Alte Postkarten aus Wilster

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1962 Umzug der Bürger-Schützen-Gilde in der Rathausstraße

1962 Umzug der Bürger-Schützen-Gilde in der Rathausstraße der Stadt Wilster

1962 Umzug der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) in der Rathausstraße
Der Umzug beim Fest der Wilsteraner Bürger-Schützen-Gilde passiert die Rathausstraße in Höhe des neuen Rathauses.
Im Marschblock der Gilde der Volkskönig des Jahres 1962 Peter von Holdt (mit dunkler Hose); hinter ihm "Hanne" Johannes Holm, der Gilde-König des Jahres 1961
Links an der Einmündung zur Blumenstraße das kurze Zeit danach abgebrochene Geschäftshaus von Heinrich Gosch (Rundfunk und Elektro). Im Hintergrund die im Zuge der Stadtsanierung abgebrochenen Häuser der Schmiedestraße.

Bildrechte: nicht bekannt

Mehr Informationen im Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

1964 Bürger-Schützen-Gilde Wilster angetreten auf dem Colosseum Platz

1964 Bürger-Schützen-Gilde Wilster angetreten auf dem Colosseum Platz in der Stadt Wilster

ca. 1964 Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Colosseum Platz gegenüber dem Colosseum.
Das Fest der Bürger-Schützen-Gilde ist ein alljährlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster; das Fest verläuft regelmäßig nach überkommenen Regularien.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 (Fronleichnamsgilde) und 1399 (Mariengilde) genannt. Die Bürger-Schützen-Gilde Wilster kann sich mit Fug und Recht als Nachfolger und Traditionsträger dieser ersten Gilden betrachten.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen und es ist ihr zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Werner Behning, Wilster)
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1936 Angetretene Bürger-Schützen-Gilde am Markt

1936 Angetretene Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz der Stadt Wilster

1936 Angetretene Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Marktplatz.
Vor der angetretenen Bürger Gilde hält der damalige Wilsteraner Bürgermeister Dr. Küster eine Ansprache.
Entgegen der schönen vorherigen Tradition, die Stadt mit den Schleswig-Holstein Flaggen zu schmücken, wurde jetzt ausschließlich nur noch die Fahne mit dem Hakenkreuz gezeigt - eine Gleichschaltung hatte, bei nicht wenigen auch gezwungenermaßen, auf allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens Einzug gehalten.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

1925 marschierende Bürger-Schützen-Gilde am Markt (SF)

1925 marschierende Bürger-Schützen- Gilde am Markt in der Stadt Wilster

1925 marschierende Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) am Markt
Am Geschäftshaus von J.P.T. Andersen Söhne vorbei marschiert der Festumzug der Bürger Gilde an der Einmündung der Marktstaße (heutige Op de Göten) vorbei zur Deichstraße.
Von allen Häusern grüßen die Schleswig-Holstein Flaggen.
Im Hintergrund geht der Blick in den Kohlmarkt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich im Besitz von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

1979 Hauptmanns Frühstück der Bürger-Schützen-Gilde

1979 Hauptmanns Frühstück der Bürger-Schützen-Gilde im Alten Rathaus der Stadt Wilster. von links: Jens-Peter Paulsen, Kurt Schulze, Bruno Wilckens, Jochen Wilckens, Helmut Wilckens, Guido Dusch
1979 Hauptmanns Frühstück der Bürger-Schützen-Gilde in der Halle des Alten Rathauses der Stadt Wilster

1979 Hauptmanns Frühstück der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde)
Bild 1: Neben weiteren Funktionsträgern der Gilde haben Mitglieder aus drei Generationen der Familie Wilckens an der Tafel Platz genommen;
von links: Jens-Peter Paulsen, Kurt Schulze, Bruno Wilckens, Jochen Wilckens, Helmut Wilckens, Guido Dusch.
Das Hauptmanns-Frühstück bietet neben dem Kommers Gelegenheit, in geselliger Runde und gegenseitiger Wertschätzung die Funktionsträger und Gäste der Gilde zusammen zu bringen und für die Belange der Bürger-Schützen-Gilde und die der Stadt Wilster zu werben.
Das Ambiente für die Veranstaltung fand sich häufig im Alten Rathaus oder im historischen Trichter.
Bild 2: Blick in die Halle des Alten Rathauses. Im Vordergrund haben die Spielleute der Gilde mit ihrem Tambour Alfred Spiess Platz genommen.

Bildrechte: Nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jochen Wilckens, Düsseldorf

1960 Umzug der Kinder-Gilde am Neumarkt

1960 Umzug der Kinder-Gilde am Neumarkt
Der Umzug beim Fest der Kindergilde der Wilsteraner Schulen passiert den Neumarkt;
im Hintergrund das Wohnhaus des Bauunternehmers Kruse an der Einmündung der Blumenstraße.
Rechts ist das Geländer zum Bäckerstraßenfleth erkennbar.
Der Marschblock des Abschlußjahrganges der Mittelschule Wilster wird angeführt von Bernd Gottschalk, Fritz Schmidt und Peter von Holdt, welcher die Flagge trägt.

Bildrechte: nicht bekannt

1963 Umzug der Kinder-Gilde in der Hans-Prox-Straße

1963 Umzug der Kinder-Gilde in der Hans-Prox-Straße in Wilster

1963 Kinder Gilde in Wilster.
Nachdem bei den Wettspielen am Vormittag die einzelnen Altersgruppen der Schüler ihre Sieger ermittelt haben, führen beim nachmittäglichen Festumzug die als Könige ermittelten Mädchen und Jungen (hier Elke Kragge und Reimer Tiedemann; dahinter Gerd Brokmann) ihre Altersgruppen an.
Der von mehreren Musikkapellen begleitete Umzug zog durch fast alle Straßen der Stadt und führt hier durch die Hans-Prox-Straße (frühere Hinter der Stadt).
An sehr vielen Häusern war die Schleswig-Holstein Flagge aufgezogen und vor den Häusern war die Straße mit Blumen bestreut – die Kinder-Gilde war immer ein ganz besonderes Fest für Jung und Alt

Bildrechte: nicht bekannt

1978 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde vor dem Trichter

1978 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem "Trichter", dem historischen Gartenhaus in der Stadt Wilster

1978 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem "Trichter"
Gemeinsam mit mehreren ihrer Gäste haben sich Gildebrüder der Bürger-Schützen-Gilde auf der Freitreppe des historischen "Trichter" zum Gruppenfoto aufgestellt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster
1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster

1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster
Beim Gilde-Fest des Jahres 1966 hatte der Kaufmann Hubert Holm, Burger Straße, mit der Armbrust den hölzernen Adler abgeschossen und war für ein Jahr der König der Bürger-Schützen-Gilde Wilster.
Am Gilde Montag des Folgejahres wird er vor seinem Hause in der Burger Straße (gegenüber ist das Bahnhofs-Hotel erkennbar) von der Gilde zum Fest eingeholt.
Der Hauptmann der Gilde begrüßt hier die von zwei Stadtsoldaten - Richard Huusmann und Helmut Wilckens - flankierten Majestäten Jochen Schwarck, Hubert Holm, Jörn Dethlefs (?). Rechts daneben Hans Wilhelm Weingardt.
Daneben die am Vortage beim Vogelschießen ermittelten Volkskönige (König, Kopf- und Schwanzkönig) Werner Busch, Dieter Röckendorf, Willi Dunker. Den "Volkskönigen" sind keine Stadtsoldaten beigeordnet - eine verbesserungsfähige Handhabung.
Bild 2: der Gilde-Schreiber Karl Huusfeldt begrüßt die Majestät.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Werner Behning, Wilster)
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen

1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen
1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen
1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen
1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen

1959 Abordnung der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster in Hanerau-Hademarschen
Zur St. Vitus Gilde in Hanerau-Hademarschen bestanden in der Vergangenheit gute Kontakte, weshalb mehrfach eine Abordnung der Bürger-Schützen-Gilde Wilster auch an deren Fest-Veranstaltung teilnahm.
Bild 1: Hans Schlüter, Conrad Ramm und Hans Egge marschieren hinter den Wilsteraner Fahnenschwenkern (1956)
Bild 2: Die Wilsteraner Fahnenschwenker Uwe Goldmann, Heinz-Theodor Maaß und Albert Tiedemann zeigen ihre Kunst vor dem damaligen Feldhusens Hotel in Hademarschen (1956)
Bild 3: Mit Gastgebern haben sich (obere Reihe) aufgestellt: Albert Tiedemann (links), Hans Egge (zweiter von links), Hans Schlüter (dritter von rechts) und Hans Behrens (zweiter von rechts)(1958)
Bild 4: 325jährige Stiftungsfest der St. Vitus Gilde in Hanerau-Hademarschen (1959)
Dabei waren aus Wilster - soweit erkannt
stehend: Richard Huusmann (links), Wilhelm Holler (dritter von links), Hans Schlüter (sechster von links), Fahnenschwenker Albert Tiedemann (neunter von links)
sitzend mit weißer Hose: Hans Egge

1900 Marktplatz, angetretene Bürger-Schützen-Gilde

1900 angetretene Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz in der Stadt Wilster

1900 angetretene Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Marktplatz
Die Mitglieder der Bürger-Gilde haben sich, beobachtet von zahlreichen Zuschauern, auf der westlichen Seite des Marktplatzes aufgestellt. Die Mauern der Kirche sind am oberen Bildrand zu erkennen.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen. Es ist der Gilde zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.
"Uniform" und Ausrüstung der Gilde-Brüder besteht aus weißer Hose und schwarzem Jacket, Zylinder mit Kokarde in den Farben des Landes Schleswig-Holstein und einem mit Blumen geschmückten Holzgewehr.
Zum jährlichen Gildefest gehören unter anderem der vorbereitende Exerzierabend, der Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen) und der Festball.
Mehr erfahren kann man auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1181 AK

1980 Burgerstraße, marschierende Bürger-Schützen-Gilde

ca. 1980 Burgerstraße, marschierende Bürger-Schützen-Gilde in der Stadt Wilster

ca. 1980 Burgerstraße, marschierende Bürger-Schützen Gilde (Bürgergilde)
Von der Bahnhofstraße kommend und den Bahnübergang querend marschiert die Bürger-Schützen-Gilde mit klingendem Spiel ihres Trommler und Pfeiffer Korps in die Burger Straße.
Hinten rechts, hinter dem Personenkraftwagen, mündet die damalige Stichstraße (heute der nördliche Abschnitt der Straße Klosterhof) ein; die Straßenführung ist heute gegenüber seinerzeit verändert;
auch das Stellwerk am Bahnübergang zur Neuen Burger Straße ist heute nicht mehr vorhanden. Das Wärterstellwerk Wilster Ww war eines von drei mechanischen Stellwerken im Bereich des Bahnhofes Wilster. Von ihm aus wurden auch die Schranken des Bahnüberganges bedient.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1949 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster

1949 Fröhliche Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster marschieren mit ihren Damen zum Festlokal.

1949 Fröhliche Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster marschieren mit ihren Damen zum Festlokal.
Nach der bedrückenden Zeit des II. Weltkrieges und der ersten Nachkriegsjahre nahm 1949 das Gildeleben in der Marschenstadt Wilster wieder Fahrt auf.
Auf dem alten Foto ist der ausgelassen seinen Zylinder schwenkende Schreibwaren-Händler Karl-Heinz Hencke und dessen Ehefrau Leni zu erkennen. Hinter ihm der Schuster Hans Schlüter mit Ehefrau Alwine und nach diesem der Braumeister Willy Köberlein mit seiner Ehefrau Irma (allesamt damals in der Deichstraße wohnhaft).
Das Fest der Bürger-Schützen-Gilde ist seit langem alljährlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster; das Fest verläuft regelmäßig nach überkommenen Regularien.
Die Wilsteraner Gilde wurde im Jahre 1588 gegründet.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen und es ist ihr zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Werner Behning, Wilster)

1932 Plakat Heimattag am 29. Mai 1932 in Wilster zum 650-jährigen Stadt-Jubiläum

650jähriges Stadtjubiläum der Stadt Wilster im Jahre 1932
Die Festlichkeiten zum Jubiläum der Stadt Wilster - sie gehört zu den ältesten Städten in Holstein - wurden mit dem Heimattag am 29. Mai 1932
begangen.
Aus den beiden vorgestellten originalen Plakaten, eines in einer farbigen, das andere in einer schwarz-weiß Version, erfahren wir über den Ablauf des Festes.
10:00 Plattdeutscher Gottesdienst
11:30 Vortrag im Alten Rathaus zur Stadtwerdung Wilsters
12:00 Staffettenlauf der Turnvereine der Wilstermarsch
12:00 Antreten der Bürgergilde
14:00 Großer historischer Festumzug
16:00 Festfeier auf dem Colosseum-Platz mit:
Festrede - Ringreiten - Fahnenschwenken - Volkstänze in Wilstermarsch Tracht - Heimatgesänge - Reiterspiele - Handwerksgebräuche - Vogelschießen
und viele alte überlieferte Festfolgen
18:00 Festbälle auf 3 Sälen

Hinweis: Plakate und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heinz Steinbrecher, Wilster

Wer gerne etwas über die Teilnehmer am Festumzug erfahren möchte, findet diese in der nachfolgenden Datei.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster - Festwagen Stadt Wilster

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster - Festwagen der Stadt Wilster

1932 Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster am 29.05.1932.
Bild 1: Der Festwagen der Stadt Wilster im Umzug der Gruppen und Festwagen zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt in der Straße Op de Göten.
Der Turm auf dem Wagen ist als dreidimensionales Wappen der Stadt gestaltet.
Die Blasonierung des Wappens lautet:
"Geteilt von Rot und Blau. Oben ein silbernes Nesselblatt, belegt mit einem von Silber und Rot geteilten Schildchen, unten schwimmend auf silbernen Wellen ein silberner Fisch. - Auf dem Schilde ruht eine dreitürmige Mauerkrone."
Rechts das Hotel/Gaststätte Wilstermarschhaus von Jacobs;
links daneben das Geschäftshaus Schuhgeschäft Mohr;
dann jenseits der Brücke über die Wilsterau das Alte Rathaus.

Bildrechte: vermutlich Werner Behning, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1955 marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt

1955 marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt in Wilster

1955 Die Kinder-Gilde marschiert durch die Neustadt
Ein ganz besonderer Höhepunkt in jedem Schuljahr war für die Kinder der Wilsteraner Schulen das Fest der Kinder-Gilde.
Am Vormittag wurden von den Altersgruppen verschiedene Wettspiele (Geschicklichkeitsspiele) ausgetragen; am Nachmittag marschierten die Kinder durch die Straßen der Stadt und danach wurden auf allen Sälen der Stadt Tanzveranstaltungen durchgeführt.
Hier marschieren die Kinder vom Neumarkt kommend in die Straße Neustadt. Der Trupp der Kinder wird begleitet von dem hoch angesehenen Lehrer Gerhard Sakowski, welcher später Rektor der Volksschule wurde; er läuft hier in Höhe des Einganges der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog (* 12.12.1914, * 25.02.1995).
Rechts ist die Einmündung der postalisch zur Neustadt gehörenden, jedoch inoffiziell „De Slaat“ genannten kleinen Straße erkennbar.
Der Marschblock der Jungen wird angeführt von ihrem „König“ Udo Urban als Sieger des Wettkampfes, daneben Holger A. Hansen (der dieses Foto zur Verfügung stellte);
von den Jungs dahinter sind mir namentlich noch Peter Friedrich und Hans-Jürgen Hinz bekannt. Wer kennt weitere Namen?

Bildrechte: nicht bekannt

1923 Fest der Kinder-Schützen-Gilde - Trommler und Pfeifer Korps

1923 Fest der Kinder-Schützen-Gilde Wilster - Trommler und Pfeifer Gruppe

1923 Fest der Kinder-Schützen-Gilde - Trommler und Pfeifer Korps
Vor der Photographischen Anstalt von Ludwig Behning ist die Musikgruppe (Trommler und Pfeifer Corps) der Kinder-Schützen-Gilde mit Flaggen, Standarten und dem hölzernen Adler sowie einer aus Nadelgehölz gebundenen Krone angetreten; dabei mit Schärpen, Kopfschmuck und Orden ausgezeichnete Personen.
Rechts neben den drei Trommlern steht der spätere Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Peter Klaus Heinrich von Holdt (mit Querflöte)

Bildrechte: nicht bekannt, sehr wahrscheinlich Verlag Ludwig Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0132 AK

1954 Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1954 marschierende Bürger-Schützen-Gilde Wilster
1954 Ehrenformation der Bürger-Schützen-Gilde Wilster
1954 Ehrenformation der Bürger-Schützen-Gilde Wilster
1954 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde Wilster vor dem historischen Gartenhaus Trichter

ca. 1954 Fest der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster
Das Fest der Bürger-Schützen-Gilde ist ein alljährlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster; das Fest verläuft regelmäßig nach überkommenen Regularien.
Die Wilsteraner Gilde wurde im Jahre 1588 gegründet.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen und es ist ihr zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.
Bild 1 Die in ihrer Uniform (weiße Hose, schwarzes Jacket, Zylinder mit Kokarde in den Farben des Landes Schleswig-Holstein) und mit geschultertem mit Blumen geschmückten Holzgewehr marschierende Gilde auf dem Markt. Im Vordergrund (ohne Gewehr) der Konditormeister Hans Egge (von den Wilsteranern freundlich Hans Cremeschnitt genannt); dahinter mit Degen Richard Huusmann.
Bild 2 Die Gilde-Brüder mit präsentiertem (Holz-) Gewehr vor dem Alten Rathaus. Zeiter von Links ist der Sattler-Meister Karl Stiddig (Geschäft in der oberen Deichstraße)
Bild 3 Angetretene Gilde vor der Waffenhalle an der Wende in der Deichstraße. Zweiter von links Wilhelm Ehlert (Textilgeschäft in der Schmiedestraße); daneben Willy Köberlein, von 01.12.1930 bis 31.08.1955 Leiter der in der Deichstraße gelegenen Niederlage Wilster der Bavaria & St. Pauli Brauerei; übernächster ist der Müllermeister Detlef Heinrich Martens, Eigentümer der Mühle Aurora in Rumfleth
Bild 4 Gilde-Brüder beim Verlassen des historischen Trichter am Colosseum; im Vordergrund Heinrich Hülsing (genannt: Hein Hü), Eigentümer der Adler-Lichtspiele im Landrecht.

Bildrechte: nicht bekannt

Mehr Informationen gibt es auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Platz am Colosseum in der Stadt Wilster

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde).
Die Mitglieder der Bürger Gilde sind auf dem Festplatz am Colosseum angetreten, um die Kunst der Fahnen Schwenker zu bewundern.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine dreieinhalb Jahrhunderte alte Tradition. Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die Farben der heute genutzten vier Flaggen geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist bei vier Fahnenschwenkern die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Zum Fest der Bürger-Gilde stand häufig neben Schieß- und Süßigkeitsbuden auch ein Karussell auf dem Festplatz, damit auch die Kinder ihr Vergnügen hatten. Manch einer der Gilde-Brüder machte sich seinerzeit das Vergnügen, den Kindern eine "Freifahrt für alle" auf dem Karussell zu spendieren.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 1611 AK

Schiffer-Gilde Die Eintracht c Stiftungsfest 1961

1961 Schiffer-Gilde Die Eintracht - Ummarsch durch die Stadt Wilster
1961 Schiffer-Gilde Die Eintracht - Ummarsch durch die Stadt Wilster
1961 Schiffer-Gilde Die Eintracht - Ummarsch durch die Stadt Wilster
1961 Schiffer-Gilde Die Eintracht - Ummarsch durch die Stadt Wilster

Umzug der Wilsteraner Schiffer-Gilde "Die Eintracht" durch die Straßen der Stadt anläßlich ihres 100 jährigen Stiftungsfestes
Bild 1 Umzug der Schiffer in der Hans-Prox-Straße (früher "Hinter der Stadt")
Damals grüßten bei festlichen Veranstaltungen in Wilster von vielen Häusern, vornehmlich von denen in der Innenstadt, die Schleswig-Holstein Flagge. Dieser schöne und der gesamten Stadt ein freundliches und festliches Gepräge gebende Brauch wird heute leider nur noch von sehr wenigen Hauseigentümern ausgeübt - das ist sehr schade!
Bild 2 Begleitet wurde jeder Umzug in der Stadt Wilster von einem mitmarschierenden Polizisten; hier begleitet der Polizist Hermann Thie den Umzug in der Hans-Prox-Straße. Links ist die Wilsterau erkennbar und ganz links die Rückseite des Gebäudes der "Adler-Lichtspiel" von Heinrich Hülsing.
Bild 3 Rückwärtig gesichert wurde der Umzug durch den "Lumpensammler"; der Umzug führt hier durch die Hans-Prox-Straße
Bild 4 Festumzug der Schiffer in der Rathausstraße

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

1888 Medaille - 300 jähriges Jubiläum der Bürgergilde Wilster 1588 - 1888

1888 Medaille - 300 jährige Jubiläum der Bürgergilde Wilster 1588 - 1888
1888 Medaille - 300 jährige Jubiläum der Bürgergilde Wilster 1588 - 1888
1888 Medaille - 300 jährige Jubiläum der Bürgergilde Wilster 1588 - 1888

1888 Medaille - 300 jähriges Jubiläum der Bürgergilde Wilster 1588 - 1888
Die vorgestellte und zum Jubiläum der Bürger-Schützen-Gilde Wilster herausgegebene Medaille hatte vermutlich ursprünglich keine Öse zum Aufhängen. Die Öse ist recht unfachmännisch angebracht worden.
Im genannten Jahr feierte die Bürger Schützen Gilde genau genommen lediglich die vor dreihundert Jahren erfolgte Wiederbelebung ihrer Gemeinschaft im Jahr 1588. Seinerzeit hatte zuvor eine Zerstrittenheit innerhalb der Gilde eine mehrjährige Unterbrechung ihrer Aktivitäten bewirkt.
Heute führt sich die Gilde mit Stolz und zu Recht zurück auf die bereits 1380 in der Stadt Wilster genannte Fronleichnamsgilde, welche im Alten Ratsbuch bezeichnet ist als "Broderscopp des Hilghen Lichnames der schutten."
Mehr über die Geschichte der Gilde kann nachgelesen werden in der unten aufrufbaren Datei, in welcher ein umfassender Bericht enthalten ist, den 2016 der Wilsteraner Helmut Jacobs verfasst hat.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1920 Bürger-Schützen-Gilde angetreten bei der Musik-Muschel im Trichter Garten

1920 Bürger-Schützen-Gilde angetreten bei der Musik-Muschel im Trichter Garten in Wilster
1920 Bürger-Schützen-Gilde angetreten bei der Musik-Muschel im Trichter Garten in Wilster

geschätzt 1920 Die Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) bei der Musik-Muschel am Trichter
In dem zur Gaststätte im Trichter gehörenden Garten, welcher zwischen dieser und der Zingelstraße gelegen ist, stand bis zu Beginn der 1950er Jahre ein muschelförmiger Musikpavillon, in welchem Konzerte gegeben wurden; der Konzertgarten am Trichter war daher ein beliebtes Ausflugsziel an den Wochenenden und war dann belebt, wie heute nur noch während des Jahrmarktes.
Die Bürger-Schützen-Gilde in Wilster ist eine der ältesten Gilden in Schleswig-Holstein. Sie führt sich zurück auf die "broderscopp des Hilghen Lichnames der schutten", welche bereits im Jahre 1380 genannt wurde. Gilden waren früher in der Art von Versicherungen freiwillige Vereinigungen der Bürger zum gegenseitigen Schutz; sie pflegten auch die Geselligkeit untereinander sowie Belange der Tradition. In letzteren bestehen heute noch Anspruch und Aufgabe der Bürgergilde, wie sie in Wilster abkürzend genannt wird.

Das abgebildete Foto (Bild 2) findet sich auch - allerdings dort spiegelbildlich dargestellt - in dem Buch "700 Jahre Stadt Wilster" von Jutta Kürtz.

Bildrechte: nicht bekannt, vermutlich Ludwig Behning
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Nachlaß des wilsteraner Kaufmannes Theodor Andersen und wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heinz Steinbrecher, Wilster
Das spiegelbildliche Exemplar des Fotos wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1925 Fahnenschwenker der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Audeich

1925 Fahnenschwenker der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Audeich vor der Kulisse der Stadt Wilster

ca. 1925 Fahnenschwenker der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Audeich
Der Fahnenschwenker posiert auf dem Audeich vor der Kulisse der Stadt Wilster.
Die quadratische Fahne zeigt ein geteiltes Wappen (Allianz-Wappen), wobei die eine Hälfte das Wappen der Stadt Wilster einnimmt.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine weit über 230 Jahre alte Tradition.
Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die heute von den Fahnenschwenker verwendeten vier Flaggenfarben geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Zu dieser Tradition der Gilde mehr auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1937 Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1937 angetretene Gildebrüder der Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1937 Die Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) haben sich für den Fotografen vor dem Festzelt aufgestellt;
die Wilsteraner Gilde wurde im Jahre 1588 gegründet.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen.
Obere Reihe ganz rechts der Braumeister Wilhelm Köberlein, welcher die in der Deichstraße gelegene Niederlage Wilster der Hamburger Bavaria und St.Pauli Brauerei leitete;
Zweiter von links in der zweiten Reihe von oben ist der Tischlermeister Heinrich von Holdt

Bildrechte: nicht bekannt

Mehr Informationen auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

1950 Zeremonie der Bürger-Schützen-Gilde in der Schmiedestraße

ca. 1950 Zeremonie der Bürgerschützengilde in der Schmiedestraße in Wilster

ca. 1950 Zeremonie der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde)
Eine Delegation der Bürger-Schützen-Gilde ist vor dem Haus des langjährigen Gildeschreibers, des Malermeisters Karl Huusfeldt, in der Schmiedestraße angetreten.
Der im Eingang stehende Hausherr trägt offenbar die Königskette der Gilde, obwohl er gemäß einer vorliegenden Aufstellung der Wilsteraner Gildekönige diese Würde nie errungen hat (möglicherweise stammt das Foto aus dem Jahr 1949, als nach den durch den Weltkrieg bestimmten Umständen erstmals das Gildefest nach zehnjähriger Unterbrechung wieder gefeiert wurde.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 1176 AK

 

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