Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

Sie können die einzelnen Bilder durch Anklicken direkt vergrößern.

1962 Wilsterau an der Landrechter Brücke

1962 Wilsterau an der Landrechter Brücke

1962 Wilsterau an der Landrechter Brücke
Aussicht von der Landrechter Brücke die Wilsterau aufwärts (der Standort der heutigen Brücke ist gegenüber dem seinerzeitigen Zustand infolge eines Neubaues verändert worden).
Die Gebäude rechts wurden seinerzeit von der Firma Richard Sötje (Kolonialwaren, Tankstelle, Mietwagen-Betrieb) genutzt.
Links das Husmannshus von Bauer Herbert Stahl.
Die Straße links führt Richtung Diekdorf.
Im Hintergrund der Gebäudekomplex der seinerzeitigen Mahl- und Trocknungswerke Günther & Co. (wurde bis 1966 betrieben).

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf c

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf.
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Korn-Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund mittig ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der damaligen Strecke der Marschbahn Wilster - - Heide erkennbar; die Bahnstrecke führt heute nur noch als Stichbahn nach Brunsbüttel.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Links im Hintergrund Häuser in Diekdorf.
Im Vordergrund rechts der Quai vor an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C.M. Hencke, Wilster
Anmerkung: Die 1917 verausgabte Ansichtskarte verwendet ein um 1909 aufgenommenes Foto
Reg. mein-wilster: 1755 AK

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf a

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke und Mühle in Rumfleth
Wilsterau in Landrecht 2007

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund in Bildmitte ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Heide (heute nur bis Brunsbüttel) erkennbar.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Lübbe (später Stahl).
Im Vordergrund rechts der Quai vor den an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C. Günther, Wilster
Reg. mein-wilster: 0373 AK

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf b

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Bauernhof in Diekdorf

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederfabrik, Mühle
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederfabrik Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Die kolorierte Anschtskarte verdeutlicht, daß man alten Abbildungen nicht uneingeschränkt vertrauen kann, denn im Gegensatz zur schwarz-weiß Ausgabe der Karte ist hier der hohe Schornstein der Lederfabrik heraus retuschiert worden.
Rechts daneben die Korn-Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel erkennbar.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Links im Hintergrund Häuser in Diekdorf.
Links oben im Wappen der Holsten-Reiter (Symbol für die Holsteiner Ritterschaft) – er fand nach der „Letzten Fehde“ (1559) nach dem Sieg der Dänen und Holsten Eingang im Wappen der besiegten Dithmarscher.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 0484 AK

1922 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

1922 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

Gehöft. Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (nach 1952 Herbert Stahl); (Hof 213 im Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild").
Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Ein Husmann oder Hausmann war in früheren Zeiten ein großer freier Bauer mit eigenem Besitz.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Reg. mein-wilster: 1378 AK
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

1909 Wilsterau bei der Landrechter Brücke

1909 Wilsterau von der Landrechter Brücke

1909 Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund die Lederwerke Falk & Schütt, in welcher im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Das Gebäude in Bildmitte (an der Bahnstrecke Wilster-Brunsbüttel) bot Wohnungen für Bedienstete der Bahn.
Der Bauernhof rechts wurde Anfang der 1950er Jahre abgebrochen.
Im Vordergrund Speicher und ein Ladekran.

Bildrechte: C. Günther, Wilster
Reg. mein-wilster: 0182 AK

1986 Spaziergang entlang der Wilsterau o - bei Diekdorf und bei der Schenkel-Brücke

1986 Wilsterau zwischen Rumfleth und Diekdorf
1986 Wilsterau bei Achterhörn unterhalb der Schenkel-Brücke
Wilsterau oberhalb der Schenkel-Brücke
Wilsterau oberhalb der Schenkel-Brücke Richtung Oberstenwehr

1986 Spaziergang entlang der Wilsterau - bei Diekdorf und bei der Schenkel-Brücke.
Auf der Strecke zwischen Diekdorf und der Schenkel-Brücke präsentiert sich die Wilsterau als idyllisches und weitgehend intaktes Gewässer.
Bild 1: Wilsterau zwischen Rumfleth und Diekdorf
Bild 2: Wilsterau unterhalb der Schenkel-Brücke bei Achterhörn
Bild 3: Wilsterau oberhalb der Schenkel-Brücke
Bild 4: Wilsterau oberhalb der Schenkel-Brücke Richtung Oberstenwehr.

Bildrechte: Bildrechte: Udo Urban, Wilster

1910 Bauernhof an der Straße nach Diekdorf a

1910 Bauernhof in Diekdorf
1910 Bauernhof in Diekdorf

1910 Bauernhof an der Straße nach Diekdorf
Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (nach 1952 Herbert Stahl)
Der Hof ist wohl der am häufigsten fotografierte der Wilstermarsch.
Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch. Ein Husmann oder Hausmann war früher ein großer freier Bauer.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0635 AK

Die ergänzend beigestellte und den Hof um 1925 nahezu unverändert zeigende Ansichtkarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischer mit Senknetz

1898 Hölzerne Brücke über die Wilsterau in Rumfleth
1898 Hölzerne Brücke über die Wilsterau in Rumfleth
1898 Fischer mit Senknetz auf der Brücke über die Wilsterau in Rumfleth

1898 Hölzerne Brücke über die Wilsterau in Rumfleth. Die alte Holzbrücke führte seinerzeit in Rumfleth (kurz vor der damaligen Ziegelei) über den Fluß.
Das Bauwerk wurde im Jahre 1949 durch eine Stahlbeton-Brücke ersetzt.
Hinter der Brücke verläuft die Wilsterau in ihrem im Mittelalter künstlich gegrabenen schnurgeraden Verlauf in Richtung Goldbogen.
Links der Brücke führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen.
Eine der Personen auf der Brücke versucht, mit einem Senknetz Fische aus der Wilsterau zu fischen, eine früher an dem Gewässer häufig zu beobachtende Methode.

Bildrechte: Friedrich Schlüter
Reg. mein-wilster: 1552 AK

1900 Wilsterau in Landrecht

1900 Wilsterau in Landrecht bei der Landrechter Brücke
Wilsterau in Landrecht 2007

1900 Wilsterau in Landrecht bei der Landrechter Brücke
Blick von der Straße „Hinter der Stadt“ (spätere Hans-Prox-Straße), die zu der Zeit noch unbefestigt ist und nur einen gepflasterten Gehweg aufweist, auf die Brücke in Landrecht und ganz im Hintergrund die Lederwerke an der Rumflether Straße.
Vor dem Lagerschuppen hinter der Brücke haben mehrere Ewer festgemacht, um hier Ladung zu löschen oder aufzunehmen.
Die Person rechts auf der Brücke hat über den Schultern ein sogenanntes Tracht (Tragejoch), an welchem die in dem Moment abgesetzten Eimer getragen werden.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0184 AK

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße (Ex)

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße
Vier Fracht-Ewer liegen am Quai der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen an der Wilsterau unmittelbar oberhalb der Landrechter Brücke. Massengüter wurden seinerzeit nahezu ausschließlich mit unzähligen kleinen Frachtschiffen über die schiffbaren Gewässer (Wilsterau, Burger Au, Bütteler Kanal, Stör, Elbe) der Region befördert.
Hinten rechts ist das damalige Hotel von Stücker an der Straße Landrecht zu erkennen, in welchem wenige Jahre später (1911) das Kino Adler - Lichtspiele eröffnet wurde. Vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau; die Brücke besteht heute nicht mehr.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1950 Ölgemälde: Wilsterau bei der Landrechter Brücke

ca. 1950 Ölgemälde: Wilsterau bei der Landrechter Brücke
ca. 1950 Ölgemälde: Wilsterau bei der Landrechter Brücke

ca. 1950 Ölgemälde: Wilsterau bei der Landrechter Brücke
Blick flußabwärts; bei dem hohen zentral abgebildeten Gebäude handelt es sich um das seinerzeitige Kino "Adler-Lichtspiele".
Das 26 cm x 19 cm große Gemälde ist in Öl auf Karton gemalt.

Künstler: Philipp Karl Seitz
* 1901 in Nürnberg
† 1982 in Hamburg
Er war ein im impressionistischen Stil malender Deutscher Landschaftsmaler, welcher viele seiner Motive in den holsteinischen Elbmarschen fand.

1976 Blick von der Landrechter Brücke auf den Hof Peemöller

1976 Blick von der Landrechter Brücke auf den Hof Peemöller
Ausschnitt aus dem Stadtplan von 1775 der Stadt Wilster

1976 Blick von der Landrechter Brücke auf den Hof Peemöller an der Straße Landrecht.
Der alte Bauernhof - die Gebäude des Gehöfts bestanden zuletzt aus dem als Wirtschaftsgebäude genutzten Haupthaus und dem daneben gelegenen Wohnhaus / Altenteilerhaus - lag an der Straße Landrecht; ihm waren zuletzt nur wenige Hektar zugeordnet. Die Flächen erwarb der Schulverband Wilstermarsch von Heinrich Friedrich Peemöller ("Hein Pee") und errichtete auf ihnen das heute bestehende Schulzentrum.
Erstaunlicherweise ist das alte Gehöft in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" nicht mit aufgeführt.
Das bis 1977 als Wohnhaus genutzte Altenteilerhaus brannte in dem Jahr während der Zeit des Wilster Jahrmarktes ab.
Auf dem alten Stadtplan (Bild 2) der Stadt Wilster aus dem Jahr 1775 ist der Hof bereits eingezeichnet. Auf dem Plan sind sehr gut die Wilsterau, die sie überquerende Landrechter Brücke sowie die Straßen Landrecht und "Hinter der Stadt" (heutige "Hans-Prox-Straße") zu erkennen.
Rechts im Anschnitt auf dem Foto das Gebäude des Kinos "Adler - Lichtspiele", welches seinerzeit von Heinrich Hülsing (genannt "Hein Hü")betrieben wurde; in dem Gebäude befand sich auch eine Gaststätte. Durch die rechts erkennbare Klappe im Bürgersteig wurde das Faßbier für den darüber liegenden Schankraum in den Keller transportiert.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

1901 Rumflether Brücke über die Wilsterau (SF)

1900 Rumflether Brücke über die Wilsterau

1901 Rumflether Brücke über die Wilsterau
Blick in Richtung Goldbogen, auf die im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke. Der ehemalige Verlauf der Wilsterau verlief ursprünglich in einem großen Mäander (Reste der alten Bedeichung sind an der Burger Chaussee noch erkennbar) zum Goldbogen.
Links führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs (bis 1969 betrieben).
Das Gehöft links gehörte dem Bauern Richard Wilde.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag (Steatit-Magnesia AG)
In den Jahren 1960 bis 1962 waren die an der Rumflether Straße stehenden Gebäude der vormaligen Lederwerke Falk & Schütt von der Steatit-Magnesia GmbH (Stemag) aus Porz bei Köln modernisiert und durch einen Neubau ergänzt worden.
Der Betreiber von mein-wilster wirkte seinerzeit als Maurer-Lehrling beim Bau des Neubaues mit.
Seit der Aufgabe der Produktion durch die Stemag wird das Anwesen ab etwa 1975 von der Firma Montblanc-Simplo GmbH genutzt.
Links die Windmühle AURORA - ein Galerie-Holländer - welche heute unter Denkmalschutz steht und vorbildlich erhalten ist.
Zwischen der Mühle und den Gebäuden der Stemag befindet sich ein kurzer Sticharm der Wilsterau, welcher seinerzeit von der CHRISTINA, einem im Eigentum des Müllers Delf Martens stehenden kleinen Frachtewers angefahren wurde und Produkte des Müllereibetriebes transportierte.

Bildrechte: Anita Butterbrodt, Bad Gandersheim

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau, Marschbahn

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau
Das Luftbild zeigt die in Rumfleth am Mühlen-Loch, ein Sticharm der Wilsterau, stehende Mühle AURORA. Sie ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht heute unter Denkmalschutz.
Ein Besuch auf dem Internetportal der Rumflether Mühle gibt mehr Informationen; wem es gefällt, kann dort auch einen freundlichen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.
Hinter der Mühle ist ein Sticharm der Wilsterau erkennbar, welcher in den Jahren 1960 bis 1976 von einem kleinen Wilsterau-Ewer (der „Christina“ ex "Melpomene"; benannt nach der Enkelin des Müllermeisters Detlef Martens) zum Transport der Produkte der Mühle angelaufen wurde.
Der große Gebäudekomplex links ist ein Teil der ehemaligen Leder-Werke, deren Betrieb zu der Zeit endgültig eingestellt wurde.
Auf der Wilsterau sind dahinter kleine Fracht-Ewer zu sehen, welche Produkte der Futter- und Trocknungswerke Günther & Co. beförderten. Dieser Betrieb war in den weiter links liegenden und vormals gleichfalls zu den Leder-Werken gehörenden Gebäuden untergebracht.
Jenseits der Wilsterau ist die Straße nach Diekdorf zu sehen sowie die Bahnstrecke (vormalige Trasse der Marschbahn) nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Hamburger Aero - Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
Mit der das Luftbild zeigenden Karte hat 1993 Günther Grünhagen seine Kunden aus Anlaß des 25 Geschäftsjubiläums seines Möbelmarktes eingeladen.
Der Möbelmarkt war 1967 in die Gebäude der Futtermittelfabrik (Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.) an der Rumflether Straße eingezogen und 1968 eröffnet worden. Die Firma ist 2010 erloschen.
Am 14 Oktober 1987 waren die Gebäude durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstört worden, wonach dann ein Wiederaufbau erfolgte.
Vor 1919 gehörten die seinerzeitigen und danach mehrfach umgestalteten Gebäude zu den vormaligen Lederwerken Falk & Schütt.
Am Bildrand links und oben ist der Verlauf der Wilsterau erkennbar, die hier von der Eisenbahnstrecke Wilster - Brunsbüttel (die Trasse ist Teil der alten Marschbahn) mit einer Brücke gekreuzt wird.
Oberhalb des kompakten Gebäudekomplexes ist die Rumflether Mühle AURORA zu erkennen, von welcher ein Sticharm nach links zur Wilsterau führt.

Bildrechte. nicht bekannt, wahrscheinlich Möbelmarkt Grünhagen

1995 Rumflether Mühle

1995 Rumflether Mühle AURORA in der Stadt Wilster

1995 Rumflether Mühle "Aurora"
Die im Jahre 1872 errichtete Rumflether Mühle - sie trägt den Namen „Aurora“ - ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht unter Denkmalschutz. Bereits im Jahre 1534 war nach königlichem Privileg auf dem Standort ihr erster Vorgänger erstellt worden.
Bis zum Jahr 1976 wurde von dem Wilsterau-Ewer („Christina“) - er war der letzte noch frachtfahrende Ewer auf der Wilsterau - zum Transport der Produkte des Müllermeisters Martens ein an die Mühle heranführender Sticharm der Wilsterau angelaufen.
Die Mühle ist mit zwei Mahlgängen und einer Haferquetsche ausgerüstet.
Die Flügel sind heute mit Segeln ausgerüstet.

Bildrechte: Artcolor, Hamm; Foto: Wolfgang Steche
Reg. mein-wilster: 0369 AK

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz
1898 Ansichtskarte - Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz.
Die alte Holzbrücke führte seinerzeit in Rumfleth (kurz vor der damaligen Ziegelei) über den Fluß. Sie stand im Eigentum einer sogenannten Brücken-Interessenschaft, welche mit dem auf der rechten Seite erkennbaren Schlagbaum die Benutzung durch unbefugte Dritte verhindern konnten. Über diesen Umstand gab für den Zeitraum mehrerer Jahrzehnte vielmalige streitige Auseinandersetzungen.
Das zu dem Zeitpunkt bereits lange für den öffentlichen Verkehr freigegebene Brückenbauwerk wurde im Jahre 1949 durch eine Stahlbeton-Brücke ersetzt.
Hinter der Brücke verläuft die Wilsterau in ihrem im Mittelalter künstlich gegrabenen schnurgeraden Verlauf in Richtung Goldbogen.
Links der Brücke führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen.
Eine der Personen auf der Brücke versucht, mit einem Senknetz Fische aus der Wilsterau zu fischen, eine früher an dem Gewässer häufig zu beobachtende Methode.

Bildrechte: Friedrich Schlüter
Anmerkung: Das Photo wurde auch als Bildmotiv für eine von dem Photographen verlegte Ansichtskarte verwendet (vgl. Abbildungen 2 u. 3)

1962 Wilsterau am Audeich bei der Schott Brücke

1962 Wilsterau am Audeich bei der Schott Brücke

1962 Wilsterau am Audeich bei der Schott Brücke.
Der Weg auf dem Audeich dient so wie seinerzeit auch heute noch eine beliebte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Neustadt/Krumwehl zur Mühlenstraße.
Zur damaligen Zeit wurde die Wilsterau noch vielfach von kleinen Fracht-Ewern befahren, welche zumeist die Futtermittelfabrik Günther Co. an der Rumflether Straße anfuhren.
Das von der Schott Brücke aus aufgenommene Foto zeigt links hinter dem am Ufer der Wilsterau stehenden und um 1908 gebauten Garten-Pavillon den hohen Kühlturm der vormaligen Brauerei Lübbe. Die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe; ab 1926 wurde auf dem Gelände die Autofabrik Bahlke & Weimershaus betrieben.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

1926 Sportboote auf der Wilsterau am Brook

1926 Sportboote auf der Wilsterau am Brook in der Stadt Wilster

ca. 1926 Sportboote auf der Wilsterau am Brook
Bevor die Seglervereinigung Wilster gegründet wurde
- sie war von Heinrich von Holdt, ihrem langjährigen Vorsitzenden, mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden -
waren die Wilsteraner Segler Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt. Hieraus erhellt auch, daß auf dem Foto die Boote am Heck als ihren Verein noch die SVG (Seglervereinigung Glückstadt) und nicht die SVW (Seglervereinigung Wilster) ausgeben.
Im Hintergrund hinter den Bäumen sind die Gebäude des Steinmetzbetriebes von Albert Stechemesser an der Straße Allee erkennbar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1967 Wilsterau in Rumfleth

1967 Wilsterau in Rumfleth in der gemeinde Nortorf bei Wilster

1967 Wilsterau in Rumfleth
oben links: die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von der Rumflether Brücke (führt nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; am Deich rechts entlang führte in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK eine Feldbahn vom Goldbogen (hier wurde Lehm abgeziegelt) zur Ziegelei Dethlefs; der Betrieb der Ziegelei wurde 1969 eingestellt.
unten links: Blick über die Wiesen und Weiden zur Burger Chaussee.
rechts: Blick von der S-förmigen Kurve an der Rumflether Brücke Richtung Vereinsstraße, in welcher ab 1895 Arbeiterquartiere entstanden waren. An der Straße liegt der Bauernhof von Looft (sh. 496 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 0248 AK

1949 Wilsterau in Rumfleth bei der Rumflether Brücke

1949 Wilsterau in Rumfleth bei der Rumflether Brücke

1949 Wilsterau in Rumfleth
Blick vom rechtsseitigen Ufer der Wilsterau auf den Fluß und die Rumflether Brücke.
Die ursprünglich von einer Brücken-Interessengenossenschaft gebaute hölzerne Brücke in Rumfleth ist 1949 als Stahlbetonbrücke neu gebaut worden; die Maßnahme wurde von der Wilsteraner Tiefbau-Firma Robert Looft, Landrecht, durchgeführt.
Links der Wilsterau ist das Gehöft Auhage (Hof 495 gem. dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) zu erkennen.
Das Gehöft im Hintergrund steht rechts der Wilsterau, denn diese verläuft unmittelbar hinter der Brücke in einer rechtwinkligen Kurve nach links.
Der hier sichtbare Abschnitt der Wilsterau verläuft in schnurgeradem Verlauf von der Brücke bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist. Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern. Die begrenzenden Deiche verlaufen beiderseits unmittelbar neben dem Gewässerbett.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße (L 135) in Hackeboe Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe

1900 Neumarkt und Brücke über das Bäckerstraßenfleth

1900 Neumarkt und Brücke über das Bäckerstraßenfleth

1900 Neumarkt und Brücke über das Bäckerstraßenfleth
Blick vom Rosengarten auf den Neumarkt mit dem „Spritzenhaus“ der Feuerwehr und seinem hohen Schlauchturm.
Nach links führt die Schmiedestraße Richtung Altes Rathaus;
rechts ist hinten die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt erkennbar.
Im Vordergrund die Brücke zum Rosengarten über das 1973 verrohrte Bäckerstraßenfleth (es bildete früher die südliche Grenze der Stadt); gut erkennbar ist seine aus großen Quadern aufgesetzte schöne Ufermauer.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke

1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke
1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke

1900 Die Wilsterau bei der Brücke in Rumfleth
Blick in Richtung Goldbogen, auf die wohl im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke.
Links führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs (etwa bis 1970 betrieben).
Das Schlittschuh-Laufen war im Winter auf den vielen zugefrorenen Gewässern der Marsch ein beliebtes Vergnügen.
Das Gehöft links gehörte dem Bauern Richard Wilde.
Die schöne Aufnahme wurde noch Jahrzehnte später für neu aufgelegte Ansichtskarten verwendet (Bilder 3 und 4)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0195 AK
Reg. mein-wilster: 0691 AK

 

© 2008-2020 Peter von Holdt · Technische Realisation: MReinke.Net · Impressum Key