Alte Postkarten aus Wilster

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1912 Beidenfleth, Fracht-Ewer auf der Stör

1912 Beidenfleth, Fracht-Ewer auf der Stör
1912 Beidenfleth, Fracht-Ewer auf der Stör

1912 Frachtkähne auf der Stör bei Beidenfleth.
Die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch.
Die Stör war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0336 AK
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1912 Fracht-Ewer unter Segeln und ein Schleppzug auf der Stör

1912 Fracht-Ewer unter Segeln sowie ein Schlepper mit Schuten auf der Stör
1912 Fracht-Ewer unter Segeln sowie ein Schlepper mit Schuten auf der Stör

1912 Ewer und ein Schleppverband auf der Stör.
Fracht-Ewer unter Segeln auf der Stör; der Ewer ganz links wird von seinem Schiffer angesichts der offenbar geringen Windstärke mit langen Rudern in Fahrt unterstützt. Ein Schlepper unter Dampf bildet mit den von ihm gezogenen Schuten einen Schleppverband.
Die möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt gefertigte Aufnahme wurde von mehreren Orten an der Stör für sich reklamiert. Das ist insofern auch konsequent, als die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20sten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg war und auf ihm ein Großteil der Waren befördert wurde.
Über die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau erfolgte über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßige Anschluß der Stadt Wilster an die Welt. Der Hafen am Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Ausgangshafen für die Wilsteraner Schiffer vor ihrer Fahrt in ferne Länder – das waren z.B. um 1540 Holland, Seeland, Frankreich, Engeland (England), Schottland, Portugal und das „Land tho Losien“ (Andalusien) – aber auch in Länder im Ostseeraum.
Der Hafen und die Schiffahrt sowie die Produkte der fruchtbaren Marsch begründeten die Bedeutung Wilsters und den zeitweilig hier vorhandenen relativen Wohlstand.

Bildrechte: nicht benannt
Reg. mein-wilster: 1450 AK
Reg. mein-wilster: 1691 AK
Anmerkung: Die zweite (Abbildungen 3 und 4) der vorgestellten Karten wurde herausgegeben von Carl Kuskop, Wilster

1926 Stör bei Heiligenstedten - Fracht-Ewer auf dem Fluss

1930 Die Stör bei Heiligenstedten - Frachtewer auf dem Fluss

1926 Stör bei Heiligenstedten - Fracht-Ewer auf dem Fluss.
Ein Fracht-Ewer zieht mit dem Tidestrom gemächlich stromab.
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) in großen Mäanderbögen der Elbe zu; sie bildet die Grenze zwischen der Landschaft der Wilstermarsch und derjenigen der Kremper Marsch.
Die Stör war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.
Die Zeiten, als noch zahlreiche Frachtschiffe der auch in Wilster beheimateten Schiffer die Stör befuhren und der Fluß der mit Abstand wichtigste Verkehrsweg der Region war, sind lange vorbei.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 1704 AK

1907 Heiligenstedten, Klappbrücke über die Stör

1907 Heiligenstedten, Klappbrücke über die Stör. Schlepper MORITZ der Alsen´schen Cementwerke zieht den Toppsegel-Dreimastschoner (Schonerbark) LAURITA

1907 Heiligenstedten, Klappbrücke über die Stör
Hier passiert der vom Schlepper MORITZ der Alsen´schen Cementwerke gezogene Toppsegel-Dreimastschoner (Schonerbark) LAURITA die Klappbrücke in Heiligenstedten.
Bei Heiligenstedten – einem der vier aus der Zeit von Karl dem Großen stammenden Ur-Kirchspiele Holsteins – führte bis in das Jahr 1966 eine hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt. Bei der alten Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld erhoben. Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte seinen Obolus leisten.
Die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch.
Die Stör war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts der bedeutendste Verkehrsweg für das Gebiet des heutigen Kreises Steinburg.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0480 AK

1930 Kasenort und andere Partien an der Stör in Heiligenstedten, Beidenfleth, Störort

1930 Kasenort und andere Partien an der Stör in Heiligenstedten, Beidenfleth, Störort

1930 Kasenort und andere Partien an der Stör in Heiligenstedten, Beidenfleth, Störort
Mehrbildkarte
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte goße Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die am Kasenort in die Stör mündende Wilsterau bildete über Jahrhunderte hinweg den verkehrsmäßigen Anschluß Wilsters an die Welt.
Die Karte zeigt u.a. Kasenort; Beidenflether Fährhaus; Klappbrücke in Heiligenstedten; Seglertreffen auf der Wilsterau am Brook; Schiffsverkehr auf der Stör; Störort (an der Mündung der Stör in die Elbe; Elbe bedeutet: Die Weiße oder die Helle, vgl. Elfen oder Elben)

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster i. Holst.
Reg. mein-wilster: 0272 AK

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör.
Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt. Allerdings lag der Ort ursprünglich im heutigen Vorland der Elbe und wurde wegen der Gefahr durch den sich ständig verlagernden Strom um 1500 planmäßig verlegt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge die bedeutendste von ihnen. Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1435 AK

1930 Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort

1930 Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort

ca. 1930 Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“ ) am Kasenort, wo sie eine fast geschlossene Mäanderschleife ausgebildet hat.
Das noch von Segeln angetriebene kleine Frachtschiff mit den Seitenschwertern hat an den Dalben vor der Schleuse an der Ausmündung der Wilsterau festgemacht.
Der Arm (Ausmündung der "Große Feldwettern") links dahinter beherbergte später den Seglerhafen der von Heinrich von Holdt mit begründeten Seglervereinigung Wilster.

Bildrechte: Rudolf Schneider Verlag, Reichenau
Reg. mein-wilster: 0210 AK

1926 Fracht-Ewer auf der Stör bei Heiligenstedten

1926 Fracht-Ewer auf der Stör bei Heiligenstedten

1926 Abendstimmung an der Stör bei Heiligenstedten.
Ein Fracht-Ewer zieht mit dem Tidestrom gemächlich stromab.
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) in großen Mäanderbögen der Elbe zu; sie bildet die Grenze zwischen der Landschaft der Wilstermarsch und derjenigen der Kremper Marsch.
Die Zeiten, als noch zahlreiche Frachtschiffe der auch in Wilster beheimateten Schiffer die Stör befuhren und der Fluß der mit Abstand wichtigste Verkehrsweg der Region war, sind lange vorbei.

Bildrechte: Verlag Hans Elias, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 0613 AK

1960 Beidenfleth an der Stör (SF)

ca. 1960 Beidenfleth an der Stör

1960 Beidenfleth an der Stör
Luftaufnahme aus nördlicher Richtung von Groß Kampen aus auf Beidenfleth.
Ganz oben rechts am Bildrand sind Häuser des jenseits der Stör in der Kremper Marsch gelegenen Ortes Neuenkirchen zu erkennen.
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte große Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die Ufer der Außenkurven des Flusses sind mit Stein-Stacks gegen Abbruch gesichert.
Links der Stör ist auf dem zur Kremper Marsch gehörenden Ufer bei Groß Bahrenfleth die Fährstelle der Beidenflether Fähre zu erkennen.
Die Beidenflether Fähre ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb.
Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt.
Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Fördervereins Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „Else“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1960 Beidenfleth an der Stör

1960 Beidenfleth an der Stör

1960 Beidenfleth an der Stör
Luftaufnahme aus nördlicher Richtung von Groß Kampen aus auf Beidenfleth.
Ganz oben rechts sind Häuser des jenseits der Stör in der Kremper Marsch gelegenen Ortes Neuenkirchen zu erkennen.
Die breit und zeitweilig träge fließende und von den Gezeiten geprägte große Mäanderschleifen aufweisende Stör (von „store“, die „Große“ ) trennt die Wilstermarsch von der Krempermarsch. Sie war von den frühesten Zeiten an bis in die zweite Hälfte des 20zigsten Jahrhunderts ein bedeutender Wasserweg.
Die Ufer der Außenkurven des Flusses sind mit Stein-Stacks gegen Abbruch gesichert.
Links der Stör ist auf dem zur Kremper Marsch gehörenden Ufer bei Groß Bahrenfleth die Fährstelle der Beidenflether Fähre zu erkennen.
Die Beidenflether Fähre ist als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren (Wagen- und Kahnfähren) noch heute in Betrieb.
Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt.
Nachdem in den letzten Jahrzehnten der Betrieb der zudem erneuerungsbedürftigen Fähre immer unrentabler wurde und ihre Stilllegung drohte, wurde durch die Initiative eines Fördervereins Fähre Beidenfleth ein neuer Fährprahm „Else“ beschafft, mit welchem im Jahre 2007 der Fährbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Datierung nach dem Fotopapier (LEONAR); diese Firma ging 1964 in Agfa über.

1930 Frachtschiff vor der Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort

1930 Frachtschiff vor der Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort

ca. 1930 Einmündung der Wilsterau in die Stör am Kasenort
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“ ) am Kasenort, wo sie eine fast geschlossene Mäanderschleife - die Hodorfer Schleife - ausgebildet hat.
Das noch von Segeln angetriebene kleine Frachtschiff mit den Seitenschwertern hat an den Dalben vor der Schleuse an der Ausmündung der Wilsterau festgemacht.
Der Arm (Ausmündung der "Große Feldwettern") links dahinter beherbergte später den Seglerhafen der von Heinrich von Holdt mit begründeten Seglervereinigung Wilster. Im Hintergrund sind in der Gemeinde Stördorf gelegene Gehöfte erkennbar.

Bildrechte: Rudolf Schneider Verlag, Reichenau

1925 Fracht-Ewer auf der Stör bei Heiligenstedten

1925 Fracht-Ewer auf der Stör bei Heiligenstedten

1925 Fracht-Ewer auf der Stör bei Heiligenstedten
Auf der Stör bei Heiligenstedten fährt ein tief beladener Fracht-Ewer unter Segeln mit dem Flutstrom flußaufwärts Richtung Itzehoe.
Die Stör war seit alters her und bis weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts eine von der Berufsschifffahrt stark frequentierte Wasserstraße.
Da über Jahrhunderte hinweg die Straßen in der Wilstermarsch unbefestigt und vielfach kaum passierbar waren, wurden bis vor einhundert Jahren die Mehrzahl der Waren über die Wasserstraßen transportiert; z.B. über die Flüsse Wilsterau / Holstenau, Burger Au, Stör und Elbe und über den Bütteler Kanal.

Bildrechte: Wiedner. Die Ansichtskarte wurde verausgabt vom Verlag. J. J. Augustin in Glückstadt und Hamburg um für das von ihm verlegte "Heimatbuch des Kreises Steinburg" in 3 Bänden zu werben
Reg. mein-wilster: 1326 AK

1907 Beidenfleth an der Stör, Besan-Ewer auf der Stör

1907 Beidenfleth an der Stör

1907 Beidenfleth an der Stör.
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) bei Beidenfleth.
Vor der Kulisse des Dorfes segelt ein kleiner Frachtewer (ein Besanewer) die Stör abwärts zur Elbe; er nutzt den Ebbestrom, denn seinerzeit verfügten die Ewer noch über keinen Motorantrieb. Am Ufer befinden sich Anlegestellen für die Beidenflether Schiffer.
Über die Häuser des Dorfes ragen der Turm der Kirche St. Nicolai sowie die Flügel der Windmühle "Hoffnung" hinaus.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1077 AK

1900 Wewelsfleth an der Stör

1900 Wewelsfleth an der Stör
1900 Junge-Werft in Wewelsfleth
1900 Wewelsfleth an der Stör

ca. 1900 Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge (Bild 3) die bedeutendste von ihnen.
Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.
Die in Wewelsfleth die Stör überquerende Grundseilfähre wurde 1975 eingestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0969 AK

1933 Stör bei Stördorf

1933 Stör bei Stördorf in der Wilstermarsch

1933 Stör bei Stördorf
Breit und zeitweilig träge fließt die von den Gezeiten geprägte Stör (von „store“, die „Große“) in mächtigen Windungen durch die von hohen Deichen geschützte Marschenlandschaft. Vor dem Bau des Sperrwerkes am Störort hatte die Stör mit Sturmfluten immer wieder die Marschen bedroht - so auch bei der Sturmflut vom 16./17. Februar 1962.
Der Unterlauf des Flusses bildet die Grenze zwischen der Wilstermarsch und der benachbarten Kremper Marsch; ursprünglich (zur sächsischen Zeit) bildete sie die Grenze zwischen den Gauen der sächsischen Holsaten (Holsten) und dem der stammverwandten Stormarn.

Bildrechte: Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 0597 AK
Hinweis: Das Wort LEONAR auf der Anschriftseite der Karte bezieht sich auf das Papier; aus [LEONAR] wurde 1964 Agfa. Ein Teil der LEONAR-Werke befand sich (durch Reklame-AK belegt: um 1923) in Hamburg-Wandsbek.

1960 Stör - über Jahrhunderte wichtiger Verkehrsweg

1960 Frachtschiff auf der Stör oberhalb von Itzehoe bei Amönenhöhe

1960 Die Stör war über Jahrhunderte hinweg der bevorzugte Verkehrsweg in der Region.
Unzählige kleine Frachtschiffe transportierten Waren in dem gut schiffbaren Abschnitt der Stör zwischen Kellinghusen und der Einmündung in die Elbe.
Bis zu Beginn der 1980er Jahre fuhren noch Binnenschiffe für die Kaisermühle in Wittenberge bei Kellinghusen.
Die ca. 1960 aufgenommene Abbildung zeigt ein dorthin flußauf fahrendes Frachtschiff im Bereich der Flußmarsch bei Amönenhöhe.
Im Hintergrund ist das Schöpfwerk Münsterdorf erkennbar, welches zusätzlich zur Wellenschleuse den Breitenburger Kanal – er diente bis Mitte der 1970er Jahre der Schifffahrt für die Zementwerke in Lägerdorf - in die Stör entwässert.

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer, Hamburg
Reg. mein-wilster: 0614 AK

2008 Film "Geschichten an der Stör" auf DVD

2008 Film "Geschichten an der Stör" auf DVD
2008 Film "Geschichten an der Stör" auf DVD
2008 Film "Geschichten an der Stör" auf DVD

2008 Film "Geschichten an der Stör" auf DVD
Der Heimatfluß des Kreises Steinburg wurde mit dem alten und aus dem Jahre 1853 stammen Zollkreuzer "Rigmor" (das älteste fahrtüchtige Segelschiff Deutschlands) von der Mündung bei Wewelsfleth bis Itzehoe befahren.
Die Reise geht von Wewelsfleth über Borsfleth, Uhrendorf, Neuenkirchen, Beidenfleth, Hodorf, Kasenort, Stördorf, Heiligenstedten nach Itzehoe.
Der auf einer erwerbbaren DVD gebrannte Film von Lars Bessel stellt Geschichten, Orte und Menschen an der Stör mit wundervollen Bildern und vielen Informationen in einer sehr authentischen und sympathischen Weise vor.
Hier findet man mehr zu den Geschichten an der Stör

Urheberrechte: LBMD-Verlag und aviso media, Itzehoe

1964 Stör bei Amönenhöhe

1964 Stör bei Amönenhöhe nahe Itzehoe

1964 Stör bei Amönenhöhe.
Die Stör windet sich in großen Mäandern durch das schmale Flußtal zwischen der Geest bei Itzehoe und der Münsterdorfer Geestinsel.
Bei Ämönenhöhe tritt eine Flußschleife unmittelbar bis an den Geesthang heran, weshalb von hier eine wunderschöne Aussicht über die Störniederung und den Fluß möglich ist. Benannt ist die Örtlichkeit nach der Ehefrau Amoene des Grafen Friedrich von Rantzau auf Schloß Breitenburg, deren Lieblingsaufenthalt hier war.
Die Stör war über Jahrhunderte hinweg der bevorzugte Verkehrsweg in der Region. Unzählige kleine Frachtschiffe transportierten Waren in dem gut schiffbaren Abschnitt der Stör zwischen Kellinghusen und der Einmündung in die Elbe. Bis zu Beginn der 1980er Jahre fuhren noch Binnenschiffe für die Kaisermühle in Wittenberge bei Kellinghusen.
Im Hintergrund ist das Schöpfwerk Münsterdorf erkennbar, welches zusätzlich zur Wellenschleuse den Breitenburger Kanal – er diente bis Mitte der 1970er Jahre der Schifffahrt für die Zementwerke in Lägerdorf - in die Stör entwässert.

Bildrechte: Verlag Lothar Elias, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 1966AK

1915 Wewelsfleth - Hafenpriel, Stör (Ex)

1915 Wewelsfleth - Hafenpriel, Stör

1915 Wewelsfleth - Hafenpriel, Stör
Blick auf die Ausmündung des Hafenpriels in die Stör und auf die letzte Flußschleife vor deren Mündung in die Elbe.
Der ehemalige Wewelsflether Hafen lag nicht unmittelbar an der Stör, sondern im Verlauf eines ehemaligen Priels, an dessen Einmündung in die Stör auch Werften betrieben wurden.
Heute erinnert der Name der Straße "Am Hafen" noch an die seinerzeitige und seither völlig veränderte Situation.
Früher legten hier kleine Fracht-Ewer an, welche die Aufgabe der heutigen Lastwagen erfüllten, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Diese Nutzung als Hafen war zum Zeitpunkt der Aufnahme offenbar schon weitgehend Geschichte, wie aus den in den Priel hinein gebauten Stegen und den dort vertäuten kleinen Sport- und Fischerbooten vermutet werden kann.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1935 Eisgang auf der Stör am Kasenort

1935 Eisgang auf der Stör am Kasenort
Der Winter 1934/35 hatte mit sehr niedrigen Temperaturen bewirkt, dass die Stör zugefroren war.
Der Blick geht vom Oberhaupt der Kasenorter Schleuse über die Mündung der Wilsterau und den hier vorhandenen Anlegesteg mit den Dalben auf die Hodorfer Schleife der Stör.
Links ist die Einmündung der Große Feldwettern zu erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt

1822 Störkringel Verkäuferinnen vom Störort und von der Stör

1822 Störkringel Verkäuferinnen vom Störort
1822 Störkringelverkäuferin von der Stör in Hamburg
1822 Störkringelverkäuferin von der Stör in Hamburg

1822 Störkringel Verkäuferinnen vom Störort
1822 Störkringel Verkäuferin von der Stör
Abbildung 1: Die als "People from Störort" bezeichnete Lithographie zeigt zwei in der Tracht der Wilstermarsch gekleidete Verkäuferinnen von Störkringeln. Eine der Frauen raucht eine langstielige Tonpfeife; das sogenannte "Taback saufen" war in früheren Zeiten ein auch von den Frauen der Wilstermarsch gerne ausgeübte Sucht.
Abbildung 2: Kringelverkäuferin von der Stör
Die Abbildung zeigt eine im Hamburger Hafen ihre Ware anbietende Verkäuferin von Störkringeln, welche von den Bäckereien aus den an der Stör gelegenen Orten stammen.
Störkringel wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth, als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.
Die in den an der Stör gelegenen Orten vorhanden gewesenen Störkringel-Bäckereien boten ihre Waren auch in Glückstadt und Hamburg an.
Das Rezept für die Störkringel ist in der Datei unten aufrufbar.

Anmerkung:
Abbildung 1: Kolorierte Radierung
Christopher Suhr, Hamburg, 1822
Abbildung 2: altkolorierte Lithographie; 13 x 20 cm.
Es handelt sich um eine Tafel aus dem "Album Hamburgischer Kostüme" Friedrich Georg Buek, das 1843 erschienen ist im Verlag B. S. Berendsohn, Hamburg

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1912 Partie an der Stör am Kasenort

1912 Partie an der Stör am Kasenort

1912 Partie an der Stör am Kasenort
Am Ufer der Stör hat ein Ruderboot festgemacht, bereit für die Spazierfahrt einer jungen Dame mit ihren Kavallieren.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 0742 AK

1966 Wewelsfleth, Stör, Siedlung, Seilfähre, Werft

1966 Wewelsfleth, Stör, Siedlung, Seilfähre, Werft
1966 Wewelsfleth an der Stör, Baugebiet Wiesengrund
1966 Wewelsfleth an der Stör, Seilfähre

1966 Wewelsfleth, Stör, Siedlung, Seilfähre, Werft. Der Ort Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
oben: in einem mächtigen Bogen verläuft die Stör von Wewelsfleth zum Störort, welcher durch den 1975 abgeschlossenen Bau des Mündungssperrwerks völlig umgestaltet wurde.
unten links: das in den 1960er Jahren angelegte Wohngebiet Wiesengrund (Bild 2).
unten mittig: Die bei Wewelsfleth über die Stör führende und die Wilstermarsch mit der Kremper Marsch verbindende Seilfähre (Bild 3) wurde 1980 eingestellt, nachdem sie infolge der ab 1975 über das Stör-Sperrwerk führenden Straße unrentabel geworden war.
unten rechts: Auf der Slip-Anlage der Peters Werft liegt ein Küstenmotorschiff.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 1338 AK

1962 Fußweg und ehemalige Brücke über die Wilsterau zwischen Kohlmarkt und Klosterhof

1962 Fußweg zwischen Kohlmarkt und Klosterhof
Der Blick auf den Durchgang zwischen Kohlmarkt und Klosterhof verdeutlicht, daß hier zuvor eine kleine Brücke vor der im Jahre 1953 vorgenommenen Verrohrung der Wilsterau dieses Gewässer überquerte.
Von den historischen Anfängen Wilsters an hatte die Wilsterau in einer heute noch im Grundriß der Stadt deutlich erkennbaren großen Mäanderschleife diese durchquert. Der Fluß bildete als Verkehrsweg über viele Jahrhunderte für Wilster den Anschluß des Ortes aus seiner abgeschiedenen Lage in die Welt.

Bildrechte: Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr

1934 Wilsterau und Stör am Kasenort; Bauernhof und Weg in Bischof

1934 Wilsterau und Stör am Kasenort; Bauernhof und Weg in Bischof

1934 Wilsterau und Stör am Kasenort; Bauernhof und Weg in Bischof
Die Mehrbildkarte zeigt zentral den in Bischof von Wilster zum Kasenort führenden Weg
sowie von links oben im Uhrzeigersinn:
Der im Jahre 1764 erbaute Hof Heesch (232 in "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") in Bischof
Lastkähne unter Segeln auf der Stör am Kasenort
Kammer und Unterhaupt der Schleuse der Wilsterau am Kasenort
Seegegehende Fracht-Segler auf der Stör am Kasenort
Hodorfer Mäanderschleife der Stör am Kasenort
Treffen der Segler auf der Wilsterau am Großen Brook

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0879 AK

 

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