenannte Hühnerleiter - für das Federvieh. Derartige Vorrichtungen befanden sich in früheren Zeiten an fast allen Höfen der Wilstermarsch.
Da der Winter 1939/1940 sehr lange anhielt, wurden die Kälber erst im Mai ausgestallt (Bilder 3 und 4).

Bildrechte: Privatfotos Familien Schade und Lefevre, Kathen Gemeinde Stördorf

1939 Gehöft in Dammfleth

1939 Gehöft in Dammfleth in der Wilstermarsch

1939 Gehöft in Dammfleth
An der von Wilster nach Beidenfleth führenden und von Bäumen gesäumten Landstraße (L 136) stehen auf alten Wurten mehrere stattliche Bauernhäuser.
Links ist das Gehöft (Hof 172 gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild") erkennbar, welches Albert Bolten wenige Jahre zuvor erworben hatte.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite stand das sehr stattliche und heute leider nicht mehr vorhandene Bauernhaus von Wilhelm Egge (Hof 173 gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), welches nach diesem sein Sohn Gehrt-Heinrich Egge bewirtschaftete.

Bildrechte: nicht bekannt

1939 Gehöft in Kuskoppermoor, Gemeinde Nortorf

1939 Gehöft in Kuskoppermoor, Gemeinde Nortorf

1939 Gehöft in Kuskoppermoor, Gemeinde Nortorf
Der Bereich Kuskoppermoor war lange Zeit ein entwässerungstechnisch schwieriges Gebiet. Eine Entwässerung des Gebietes zur höher gelegenen Wilsterau war nicht möglich, zudem ist es am äußersten Ende des Einzugsgebietes der Vierstighufener Wettern gelegen, welche Vorflut zur Elbe bietet. Daher sind in dem Gebiet nur wenige Hofstellen gelegen.
Eine davon ist das Gehöft (Hof 507 gem. dem Buch \"Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild\"), welches zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Johannes Boll stand und heute (2013) von dessen Enkel Manfred Boll bewirtschaftet wird.
Auf dem Dachfirst der Scheune ist ein Storchennest erkennbar. Störche waren seinerzeit in der von Grünland geprägten Wilstermarsch recht häufig. Noch als der Betreiber dieser Heimat-Seite mein-wilster im Jahr 1977 die Gründung der Gruppe Wilstermarsch des NABU (vormaliger Deutscher Bund für Vogelschutz) initiierte und deren Gründungs-Vorsitzender war, konnten in der Wilstermarsch noch 34 Brutpaare dieses imposanten Vogels gezählt werden. Bereits zu dem Zeitpunkt hatte die Intensivierung der Flächenbewirtschaftung einen dramatischen Rückgang der Störche im Vergleich zu den vorherigen Bestandszahlen bewirkt. Heute ist es in der Wilstermarsch eine Besonderheit, dort Störche beobachten zu können.

Bildrechte: nicht bekannt

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